Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201608. Mai 2016 · #1Hallo, Ihr Lieben. Zunächst einmal danke für die Aufnahme in das Forum (ist mein erster Beitrag)! 😉
Ich bin seit ein paar Wochen im südlichen Afrika unterwegs (zuerst Zambia, dann Botswana, jetzt Namibia) und gerade in Windhoek. Habt Ihr eine Idee, wie ich von hier nach Opuwo komme? Gibt es öffentliche Verkehrsmittel (damit bin ich ausschließlich unterwegs)? Wie komme ich ggf. an Mitfahrgelegenheiten?
Habt Ihr außerdem Tipps für weitere (erreichbare!) interessante Ziele? By the way, es ist meine erste Afrikareise und ich habe noch ca. 4 Wochen Zeit.
Herzlichen Dank für Infos, Tipps etc.! Berichte zu meiner Reise gibt es übrigens nach und nach
auf meiner Website ... und hier werde ich natürlich auch gern meine Erfahrungen teilen. 🙂
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Hanne6'152 Beiträge · seit 200608. Mai 2016 · #2hallo Groovy Planet,
ob es öffentl. Verkehrsmittel gibt keine Ahnung, miete Dir doch ein kleines Auto - das kostet nicht die Welt - Du bist unabhängiger
kannst entscheiden ob 1 oder mehrere Tage an einem Ort.
Ich würde die Tour so gestalten über Okhandja, Otjiwarongo -Tsumeb- Etosha- Namutoni-Okaukuejo - Dolomit Camp - von dort dann direkt nach Opuwo, zurück die C 43 zum Camp Aussicht , Umgebung Tweifelfontein-Khorixas, Erongo - Swakopmund - Sossusvlei - wenn noch Zeit ist , die D 707 dann über Keetmanshoop Richtung Windhuk. Auf dieser Strecke sind etliche Unterkünfte in jeder Preiskategorie.
Wünsche Dir noch eine wunderschöne Reise.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201608. Mai 2016 · #3Hallo Hanne, vielen Dank! 🙂 Die Route liest sich schon mal gut ... es gibt nur einen Haken, nämlich dass das mit dem Auto mieten nicht funktioniert. Ich habe keine Lizenz (und nein, nie besessen...). 🙁
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Reise_Meike272 Beiträge · seit 200808. Mai 2016 · #4Hallo,
leider kann ich bei öffentlichen Verkehrsmitteln in Namibia auch nicht helfen.
Wie ich Deiner Webseite entnehmen kann bist Du ja schon ziemlich rum gekommen.
Ich vermute mal, Du wirst es auch in Namibia schaffen. Für Touristen ist es keine Reiseland mit Öffies, so wie man es aus anderen Gegenden der Welt kennt. Hier gibt es eher Selbstfahrer oder organisierte Touren. Aber ich bin sicher, dass es trotzdem irgendwie geht. Früher gab es zwischen Windhuk und Küste auch noch eine Bahnlinie, die gelegentlich mal fuhr. Danach könntest Du Dich auch noch erkundigen.
Viel Spaß dabei,
Meike
GUGuido.Gast08. Mai 2016 · #5Hallo,
Du kannst Windhoek bis Oshakati mit dem Intercape Bus fahren. Tickets sind auch online buchbar. Die restlichen ca. 200km bis Opuwo sollten ab Oshakati vom Markt südlich des Spar Minibusse fahren.
Beste Grüße
Guido
Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201609. Mai 2016 · #6Hallo Meike,
vielen Dank! 😉
Ja, Namibia lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln offensichtlich etwas schwieriger bereisen als andere Länder. Aber unmöglich scheint es auch wieder nicht zu sein. Es muss ja auch nicht immer einfach sein! 😉
Bin gespannt, wo es mich noch hin verschlägt ... ich werde berichten! 🙂
Viele Grüße,
Wolfgang
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201609. Mai 2016 · #7Hallo Guido,
herzlichen Dank für die Tipps! 😉
Viele Grüße,
Wolfgang
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JAjaninatho38 Beiträge · seit 201509. Mai 2016 · #8Hallo Wolfgang, die Kleinbusse in Namibia fahren meistens an Tankstellen (oft Engen) ab. Man geht einfach zu den Bussen hin, dann kommt in der Regel gleich jemand auf einen zu und fragt wo man hin möchte. Dann muss man den Preis abklären und warten bis der Bus voll ist. Kann manchmal natürlich auch etwas länger dauern. Da Windhoek so groß ist fahren die Busse zu verschiedenen Städten natürlich an unterschiedlichen Plätzen ab. Ich habe es einmal einfach so gemacht, dass ich mir ein Taxi genommen habe und gesagt habe, dass ich einen Bus nach Rundu nehmen möchte und daher zur entsprechenden Bushaltestelle müsste. Funktioniert mit Opuwo sicher auch.
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JAjaninatho38 Beiträge · seit 201509. Mai 2016 · #9Das sind aber natürlich keine offiziellen öffentlichen Busse sondern eher "private Mitfahrgelegenheiten", das kennst du ja aber bestimmt aus anderen afrikanischen Ländern... UNBEDINGT zu empfehlen ist ein Besuch der Epupa Falls!! Wirklich, die sind unfassbar schön und unvergleichlich (Toller Campingplatz: Epupa Falls CAMP).
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JAjaninatho38 Beiträge · seit 201509. Mai 2016 · #10Kann dir gerne noch Tipps geben, was man am ehesten noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Meld dich einfach!
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201610. Mai 2016 · #11Hallo janinatho,
danke für die Tipps. Werde dann wohl morgen (nach 6 Tagen in Windhoek) entsprechend starten und mich in etwa an der von Hanne empfohlenen Route orientieren (wobei das wohl zu viele Stationen für 4 Wochen sein werden!):
- Okahandja
- Otjiwarongo
- Tsumeb
- Etosha
- Namutoni
- Okaukuejo
- Dolomite Camp
- Opuwo
- Camp Aussicht
- Twyfelfontein - Khorixas
- Erongo
- Swakopmund
- Sossusvlei
- Keetmanshoop
- Windhoek
Was hältst Du davon? Wäre das so in etwa machbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Für Etosha würden mich auch noch bezahlbare Möglichkeiten für Game Drives interessieren. Ich habe zwar während meiner bisherigen Reise schon viele Tiere gesehen (z.B.
im South Luangwa Nationalpark in Sambia) und war zunächst am Zweifeln, ob ich jetzt hier in Namibia überhaupt noch an weiteren Safaris teilnehmen soll, aber wenn ich schon mal hier bin, macht es sicher Sinn, Etosha nicht auszulassen! 😉 Sollte halt nur a) erreichbar und b) finanzierbar sein ... 🙂
Danke & viele Grüße
Wolfgang
PS. Und für weitere Tipps bin ich natürlich auch dankbar ... 😉
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BEBeginner78 Beiträge · seit 201010. Mai 2016 · #12Hello
Das ist also eine sehr optimisitiche Tour für mit 'öV'... Meine erfahrung ist, dass es relativ einfach ist Busse zu finden entlang den grossen Strassen, also z.b. von Windhoek nach Ojiwarongo. Da kannst Du auch online oder per telefon 'buchen' und die holen dich t.w. sogar ab. Bei kleineren Orten (Opuwo) gibst meistens ein bis zwei Bushtaxis pro Tag, die fahren meist ab der nächst grösseren Ort an der Tankstelle... In Oshakati fahren die Minibusse Richtung Opuwo beim Yetu Centre.
Auf Strecken welche nicht 'nötig' sind (zb.C43 von Opuwo nach Korixas) , fahren meinses Wissens keine organisierte Minibusse. Da musst Du wohl einfach per Anhalter fahren. Das kann (muss aber nicht) seeehr lange dauern (genug Wasser und Proviant dabei haben!!). Orte wie Camp Aussicht gehn nur wenn Dich jemand abholt, denke ich.
Ich bin sehr gespannt auf deine Erlebnisse, Namibia bereisen als Tourist ohne Auto ist immer wieder ein 'Abenteuer' 🙂
Fèr mehr Detail einfach melden.
BEst, BEginner
Hanne6'152 Beiträge · seit 200610. Mai 2016 · #13hallo Wolfgang,
na das find ich klasse, dass es morgen losgehen kann, einzige Schwierigkeit sehe ich in der Etosha , denn die geführten Gamedrives gehen nur morgens und abends - sind glaube ich teuer und ansonsten ist es dort nur mit dem Auto erlaubt zu fahren. Vielleicht
wäre es besser ausserhalb von Namutoni zu nächtigen , denke die Mokuti Lodge ist preiswerter als alle anderen Unterkünfte und die bieten sicherlich Gamedrives an oder zumindest dort sind auch oft Reisegruppen untergebracht, vielleicht hast Du da eher die Möglichkeit mal mitzufahren oder aber auch bei Gästen die dort wohnen. Danke, dass Dir meine Route gefällt, für 4 Wochen sind
nicht zuviele Stops , aber bei Dir wird es halt so sein, dass Du eventl. 2-3 Tage an einem Ort bist, aber das siehst Du ja dann selbst.
Was mir gerade einfällt, frage doch bei den Unterkünften mal nach, denn einige Unterkünfte bringen Gäste auf andere Unterkünfte
bzw. teilen sich die Strecke auf halbem Weg . Vielleicht hast Du die Möglichkeit nach Otavi zur Gabus Game Ranch zu kommen,
dort ist jeden mittag ein toller Gamedrive und Du siehst wirklich viele Tiere , frage auch bei den Unterkünften mal nach einem Lift,
so nennt man in Namibia mitgenommen zu werden. Schau mal ob die zur Gästefarm Matunda bei Outjo kommst - denn Michael
fährt immer Gäste durch die Etosha.
Telef. 067 -313863 u. 081-3402363 - Gästefarm Matunda-
067 -234291 u. 088-6516294 www.gabusnamibia.com
Wünsche Dir viel Glück und schöne Erlebnisse auf deiner Reise.
Wenn Du unterwegs noch Tipps braucht, wir im Forum helfen gerne.
Liebe Grüsse sendet
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
JAjaninatho38 Beiträge · seit 201511. Mai 2016 · #14Ich muss Gerd recht geben, die beschriebene Route ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig zu meistern, da die Minitaxis ja nur Städte anfahren und keine landschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Ich würde mich auf die Städte konzentrieren und dann über die Unterkünfte Touren machen, Mitfahrgelegenheiten bei anderen Gästen/Reisenden organisieren oder mich über Orte informieren, die mit dem Taxi zu erreichen sind. Meine Vorschläge wären alle größeren Städte gewesen: Swakopmund, Walvis Bay, Lüderitz, Otjiwarondo, Rundu und evt Katima Mulilo. Diese werden auf jeden Fall von Minibussen angefahren. Etosha, Sossusvlei und Camp Aussicht stelle ich mir sehr schwierig vor, geht wahrscheinlich nur mit trampen.
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JAjaninatho38 Beiträge · seit 201511. Mai 2016 · #15Aber der Tipp mit der Matunda Farm ist gut, denn nach Outjo fahren bestimmt auch Minibusse und so kommst du vllt doch noch in den Etosha 🙂
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201614. Mai 2016 · #16Hallo Hanne,
"morgen" hat nun doch nicht sollen sein. Ich bin noch etwas in Windhoek hängengeblieben. Ich hatte zunächst die Möglichkeit, etwas mehr in Katutura reinzuschnuppern. So etwas interessiert mich immer und kann halt dazu führen, dass ich länger irgendwo bleibe, als ursprünglich geplant ... 😉
Hinzu kommen technische Probleme an meiner Website, an denen ich hier (mit gutem WiFi) gerade arbeite. Und last but not least habe ich festgestellt, dass mein Visum leider nur für 4 Wochen gilt. Hier habe ich an der Grenze wohl geschlafen, ansonsten wären ja auch bis zu 90 Tagen möglich gewesen. Das galt es nun zu beheben, was mit Zeit- und Geldaufwand verbunden war. Meinen Pass kann ich nun am Montag abholen und dann geht´s direkt und endgültig weiter! Wird dann auch Zeit ... 🙂
Zu Etosha. Wenn´s partout nicht klappen sollte, dann eben nicht. Alles kann, nix muss! 😉 Mokuti Lodge ist jedenfalls vorgemerkt. Genau wie Gabus Game Ranch und Gästefarm Matunda auch. Herzlichen Dank für die Tipps und Infos! Und für die guten Wünsche natürlich auch ...
Liebe Grüße
Wolfgang
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201614. Mai 2016 · #17Hallo Beginner,
okay, wenn das zu optimistisch ist, beschränke ich mich eben auf das machbare! 😉
Vielen Dank für die Tipps und Hinweis! 🙂
Wolfgang
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201614. Mai 2016 · #18Ja, janinatho, die größeren Städte, die somit erreichbar sein dürften, werden nun (nach allen Infos, die ich habe) den Kern meiner Route bilden. Und dort werde ich dann ja jeweils sehen, was sonst noch machbar ist. Ich denke, das ist die beste Strategie ... 😉
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JAjaninatho38 Beiträge · seit 201501. Juni 2016 · #19Wär toll, wenn du berichtest wie es geklappt hat!
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Groovy PlanetThemenstarter12 Beiträge · seit 201618. Juli 2016 · #20Gerne, danke für das Interesse! 😉
Hier zunächst meine tatsächliche Route:
Windhoek - Okahanja - Otjiwarongo - Tsumeb - Ondangwa - Opuwo - Swakopmund - Windhoek (von dort ging´s dann wieder zurück nach Deutschland).
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat es sehr gut geklappt. Ich musste kaum einmal länger irgendwo warten. Einige andere Tipps, die ich hier bekommen hatte, liessen sich nicht ohne weiteres umsetzen. Zum Beispiel hatte ich die Matunda Farm angefragt, dort war Michael, der Boss, ausgerechnet in dem Zeitraum nicht vor Ort, der für mich interessant gewesen wäre.
Mein Interesse galt ja vor allem der Gegend um Opuwo. Und mein Aufenthalt dort war zweifelsfrei das Highlight meines (Teil)Trips durch Namibia. Ich hatte zwar organisatorisch nichts vorbereitet, hatte aber das Glück, auf einen lokalen Guide zu treffen, mit dem ich 5 Tage lang in 2 Himba-Dörfern unterwegs war. Das waren großartige Einblicke (ohne Bettelei oder irgendwelches Touristenschickimicki).
Ausführliche Berichte (inkl. Fotos) wird es nach und nach
auf meiner Website geben, wo es zz. noch um Sambia und Botswana geht. Ausgewählte Fotos gibt es außerdem bei
Facebook und bei
Instagram. Ich werde mal schau´n, ob es möglich (bzw. überhaupt gewünscht) ist, meine Berichte zu Namibia dann auch hier zu verlinken ...
Weitere Fragen jederzeit gern. 🙂
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