Jana_KThemenstarter10 Beiträge · seit 201619. Apr. 2016 · Hi liebe Namibia Fans,
ich plane gerade unsere erste Namibia-Reise für Ende Oktober / Anfang November diesen Jahres. Weil hier so viele Experten sind, dachte ich, vielleicht hat jemand Lust mir als Neuling Feedback zu der Planung zugeben? Würde mich freuen 😉!
Was könnte man noch optimieren (fast alle Unterkünfte sind noch umbuchbar)?
21.10. Ankunft um 10:40 Uhr in Windhoek.
21.10.-22.10.: Windhoek (Caotinha Guest Cottage)
22.-24.10. Sossuvlei (1x Nacht Moon Mountain Lodge und 1x Nacht Solitaire Guest Farm --> hier war schon fast alles ausgebucht :()
24.-27.10.: Swakopmund (Swakopmund Luxury Suites)
27.-29.10: Damaraland (Mowani Camp)
29.10.-31.10. Damaraland (Grootberg Lodge)
31.10.-01.11. Okaukujeo (Etosha Safari Camp)
01.11.-03.11. Etosha Zentral (Okaukujeo Camp)
03.11.-05.11. Etosha Ost (Namutoni)
05.11.-06.11.: Waterberg oder Cheetah Conservation Fund ?
06.11.-07.11.: Windhoek ( Ti Melen Bed & Breakfast)
07.11. Abflug ab 13:20 Uhr WIndhoek
Ist es im Oktober/November vom Klima noch einigermaßen erträglich 😗?
Lieben Dank im Voraus,
Jana
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Apr. 2016 · Hallo und guten Abend, Jana,
(fast alle Unterkünfte sind noch umbuchbar)?
das Fragezeichen macht Sinn, denn stornieren wirst Du ohne weiteres können, aber Ersatzquartiere finden............?????
Das Klima um diese Zeit finde ich gut erträglich. Es könnte etwas warm werden (35 - 38° C), aber das ist meist noch trockene Hitze und die verträgt man gut.
31.10.-01.11. Okaukujeo (Etosha Safari Camp)
01.11.-03.11. Etosha Zentral (Okaukujeo Camp)
Vom Etosha Safari Camp deckst Du praktisch den gleichen Bereich ab, wie von Okaukuejo aus. Nur, dass das Etosha Safari Camp außerhalb des Parks liegt.
Wenn Ihr noch Platz bekommt, fahrt von der Grootberg Lodge aus über das Galton Gate (Etosha West) ein und versucht im Dolomite Camp für diese drei Nächte unterzukommen. Wenn das nicht geht, würde ich von der Grootberg Lodge zwei Nächte in der Hobatere Lodge buchen. Die ist landschaftlich sehr schön und es gibt dort so viele Tiere - wenn die Löwen und Elefanten nicht alle verjagt sind, "fehlen" nur Nashörner -, dass Ihr einen guten Start in die Tierwelt habt. Vor allen der Beobachtungsturm mitten drin ist schon etwas außergewöhnliches. Danach würde ich dann über das Galton Gate einfahren und nach Okaukuejo/Etosha Safari Camp fahren (1 Nacht) und den Rest wie vorgesehen im Okaukuejo Rest Camp verbringen.
Wasserlöcher, die Ihr vom Etosha Safari Camp und vom Okaukuejo Rest Camp aus gut abedecken könnt.
Im Westen von Okaukuejo: Ozonjuitji m'Bari. Grandios, sehr viele Tiere, da östlich davon weit und breit kein anderes Wasserloch ist.
Okondeka (morgens und abends mit guter Chance (30 %), Löwen zu sehen. Vom Etosha Safari Camp aus nicht zu schaffen.
Okaukuejo, Nebrowni, Gemsbokvlakkte, Olitfantsbad, Aus, (Odongab), Homob, (Charisaub), Salvadora, Rietfontein (Löwen und Elefanten!!) und dann das Moringa Wasserloch von Halali. Weiter solltet Ihr nicht fahren, da der Rückweg sonst zu lang wird.
Auf dem Weg nach Namutoni fahrt Ihr praktisch erst einmal dieselben Wasserlöcher an. Dann geht es aber auch weiter über Goas, Springbokfontein, Kalkheuwel, Chudop und Klein Namutoni nach Namutoni. Hier würde ich übrigens nicht im NP wohnen, sondern über das Lindquist Gate zur Onguma oder zur Mokuti Lodge fahren. Beide Lodgen liegen fast am Eingang und Du kannst mit dem ersten Sonnenstrahl dort einfahren. An den beiden anderen Tagen in der Gegend würde ich nach Westen nicht weiter als bis Kalkheuwel fahren (Chudop und Klein Namutoni nicht vergessen) und dafür nach Norden die Wasserlöcher Klein und Groot Okevi, Tsumcor. Stinkwater und Andoni besuchen. Besonders die Andoni Fläche ist so für manche Überraschung z. B. Kronenkraniche gut. Bei Klein Namutoni würde ich unbedingt auch den Dik Dik Drive fahren.
Cheetah Conservation Fund ?
M. W. bieten die keine Ü-Möglichkeiten. Im Übrigen ist das aus meiner Sicht sehr grenzwertig, aber interessant und man kann schöne Fotos machen.
Wenn Ihr in Windhoek seid, dann solltet Ihr eine Stadtrundfahrt mit Bwana Tucke Tucke mit Katutura und Abendbesuch eines Shebeens nicht verpassen.
Schönen Urlaub und liebe Grüße
Gerd
Jana_KThemenstarter10 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · Hallo Gerd,
vielen Dank für deine hilfreichen Vorschläge!
Du hast völlig Recht, dass es von der Grootberg Lodge aus SInn macht, nach Etosha West zu fahren. Da hatte ich mich noch gar nicht mit auseinander gesetzt, da Empfehlungen (bzw. auch Beiträge hier) eher in Richtung Zentral und Ost gingen. Wie unterscheidet sich der westliche Teil vom zentralen und östlichen (von der Natur und Tierwelt)? Von unserer Strecke her liegt es aber ja tatsächlich auf dem Weg.
Ich habe jetzt schnell noch Dolomite angefragt 🙂. Hobatere hat noch Verfügbarkeiten. Würde dann die Route evtl. so anpassen:
21.10. Ankunft um 10:40 Uhr in Windhoek.
21.10.-22.10.: Windhoek (Caotinha Guest Cottage)
22.-24.10. Sossuvlei (1x Nacht Moon Mountain Lodge und 1x Nacht Solitaire Guest Farm --> hier war schon fast alles ausgebucht :()
24.-27.10.: Swakopmund (Swakopmund Luxury Suites)
27.-29.10: Damaraland (Mowani Camp)
29.10.-31.10. Damaraland (Grootberg Lodge)
31.10.-02.11. Dolomite oder Hobatere
02.11.-04.11. Etosha Zentral (Okaukujeo Camp)
04.11.-05.11. Etosha Ost (Namutoni) - evtl. Onguma oder Mokuti (die sind aber nach meinen Recherchen schon voll)
05.11.-06.11.: Waterberg
06.11.-07.11.: Windhoek ( Ti Melen Bed & Breakfast)
07.11. Abflug ab 13:20 Uhr WIndhoek
Danke auch für die WIndhoek Tipps! Die werden auf jeden Fall mit in den Reiseplan aufgenommen 🙂!
Liebe Grüße,
Jana
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200620. Apr. 2016 · Jana_K schrieb:
Ist es im Oktober/November vom Klima noch einigermaßen erträglich 😗?
... finde ich persönlich perfekt, weil es abends warm bleibt.
Außerdem ist zu dieser Zeit in Deutschland häufig Mistwetter, also der richtige Zeitpunkt, um in den Süden zu reisen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Apr. 2016 · Hallo Jana,
Wie unterscheidet sich der westliche Zeit vom zentralen und östlichen (von der Natur und Tierwelt)?
von der Tierwelt eigentlich nicht. Nur gibt es (noch) nicht so viele Touristen dort und Tagesbesucher extrem wenig. Die Landschaft rund ums Dolomite Camp ist etwas hügeliger. Aber je weiter Du nach Osten kommst, umso mehr ähnelt es dann dem Zentralteil.
Liebe Grüße und viel Erfolg beim Buchen
Gerd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Apr. 2016 · Hallo Jana,
Ist es im Oktober/November vom Klima noch einigermaßen erträglich 😗?
schwierig zu beantworten... was findest Du erträglich. November ist in den letzten Jahren gefühlt der heißeste Monat im Jahr gewesen... immer 35 Grad, nicht selten mehr...
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Jana_KThemenstarter10 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · Vielen Dank für eure Antworten. 35 Grad sind natürlich schon ordentlich, aber vielleicht regnet es ja noch nicht (so oft), sodass wir die Chance auf viele Tiere an den Wasserstellen haben 🙂!
Ich überlege im Moment noch, ob ich die 2 Übernachtungen im Mowani Camp buche oder nur eine und die andere in Uis (Petras Gästehaus). Dann könnte man sich von Uis die White Lady und von Mowani Twyfelfontein anschauen. Und man hat nicht allzu lang zu fahren. Andererseits ist 1 Übernachtung immer recht kurz. Bin noch unentschlossen - aber Mowani ist auch echt teuer 😵 . Was meint ihr?
LG,
Jana
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Apr. 2016 · Guten Abend, Jana,
ich würde teilen und ggfs. Mowani gegen die Twyfelfontein Lodge eintauschen. Die Brandberggegend ist auf jeden Fall interessant und ein Spaziergang zur "Weißen Dame" lohnt immer. Dauer: Hin un zurück, gemütlich mit vielen Fotostopps vielleicht 2 - 3 Stunden. Allerdings solltet Ihr diesen Spaziergang entweder am Vormittag bis 10.00 Uhr beginnen oder am späten Nachmittag.
Da es vom Brandberg bis Twyfelfontein (unbedingt die D 2612 fahren und nicht über Khorixas) nur maximal 2 - 3 Stunden Fahrt sind, könnt Ihr dann in aller Ruhe am Nachmittag die Felsgravuren besuchen. Am andern Tag spart Ihr auch noch so etwa 30 - 60 Minuten auf der Fahrt zum Grootberg.
So langsam solltest Du aber die noch nicht gebuchten Unterkünfte mal anschreiben, denn das ist noch auslaufende Hochsaison.
Liebe Grüße
Gerd
Jana_KThemenstarter10 Beiträge · seit 201620. Apr. 2016 · Hi Gerd,
danke für deine schnelle Antwort! Die Twyfelfontein Lodge ist leider schon ausgebucht. Camp Kipwe auch. Mowani ist noch frei.
Dann switche ich auf eine Nacht in Petras Gästehaus und eine in Mowani!
Danke dir!
Liebe Grüße
Jana