Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201521. März 2016 ·
Hallo zusammen,
wir möchten Mitte September mit unserem Camper von Windhoek zum Fish River Canyon nach Hobas fahren, dafür haben wir drei volle Tage angedacht.
Tag 1: Windhoek -> Kalahari (Mariental?) Tag 2: Kalahari -> Kalahari (Keetmanshoop?) Tag 3: Kalahari -> Hobas
Mich würde nun interessieren, ob das a) genug Zeit ist, die einzelnen Etappen wären zwischen 150 und 300km, oder ob 3 Übernachtungen im Kalahari-Gebiet Pflicht sind, und b) welche Aufteilung für zwei Nächte Kalahari (wenn es so bleibt) ihr am sinnvollsten findet.
Mariental und Keetmanshoop sind anscheinend gern genommene Eckpunkte. Es geht uns auf dieser Etappe nicht darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen, wir wollen gerne die schönsten Wege und Landschaften nehmen. Hier ist eher der Weg das Ziel, und wenn wir den ganzen Tag in schöner Landschaft im Auto sitzen ist das voll in Ordnung.
Vielleicht wäre es auch besser, auf einer der Lodgen in der Kalahari zwei Nächte zu verbringen?
Oder ist das insgesamt eine dumme Idee?
Vielen Dank für eure Übernachtungs- und Routen-Vorschläge und -Hinweise!
Ich fahre zwischen Windhoek und dem Fischriver Canyon gerne nach Bagatelle und zum Mesosaurus Camp. Bei beiden Camps nutze ich sehr gerne den Campingplatz.
Bei Bagatelle ist dieser zwischen den roten Dünen. Da gibt es auch immer wieder mal Besuch von Springböcken, Oryx, Strauss etc.
Bei Mesosaurus liegt der Campingplatz zwischen den Köcherbäumen. Das ist einfach perfekt für die schöne Sonnenstimmung in der Dämmerung.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Tag 1 : WDH -- Dordabis -- Uhlenhorst -- Hoachanas -- Stampriet -- Richtung Gochas. Dort entweder im Wildmoor Nature Camp (nördlich von Gochas) oder im Red Dune Camp (südlich von Gochas) übernachten.
Tag 2 : Wenn im Wildmoor Camp genächtigt, die D 1033 nach Twee Rivieren; wenn im Red dune Camp genächtigt, die C 15 nach twee Rivieren. Ein Stück die C 15, dann via D 511 zur C 17.
durch / über die Dünen nach Koes und immer weiter auf der C 17 zum Messosaurus Camp.
in der Lapa Lange Lodge sind die Zimmer schön groß, die Aussicht auf das Wasserloch hervorragend, das Abendessen gut bis sehr gut. Und dennoch fahre ich nicht wieder hin. Warum? Mir fehlen dort der rote Sand und die roten Dünen der Kalahari. Und wenn ich in die Kalahari fahre will ich in erster Linie roten Sand und rote Dünen sehen. Das Essen und die Unterkunft sind für mich dann zweitrangig. Ich habe keine Lust, eine oder zwei Stunden von meinem Quartier aus zu fahren, bis ich die endlich sehe.
Insoweit gefallen mir Chrigu's Empfehlungen oder Namib Tom's Empfehlungen wesentlich besser. Sorry, Logi, Du hast schöne Videos eingestellt. Aber ich mag es nun mal nicht anders. Schade drum, würde Namib Tom jetzt sagen.
Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201524. März 2016 ·
Wow, vielen Dank für die ganzen konkreten Tipps, das muss ich mir erst einmal in Ruhe ansehen. 🙂
Am Fish River Canyon haben wir zwei Nächte: eine in Hobas, eine in Ai-Ais. Vielleicht geht der Drive da auch am dem Tag, wo wir nur den kurzen Weg von Hobas nach Ai-Ais fahren. Wobei wir da wahrscheinlich viele Stunden an diversen Lookouts verbringen werden. 😄
Ich melde mich wieder, wenn ich mich weiter eingelesen und entschieden habe, danke! 🙂
LG Leo
Liebe Grüße,
Leo
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200625. März 2016 ·
Hi Leo,
wenn Lapa Lange (die schön ist, aber wenig mit der Kalahari zu tun hat), dann schaut unbedingt, dass es kein Wochenende ist. Dann ist die Lodge leider die "Partymetropole von Mariental" (mit allem drum und dran ;-))
Viele Grüße aus dem sehr windigen Windhoek Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Leo-LöweThemenstarter70 Beiträge · seit 201513. Jan. 2017 ·
Hallo zusammen,
ich möchte mich hier nochmals rückmelden, falls jemand nochmals über diesen Thread stolpert. Wir hatten uns für Toms Vorschlag entschieden und sind Mitte September über die Pisten von Windhoek zum Red Dunes Camp gefahren, danach weiter zum Mesosaurus-Camp und danach nach Hobas.
Es war einfach nur wunderschön, und die beiden Camps waren mit die schönsten unseres ganzen Urlaubs. Vielen Dank!
Vor allem die Abgeschiedenheit des Red Dunes Camp -- über die Sandpiste hoch und dann oben ganz allein am Lagerfeuer mit den Sternen über einem. Herrlich!
Am Mesosaurus-Camp war zwar relativ viel los, doch die Führung des Besitzers war super interessant und die Köcherbäume direkt am Camp im Sonnenunter- und -aufgang, ein einmaliger Blick!
Beide Camps sind von meiner Seite her absolute Empfehlungen! 🙂