Tsodillo Hills

12 Antworten · 3'202 Aufrufe · gestartet 09. Feb. 2016 von MatzeHH
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Themenstarter441 Beiträge · seit 201409. Feb. 2016 · #1
Moin

da die CP im Moremi und Chobe komplett ausgebucht sind werden wir von Vic-falls zurück in den Caprivi und runter an den Lynianti und Kavango fahren um da 5-5 Tage zu bleiben.
Eine Möglichkeit von da aus wäre über Mahango, Shakawe und Tsodillo Hills zurück nach Windhoek. Tsodillo waren wir noch nicht.
Daher meine Frage lohnt es sich (noch) ?
Die Berichte hier sind tlwse etwas älter. War jemand in der letzten Zeit dort ?
Camping und Führer sollen ja mehr so mässig bis schlecht sein !?

Alternativ wäre dann weiter nach Westen und durch den Khaudum, da wir evtl mit Freunden, dh mit 2 Fahrzeugen wären.

Was meint Ihr ?
Danke und Gruß Matze
728 Beiträge · seit 200609. Feb. 2016 · #2
Hallo Matze,
wir waren im Oktober 2013 dort. Es ist schon ein ganz besonderer Platz. Plötzlich erhebt sich aus der endlosen Sandebene mehrere einige Dutzend Meter hohe Felsen mit tausenden von Felszeichnungen. Es ist eine kleine Einkommensmöglichkeiten, für die dort lebenden Hambukushu, die sich als Guide etwas Geld verdienen. Ich würde es besuchen. Wir sind damals von Drotzky's Cabin (eigentlich Lawdon's Lodge) gekommen als Tagesausflug. Immerhin eine UNESCO-Welterbestätte.
http://whc.unesco.org/en/list/1021
Gruß
Reinhard
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3'883 Beiträge · seit 201109. Feb. 2016 · #3
MatzeHH schrieb:
Eine Möglichkeit von da aus wäre über Mahango, Shakawe und Tsodillo Hills zurück nach Windhoek. Tsodillo waren wir noch nicht.
Daher meine Frage lohnt es sich (noch) ?
Was meint Ihr ?
Hallo Matze, wir fanden Tsodilo Hills sehr sehenswert, waren beinahe zur selben Zeit wie Reinhard dort. (Er hat uns aus einer Notlage geholfen!) An unserem Führer gab es nichts zu meckern. Der Campingplatz war zwar eine Angelegenheit für sich, aber ich habe schon schlimmere Anlagen erlebt. Die Stimmung abends war wunderschön. Einzelheiten s. in unserer Signatur "Zwei Gruftys in Botswana".

LG freshy
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1'455 Beiträge · seit 200610. Feb. 2016 · #4
Hallo Matze,
wir waren im Nov. 2015 dort (und die Hills sind noch da).
War ein Tagesausflug von Drotskys Cabins, Camping kann ich also nix sagen.
Wir hatten einen Fuehrer genommen, aber wegen der 43 Grad sind wir nur den Weg am Fuss langelaufen und haben uns die Felsmalereien angeschaut, viel ueber die Flora erfahren, es hat sich echt gelohnt.
Wir werden sicher inrgendwann im Winter vorbeikommen und hochklettern.
LG Jens
785 Beiträge · seit 200810. Feb. 2016 · #5
Hi,

wir waren im September letzten Jahres dort, Tsodillo Hills ist schon sehenswert, wir sind die kleinste Runde mit Führer gelaufen und kamen schon ganz schön ins schwitzen.

Campinplatz ist leider sehr ungepflegt, wenn auch neue Anlagen,jedoch haben diese seit der Eröffnung vor 2 Jahren wohl keine Reinigung mehr erfahren.

Camping ist auch nicht mehr kostenlos, habe jetzt die Preise nicht mehr genau im Kopf, war aber nicht gerade billig und für den schlechten Zustand eigentlich unangebracht teuer!


Gruß


Markus
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2016
1'667 Beiträge · seit 200910. Feb. 2016 · #6
Moin, Matze

Ist zwar schon etwas her, aber die Tsodillos sind wirklich sehenswert.
Ich würde dort auch übernachten. Aber nicht auf dem Hauptplatz direkt am Eingang, sondern auf den hinteren Plätzen, die ein paar hundert Meter entfernt sind. Dort stehst du mitten in der Natur.

h24d9eff.JPG


Die Felsenzeichnungen sind auch auf der kleinen Runde sehr sehenswert.
Und guck mal hier,........mehr Afrika geht doch nicht, oder ?????

hfdcdcb3_2016-02-10.JPG


LG
Birgitt
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zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2016
785 Beiträge · seit 200810. Feb. 2016 · #7
Hi Birgitt,

ist dies noch aktuell?

Die jetzigen Campingplätze sind einige 100 Meter entfernt und leider nicht mehr so romantisch wie auf deinem Bild zu sehen!


Gruß


Markus
1'667 Beiträge · seit 200910. Feb. 2016 · #8
Hallo, Maggus

es ist wie gesagt schon einige Jahre her,
Wir waren auf dem ganz hinteren Platz, der Name war glaube ich Malatso Camp site.
Es gab da null Infrastruktur, was hat sich denn da geändert ?

LG
Birgitt
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zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2016
785 Beiträge · seit 200810. Feb. 2016 · #9
Hi Birgitt,

ja, da hat sich wohl einiges geändert!

Es gibt jetzt Camsites, die sind ein ganzes Stück vom Berg entfernt, jeweils mit eigenem Ablution Block, allerdings waren die bei unserem Besuch leider sehr ungepflegt.

Es ist wohl auch möglich direkt beim Museum zu campen, da war aber gerade ne größere Veranstaltung und deshalb haben wir die Sites etwas weiter weg bevorzugt.

So doll fand ich es vom Camping her nicht, die Preise weis ich leider nicht mehr, hatte mich aber über die für meinen Geschmack zu hohen Preise geärgert, so viel ist mir noch in Erinnerung ( was immer dass jetzt heißt!! ).

Die Felszeichnungen und die Führung war auf jeden Fall toll und auch das Geld wert!!


Gruß


Markus
Themenstarter441 Beiträge · seit 201410. Feb. 2016 · #10
Moin Ihr Lieben

Vielen Dank für den Input.
Wir werden hinfahren und dann im September an dieser Stelle berichten wie es war.

falls die Sanitärgebäude suboptimal sind, wovon ich ausgehe, nehmen wir eben einen Spaten 😉

TIA
Danke und Gruß Matze
78 Beiträge · seit 200811. Feb. 2016 · #11
Hallo an Alle!

Habe oben gelesen, daß einige die Besichtigungen mit einem Führer / Guide gemacht haben. Mich würde interessieren, ob ein Besuch der Tsodillo Hills nur mit Führung möglich ist?

Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
3'883 Beiträge · seit 201111. Feb. 2016 · #12
namiblandy schrieb:Hallo an Alle!

Habe oben gelesen, daß einige die Besichtigungen mit einem Führer / Guide gemacht haben. Mich würde interessieren, ob ein Besuch der Tsodillo Hills nur mit Führung möglich ist?

Gruß, Jens
Als wir 2013 dort waren, war kurz vorher "alles neu organisiert" worden bzw. teuer geworden. Auf dem Campingplatz im NP durfte nicht mehr gecampt werden, wir mussten vor dem Gate nach links zum neuen(?) Campingplatz abbiegen.
Die Besichtigung der Felszeichnungen durfte nur mit Führer vorgenommen werden, dabei wurden 3 verschieden lange Routen angeboten. Da nichts ausgeschildert ist bzw. war, bezweifle ich auch, dass man sie auf eigene Faust findet.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat irgendwer hier im Forum einen längeren, recht haarigen Track beschrieben, über den man ebenfalls an Felszeichnungen vorbei kommen soll.

LG freshy
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11 Beiträge · seit 201305. Mai 2016 · #13
Hallo Maggus,

sollte das Thema "Tsodilo Hill" für dich noch interessant sein, kann ich Dir eine aktuelle Beschreibung geben. Wir waren erst vor 14 Tagen dort und wollten uns von den Bergen "verzaubern" lassen.
Wir sind vom Mahango Park aus über die Grenze nach Botswana gefahren, haben in Shakawe noch unsere Vorräte aufgefüllt und sind dann auf der Sandpiste bis zu den Hill´s gefahren. Am Eingang stand etwas gelangweilt eine Dame, die gar nicht so richtig glauben wollte, dass wir zum campen kommen 🙂 . Wir haben also gleich mal für 2 Nächte Camping und Eintritt bezahlt - stolze 620 Pula ! Auf Anweisung fahren wir ein Stück am Zaun entlang und dann durch ein Tor. Der Weg ist ausgefahren und sehr steinig. Am Museum angekommen mussten wir feststellen, dass hier gerade das Dach neu gedeckt wird - also geschlossen hatte. Leider sah es nicht so aus, als ob dies in nächster Zeit fertig gestellt sein wird. Am Museum befindet sich auch der Hauptcampingplatz. Duschen und WC´s liesen dies erahnen. Für mich sah es sehr sehr ungepflegt und vernachlässigt aus. Auch die Duschen und WC´s hatten schon lange keine Reinigung erfahren. Weitere Camper ausser uns, waren nicht da.
Dies soll keine Bewertung für diesen Platz sein - jeder sieht es ja anders, sondern ist nur die Wiedergabe meiner Feststellung.
Nachdem wir ca. eine Viertelstunde rumstanden kam eine junge Dame auf uns zu, die uns nach unserem Befinden befragte. Wir sagten ihr, dass wir hier zum Campen bleiben wollen und eventl. eine Runde laufen würden. Sie sagte uns, dass wir am nächsten Morgen halb 8 da sein sollen, dann kommt ein Guide mit. Kostet für 2 Stunden 120 Pula . O.k. Wir fragten dann noch, ob es möglich ist auf den "Malatso Campsite" zu gehen, den ich hatte eigentlich keine Lust auf dem Hauptplatz zu bleiben. Kein Problem meinte sie. Also fuhren wir los. Leider kein Schild oder sonstiger Hinweis. Wir hatten Gott sei Dank ein Navi dabei und den Botswana Reiseführer vom Hupeverlag, dort sind die Hills mit einer Detailkarte auch drin. Ohne diese Hilfsmittel hätten wir den Platz nie und nimmer gefunden. Schon nach wenigen Metern, war der Weg total zugewachsen ( unser armes Auto) und das Gras ca. 1 Meter hoch. Wir konnten nur im Schritttempo fahren um die Spur ungefähr zu erahnen. Also hier war schon lang keiner mehr gefahren . Nach knapp 5 km wollten wir eigentlich umkehren, da von einem Campingplatz nichts zu sehen war. Wir haben also eine Stelle gesucht zum Wenden - das genau war der Campingplatz ! Also fuhren wir noch ein paar Meter hin und begutachteten den Platz. Auch hier war schon lang keiner mehr. Der Platz war zwar frei aber die Feuerstelle zugewachsen und auch sonst war alles ziemlich verlassen. Aber wir lieben ja solche Plätze der Einsamkeit und so beschlossen wir zu bleiben. Der Platz liegt direkt am Ende des "Female Hill" wirklich sehr schön. Der Abend war sehr still und die Berge gaben in der Nacht die Wärme vom Tag zurück. Am nächsten Morgen haben wir dennoch beschlossen, dass wir nach unserer Wanderung zurück nach Maun fahren. Den wir wussten nicht so richtig, was wir den ganzen Tag hier in der prallen Sonne machen sollten. Allein rumlaufen ist nicht erlaubt und macht auch glaube ich, in der Mittagshitze keinen Spass. Also fuhren wir zum (kaputten) Museum zurück und warteten auf unseren Guide. Dieser war auf afrikanische Art fast pünktlich und so gingen wir los. Er hat uns viel erklärt über Flora und Fauna und welche Tiere hier leben (viele Schlangen) und natürlich auch über die Geschichte(n) der Malereien an den Felsen. Nach ca. einer halben Stunde mussten wir warten und er ging ein Stück voraus, kam zurück und sagte uns, dass wir hier umkehren müssen, da auf der anderen Seite der Felsen Elefanten seien, die sehr aggressiv seien. So waren wir nach einer Stunde (vereinbart waren ja eigentlich 2) wieder zurück. Ob die Geschichte so wirklich gestimmt hat oder er vielleicht einfach keine Lust mehr hatte zum Laufen, wissen wir nicht.
Haben brav unsere 120 Pula bezahlt und sind dann wieder in Richtung Maun gefahren.
Fazit für mich: Tsodilo Hill´s landschaftlich wunderschön, aber ein Tagesausflug hätte mir gereicht !