Punkt um 9 Uhr erscheint Ulomi an unserem Frühstückstisch. Der Machame Walk kann beginnen! 🙂
Jeder hat wohl schon einmal von den Masais gehört. Aber von den Chagga? Dabei handelt es sich um eine der grössten tansanischen Bevölkerungsgruppen und den Volksstamm, der seit etwa 400 Jahren die Hänge des Kilimandscharo besiedelt.
Unser Walk startet direkt von der Kaliwa Lodge aus.
Er führt durch Kaffee und Bananenplantagen. Die Chagga bauen seit der Ankunft deutscher Missionare besten Arabica Kaffee an.
Wir passieren die Uduru Grundschule. Sie ist leider geschlossen. Die Kinder haben Ferien. Es gibt da tolle Pflanzen und sogar vergessene Tomaten! 🤪
Die Chagga unterhalten auch hier ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem.
Das Laufen macht trotz der Hitze Spass. Bald erreichen wir eine renovierungsbedürftige Brücke.
Die Landschaft zeigt sich von seiner besten Seite.
Ab und zu machen wir auch nette Begegnungen.
Bei diesem idyllischen Wasserfall kann ich nicht wiederstehen! 🙂
Fortsetzung folgt
Teil 4209. März 2016
@Matte und Picco: les jeux sont faits rien ne va plus! Ok für Paprika!!!! 😛
Nach dem erfrischenden Bad geht es weiter zum Haus von Joan.
Da werden wir zuerst in die Verarbeitung von Kaffee eingeweiht.
Zuerst werden die Kaffeebohnen zerdrückt
und von ihrer Schale befreit.
Joan verfeinert das Ganze.
Da bleiben nur noch die Kaffeebohnen übrig.
Sie werden geröstet
dann gemahlen
gesiebt
und daraus wird Kaffee.
Sagen wir besser Wasserkaffee....... 😗 Not my cup of tea..... 😎
Dann gibt es Mittagessen.
Es besteht aus einer Bananensuppe (miam miam)
Bananenpuree
mit Bohnen,
Spinat und Beef Stew.
Schmeckt besser als es ausschaut! 😄 Wir genehmigen uns sogar eine zweite Portion. Als Nachspeise gibt es hausgemachter Yogurt. Joan verkauft ihn sogar.
Sie besitzt natürlich Zuhause einige Kühe.
Gegen 14.30 verabschieden wir uns von Joan und kehren zur Lodge zurück. Da werden wir von Thomas, dem Manager, begrüsst. Er kommt gerade aus dem Urlaub und erklärt uns Bianca sei die Besitzerin. Hatten wir nicht so verstanden. Die Dame scheint mehr aufs Einkassieren spezialisiert zu sein als auf Kundenbetreung.... 😊
Den Rest des Nachmittags verbringen wir auf der Holzterrasse beim lesen.
Das Abendessen schmeckt so so....
Morgen geht es Richtung Same und Mkomazi NP.
Teil 4310. März 2016
09.01.2016
Gegen 8 Uhr wird das ganze Gepäck ins Auto geladen.
Anschliessend wird gefrühstückt. Anscheinend sind 2 Gäste noch spät angekommen da für 4 Gäste gedeckt wurde.
Wir geniessen noch einmal den tollen Kili.
Punkt um 9 Uhr verlassen wir Kaliwa Lodge. Bis Moshi gibt es viel Verkehr.
Danach viel weniger aber man sieht öfters Polizeikontrollen. Sobald der Officer unser Bleichgesicht identifiziert hat, winkt er uns weiterzufahren. Eine Stunde später werden wir aber in einer Tempo-50-Zone mit 73 Km/st geblitzt.... 😣 Zum Glück sass mein Mann am Steuer! 😄 Wenn es sein muss, kann er so schön palabern.... 😛 Nach 10 Minuten lässt uns der Officer ohne zu Bezahlen gehen. 🙂 T.I.A
Bis nach Same passieren wir viele Sisalfelder.
Sisal ist eine Naturfaser. Heutzutage findet es Verwendung als Verbundwerkstoff, Füllstoff für Matrazen, Dämmstoff für Häuser oder Isoliereungen für Luxuswagen.
Das Elephant Motel in Same erreichen wir um 11.30. Es liegt direkt am Highway, nur 15 Minuten vom Mkomazi NP Main Gate entfernt. Benedict, der Besitzer, heisst uns recht herzlich Willkommen. Freie Zimmer gibt es genügend. Wir schauen uns das Erste an. Mamamia, es stinkt nach Zigarette. Bei dem Zweiten funktionniert die Klimaanlage nicht mehr. Schlussendlich landen wir in Zimmer 119, an executive Twin bedded room zu 60US$ in B&B.
Das Zimmer finden wir schon altmodisch. Die Matrazen sind aber OK:
Es hängt da zwar ein toller Fernseher aber er bietet nur ein Programm in Swahili.... T.I.A
Im Flur gibt es einen grossen Schrank. Warscheinlich für Diejenigen die einen ganzen Monat da bleiben wollen! 😛
Der Flur führt auch zum Badezimmer.
Es hat schon bessere Tagen gesehen.... 😎
Fortsetzung folgt.
Teil 4412. März 2016
@Bele: ich wusste auch nicht am Anfang dass es sich um Sisal handelte!
Fortsetzung
Anschliessend essen wir ein Avocado Vinaigrette im Lounge.
Benedict versucht inzwischen einen Guide für den Mkomazi NP zu organisieren denn der einzige Ranger ist schon für den ganzen Tag ausgebucht.
10 Minuten später steht schon unser Guide Kasoke neben uns! 😁 T.I.A
Für den halben Tag verlangt er 20 US$. Fèr uns OK:
Punkt um 12.30 erreichen wir auch schon in unserem Wagen das Zange Main Gate.
Wir wollen zuerst unsere Entry Fees bezahlen. Kostet 30 US$ pro Person und Tag + 20'000 TZS für das Auto (der Permit ist wie in Ruaha, nur 24 Stunden gültig wenn man direkt im Park übernachtet,,,,,,,T.I.A 😎 ). Leider nimmt man hier im Park kein Bargeld......Man akzeptiert nur Kreditkarten... Unsere liegt im Hotelsafe und wir wollen nicht zurückfahren! 😗 Zum Glück gibt es in Afrika nur Lösungen! Mein Mann übergibt den Betrag in Cas US Dollars, der Ranger bezahlt mit seiner Kreditkarte. Er verdient dadurch sein kleines Trinkgeld. Everybody is happy! T.I.A 😄
Der Mkomazi NP, der bereits seit 1951 als Wildreservat besteht, ist praktisch die Verlängerung des kenianischen Tsavo West NP und ähnelt diesem hinsichtlich seiner Fauna und Flora. Schon der Name verrät, dass die typisch ostafrikanische Trockensavanne mit braun-goldenen Busch-und Strauchlandschaft dominiert. In der Sprache der Pare bedeutet MKO, Holzlöffel und MAZI, Wasser. Damit ist gemeint dass es hier nur so viel regnet, um einen Schopflöffel zu füllen! Unzählige steinige Hügel und Bergketten (bis auf 1600m Seehöhe) machen das Landschaftsbild abwechslungsreich. Daneben finden sich offenes Savannenland mit Wäldern von Schirmakazien und flache Wiesentäler mit ausgedehnten Grasflächen 1988 lag Mkomazi bildlich gesprochen nahezu am Boden. Ein klassisches Beispiel dafür, wie unkontrollierte Wilderei, Ueberweidung und Abholzung einem Oekosystem schaden können. Nur der Vision von Tony Fitzjohn, einem leidenschaftlichen Umweltschützer, ist es zu verdanken dass sich Mkomazi heute langsam wieder erholt. Seit 1989 gibt es das Mkomazi-Schutzprogramm, mit dessen Umsetzung Fritzjohn von der Regierung beauftragt wurde. Auf 3240 Km2 tümmeln sich laut Kasoke u.a. Giraffen, Elis, Büffel, Zebras, Grant und Thomsongazellen und in grossen Konzentrationen Oryx Antilopen, die seltenen Gerenuk Antilopen und Beisa Antilopen.
Der Park ist sehr gut beschildert.
Er bietet wirklich tolle Landschaften!
Erster Stop an einer Picknick Site wo es einen netten View Point gibt.
Kasoke schiesst da auch das obligatorische Souvenir Foto.
Wir werden etliche Kilometer abfahren ohne Menschen zu treffen. Tiere sehen wir auch keine ausser diesem verängstigten Dik Dik.
Zum Glück können wir einige Vögel beobachten.
Hier eine Gabelracke
da ein Schwalbenschwanz Bienenfresser
dort ein Graulärmvogel.
Bei Diesem muss ich passen........ 😗
Gegen 19 Uhr erreichen wir wieder das Same Elephant Motel. Da werden wir von einigen Vervet Monkeys empfangen.
Nach dem duschen begeben wir uns zum Restaurant und bestellen Fried Noodles mit Chicken. Miam miam, es schmeckt sogar gut und der Shiraz passt sehr auch dazu! 😛
Benedict setzt sich später zu uns und wir plaudern eine Weile. Netter Kerl! 😎
Morgen fahren wir Richtung Lushoto Mountains.
Teil 4513. März 2016
@Picco, Elvira und Konni: Vögel sind leider nicht mein Cup of Tea. 😎 Ich habe dem Kasoke, Guide, alles abgekauft...... 😗
10.01.2016
Um 8 Uhr wird gemütlich im Restaurant gefrühstückt. Wir sind die Einzigen! 😎
Es schmeckt sogar ausgezeichnet. Es gibt frischer Obstsaft, frische Früchte, Spiegeleier, Toast und einen starken Kaffee. 🙂
Für eine Nacht würde ich hier wieder übernachten.
Punkt um 9 Uhr verabschieden wir uns von Benedict. Gleich am Anfang, am Highway, wird die Strasse renoviert.
Bald kommt auch eine Abzweigung.
Nach ungefähr 10 Kilometer sieht der Highway wieder so aus.
Ein Genuss! Ab Monbo geht es auf einer Serpentinenstrasse bergauf.
Landschaftlich wird es auch immer grandioser.
In Lushoto legen wir eine Pause im Highland Park Hotel ein.
In der Bar essen wir ein Toasted Sandwich.
Igitigit aber es füllt wenigstens den Magen..... 🙄
Wir haben uns entschlossen weiter bis zum Mambo Cliff Inn zu fahren. Die Strasse verändert sich nach 5 Kilometer in einer Piste. Es wird daran gearbeitet.
Bei manch so kommischen Verkehrsschilder muss ich grinsen.
Die Landschaft ist abwechslungsreich.
und die Piste wird immer schlechter...... 😵
Am Eingang von Lukozi Village hören wir auf einmal ein kommisches Geräusch am Wagen. Was kommen sollte, kam! 😈 Wir können gerade noch die Tankstelle am Ortseingang erreichen.
Hier das Ergebnis.
Bei der Tankstelle versteht Keiner Englisch. Zum Glück kommen immer mehr Leute auf uns zu. Darunter, Kadari, ein English Teacher. Er wird uns schön aus der Patsche helfen. Er erklärt uns dass es im Ort einen Stromausfall gibt. Er kennt aber ein Tyre Repair Shop mit Generator. Innerhalb 2 Minuten entfernen 2 Bursche das Rad und laufen damit weg. Wir alle hinterher! 🙂 Beim Tyre Repair Shop stellt sich schnell heraus dass unser Schlauch schon X Mal geflickt wurde. Er ist total am Ende.
Ach du meine Güte wo bekommen wir einen Neuen? Kadari versichert uns no problem! Wir warten....
Eine halbe Stunde später hält ein Moped vor uns an. Ein Junge mit einem neuen Schlauch steigt ab. Innerhalb 10 Minuten ist alles geregelt. T.I.A 😁
Das Ganze kostet uns 30'000 TZS und die Leute sind echt nett. Zum Glück habe ich immer einige Mitbringsel dabei. Kadari freut sich sehr. 🙂
Es ist schon 16 Uhr als wir endlich weiterfahren.
Fortsetzung folgt.
Teil 4614. März 2016
Fortsetzung
Die Piste wird leider unterwegs nicht besser.
Dafür erblicken wir aber tolle Dörfer.
Wir brauchen 1 1/2 Stunden bis wir das Mambo Cliff Inn erreichen.
Das rustikale Guest House gehört einem Einheimischen, namens Dengue. Die Aussicht von der Restaurantterrasse ist einfach der Hammer.
Es gibt noch ein freies Zimmer. Dengue bringt uns da hin.
Es ist sehr einfach und sehr feucht..... 😗
Es besitzt eine kleine Dusche mit Toilette.
Der Ausblick entschädigt zum Glück.
Kostet 30 US$ pro Nacht für uns Beide in B&B. Wir spazieren noch ein bisschen um die Gegend herum. Irgendwie gibt es später Probleme mit dem heissen Wasser denn wir müssen kalt duschen...... 😵 Glagla. Dengue verspricht uns aber für morgen früh heisses Wasser.... 😎
Den Sonnenuntergang geniessen wir auf unserer Terrasse.
Um 19 Uhr wird das Abendessen im Restaurant serviert.
Es kostet 7000 TZS pro Nase. Es gibt Tomatensalat, pappige Kartoffel, klebbiger Reis und laut Dengue Gulasch Stew. Ach du meine Güte so etwas Scheussliches habe ich schon lange nicht mehr gegessen! 😈 Das Beef fühlt sich wie Kaugummi an,igitigit 🤩 Mein Toni scheint echt geschockt zu sein.... 🤪 Nicht einmal der Shiraz, den wir aus Lushoto mitgebracht haben, bringt uns dazu unser Teller zu leeren..... 😊
Zum Glück haben wir eine nette Geselllschaft. 2 belgische Pärchen haben sich zu uns gesetzt. Der Abend wirtd noch sehr lustig. Sie sind auch nicht vom Abendessen sehr begeistert! 😎 Danach nehmen wir am Lagerfeuer Platz und erzählen Witze.
Langsam wird uns auch echt kalt! 😣
Für morgen haben wir einen Ganztag Trekking gebucht.
Teil 4716. März 2016
11.01.2016
Die Nacht war ein echter Alptraum..... 😠
Die Bettücher waren so feucht und stanken grauenhaft..... 😣
Mein Toni ist heute echt schlecht gelaunt. Zum Glück scheint die Sonne. Da sieht die Welt schon besser aus.
Aber nicht lange....Im Bad wird geflucht. Mein Mann ärgert sich über das immer noch sehr kalte Wasser. Um 8 Uhr gehen wir frühstücken. Mamamia, wenn man da überhaupt von Frühstück reden kann! 😈 In einer Nescafédose gibt es Filterkaffee. Er soll einfach mit heissem Wasser gemischt werden.... 🤩 .Dazu 2 Stückchen Trockenbrot mit einer Banane. That's it! 😵 Da wir gestern Abend praktisch nichts gegessen haben, verschlingen wir schon einmal die Banane. Unsere 2 belgische Pärchen haben sich schon aus dem Staub gemacht. Benedict versteht auch nicht wieso das heisse Wasser immer noch nicht funktionniert.... 😊
Die Krönung: der für 9 Uhr bestellte Guide erscheint nicht.... 🤩
Für mein Toni ist das Fass voll. Wir beschliessen auf der Stelle abzureisen. So schnell haben wir noch nie unsere Sachen im Auto verstaut. Um 9.30 fahren wir schon Richtung Lushoto los. Wir nehmen genau dieselbe Piste wie gestern.
In Lukozi herrscht heute viel Verkehr.
Die Bauarbeiten für die neue Strasse gehen weiter.
In Lushoto beschliessen wir 200US$ in TZS umzutauschen. Der Kassierer von der National Microfinance Bank erweist sich als ein grosser Filou. Er versucht meinen Mann um die Hälfte zu bescheissen. Mein Toni, wenn es um Pincke Pincke geht, kann man nicht verarschen! 😄 Der Kassierer: so sorry, mistake..... Die Einheimischen neben meinem Mann: it's a shame, not the first time..... 😎
Da der Hunger immer grösser wird, entscheiden wir uns zur Irente Farm Lodge zu fahren. Da werden wir von Ute, einer Deutschen, recht herzlich empfangen.
Wir bestellen ein Mittagessen zu 10'000 TZS pro Nase. Ein Genuss sage ich euch nach dem Kulinarischen auf Mambo. 😎 Es besteht aus Roggenbrot, verschiedene Käsesorten die auf der Farm hergestellt werden, Quark, Aufschnitt, Obst, frischer Saft, frische Buttter.....miam miam. Mein Mann wird langsam wieder lebendig!!! 😛 Hier gibt es sogar schnelles Wifi.
Wir besuchen anschliessend noch die Zimmer. Wir finden sie leider sehr finster. Im Farm Shop kaufen wir Honig und hausgemachte Konfitüren.
Fortsetzung folgt.
Teil 4817. März 2016
@Bayern Schorsch: die Krönung kommt leider noch! 😗
Fortsetzung
Danach fahren wir weiter Richtung Irente View Point.
Auf einmal sehen wir dieses Schild.
Da schauen wir mal unbedingt vorbei! 😁
Zuerst passieren wir das Dorf Irente.
Auf einmal erblicken wir diesen Bunker im No Man's Land. Die Lodge befindet sich direkt am berühmten felsigen Irente Aussichtspunkt.
Ich laufe die Treppe hoch um mir die Zimmer anzuschauen. Das Hotel ist leer aber im Lobby stehen ein Haufen Angestellte mit freundlichem Lächeln.....T.I.A
Ich entscheide mich für ein View Zimmer. Es kostet 70 US$ in B&B. Es besteht aus 2 Betten
ein sauberes Badezimmer
und einem kleinen Balkon mit super Blick.
Leider fängt es eine halbe Stunde später an zu regnen. Wir beschliessen doch das Dorf zu erkunden. Beim Friseur ist heute kein Hochbetrieb.
Die Kinder spielen unbekümmert.
Danach geniessen wir eine warme Dusche, 🙂
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant. Alle Tische sind gedeckt. Man erwartet aber Niemand.....T.I.A
Wir bestellen Avocado Vinaigrette. Schmeckt super. Das Thai Curry könnte aber viel scharfer sein.orgen
Morgen geht es weiter nach Mkoma Bay.
Teil 4918. März 2016
12.01.2016
Heute morgen ist es draussen etwas nebelig.
Wir haben aber fantastisch geschlafen. 😎
Um 7.30 erwartet uns ein nettes Frühstücksbuffet! Wir sind die einzigen Gäste.......T.I.A 🙂
Es gibt frische Früchte, 2 verschiedene Säfte, Toasts, Pancakes, Eier, Honig, Butter und sogar einen richtigen Kaffee! 😁 Da kann man echt nicht meckern. Wir schlagen zu denn wir haben heute einige Kilometer vor uns.
Punkt um 9.30 verlassen wir Irente. Die Kinder kümmern sich schon um die Ziegen.
Wir passieren wieder das Irente Farm House. Die Kühe stehen heute draussen.
Bald erblicken wir auch wieder Lushoto
sowie die tolle NMB Bank wo unser Filou uns bescheissen wollte.
Auf der Strasse Richtung Mombo muss man immer wieder auf die Fussgänger achten.
Heute ist in Soni Markttag.
Auf der Hauptstrasse herrscht ein rieser Stau.
Wir müssen uns gedulden bis wir endlich weiter fahren können.
Immer wieder sehen wir besondere Verkehrsschilder.
Die Landschaft wechselt mit den Kilometern.
Ab Mombo geht die Teerstrasse bis Muheza. Dann nehmen wir die Abzweigung Pangani. Ab jetzt gibt es für die nächsten 42 Kilometer "African Massage". Die Piste könnte echt besser sein.... Wir durchqueren auch ein paar Dörfer.
Gegen 14.30 ereichen wir unser Ziel: Mkoma Bay Tented Lodge.
Da haben wir für 3 Nächte reserviert.
Teil 5019. März 2016
Fortsetzung
4 Kilometer nördlich von Pangani, auf hohen Klippen gelegen, bietet Mkoma Bay Tented Lodge Safari-Zelte.
Da werden wir im Office von Nick empfangen. Er ist Däne und hat die Lodge vor einigen Monate gekauft. Er wollte sein Geld investieren und hat von dem stressigen Leben in Europa satt........... 😎
Die Freundin Odile, die noch in Belgien arbeitet und hier Ferien macht, kommt auch noch dazu. Hier der Eingang zur Lodge mit Lobby.
Odile führt uns zu unserem Zelt Nr 7. Es besteht aus einem King Size Bett
und einem tollen Badezimmer.
Wir packen schon einmal unsere Klamotten aus und besuchen anschliessend den Pool. Wir finden ihn ein bisschen zu trüb.Nick meint es wäre kein Problem er würde jeden Tag da drin schwimmen...
Er springt auch gleich hinein um uns zu beruhigen.... Ganz in der Nähe findet man eine gemütliche Ecke mit Bibliotek.
Von der Restaurantterrasse bekommt man einen wunderschönen Blick auf die Bucht.
Eine Treppe führt runter zum Beach. Zum Schwimmen, wenn es Wasser gibt 🤪 , ist es hier grandios. 🙂
Wir sind leider wieder die einzigen Gäste. Für das Wifi verlangt uns Nick 4US$ pro Tag.
Das Abendessen nehmen wir zusammen mit Nick und Odile. Es gibt Pumpkin Soup, Vegetable Curry und Mango Mousse. Schmeckt ausgezeichnet. Aber irgendwie haben wir bei diesem Typ ein unwohles Gefühl....... 🙄
Preis pro Zimmer und Nacht in Halbpension: 200US$
Morgen besuchen wir die Stadt Pangani und machen am Nachmittag eine Bootsfahrt.
Teil 5120. März 2016
13.01.2016
In der Nacht war es schon sehr heiss im Zelt. Zum Glück lief der Ventilator. 🙂
Heute morgen um 7.30 gibt es leider kein Wasser im Badezimmer. Draussen sehen wir 2 Arbeiter. Sie erklären uns sie hätten den Hahnen der Wasserleitung zudrehen müssen . Irgendwo verliert die Kanalisation Wasser und sie suchen nach der Stelle..... 😵
Wir begeben uns zum Restaurant.
Da erwartet uns ein kleines Frühstücksbuffet.
Es schmeckt sagenhaft. Vom Restaurant nehmen wir uns eine Wasserflasche mit damit wir uns wenigstens die Zähne putzen können. Da das Meer gerade anwesend ist, beschliessen wir gleich eine Runde zu schwimmen. Ein echter Genuss. Keine Wellen, angenehmes Wasser. Danach wollen wir uns im Pool erfrischen. Wir lassen es aber lieber sein denn das Wasser gleicht einer Brühe..... 😗 Bis 12 Uhr lesen wir gemütlich. Die Wasserleitung ist leider immer noch nicht repariert. Wir fahren schon einmal nach Pangani. Am Ortseingang gibt es auf jeder Strassenseite eine Tankstelle. Da tanken wir auch. Ein Liter Super kostet 1870 TZS.
Mit seinen einsturzgefährdeten Ruinen, seiner historischen Bedeutung im Sklaven-und Elfenbeinhandel und seiner heutigen Verschlafenheit, unterscheidet sich diese Stadt kaum von seinen Nachbarstädten.
In Pangani leben heute knapp 10'000 Menschen, der Grossteil davon ist islamisch. Der Tourismus scheint hier nicht so recht auf Touren zu kommen. Pangani ist geografisch abgelegen und die Strassen sind im bescheidenen Zustand. Die im Süden von Pangani gelegenen Strandabschnitte sind zwar paradiesich aber für die meisten Touristen mit engem Zeitbudget scheint Sansibar mit seiner ausgebauten Infrastruktur viel reizvoller.
Da wir übermorgen mit der Fähre den Pangani River überqueren wollen, erkundigen wir uns schon einmal über die Kosten und den Fahrplan.
Die Autofähre (für 6 bis 8 Autos) operiert ohne Fahrplan täglich zwischen 6 und 22 Uhr. Abgelegt wird meist erst wenn die Fähre voll ist.
Hier warten auch schon die ersten Kunden!
Danach teilen wir uns eine Pizza im Capricorn Garden Café. Hier wird auch für Fussballfans gesorgt!
Anschliessend spazieren wir noch im Dorf herum.
Unterwegs lasse ich auch noch meinen Schuh reparieren. Unser Schumacher leistet sehr gute Arbeit. Die Nähte werden bestimmt länger halten als der Schuh selber...... 😛
Fortsetzung folgt
Teil 5221. März 2016
Fortsetzung
Gegen 14.30 parken wir gegenüber dem Islamic Centre. Es liegt gerade neben dem Dhow Hafen.
Nick hat uns da eine Sunset River Cruise organisiert. Ahmed wartet auch schon auf uns. Da es Ebbe ist, müssen wir bis zum Boot ein Stück laufen. Unser Guide erklärt uns das langsam hier in der Stadt wieder Schiffe gebaut werden. Hier ein Exemplar.
Uns ist nicht sehr wohl als wir unter dem Schiff passieren müssen. Das Gerüst sieht echt nach T.I.A aus.... 🤪
Danach steigen wir in Ahmed's Motorboot ein. Wir erblicken auch sehr bald eine Mangrovenlandschaft.
Da Ahmed uns Krokodile zeigen möchte, biegen wir bald in einen Seitenarm des Pangani River.
Die Natur zeigt sich da von seiner besten Seite.
Leider streiken die Krokodile..... 😵
Nach einer Stunde geben wir auf und fahren wieder zum Hauptfluss. Da kann man das alltägliche Leben der Dorfbewohner beobachten.
Fortsetzung folgt.
Teil 5322. März 2016
@Lotusblume: danke für die Blumen 🙂
Wir geniessen noch die letzte Stunde vor dem Sonnenuntergang indem wir uns auf dem Fluss treiben lassen.
Am Ufer ist ab und zu etwas los.
Einige Vögel lassen sich noch blicken.
Wir sind nicht mehr weit vom Dhow Hafen. Die Fähre überquert gerade den Fluss.
Die Sonne verschwindet langsam.
Um 18.45 erreichen wir wieder das Ufer. Es ist jetzt Flut. Die Wellen erleichtern nicht das Aussteigen. Was geschehen sollte, kam.... 😗 Mein Mann will gerade das Boot verlassen, eine Welle kommt auf uns zu. Er verliert das Gleichgewicht und landet rückwärts auf den Boden. Mein Toni braucht einen Augenblick bis er wieder aufstehen kann. Wir helfen ihm dabei. Er schreit vor Schmerz.
Danach fahre ich ihn zurück in die Lodge. Es scheint nicht so schlimm zu sein. Am Rücken entdecke ich ein Hämatom. Ich tippe auf gebrochene Rippen.... 😵
Gegen 20 Uhr essen wir mit Nick und Odile. Wir sind immer noch die einzigen Gäste. Heute Abend gibt es Avocado mit Garnellen, Penne all' Arrabbiata und Crème Caramel. Schmeckt sehr gut. Wir ziehen uns aber gleich danach auf unser Zimmer zurück. Mein Mann hat keine Lust heute Abend Witze zu erzählen....
Gegen 22.30 fällt der Strom aus. Der Deckenventilator fängt an zu streiken.... 😣 Die Hitze wird im Zelt sehr schnell unerträglich. Ich stehe auf und suche nach Nick. Er geniesst mit Odile eine Flasche Rotwein auf der Terrasse. Er erklärt mir auch dass er für nur 2 Gäste den Generator nicht einsetzen wird. T.I.A 😈
Mein Mann ist ausser sich als ich ihm das erzähle.
Morgen kommt ein anderer Tag...... 😎
Teil 5423. März 2016
@Ingrid: mein Mann hätte am liebsten auf den Krimi verzichtet!!! 🤪
@Sanne: da hast du recht. Tansania sorgt für stolze Preise und der Service gibt manchmal zum Nachdenken....... 😎
14.01.2016
Die Nacht war die Hölle. Ich kam mir wie in einem Hamam vor. Dazu noch das Gejammer von meinem Mann. Der Arme fand leider keine geeignete Position im Bett um seine Scmerzen zu lindern. Der Dickschädel wollte aber auch kein Schmerzmittel nehmen... 😣 Heute morgen ist es besonders schlecht gelaunt. Sehr selten bei ihm in Urlaub....
Dies muss Nick gefühlt haben denn er ist sehr früh nach Tanga gefahren. Odile hält hier Stellung. Am Frühstück findet sie die richtigen Worte um die Wut von meinem Toni in Grenzen zu halten.... Die Wasserleitung ist auch noch nicht repariert, wir dürfen aber in einem anderen Zelt duschen.... Auf Strom warten wir immer noch! 😈
Wenn mein Mann nicht solche Schmerzen hätte, würden wir auf der Stelle abreisen. Nach dem Frühstück bastele ich schon einmal eine Haltegurt. Morgen fahren wir nämlich weiter nach Saadani NP. Die Piste bis dort hin soll nicht gerade die Beste sein.... 😗 Mein Mann scheint damit zufrieden zu sein. Er nimmt endlich auch die Schmerztabletten. 🙂
Unterdessen kommt auch wieder der Strom, yuhu. Den Morgen verbringen wir neben dem Pool beim Lesen.
Nick's Schäferhunde leisten uns Gesellschaft.
Gegen 13 Uhr essen wir einige Samosas. Den Nachmittag verbringe ich unten am Strand. Gegen 15.30 ist auch Flut. Mein Mann kann die Treppe runterlaufen und wir baden im Meer. Es ist so angenehm. Ich unternehme danach allein einen Spaziergang. Später beobachten wir von der Restaurantterrasse aus das Geschehen am Strand.
Gegen 18 Uhr stellen wir heraus dass es in unserem Zelt keinen Strom mehr gibt........Odile beichtet uns dass die Handwerker bei der Wasserleitungreparatur den Stromkabel durchgetrennt haben....T.I.A 🤩
Nick erscheint gegen 19 Uhr. Da gibt es erst einmal Ehekrach wegen der Stromleitung. Nick erklärt uns aber dass er gleich den Generator für uns einsetzen wird. 10 Minuten später erfahren wir aber das kein Sprit mehr für den Generator vorhanden ist..... T.I.A 🤢
Ueber das Ambiante am Abendessen reden wir lieber nicht. Wir verschwinden auch sehr schnell in unser Zelt. Wir packen schon was wir können. Morgen wollen wir gleich nach dem Frühstück losfahren.
Nix wie weg!!!
Teil 5525. März 2016
15.01.2016
Die Nacht war natürlich wieder einen Alptraum....Die Hitze und keinen Ventilator... 😣
Um 8.30 frühstücken wir. Vorher habe ich schon das ganze Gepäck im Wagen verstaut. Meinem Mann geht es ein wenig besser. Danach suchen wir für ihn die geeignete Position im Auto. Es stellt sich schnell heraus dass es am Steuer ist. Da hat er auch einen Halt und jammert auch nicht wenn er in Löcher fährt...... 🤪 Er behauptet auch es würde ihn ablenken. Um das Fahren werden wir heute bestimmt nicht streiten! 🙂
Als wir den Fluss Pangani erreichen wartet auch schon die Fähre.
Ich bezahle die Ueberfahrt und wir gehen an Bord.
5 Minuten später legen wir ab.
Man ist sehr schnell auf der anderen Seite. Die ersten verlassen schon das Ferry Boat.
Mein Mann fährt als Letzter raus.
Südlich des Flusses in Richtung Saadani NP führt die rostrote Sandpiste durch riesige Sisalplantagen.
Bald passieren wir die Abzweigung Ushongo Beach. Wir fahren weiter Richtung Saadani. Man sieht immer weniger Leute. In Sakura Village gibt es wieder mehr Leben.
Mein Toni bekommt langsam die Schnauze voll. Der Rücken schmerzt. Wir entschliessen uns 12 Kilometer nördlich des Mkwaja Gate zu übernachten nämlich in der Vagabond Lodge.
Fortsetzung folgt
Teil 5626. März 2016
@janet: leider ging das Leiden vom Toni weiter......Im Juli nehme ich ihn lieber wieder nach Südafrika mit........ 😛
Fortsetzung
Die Vagabond Lodge ist kaum 4 Jahre alt und sieht schon schön vergammelt aus....
Da wurde ein Marketing Fehler begangen..... 😗 Das Hauptgebäude war bestimmt vor nicht sehr lange eine architektonische Schönheit. Ein grosser Baobab ragt in der Lounge hervor.
Die Bude mit seinen 32 Zimmern scheint leer zu sein. An der Rezeption gibt es keine Zimmerschlüssel mehr und es stinkt nach Feuchtigkeit.
Auf einmal hören wir eine Stimme. Jerry, der tansanische Manager, heisst uns Willkommen. Freie Zimmer gibt es so viel wir wollen.... 😄 Ausser uns gibt es nur ein holländisches Ehepaar. Jerry erklärt uns dass die Anlage einer italienischen Firma in Bagamoyo gehört. Es wundert uns nicht das die Lodge leer ist. Für ein Doppelzimmer mit Meerblick verlangt man hier in Vollpension 185 US$. Ein stolzer Preis finden wir...... Wir verhandeln auf 120 US$ runter. Da wir hungrig sind gehen wir auch gleich zum Tisch. Es wird aber kein kulinarisches Delight...... 😊 Wir bekommen Spaguettis mit Dosentomatensauce...... Anschliessend bringt uns Jerry auf unser Zimmer.
Toni ist froh denn es gibt 2 Betten. Mit seinem Rücken gerade das Richtige!
Im Bad riecht es aber nach faulen Eiern! 😈
Jerry erklärt es gäbe Probleme mit der Hauptklärgrube.... 😣 T.I.A
Inzwischen kommt auch das holländische Ehepaar vom Saadani NP zurück.
Es lebt in Kenia und besucht Tansania. Das Ehepaar ist uns auf Anhieb sehr sympatisch. Während ich mir den Strand angucke
beginnt Monsieur zu fischen.
Madame kümmert sich um meinen Toni. In ihrem Wagen haben sie für die ganze Reise für Whisky à gogo gesorgt. Mein Toni ist ganz interessiert! 😛 Unser Hollander fängt tatsächlich Fische. Er schmeist Einen auf den Strand. Innerhalb einer Minute bekommt er Gesellschaft.
Das Abendessen teilen wir mit den Holländer. Nothing to write home about..... Es gibt Dosengemüsesuppe, durchgekochtes Hähnchen mit klebrigem Reis und Fruchtsalat. Aber so einen lustigen Abend hatten wir schon lange nicht mehr dank des Whiskys..... 🤪
Für morgen hat uns Jerry einen Ranger im Saadani NP organisiert.Er wartet am Madete Gate auf uns. Im Fall einer Panne haben wir vorgesorgt!! 😎
Teil 5728. März 2016
16.01.2016
Punkt um 7 Uhr frühstücken wir. Zu unserem Erstaunen schmeckt es sogar sehr gut, miam miam! Es gibt frisch gemachte Pancakes, Mangos, Spiegeleier, Toast, Butter, Marmelade, Honig und sogar einen starken Kaffee. 😁 Eine halbe Stunde später fahren wir auch schon zum Saadani NP.
Wir brauchen eine halbe Stunde bis zum Madete Gate.
Als jüngster aller tansanischen Nationalparks wird der erst 2002, aus der Taufe gehobene 1062 Km2 grosse Saadani NP, kaum beachtet. Dabei ist er der einzige Nationalpark des Landes, der bis ans Meer reicht. Die beiden Hauptorte des Parks, Saadani Village in Süden und Mkwaja im Norden, liegen etwa 35 Kilometer entfernt, direkt an der schnurgeraden Hauptroute. Bis vor wenigen Jahren litt das Schutzgebiet stark unter Wilderei, die auch heute noch nicht vollständig unter Kontrolle ist. Doch seitdem die Parkbehörde TANAPA Präsenz zeigt und ordentliche Gates eingerichtet wurden, hat sich der Tierbestand stabilisiert. Leute die regelmässig den Park befahren, berichten dass die Tiersichtungen substanziell gestiegen sind und nunmehr abwechslungsreiche Safaris garantiert werden. Können wir aber leider nicht bestätigen...... 🙄
Im Office wartet der Ranger Hamis auf uns. Folgendes wird mit ihm abgemacht. Wir behalten ihn bis 16 Uhr und laden ihn am Wami Gate aus. Kosten: 30 US$ für Hamis + 30'000 TZS für die Rückfahrt zum Madete Gate Parkgebühren (24 Stunden gültig): 30 US$ pro Nase + 20'000 TZS für das Auto
Wir fangen mit dem Madete Drive an.
Da soll es laut Hamis ein Löwenrudel geben. Eine halbe Stunde später hören wir aber einen komischen Krach draussen am Wagen. Wir halten an. Mamamia Toni ist auf Akaziensträucher gefahren und wir haben einen Platten! 😣
Die beiden Männer machen sich an die Arbeit und wechseln das Rad.
Zum Glück wirkt beim Toni die doppelte Dosis vom Schmerzmittel ausgezeichnet. Er scheint heute wieder Flügel zu haben. Ich schaue unterdessen ob keine Gefahr droht! 🙂
Was kommen sollte, kam. Zuerst erblicke ich 200 Meter von uns entfernt eine Löwin. 😊
Eine Zweite kommt auch noch dazu. 😵
Mit einem grossen Schrei warne ich die Männer. Die Löwinen hauen zum Glück ab.
Inzwischen ist das Rad auch gewechselt und wir können weiterfahren. Hamis möchte unbedingt den beschädigten Reifen in der Saadani Safari Lodge reparieren lassen. Da fahren wir auch gleich hin. Unterwegs beobachten wir eine Giraffe
und
Wasserböcke.
Fortsetzung folgt.
Teil 5829. März 2016
Fortsetzung
30 Minuten später kommen wir bei der Saadani Safari Lodge an und fahren gleich Richtung Werkstatt. Das Personal empfängt uns sehr freundlich. Wir beschliessen während der Reifenreparatur uns die Lodge mal anzuschauen.
Graham und Kandy, das schottische Managerehepaar, stellen uns die Lodge genauer vor. Sie verfügt über nur 15 umweltfreundliche Zimmer. Die 9 Classic Banda Zimmer (die Billigsten) sind alle im kolonial Stil eingerichtet und bieten einen wunderschbaren Blick auf den Ozean. Mein Mann erkundigt sich auch gleich ob ein Classic Banda Zimmer mit 2 Betten frei wäre. Die Antwort ist ja. Graham führt uns direkt dort hin. Es ist das Moja Banda.
Es verfügt über einen privaten, beschattenen Loungebereich
direkt am Strand mit Sonnenliegen gefertigt aus lokalen Materialen.
Das kleine aber nette Banda gefällt uns auf Anhieb.
Das Badezimmer sieht auch sehr originell aus.
Schade dass das Meer nicht sehr einladend ist. Die letzte Zeit hat es im Norden sehr viel geregnet und die Flüsse haben viel Schwemmland in den Ozean getragen.
In der Lodge gibt es auch 2 Pools. Einer befindet sich am Strand.
Der Andere unweit von unserem Zimmer.
Wir schauen uns noch die Wifi Lounge an.
Die schnellste Wifi in der ganzen Gegend. Da müssen wir zustimmen! 😄
Das Restaurant macht auch einen sehr netten Eindruck
sowie die Bar und Terrasse.
Zur gleichen Zeit kommen wir auf die Idee hier 2 Nächte zu verbringen! 😎 Wir kennen aber die stolzen Preise hier. Die wollen 250 US$ pro Person in all in. Toni fängt schon einmal sein Palaber mit dem schottischen Ehepaar an. Tatsächlich gelingt es ihm den Preis auf 200US$ pro Person in all in zu senken. Wir sind happy. Da wir unser Game Drive mit Hamis fortsetzen wollen, organisiert Graham für uns 2 Lunchpakete.
Die Reifenreparatur kostet uns 8000TZS. Punkt um 11 Uhr können wir weiterfahren.
Fortsetzung folgt.
Teil 5931. März 2016
Fortsetzung
Wir passieren zuerst Sadani Village.
Heute ist es ein kleines Fischerdorf der Suaheli mit rund 800 Einwohnern, die vorwiegend vom Fischfang leben. Andere an den Park angrenzende Dörfer bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Landwirschaft, insbesondere Kokosnussanbau. Was man aber erst an Ort und Stelle entdeckt ist ein grosses Salzwerk. Es ist immer faszinierend den Extrakt des weissen Goldes zu verfolgen.
Es bringt auch Einnahmen für die Bevölkerung. Die Salzteiche sorgen immer für tolle Farben.
Es wird auch hart gearbeitet!
Hamis möchte uns noch unbedingt zum Wami Fluss bringen. Da kann man nämlich eine Bootssafari unternehmen. Mein Toni scheint nicht besonders begeistert zu sein. Seine Rückenschmerzen erscheinen langsam wieder..... Gegen 12.30 erreichen wir die Anlegestelle.
Wir beschliessen zuerst unsere grosszügige Lunchpakete zu verschlingen und teilen sie mit Hamis. Eine halbe Stunde später kommt ein Boot mit Turis an. Ich erkundige mich gleich bei ihnen ob die Safari es Wert ist. Im Gross und Ganzen sind die Leute vom Ausflug enttäuscht. Ich entscheide lieber da nicht mitzumachen. Wir gucken uns noch eine Weile das Leben am Ufer an. Einige Vögel kommen da vor meiner Linse.
Gegen 15 Uhr entlassen wir früher als geplant unser Hamis in Saadani Village. Toni hält es mit den Rückenschmerzen nicht mehr aus. Da wir dem Ranger doch den vollen Betrag für die geplante Rückreise nach Madete Gate bezahlen, möchte er uns dankbar sein. Unsere Entry Fees sind nur bis morgen früh um 8 Uhr gültig. Wir wollen aber Uebermorgen den Park erst um 10 Uhr verlassen. Logischerweise müssten wir da für weitere 48 Stunden bezahlen. Hamis erklärt uns die Vorgehensweise um morgen früh im Saadani Office nur für einen vollen Tag zu bezahlen. Ich muss sagen mir ist nicht ganz wohl dabei aber ich werde es versuchen... 😎 Anschliessend fahren wir zurück in die Lodge. In unserem Zimmer steht auch unser ganzes Gepäck. Ich packe schon einmal unsere Sachen aus. Danach verabreiche ich meinem Mann eine doppelte Dosis Schmerzmittel. Und so können wir später den Swimming Pool geniessen. Mein Toni scheint wieder besser drauf zu sein. Am Abend leuchten sogar seine Augen. Der Chardonnay und das ausgezeichnete Essen............. 😛 😄
Die Lodge ist nur halb voll. Sie bekommt auch jeden Abend Besuch!
Gegen 22 Uhr gehen wir ganz zufrieden ins Bett.
Fortsetzung folgt
Teil 6001. Apr. 2016
17.01.2016
Um 5.30 stehe ich auf. Toni bleibt lieber liegen. Ich treffe 3 andere Gäste in der Lounge wo Kaffee und Kekse angeboten werden. Gegen 6 Uhr fängt unser Game Drive mit Guide Alpha an. Die Sonne geht auf.
Ausser 2 Giraffen
und ein paar Antilopen
werden wir nichts vor die Linse bekommen. Wir sind alle sehr enttäuscht. Toni ist froh in der Lodge geblieben zu sein Zum Glück boostet und das ausgezeichnete Frühstücksbuffet wieder auf. Miam miam.
Einige Vervet Monkeys leisten uns unweit Gesellschaft.
Danach fahren wir zum Saadani Tourist Office wo ich unser 24 Stunden Permit für den Park kaufen soll. Ich erzähle dem Officer Hamis Geschichte. Er kauft mir sie ab. 🙂 Anschliessend spazieren wir noch ein bisschen im Dorf herum.
Das Mittagessen in der Lodge ist wieder ein Genuss. Es gibt Gaspacho, Krabbensalat und Crème Caramel. 😁
Den Nachmittag verbringen wir am Pool beim Lesen. Ich erledige auch meine E-Mail Post. Toni leidet mit seinen Rückenschmerzen. Ich kann ihn leider nicht die ganze Zeit mit einer Ueberdosis Schmerzmittel füttern...
Das Apero geniessen wir am Strand mit einem Glas Chardonnay. Das Abendessen schmeckt auch hervorragend. Es gibt frische Gemüsesuppe, Calamar Peri Peri und Mango Crème. Miam miam
Die Ginsterkatze kommt auch wieder zu Besuch. Sie scheint die Calamares zu mögen.