HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200620. Jan. 2016 · #1hallo,
wir wollen im Oktober nach Südafrika und dort u.a. in den Krüger National Park. Im Norden wollen wir den
Park beim Pafuri Tor verlassen und noch in den Mapungubwe Park fahren.
Lohnt sich dort im Norden ein Abstecher 3-4 Tage nach Botswana?
Gibt es dort noch etwas interessantes zu entdecken/zu sehen??
Wer hat denn schöne Tipps?
Hermann
buma831 Beiträge · seit 200921. Jan. 2016 · #2Hallo Herrmann,
von Mapungubwe bietet es sich an, in den Tuli Block zu fahren. Das lohnt sich immer sehr. Leider sagst Du nicht, ob Ihr Lodger oder Camper seid, darum ist es schwierig, die "schönsten Tipps" zu geben.
Wenn Du mit mehr Infos rausrückst, gibt es viele Möglichkeiten.
LG
Marga
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200621. Jan. 2016 · #3hallo Marga,
schönen Dank für Deine Antwort.
Wir sind mit dem Camper unterwegs, würden aber auch ein Bett (Lodge) bei Bedarf
nicht abschlagen.Wir sind da recht flexibel.
Gruß
Hermann
ALM2'319 Beiträge · seit 201121. Jan. 2016 · #4Guten Morgen.
Ein Besuch des Tuli Blocks lohnt sich immer, denn in diesem Gebiet ist Botswana so botswanauntypisch.
Ich kann das
Molema Bush Camp empfehlen. Die Campsite als auch die Chalets liegen sehr idyllisch über dem Limpopo. Das Imponenteste sind die riesigen Mashatubäume, unter den man nächtigt. Wir hatten nachts einen Leoparden, der ein Impala kaltstellte.
Wegen der Anfahrt in den Tuli von Südafrika kommend müsst Ihr Euch im Vorfeld informieren, welcher Grenzübergang mit dem Wagen passierbar ist. Hängt immer vom Wasserstand des Limpopos ab. Entweder Platjan oder Pont Drift. Bei zu hohem Wasserstand des Limpopos muss man über Martin's Drift anreisen.
Im Tuli Block selbst ist Self Drive eingeschränkt, denn die meisten Gebiete sind in Privatbesitz. Erlaubt ist ledgilch die Transitstrecke von Pont Drift runter Richtung Bobonong bzw. umgekehrt. Doch selbst diese Transitstrecke bietet viele Tiersichtungen in landschaftlich atemberaubender Szenerie, u. a. die Solomon's Wall.
Hier findest Du ein paar Bilder von unserem Tuli-Aufenthalt .
Schöne Grüße vom Alm
La Leona2'779 Beiträge · seit 200721. Jan. 2016 · #5hallo Hermann,
von Pafuri fährst Du in einem Tag in den Mapungubwe, unterwegs gute Einkaufsmöglichkeiten in Musina. Das selbst-Versorger Leokwe Camp von Sanparks kann ich uneingeschränkt empfehlen von wegen Lage, Ausstattung der Bungalows und Tierbesuch (Elefanten). Je nachdem wieviel Zeit Ihr habt würde ich ev. darauf verzichten in den Tuli Block zu reisen und lieber zweimal zwei Tage in den beiden Teilen des Mapungubwe verbringen. Aber wenn genügend Zeit, dann kann ich Alms Aussagen bestätigen.
buma831 Beiträge · seit 200921. Jan. 2016 · #6Hallo Herrmann,
falls Ihr wirklich ein bett haben wollt kann ich Dir das folgende mitteilen:
Limpopo River Lodge direkt am hohen Limpopo Ufer und mit einigen Selfdrive Strecken, wo man nette Chalets mit Selbstversorgung mieten kann, wo es aber auch ein sehr nettes Camp gibt. Es hat uns dort sehr gut gefallen.
Wir waren auch in der Tuli Lodge mit Chalets, Vollverpflegung und zwei Gamedrives täglich.
Letztes Jahr, und das war das Beste, waren wir drei Nächte im Mashatu Tented Camp mit gleichem Programm wie in der Tuli Lodge, nur noch tiermäßig viel ergiebiger.
Abraten kann ich von der Mashatu Lodge unter gleicher Leitung. Hier handelt es sich um ein Gebäude mit 29 (?) Doppelzimmern und einem Fernsehzimmer. Die Touris auf deren Gamedrive Fahrzeugen waren irgendwie anders...
Bei Mashatu tented Camp gibt es oft Angebote 3 Nächte für den Preis von zwei. Das hatten wir ausgenützt und es war prima.
LG
Marga
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200621. Jan. 2016 · #7Hört sich ja alles gut an.
Dumme Frage: was ist denn der Tuli Block??
Ein Ort,eineGegend,oder,oder?
Muß man dort auf jeden Fall buchen, egal ob Campsite oder nicht?
Zum Mapungubwe:
Wodurch unterscheiden sich die beiden Teile dort im wesentlichen?
Gruß
Hermann
buma831 Beiträge · seit 200922. Jan. 2016 · #8Hallo Hermann,
Fragen sind niemals dumm. Wie schön ist es, wenn jemand mehr wissen will, als nur das Nötigste!
Da Du nur "eventuell" nach Botswana reisen möchtest, werde ich Dir die dazugehörige Bibel, nämlch den Reiseführer von Ilona Hupe, nicht empfehlen. Dort stehen auch Informationen über Tuli drin:
Der Tulu Block ist ein Farmgebiet im Dreiländereck Südafrika- Botswana- Zimbabwe. Im Nordosten liegt das ca. 770 qkm große Northern Tuli Game Reserve. Irgendwann soll in diesem Gebiet der vielbesprochene Transfrontierpark entstehen. Mapungubwe in SA soll dann auch dazu gehören. Das werde ich nicht mehr erleben, aber die Idee ist gut.
Also: ausser Farmen gibt es hier mehrere Lodges in den Schutzgebieten, die sich durch ihnen Wildreichtum auszeichnen. In meinem letzten post habe ich mich dazu schon geäußert. Auch Alm hat sein Wissen mitgeteilt. Die Zufahrt mit dem eigenen Auto zu den Lodges ist möglich. Zum Mashatu Tented Camp fuhren wir nach Absprache im Konvoi, da wir unser Auto nicht am Airstrip stehen lassen wollten.
Gern weitere Fragen.
LG
Marga
Brauni389 Beiträge · seit 200622. Jan. 2016 · #9Hallo Hermann.
2014 sind wir auch im Tuli-Block gewesen. Wir sind an einem Tag vom Tuli (Pond Drift) über Musina (mit Einkauf) nach Punda Maria über Pafurigate gefahren.
Wir können uns der allgemeinen Meinung über den Tuli nur anschließen. Wir hatten einen sehr guten Gamedrive am Abend und hatten dort auch gecampt (ich glaube Molema Bush Camp).
Evtl. wenn Ihr den Abstecher nach Botswana macht könnte der Khama-Rhino-Trust bei Serowe noch ein Punkt werden. Zurück über Martinsdrift nach Joburg (ich schätze mal).
Ob euch die Einreise mit den Kosten das Erlebnis wert ist müßt Ihr entscheiden. Der Grenzübertritt nach Bot ist unproblematisch und ob Pont Drift passierbar ist sollt kein Problem darstellen dies in Erfahrung zu bringen.
Gruß Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
La Leona2'779 Beiträge · seit 200722. Jan. 2016 · #10hallo Hermann
Ich kann Dir die Reiseberichte von Ingrid's Welt sehr empfehlen
hier der link direkt zum Mapungubwe NP
http://www.ingrids-welt.de/reise/sa/html/mapungubwe.htm
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200622. Jan. 2016 · #11hallo,
schönen Dank Euch allen.Das hört sich doch gut an.
Nun werden wir beraten wie wir nach dem Krüger Park die Tour weiter fahren.
Reine Campsites scheint es nach Euren Aussagen wohl nicht zu geben, nur
tented Camps, richtig?
Hermann
ALM2'319 Beiträge · seit 201122. Jan. 2016 · #12Nö, im Tuli gibt es mit dem Molema sowohl die Möglichkeit ein Chalet zu nehmen aber auch eine Campsite und ebenso im Mapungubwe NP kannste campen.
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200623. Jan. 2016 · #13Vom Tuli Block geht es dann zurück nach Johnnesburg.Letzte Station soll dann Pilannesberg sein.
Habt ihr noch Vorschläge auf dem Weg vom Norden nach Pilannesberg??
Im Marakele NP waren wir schon!!
Gruß
Hermann
ALM2'319 Beiträge · seit 201123. Jan. 2016 · #14Wie wäre es mit dem
Mabalingwe Nature Reserve ?
Nett und übersichtlich als Stoppover geeignet.
Gruß vom Alm
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200623. Jan. 2016 · #15hallo Alm,
danke für den Tipp.Hört sich gut an.
Warst Du schon mal dort?
Gruß
Hermann
ALM2'319 Beiträge · seit 201124. Jan. 2016 · #16Ja, im August 2012.
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200624. Jan. 2016 · #17hallo Alm,
hast Du eventuell ein paar Tipps für den Park?
Hermann
ALM2'319 Beiträge · seit 201125. Jan. 2016 · #18Guten Morgen Hermann,
da gibt es eigentlich keine Tipps. Das Nature Reserve ist übersichtlich, jedoch nicht klein. Es gibt einen Lodgebereich auf einer Anhöhe gelegen, einen sehr großen Caravan-Camping-Bereich mit Swimming Pool sowie einige Bush Camps (tented und nicht tented).
Wir kamen 2012 vom Tuli Block (Grenzübergang Pont Drift) und legten in Mabalingwe unseren letzten Stoppover vor dem Rückflug ein.
Uns hat das Reserve sehr gut gefallen, denn landschaftlich ist es mehr als reizvoll und mit so viel Game hätten wir dort gar nicht gerechnet. Es gibt im südöstlichen Gebiet in der Nähe des Caravan-Camping-Bereichs einige kleine Dams und Wasserlöcher, die Ende August gerne in Anspruch genommen wurden. Das Gelände steigt gen Norden an und wird somit etwas zerklüftet. Die Bush Camps liegt dort oben. Uns hat deren Lage gefallen, besser als die, die wir unten auf dem riesigen Caravan-Camping-Bereich vorfanden. Bush Camps haben halt mehr "Afrikaromantik" zu bieten. Schön war jedoch, dass wir lediglich mit zwei anderen 4x4-Reisenden den riesen Platz für uns alleine hatten.
In unmittelbarer Nähe vom Caravan-Camping-Bereich gibt es ein Quartier mit privaten Ferienhäusern, die uns aber nicht sonderlich gestört haben, denn das Gelände ist ja weitläufig.
Der Lodgebereich (dort befindet sich auch die Rezeption) liegt, wie oben schon geschrieben, hoch über allem und hat einen Gebirgszug im Nacken.
Am Morgen unternahmen wir einen kleinen Game Drive im südwestlichen Teil des Parkes (bis hin zum Zaun, der das Reserve von der R516 trennt.
Wir legen unsere letzte Übernachtung vor dem Heimflug immer in einen Entfernungsradius von ca. 3/4 Stunden zum JNB intern. Flughafen und um nicht in irgendwelchen Motels, B&Bs oder Hotels absteigen zu müssen, entscheiden wir uns immer für eine naturnahe Übernachtung. So zu sagen zum Abrunden unseres Natururlaubes.
Schöne Grüße vom Alm
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200625. Jan. 2016 · #19hallo Alm,
schönen Dank für Deinen sehr informativen Bericht.
Wir werden jetzt wohl auch dort unsere 2 letzten Tage verbringen bevor es nach Johannesburg geht.
Gruß
Hermann
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200628. Jan. 2016 · #20Moin Alm,
wir würden gerne das Molema Bush Camp besuchen.
Wie ist es denn dort und allgemein mit der Buchung?
Das Molema Camp hat ja nicht soviele Plätze.
Besser buchen oder auf gut Glück versuchen?
Wir müssen nicht unbedingt immer nur eine Campsite haben.
Gruß
Hermann