Bodenfreiheit im Makgadikgadi Pans NP

5 Antworten · 1’210 Aufrufe · gestartet 16. Jan. 2016 von blackbird-1
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201616. Jan. 2016 ·
Hallo,

wir planen im Juni 2016 auf einer Selbstfahrer Tour auch in den Makgadikgadi NP zu fahren.
In Büchern und im Internet wird immer wieder darauf hingewiesen, dass eine besonders hohe Bodenfreiheit des Fahrzeugs nötig ist. Wir wollen die Strecke von Khumaga nach Njuca Hills Camp (wieder offen laut Ilona Hupe) und dann zum Tree Island Camp fahren und wieder zurück nach Khumga.

Wie sind eure Erfahrungen? Ist hier mehr Bodenfreiheit notwendig als im Moremi oder CKGR? Dort waren wir 2012 schon einmal mit einem Toyota Hilux unterwegs und hatten keine Probleme. In Makgadikgadi waren wir noch nicht.
Fährt die Fähre über den Boteti im Juni oder ist dann das Wasser zu niedrig?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Gruß
Thomas
831 Beiträge · seit 200916. Jan. 2016 ·
Hallo Thomas,

wir sind diese Strecke 2008 bis Njuca Hills gefahren und ich kann mich nicht wirklich an Tiefsand erinnern.
Die Strecke von dem Gate an der Gweta- Maun- Strasse nach Khumaga war dagegen sehr tiefsandig.
Wenn kein Wasser mehr im Boteti ist wird man durchfahren können. Sonst doch von Norden einfahren.
Khumaga hatte früher bei Trockenheit ganz viele lästige Fliegen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
Marga
2’610 Beiträge · seit 200716. Jan. 2016 ·
Hallo Thomas,

auch mir ist nichts wirklich Tiefsandiges in Erinnerung geblieben, zuletzt waren wir 2011 dort. Im Gegensatz dazu ist die Nxai Pan Zufahrt eine richtige Herausforderung. Fliegen waren ganz eklig in Njuca Hills (altes Camp), wir sind geflüchtet zurück nach Khumaga.

Viel Spaß
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
272 Beiträge · seit 200816. Jan. 2016 ·
Hallo Thomas,

auch unsere Erfahrungen auf all den Strecken waren mit einem Hilux gut zu machen.
Wie Jambotessy schon schrieb, die Nxai Pan Zufahrt ist eher eine Herausforderung, aber durchaus auch machbar.

Gute Reise, Meike
938 Beiträge · seit 201316. Jan. 2016 ·
Hallo zusammen,

wenn ich mich da einmischen darf, die Strecke von Khumaga Richtung Njuca Hills und dann weiter an die A3 ist gut fahrbar. Habe ich das richtig verstanden?
Lohnt sich die Strecke auch was Landschaft und Tiersichtungen anbelangt?

Die Strecke Khumaga direkt zur A3 (als Ridge Road in T4A) ist dagegen tiefsandig?

Was genau ist die Nxai Pan Zufahrt? Die Strecke zu den Baines Baobabs nach Norden?

Ich wohne ja bei Khumaga und fahre dann nach Nata und hab noch keine Strecke dafür gefunden.
LG Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
831 Beiträge · seit 200916. Jan. 2016 ·
Hallo Andreas,
auch wenn Deine Frage nicht den ursprüngliche Fred betrifft, folgendes zu Deinen Fragen: Die Gegend um Njuca Hills ist nicht sehr tierreich, weil dort m. E. kein Wasser ist. Speziell mit Wasser im Boteti sind die Tiere eher dort. Die Strecke von Njuca Hills zur A 3 führt fast über Khumaga. die anderen Stichstrassen haben keine Zufahrt zur A 3.
Nxai Pan National Park Zufahrt ist schräg gegenüber (Richtung Westen) der Nordzufahrt Makgadigadi an der A 3 (Maun- Nata). Dort sollte man gleich am Eingang Luft aus den Reifen lassen auf 0,8 bar, nicht ohne vorher den Kompressor getestet zu haben. Dann folgen ca. 38 km Tiefsand und rechts kommen zwei Abfahrten zu Baines Baobabs. Die zweite ist auf jeden Fall die bessere Wahl und weniger tiefsandig als die erste Abfahrt.

LG
Marga