WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201526. Dez. 2015 · #1
Hallo, zunächst mal noch allen ein schönes Rest-Weihnachten.
Da jetzt etwas Zeit ist, besteht die Chance zum Pläne schmieden. Aber zunächst etwas zum Hintergrund: Ich war vor etlichen Jahren beruflich einige Male in Südafrika, von Kapstadt bis Durban und vom Krüger bis Augrabies, einmal auch wenige Tage in Namibia (Keetmannshop, Lüderitz, Fish River Canyon).
Nach einer 3-Wochen Südafrika-Tour in 2015 kommt jetzt eine Namibia-Runde in den Blick, Zeitrahmen werden auch wieder volle 3 Wochen sein (20-21 ÜN plus Hin- und Rückflug). Gesetzt sind: Lodge Übernachtungen (mit Camping haben wir´s nicht so), 4x4 Fahrzeug - etwas Vorerfahrungen mit Pkw bis G-Modell auf Gravel und Sand (weniger) sind vorhanden. Grober Plan wäre eine Runde über Kgalagadi – Fish River Canyon – Sossusvlei – Swakopmund – Etosha und wieder nach Windhoek. Soweit wäre der Rahmen m. E. recht klar. Die Variablen liegen dann in der Gestaltung, hierzu würde ich gerne ein paar Fragen oder Ideen platzieren und mich über Meinungen und Vorschläge freuen.
Erster Punkt betrifft die Reisezeit; aus verschiedene Gründen wird es 2016 nichts werden, so dass die erste Hälfte 2017 in den Blick rückt (damit ist noch reichlich Vorlauf, aber die Zeit über Weihnachten ist einer der wenigen, wo ich mal nicht vom Tagesgeschäft getrieben bin). Da aufgrund anderer Termine Mitte April ausfällt, gibt es zwei Zeitfenster: März (bis Anfang April) oder Mai (ab Ende April). Meine spontane Neigung geht derzeit eher Richtung Mai (Vorteil: Falls Regenzeit, dann vorbei, damit überschaubare Straßenverhältnisse, Tiere evtl. auch wieder etwas Richtung Wasserlöcher konzentriert, Nachteil: Tage etwas kürzer – allerdings waren wir bis Ende April in Südafrika, Namibia liegt näher zum Äquator, d. h. Verhältnisse im Mai wohl ähnlich Südafrika im April und das war für uns ok.). Liege ich mit der Ableitung richtig?
Viele Grüße Dirk
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200826. Dez. 2015 · #2
Hallo und guten Tag Dirk,
Die bessere Reisezeit, wenn Du viele Tiere sehen willst, ist tatsächlich Mai/Juni. Da ist es noch nicht ganz so kalt, aber die Tiere müssen trotzdem zu den Wasserlöchern. Was den Tag angeht, so ist der etwa 10 - 11 Stunden lang, aber Du kannst ja abends (zumindest in der Etoscha) am beleuchteten Wasserloch die Tiere in aller Ruhe betrachten.
Liebe Grüße Gerd
@Zugvogel547 Beiträge · seit 201426. Dez. 2015 · #3
western schrieb: Nach einer 3-Wochen Südafrika-Tour in 2015 kommt jetzt eine Namibia-Runde in den Blick, Zeitrahmen werden auch wieder volle 3 Wochen sein (20-21 ÜN plus Hin- und Rückflug). Gesetzt sind: Lodge Übernachtungen (mit Camping haben wir´s nicht so), 4x4 Fahrzeug - etwas Vorerfahrungen mit Pkw bis G-Modell auf Gravel und Sand (weniger) sind vorhanden. Grober Plan wäre eine Runde über Kgalagadi – Fish River Canyon – Sossusvlei – Swakopmund – Etosha und wieder nach Windhoek. Soweit wäre der Rahmen m. E. recht klar.
Hallo Dirk
Die oben genannte Runde finde ich für 3 Wochen ziemlich "sportlich". Wir haben ziemlich genau dieselbe Runde dieses Jahr in gut 5 Wochen absolviert... Wir sind aber eher gemütlich gereist und ich denke möglich wäre die Runde in 3 Wochen schon. Es kommt halt drauf an, wie lange ihr an einem Ort verweilen möchtet?
Besonders solltet ihr euch überlegen, wie viel Zeit ihr im KTP und im Etosha verbringen möchtet? Da empfehle ich euch mindestens je 5 Übernachtungen, besonders die Anreise in den KTP lohnt sich sonst kaum... 😉
Für den KTP gilt es zu beachten, dass ihr (besonders als Nicht-Camper) sehr früh buchen sollt. Wobei da für 2017 natürlich noch etwas Zeit besteht 😄 . KTP-Unterkünfte können immer am ersten Arbeitstag des Monats 11 Monate vor der geplanten Übernachtung gebucht werden...
WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201526. Dez. 2015 · #4
Danke für die Kommentierungen.
Klar - mehr Zeit ist immer besser, aber das Leben neigt halt nachmal dazu, Kompromisse zu erfordern. Jedenfalls sind mehr als drei Wochen für die werktätige Bevölkerung nicht so ohne weiteres zu realisieren - also wird es mit der verfügbaren Zeit gehen. Wird halt nicht jeder Stein besichtigt. Für KTP wären es derzeit so 3-4 ÜN (Nossob, Twee Rivieren (?), !Xaus wohl eher nicht). Etosha sind mal grob auch 4 ÜN, da ist aber evtl. noch was zu machen - abhängig davon, wie "straight" es dann nach WDH retour geht.
Weg zum KTP - ja durchaus´ne Strecke - andererseits mit dem Vorsatz Fish River mitzunehmen bzgl. "Umweganteil" auch überschaubar. Ich war bereits einige Male in Upingdon und auch diverse km auf dem Highway Richtung Kalahari unterwegs, hatte aber nie die Zeit mal hinzufahren. Daher MUSS KTP. Fish River Canyon war halt bislang "einmal reinschauen" im Rahmen eines Sonntagsausflugs (das, was sich halt in einer Dienstreise mal einbauen lässt).
Wo übernachtet man am Fish River - Canyon Lodge (Gondwana) auf der Ostseite - oder lohnt die - soweit ich bislang verstanden habe - einzige Lodge auf der Westseite?
Gruss Dirk
@Zugvogel547 Beiträge · seit 201427. Dez. 2015 · #5
Hallo Dirk
Wir waren im Juli in der Fish River Lodge (Westseite). Grundsätzlich ist die Lage direkt am Canyon natürlich fantastisch, ansonsten hat die Lodge (Preis-Leistungsverhältnis) uns aber nicht so überzeugt. Nur für 1 Übernachtung würden wir den Weg nicht mehr auf uns nehmen und das nächste mal auf der Ost-Seite des Canyons übernachten. Dort gibts sicherlich auch den spektakuläreren Blick auf den Canyon mit diversen Aussichtspunkten... Die Canyon Lodge kenne ich persönlich nicht, habe aber schon viel gutes davon gelesen! 🙂
WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201528. Dez. 2015 · #6
Hallo Stefanie,
die Bilder von der Fish River Lodge sahen halt gut aus - das tut´s im Netz aber leicht. Auf der Ostseite sieht´s seitens der Wege irgendwie deutlich variabler aus. Die Zufahrt wird ja schon auf der Fish River Lodge Oage erwähnt, wenn ich die Forums-Hinweise sehe, wohl 20 km mit 4x4 Bedarf (was nicht grundsätzlich ein Problem wäre). Ich plane mal mit der Ostseite weiter.
Hallo Dirk, wir waren 2013 auf der Fish River Lodge. Die Unterkunft war mir etwas zu modern, aber sie passt in die Umgebung. Soweit ich weiß, kannst du nur von dort eine geführte Tour runter in den Canyon machen. Dieses Erlebnis zeigte was ein Auto und sein Fahrer leisten kann. Ich kann es nur empfehlen! Aber du musst dann mindestens zwei Nächte bleiben.
Die bessere Sicht, bzw. die bekannte Sicht auf den Canyon hast du auf der Ostseite. Dort hatten wir auf der Hinfahrt einen Stopp eingelegt.
Eine kurze Beschreibung und Fotos findest du in meinen Berichten.
Viel Spaß bei der weiteren Planung. Herzliche Grüße helen
WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201528. Dez. 2015 · #8
Hallo, das "Fish River Pendel" neigt sich derzeit doch eher zur Ostseite. Damit fokussieren die gedanklichen Vorbereitungen jetzt etwas auf den Weg dorthin.
Derzeit ist die Annahme mal folgende:
1 ÜN in Widhoek oder naher Umgebung. Ankunftszeit in WDH (morgens, falls Direttissima von Frankfurt) oder Mittag via JNB ist z. Zt. noch offen). Danach nach Nossob im KTP via Mata Mata. Bedeutet dann wohl eine Zwischen-ÜN auf dem Weg (Gochas?).
Nach 2 ÜN in Nossob noch eine in Tree Rivieren und dann Richtung Fish River.
Ziemliche Strecke, Zwischen- ÜN in Keetmanshop ? Ich war dort schon mal, eher wenige Eindrücke haften geblieben (Köcherbäume sind klar). Alternative? Via Grünau ?
Generell stelle ich fest, dass mit meinem bisher herangezogenen Unterlagen die Unterscheidung der Strassen (Gravel / Teer) nicht ganz eindeutig ist. Macht nach meiner bisherigen (geringen) Namibia-Erfahrung aber deutlichen unterschiedlich bzgl. Reisezeit.
Da muss ich mich wohl noch mal ordentlich umschauen ... .
Generell stelle ich fest, dass mit meinem bisher herangezogenen Unterlagen die Unterscheidung der Strassen (Gravel / Teer) nicht ganz eindeutig ist. Macht nach meiner bisherigen (geringen) Namibia-Erfahrung aber deutlichen unterschiedlich bzgl. Reisezeit.
Da muss ich mich wohl noch mal ordentlich umschauen ... .
Hallo Dirk,
schau mal oben. Da gibt es eine Rubrik Karten. Dort findest du die Karten Tracks4Africa. Du siehst ziemlich genau wie lange die Fahrstrecken sind. Dann noch die Foto- und Pipipausen dazu und es passt. Die Karte kannst du dir auch bestellen.
WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201529. Dez. 2015 · #10
Danke 🙂
Ich habe heute vormittag @ Tracks for Africa die Karte bestellt. Nach der Online-Vorschaus sollte es ganau das richtige sein.
Gruss Dirk
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200629. Dez. 2015 · #11
Hallo Dirk,
western schrieb:Generell stelle ich fest, dass mit meinem bisher herangezogenen Unterlagen die Unterscheidung der Strassen (Gravel / Teer) nicht ganz eindeutig ist. Macht nach meiner bisherigen (geringen) Namibia-Erfahrung aber deutlichen unterschiedlich bzgl. Reisezeit.
das ist natürlich richtig, aber die entscheidende Frage ist, ob Du die Strecke zwischen zwei Übernachtungspunkten als lästiges Übel betrachtest oder als "Erlebnis" wahrnehmen willst.
Die Asphaltstraßen sind meist über viele Kilometer schnurgerade und die Landschaft entlang der Straße nicht so aufregend. Die Pisten führen in der Regel durch schönere Gebiete. Ich bevorzuge die Pisten.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BEBertschi1 Beiträge · seit 201531. Dez. 2015 · #12
hallo dirk, zum zeitpunkt deiner reise, hast du schon mal überlegt im sept. okt oder nov. zu reisen. die kleine regenzeit beginnt, so gott will, im okt. dieses jahr ist sie komplett ausgefallen und die große regenzeit lässt auch noch auf sich warten.( in der allgemeinen zeitung windhoek werden die regenmeldungen veröffentlicht. http://www.az.com.na ) ein vorteil die tage werden länger und es ist auch schon richtig warm. bei der tour die du da vor hast bist du hauptsächlich im auto, die zeit namibia zu geniessen, die stille die weite der landschaft zu erleben kommt eigentlich zu kurz. d.h. morgens früh raus und ins auto damit am ziel wenigstens etwas zeit bleibt. je nach zustand der piste dauert es dann. Auf der Teerstrasse kannst du mit einem 100er schnitt rechnen. die 5 ortschaften z.b. zwischen swakopmund und etosha kannst du vernachlässigen bei 561km. Doch fährst du dann an vielen sehenswürdigkeiten vorbei. (http://www.namibia-tourism.com ) ich war insgesamt 12 jahre in windhoek und hab nicht alles gesehen
WEwesternThemenstarter31 Beiträge · seit 201520. März 2016 · #13
Hallo,
nach längerer Pause mal wieder ein Wasserstand - und auch noch besten Dank für die Rückmeldungen und Hinweise.
Zunächst mal, es wird bei den 3 Wochen bleiben. Da es in den verschiedenen Himmelsrichtungen so viele schöne Reiseziele gibt, werden wir auch nicht gleich x weitere Namibia-Reisen einplanen. Für die Intensiv-Genießer wird es daher sicher zu hektisch sein - für uns evtl. (hoffentlich) eher Möglichkeiten und Interessen angepasst.
Beigefügt ist der aktuelle Ideenstand, derzeit 21 Nächte (mit den Flügen) - eine mehr sollte noch evtl. noch gehen.
Gebucht ist noch nichts, genannte Unterkünfte sind derzeitige Ideen, bessere Vorschläge (und überhaupt welche, für da, wo noch nichts steht 🙂 ) sind willkommen.
Gerne auch Vorschläge, wo eine evtl. zusätzliche Nacht hinzupacken wäre und generell Verbesserungen - wobei, wie schon gesagt, das "Gerüst" mit den Ecken KTP - Fish River - Etosha eher nicht diskussionsfähig ist - da will ich halt hin ... 😠 🤪 (... und dem Menschen sein Wille ist sein Himmelreich 😉 )
Zur Reisezeit: Es wird mutmaßlich Ende April bis Mitte Mai. Die hier genannte Alternative September / Oktober wäre auch unsere Alternative gewesen - allerdings war es aus diversen Umständen nicht möglich die Reise noch in 2016 zu machen - und 2017 ist der spätere Termin aufgrund von Fixpunkten im Kalender eher nicht drin ==> es bleibt i. w. Mai.