VOVolkerThemenstarter2'612 Beiträge · seit 200711. Jan. 2007 · #1Hallo zusammen,
Anfang/Mitte September soll es für ca. 3 Wochen nach Namibia/Botswana gehen, Schwerpunkt Tierwelt/Fotografieren. Daher soll es mit einem 4x4 incl. Dachzelt losgehen. Folgende Tour ist grob angedacht:
Windhoek: Fahrzeugübernahme, Einkaufen, Stadtbesichtigung – welche Unterkunft in der Nähe?
Okaukuejo / Etosha: Gamedrive am Nachmittag
Halali / Etosha: Gamedrives
Namutomi / Etosha: früher Gamedrive, Transfer Panhandle
Drotsky´s Cabins / Panhandle: Bootsfahrt
Drotsky´s Cabins / Panhandle: Transfer Kasane über Caprivi
Garden Lodge / Kasane: Chobe Riverfront Bootsfahrten / Gamedrive
Garden Lodge / Kasane: Tagesausflug Vic Falls
Garden Lodge / Kasane: Chobe Riverfront Gamedrive, Einkaufen, Transfer Ihaha
Ihaha Camp / Chobe : Gamedrives
Linyanti Camp / Chobe: Gamedrives
Savuti Camp / Chobe: Gamedrives
Savuti Camp / Chobe: Gamedrive, Transfer Moremi
Northern Gate Camp / Moremi: Gamedrives
Northern Gate Camp / Moremi: Gamedrives
Xakanaxa / Moremi / Gamedrive / Bootsfahrt
Third Bridge / Moremi / Gamedrive, Transfer Maun
Camping/Lodge in/um Maun (Vorschläge?) – Flug über Delta oder lieber vom Panhandle aus?
Ca. 3 Tage bis Windhoek, evtl. Waterberg, Zelda Farm (wenn es vorher nicht mit dem Leo geklappt hat – fehlt mir noch auf der Liste), Vorschläge sind erbeten 🙂
Folgende Fragen dazu:
1.Sind die Entfernungen Etosha-Panhandle und Panhandle-Kasane machbar?
2.Wieviel Kilometer kommen ca. von Kasane im Chobe/Moremi bis Maun zusammen (wegen Tanken: wieviel Liter sollten on board sein)? Lieber Diesel oder Benziner 4x4? Welcher Verleih in Windhoek ist zu empfehlen
Weitere Fragen kommen sicherlich noch dazu, diese Fragen vorab, um schon einmal zu reservieren.
Vielen Dank schon jetzt für Eure Anregungen.
Volker<br><br>Post geändert von: Volker, am: 11/01/2007 08:39
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #2Namutomi / Etosha: früher Gamedrive, Transfer Panhandle
Drotsky´s Cabins / Panhandle: Transfer Kasane
Sind extrem lange Fahrtage wobei du den Game Drive um Namutomi vergessen kannst, da du sonst nicht rechtzeitig mehr ankommst.
Drotsky's Cabins nach Sehitwa ca. 3,5 h, Sehitwa nach Maun ca. 1,5 h, Maun nach Nata ca. 3 h, Nata nach Kasane ca. 4 h.
Ich frage mich aber eher warum du nicht von Maun aus erst in den Moremi, dann in den Chobe nach Kasane fährst und dann über die Teerstraße via Nata zurück nach Maun?
Ob Benziner oder Diesel ist egal. Wichtig ist ein long distance tank. Wir hatten 2004 bei 4 Personen im Hi-Lux 2 Ersatzkanister dabei und sind die gleiche Strecke gefahren. Kamen mit etwas mehr als 40 l im Tank in Kasane an. Wobei wir nicht alles mit dem 4x4 gefahren sind, da dies einfach nicht notwendig war.
Wir sind damals mit www.africatracks.com gefahren und waren sehr zufrieden mit dem Service und dem Fahrzeug.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
VOVolkerThemenstarter2'612 Beiträge · seit 200711. Jan. 2007 · #3Hallo Andreas,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Habe daran gemerkt, dass eine wesentliche Info bei der Route fehlt: vom Panhandle soll es über den Caprivi nach Kasane gehen.
Zusatztank ist klarerweise ein Muss, ich frage mich nur, was ich ungefähr an Sprit einkalkulieren muss für die 9 Tage von Kasane nach Maun durch Chobe/Savuti/Moremi - da werden sicher noch Reservekanister nötig sein.
Transfer Etosha-Panhandle an einem Tag passt mir auch noch nicht ganz, gibt es sinnvolle Alternativen auf der Strecke?
Es soll nicht anders herum von Maun über Moremi gehen, weil wir uns den für den Schluss aufbewahren wollen.
Volker
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #4Hallo Volker
Fahre doch von der Etosha via Tsumkwe und Dobe nach Botswana.
Dabei lohnt es sich in Tsumkwe (Naye Naye Gebiet) den Baobab Trail zu machen und evtl in die Salzpfannen zu fahren. Übernachten könnt Ihr dann unter wundervollen Baobabs.
Von da fahrt Ihr über Dobe weiter nach Shakawe zu Drotsky´s Cabins. So braucht Ihr zwar eine Übernachtung mehr, das lohnt sich aber sehr.
Zu der Strecke Kasane Maun noch. Letztes mal waren wir 7 Tage unterwegs und hatten für unseren alten Toyota Landcruiser 160 Liter Disel dabei. Davon haben wir knapp 130 Liter gebraucht. Die absolute Strecke Kasane-Maun ist ja nicht besonders lang. Natürlich kommen dann noch diverse Loops und ab und zu Sand hinzu. Dadurch wird deutlich mehr Sprit verbraucht. Wenn Ihr unter normalen Bedingungen für 1500km Sprit dabei habt, sollte es auf jeden Fall reichen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #5Hallo Volker,
also wie gesagt, wir waren mit 4 Personen und Gepaeck unterwegs und sind mit long distance Tank und 2 Ersatzkanistern 6 Tage im Gebiet unterwegs gewesen. Denke also, dass ihr mit weniger Gewicht in etwa das gleiche verbrauchen werdet wie wir. Zur Sicherheit wuerde ich noch einen dritten Ersatzkanister an euerer Stelle mitnehmen.
Es gibt eine unsichere Spritversorgungsmoeglichkeit vor dem North Gate. Einfach in einem der Shops nachfragen. Sprit war wesentlich teurer als gewoehnlich aber wer welchen braucht .... . Die Infos stammen von einem Schweizer, den wir getroffen haben.
Du wirst sehen, dass man viel Zeit am Wasserloch von Savuti verbringen kann ohne viel fahren zu muessen.
Panhandle nach Kasane ist machbar. Seht zu, dass ihr so frueh wie moeglich loskommt, denn ihr habt zwei Grenzen zu schaffen. Die Oeffnungszeiten weiss ich leider nicht mehr auswendig. Es gibt gleich in der Wiedereinreise nach Namibia ein Permit. Das Permit mussten wir im April an der Grenze bei der Ausreise nach Zambia wieder vorlegen. Ob du es fuer Botswana auch brauchst - ich weiss es nicht. Es hat 140 N$ gekostet. Wenn du das nicht hast, musst du dir es in Katima Mullima besorgen und das waere von der NAM-BOT Grenze wieder 80 km zurueck.
Wenn ihr Zeit habt, koennt ihr den Fahrtag Panhandle - Kasane etwas entzerren. Kurz vor Kongola geht es links in den Swamp Tringle Park. Tolles Community Camp und absolut lohnenswert. 6 Stellplaetze direkt am Wasser. Wir hatten am Abend Hippobesuch! Es gibt auch einen Beobachtungsstand. Auf dem Weg dorthin kommt ihr an einem aufgegbenen Stuetzpunkt der suedafrikanischen Armee vorbei und trefft ganz nebenbei auf Elefanten.
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #6Andreas Cierpka schrieb:Wenn ihr Zeit habt, koennt ihr den Fahrtag Panhandle - Kasane etwas entzerren. Kurz vor Kongola geht es links in den Swamp Tringle Park. Tolles Community Camp und absolut lohnenswert. 6 Stellplaetze direkt am Wasser. Wir hatten am Abend Hippobesuch! Es gibt auch einen Beobachtungsstand. Auf dem Weg dorthin kommt ihr an einem aufgegbenen Stuetzpunkt der suedafrikanischen Armee vorbei und trefft ganz nebenbei auf Elefanten.
Das ist mittlerweile ein Teil des Bwabwata National Parks. Das Camp heisst Nambwa. Wenn Ihr im Camp seid und noch ein wenig weiterfahrt landet Ihr am Horseshoe. Sehr schöne Gegend mit vielen Tieren. Die aussicht vom Armeestützpunkt ist absolut sehenswert!
Chrigu
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impala181 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #7Hallo Volker,
ich würde auch die Route über Dobe nehmen, wie Chrigu schon vorschlug. Für die Strecke Drotsky´s cabins bis Kasane solltet ihr etwa 7 Stunden Fahrzeit einplanen. Den Scenic flight würde ich eher von Maun aus machen!
LG
Impala
eagle13 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #8Hallo Volker,
wir sind im November von Windhoek - Maun - Xakanaxa - Savuti - Kasane gefahren.
Wir hatten einen Doppeltank in unserem Nissan (140 l) und haben zwischen Maun und Kasane ca. 110 l verbraucht. Allerdings ohne lange Gamedrives unterwegs. Allerdings kostet der teilweise tiefsandige Untergrund m.E. locker 20l/100km.
Die Strecke von Maun nach Windhoek ist reichlich langweilig. Ich würde keine 3 Tage dafür einplanen. Augen zu und durch. Auf Zelda ist gut zu campen. Der Campground ist direkt neben dem Gepardengehege. Abends ist immer Fütterung und an der Bar ists immer lustig. Es wird auch eine Führung über das Farmareal mit einem Buschmann angeboten......ist aber nicht so überwältigend.
Viele Grüße
Bernd
Matatu496 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #9Etosha - Panhandle in einem Tag, halte ich nicht für machbar. Zu der Fahrzeit kommen noch die Grenzformalitäten dazu. Stopp in Rundu.
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #10@Matatu
Ist schon machbar. Sind 2004 in einem Rutsch von Kasane (Ihaha camp) über Katima bis nach Grootfontein gefahren. Dabei war den Caprivi Highway noch nicht komplett geteert.
Schöner ist auf jedenfall die Strecke über Dobe Border Post.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Matatu496 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #11Hallo Andreas, ja sicher, aber es kommt ja auch darauf an, was noch an der Strecke sehenswert ist. Wenn man den Otjitoko See, Tsumeb in seiner Blüte mit Schatz-Museum und den Hoba sehen will, wirds knapp. Außerdem würde man auf die Popa und den Mahnago verzichten müssen. Die Pad vom Mahango Park bis zur Grenze wird gerade aufgerissen und neu belegt. Durchkoffern ist da nicht möglich. Gruß Matatu
margotzi198 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #12Da ich mich auch damit befasse, unsere Ferien dieses Jahr in Namibia / Botswana zu verbringen, habe ich eine Frage zum Grenzübergang von Dobe. Auf der Namibia-Karte welche hier im Forum abrufbar ist, steht geschrieben: only for citizens from Namibia / Botswana. Darum dachte ich dass wir dort nicht rüber dürfen, sondern dass wir über Rundu fahren sollten. Wie ist dann die Pad auf Botswanaseite zu fahren?
Gruss
Margot
CScsaa1808136 Beiträge · seit 200611. Jan. 2007 · #13hallo,
wir sind 2004 über dobe, das damals (wie heute?) eher einem militärischem Feldlager als einem festen Grenzübergang ähnelte, problemlos eingereist. Der botswanaische Zöllner war etwas pingelig, aber freundlich.
lg
urs
impala181 Beiträge · seit 200612. Jan. 2007 · #14Hallo Margot,
du kannst ohne Probleme den Grenzübergang benutzen. Die Piste auf Bots-Seite ist streckenweise recht schwierig zu fahren (tiefsandig). Allrad ist unbedingt erforderlich!
LG
Impala
VOVolkerThemenstarter2'612 Beiträge · seit 200712. Jan. 2007 · #15vielen Dank schon einmal für die Tipps, muss mir das am Wochenende mal genauer ansehen.
Noch eine wichtige Frage: ich lese Unterschiedliches zum Reservieren der Camps im Chobe und Moremi. Einerseits will ich flexibel bleiben, andererseits scheinen etliche Camps schon frühzeitig ausgebucht zu sein und zumindest von Deutschland dann nicht mehr buchbar zu sein. Dann lese ich hier aber an verschiedenen Stellen, dass spontan noch etwas vor Ort in Maun oder gar am Gate möglich ist. Was ist Euer Rat?
Wie lautet die aktuelle FAX-Nummer vom Reservation Center in Maun, habe zwei verschiedene im Internet entdeckt (drei- bzw. vierstelliger Area Code). Oder kann man millerweile doch mit E-Mail zum Erfolg kommen?
Vielen Dank.
Volker
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200612. Jan. 2007 · #16Hallo Volker,
die Fax-Nr. ist: 09 267 6861264. Du kannst auch per e-mail anfragen, allerdings verlangen die dann von Dir eine Fax-Nr., weil sie Unterlagen schicken, die Du unterschreiben musst. Also besser gleich per Fax.
Gruss Beate
Bernd1'182 Beiträge · seit 200612. Jan. 2007 · #17Hallo Beate,
die Vorwahl wird doch vermutlich auch in diesem Fall 00267 sein!?
Gruß,
Bernd
joli3'491 Beiträge · seit 200612. Jan. 2007 · #18Hallo Bernd,
Du wirst ja vermutlich von Deutschland aus versuchen, eine Fax-Reservierung zu machen - dann ist 00267 die richtige Vorwahl. Von Südafrika aus allerdings beginnen alle Länder-Nummern nicht mit 00 sondern mit 09 - für Deutschland 0949, Namibia 09264 usw.
Und außerdem muss man in SA stets die Ortkennzahl mitwählen - auch für innerörtliche Gespräche. Gehört zwar hier nicht her - aber Du warst ganz "in der Nähe" von diesem Thema:)
Gruß Joli
Bernd1'182 Beiträge · seit 200612. Jan. 2007 · #19Vielen Dank, Joli, hab`s verstanden.
Gruß,
Bernd
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200615. Jan. 2007 · #20Hallo Joli,
danke für die Aufklärung. Ich hatte die Fax-Nr. hier von meinen Unterlagen abgelesen und bin selbst über die 09 gestolpert, konnte mir das nicht erklären. Jetzt bin ich wieder etwas klüger.
Gruss Beate