Suche Nordroute für 2 Wochen

7 Antworten · 1'478 Aufrufe · gestartet 07. Okt. 2015 von Reise_Meike
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Themenstarter272 Beiträge · seit 200807. Okt. 2015 · #1
Liebe Nord-Namibia Experten,

nach vielen Jahren Namibia Abstinez möchte ich jetzt eine zweiwöchige Camping Tour durch den Norden, den wir noch gar nicht kennen planen.
Ich habe natürlich schon ganz viele Beiträge hier gelesen und habe auch schon alle empfohlenen Campsites notiert, aber ich frage mich wo soll ich wie lange bleiben, um 1. Wüstenelefanten, Nashörner, Giraffen etc. zu suchen (und hoffentlich auch zu finden), außerdem wunderschöne Landschaften zu genießen und die Wasserfälle Epupa und Ruacana zu sehen. Oder soll man einen Wasserfall weg lassen, da es auch viel Fahrerei zu sein scheint, wenn man nicht am Fluß lang fährt. Den Zyl's Pass möchte ich nicht fahren und Marienthal klingt auch toll, wie ich finde.

Meine Idee ist ab/an Windhuk im Uhrzeigersinn um die Etosha und dann am Ende 3 Nächte im Etoscha.

Da ja anscheinend viele von Euch dort unterwegs waren würde mich interessieren, wie ein Plan aussehen könnte. Wie lange braucht man, um die einzelnen Stationen zu sehen und eine entspannte An-/Abreise zu haben?

Wäre super, wenn Ihr Vorschläge hättet. Wie gesagt, viele Camp Sites habe ich gefunden und ich weiß auch was ich sehen möchten, es geht mir eher um die zu wählenden Stationen, oder was ich weg lassen soll.

Danke für Eure Hilfe!

Viele Grüße

Meike
7'302 Beiträge · seit 200607. Okt. 2015 · #2
Hallo Meike,

wenn Du Dich zwischen Epupa Falls und Ruacana Falls entscheiden solltest, dann gehe ich davon aus, dass 98% der Teilnehmer hier mit mir übereinstimmen, die Epupa Falls zu bevorzugen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
39 Beiträge · seit 201407. Okt. 2015 · #3
Hallo Meike
als campsite unbedingt Purros, hatten dort letztes Jahr Wüstenelefanten "zum Frühstück", tolles Erlebnis. Die Plätze sind auch sehr groß und durch den Baumbestand haben wir von anderen Campern nichts gesehen.
Und bei den Wasserfällen zähle ich mich zu den 98%
Themenstarter272 Beiträge · seit 200807. Okt. 2015 · #4
Schon einmal ein DANKE an Wolfgang 🙂 .

Ich kann noch ergänzen, dass die Tour im Mai nächsten Jahres starten soll. Evtl. sind da bestimmte Gegenden besser oder schlechter.

Viele Grüße

Meike
5'480 Beiträge · seit 200908. Okt. 2015 · #5
Bevor ich konkret antworte bräuchte ich noch ein paar Infos. Wie sind Eure 4x4-Kenntnisse und kommt für Euch auch die eine oder andere Nacht wild campen in Frage? Von den Antworten hängen meine Empfehlungen ab.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter272 Beiträge · seit 200808. Okt. 2015 · #6
Hallo,

wir waren schon 14 Mal in Afrika unterwegs und immer mit 4x4 (Botswana, Zambia, Zimbabwe, Mosambik, Namibia, Südafrika)....und trotzdem würde ich sagen, dass da noch viel Luft nach oben ist, was unsere Kenntnisse angeht. Tiefsand ist insbesondere nicht gerade mein Spezialgebiet, da muß der Gatte ran.
Wild Campen.....tja, bisher nur 1 x in Zimbabwe praktiziert, sonst haben wir damit keine Erfahrung, aber neue Erfahrungen sind ja nicht schlecht.

Bin für Deine Tips auf jeden Fall dankbar!

Liebe Grüße

Meike
5'480 Beiträge · seit 200908. Okt. 2015 · #7
Ich mach mal einen Vorschlag mit 14 Übernachtungen.

1. Spitzkoppe
2. Brandberg, White Lady Lodge
3. Twyfelfontein, Mowani Campsite
4. Palmwag
5. Khowarib, Lodge Campsite oder Community Campsite
6. Purros
7. Purros
8. Orupembe, Marble Campsite
9. Opuwo, County Lodge Campsite
10. Epupa
11. Kunene River Lodge
12. Etosha, Olifantrus
13. Etosha, Okaukuejo
14. Etosha, Namutoni

Das wäre für mich die Standard-Strecke, um einen ersten Eindruck von der Gegend zu bekommen. Von Khowarib nach Purros solltet Ihr auf jeden Fall durch den Hoanib fahren.

Wenn die Ruacana Falls Wasser haben, sind die Fälle selbst wesentlich beeindruckender als die Epupa Falls. Allerdings ist die Umgebung nicht so schön und die Fälle haben auch nur selten Wasser. Ihr kommt auf o.g. Strecke aber auf jeden Fall daran vorbei.

In meiner Signatur findet Ihr den Link zu dem Reisebericht "Rivers & Sand". In dem findet Ihr auch viele Informationen zum Norden Namibias. Wenn Euch mein Vorschlag zu langweilig ist, findet Ihr dort auch Informationen zu etwas seltener befahrenen Strecken.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter272 Beiträge · seit 200808. Okt. 2015 · #8
Toll, toll, toll!
Vielen lieben DANK 😄