food-safariThemenstarter72 Beiträge · seit 201518. Sept. 2015 · #1
moin, hallo Freunde wir werden unser Kfz nach Namibia verschiffen und immer wieder nach Hause fliegen ..... was müssen wir bedenken wenn das KFZ mehrere Jahre dort bleibt , >Carnet , ist klar, >Versicherung und Steuern weiter in Deutschland bezahlen? Zusatz Versicherung ??? Danke Rüdiger
willkommen im Forum. Also neben dem Carnet (und der Verlängerung alle 12 Monate durch Verlassen der Zollunion), brauchst Du eine Versicherung. Zudem musst Du alle 90 Tage die Straßenbenutzungsgebühr in Namibia für ausländische Fahrzeuge entrichten (sofern das Auto am öffentlichen Straßenverkehr - stehend oder fahrend teilnimmt). Dieses kostet derzeit so um und bei N$ 300/90 Tage.
Grüße aus Windhoek Christian
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Steuer und Versicherung in D ist im südlichen Afrika bedeutungslos... mein Tipp - leg dir ein möglichst kurzes Saisonkennzeichen zu solange dein LC noch TÜV hat. So bleibt das Kennzeichen dir zugeordnet und du kannst dir Steuern und Versicherung in D sparen. Eine Zulassung brauchst du für's Carnet, dann will die keiner mehr sehen... Das du auf Carnet jedes Jahr mit deinem Gefährt die Zollunion verlassen musst ist dir hoffentlich klar?! Ausserdem brauchst du einen sicheren Standplatz für die Zeit wenn du den LC nicht fährst - den sollte man schon "festmachen" bevor die Kiste in den Container geht. Dein Auto in NAM zu versichern kannste fast vergessen - die meisten lokalen Versicherungen wollen neben Auto auch Haus und Hof versichern. Ohne Letzteres nur Haftpflichtversicherung, keine Kasko. (Unsere Erfahrung) Ausrüstung würde ich in SA kaufen - und an der Grenze die Märchensteuer erstatten lassen. Die Rückzahlung gibt's allerdings erst 3 Monate später per Scheck der auf ein Konto eingezahlt werden muss... Viele Fallstricke - ich würde kein Auto mehr für längere Zeit nach NAM bringen wollen, besser ein Kiste vor Ort kaufen!
Grüßle Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
NamiBilly446 Beiträge · seit 201118. Sept. 2015 · #4
Hallo Rüdiger, da du wahrscheinlich den Toyo LC schon hast, ist das schon o.k. ihn dann auch ins südliche Afrika zu verschiffen. Wir hatten den Toyo auch schon, als wir ihn vor einigen Jahren wieder ins südliche Afrika verschifft haben. Sonst hätten wir auch die Alternative überlegt, dort ein Fahrzeug zu kaufen. Wenn du das Carnet erst einmal hast, ist es deine Entscheidung, das Fahrzeug in D abzumelden oder auch nicht... Alles andere haben die Vorredner- bzw. Schreiber schon gesagt. Gruß Wilfried
Dein Auto in NAM zu versichern kannste fast vergessen - die meisten lokalen Versicherungen wollen neben Auto auch Haus und Hof versichern. Ohne Letzteres nur Haftpflichtversicherung, keine Kasko.
auf viele Versicherungen trifft das zu, richtig (ich meine aber, dass es in Deutschland nicht viel einfacher sein wird, ein ausländisch registriertes Fahrzeug zu versichern?!). Es gibt aber Versicherungen, die es anbieten (z.B. Tuffstuff). Richtig ist auch, dass es im Prinzip die Autoversicherung "umsonst" gibt, wenn Du Haus und Hof mitversicherst. Hat man kein Haus und Hof, dann gibt man einfach irgendwas an. Das wird ja von keinem überprüft, da es keine Meldepflicht hier gibt.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
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Ich hatte die Kündigungsbegründung so verstanden dass SanTam "nur" eine Autoversicherung zu wenig war und sie meinen Landcruiser nur weiter versichern würden wenn ich zusätzlich noch Haus & Hof bei ihnen versichere...Haftpflicht war kein Problem aber Vollkasko wollten sie nicht mehr weiter versichern...
Bei einer Vollkasko geht es mir nur darum dass Schäden an meiner Kiste bezahlt werden bei Fremdverschulden. Ich möchte mich nicht darauf verlassen dass der Schadensverursacher eine Versicherung hat, die meinen Schaden zahlt. Die "kostenlose" Haftpflicht, welche über den Treibstoffpreis finanziert wird, greift ja nur bei Personenschäden - richtig?
LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
ihr wollt also euren LC verschiffen, ok, geht natürlich, alle Dinge die man hierfür benötigt sind ja schon besprochen, ich selbst habe ja auch vor Jahren unser WoMo nach Südafrika verschifft.
Ob ich es euch empfehlen würde: hm, für ein "normales Auto" wohl ehr nicht, denn da würde ich ehr sagen, kauft euch vor Ort so ein Teil, nutzt es solange ihr Spaß daran habt und dann verkauft es halt wieder. Ein Auto mit Carnet im südlichen Afrika zu verkaufen ist nicht so einfach, also solltet ihr die Verschiffung nach Hause gleich mal mit ein kalkulieren.
Wenn jetzt allerdings euer LC, super aufwendig aufgebaut ist und es halt unbedingt dieser LC sein soll, ok, dann macht es halt!
Die "kostenlose" Haftpflicht, welche über den Treibstoffpreis finanziert wird, greift ja nur bei Personenschäden - richtig?
richtig!
würden wenn ich zusätzlich noch Haus & Hof bei ihnen versichere...
genau, und dann machst Du das einfach für den Minimalwert und dann läuft Deine Autoversicherung, vielleicht dann 100 Dollar/Monat teurer weiter.
Viele Grüße Christian
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food-safariThemenstarter72 Beiträge · seit 201518. Sept. 2015 · #9
hello again, vielen Dank für die Antworten, also das Fahrzeug ist verschifungsbereit und ausgerüstet, wir werden mehrere Jahre im Süden Afrikas reisen, ich denke die deutsche Teilkasko-Versicherung muss weiter bezahlt werden ,auch wenn wir zurück fahren oder weiter verschiffen Richtung Südamerika...... dh Carnet plus deutsche Steuer und Teilkkasko ist korrekt.
maggus785 Beiträge · seit 200819. Sept. 2015 · #10
Hi,
plant ihr das Fahrzeug für länger als 5 Jahre außerhalb von Europa zu lassen?
Ihr kennt das Thema der Wiedereinfuhr nach längerer Zeit und dem Zoll?
sehe gerade Deinen Link. Kommerzielle Nutzung des Fahrzeuges bzw. beruflicher Aufenthalt in Namibia setzt natürlich die nötigen Registrierungen/Erlaubnisse voraus: Arbeitsgenehmigung für Euch, Registrierung beim Namibia Tourism Board von Euch und dem Fahrzeug usw. Ich will Euch nur vorwarnen, falls ihr etwas derartiges plant. Gerade vor kurzem wurden mehrere südafrikanischen Reiseführer - ohne die nötigen Genehmigungen - des Landes verwiesen.
Viele Grüße aus dem heute (noch) bedeckten Windhoek Christian
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food-safariThemenstarter72 Beiträge · seit 201519. Sept. 2015 · #12
hello again ,vielen dank für die antworten ,jetzt kann es losgehen!! Rüdiger
food-safariThemenstarter72 Beiträge · seit 201519. Sept. 2015 · #13
moin, danke für den hinweis ,wir reisen alle touren erst mal selber, d.h. erstmal nur vorbereiten,wenn überhaupt....! wir man mit entsprechend beschriftetem auto schon mistrauisch beäugt? danke Rüdiger
Joerg3'175 Beiträge · seit 200620. Sept. 2015 · #14
Ziemlich, davon würde ich Abstand nehmen, also ich, was ihr macht müsst ihr selber wissen 😉
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Lumela562 Beiträge · seit 200920. Sept. 2015 · #15
@ Maggus
Wo finde ich die genauen Angaben zu Wiedereinfuhr in die EU und den Bedingungen, gilt das für alle EU-Staaten? . Ich dachte das wird bereits nach drei Jahren zum Problem?
LG Lumela
food-safariThemenstarter72 Beiträge · seit 201520. Sept. 2015 · #16
hello again, also nun muss ich doch noch mal nachfassen: man verschifft sein fahrzeug ins ausland, man fährt mit carnet mehrere jahre durch die gegend, zahlt zu hause in deutschland steuern und versicherung, und dann ,wenn man wieder einreist in Europa muss ich zum tüv und somit ist alles wieder gut!!!! das wäre meine logik....! aber bürokraten aller länder vereinigt euch in der EU :-)) was ist nun richtig??? danke Rüdiger
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200821. Sept. 2015 · #18
Nur mal so am Rande, wenn wir dort unten, so, wie du, ein solches Geschäft aufbauen wollten, "Reisen mit Schwerpunkt Essen", dann würden wir uns zuvorderst beim Tourism Board melden, - die versorgen mit aller notwendigen Information, das wird euch geschäftliche Vorteile bringen. Wie sonst wollte man, wenn man irgendwo aufläuft, als seriöser Geschäftspartner in Frage kommen? Irgendwelche Heiopeis, die sich mal eben denken: "Ach, ich würd ganz gern mal was im exotischen Afrika machen und damit Geld verdienen", kennen dort alle zu Genüge - und es hängt ihnen zum Hals raus.
Somit könntet ihr dann auch euer Fahrzeug mit eurer Werbung bekleben, usw. - alles offiziell und für euch nicht zum Nachteil, wenn ihr in eurem neuen Branch bekannt werden wollt. Einen schicken Namen habt ihr ja schon.
Viel Glück Gruß lilytrotter
und zu den Zollbestimmungen: so ist das nun mal. Für Jeden. Freu dich, hier davon vor der langen Reise zu erfahren! 🙂
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt