travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200614. Aug. 2015 ·
Hi zusammen,
mich erreicht gerade Folgendes von Dr. Rachel Brand (Zoologin; Schwerpuntk Giraffenforschung). Vielleicht könnt auch ihr bei dem Projekt helfen!
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Photo Request! I would like to appeal to all past visitors to Etosha to donate images of giraffe for an on-going research project into social and physiological changes in giraffe with age! Photos will not be published anywhere, only used for analysis. Photos only need to show giraffe side-on, and should be accompanied by the date taken. They needn't be be recent; we would also be interested in older photos. Photos can be e-mailed to me at our Vreugde e-mail address info@vreugdeguestfarm.com Thanks! Rachel
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich habe Rachel einige Bilder geschickt und eine ganz liebe Antwort bekommen. Jetzt weiß ich auch, dass unsere "Strassensperre" ein "Jungesellentreffen" war 😄
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travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200625. Jan. 2021 ·
Hi zusammen,
Rachel bat mich darauf hinzuweisen, dass das Projekt seit Jahren abgeschlossen ist. Ihr also bitte keine Giraffenfotos nun mehr schicken (keine Ahnung, warum sie jetzt wieder viele bekommen hat?!).
Viele Grüße Christian
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Vier neue Satelliten-GPS-Telemetriegeräte wurden kürzlich an Giraffen im Etoscha-Nationalpark und in der Ehirovipuka Communal Conservancy angebracht. ... Ziel sei es, ein besseres Verständnis der Bewegungen, der Nahrungsaufnahme und der Reaktion der Tiere auf menschliche Eingriffe zu gewinnen, um so zum globalen Schutz der Giraffe beitragen zu können. ...
Entwicklung von GPS-Satellitensendern soll Wohlergehen in den Vordergrund stellen Die Giraffenschutzorganisation GCF (Giraffe Conservation Foundation) betreibt ein umfassendes Giraffenschutzprogramm in Namibia. Dabei ist ein wichtiger Aspekt die Überwachung und Unterstützung der langfristigen Erhaltung der in der Wüste lebenden Giraffen. ...
LG Logi
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200619. Juli 2024 ·
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Wildlife Vets Namibia hat Landwirte erneut aufgefordert, Proben abzugeben und ihre Untersuchung abzuschließen, da das Land eine hohe Giraffensterblichkeitsrate aufweist; einige Farmen meldeten mehr als 20 Todesfälle. Wildlife Vets gab an, dass seit Mitte April viele besorgte Landwirte eine ungewöhnlich hohe Giraffensterblichkeit auf ihren Farmen gemeldet haben. ... Wildlife Vets sagte, Berichte deuten darauf hin, dass das betroffene Gebiet sehr groß ist.
„Wir haben Berichte über Todesfälle aus dem Westen und Norden von Okahandja erhalten, die sich bis in die Gebiete Omaruru und Waterberg erstrecken. Mehrere Berichte kamen auch von Farmen südwestlich, südlich und östlich von Okaukuejo, dem Etosha-Nationalpark, Outjo und bis nach Maroelaboom.“
Der Veterinärdienst zeigte sich besorgt über die hohe Zahl und das weite Verbreitungsgebiet der Todesfälle.
„Einige Farmen melden mehr als 15 bis 20 Kadaver. Allein auf den wenigen Farmen nördlich von Okahandja wurden schätzungsweise 20 bis 25 tote Giraffen gefunden.“ ...
Heute feiern wir den Weltgiraffentag, und neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Giraffenpopulation zunimmt. Trotz jahrzehntelangem Rückgang und anhaltender Bedrohung zeigen die neuesten Daten, die im Bericht „State of Giraffe 2025“ der Giraffe Conservation Foundation zusammengestellt und veröffentlicht wurden, dass drei der vier verschiedenen Giraffenarten in Afrika positive Populationstrends aufweisen – ein direktes Ergebnis effektiver Schutzmaßnahmen, engagierter Forschung und eines wachsenden globalen Bewusstseins.
Ein mysteriöses Virus wird befürchtet, nachdem bei einem beispiellosen Ausbruch im Norden Namibias mehr als 200 Giraffen gestorben sind. Tierärzte und Landwirte in Namibia kämpfen mit einer beunruhigenden Zunahme des Giraffensterben, die sich in weiten Teilen des Landes nördlich von Windhoek ereignet haben. Die Ursache ist noch ungeklärt, Experten vermuten jedoch eine von Insekten übertragene Viruserkrankung. Dr. Ulf Tubbesing, Eigentümer und Wildtierarzt bei Wildlife Vets Namibia, das Wildtierdienste für Wildtierzüchter und Naturschutzorganisationen im ganzen Land anbietet, sagte, sie hätten Ende April erstmals Berichte über diese ungewöhnlichen Giraffensterbefälle erhalten. Zahlreiche Todesfälle vom Waterberg bis zum Etosha-Nationalpark gemeldet Farmer's Weekly berichtet, dass das betroffene Gebiet riesig ist. Die gemeldeten Todesfälle erstrecken sich vom Norden Okahandjas und Omarurus über den Waterberg und Outjo bis nach Maroelaboom im Osten. Tubbesing sagte, dass es auch im Etosha-Nationalpark eine hohe Sterblichkeitsrate gebe. Dies deutet darauf hin, dass das Phänomen nicht auf Tiere auf Privatgrundstücken beschränkt sei. Zwar gibt es noch keine offizielle Untersuchung, die das volle Ausmaß des Ausbruchs erfasst hat, doch Tubbesing schätzt, dass die Zahl der toten Giraffen bei über 200 liegen könnte. Auf einigen Farmen wurden über 20 Todesfälle registriert, und da viele Todesfälle wahrscheinlich unbemerkt bleiben oder nicht gemeldet werden, ist das wahre Ausmaß weiterhin ungewiss.
Das Problem spitzt sich weiter zu, und erst diese Woche wurden neue Fälle gemeldet. ...
Die Giraffe, die lange als eine einzige Art galt, wird nun offiziell als eine Gruppe von vier verschiedenen Arten anerkannt. In einer bahnbrechenden Ankündigung haben die Species Survival Commission (SSC) Giraffe und die Okapi Specialist Group (GOSG) der International Union for Conservation of Nature (IUCN) vier genetisch unterschiedliche Giraffenarten offiziell anerkannt. Die Entscheidung dürfte die Schutzprioritäten für eines der symbolträchtigsten Tiere Afrikas neu ausrichten. Der Entscheidung gingen über ein Jahrzehnt Forschung voraus, die vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (SBiK-F) in Deutschland unter der Leitung des Evolutionsgenetikers Prof. Axel Janke in enger Zusammenarbeit mit der in Namibia ansässigen Giraffe Conservation Foundation (GCF) unter der Leitung von Dr. Julian Fennessy durchgeführt wurde.
Ihre Erkenntnisse stellen jahrhundertealte Taxonomie auf den Kopf, die bis ins Jahr 1758 zurückreicht, als Carl von Linné die Giraffe als eine einzige Art klassifizierte. Indem die Giraffe nicht als eine einzige weit verbreitete Art anerkannt wird, sondern als vier einzigartige und gefährdete Arten, markiert die Entscheidung der IUCN einen Wendepunkt im Giraffenschutz – und vielleicht eine letzte Chance, ihre Zukunft zu sichern, sagen Forscher. ...
... Es gibt nur noch etwa 140 000 Giraffen in freier Wildbahn – eine Giraffe pro 216 km². „Wir haben kürzlich 817 Veröffentlichungen aus dem Zeitraum von 1947 bis 2024 analysiert, um festzustellen, wo unsere Wissenslücken liegen. Das Ergebnis? Es gibt eine erhebliche geografische und taxonomische Verzerrung. Die Forschung konzentriert sich stark auf wenige Hotspots, wodurch Arten wie die Nördliche Giraffe unterrepräsentiert sind. ...
LG Logi
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200608. Juli 2026 ·