Um 6.15 gibt es draussen am Lagerfeuer Frühstück. Wir sind die Ersten und es schmeckt!
Die Sonne geht langsam auf und der Mount Sabyinyo und Muhabura zeigen sich von ihrer besten Seite.
Gegen 7.00 fahren alle 11 Gäste mit ihrem persönlichen Wagen bis zum Parc National des Volcans Headquarters.
Gilbert, der Lodge Manager, folgt uns. Zum Glück kümmert er sich dann um den ganzen Papierkram denn da warten 80 Turis auf ihren Gorilla Track! 😗 Ich befürchte schon ein riesiges Gnusch. Zu meinem grossen Erstaunen gibt es eine "schweizerische" Organisation. Bei Ankunft erwartet uns ein kostenloser Café oder Thé.
Um uns auch das Warten zu versüssen wird eine Show von der Kinigi Community angeboten. Echt sehenswert!
Punkt um 8.30 werden alle Turis identifiziert und in eine Gorillagruppe zugeordnet. Für uns die Amohoro Gruppe.
Insgesamt 10 verschiedene Gruppen. Danach steigen wir wieder in unsere Wagen und folgen 40 Minuten lang einem Ranger bis zur Bisate Base. Die Piste finde ich sehr staubig und die letzten 2 Kilometer bestehen nur noch aus grobe Steine..... 🙄 Zum Glück ist mein Toni nicht mitgekommen, er hätte schon Angstzustände! 🤪 Ein englisches Ehepaar aus Nairobi hat mich ab Villa Gorilla mitgenommen. Sie sind mit ihrem Driver direkt aus Kenia gefahren. Sie arbeiten für die British Embassy. Unsere Gruppe besteht aus 2 Engländer, 2 Brasilianer, 2 Amerikaner und der kenianische Driver. Die Engländer spendieren ihm den Gorilla Track. Er freut sich wie ein Kind und ist ganz giegerig! 😄
Bisate ist ein kleines Dorf mit freundlichen Menschen.
Fortsetzung folgt
Teil 4207. Okt. 2015
Fortsetzung
Danach folgen wir unserem Guide Richard. Ein bewaffneter Ranger begleitet uns.
Zuerst laufen wir durch viele Pyrethrum Felder.
Bei uns kennt man das margeritenartige Gewächs als Wucherblume oder Dalmatinische Insektenblume. Sie ist eine Verwandte der asternartigen Chrysanthemen und gedeiht besonders gut auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden in den Hügeln Ruandas.
Ihre Blüten liefern das Pyrethrum, ein weltweit gefragtes natürliches Insektizid. Anbau und Pyrethrum - Herstellung waren im blutigen Bürgerkrieg der Neunzigerjahre zusammengebrochen, doch Heute ist das Insektizid wieder der drittgrösste Exportartikel des Landes, nach Kaffee und Tee. Mehr als 30'000 Bauern pflanzen die Wucherblume auf ihre Feldern.
Unterwegs treffen wir immer wieder Einheimische die uns neugierig beobachten.
Richard erzählt uns unterwegs viel über die verschiedene Pflanzen.
Wir laufen 2 1/2 Stunden und der Weg geht langsam hoch. Gorilla Tracking in Ruanda, kann ich bestätigen, ist viel einfacher als in Uganda. Die Brasialianerin die uns begleitet hat Herzprobleme. Sie kann aber ohne Problem mitlaufen. Sie ist erleichtert. Manchmal liegt auf der Erde Eli Dung. Hier soll es Viele geben..... Endlich sprechen auch die Funkgeräte. Richard informiert uns dass wir nicht mehr weit von den Gorillas entfernt sind. 10 Minuten später stossen wir auf die Trackers.
Die Amahoro Gorillafamilie lebt zwischen den Gipfel von Karisoke und Visoke und besteht aus 17 Berg Gorillas. Auf einmal sehen wir vor uns einen Silverback marschieren.
Er setzt sich anschliessend hin und fängt an zu fressen.
Richard ruft uns. Er hat im Gebüsch 2 Kleine entdeckt.
Wir haben Glück denn sie kommen bald raus.
Sie sind einfach herzig!
Fortsetzung folgt.
Teil 4308. Okt. 2015
Fortsetzung
Ich lasse keine Sekunde die Kleinen aus den Augen und bin total von der Aussenwelt abgekapselt. So kann ich auch nicht die Schreie der anderen Turis wahrnehmen. Auf einmal zieht Jemand an meinem rechten Aermel. Als ich auf die Seite schaue steht da der Silverback Ubumwe. Mein Herz klopft wie verrückt. Richard sagt immer wieder: don't look at him und bringt immer komische Töne aus seinem Mund heraus... Ubumwe haut auch sehr schnell ab. Richard erzählt uns dass diese Töne Unterwerfung bedeuten.
Ich muss echt eine Anziehungskraft für Silverbacks haben. Vor 2 Jahren setzte sich schon bei der Mubare Gruppe im Bwindi NP der Silverback Kanyonyi neben mir.
Ubumwe ist ein toller Kerl!
Sein Harem ist voller netter Damen.
Wer kann diesen Augen schon wiederstehen!
Leider vergeht eine Stunde viel zu schnell. Langsam müssen wir zur Basis zurück. Der Blackback Gahinga lässt sich in letzter Minute noch blicken.
Wir laufen praktisch denselben Weg wieder zurück.
In Bisate gibt es immer Szenen zum fotografieren.
Von da aus fahren wir hinter Richard her. Er hält gegenüber dem Gorilla Nest Hotel. Da befindet sich das Kunsthandwerkzentrum wo die Einheimischen austellen und verkaufen. Da bekommen wir auch unsere Gorilla Tracking Urkunden.
Die Villa Gorilla erreichen wir gegen 13.30. Zum Mittagessen gibt es frische Rüblisuppe, Chicken Curry mit Reis und Banana Pancake. Miam miam.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Lesen im Garten. Gegen 19.30 wird schon das Abendessen serviert. Da stellt sich auch heraus dass unser englisches Ehepaar morgen auch nach Uganda fährt. Wir beschliessen zusammen zu fahren.
Teil 4409. Okt. 2015
07.08.2015
Gegen 8.45 verlassen wir Villa Gorilla zusammen mit den Engländern. Ein letzter Blick auf Mount Sabynyio gönne ich mir noch.
Es ist schon unglaublich was die Ruander so alles auf ihre Fahrräder laden!
Erster Stop Musanze wo wir tanken. 45 Minuten später erreichen wir schon den Cyanika Boarder Post.
Er sieht viel kleiner aus als der von Gatuna und es gibt keine Lastwagen. Wir fangen mit dem Papierkram in Ruanda an. Inzwischen weiss ich auch wie das Ganze am schnellsten geht.....Ich schlage mich nach vorne bei jeder Schlange und tue ein blödes Gesicht. Die Ruander grinsen und die Beamten lachen sich tod! 😛 Auf der Uganda Seite klappt es auch wie am Schnürchen. Kein Mensch merkt dass unser East Africa Tourist Visa nur für single entry gültig ist. Genial da sparen wir glatt 200US$. Innerhalb von 30 Minuten sind wir drüben und verabschieden uns von den Engländern die weiter nach Kabale fahren.
In Kisoro halten wir bei der Amazing Grace Schule an. Die haben wir vor 2 Jahren schon besucht. Gloria, die Vize Direktorin, erkennt uns gleich.
Wir sind natürlich mit einem Koffer voller Schulsachen gekommen. Alle freuen sich.
Wir plaudern eine Weile und beschliessen im Traveller's Rest Mittag zu essen.
Jennifer, die Besitzerin erinnert sich gleich an mein Toni. 😁 Wir bestellen 2 Avocado Salate und ein Nile Bier. Danach geht es Richtung Lake Mutanda. Die Fahrt bis dort hin bringt uns durch tolle Landschaften.
Immer wieder gibt es auch die Gelegenheit tolle Bilder zu schiessen.
Teil 4511. Okt. 2015
Fortsetzung
Gegen 16 Uhr erreichen wir das Lake Mutanda Resort.
Wir werden vom Personal sehr nett empfangen. Die Unterkünfte bestehen aus Chalets mit Seeblick. Hier Unseres.
Das Zimmer finde ich nicht schlecht.
Das Badezimmer ist auch zweckmässig eingerichtet.
Das grandiose hier bleibt aber die Terrasse mit dem super Ausblick.
Im Hauptgebäude findet man das Restaurant
mit einer gemütlichen Terrasse.
Wir spazieren noch eine Weile um die Anlage herum. Ein Genuss. Nach dem Duschen trinken wir ein Glas Chardonnay im netten Salon. Es gibt sogar Wifi.
Ein Feuer wurde sogar angezündet.
Zum Nachtessen gibt es Gemüsesoufflé, Filetsteak mit Bratkartoffeln und Gemüse, Ananas Crumble. Miam miam, hier kann man es sehr gut aushalten! 😛
Preis pro Nacht in Halbpension für uns Beide: 200 US$ Ist es Wert.
Teil 4612. Okt. 2015
08.08.2015
Welch ein Genuss mit dem Gesang sämtlicher Vögel aufzuwachen!
Nach einem leckeren Frühstück begeben wir uns zum Bootssteg denn wir haben einen Mukozi Village Lake Trip gebucht. Kostet 45 US$ pro Nase und dauert 4 Stunden.
Auf dem Boot, unterwegs, begegnen wir immer wieder den Fishermen.
Erster Stop ist Kyangushu Island. Vor 50 Jahren brachte man noch die Toten hier hin und liess sie einfach verfaulen! Hier was davon übrigbleibt......
Zweiter Stop in der Nähe von Mukozi Village. Wir befestigen das Boot am Ufer und laufen ein Stück hoch.
Da treffen wir Julia.
Sie erzeugt Handtaschen, Tischsets...usw
Es macht Spass mit ihr zu plaudern. Danach begeben wir uns Richtung Dorf. Die Einheimischen grüssen uns immer recht herzlich. Man hört immer wieder das Wort Musungu.....
Fortsetzung folgt
Teil 4713. Okt. 2015
Fortsetzung
Nächster Stop beim "traditional healer". Die ganze Familie sitzt vor seinem Haus.
Er beginnt uns die verschiedene Eigenschaften der Pflanzen zu erklären.
Er kann Lungenentzündung, Malaria, Verdauungsprobleme, Impotenz ohne Problem behandeln.
Wenn er einen Patienten hat versetzt er sich in Trance um mit den Göttern zu kommunizieren.
Die Kinder gucken neugierig zu.
Dieser Besuch finden wir hochinteressant. Danach geht es in die einheimische Kneipe.
Sie ist schon voller Kunden.
Wir probieren das Bananen Wasser. Es kommt aus dem Kongo und bringt 48 Grad Alkohol. Wouah ist das Zeug stark. 🤩 Die Barbesucher lachen sich tod bei unserem Gesichtsausdruck....
Eine halbe Stunde später verlassen wir die Bude. Ein kleiner Junge folgt uns mit seinem Spielzeug.
Letzter Stop für Heute die Schule. Von da aus bekommt man einen tollen Blick auf den Mutanda See.
Teil 4814. Okt. 2015
Fortsetzung
Die Lehrer wussten natürlich von unserem Besuch. Die Kinder warten schon auf uns und sie beginnen zu singen als wir eintreffen.
Manche haben echt eine besondere Ausstrahlung!
Anschliessend führen sie uns noch Tänze vor.
Wir haben einen kleinen Koffer voller Schulsachen mitgebracht. Man freut sich riesig.
Danach gibt es eine Pause und wir können plaudern.
Die Kinder beherrschen die englische Sprache sehr gut. In Ruanda ist es viel schwieriger mit den Einheimischen zu reden. Fremdsprachen gehört da nicht als Priorität..... Eine Stunde später laufen wir zur Lodge zurück. Unser Guide geht per Boot nach Hause. Der Junge mit dem Rad wartet auf uns unweit der Lodge.
Gegen 13 Uhr essen wir eine leckere Pizza im Restaurant.
Den Nachmittag verbringen wir beim Lesen. Ab und zu beobachten wir einige Kingfisher.
Langsam geht die Sonne unter und wir gehen duschen.
Am Abend ist die Bude voll. Eine Gruppe vom Südafrikaner ist eingetroffen. Zum Abendessen gibt es Bananensuppe, Chicken Lemon mit Nudeln und Apfelcrumble. Miam miam! 🙂
Morgen geht es weiter nach Mbarara.
Teil 4915. Okt. 2015
09.08.2015
Um 8 Uhr packen wir unsere Koffer. Draussen fängt schon die Sonne an zu scheinen.
Ein Kingfisher hat gerade sein Frühstück gefangen.
Danach geht es zum Restaurant und wir lassen es uns schmecken. Heute morgen gibt es sogar frische Pancakes, miam miam! Gegen 9 Uhr verlassen wir Lake Mutanda Resort. Hier hat es uns sehr gut gefallen. Auf dem Weg nach Kisoro passieren wir viele kleine Ziegelfabriken. Die Erde hier eignet sich besonders gut.
Wir werfen einen letzten Blick auf den wunderschönen Mutanda See.
Nach Kisoro geht es Richtung Kabale. Da es Sonntag ist gibt es Heute keinen Stau! 🙂 Die Strassenarbeiten sind aber längst nicht fertig...... 🙄
Nach Kabale gibt es eine nagelneue Teerstrasse. Wir halten am Greatlakes Museum an und gönnen uns einen Kaffee auf der Terrasse.
Danach geht es weiter nach Mbarara. Unterwegs treffen wir ab und zu LKW's die ihre Reise stoppen mussten.....
sowie nette Shops wo man immer anhalten möchte.
35 Kilometer vor Mbarara verwandelt sich leider die Teerstrasse in einer Piste voller Bauarbeiten.......
Fortsetzung folgt
Teil 5016. Okt. 2015
@franzicke: danke für die Blumen! 😁
Fortsetzung
Gegen 14 Uhr erreichen wir Mbarara Stadt. Da herrscht ein riesiges Chaos. Das Zentrum ist für Autos geschlossen da die Municipality ein Jubiläum feiert. Wir müssen die Umleitung fahren und verlieren dadurch eine gute halbe Stunde. 13 Kilometer weiter Richtung Kampala finden wir unsere heutige Unterkunft: Igongo Country Hotel.
Es handelt sich um eine grössere Anlage aber sehr günstig gelegen. Es gibt nur noch wenige Zimmer frei da die USAID ein 3 tägiges Seminar dort veranstaltet. Nach dem Welcome Drink werden wir zu unserem Zimmer 401 gebracht. Es befindet sich in einem Cottage
und wurde vor nicht so langer Zeit eingeweiht.
Das Zimmer ist geräumig und zweckmässig eingericht. Es gibt Fernseher und Wifi.
Im Badezimmer findet man alles was man so braucht.
Unweit von unserer Terrasse weilen einige Marabus herum.
Wir lassen unser Gepäck stehen und eilen gleich zum Museum. Eintritt pro Person: 20'000 UGX Sehr wichtig für Leute die sich für die Geschichte des Landes interessieren.
Am Abend nehmen wir an das Buffet im Hotel teil. Kostet 30'000 UGX pro Nase, schmeckt aber mittelmässig.... 🙄
Preis für das Zimmer in B&B: 100US$
Morgen geht es wieder zurück nach Entebbe.
Teil 5118. Okt. 2015
10.08.2015
Das Frühstücksbuffet kann sich echt sehen lassen. Alle Seminarteilnehmer stehen da und trinken mindestens 2 Tassen Kaffee. Sie überladen auch ihre Teller mit Allesmöglichem. Die Spiegeleier schwimmen in der Konfitüre, die Kartoffeln befinden sich im Obst..... 😗 Bon Appétit..... 🙄
Eine halbe Stunde später verlassen wir das Hotel Richtung Entebbe.
In Masaka ist wie immer viel los. Alle Busse halten da an. Die Strassenverkäufer profitieren natürlich davon.
Später kann ich mir auch nicht ein Foto am Equator Point Memorial entgehen lassen.
Da stehen auch wieder sämtliche Verkäufer mit ihrer Wahre.
In Katende fahren wir den Shortcut nach Entebbe. Da passieren wir Sisa und seine Schule. Da uns noch einige Schulsachen übrig bleiben stoppen wir. Wir sind natürlich Willkommen.
Gegen 14 Uhr erreichen wir unsere letzte Unterkunft: The Two Friend's Beach Hotel. Es liegt unweit vom Viktoriasee Strand. Als Welcome Drink gibt es sogar ein Glas Chardonnay! 🤪
Die Atmosphäre hier gefällt uns auf Anhieb sowie der kleine Pool.
Wir bekommen das letzte freie Zimmer Nummer 19. Es liegt im ersten Stock.
Es könnte schon einen Facelifting gebrauchen ist jedoch geräumig, sauber und zweckmässig eingerichtet.
Schade dass es im Badezimmer nur so einen kleinen Waschbecken gibt.....
Von der Terrasse aus sieht man teilweise den See.
Danach laufen wir zur Stanbik Bank und heben Bargeld für Morgen ab. Gegen 17 Uhr kommt auch schon Patrick von Alpha Car Rental um unser Hillux abzuholen. Innerhalb 10 Minuten ist alles geregelt. Für Patrick's Frau bringen wir immer einige Produkte "Made in France" mit. Er freut sich riesig.
Um 19 Uhr laufen wir bis zum Thai Restaurant " Thammaphon Thai". Es liegt unweit vom Nakumatt. An das Chicken Curry erinnere ich mich heute noch! 😛 Miam miam.
Morgen haben wir per internet die Shoebill Tour gebucht.
Preis für das Zimmer in B&B: 160 US$
Teil 5219. Okt. 2015
11.08.2015
Gegen 7 Uhr wird gefrühstückt. Es schmeckt sagenhaft. Es fehlt echt an gar Nichts. 🙂 Es gibt sogar Aufschnitt und Käse, miam miam. 🤪
Eine halbe Stunde später erscheint auch schon Jonathan von Sunset Tours Entebbe. Bei ihm haben wir die Mabamba Swamp Tour gebucht. Kostet 400'000 UGX für uns Beide und wir sind die Einzigen Musungus! 😎 Jonathan muss lachen als er das Mascotchen vom Hotel im Sessel entdeckt. Hier ist man besonders tierfreundlich.
Wir werden zuerst zum Entebbe Hafen gefahren. Da kann man das alltägliche Leben der Bevölkerung beobachten.
Hier das Ferry Boat das Lulongo mit dem Hafen verbindet.
Danach steigen wir mit Jonathan in ein Motorboot ein.
Auf dem Weg zu den Swamps können wir einige Fishermen verfolgen.
Die Vogelwelt ist vielseitig.
Es gibt sehr viele Seidenreier
sowie Kingfishers
Fortsetzung folgt.
Teil 5320. Okt. 2015
Fortsetzung
Nach 40 Minuten Bootsfahrt nähern wir uns langsam dem Sumpfgebiet. Da gibt es auch Fishermens aber ohne Motorboote!
Bei Vincent steigen wir auch ein und er paddelt fleissig. Er kennt die Gegend wie seine Hosentasche.
Langsam lassen wir uns in den Swamps treiben.
Auf einmal klingt unser Fisherman ganz aufgeregt und er sagt: Shoebill there! Tatsächlich hat er Einen mit seinen Adleraugen geschnappt. 😎
Der Schuhschnabel verdankt seinen Namen seinem ungewönhlich breiten, schuhförmigen Schnabel. Mit ihm zerschneidet er unter anderem Fische, Weichtiere und Schlangen.
Vielleicht wartet Dieser gerade auf seine nächste Mahlzeit?
Oft verharrt der Schuhschnabel lange Zeit bewegungslos. Abgesehen vom Moment des Beutefangs ist sein Verhalten von langsamen und bedächtigen Bewegungen geprägt. Obwohl er problemlos fliegen kann, nutzt er diese Fähigkeit nur selten. Schuhschnabel sind tagaktive Einzelgänger! Vögel besitzen eine milchige Haut, die durch Muskeln aktiv vor das Auge und wieder zurückgezogen werden kann. Das passiert oft so schnell dass man als Beobachter diese lidschlagähnliche Bewegung kaum wahrnimmt. Schuhschnäbel haben grosse Augen und eine auffällige Nickhaut.
Wir bleiben reglos im Boot sitzen und schauen ihm zu. Da tut sich echt nicht sehr viel. Endlich nach 40 Minuten dreht er sich um.
Er nimmt aber gleich praktisch wieder dieselbe Pose...... 😗
Nach einer guten Stunde verlassen wir den Shoebill. Vincent versichert uns dass Dieser Stunden so stehen bleiben kann. Eine halbe Stunde später treffen wir wieder Jonathan und das Motorboot.
Auf dem Rückweg zum Hafen gibt es keine Langeweile.
Fortsetzung folgt
Teil 5421. Okt. 2015
@Marina: danke! Die Tour kann ich dir bestens empfehlen. Du bist ja so ein Vogelfreak. 😄
@Holger: Glück kann ab und zu nicht schaden! 😎
Fortsetzung
Auf dem See gibt es immer wieder etwas zu beobachten.
Bald erreichen wir den Entebbe Hafen.
Verschiedene Fähren bieten da auch für die Einheimische Transport.
Manche mögen es aber lieber mit dem Rad.
Gegen 13 Uhr sind wir wieder im Hotel zurück. Wir essen danach eine Kleinigkeit im Nakumatt und verbringen den Nachmittag am Pool beim Lesen. Gegen 18.30 laufen wir zum Strand und setzen uns auf der Terrasse von Goretti's Pizzas.
Wir bestellen schon einmal einen Sundowner Drink und gucken uns das Geschehen im Wasser an. Die Kinder machen sich über dieses Schild keine grossen Gedanken. 🙂
Sie vergnügen sich mit dem Ball.
Später bestellen wir Avocado vinaigrette und eine Pizza. Lecker! 🤪
Morgen früh werden wir das Wildlife Educational Centre besuchen.
Teil 5522. Okt. 2015
12.08.2015
Nach dem schmackhaften Frühstück laufen wir bis zum Entebbe Wildlife Educational Centre. Eintritt pro Person 30'000 UGX oder 15 US$, eine Frechheit was den Kurs anbelangt...... 😗
Viele Schulklassen besuchen den Ort. Es macht Spass den disziplinierten Kindern zuzuschauen.
Ich lasse mich schon einmal als Rangerin abknipsen! 😄
Dann besuchen wir das Museum mit sämtlichen Tierskeletten.
Der Zoo beherbergt 100 verschiedene Tierarten. Von Löwen über Leoparden, Büffel und Paviane bis hin zu Flusspferden und Elis. Langsam spazieren wir in der Anlage herum. Die Tüpfelhyänen interessieren uns, wir gucken sie genauer an.
Unweit gibt es auch Rhinos.
Der Schuhschnabel darf natürlich auch nicht fehlen.
Fortsetzung folgt.
Teil 5631. Okt. 2015
Fortsetzung
Fisheagle
sowie Marabous
sind auch vertreten!
Beim Ottergehege bleiben wir eine Weile stehen. Es ist drolig ihnen zuzuschauen.
Den Besuch beenden wir bei den Pythons.
Mit einem Boda Boda lassen wir uns wieder zur Lodge zurückfahren. Danach essen wir einen Salat am Strand. Um 15 Uhr laufen wir bis zum Nakumatt. Im Friseursalon Aisha lassen wir uns die Haare schneiden. Kostet echt nicht viel und wir sind sehr zufrieden.
Auf dem Rückweg machen wir noch nette Beobachtungen.
Gegen 19 Uhr essen wir noch einmal im Goretti Restaurant. Dieses Mal Pasta al dente, miam miam. Um 22 Uhr werden wir gratis zum Flughafen gefahren. Unser Urlaub ist leider beendet. Die British Airways Maschine hebt pünklich ab.
Ich möchte mich bei allen Mitfahrenden recht herzlich bedanken. Es hat Spass gemacht euch mitzunehmen. 🤪