TRTravel_the_worldThemenstarter10 Beiträge · seit 201501. Aug. 2015 · Hallo Namibia-Freunde,
Zunächst möchte ich den Betreibern und Forumsmitgliedern ein großes Lob aussprechen. Ohne diese Platform wäre ich bei meiner Reiseplanung längst noch nicht so gut informiert und weit fortgeschritten...
Mein Freund und ich planen planen also unsere erste Namibia-Safari. Wobei die Recherche-Arbeit und dafür aber auch die Entscheidungsgewalt eindeutig in meiner Hand liegt 🙂
Wir fliegen vom 27.12.-15.01. nach Windhoek. Flüge mit Condor sind schon gebucht und wir haben auch bereits einen 4x4 Nissan mit Dachzelt gebucht.
Viele von euch werden im ersten Moment sicher denken, dass es sich bei der Planung und der Geschwindigkeit des Weiterkommens um keinen entspannten Urlaub handeln mag, aber wir haben leider nur knapp drei Wochen und möchten gern so viele der Highlights sehen wie möglich. Solch eine Art Urlaubmacht uns Spaß und sind wir auch gewohnt 😉
Also, Beim bisherigen Recherchestand habe ich mir folgendes überlegt:
27.12. Flug Berlin - Windhoek
28.12. Windhoek - Sesriem (Sesriem Campsite)
29.12. Sossusvlei - Walvis Bay
30.12. Walvis Bay - Swakopmund - Damaraland (Ugab Terrace Camp)
31.12. Ugab Terrace - Etosha (Okaukuejo Camp)
01.01. Etosha (Halali Camp)
02.01. Etosha - Rundu (Hakusemberi River Lodge)
03.01. Rundu - Mahango Game Reserve (Caprivi Mavunje Campsite)
04.01. Mavunje - Kasane (Chobe Safari Lodge)
05.01. Tagesausflug Victoria Falls
06.01. Chobe Riverfront (Ihaha Campsite)
07.01. Chobe NP (Savuti Camp)
08.01. Chobe ?
09.01 Okawango Delta
10.01. Okawango Delta
11.01. Okawango Delta
12.01. Manu
13.01. ???
14.01. Windhoek Abflug 20:00 Uhr
15.01. Ankunft Berlin
Nun zu meinen Fragen:
Ist die Route aus eurer Sicht machbar? Ich kann die Entfernungen nicht gut abschätzen, da ich die Straßenverhältnisse nicht einschätzen kann.
Sind 2 Nächte im Etosha genug? Hab gelesen, dass die Jahreszeit aufgrund der Niederschläge für Tierbeobachtung nicht ganz optimal wäre.
Lohnt sich aus Euer Sicht Walvis Bay? Eigentlich interessiert mich eher Sandwich Habour und eventuelle Pelikan-Schwärme. Aber gibt es die da überhaupt zu der Zeit?
Der letzte Teil der Reise ist noch nicht ganz ausgegoren. So ganz klar ist mir der Okawango Teil und die Rückfahrt nach Windhoek auch noch nicht. Habt ihr vielleicht Ideen?
Für Übernachtungsvorschläge bin ich auch sehr dankbar. welche Campsites würdet ihr empfehlen? Bis auf Sesriem habe ich bisher noch keine Anfragen verschickt. Ich hoffe ich bin noch nicht zu spät dran.
Ansonsten bin ich natürlich für jeden Hinweis, jede Anregung äußerst dankbar.
Viele Grüße aus Berlin
Anja
NONOGRILA1'794 Beiträge · seit 201301. Aug. 2015 · Hallo Anja, herzlich willkommen im Forum!
Die einzelnen Fragen werden sicher noch andere beantworten, nur so viel...ich würde in Swakop übernachten und hier mind. 2 Nächte!
Du bist hoffentlich nicht beratungsresistent und nimmst auch Vorschläge an 😉 , denn ich halte eure Tour so für nicht sinnvoll und weiß auch nicht so recht wo der Spaß ist nur im Auto zu sitzen!
Die Tour ist einfach zu streßig, für Aktivitäten, Land und Leute etc. bleibt keine Zeit, da ihr jeden Tag-außer Delta-woanders seit und somit fast nichts machen könnt!
Zu der Jahreszeit ist es sehr heiß und schon deswegen tut es gut nicht so zu hetzen und auch mal Pool etc. zu nutzen und zu entspannen!
Es ist Ferienzeit dort unten und somit Hochsaison, bitte dies zu beachten!
Daher würde ich mich auf die Standartroute konzentrieren und max. noch Caprivi einbauen, eine Autorückgabe in Kasane ist möglich und dann halt dort die Reise beenden! ...ach Flüge sing ja gebucht!
Du sagst ja selbst, daß die Reise noch nicht ganz ausgegoren ist und ich finde von Anfang an 🙁 !
Ich würde die ganze Route noch mal gründlich überarbeiten, dieses Programm haben wir in 4 Reisen nicht gemacht!
LG vom Rande Berlins NOGRILA
boris1'821 Beiträge · seit 200801. Aug. 2015 · Hallo Anja,
erst mal herzlich willkommen 🙂
Sorry, aber ich finde nicht nur den letzten Teil deiner Reise für unausgegoren 😉 😕 🤨 🤩
Ich fange mal ganz am Anfang an:
Nach einem Nachtflug musst du erst mal das Auto übernehmen und einkaufen, was als Camper naturgemäß länger dauert. Vor 12 Uhr kommt ihr nicht weg. Und dann noch unausgeschlafen bis Sesriem zu fahren, halte ich für grob fahrlässig! Die Fahrt dauert ohne Stopps 5 bis 6 Stunden.
Am nächsten TAg dasselbe: erst morgens in die Dünen und dann mittags wieder 6 Stunden bis Walvis Bay. Dann ohne was anzuschauen - denn dafür reicht die Zeit nicht - bis Ugab. Wieder eine Tagesreise.
Auch Halali - Rundu ist m.E. kaum machbar.
Kauf dir eine T4A Karte, da sind recht zuverlässige Zeitangaben für die jeweiligen Streckenabschnitte drin.
Beschränke dich auf Caprivi/Okawango (würde ich als "Ersttäter" eher nicht) oder fahre die klassische Strecke Sesriem - Swakop - Damaraland und oder Erongo - Etosha.
Hast du denn schon Campsites gebucht? Ich denke in Sesriem und Etosha ist das unbedngt erforderlich und du bist m.E. spät dran. Bin aber kein Camper.
Gruß Boris
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200601. Aug. 2015 · Hallo Anja,
Travel_the_world schrieb:Viele von euch werden im ersten Moment sicher denken, dass es sich bei der Planung und der Geschwindigkeit des Weiterkommens um keinen entspannten Urlaub handeln mag, aber wir haben leider nur knapp drei Wochen und möchten gern so viele der Highlights sehen wie möglich. Solch eine Art Urlaubmacht uns Spaß und sind wir auch gewohnt 😉
nicht nur im ersten Moment klingt mir das nicht nach einem entspannten Urlaub. Namibia bietet durch seine weitläufigen Landschaften und die Wüste eine prima Gelegenheit, mal das Tempo des Alltags abzulegen und zur Ruhe zu kommen. Ihr beschleunigt jedoch noch einmal und macht quasi eine Rallye aus eurer Reise. Letztlich muss es natürlich euch gefallen, aber ich fürchte, ihr werdet es hinterher bedauern, an der ein oder anderen Stelle nicht mehr Zeit verbracht zu haben.
Fahren bei Dunkelheit auf Pisten ist extrem gefährlich. Ihr habt also (fast) während der gesamten Reise Zeitdruck. Ihr kommt nachmittags oder abends irgendwo an. Ihr schaut euch am Vormittag noch irgendwas an, müsst aber bald los, um dann noch bei Tageslicht irgendwo anders anzukommen.
Ich habe etwas in der Art mal im Anschluss an meine erste Radtour gemacht - 2.700 km in sechs Tagen mit dem VW Golf.
Gegen Mittag in Windhoek das Auto übernommen und nach Sesriem gefahren. Am nächsten Morgen zum Sossusvlei und Deadvlei und weiter nach Swakopmund. War unter Zeitdruck, bin unangepasste Geschwindigkeit auf Piste gefahren und trotzdem erst im Dunkeln angekommen). Gleich am nächsten Morgen weiter zum Etosha NP ...
Hatte aufgrund des Zeitdrucks auch fast einen überflüssigen Unfall.
Und was habe ich in den sechs Tagen gesehen außer Sossusvlei/Deadvlei (viel zu kurz) und Etosha? Nichts! Bin überall dran vorbei gehastet. Die Erinnerungen von der Radtour zuvor sind jedoch im Gedächtnis geblieben.
Ich will euch um Gottes Willen nicht zu einer Radtour bekehren, aber dazu anregen, ein bisschen das Tempo rauszunehmen. Im Endeffekt sieht man mehr, auch wenn (gerade weil) man weniger Strecke zurücklegt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Kloppo376 Beiträge · seit 201401. Aug. 2015 · Hallo Anja,
aus deiner Anfrage geht leider nicht hervor ob Ihr die Campsites schon gebucht habt, wenn nicht denke ich werdet Ihr im Okavangodelta und im Chobe Nationalpark ein großes Problem bekommen, da die Plätze oft schon Monate vorher ausgebucht sind.
Auch ich finde eure Tour zu sportlich. Ihr könnt das alles nicht mit deutschen Strassen vergleichen, es ist nicht schwer zu fahren, aber man muss schon konzentriert fahren und die Durchschnittsgeschwindigkeit ist doch deutlich niedriger als hier und man weiß nie in welchem Zustand die Straßen sind.
Auch ich weiß, das man gerade bei ersten Mal gern alles sehen würde. Wir haben bei der erste Reise eine ähnliche Tour mit etwas mehr Zeit gemacht. Der Unterschied war aber, dass wir nur in Namibia ein Auto hatten und dann nach Vic Falls geflogen sind und den Chobe NP und das Delta geführt und mit einer Fly Inn Safari gemacht haben. Das spart auch doch einige Tage Fahrzeit.
Ich würde, falls Ihr alles mit dem Auto machen wollt, auch lieber die "Standard-Erstlingstour" machen und das ist ganz und gar nicht abwertend gemeint, denn die ist super schön und man sieht doch schon viel von Namibia und kann es genießen.
Das heißt im groben. Windhoek-Sossousvlei-Swakompmund-Twyfelfontain-Etosha-Waterberg Plateau und Windhoek. Und nehmt euch da, immer mindestens 2 Nächte und somit Zeit für die wunderschöne Landschaft/Tiere und Weite.
Und versucht euch, dann auch festzulegen und die Campsites zu buchen wie gesagt es ist Hochsaison.
Ich wünsche Euch einen tollen Urlaub
Grüße Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
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Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201501. Aug. 2015 · Ich finde den ersten Teil der Tour auch viel zu voll gepackt. Wenn Du in Sossusvlei auch was von den Dünen sehen willst, hoch laufen, dann brauchst Du in Sessriem in der Lodge einen zweiten Tag. Denn Du solltest morgens an den Dünen sein und danach wirst Du sicher nicht noch 5 Stunden nach Walvis Bay fahren wollen. Vergiss das bitte!
Ebenso solltest Du für Walvis Bay / Swakopmund auf jeden Fall mindestens eine Nacht mehr einplanen. Z. B. um die Little Five Tour zu machen.
Stefan.67115 Beiträge · seit 201201. Aug. 2015 · Hallo Anja
Meine Erfahrungen in Namibia gehen in eine ganz andere Richtung als Deine Reisestrategie.
Namibia wirkt auf mich durch Weite, Ruhe und Abgeschiedenheit. Deine Route erinnert mich eher an meine übervolle Agenda hier zu Hause, als an Ferien in Afrika.
Natürlich verstehe ich nur zu gut, dass Du möglichst viel sehen willst. Bloss ist in Namibia weniger oft mehr. Auf den grossen Transit-Routen wirst du die Schönheit Namibias nicht entdecken - viel mehr fährst Du ihnen auf und davon...
Ich rate dir zu längeren Aufenthalten, geniesse die Abende und Morgen an einzelnen Orten und verweile ein bisschen. Aber sorry, Du fragst nicht nach der Reise-Philosophie, sondern hast ganz konkrete Fragen... Also, soviel ich dazu sagen kann:
1. Rechne mehr Zeit ein fürs Ankommen und Einkaufen in WH. Viele Dinge des täglichen Gebrauchs kannst du nirgends besser einkaufen als in WH.
2. Nur eine Nacht im Sossusvlei ist ein Verbrechen. Nicht so schlimm wie Mord, aber schlimm genug...
3. Walvis Bay find ich Klasse. Ich pers. mag es mehr als Swakopmund. Aber auch hier ist 1 Nacht samt Ausflug nach Sandwich Harbour schlicht unrealistisch. Das ist nicht reisen, sondern eine Kampfsportart...
4. 2 Nächte Etoscha sind bei Deinem Tempo-Bedarf schon fast adäquat.
5. Der letzte Teil der Reise, denke ich, musst Du schlicht nochmals gut überdenken. Investiere doch diese Zeit ins gemütlichere Reisen in der Region im Zentrum Namibias... Oder wenn es Dir ums Kennenlernen dieser Weltgegend da oben geht, dann richte Deine Reise ganz darauf aus (beachte Reservationsbedarf, siehe Hinweise der Vorschreiben/-innen).
Ich wünsche Dir eine frohes Planen und Recherchieren...:-)
Lieber Gruss
Stefan
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200701. Aug. 2015 · Hallo Anja,
willkommen im Forum.
Lies doch bitte noch einmal div. Reiseberichte - du wirst sehen, dass wirklich niemand hier ein solches Reisetempo an den Tag gelegt hat, wie du planst!
Japaner auf Europareise- anders kann ich deine Planung nicht verstehen. Auch wenn man zwischendurch einmal einen kompletten Fahrtag einlegt, dann sollte man aber am Ziel wenigstens so viel Zeit haben um auch etwas zu sehen. Glaube all denen,die dir von solch einer Mammuttour abraten- wenn du im Land bist, wirst du erkennen, warum.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
TRTravel_the_worldThemenstarter10 Beiträge · seit 201502. Aug. 2015 · Vielen Dank erstmal für die schnellen und vielen Antworten. Es ist echt toll, von so viel Erfahrung provitieren zu können!
Ich bin zwar etwas erstaut, auf soviel "Gegenwehr" zu stoßen, werden mir eure Hinweise aber auf jeden Fall zu Herzen nehmen. Eine zusätzliche Übernachtung in Swakopmund werde ich auf jeden Fall berücksichtigen. Und auch die Little Five Tour klingt super. Vielleicht muss ich mich am Ende auch schweren,schweren Herzens von Sesriem verabschieden ....
Beim ganzen Hin und Her Überlegen ist mir noch folgende Variante in den Kopf gekommen:
Man könnte doch vielleicht den ersten Teil der Route in dieser Reihenfolge machen, sich nur hier und da einfach ein bisschen mehr Zeit nehmen. Im Anschluss an Etosha dann nach Rundu und von dort nach Katima fliegen. Das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit und mindestens 1000 km Fahrt. Aus vielen Berichten habe ich heraus-interpretiert, dass Caprivi zwar schön aber auch zu der Jahreszeit (Jan) vielleicht nicht so ideal ist. Und Chobe und Okavango wären mir im Vergleich wichtiger.
Ab Katima könnte man die Route dann fortsetzen, d.h. Vic falls, Chobe und Okavango. Alles aber auch etwas entspannter.
Um dann nochmal etwas Zeit zu sparen, könnte man auch von Maun nach Windhoek fliegen noch eine Nacht dort verbringen und dann wieder die Heimreise antreten. Auch die Strecke zwischen Maun und Windhoek scheint im Vergleich zu den anderen Highlights im Moment nicht so spannend zu klingen.
Was haltet ihr davon? Wir haben soetwas ähnliches auch letztes Jahr in Malaysia gemacht...
Ist das überhaupt machbar? D.h. One-way Mietwagen von Windhoek nach Rundu und dann noch mal von Katima nach Maun?
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200702. Aug. 2015 · Hallo Anke,
du hast objektiv gesehen nur 17 Tage vor Ort. Mehr wird es nicht, also musst du irgendetwas weglassen- was willst du sehen-Tiere od. Landschaft?
Mein Vorschlag: entweder lässt du Swakop und Sossusvlei weg oder in Botswana den Moremi. Der ist bei starkem Regen eh fraglich zu befahren Ich würde an deiner deiner Stelle den Moremi weglassen, bis Kasane fahren, das Fahrzeug abgeben und nach Windhoek fliegen.Von Rundu nach Katima fliegen bringt dir nix, das ist mal 1 Tg (Fahrzeit) gespart.
Die insgesamt gesparten Tage könntest du auf dem Rest der Tour gut unterbringen: Sossusvlei, Swakop und Etosha.
Grüße
Jambotessy
P.S. Zum Moremi möchte ich dir noch sagen, dass du bei Wasserdurchfahrten (könnten in der Regenzeit schon heftig sein) und einem anschließenden Schaden am Fahrzeug deinen Versicherungsschutz verlierst . Du zahlst den evtl. Schaden aus eigener Tasche. Genauso bei überhöhter Geschwindigkeit auf Teer oder Gravelroad falls es zu einem Unfall/Überschlag kommen sollte. Also überlege dir genau, wie viele KM du an einem Tag einplanst. Fahrten in Dunkelheit sind ebenfalls nicht empfehlenswert und bei den meisten Vermietern aus dem Versicherungsschutz rausgenommen.
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200602. Aug. 2015 · 28.12. Bei dieser Reiseplanung ein schöner Tag zum Sterben. Gut, dass man sich das aussuchen kann.
Zitat " Ohne diese Platform wäre ich bei meiner Reiseplanung längst noch nicht so gut informiert und weit fortgeschritten..."
Mensch Mädchen, diesen Vorwurf bitte ich sofort zurückzunehmen. Sie haben nichts gelesen und nichts verstanden. Alle Informationen, alle Reisebeschreibungen in diesem tollen, lebensverlängernden Forum weisen auf genau andere Reisplanungen hin als das was Sie hier "zur Diskussion" gestellt haben.
Ich sehne mich nach den Zeiten zurück, als Fragende zumindest einmal einen Namibia Reiseführer vorher zur Hand genommen haben. Dafür reicht sogar ein schlechter. Setzen 6!
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
P.S.: Man kann den Freund auch mit etwas Gift in den Morgentee umbringen. Dazu muß man nicht mit ihm nach Namibia fahren.
boris1'821 Beiträge · seit 200802. Aug. 2015 · Hallo Anke,
nur ein Hinweis: Rundu - Katima sind etwa 500 km.
Nimm dir die Hinweise zu Herzen und mach nur Caprivi/Botswana oder die klassische Tour, die ich schon beschrieben habe.
Guts Nächtle
Boris
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200802. Aug. 2015 · Hallo Anja,
Du sagst schon ganz richtig - mit so viel Gegenwehr hast Du nicht gerechnet. Das kann man auch nicht schaffen. Aber dann die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Sesriem sausen zu lassen, ist sträflich.
Ich schreib Dir mal, wie ich die Tour machen würde, wenn ich unbedingt bis Vic Falls wollte. Ist nicht DER Erholungsurlaub, aber gerade noch machbar.
27.12. Flug Berlin - Windhoek
28.12. Windhoek - evtl. bis Rehoboth, keinesfalls weiter.
29.12. Rehoboth - Sesriem - Sossusvlei - Sesriem
30.12. Sesriem - Walvis Bay/Swakopmund - hoffentlich bekommst Du da überhaupt noch einen Parkplatz. Ob Du einen Campingplatz bekommst, bezweifle ich, weil das ganze Inland an der Küste ist.
31.12. Walvis Bay/Swakopmund
01.01. Küste - Tsumeb/Grootfontein/Roy's Camp - das sind dann rund 6 - 8 Stunden im Auto
02.01. Roy's Camp - Mahangu
03.01. Mahangu
04.01. Mahangu - Kasane (Chobe Safari Lodge)
05.01. Tagesausflug Victoria Falls mit dem Shuttle
06.01. Chobe Kasane (morgens geführter Game Drive in den NP, nachmittags unbedingt die Bootstour)
07.01. Chobe NP (Ihaha)
08.01. Chobe - Katima
09.01 Katima - Kongola/Mudumu
10.01. Mudumu
11.01. Mudumu - Rundu
12.01. Rundu - Grootfontein/Otjiwarongo
13.01. Otjiwarongo - Düsternbrook
14.01. Düsternbrook - Windhoek Abflug 20:00 Uhr
15.01. Ankunft Berlin
Ich habe viel weggelassen, weil du im Chobe NP fast alles sehen wirst, was Du willst. Ich selbst würde mir auch diesen Stress heute nicht mehr antun (früher war ich auch so bekloppt und habe solche Stresstouren gemacht). Da hatte ich aber auch noch eine 3 vorne und habe mir nicht die Ruhe gegönnt, die man in Afrika unbedingt braucht.
Liebe Grüße
Gerd
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200602. Aug. 2015 · Gerd1942 schrieb:
27.12. Flug Berlin - Windhoek
28.12. Windhoek - evtl. bis Rehoboth, keinesfalls weiter.
... jetzt muss ich aber auch mal fragen, warum?
Anja fliegt mit Condor, kommt abends an und kann am nächsten Morgen ausgeschlafen starten.
Es geht hier nicht um eine Fahrt direkt im Anschluss an einen Nachtflug.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
boris1'821 Beiträge · seit 200802. Aug. 2015 · BikeAfrica schrieb:Gerd1942 schrieb:
27.12. Flug Berlin - Windhoek
28.12. Windhoek - evtl. bis Rehoboth, keinesfalls weiter.
... jetzt muss ich aber auch mal fragen, warum?
Anja fliegt mit Condor, kommt abends an und kann am nächsten Morgen ausgeschlafen starten.
Es geht hier nicht um eine Fahrt direkt im Anschluss an einen Nachtflug.
Gruß
Wolfgang
Nee, Wolfgang, ab November fliegt Condor auch den Hinflug über Nacht.
Gruß Boris
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200602. Aug. 2015 · boris schrieb:BikeAfrica schrieb:Gerd1942 schrieb:
27.12. Flug Berlin - Windhoek
28.12. Windhoek - evtl. bis Rehoboth, keinesfalls weiter.
... jetzt muss ich aber auch mal fragen, warum?
Anja fliegt mit Condor, kommt abends an und kann am nächsten Morgen ausgeschlafen starten.
Es geht hier nicht um eine Fahrt direkt im Anschluss an einen Nachtflug.
Gruß
Wolfgang
Nee, Wolfgang, ab November fliegt Condor auch den Hinflug über Nacht.
Gruß Boris
... komisch. Die Homepage von Condor hat mir für diesen Tag eine Ankunft um 19:45 Uhr in Windhoek angezeigt. Ich hatte extra nochmal nachgeschaut.
Wenn es ein Nachtflug ist, dann würde ich auch auf gar keinen Fall gleich morgens bis Sesriem fahren.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TRTravel_the_worldThemenstarter10 Beiträge · seit 201502. Aug. 2015 · Ja es handelt sich um einen Nachtflug. Wir landen morgens 07:50 Uhr in Windhoek und übernehmen dann das Auto direkt am Flughafen. In der Tat haben wir uns eure Hinweise zu Herzen genommen und werde nicht direkt bis Sesriem durchfahren. Wie schon geschrieben überlege ich auch, Sesriem eventuell ganz zu streichen da es doch ein riesen Umweg ist. Auch wenn das extrem schade wäre.
Champagner8'742 Beiträge · seit 201002. Aug. 2015 · BikeAfrica schrieb:
... komisch. Die Homepage von Condor hat mir für diesen Tag eine Ankunft um 19:45 Uhr in Windhoek angezeigt. Ich hatte extra nochmal nachgeschaut.
Gruß
Wolfgang
Wolfgang, da bist du beim Schauen wohl ein bisschen verrutscht, 19.45 Uhr ist die Abflugzeit für den Rückflug.
Ansonsten kann ich mich den ganzen anderen Meinungen nur anschließen - die Runde ist so zu stressig bzw. fast nicht machbar.
Anja, ich fände es aber schade, wenn du Sesriem auslassen würdest, der Namib-Wüstenteil fehlt dir sonst fast komplett. Lass das Okavango-Delta weg - das ist wirklich eine eigene Reise wert!
Ich kann es übrigens vollkommen nachvollziehen, dass man, wenn man das Dachzelt morgens eh abbauen muss, auch gleich weiterfahren möchte. Nur würde ich dann ganz kurze Etappen wählen, damit du am Ziel auch noch etwas von den entsprechenden Landschaften/Tieren usw. hast. Gerd hat ja schon einen super Vorschlag gemacht.
Vielleicht wäre es sogar eine Überlegung wert, Swakopmund ganz aus den Planungen draußen zu lassen, denn ich glaube, wie Gerd auch schreibt, dass es zu dieser Zeit dort sehr rummelig ist und Ihr eventuell gar nichts mehr bekommt.
Viel Spaß beim (Um)Planen!
LG Bele
BikeAfrica7'315 Beiträge · seit 200602. Aug. 2015 · Champagner schrieb:BikeAfrica schrieb:
... komisch. Die Homepage von Condor hat mir für diesen Tag eine Ankunft um 19:45 Uhr in Windhoek angezeigt. Ich hatte extra nochmal nachgeschaut.
Gruß
Wolfgang
Wolfgang, da bist du beim Schauen wohl ein bisschen verrutscht, 19.45 Uhr ist die Abflugzeit für den Rückflug.
... ich habe nur nach One-Way-Flug geschaut, aber Folgendes ist passiert.
Die Seite hat mir erst einmal eine Flugverbindung für die nächstmögliche Verbindung angezeigt (ohne, dass ich auf "Finden" klicken musste). Nach Eingabe des Datums wurde die Seite nicht automatisch aktualisiert. Nun war es nötig, auf "Finden" zu klicken. Das hatte ich nicht getan ...
@Anja
Sossusvlei auslassen wäre zwar schade, aber besser, als evtl. übermüdet (man weiß ja nie, ob man während des Flugs vernünftig schlafen kann) und unkonzentriert gleich am ersten Tag einen schweren Unfall zu haben. Leider kommt das wohl sehr häufig vor. Deshalb hat Carsten auch so klare Worte gefunden.
Ich würde allerdings auch lieber etwas Anderes auslassen, denn die Dünen des Sossusvlei sind schon etwas Besonderes (es sei denn, Du kennst die Dünen der algerischen Sahara oder der Gobi in der Mongolei).
Gerds Vorschlag hört sich recht gut an, finde ich.
Gruß
Wolfgang
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Gerd19425'538 Beiträge · seit 200802. Aug. 2015 · Hallo Anja,
wie schon geschrieben, würde ich Sesriem keinesfalls weglassen. Das ist das Wüstenhighlight schlechthin.
Was Du m. E. immer weglassen kannst, sind wie schon vorgeschlagen Etosha und das Delta. Ihr seht im Caprivia und im Chobe Tiere genug. Aber natürlich musst Du das selbst entscheiden.
Liebe Grüße
Gerd