OberfrankeThemenstarter47 Beiträge · seit 201101. Juli 2015 · #1In seiner Rede nach "100 Tagen im Amt" hat Präsident Hage Geingob ( und über NBC Nachrichten verbreitet ) angekündigt , die Regionalgouverneure und Stadtverwaltungen anzuweisen, keine Grundstücke mehr an Ausländer (= Europäer, Chinesen, Russen, Afrikaner, reiche Angolaner etc. ..... ) zu verkaufen. Die dafür nötigen Gesetze sollen geändert werden.
Es stellt sich die Frage, wie und wann wird das umgesetzt, und wie ist der private Immobilienmarkt davon betroffen?
Platzt nun der Immobilienmarkt mit seinen künstlich aufgeblähten Immobilienpreisen ?
Bekommen die "gefühlten 1000 Makler" an der Küste, die immerhin auch ca. 8% am Verkaufspreis-Kuchen naschen , nun kalte Füsse ?
Die nächsten Monate werden auf jeden Fall spannend.
Wer nicht nur reisen will, sondern sich auch mit dem Gedanken beschäftigt, sich evtl. ein Ferien- oder Altersdomizil zuzulegen, sollte sich gut informieren oder ggf. jetzt noch vor Inkrafttreten der Gesetze das "Schnäppchen seines Lebens" machen.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Juli 2015 · #2Moin Oberfranke,
es wird kaum Auswirkungen haben - sieht man ja an den Preisen von Farmland, wo es schon lange für Ausländer als Mehrheitseigner verboten ist.
Zudem geht es in der geplanten Gesetzesänderung um unbebaute Grundstücke und nur um solche, die direkt von der Stadtverwaltung abgegeben werden. Immobilien können weiterhin erworben werden, auch unbebaute Grundstücke wenn sie von privat abgegeben werden. Es wird sich also preislich nicht viel ändern. Was man umgehen will sind Ausländer, die zig Grundstücke bei den städtischen Auktionen erwerben und dann nicht viel damit machen. Zudem muss in Zukunft innerhalb von 5 Jahren auf einem Grundstück ein Haus mit dem dreifachen Grundstückswert errichtet werden. Danach fällt es an die Stadtverwaltung zum Kaufpreis minus 20% zurück.
Übrigens: In Swakopmund stehen 3000 Wohnungen und Häuser leer - da macht man jetzt schon das Schnäppchen seines Lebens.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
OberfrankeThemenstarter47 Beiträge · seit 201109. Juli 2015 · #3Moin Christian,
jetzt hat gestern abend das Parlament ein "Arbeitspapier" verabschiedet, das alles was bisher gesagt wurde " Gewäsch von gestern" ist.
Das, was über Sonder-Statements durch die Nachrichten publiziert wurde, - das reinste Horrorszenario!
Die Gesetze sollen dahingehend geändert werden, daß für NEUVERTRÄGE gilt :
Kein Land- u. Grundstücksbesitz mehr für Ausländer !
Die Gesetze zum Besitz von Farmland werden verschärft, das Grundbuchamt wird keine Ausländer, auch nicht mit 49% Anteil ,als Farmbesitzer eintragen. Versteckte CC's wird es nicht mehr geben, Parzellierung von Farmland und Verkauf an Ausländer wird verboten, selbst Farmverpachtungen an Ausländer wird verboten, bzw. in eng gesteckten Grenzen nur erlaubt, wenn sie der Produktivität dienen, etc........
Das Gesetz für Farmland wird auf städtischen Grund ausgedehnt.
Bei NEUVERTÄGEN wird gelten: Jeglicher Verkauf von Grundstücken an Ausländer, ob bebaut oder unbebaut, wird verboten.
Auf jedes Stück Land oder Immobilie hat die Stadt dann ein Vorkaufsrecht, und wird evtl., weil permanent klamm, einen Waiver, ähnlich wie bei Farmland, erteilen. Aber auch dann gilt, Verkauf nur für an Namibier.
Schlägt jetzt die Stunde der Lobbyisten, wenn es sowas überhaupt gibt, um Sonderregelungen auszuhandeln ? Wann und wie wird dies alles umgesetzt und wann wird dies in Kraft treten ?
Wird es sich für Ausländer noch lohnen, die Mühen und die hohen Kosten für eine ständige Aufenthaltsgenehmigung (PR) auf sich zu nehmen, wenn man dann nicht mehr im eigenen Haus wohnen kann ?
Wird für Touristen und Einwanderungswillige nur noch gelten : kommen, - Geld da lassen, - abhauen !!
Vielleicht kannst du, bei deinen anerkannt guten Beziehungen und Nachrichtenkanälen, mehr Ausführungen geben, - ODER es entpuppt sich alles als schlechter Traum von mir. Wäre mir lieber !
Das meint
der Oberfranke
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200609. Juli 2015 · #4Moin Oberfranke,
erst einmal Ruhe bewahren 🙂
Wird für Touristen und Einwanderungswillige nur noch gelten : kommen, - Geld da lassen, - abhauen !!
Wieso Dich das als Tourist tangieren sollte, ist mir nicht ganz klar.
Wird es sich für Ausländer noch lohnen, die Mühen und die hohen Kosten für eine ständige Aufenthaltsgenehmigung (PR) auf sich zu nehmen, wenn man dann nicht mehr im eigenen Haus wohnen kann ?
PR gibt es im Prinzip eh nicht mehr; im letzten Jahr 80, davon 78 an Chinesen. Kaufverbote gibt es in zig Ländern dieser Erde (in einigen ist sogar Staatsbürger nur eine 99-Jahre-Pacht möglich). Die Regierung hat, so mein Stand der Informationen, bereits eingesehen, dass ein Verkaufsverbot an Ausländer in der Stadt nichts bringt. Die Ausländer sind erstmal sehr wenige und zudem kaufen diese in einem Preissegment, dass fernab dem liegt, wo es ein Engpass gibt.
Ich halte Dich und alle anderen gerne auf dem Laufenden.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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OberfrankeThemenstarter47 Beiträge · seit 201110. Juli 2015 · #5Hi Christian,
ich muß dich enttäuschen, " Oberfranke" ist nur ein Hinweis auf die familiären Wurzeln ! 😗
Mit Stolz ! 😛
Ich bin wahrscheinlich länger in SWA/Namibia, als die meisten Fomis auf der Welt !
Ich bin nur an seriösen Infos interessiert, da das was jetzt kommt, eine schleichende Entwertung meiner Anwesen ist.
Nach der heutigen Pressekonferenz mit der Ministerin Nandi-Ndaitwah ist zu befürchten, daß es noch schlimmer kommt 😈 !
Der Anfang ist gemacht.
Ganz klare Aussage, kein Verkauf mehr an Ausländer, das gilt explizit auch für Immobilien.
Nach der Winterpause am 8.Sept., soll das Parlament die Vorlagen verabschieden, inkl. weitere 89 Punkte zur Landreform, u.a. sollen ausländische Farmbesitzer die nicht ständig im Lande sind, enteignet werden !!!!!!
Die Änderungen der Gesetze sollen aber nicht rückwirkend gelten.
Und danke, halte uns doch auf dem Laufenden.
Servus
der Oberfranke
rhh64983 Beiträge · seit 201111. Juli 2015 · #6Oberfranke schrieb: ... inkl. weitere 89 Punkte zur Landreform, u.a. sollen ausländische Farmbesitzer die nicht ständig im Lande sind, enteignet werden !!!!!!
Die Änderungen der Gesetze sollen aber nicht rückwirkend gelten ...
Als Tourist 🙂 😎 kann ich das alles gelassen verfolgen. Diejenigen von euch, die dort als Ausländer Eigentum haben, werden das mit einer gewissen Unruhe verfolgen. 😕
Was ich an deiner Aussage, lieber (Ex-)Oberfranke (war in Oberfranken übrigens letzte Woche; sehr schöner Teil von Deutschland 🙂 ), nicht verstehe, ist die Aussage bzgl. "rückwirkend nicht relevant":
Wenn ich als Ausländer keine Farmen (auch nicht zu 49 % oder weniger) mehr kaufen kann, und wenn die Bedingungen "ständig im Lande leben" etc. aber gelten sollen, dann kann dies ja nur für bereits bestehende Eigentumsverhältnisse relevant sein. Also wer dort eine Farm hat und nicht ständig vor Ort ist, wird enteignet !? Oder wie kann ich das sonst deuten. Das wäre z. B. für Ababis relevant. Eigentümer lebt in D, Tochter (Deutsche) verwaltet dort die Farm (die auch als Gästefarm unter uns Fomis beliebt ist - ich war auch schon 3 Mal dort 😘 ). Also würde der Eigentümer als Ausländer enteignet, weil er nicht dort lebt. Wenn das nicht so wäre, wäre die Aussage "muss ständig vor Ort sein" und "gilt nicht für Altfälle" die richtige. Aber was würde dann die Aussage "muss ständig vor Ort sein" für eine Relevanz haben, wenn es für Altfälle nicht gilt und Ausländer sowieso nichts mehr kaufen dürfen?
Na ja, vielleicht bringen die nächsten Wochen Klarheit.
Auf jeden Fall würde ich, wenn ich dort eine Immobilie hätte, verkaufen, bevor ein Überangebot am Markt ist. Ich gehe insbesondere bei Immobilien, die in Städten liegen, von einem sinkenden Preisniveau aus (weniger Käufer ohne die Ausländer) - was die Regierung mit Ihrer Reform (neben anderen Interessen) bewirken will. Es waren in den letzten Jahren bekanntlich Preissteigerungen im Immobilienmarkt gegeben, die extrem waren.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Juli 2015 · #7Hi Ralf,
Also wer dort eine Farm hat und nicht ständig vor Ort ist, wird enteignet !?
da geht es wie gesagt um landwirtschaftliche Nutzfläche. Dieses steht schon immer im Landreformgesetz, dass nicht genutztes Farmland in ausländischem Besitz enteignet werden kann. Nicht genutzt bedeutet, dass es keinem wirtschaftlichen Nutzen dient (sondern z.B. dem privaten Vergnügen durch Jagd etc). Wo sich der Besitzer aufhält ist da erstmal irrelevant, da es v.a. um wirtschaftliche Nutzung und damit Arbeitsplätze geht. Man kann einem ausländischen Besitzer kaum vorwerfen, wenn er sich nicht ständig dort aufhält, da auf der anderen Seite das MoHA kaum Permanent Residents mehr rausgibt.
Bisher gab es drei (mir bekannte) Fälle, in denen Farmen in ausländischem Besitz enteignet wurden. Dies geschieht aber gegen marktübliche Zahlung, nur eben zwangsmäßig.
Das rückwirkend bezieht sich auf städtischen Grund und Boden, d.h. wenn ein Ausländer jetzt ein Haus in Windhoek besitzt, dann darf er es natürlich behalten, darf es aber nur an einen Inländer/Namibier dann verkaufen. Diese neuen Regelungen sollen übrigens alle - nach aktuellem Stand der Gesetzesvorlage - für Permanent Residents nicht gelten.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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WOWoMaGast12. Juli 2015 · #8travelNAMIBIA schrieb: Diese Regelungen sollen übrigens alle - nach aktuellem Stand der Gesetzesvorlage - für Permanent Residents gelten.
Heisst also im Klartext, dass man als PRP Holder in Zukunft kein Haus mehr kaufen kann?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Juli 2015 · #9Hi WoMa,
NICHT!!! Sorry, ändere es im Beitrag.
Viele Grüße
Christian
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WOWoMaGast12. Juli 2015 · #10PUHHH!!!!
Dann ist ja alles gut 🙂
Vielleicht sinken die Hauspreise ja dann endlich mal wieder auf ein vernünftiges Niveau.
Danke dir!
lg
Maxi
OberfrankeThemenstarter47 Beiträge · seit 201113. Juli 2015 · #11Wer es bis heute nicht geglaubt hat..... 🤢
guckst du : AZ von heute Seite 3 "Neuanschub zur raschen Landreform"
WOWoMaGast13. Juli 2015 · #12Die Leute hier wollen sich auch Wohneigentum leisten können. Wenn die Preisspirale sich so weiterdreht, haben wir bald nur noch reiche Ausländer (und ich meine damit nicht nur Deutsche!) die sich Immobilien leisten können und die Preise immer weiter nach oben treiben. Das bringt Verdruss und sozialen Zündstoff.
Ich finde es gut, dass die Regierung dem einen Riegel vorschieben will. Ob es etwas bringt wird sich zeigen. Ich habe gehört, dass man zB in Ägypten als Ausländer auch kein Haus kaufen kann. Dort macht man es dann über einen Mittelsmann. Wenn solche "Lösungen" hier nicht ausgeschlossen werden, kommen Ausländer dann eben über die HIntertür an Immobilien.
Die Regierung muss jedenfalls etwas machen, denn die Leute werden ungeduldig und auch aggressiv. Manche jedenfalls.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200625. Sept. 2015 · #13Moin zusammen,
Update zum Thema:
"In Namibia soll der Erwerb von Grundbesitz für Ausländer weiter eingeschränkt werden. Das sehen zwei Gesetzentwürfe vor, die laut Allgemeiner Zeitung gestern im Parlament eingebracht wurden. In Niederlassungen, die nicht im Stadtgebiet liegen, dürfen Ausländer demnach künftig keinen Grundbesitz mehr kaufen. Im Stadtgebiet solle der Erwerb von Immobilien durch Ausländer auf bestimmte Zonen beschränkt werden. Laut AZ sieht das Gesetz zudem die Einrichtung von Zonen für Geringverdiener vor, in denen nicht nur Ausländer, sondern auch Namibier mit hohem Einkommen kein Grundstück kaufen dürfen. (Quelle: Hitradio Namibia)"
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Logi16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2015 · #14Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
WOWoMaGast25. Sept. 2015 · #15Ich finde die Formulierung der Schlagzeile mal wieder voll daneben.
Die Regulierung ist nicht gegen Ausländer gerichtet, sondern gegen Landkauf von Ausländern. Das ist ein Riesenunterschied.
Die Regelungen an sich finde ich gar nicht mal schlecht. Bin nur gespannt auf die Umsetzung.
Renzo120 Beiträge · seit 201525. Sept. 2015 · #16Hallo,
hat jemand eine Ahnung wie es aussieht, wenn man ein Grundstück bzw eine Farm als Ausländer vererbt?
Welche Regeln gelten in diesem Fall?
Danke im voraus.
Renzo
Mogambo569 Beiträge · seit 201325. Sept. 2015 · #17Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, Erben ist nicht Kaufen.
Wenn man aber bedenkt, dass schon die Regeln des Erbrechts auch bei uns in Deutschland recht verzwickt sind, dann denke ich mal, auch in Namibia wird es da Sonderregeln geben.
Wäre dem nicht so, dann wäre die neue Regelung durch folgendes Schema nutzlos:
der Grundeigentümer hat einen reichen ausländischen "neuen Freund". Dieser hilft dem Grundeigentümer mit einer großen Geldsumme oder regelmäßigen monatlichen Zahlungen. Aus Dank setzt der Grundeigentümer den neuen Freund als Erbe im Testament ein und verpachtet schon mal vorher auf Lebenszeit das Grundstück.
Das wäre dann doch schon komisch...
Also grundsätzlich finde ich diesen neuen Regelungsvorschlag nicht ganz so verkehrt. Das gibt es in anderen Ländern auch und auch in Europa gab/ gibt es diese Regelungen (Polen hatte zumindest Angang der 90er solche Regelungen, vermutlich aus berechtigter Angst, ganze Landstriche könnten "zurückgekauft" werden).
Zudem ist nicht jeder Ausländer gleich der "reiche Europäer oder Amerikaner", es geht sicherlich auch um asiatische Interessenten, welche bekanntlich im großen Stil in Afrika in den letzten Jahren auftreten. Das hier Regelungen geschaffen werden müssen, kann ich nachvollziehen.
Bedenklich sehe ich aber die Regelung, dass bestimmte Gegenden für die gering verdienende Bevölkerung" bereitgestellt werden sollen und höher Verdienende dort nichts erwerben dürfen. Landkäufe haben meist auch immer die Bildung gewisser Strukturen/ Infrastrukturen zur Folge. Damit sehe ich eher die Gefahr, dass in solchen Gegenden weniger investiert und damit an der Situation der dortigen Bevölkerung sich nichts ändert. Hier sehe ich beispielsweise eine Quotenregelung für sinnvoller, als ein grundsätzliches Erwerbsverbot.
Bleibt also abzuwarten, wie sich das entwickelt.....
LG Mogambo 🙂
Otji392 Beiträge · seit 200827. Sept. 2015 · #18Deine Argumentation im vorletzen Absatz erschließt sich mir nicht so ganz. Die Preise für Häuser und Grundstücke explodier(t)en in Windhoek z. B., sodass sich kein Otto-Normal-Verbraucher mehr ein Haus leisten kann. Dem soll mit den Gesetzentwürfen ein Riegel vorgeschoben werden, sodass auch Menschen mit geringerem Einkommen und/oder Vermögen Häuser kaufen können. Zudem soll wohl eingedämmt werden, dass Häuser als Spekulationsobjekte benutzt werden, was auch vollkommen in Ordnung ist.
Warum sollte man in diesen Gegenden nicht investieren wollen?
LG
Otji
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Nov. 2015 · #19Moin zusammen,
Update zum Thema:
"Ausländer, die ihr Haus verkaufen wollen, müssen es künftig zuerst der Stadtverwaltung oder einem Namibier anbieten. Das sehe eine Gesetzesänderung vor, die von der Ministerin für städtische Entwicklung, Sophia Shaningwa im Parlament eingebracht wurde. Wenn weder Stadt noch ein Namibier Interesse hätten, komme die Regierung zum Zug. Nur mit einer Verzichtserklärung, einem so genannten Waiver, dürfe man die Immobilie an einen anderen Ausländer verkaufen, so Shaningwa. Die Regierung will den Erwerb von Immobilien durch Ausländer seit längerem einschränken. Hintergrund ist der Mangel an günstigen Grundstücken." (www.hitradio.com.na)
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FRFranz196722 Beiträge · seit 201306. Nov. 2015 · #20Hallo,
es ist mit dem Grundstückverkehrsgesetz wie mit jeder Rechtsvorschrift - im Endeffekt kommt es darauf an wie es in der Praxis umgesetzt wird. Versucht mal in Bayern ein landwirtschaftliches Gundstück zu kaufen oder verkaufen - Vorkaufsrecht haben z.B. andere Landwirte, Gemeinde usw. - wenn da einer quer schiesst kanns sichs lange hinziehen.
Wenn so eine Vorschrift absichtlich restrektiv gehandhabt wird kann da so manchem die Lust aufs Haus oder die Wohnung in Swakop 🙂 verleiden. Aber hoffen wir dass es ein Sturm im Wasserglas ist, bzw. bleibt.
Viele Grüsse, Franz.