BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201318. Juni 2015 · #1
Das Motorrad ist auf dem Weg
am Mittwoch habe ich mein Moppet verpackt und zum Flughafen gebracht.
war ganz schön anstrengend,
– die spannende Frage: passt alles?
– und wo kommt das ganze Gepäck hin?
– es war kalt , 2°.
Es hat dann aber doch ganz gut hingehauen und die Kiste passte auch in den LKW gerade so rein, links und rechts war je 1cm Platz.
Dann zum Flughafen MUC, Frachtzentrum, dort sollte ich bei einer Firma AIRTRUCK die Kiste abgeben.
Lief dann wie folgt ab: (Eine Tragödie in 5 Akten)
– Akt 1: Ich fand alsbald die große Halle mit der Aufschrift AIRTRUCK, fragte einen Staplerfahrer, ob ich hier richtig bin und er bejahte. Ich glaube allerdings, dass er der deutschen Sprache nicht mächtig war. Ich lud die Kiste aus, was nicht so ganz einfach war, aber ich schaffte es.
– In der Halle gab ich einem Mitarbeiter meinen Zettel, den ich von der Hamburger Spedition bekommen hatte; der schaute den Zettel genau an und sagte ,ich bin hier falsch und im übrigen fliegen wir nicht mit KLM (diese Gesellschaft bringt mein Moppet nach Afrika).
– Er zeigt aufgeregt allen Kollegen, die im über den Weg liefen meinen Zettel und die Verwirrung war groß, dann meinte er, ich sollte doch am Tor 7 nachfragen, die müssten was wissen.
– Akt 2: Auf zum Tor 7, dort war eine Frau, der ich mein Anliegen vortrug und auch die wußte von nichts, ich sollte doch auf den Toni oder Sepp warten, nachdem mir beide Herren noch nicht vorgestellt wurden, schaute ich die Dame fragend an, wer dass denn sei….
– Also wartete ich 10 min, dann kam ein Herr mit dunkler Hautfarbe und seinem Abendessen vorbei, der wurde sofort von der Dame angesprochen (wahrscheinlich war er Sepp oder Toni) und bedeute mir, dass ich über die Straße Gebäude E erster Stock rechts zum Sischpotz (war Swissport) gehen muss.
– Akt 3: dort erreichte ich ein Büro, gab einem Herrn meinen Zettel und sagte, ich hätte eine Kiste abzugeben. Er machte sich sofort an die Arbeit, schaute im PC nach, fand meinen Auftrag und suchte dann ein XYZ Papier und fand es nicht; ich sagte nochmal, dass ich was zum abgeben hätte, darauf der Mitarbeiter `ach so nee da müssen Sie ins Erdgeschoß Tor 8′. Ich runter ins Erdgeschoss (erwähnte ich schon, dass mittlerweile 1 Stunde vergangen war?)
– Akt 4: Tor 8 und alles verschlossen, toll, als ein Staplerfahrer kommt, schnell mit rein, eine Dame übernimmt meine Papiere und sagt, ja hier bin ich richtig, super, ich soll doch schon mal die Kiste holen.
– Toll, wieder über den ganzen Platz, Kiste wieder eingeladen, stand ja schon bereit, und rüberfahren; nach einigen probieren sehe ich, dass die Ladekante zu hoch ist für einen Sprinter . Ein netter Mitarbeiter sagt, ich soll da ranfahren (hydraulische Rampe) und drinnen Bescheid geben ,die schicken dann einen Stapler. Gesagt getan, wieder zu dieser Frau, Tor wieder verschlossen, aber ein energisches Klopfen bewirkte, dass sich die Tür öffnete, die Dame sagt mir, dass ich doch falsch bin und muss wieder rüber zu AIRTRUCK muss, Sch…..
– Akt 5: Ich wieder rüber zu den Herren, bei denen ich zuerst war und sagte erneut, ich bin hier richtig, ein Herr Wagner wisse Bescheid, darauf: ach so, der ist im 1 Stock im Büro, grrrr.
– Ich in den ersten Stock, alles zu, in der Kaffeeküche ein einsamer Herr , den ich befragte, ob im Büro noch jemand sei, ja ich soll warten, da kommt bestimmt einer.
– also wartete ich, (erwähnte ich schon, dass 1,5 Stunde vergangen waren), alsbald kam ein Herr, dem übergab ich meinen Zettel. er besah ihn ungläubig. Nach kurzem Nachdenken kam die Frage, ob das das Motorrad ist,. Ja, das ist es, sagte ich, worauf er sich an den Vorgang erinnerte.
– Letzter Akt: Er ging mit mir ins Lager und sagte seinem Mitarbeiter, dass das schon so recht ist, also ich wieder über den Platz und hole das Auto. Wieder dort einparken und das Moppet ausladen. Wieder im Lager fragte mich der Herr , ob es Sicherheitesgut ist. Keine Ahnung, sagte ich und ob es Gefahrengut ist? Ich bejahte, aber da sind ja keine Warnhinweise drauf….. und so weiter. Ich konnte ihn erweichen, einen Stapler zu schicken. Der kam in 3 min. und meine Kiste mit Moppet verschwand …… Ich fuhr heim. ENDE, Applaus und Vorhang
Hier noch ein paar Bilder
BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201318. Juni 2015 · #2
Bin da
Das wird lustig bin hier erst 6 Stunden da aber schon sicher 3 mal übervorteilt worden die haben einen unglaubliches geschick einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich glaube wir haben auch schon einen Namen für die Tour, eine Ostafrika Reise oder wie nimmt man eine Weinachtsganz aus ich bin die Weinachtsganz.
Zum Flughafen zurück und zur Liz (meien Speditionskauffrau), die wartet schon und geht mit mir zur meiner Kiste, die steht schon verladen auf einem Kleinlaster.
Nachdem Chris (Besitzer der Jungle Junktion) nicht gleich kommen kann, fahren wir halt mit dem und muss wieder bezahlen, Weinachtsganz, der murmelt was vom Bypass und fährt einen wahnsinnig schlechte Straße ich hab um meine Kiste Angst. aber wir kommen nachbeinigen suchen an. Das abladen ist brutal in nichts für schwache Nerven. Bilder kommen extra. Überrings das Wetter 24° Sonne leicht bewölkt……. Motorrad zusammen gebaut und Startklar. Kiste verstaut, erstes Bier aufgemacht……. Das Abenteuer kann beginnen. 🙂
Nicht jeder weiss, dass du in Kenia / Nairobi aufgeschlagen bist, und auf Chris Handschuh gewartet hastt . Dazu gehört schon eine Portion Insider Wissen um deinem geistigen Geschreibe zu folgen
Also, reiss dich zusammen, entweder Gan*s* oder gar nicht..... 😗
LG Bloke
bongolander408 Beiträge · seit 201419. Juni 2015 · #4
Ein bisschen freundlicher geht's aber auch. Kritik kann auch unsachlich und beleidigend sein
Johannes The Schimann Family
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
bongolander schrieb:Ein bisschen freundlicher geht's aber auch. Kritik kann auch unsachlich und beleidigend sein
Johannes The Schimann Family
Hi Johannes
Sorry, wenn das so rüber kam. 🙄 Mein Beitrag sollte in keinster Weise beleidigend sein, deshalb auch der 🤪 🤪 .
Ich gelobe Besserung, was halt nicht immer klappt....
LG Bloke
BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201319. Juni 2015 · #6
Stimmt, habe die Einleitung vergessen......
Also an alle hier anfangen. 😕 😛
Nun sehe mich auch veranlasst, einen Bericht zu schreiben und allen Jenen zu danken, die mir geholfen und Tipps gegeben haben.
Zur Einleitung:
Vor über einem Jahr haben wir mit der Planung begonnen.
Der ursprüngliche Plan sah vor, von München nach Kapstadt zu fahren, aber bei meinen Recherchen fiel mir auf, dass ich das Meiste wohl links liegen lassen würde.
Also neuer Plan, wir teilen Afrika in mehrere Teile und fahren die nächsten Jahre immer mal wieder hin.
Also wo beginnen, wir fahren zuerst nach Ostafrika.
Der Plan sah vor: nach Nairobi - Arusha - Safari - Mwanza, dort mit der MV Victoria über den Viktoria See - Bukoma - Kampala - Bwindi Nat. Park zu den Gorillas - Queen E. Nat Park - Kigoma mit der Liemba nach Kasanga - dann langsam rüber nach Sansibar - zurück nach Nairobi.
Und das Ganze mit den Motorrad, das wir einfliegen lassen wollen.
Also los geht´s:
BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201319. Juni 2015 · #7
Alles wird gut
So Motorrad wieder zusammen gebaut alle schrauben da, was ich für ein Wunder hallte, alles funktioniert, Test fahrt erfolgreich.
Hier in der Jungle Junktion ist es toll, es sind nette Leute sind hier und es werden allerlei Erlebnisse ausgetauscht. – eine Japanerin die mit einem Toyota Kleinbus von Japan über Vladivostok nach Afrika gefahrenen ist, alleine. – ein holländischen Pärchen das 4,5 Jahren unterwegs ist mit einem 10to. der eine Zylinderkopfdichtungs Schaden hat. – ein paar Schwenden die mit dem ” Pink Caravan Sweden” unterwegs sind. – einem Stuttgarter der alle Jahre für 4 Wochen hier her kommt und mit seinen hier untergestellten Benz G Afrika erkundet. – ein Aussi der gestern den ganzen Tag sein Moppet geputzt hat und es immer noch dreckig ist……
Der Jungle Junktion Chef Chris hat sich ein ganz netten Laden aufgebaut Und mit seinem super Kontakten kann er sicher jeden helfen.
Ich brauchte noch eine Versicherung ( KFZ Versicherung reine Verarsche aber die Weihnachtsgans muss noch geschröpft werden) für Ostafrika, die COMESA card, nartürlich kann Chris die mir besorgen.
Ein paar Impressionen von der Jungle Junktion:
Das Abladen........
Der Inhalt wohlbehalten angekommen
Mein neuer Freund der Wachhund
BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201322. Juni 2015 · #8
Die Waisen Elephanten von Nairobi
Heute war ich bei der Sedrick Stiftung die sich um Waise Elefanten kümmert. Dort werden die kleinen Elefanten von den umliegenden Nationalparks eingefangen, die keine Mutter mehr haben, die von Wilderen erschossen wurden. Ohne solche Orte würden sie verhungern.
Durch die Turi Schau bei der Fütterung trägt das Eintrittsgeld etwas zum Unterhalt bei.
Auf einem Schild stand: 1940 = 3,5 Mio Elis 1980 = 1,5 Mio Elis 2014 = 300.000 Elis
80% vom Elfenbein gehen nach China.
BertlgoesafrikaThemenstarter82 Beiträge · seit 201325. Juni 2015 · #9
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Safari Teil 1
So nun haben wir unser Motorrad in Arusha gelassen und besteigen nun einen Landrover von Paradise Safari.
Aber nun von vorne.
Erstes Ziel der Arusha National Park
So es ist soweit, um 9:00 steht der Land Rover, der im Fachjargon Landi heißt, vor der Tür. Unsere zwei Mitreisenden, ein Ehepaar aus Landsberg, und unser Fahrer John und der Koch Paolo. Wir fahren nochmal zur Zentrale, wo alles eingeladen wird und auch tatsächlich Platz hat, dann müssen wir unser Lunchpaket beim nächsten Imbiss aussuchen und bestellen. Es gibt frittierte Bällchen mit Limette und Dreiecke mit Rinderhack, Somosas. Unser erstes Ziel ist der Arusha National Park, der liegt zwischen dem Mount Meru und dem Kilimandscharo. Wir treffen um 10 Uhr dort ein, dann gibt es eine Planänderung und die Wanderung mit einem bewaffneten Ranger findet sofort statt in der Sonne so gefühlt 35°. Als wir unseren bewaffneten Führer sehen, trauen wir unseren Augen nicht, er hat ein Gewehr umhängen Typ Mauser 1909, das haben unsere Truppen unter dem Kaiser zurückgelassen, Wahnsinn, wen will er damit beschützen? Alles Turi Show? Er versichert aber, er könnte einen Büffel damit erlegen und zwar, wenn er ihn gut trifft mit einem Schuss, denn das Gewehr hat große Munition. Die Wanderung ist ganz nett, wir laufen am Fuße des Mount Meru herum, was schon beeindruckend ist. Wir gehen mitten durch eine Büffel Herde hindurch, sehen allerlei merkwürdige Pflanzen, die uns erklärt werden und wandern zu einem Wasserfall, wo wir picknicken. Der Ranger ist ein schmächtiger junger Mann, dem wir einen Teil unseres Essens anbieten. Er nimmt dankbar an und weg ist alles in Sekunden. Zurück gehen wir über Gras, das elastisch ist und wie Rasen aussieht, sowenig Unkraut ist da. Dann sind wir weiter im Auto gefahren, eine Runde durch den Park, an zwei Seen mit einer grossen Schar von Flamingos vorbei, sehr schön.
Dann kommen wir am heutigen Quartier, der Momella Lodge an. Sie liegt schön und es sind hübsche Blumen da, aber die einzelnen Hütten sehen schon von weitem ziemlich schäbig aus. Das Innere der Hütten ist deprimierend, heruntergerissene Tapeten, verschlissene Bettwäsche, verrostete Wasserhähne, alles eher unsauber, zumindest im Eindruck. Wir schleichen ziemlich gedrückt zum Essen. Warum Momella Lodge? Sie war in den 50er Jahren die Lodge, da wurde Hatari mit John Wayne und Hardy Krüger gedreht, der Kamin, vor dem er nach Feierabend seinen Bourbon trank, ist immer noch da.
Wieder zurück nach Arusha, Proviant geladen und noch zwei neue Mitstreiter, ein junges Pärchen aus Baden Württemberg. Tanken, dann noch Wasser und Wein/ Bier, den wir über das ganze Auto verteilen, da kein Platz mehr ist.
Die Fahrt geht über eine tolle Teerstraße zum Tarangire Park. Am Camping Platz lassen wir unseren Koch mit den ganzen Equipment zurück, der dann die Zelte aufbaut und das Abendessen zubereiten wird, wir fahren derweilen auf Game Drive.
Ein sehr schöner Park mit vielen Elefanten. Am Abend gibt in einem Art Kral ein gutes Abendessen, kurz danach hören wir Massai Gesänge und der Guide weist uns darauf hin, dass eine traditionelle Weihnachtsfeier der Massai stattfindet. Wir gehen sofort hin und sehen, dass wir eigentlich in einer sehr schönen Lodge sind, da sitzen Muzungus (Suaheli für Weiße) und dinieren an weißen Tischdecken und trinken aus sauberen hübschen Gläsern Wein…. Die Massai fordern mich sofort auf, mit ihnen zu tanzen, d.h. die Männer übertreffen sich dabei, mit dem Speer in der Hand hoch zu hüpfen, was ich natürlich ablehne mit dem Argument, dass ich viel zu alt für sowas bin und mich nur für den Posten des Chefs eigne, was zustimmend anerkannt wird und es war dann noch ein sehr netter Abend.
Die Fahrt zum Krater dauert ungefähr 3 Stunden, es hat aber einen steilen Aufstieg, denn wir müssen erst das Rift Valley rauf, das sind so 1000 Höhenmeter. Aber über eine gute Teerstraße geht es gut voran.
Wir laden den Koch und unser Equipment am Camp Ground ab, der sich oben am Kraterrand befindet, da stehen Minimum 40 Zelte rum. Dann gehts steil den Krater runter und es beginnt zu regnen, unten angekommen, essen wir erst unsere Lunch Box. Es schon sehr interessant, wie in einem riesigen Tierpark, in dem wir die Eingesperrten sind. Der Krater hat ein Durchmesser von 20 km, in dem sich fast die gesamte Tierwelt Ostafrikas befindet, ausser Giraffen, die den steilen Hang nicht runter kommen. Wir sehen allerlei Getier, auch die berühmten Rhinos, die wie unser Guide bestätigt, jetzt keinen Namen mehr haben wie zu der Zeit, als nur noch 5 Stück da waren. Durch die Ansiedlung leben wieder 75 Rhinos hier. Wenn man bedenkt, dass ein Horn für den Jäger 100.000 € wert ist……. Zurück zum Camping Platz, es ist kalt 10° und es regnet in Strömen, das ist wie bei uns zuhause. Wir sitzen im Auto und warten bis es aufhört; es dauert auch nicht lange, dann schnell ins klamme Zelt, alles ausgepackt, Bett gerichtet und sofort zum Abendessen. Da sind sicher so 110 Leute in einem Art Müllhäuschen versammelt und es herrscht ein babylonisches Stimmengewirr. Mitten in der Nacht ist mir dermassen schlecht, dass ich das Abendessen mir noch mal durch den Kopf gehen lasse. Anschiessend liege ich in einem feuchtkalten Zelt, in einem Schlafsack, der für Afrika viel zu kalt ist und habe Schüttelfrost. Wahrscheinlich werde ich sterben.....
Fortsetzung folgt……
Alle jüngeren die ich gefragt haben kennen die nicht mehr....
Mit Freude bin ich auf deinen Reisebericht gestoßen - mal wieder Infos über Tansania !! Wann warst du in Tansania - hab nix im Bericht gefunden - wegen zu kaltem Schlafsack und Sterben und so !! Wir sind ab August mit Paradies Safaris im Norden unterwegs . Leider kommt die Momella Lodge ja gar nicht gut weg , sind dort auch eine Nacht
Irgendwie wurde mein Text abgeschnitten ...also weiter
Hab ja schon immer mal nicht so gutes gelesen aber doch gedacht , dass es für eine Nacht akzeptabel ist . Klingt jetzt eher nicht so . Vielleicht sollte ich versuchen die Nacht von Hilde noch umbuchen zu lassen - wir wollen nicht deprimiert den Mount Meru besuchen .
War vielleicht sonst jemand in letzter Zeit in der Momella Lodge und kann berichten ??
Ich habe überlebt, mir ist zwar noch schlecht und wie ich sehe, geht es unseren Mitreisenden auch nicht so gut, Tina hat auch noch Durchfall und musste auf diese Toiletten, grauenhaft, die Arme.
Das sind mit Abstand die schlechtesten Straßen bisher. Wir übernachten auf dem Seronera Gebiet, mittendrin, da ist kein Zaun, keine Wache, nur Wildniss. Hier gibt es Schlangen, alle giftig, Mambas, Kobras, Puffottern sind die gefährlichsten und was sonst noch so rumkriecht.
Die Serengeti ist unglaublich groß und man fährt durch Landstriche, wo es überhaupt keine Tiere gibt. Unser Guide ist unglaublich, der schaut in die Ferne und sagt, Jürgen , see you the Lion there, wo, ich sehe nichts, ach in 10 km Entfernung ein kleiner Hügel, mit Fernglas sehe ich es gerade so, was muss der Mann für Augen haben. So geht das in einer Tour, immer wieder fragt er, Maria you remenber the bird, whats his name, natürlich wissen wir es nicht, werden wohl in der Abschlussprüfung durchfallen…..
Ist schon merkwürdig, wenn man nachts im Bett liegt und die Tierlaute hört, ein Löwe gibt Laut, wie weit der wohl weg ist, 1km, 100m, 10m, wahrscheinlich 10m und nur eine dünne Zeltwand……
Die Büffel liegen in der Nacht ganz nah am Zeltplatz nur 3-5m von den Zelten entfernt, die suchen Schutz, weil sie wissen der Löwe jagt hier nicht, interessant.
Wir bleiben zwei Tage dort und sehen jede Menge an Getier. Auf der Rückfahrt sehen wir die große Migration, Zebras soweit das Auge reicht. Man fährt eine halbe Stunde mit dem Auto durch, genauso die Gnus sind noch nicht alle da, da wir am Anfange der Migration sind; aber das vorhandene reicht schon, sehr beeindruckend.
Zurück nach Arusha: Ab dem Nachmittag haben wir das volle Afrika Programm, unser Safari Unternehmen setzt uns mitten in der Walachei in einen Kleinbus, der uns zurück nach Arusha bringt soll, denn die anderen Mitreisenden fahren weiter zum Lake Manyana. Oh Gott, ob wir das Überleben, wir bekommen eine ganze Bank gebucht, die Einheimischen müssen sich zu viert eine Bank teilen, Sardinen haben es besser. Aber die großen Überraschung: mit so einem umsichtigen Fahrer sind wir selten gefahren. 2 Stunden später sind wir im Hotel, alles dunkel in der Stadt, wieder Stromausfall. Über unseren Zimmer wummert ein Schiffsdiesel und versorgt mittlerweile das Hotel mit Strom, toll hoffentlich schalten die den in der Nacht aus. Wo essen gehen, wenn alles dunkel ist, wir haben eine gute Idee, unser Türwachtel schaut aus wie Muhamed Ali, den nehmen wir als Bodyguard mit zum nächsten Imbiss und Nehmen das Essen mit ins Hotel. Als wir schlafen gehen wollen (der Diesel steht auf dem Dach und wir schlafen darunter), wummert immer noch der Diesel, komme mir vor wie der LI im Boot, der neben seinem Diesel schläft am Schluss die Sehne als er zugedeckt am Diesel lehnt ….
Kein Nachteil, der nicht auch einen Vorteil hat. Aufgrund des Stromausfalls schweigen die Muezzine und man kann durch schlafen.
Sind zu unserem Moppet gefahren und es steht unversehrt da, es war bei einer Firma untergestellt die sich Mr. Fortes Ltd. nannte, Name ist wohl Program. Sind dann Richtung Mwanza am Victoria See gefahren und es hat geregnet bei nur noch 16°, ich schau noch mal in der Karte nach, ob ich mich nicht verfahren habe, ist das wirklich Afrika? So richtig heiß ist es hier nicht. Haben heute 600 km bis zu einem Ort namens Nzega geschafft, auf der Hauptstrasse ist das überhaupt kein Problem, sie ist in super Zustand, kaum Verkehr, teilweise sind aber so große Schlaglöcher drin, wenn man die übersieht, war es es dann. Zum Verkehr werde ich später noch mehr berichten.
Sitzen gerade auf der Hotel Terrasse in Nzgea, als ich den Bericht schreibe, trinke dabei ein warmes Safari Bier, es gibt keinen Strom, kein Wlan, kein warmes Wasser zum Duschen. TAB
Mit der Kommunikation klappt es überhaupt nicht, ich habe gerade beim Koch, der eine Goldkette trägt – da wäre selbst Dieter Bohlen neidisch – ein Freidily Chichyken mit Chipsy (Hexe) bestellt oder so, keine Ahnung schauen wir mal was kommt (Anm. ist doch ganz einfach, gebratenes Huhn mit Pommes)
Übrigens das wichtiges Utensil ist ein Taschenlampe, habe ich immer am Mann. Noch was, Afrika hat nichts absolut nichts mit Jenseits von Afrika zu tun, ist eine reine Hollywood Erfindung. Unser Hotel ist gut und hat nur 15€ gekostet. Unsere Bar, stark gesichert und der Trockenraum:
Danke für deine Antwort . Spät ankommen werden wir nach momentaner Planung eigentlich nicht . Nach unserer ersten Nacht in Usa -River besuchen wir den Arusha Np , übernachten in der Momella Lodge um dann zur Mirikamba Hütte zu wandern . Hab mal an Hilde geschrieben , vielleicht hat sie eine andere Idee .
Dank für den Tipp mit dem Bier - wär ich nicht draufgekommen
Sind zeitig auf, noch 230 km bis zum See. Als wir in Mwanza ankommen, finden wir auch bald die MV Victoria, (mit der wollen wir über den See fahren, nach Bukoba) aber der Wachtel am Eingang sagt, die sei kaputt, das kann ich nicht glauben. Suchen uns zu Mittag ein hübsches Restaurant am See. Wir essen was Gutes und beratschlagen. Erst mal sicher stellen, dass der Wachtel recht hat, an der Hotel Rezeption versucht Irmi jemanden telefonisch zu erreichen, sehr schwierig. Nach eigener Stunde wissen wir es, sie wäre sogar fast gesunken, was mich am meisten ärgert, ist dass der Typ von der Gesellschaft, dem ich noch vorher zig Emails geschrieben habe, nichts gesagt hat, ars…..
Auch von der Liemba (mit der wir nach unserm Gorilla Trip fahren wollen) hören wir nichts und das Hauptproblem ist, dass wir nicht unsere Gorilla Permits abholen können. Mist. Auch da telefonieren wir uns die Finger wund. Na gut, dann mieten wir uns gleich hier in dem schönen Tilapia Hotel ein und nehmen eine Suite mit Meerblick. ( ist zwar nur ein See, aber so groß wie ein Meer) Können unsere ganzen Sachen endlich wieder herrichten und verbringen den Nachmittag im Hotel, sehr angenehm.
Ich schreibe ein bitter böses Email an UWA (Uganda Wildlife Asioation) und prompt nach 1 Stunde habe ich ein Email von einem Dr. Sowieso, man kümmert sich darum, na geht doch. (der Grund dessen war das wir vor einem Jahr unser Permit beantragt haben und laut Auskunft UWA diese in Kampala abzuholen sein)
So, das heißt die Planung wie bisher ist ad absurdum, ab jetzt wird es ein anderer Urlaub als geplant, na ja TAB.
Schade, so viel Planung und dann scheitert man, na ja.
Morgen ist Silvester und wir sind uns unschlüssig wo wir hinfahren sollen, die bessere Idee wäre nach Ruanda einzureisen, das trauen wir uns dann zeitlich nicht, sondern fahren nach Bukoba am Lake Victoria, das soll die schönste Stadt in Tansania sein. Dann fahren wir gleich zu den Gorillas im Biwindi Park. Dann sind es nur noch 80 km zur Ugandischen Grenze.
Das Schiff auf dem Bild ist das aus dem Film Africa Queen, da wo am Schluss Bogart hingerichtet werden sollte.
War wieder eine sehr anstrengende Fahrt. Habe ein neues Spiel entdeckt, Mineswiper oder wie das alte Atari Spiel hieß: In manchen Straßen sind tiefe und riesige Schlaglöcher,denen man ausweichen muss, sonst versinkt man komplett in manchen Löchern. Es gibt mehrere Spielstufen: For Beginners Kein Problem, man sieht sie meistens und sucht sich den besten Weg aus und nutzt dabei auch die Gegenfahrbahn. For Extendend: Es kommt dir genau in dem Moment ein Auto entgegen, das halbiert die Chancen. For Experts: Der Entgegenkommende nutzt deine Fahrspur, weil er meint, hier geht es besser für ihn, das minimiert die Chancen ungemein….
In Bukoba ist die Hotelsuche schwierig. Wir entscheiden uns für ein Scheißhotel, dort verbringen wir nun Silvester, dann mal Prost. Kaufen noch reichlich Wein und stellen fest, dass die angeblich schönste Stadt Tansanias auch keine wirkliche Schönheit ist. Das passiert was Merkwürdiges. Beim warten sprechen mich zwei Leute an und sagen sie hätten genau das selbe Moppet und noch zwei 1150 und 1000 und 650 GSén, ausgerechnet hier im Outback…. Wir machen es uns auf Hotelterrasse bequem, als ich das vertraute Brummen einer BMW höre und tatsächlich besucht mich der Typ, ein Inder, gebürtig in Tansania, im Hotel und erzählt mir seine Geschichte, dass er Touren organisiert und viele Deutsche Freunde hat, ein sehr netter und interessanter Kontakt.
Dann Prost Neujahr, den Abend verbringen wir zu zweit auf der Terrasse. Nur der Hotelpapagei ist noch zu hören. Dann ist Mitternacht und es bleibt dunkel. Ein Feuerwerk gibt es nicht.
Haben ein wenig ausgeschlafen und machen uns auf den Weg, nachdem ein gewaltiges Gewitter vorbei gezogen ist.
An der Grenze nach Uganda sieht es wieder aus, als haben sie sich letzte Nacht gegenseitig beschossen. Man fährt auf perfekter Teerstraße kommt an die Grenze und kann nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen weiter. Und dann findet man die Grenzhäuschen nicht, erst ein paar Einheimische weisen einen darauf hin. Diesmal hatte ich einen persönlichen Schlepper, ohne den würde ich noch heute an der Grenze herumirren. Ich mußte dann eine ugandische Straßennutzungsgebür von 20$ zahlen, die ich dem Grenzbeamten sofort gebe, nein ich muss es in Uganda Geld tauschen meint er, ist aber Feiertag, toll Banken haben zu. Nach ewigen hin und her habe ich alle Papiere was für ein Bürokratischer Schwachsinn.
Die Polizei läßt uns komplett in Ruhe, wir haben eine Taktik entwickelt. Am Straßenrand steht sie herum und wartet auf Beute, alle sehr adrett gekleidet in strahlendem Weiß. Wenn wir die Bullen sehen; sie schauen einen zuerst ganz verdutzt an, was für ein Monster kommt denn da, dann winken wir sofort ganz schnell, wir nennen es aktives Winken; die Polizei winkt dann ganz eifrig zurück und wusch sind wir vorbei. Klappt