Reisebericht

4×4-Neulinge unterwegs im Caprivistrip & Botswana

von chrissie · begonnen 03. Juni 2015 · 32 Teile

Teil 103. Juni 2015
Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!

2008 bereisten wir im Rahmen einer geführten Tour das erste Mal Botswana. Seitdem war es unser Wunsch, das Land bzw. seine Nationalparks einmal auf eigene Faust selbst zu bereisen.

Immer wieder spukte uns Botswana im Kopf herum, wenn es um das Ziel für die nächste Reise ging. Allerdings waren es immer nur halbherzige Versuche, denn uns schreckte unsere mangelnde 4 × 4 Erfahrung und so blieb es bei einem „Botswana würde uns zwar reizen, aber…“.

Bei der Urlaubsplanung für September 2014 rückte Botswana erneut in den Fokus. Nach dem Studium der Mietwagenpreise bei verschiedenen Anbietern verschoben wir es auf den südafrikanischen Herbst, innerlich aber weit davon entfernt, unser Vorhaben diesmal in die Tat umzusetzen.

Was uns letztlich im Oktober 2014 doch dazu veranlasste, Nägel mit Köpfen zu machen, kann ich gar nicht mehr rekapitulieren. Auf einmal hatten wir Ende Oktober Flüge mit SAA nach Windhuk gebucht.

Von Anfang an war klar, dass wir gerne im Dachzelt übernachten wollten. Dies hatten wir 2012 in Namibia schon ausprobiert, und es hat uns sehr gefallen, obwohl wir nur sieben Nächte drin verbracht haben.
Wie auch 2012 waren die Versicherungsbedingungen für den Mietwagen eine Sache, die uns schwer im Magen lag. Vieles wurde verglichen, hin und her überlegt. Letztlich riskierten wir es, ganz gegen unsere sonstige Gewohnheit, nur die Standardversicherung abzuschließen. Denn nach diversen Telefonaten und Emails hatte sich herausgestellt, dass auch eine so genannte All-inclusive-Versicherung immer noch einige Unsicherheiten und Unabwägbarkeiten bürgt. Zum Jahreswechsel buchten wir über Abendsonne Afrika bei Britz einen Nissan Doublecabin mit Dachzelt. Dertours wäre aufgrund eines Specials knapp 70,00 € preiswerter gewesen, aber da uns AA diverse Fragen beantwortete, wollten wird das auch honorieren.

Wesentlich einfacher als erwartet war dagegen die Buchung der Campsites an der Chobe River Front und im Moremi Game Reserve. Außerdem entschieden wir uns aufgrund der positiven Resonanz im Forum für ein Floodplain Special bei Mashi River Safaris. Auch dieses buchten wir vor. Zu guter Letzt buchten wir auch die erste Übernachtung in Windhuk. Alles andere ließen wir uns offen, um uns noch ein wenig Flexibilität zu bewahren, was sich auch als vorteilhaft herausgestellt hat.

Hier unsere ursprünglich geplante Route:
17.04.2015 Flug D-Windhuk
18.04.2015 Windhuk
19.04.2015 Windhuk - Grootfontein
20.04.2015 Grootfontein - Divundu
21.04.2015 Divundu
22.04.2015 Divundu -Kongola
23.04.2015 Kongola
24.04.2015 Kongola
25.04.2015 Kongola -Kasane
26.04.2015 Kasane
27.04.2015 Ihaha CS
28.04.2015 Ihaha CS
29.04.2015 Kasane
30.04.2015 Kasane - Nata
01.05.2015 Nata- Makgadikgadi NP
02.05.2015 Makgadikgadi NP
03.05.2015 Makgadikgadi NP - Moremi WR
04.05.2015 Moremi WR
05.05.2015 Moremi WR
06.05.2015 Kaziikini Camp- Grenze
07.05.2015 Grenze Nam-Windhuk
08.05.2015 Rückflug
09.05.2015 Ankunft D

Wie immer freue ich mich über jeden, der mit uns auf die Reise geht, die leider nicht ganz ungetrübt verlief.
Teil 204. Juni 2015
17.04. /18. 04. Flug D – Windhoek
Der Flug über München und Johannesburg nach Windhoek verläuft ohne besondere Vorkommnisse. Wir landen gegen 10:30 h,

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erledigen die Einreiseprozedur und nehmen unser Gepäck entgegen.
Vergebens schauen wir uns nach einem Mitarbeiter von Britz um. In der Ankunftshalle sehen wir bei Dollar einen Hinweis auf Britz/Kea. Wir fragen nach und erfahren, dass Britz schon auf dem Weg sei, da bereits andere Kunden sich gemeldet hätten. Währenddessen wollen wir am ATM mit unser Postsparcard Geld abheben, was – im Nachhinein gesehen zum Glück – nicht erfolgreich ist. Wir haben noch vom letzten Urlaub Rand, so nuzten wir die Wartezeit und kaufen ein MTC-Starterpaket und laden etwas Guthaben auf.
Gegen 11:30 h erfolgt der Shuttle zur Britz Autovermietung. Wir sind insgesamt neun Personen, die vier Autos übernehmen. Der Verwaltungskram wird für alle zusammen abgewickelt, danach erfolgt die Einweisung für die Fahrzeuge. Da ein weiteres Pärchen mit ihrem fast erwachsenen Sohn auch einen Nissan Doublecabin übernimmt, wird uns die Ausrüstung zusammen vorgestellt. Dies erfolgt leider von einem anderen Mitarbeiter, der nicht sehr motiviert ist: beim anschließenden „Fahrzeugcheck“ haben wir Schwierigkeiten, ihn zu „greifen“, damit die von uns festgestellten Mängel wie Kratzer etc im Übernahmeprotokoll festgehalten werden. Das meiste wird mit einem „das ist nicht so schlimm und braucht nicht protokolliert werden“ kommentiert. 😵 Außerdem bemerkt Christian, dass das Fahrzeug nicht vollgetankt ist. Dafür erhalten wir einen „Gutschein“, mit dem wir an einer bestimmten Puma-Tankstelle kostenlos voll tanken können. Gegen 15:30 h (!) verlassen wir leicht geschafft endlich Britz.

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Das Foto wurde natürlich nicht bei Britz aufgenommen 😎

Wir lassen an der Puma Tankstelle voll tanken. Christian begeht leider den Fehler, den Gutschein gleich vorzuzeigen, sd der Tankwart gleich beim ersten Stopp der Zapfpistole den Tankvorgang trotz Christians Hinweis, dass da bestimmt noch mehr reingeht, beendet. 😈
Gleich um die Ecke ist ein Checkers Supermarkt, wo wir uns mit ein paar Getränken (Alkohol gibt es nicht, da es Samstag nach 13:00 h ist) und ein paar Keksen versorgen. Dann geht es zur Pension Uhland. Erst nach der Buchung haben wir uns daran erinnert, dass wir auch 2012 hier übernachtet hatten. Die Standardzimmer der Pension sind einfach, aber für eine Nacht hegen wir keine besonderen Ansprüche. Das Frühstück hatten wir als gut in Erinnerung, also sollte ja nichts schief gehen. Sollte… 😮

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Das Foto lässt das Zimmer sehr spartanisch aussehen, einen realistischeren Eindruck vom Zimmer bieten die Bilder der Homepage.

Der Check-in geht schnell, wir erhalten Zimmer 1. Ich springe unter die Dusche und lege mich kurz hin. Die Nacht im Flieger fordert ihren Tribut.
Wir lassen wir uns an der Rezeption den Weg zu Joes Bierhaus erklären. Da es noch hell ist, können wir zu Fuß gehen. Die Angestellte gibt uns eine Karte, damit wir uns später ein Taxi rufen können. Ca. eine Viertelstunde brauchen wir zu Fuß bis zum Biergarten. Das urig eingerichtete Lokal gefällt uns gut. Das Essen (Kudufilet mit Pommes und einem gemischten Salat bzw. Spätzle mit verschiedenem Wildfleisch, dazu auch Salat) ist lecker, leider habe ich meinen Fotoapparat vergessen. Dazu schmecken die ersten Hunters. Angenehm gesättigt treten wir den Heimweg im Taxi an. Ein mulmiges Gefühl beschleicht uns, weil der Taxifahrer in eine dunkle Nebenstraße abbiegt, aber anscheinend kennt er den Weg nicht. Wir dirigieren ihn zum Hotel.
Mir fallen bald die Augen zu, während Christian noch das letzte Mal für die nächsten drei Wochen durchs Fernsehprogramm zappt.
Kilometer: 45
ÜN: Pension Uhland


Die Bilderanzahl ist auch beim nächsten Reisetag bescheiden, aber dann habe ich wieder die Qual der Wahl 😄
Teil 307. Juni 2015
19.04. Windhoek - Grootfontein
Schon kurz vor 05:30 h sind die ersten Vögel zu hören. Um 8:00 Uhr gehen wir zum Frühstück. Wir nehmen auf der Terrasse Platz. Eier werden nach Wunsch zubereitet (Rührei, Omelett, Spiegelei), dazu kann man sich vom Buffet bedienen: Früchte, Müsli, Joghurt. Brötchen, Toast, verschiedene Käse- und Wurstsorten, Gurke, Tomate, gekochte Eier und diverse Marmeladen, Honig und Nutella.
Wir fragen, ob wir das Zimmer länger benutzen können, da wir noch einkaufen wollen. Da heute aber neue Gäste kommen, müssen wir das Zimmer räumen. Wir können unser Gepäck jedoch in einen extra Raum unterstellen.

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Wir fahren zur Maerua Mall, parken jedoch gegenüber bei Spar auf dem Parkplatz, da das Parkhaus der Mall (bis auf ein Parkdeck) zu niedrig für unseren Nissan mit Dachzelt ist. Wir heben Geld ab, besorgen uns im Outdoorshop eine Steinschleuder und erledigen bei Checkers und Spar unseren Großeinkauf.
Wir fahren zurück zum Hotel, laden unser Gepäck ein und bezahlen unsere Rechnung. Es ist schon 12:00 Uhr, als wir endlich unsere Fahrt nach Norden antreten. 😮

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Nach einer Stunde passieren wir den Swakop River, der sogar etwas Wasser führt. Es fällt auf, wie grün es hier ist, daher verwundert es nicht, dass viele Kühe zu sehen sind.
In Otjiwarongo tanken wir. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, da der Diesel nur sehr langsam einläuft. Kurz darauf überholen wir einen langsamen Taxifahrer. Anscheinend stört ihn das in seiner Ehre, denn er überholt uns gleich wieder. Sein Triumph währt aber nur kurz, denn er muss anhalten, weil sein Taxischild vom Dach gefallen ist. 😗
In Otavi verlassen wir die B 1. Ab hier ist die Straße enger, aber landschaftlich wird es interessanter: die Berge rücken näher heran.

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Als Übernachtungsstopp hatten wir Roys Restcamp ins Auge gefasst. Leider zieht sich die Strecke, und wir würden es nicht mehr im Hellen schaffen.

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Daher checke ich das Navi, was als Alternative in Frage kommt. Kurz hinter Grootfontein stoppen wir am Pondoki Restcamp ab. Der „Nachtwächter“ informiert telefonisch die Besitzerin, die umgehend erscheint. Wir sind die einzigen Campingplatzgäste, nur die B&B-Unterkünfte sind belegt. Während ich die Übernachtung bezahle und Bier besorge, baut Christian in der Zwischenzeit das Dachzelt auf. Er ist freudig überrascht, dass ich einen Sundowner besorgt habe.

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Die Fotos von Pondoki sind am nächsten Morgen entstanden. Da heute die Bilderanzahl noch gering ist, habe ich sie "dazwischen geschummelt"

Die Duschen und Toiletten haben zwar elektrisches Licht, aber am Waschbecken fehlt die Beleuchtung. Teilweise hören wir den Lärm von der Hauptstraße. Für eine Nacht können wir uns damit arrangieren.
Es sind viele Insekten wie Käfer und Motten da, aber dennoch können wir das Bier und die Samoosas einigermaßen ungestört verzehren. Dann ziehen wir uns bald ins Dachzelt zurück.
Kilometer:475
ÜN: Pondoki Restcamp Camp


So, die ersten zwei mehr oder wenig langweiligen Anreise- bzw. Fahrtage sind geschafft. Ich denke, die nächsten Tage werden auch für euch interessanter. 🙂
Teil 409. Juni 2015
20.04. Grootfontein – Divundu
Die erste Nacht im Zelt haben wir gut überstanden. 🙂
Um 4:15 Uhr fängt der Hahn an zu krähen, aber wir weigern uns schon aufzustehen und bleiben noch bis 5:45 Uhr liegen. Auch danach lassen wir es ruhig angehen, trinken Tee bzw. Kaffee, und Christian braucht schon eine Stärkung in Form eines Brötchens. Es erwärmt sich schnell: um 07:00 h sind es 17° C. In der Sonne reicht selbst mir schon ein T-Shirt. 😎
Gegen 7:30 Uhr verlassen wir den Campingplatz.
An einem Kontrollpunkt werden wir gefragt, ob wir jemanden bis Rundu mitnehmen können. Da es eine einzelne junge Frau ist, willigen wir ein. Leider ergibt sich kein richtiges Gespräch, da wir das Gefühl haben, dass sie nicht übermäßig an einer Unterhaltung interessiert ist. 🙁
Dafür ist die Strecke nach Rundu interessant: ein kleines Dorf scheint sich ans nächste zu reihen. Das liegt vermutlich u.a. daran, dass die Vegetation hier üppig ist: viele Palmen, Bäume, Büsche, alles wirkt grün. Und wo menschliche Ansiedlungen sind, sind Ziegen, Kühe und Esel nicht weit.

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Wir lassen die junge Frau in Rundu an einer Tankstelle aussteigen, wo wir auch tanken. Danach fahren ein Stück nach Rundu hinein

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Wir wollen zu Shoprite. Irgendwie sagt uns der Laden von außen nicht zu und auch die Parksituation ist unübersichtlich, also entscheiden wir uns, doch lieber zu Spar zu fahren. Von diesem haben wir am Kreisverkehr eine große Reklametafel gesehen und so nehmen wir an, dass sich Spar dort in der Nähe befindet. Es stellt sich jedoch heraus, dass Spar um die Ecke von Shoprite liegt. 😠 Da wir im Vorfeld entsprechende Hinweise gelesen hatten, das Auto in Rundu beim Einkaufen besser nicht unbewacht zu lassen, bleibe ich im Auto, während Christian in den bottle Shop geht. Anschließend gehe ich zu Spar. Die Auswahl bei Spar ist nicht besonders groß.
Da die Blase drückt, Kaffeedurst und Hunger sich anmelden, halten wir an einer anderen Tankstelle, um diese Bedürfnisse zu befriedigen. Bei Spar hatte ich einen Kartoffelsalat gekauft, den wir sicherheitshalber gleich entsorgen, da mir im Nachhinein bewusst wird, dass er nicht gekühlt war. 🤢
Auch auf der Weiterfahrt ist es sehr grün und besiedelt: wir sehen kleine Hütten und viele Kinder. Mehrfach besteht die Möglichkeit, Feuerholz zu kaufen.

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Um 13:40 Uhr bzw. 14:40 Uhr Caprivizeit erreichen wir die Mobola Lodge. Die letzten Meter zur Rezeption sind sehr holprig. Wir werden nett von Maja empfangen und da im Forum vom gutem Fleisch der Lodge geschwärmt wurde, wird heute Abend Kudufleisch auf unserem Grill liegen. 😁
Außerdem buchen wir eine Bootstour für heute Nachmittag. Campsite Nummer eins und Nummer drei sind bereits belegt. Campsite Nummer eins liegt am nächsten zur Toilette, während drei und vier am nächsten zum Wasser liegen. Wir entscheiden uns für die Campsite Nummer vier. Die Toiletten sind zwar etwas entfernt, aber dafür haben wir freien Blick auf den Fluss. Wir trinken in Ruhe einen Kaffee und ich mache ein paar Fotos, bevor wir unser Zelt aufbauen. Ein Angestellter bringt uns in der Zwischenzeit Holz.
Christian stellt verwundert fest, dass fast alle Euroscheine und ein Großteil der südafrikanischen Rand aus der Brieftasche fehlen. Dass wir es verloren haben, schließen wir aus, da unsere Reisepässe, die Kreditkarten und die Postsparkarten noch da sind. Diese Tasche hütet Christian wie seinen Augapfel und schleppt sie immer mit sich mit. Stopp, mit einer Ausnahme: sollte etwa ausgerechnet während wir Essen waren …..? 😮 Nein, kann ja nicht sein, die Zimmertür war ja nicht aufgebrochen, wie sollte sonst jemand in unser Zimmer eingedrungen sein? Wir beschließen, bei Gelegenheit noch mal in Ruhe unser ganzes Gepäck zu durchsuchen. Vielleicht kann Christian sich nur nicht mehr erinnern, dass er es woanders hingelegt hat?
Um 16:45 Uhr gehen wir zum Bootsanleger vor. Augustino ist unser Bootsführer.

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Ungefähr anderthalb Stunden dauert die Bootsfahrt, für die wir pro Person 170 N$ zahlen.

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die Bar
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Leider sehen wir keine Hippos und nur Christian kann zumindest einen kurzen Blick auf ein Krokodil erhaschen. Auch von der Vogelwelt hatten wir uns mehr erwartet. Wir sehen Seidenreiher, viele Kapturteltauben und einen Goliath Reiher. Erfreut sind wir über einen Monitor Lizard, auch wenn ich ihn leider nicht auf den Speicherchip festhalten kann.
Dafür glüht der Auslöser beim Sonnenuntergang 🤩 :

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Als wir fast am Bootssteg wieder angelangt sind, meint Augustino, wir hätten ein Problem. Da Christian und ich es für einen Scherz halten, dauert es einen Moment, bis wir realisieren, dass es ernst gemeint ist. 🙄 Augustino kann das Boot nicht mehr manövrieren. Christian und Augustino versuchen das Boot an der Hängebrücke in eine stabile Lage zu bringen. Dann steigt Augustino aus und holt Alexander, den Eigner. Alexander kann kein Problem feststellen, das Boot lässt sich wieder manövrieren, und wir können am Bootsanleger aussteigen.
Gegen 18:45 Uhr kehren wir zur Campsite zurück. Endlich, das erste Mal wieder grillen Leider funktioniert die Beleuchtung nicht. Als Christians neue Stirnlampe auch nicht funktioniert, ist er genervt. Dennoch lassen wir es uns schmecken und beenden den Abend für afrikanische Verhältnisse recht spät.
Kilometer: 427
ÜN: Mobola Campsite
Teil 513. Juni 2015
21. 04. Mobola Lodge – Nunda River Lodge Teil I
Um 6:35 Uhr stehen wir auf und trinken erstmal die obligatorische Tasse Tee bzw. Kaffee.

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Blick Campsite Mobola

Christian entdeckt in der Nähe von unserem Platz einen kleinen Vogel: ich vermute, es ist ein Jameson’s Firefinch (Jamesons Amaranth).

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Nebenan auf dem Gelände sehen wir eine junge schwarze Frau mit ihrem Kind beim Wäschewaschen.

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Wir gehen über die Hängebrücke zu den „Mobola Wasserfällen“ und zur Bar. Dackel Helmut folgt uns auf Schritt und Tritt. Zwei herrliche Bänke an den Wasserfällen bzw. davor laden zu einer Rast ein.

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An der Poolbar muss es abends toll sein, seinen Sundowner zu genießen und den Sonnenuntergang anzuschauen.

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Obwohl es uns hier gefällt, entscheiden wir uns, die nächste Nacht voraussichtlich bei der Nunda River Lodge zu verbringen, da wir relativ früh am Morgen in den Mahango Game Park wollen. Während wir auf Alexander warten, unterhalte ich mich mit Augustino, der dabei ungerührt in der Nase popelt. 🤩 Alexander erkundigt sich, ob wir gestern Probleme mit dem Licht gehabt haben. Irgendetwas ist wohl ausgefallen und gegen 20:00 h gab's dann wohl wieder Strom. Das war für uns dann zu spät. Wir unterhalten uns noch mit Alexander über den Mahango Game Park und wie unsere weitere Reise aussieht.
Zur Hauptstraße wählt das Navi diesmal einen anderen Weg.

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Wir halten an der Tankstelle, um in dem kleinen Markt einzukaufen, den uns Alexander empfohlen hat. Ein Bus von Nomad Tours steht auch davor. Ich muss lachen, als alle Insassen vom Nomad Bus mit dem Fotoapparat aus dem Fenster hängen und das Rindvieh fotografieren, das gerade über die Tankstelle läuft.. 😛 Da es weder Wurst noch Käse gibt, nehmen wir nur ein Toastbrot mit.

Der Pförtner der Nunda River Lodge ist schon zu Scherzen aufgelegt: er fragt, wie lange wir bleiben, und erwidert, eine Nacht sei zu kurz, mindestens zwei Wochen müssten wir bleiben. An der Rezeption werden wir bereits von Hildegard erwartet, die uns die in Frage kommenden Campsites zeigt. Es sind nur zwei Campsites frei: Nummer vier und Nummer fünf. Beide gefallen uns nicht, sie sind zu dunkel (schattig) und bieten keinen Blick aufs Wasser. Als sie dann mitbekommt, dass wir nur eine Nacht bleiben, bietet sie uns Campsite acht an. Sie gefällt uns sofort, denn sie bietet einen guten Blick aufs Wasser, ist groß und geräumig, wunderbar hier bleiben wir. 🙂

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Als wir gerade zum Pool gehen wollen, kommt Hildegard zurück und bedauert, dass die Campsite doch nicht frei sei. Es kommen wohl noch weitere Gäste. Ich frage sie, ob sie die anderen nicht auf die andere Campsite verschieben kann 😗 , was sie auch macht. So können wir also doch hierbleiben.
Das Bad im Pool tut gut.

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Wir frühstücken erstmal. Es ist ja immerhin schon 12:00 Uhr. Wir sehen und hören die ersten Hippos. Auch die Vogelwelt ist hier aktiver: u.a. sehen wir Tiputip und Graulärmvögel. Hier lässt es sich wunderbar aushalten. 😎
Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt haben, schauen wir uns noch in der Anlage um.

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Weißstirnspint

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit die beste Camp Site erwischt haben. Unser Blick ist frei, wir haben viel Privatsphäre. Zu den Sanitäranlagen müssen wir ein paar Schritte gehen. Es sind nur zwei Duschen für ca. zehn Campsites, abends wird es hier bestimmt voll. An der Campsite gibt es zwar einen Wasserhahn, aber keine Spüle. Diese sind außerhalb des ablution blocks.
Nachmittags fahren wir in den Mahango Game Park, dann gibt es auch endlich die ersten Tierchen. 😁
Teil 618. Juni 2015
21.04. Teil II
Am Gate zum Mahango Park bezahlen wir den mit 90 N$ sehr günstigen Eintrittspreis.

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Von der Teerstraße, die als Transit nach Botswana kostenlos befahren werden kann, zweigt nur ca. 200 m nach dem Gate eine Pad in den Park ab. Christian entdeckt gleich Zebras.

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Wir sehen Warzenschweine, viele Wasservögel, wie verschiedene Reiher, Waffenkiebitze und sogar einen Ohrengeier.

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Schade, dass er nicht in Kamerarichtung schaut 🙁

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In der Ferne sehen wir Elefanten. Als wir näher kommen, sind sie leider schon im Busch verschwunden. Kurz darauf sehen wir noch einen Elefanten, er steht aber so weit im Gebüsch beim Fressen, dass sich kein Foto gelohnt.
Aber wir werden mit vielen Vögeln (Trauerdrongos, Rotbauchwürger und Gabelracke) und weiteren Säugetieren entschädigt:

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Qualitativ schlecht, aber ihr sollt sehen, dass es auch Giraffen im Mahango gibt 😛

Am großen Baobab steigen wir aus.

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ein Suchbild -wer findet die Meerkatze 🤪

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Kurz darauf hält ein Guide an, der mit nur einem japanischen Gast unterwegs ist. Er erzählt uns, dass der Greifvogel, den wir im Visier hatten, ein brauner Schlangenadler war.

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war er es? 😕

Wir unterhalten uns noch etwas, bevor wir zum Picknickplatz fahren. Dieser ist als solcher nicht erkennbar. Keine Tische, auch keine Toilette. Am nächsten Morgen erfahren wir der Angestellten am Gate, dass die Toiletten von Elefanten zerstört wurden.

Da die Warzenschweine auch hier schnell das Weite suchen, gibt es keine Fotos, obwohl wir mehrmals welche sehen.
Obwohl die Fotobedingungen nicht günstig sind, drücke ich auf den Auslöser, muss doch den einzigen Elefanten, an dem wir näher dran sind, festhalten.

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Unter den gleichen Umstände halte ich auch die Büffel fest:

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Da ist das Licht bei der Lechwe schon besser:

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Unweit des Parkausgangs stoppen wir, da ein Greifvogel im Baum sitzt. Aber wie so oft scheitern wir an der Identifizierung. 😠

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Ein Stück weiter halten wir erneut, um Holz zu kaufen. Die ganze Familie kommt angelaufen. Christian kauft zwei Bündel Holz zu je 10 N$.

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An unserer Campsite sind viele Vögel und auch wieder Hippos zu hören. Wir bauen unser Zelt auf und bereiten das Grillen vor.

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Wir haben uns das Grillpaket von der Lodge geholt, dazu gibt es Kartoffeln und Gemsquash. Das Fleisch ist bei weitem nicht so gut wie gestern. Es ist sehr fettig. Nur die Burenwurst schmeckt uns gut. Unsere Gemsquashs sind auch richtig lecker. Da die Beleuchtung hier funktioniert laden wir nebenbei die Stirnlampe und das Akku von der Kamera. Gegen 19:30 h sind es noch 25 °C. Während Christian duschen geht, genieße ich bei einem Amarula den Blick auf den Fluss.

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Auf meinen Wunsch hin, machen wir noch eine Stippvisite am Restaurant. Ca. zehn Tische sind besetzt. Nachdem meine Neugier befriedigt ist, ziehen wir uns ins Zelt zurück.
Kilometer: 95
ÜN: Campsite Nunda River Lodge
Teil 722. Juni 2015
22. April Divundu - Kongola Teil I
Nachts hören wir mehrere Male die Flusspferde grunzen– solche „Ruhestörung“ lieben wir. 😄
Morgens sind es 14°C, aber es wird wieder schnell warm. Wir begleichen an der Rezeption unsere Rechnung und werden sehr nett von „unserem“ Pförtner verabschiedet. Wir zeigen ihm unseren Dank, indem wir ihm ein Trinkgeld zustecken, über das er sich sichtlich freut.

Fazit Nunda River Lodge:
Hier hat uns sehr gut gefallen. Allerdings würden wir nur eine Campsite mit Blick auf den Fluss nehmen, die anderen haben uns von ihrer Lage nicht so zugesagt.
Die Anlage ist sehr gepflegt, es blüht überall. Man sieht und hört viele Vögel. Der Sanitärbereich ist sauber. Für die vielen Camper sind zwei Toiletten und zwei Duschen recht wenig, wobei wir keine Probleme hatten, bei uns war immer etwas frei.

Bevor wir zum Mavunje Camp bei Kongola weiterfahren, unternehmen wir noch eine morgendliche Pirschfahrt in den Mahango Park. Wir nehmen uns wieder den östlichen Teil vor, nicht, weil man dafür kein Allrad benötigt, sondern weil es laut Auskunft von Alexander (Mobola Lodge) auch der wildreichere Teil ist.

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Als erstes macht uns Familie Warzenschwein ihre Aufwartung – ist der Hunger so groß oder warum nehmen sie nicht Reißaus? 😉

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Vor den Büffeln, die zum Wasser ziehen, grasen Moorantilopen.

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Am Wasserloch sind viele Sporengänse und einzelne Reiher.

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Ein Schlangenhalsvogel breitet seine Flügel zum Trocknen aus.

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Auch heute stoppen wir am Baobab. Nach uns kommen gleich drei weitere Fahrzeuge, davon zwei geführte Touren. Ein Guide erkundigt sich bei Christian, was wir gesehen haben. Nach ihrer obligatorischen 10-Minuten-Pause haben wir unsere Ruhe. Wieder mal sind wir froh, alleine unterwegs zu sein. Wie wichtig es für mich heute noch sein sollte, ahne ich in diesem Moment noch nicht. 😮
Nachdem ich einen Joghurt gegessen habe, fahren wir Richtung Picknickplatz. Wir sehen frische Elefantenkacke auf der Pad, aber keine Elefanten.

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Wir fahren bis zur Einmündung des Loops auf die Transitstrecke vor und drehen dort um, um durch den Park zurückzufahren.
Von jetzt auf gleich fängt mein Magen/Darm an zu grummeln und mir bleibt kaum Zeit, einen Busch zu suchen. 🤢 Nachdem ich mich im wahrsten Sinne des Wortes erleichtert habe, versuche ich die Rückfahrt zu genießen.

Ein Stück vor uns sieht Christian eine Schlange über den Weg schlängeln. Er fährt schnell ran, aber leider schaffe ich es nicht, ein Foto zu machen. 😐

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Ich freue mich, als ich zwei Elefanten entdecke. Leider ist die Freude einseitig, ein Elefant stellt seine Ohren auf. OK, wir leiten den Rückzug ein. 🤪

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Der Büffel im Seerosenmeer bietet einen ungewöhnlichen Anblick. Auf seinem Rücken hat sich ein Reiher niedergelassen.

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Etwas weiter können wir Lechwe filmen, wie sie sich gegenseitig durchs flache Wasser jagen. Leider ist es fast zu weit weg, um vernünftige Aufnahmen zu bekommen. Dennoch ein Erlebnis, das in Erinnerung bleiben wird.
Gegen 11:00 h erreichen wir das Gate. Wir stärken uns mit Marmeladentoast und dann heißt es: Auf nach Mavunje!
Teil 825. Juni 2015
22. April Divundu – Kongola Teil II
In Divundu tanken wir und kaufen im Shop noch eine Kleinigkeit ein.
Wir werfen im Fahren einen kurzen Blick von der Brücke auf den Kavango, dann folgt der von vielen als langweilig empfundene Streckenabschnitt bis Kongola. Uninteressant finden wir die Fahrt nicht, denn wir passieren mehrere Ansiedlungen und in deren Umfeld herrscht viel Leben: Fußgänger, Ziegen, Rinder, Hunde und Esel. Sogar ein Krankenwagen kommt uns entgegen.
Die meisten Fotos sind aus dem (fahrenden) Auto mit meiner kleinen Kamera aufgenommen worden, daher ist die Qualität nicht so berauschend.
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Aufgrund möglicher Elefanten- und Wilddogsquerungen herrscht ein Tempolimit von 80 km/h.

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Das macht die Strecke für uns zusätzlich interessant. Leider bleiben unsere schweifenden Blicke bis auf eine Meerkatze erfolglos. Zum Glück sehen wir auch bis auf einen größeren Vogel keine überfahrenen Tiere.
Christian muss für mich mehrere Zwangspausen einlegen, in denen ich hinter den Büschen verschwinde. 😵 Das Gefühl, dass der Darm sich jederzeit entladen kann, lässt mich das Ende der Fahrt herbeisehnen.
Kurz vor Kongola sehen wir Kudus in den floodplains.
Im Kaza-Kongola Minimarkt gibt es nur wenig: Pommes, Würstchen, verschiedene Pies. Keinen Käse, kein Gemüse. Ich sehe nicht mal Brot, nur haufenweise Getränke. Ich schicke Christian rein, damit er sich ein kleines Mittagessen aussuchen kann, aber ihm sagt nichts richtig zu. So frischt er nur unseren Wasservorrat auf.

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Die Zufahrt zum Mavunje Camp und zum Camp selbst ist leicht zu finden. Wir steuern zuerst die Campsite Nr. 1 an, diese ist jedoch belegt . Wir wechseln zur Campsite 2, aber auch diese ist besetzt, wie die Kulturtasche im Bad verrät. Wir sprechen eine Schwarze an, die über die Campsite läuft. Sie spricht kaum Englisch, aber zumindest können wir ihr klarmachen, dass wir eine Buchung haben. Sie deutet uns an, ihr zu folgen. Wir laufen bestimmt 10 Minuten zu einer weiteren Campsite. Dort treffen wir auf Dan mit zwei weitere Angestellten. Auf der Ladefläche sitzend nimmt er uns zu unserem Auto zurück. Dann holen wir unser Auto und fahren zur Campingsite. Auf dem Weg ist Elefantenkacke. So richtig gefällt uns die Campsite nicht, sie liegt mitten im Busch und bietet keine Aussicht.

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Dan versucht uns die Campsite schmackhaft zu machen: hier wären die meisten Tiere etc, aber um es vorweg zu nehmen, außer Vögeln werden wir keine sehen. Sein Angestellter heizt uns den Donkey ein und zündet das Lagerfeuer an.

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Wir räumen unsere Sachen um und durchsuchen das ganze Gepäck nach dem fehlenden Geld. Leider vergeblich, wir sind in der Pension in Windhoek tatsächlich beklaut worden: 200 € und 600 Rand. 😠 Was sind wir froh, dass wir am ersten Tag am ATM am Flughafen kein Geld bekommen haben.
In den vergangenen Tagen sind wir bereits mehrfach gedanklich den ersten Tag durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass die Angestellte an der Rezeption genau wusste, dass wir zum Essen gegangen sind und eventuell mit dem Taxifahrer zusammengearbeitet hat, der zuerst mit „seinem Chef“ telefoniert und sich dann noch mehrfach auf dem kurzen Weg verfahren hat. Ich ärgere mich über mich selbst, da ich im Zimmer noch vergeblich nach einem Safe geschaut hatte und dummerweise nicht auf die Idee gekommen bin, es an der Rezeption in den Tresor legen zu lassen. Die Kreditkarte (eine hatten wir mit) wurde nicht geklaut, dennoch bekomme ich etwas Angst, dass der/die Dieb(e) es schaffen, die Kreditkarte „abzuräumen“. Christian versucht mich zu beruhigen, dass der-/diejenigen bestimmt nur auf das schnelle Geld aus waren.

Nach dem Duschen setzen wir uns mit einem Sundowner ans Feuer und warten auf Dan, der gegen 18:30 h zu uns kommen will, um den morgigen Tagesablauf zu besprechen. Zwischendurch renne ich immer wieder zur Toilette, jedes Mal angespannt, ob ich es auch rechtzeitig schaffe. 🙄
Es ist fast 19:30 Uhr, als Dan erscheint. Nebenbei erfahren wir, dass ein weiteres Pärchen mit uns auf Tour gehen soll. Ich äußere meine Verwunderung darüber. Dan möchte wissen, ob Sebastian von Namibia Info gesagt hat, dass er nur mit uns auf Tour gehen würde. Ich erkläre ihm, dass wir davon ausgegangen sei, dass wir alleine sind, weil ich es immer so im Internet gelesen habe. Er sagt, er findet eine Lösung bzw. er spricht mit den anderen. Das wäre uns aber unangenehm, wenn die anderen wegen unserem Veto nicht auf Tour gehen könnten. So sind wir uns einig, dass wir dann zähneknirschend zu viert fahren würden.
Wir essen Brötchen mit Marmelade und Käse, zum Grillen ist es uns zu spät, außerdem ist es für mich und meinen Magen-/Darmtrakt sicherlich besser.
Gegen 20:30 Uhr erscheint Dan erneut und verkündet, dass das andere Pärchen ihren eigenen Guide (William) bekommt. Wir sind damit sehr zufrieden und rechnen es Dan hoch an, denn diese Lösung kostet ihn sicherlich zusätzlich Geld.
Nicht lange, nachdem Dan gegangen ist, gehen wir zu Bett. Leider wird es keine erholsame Nacht: ich muss mehrfach auf Toilette flitzen - soweit man von flitzen reden kann, wenn man im Dachzelt nächtigt. 😣 Ich spiele mit dem Gedanken, mich in den Sand des "dining rooms" zu legen, damit ich nicht dauernd ins Zelt klettern muss.
Werden wir (ich) überhaupt das Floodplain Special mitmachen können? 🤨
Tageskilometer: 284
ÜN: Mavunje Camp
Teil 929. Juni 2015
23.04. Floodplain Special
Aufgrund dessen, dass mein Magen-Darm-Trakt mir -bzw. uns, denn nicht nur, dass mein Mann natürlich wach wurde, er begleitete mich auch immer zur Toilette, obwohl ich ihm versichert habe, dass ich alleine gehen kann- eine unruhige Nacht beschert hat, versucht mich Christian dazu zu bewegen, dass wir das Floodplain Special absagen. Dies möchte ich nicht, obwohl ich mir natürlich Gedanken mache, was passiert, wenn ich auf dem Boot ad hoc auf Toilette muss 😊 . Da es erst gegen 10:45 h los gehen soll, gebe ich mir bis dahin noch „Schon“- bzw. Bedenkzeit.
Christian frühstückt Toast, ich ziehe ein Rusk vor, bilde mir ein, dass das noch magenschonender ist. Wir räumen das Dachzelt ab, legen die Schlafsäcke, die Kissen und die Decke zum Lüften heraus. Zwischendurch lauschen wir, ob wir den Elefanten sehen, aber vergeblich. Mein Magen rumort immer noch, und ab und zu muss ich zur Toilette rennen. 😵
Gegen 10:20 fahren wir zur anderen Campsite rüber. Wir packen unseren Käse und unsere Marmelade in die dortige Gefriertruhe, damit wir unseren Kühlschrank ausstellen können, um die Batterie zu schonen. Gegen 10:55 Uhr besteigen wir das Boot. Ich gehe nochmal auf Toilette, beeile mich, weil ich denke, es geht gleich los, aber es zieht sich noch 20 Minuten hin.

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Ca. 1 km geht es durch ganz schmale und flache Kanäle, so dass Dan und sein Gehilfe Clement zwischendurch unser Boot auch schieben müssen.

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Christian kippt mit dem Stuhl beim Anfahren um. Dan lacht, das passiert wohl öfters. Da Christian sich nicht weh getan hat, lachen wir mit, denken uns aber, dass er seine Passagiere entsprechend vorwarnen sollte, denn wenn jemand unglücklich fällt… 😐

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Wir fahren ca. anderthalb Stunden, bevor wir an Land gehen und Dan uns auf einem ca. halbstündigen Spaziergang die Pflanzen erklärt und uns Tierspuren zeigt. So erfahren wir, welche Pflanzen gegen Ohrenschmerzen helfen oder von welchem Baum die Rinde als Waschmittel benutzt wird.

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Zurück auf dem Boot gibt es Mittagessen: Brötchen, Käse, Wurst, ein frischer Salat aus Tomaten und Eisbergsalat. Weiterhin gibt es abgepackten Kartoffelsalat, Oliven, Chips und Getränke.

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Dann erkundigen wir weiter die floodplains. Dieses fast lautlose Dahingleiten durch die herrliche Landschaft begeistert uns, auch wenn Dans Suche nach Elefanten erfolglos bleibt. Dafür ist die Vogelwelt gut vertreten: Riesenfischer, Bienenfresser, Schlangenhalsvögel, Klaffschnabel, Schreiseeadler, Blaustirnblatthühnchen, Schwalben, Riedscharben und Goliathreiher.

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Klaffschnabel

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Graulärmvogel

Im Nachhinein muss ich feststellen, dass ich an diesem Tag nicht besonders viele Fotos gemacht habe. Ich habe wohl mehr die Landschaft genossen 😉

Auch die obligatorischen Hippos fehlen nicht:

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Wir schippern weiter durch die verschiedenen Kanäle,

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und legen nach einem Sundowner gegen 18:30 Uhr an unserer Insel an.
Auch wenn ich mehrmals verkrampft im Boot gesessen habe, weil ich dachte, es geht schon wieder los, habe ich den Tag auf dem Boot gut über die Runden gemacht. Aber kaum haben wir die Insel betreten, verschwinden wir mit dem Spaten bewaffnet, erstmal hinterm Busch. Jetzt hat es Christian auch erwischt. 😣
Dan und Clement bereiten das Feuer vor und stellen uns unsere Zelte auf. Wir bieten unsere Mithilfe an, aber Dan erwidert lachend, er mache das nicht zum ersten Mal. Das gibt uns Zeit, den Sonnenuntergang zu genießen.

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Um 20:30 Uhr ist das Abendbrot fertig: Hühnchen, Kürbis, Bohnen, Pilze und Toast, als Nachtisch gibt es Früchte und Kekse in Vanillesoße. Es schmeckt sehr lecker, aber ich hätte wohl besser darauf verzichten sollen. Gegen 21:40 Uhr verschwinden wir im Zelt.
ÜN: Floodplain Special
Teil 1009. Juli 2015
24.04. Floodplain Special / Mavunje Camp
In der Nacht geht es wieder mehrmals „hintern Busch“. Wahrscheinlich weil Christian inzwischen auch Durchfall hat, macht er mich im Laufe der Nacht an, ob ich denn bald „fertig sei“. 😮 Nun liege ich noch angespannter auf mein Magen-Darm-Grummeln hörend, um einerseits keinen „Fehlalarm“ auszulösen, andererseits aber auch nicht mich zu spät aus dem Schlafsack zu pellen, den Reißverschluss vom Zelt zu öffnen und ins Freie zu schlüpfen. An Schlaf ist für mich nicht mehr zu denken. 😵 Dafür sorgen neben den Hippos auch das Trommeln der benachbarten Dorfbewohner. Zwischenzeitlich frage ich mich sogar, ob es nicht nur meiner Einbildung entspringt. (Dan erzählt mir später, dass das Trommeln dazu dient, die Geister zu vertreiben und Verschwundene zurückzuholen.)
Als wir im Morgengrauen aufstehen, stapelt sich das Toilettenpapier vor unserem Zelt, denn wir haben gestern Abend den Spaten vergessen. 😊 Glücklicherweise kann es Christian unbemerkt vergraben.
Beim obligatorischen Kaffeetrinken erkläre ich Dan meine Bedenken, mit dem Boot rauszufahren. Er erwidert, wir könnten jederzeit anlegen. Ich befürchte zwar, dass das für mich dennoch im Fall der Fälle zu spät ist, stimme aber trotzdem zu, da ich trotz allem den Ausflug nicht vorzeitig beenden will. Wir legen um 7:30 Uhr ab, vergessen jedoch das Wichtigste - den Spaten. 😗
Dan versucht immer wieder, noch Elefanten für uns zu finden, aber nichts zu machen. 🙁

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Entschädigt werden wir von einer Kolonie Weißstirnspinte, die wir ausgiebig beobachten können.

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Für die Ornithologen unter euch hier eine fast vollständige Liste der Vogelarten, die wir während des Floodplain Specails gesehen haben:
Schreiseeadler, Mangrovenreiher, Hammerkopf, Hagedasch Ibis, Klaffschnabel, Zweifarbenwürger, kleine Streifenschwalbe, Stummelwidah, Kuhreiher, Schlangenhalsvogel, Riedscharbe, Rohrweihe, Waffen- und Senegalkiebitz, Blaustirnblatthühnchen, Kammblesshuhn, Negerralle, Kapturteltaube, Graulärmvogel, Senegalspornkuckuck, Angola- Mönch- Kuckuck, Weißstirnspint, Zwergbienenfresser, Gabelracke, Rieseneisvogel und Graufischer


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Leider etwas unscharf geworden, aber dennoch gefällt es mir 😄
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Um 09:00 h legen wir an, offensichtlich muss Dan auf Toilette. Ich muss ausnahmsweise mal nicht. 😛

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Wir fahren noch weitere 40 Minuten,

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bevor wir an unserer Campsite anlegen und frühstücken: Rührei, Toast, Müsli und Joghurt. Letzteren würde ich gern essen aber ich habe Angst, dass mein Darm darauf reagiert. 😐

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Nachdem die Zelte abgebaut und die Ausrüstung verstaut ist, geht es in 1,5 h zum Mavunje Camp zurück.

Neben einem Krokodil, das von einer Sandbank ins Wasser gleitet, bevor ich ein Foto machen kann, sehen wir viele Moorantilopen, Riedböcke und Hippos.

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Nachdem wir uns von Clement mit einem guten Trinkgeld verabschiedet und mit Dan geklärt haben, dass wir nicht nur noch wie gebucht eine sondern zwei Nächte bei ihm verbringen möchten, lege ich mich erst mal hin. Den Rest des Tages verbringen wir mit Körperpflege, Wäsche waschen, Akkus laden (Dan leiht uns ein Spannungswandler zum Aufladen über die Autobatterie aus), lesen und „Tiere beobachten“:

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Skink – oder liege ich mal wieder falsch mit meiner Einordnung? 😗

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Ein Gelbbrustbulbül (Yelllow-bellied Greenbul) lässt sich in Ruhe von mir ablichten

Christian stellt fest, dass wir unsere Verluste um zwei Handtücher erweitern können. Er ist der Meinung, wir hätten sie gar nicht erhalten, da die Handtücher zusammen mit der Decke in einer Tüte waren und wir ja definitiv nur eine Decke erhalten haben. Ich bin mir da nicht so sicher (Tage später fällt mir ein, wo die Handtücher sind: hinter der Rücksitzbank, wo wir die getragene Wäsche zum Waschen sammeln : 🤪 ).
Wir verzichten noch einmal aufs Grillen, um unsere Mägen zu schonen. Ich verzichte auch auf den Amarula, in der (vergeblichen) Hoffnung, es nun überstanden zu haben. Von Hippogrunzen begleitet, ziehen wir uns frühzeitig ins Dachzelt zurück.
ÜN: Campsite Mavunje
Teil 1116. Juli 2015
25.04. Bwabwata NP
Erneut müssen wir nachts mehrmals die Toilette aufsuchen. 😣 Gegen Morgen ertönt das Gebrüll eines (?) Löwen. Des Weiteren sind natürlich das Grunzen der Hippos und ab 04:30 h die ersten Vögel zu hören.
Für heute steht ein Ausflug in den Bwabwata NP an. Es ist gleichzeitig eine erste Übung für Christian, was die Sandpisten angeht. Dan gibt mir eine Karte mit und seine Telefonnummer, falls wir wirklich stecken bleiben sollten. 🤪
Auf dem Weg zum Park müssen wir an einer Kontrollstelle anhalten, aussteigen und unsere Füße auf einer Desinfektionsmatte abwischen. Der Kontrolleur scheint wohl schlechte Laune zu haben, er lässt Christian extra noch ein paar Meter vorfahren. 😠
Am Office angekommen ist alles verschlossen.

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Christian sieht hinter dem Haus schon den ersten Elefanten vorbeilaufen, das fängt ja vielversprechend an. 🙂 Da wir auf der Straße ein Hinweisschild auf das Parkhauptquartier, das rechts der Straße liegt (Bwabwata liegt von Mavunje kommend aus links), gesehen haben, wollen wir dorthin fahren. Auf den ersten Metern kommt uns eine Schwarze entgegen und deutet per Fingerzeig, dass der Eingang auf der anderen Seite der Richtige ist. Während wir auf sie warten, reduziert Christian den Reifendruck. Nachdem wir unseren Eintritt (insgesamt 90 Rand) gezahlt haben, steht einer Erkundung des Parks nichts mehr entgegen. Christian ist etwas angespannt, was uns für Pisten erwarten.
Bei der dichten Vegetation sehen wir erst mal nicht viel, aber das ist nicht weiter schlimm, so kann Christian sich an das neue Terrain gewöhnen 😛 .

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Am Aussichtspunkt steigen wir aus und lassen den Blick über die Floodplains schweifen.

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Christian meistert seine erste Bewährungsprobe, wo er die Untersetzung benutzen muss. Dann halten wir an einer Stelle mit Sicht aufs Wasser und Hippo.

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Elefantenhäufchen sehen wir reichlich, aber dieselben lassen sich nicht blicken. 🤨

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Mit Blick auf den Horseshoe verspeisen wir unsere letzten Vorräte: Toast mit Marmelade und Käse.
Anscheinend habe ich so einen Hunger gehabt, dass ich das Fotografieren vergesse 😗 , nur dne Darter fotografiere ich bei der Weiterfahrt

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An einem kleinen Wasserloch kommt ein Hippo aus dem Wasser und verzieht sich in den Schatten. Offenbar weil es sehr warm ist, stinkt es gewaltig.

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An der nächsten Wassersuhle sucht ein Hammerkopf nach Nahrung.

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Impalas und ein Wasserbock stehen leider im Gegenlicht.

Nachdem Christian die erste kleine Wasserdurchfahrt gemeistert hat, sehen wir Riedböcke.

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Diese Pfütze war es allerdings nicht 😄

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Das Gras steht hier sehr hoch.

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Christian hält an, um Gras zu entfernen. Er will gerade zugreifen, als sich das vermeintliche Gras als Gottesanbeterin entpuppt.

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In einiger Entfernung kommen uns ein paar Gnus entgegen, aber vorher biegen wir ab, da wir hoffen, nochmal ans Wasser zu gelangen.

Neben einen weiteren Hammerkopf sehen wir auch einen Squacco Heron (Rallenreiher).

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Auf dem Rückweg taucht kurz vorm Horseshoe unvermutet ein Elefanten auf, wir können nicht sagen, wer mehr erschrocken ist, der Elefant oder wir.

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Am Horseshoe stellen wir uns erstmal hin und hoffen, dass auch Elefanten zum Wasser kommen. Die Wartezeit versüßen wir uns mit Keksen. Das Warten lohnt sich, nach ca. einer Viertelstunde erscheinen zwei Elefanten, wenn auch ziemlich weit entfernt. Sie stillen ihren Durst, laufen in unsere Richtung weiter und verschwinden dann im Dickicht.

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Ein Schreiseeadler nimmt auch versteckt in einem Baum Platz. Von ihm gelingt mir kein Foto, aber vom Graulärmvogel:

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Dann fahren Richtung Gate. Eine Horde Baboons und -leider ziemlich entfernt – Klunkerkraniche lassen uns anhalten.

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Klunkerkranich - wattled crane
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In der Nähe einer Lodge (Namqua?) sehen wir Elefanten, leider können wir nicht gut halten.

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An einer Wasserlauf halten wir noch einmal.

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Gegen 14:00 h verlassen wir den Park. Christian erhöht mit dem Kompressor den Reifendruck, dann geht es nach Mavunje zurück.
Den Nachmittag verbringen wir mit lesen und faulenzen.
Hier ein paar Eindrücke von der Campsite, für die, die sie nicht kennen:

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Küche
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Dusche, WC, Bad
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Da wir kein Fleisch etc zum Grillen haben, essen wir Nudeln mit Meatballs und Bohnen. Leider gibt es heute keinen schönen Sonnenuntergang.

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Wir setzen uns noch mit Blick auf die Lagune hin und trinken unseren Amarula bzw. Bier. Später sitzen wir noch bei Licht im Diningroom und lesen. Es ist noch nicht einmal 20:00 h, als wir zu Bett gehen.
Tageskilometer: 100
ÜN: Mavunje Camp
Teil 1222. Juli 2015
26.04. Mavunje – Kasane
Die Nacht war gut: wir waren mal nicht auf Toilette 😄 . Jedoch gab's auch keine tierische Geräuschkulisse, nur Christian hört gegen Morgen kurz Löwengebrüll. Zeitig schwingen wir uns aus den Federn, Botswana ruft!
Nachdem wir bei Dan unsere Rechnung beglichen haben und uns noch ein wenig unterhalten haben, verlassen wir um 08:00 h Mavunje. Entlang der B 8 gibt es einige kleinere Ansiedlungen und in kurzen Abständen werden Melonen und Souvenirs zum Verkauf angeboten.

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Leider etwas unscharf geworden 🙁

Nach 1,5 h erreichen wir Katima Mulilo, umfahren den Ort jedoch, da wir uns hier nicht aufs Navi verlassen, sondern der Beschilderung zur Grenze folgen. Der Straßenbelag bis zur Grenze ist sehr uneben, aber wenigstens müssen wir nicht auf Schlaglöcher acht geben.

Der namibische Grenzer ist gut drauf, er verwickelt uns in einen kurzen Plausch, will wissen, warum wir am heutigen Sonntag nicht in der Kirche sind, oder wo unsere Kinder denn seien. Auf der Brücke stoppen wir, um ein paar Fotos zu machen.

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Christian entdeckt einen Elefanten am Hang . Davon gibt es kein Foto, denn Christian hat mal wieder seine Adleraugen bewiesen und den Elefanten halb hinter Bäumen versteckt ausgemacht.

Nachdem wir aus Namibia ausgereist sind, müssen wir zuerst die Veterinärkontrolle passieren. Obwohl wir uns im Vorfeld schlau gemacht haben, verschlafen wir, Äpfel und Gemsquash zu verstecken. 🤩 Die Äpfel müssen wir abgeben, aber zum Glück können wir die Gemsquash behalten. Anschließend erfolgt die Passkontrolle, dann stehen wir etwas an, um unser Auto zu registrieren und die Straßengebühr (190 ZAR) zu bezahlen.

Nachdem wir uns auch am Nationalparkgate für das Benutzen der Transitstrecke registrieren haben, steht den letzten Kilometern nach Kasane nichts mehr entgegen. Bis auf zwei tote Löffelhunde und viele Vögel sehen wir zum Glück bzw. leider nichts.
Wir füllen unsere Reisekasse mit Pula und kaufen anschließend bei Choppies und Spar ein. Das Senyati Camp finden wir problemlos, auch die Zufahrt stellt für Christian kein Problem dar (selbst ich habe dies ein anderes Mal geschafft). Auch ohne Reservierung ist noch eine Campsite für die Nacht sowie für den 29.04. frei (180 Pula pro Person/Nacht). Bevor wir uns auf unserer Camp Site einrichten, werfen wir einen kurzen Blick von der Aussichtsplattform an der Bar auf das Wasserloch.

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An unserer Campsite treiben sich Affen herum, wir können also nichts unbeaufsichtigt liegen lassen. Wir setzen uns einen Kaffee auf und essen eine Kleinigkeit. Dabei sehen wir neben den Staren, die wohl durch unser Essen angelockt werden, Rotschnabeltokos und einen Zweifarbenwürger (swamp boubou). Letzteren würde ich gern fotografieren, aber er ist nicht willig.

Dann gehen wir zum Wasserloch vor. Dort ist noch nicht viel los: etwas abseits Paviane und Warzenschweine.

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Dafür ist die Vogelwelt gut vertreten:

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Black-winged Stilt -Stelzenläufer

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African Sacred Ibis - Heiliger Ibis

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Three-banded Plover - Dreibandregenpfeifer

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Grey heron -Graureiher

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Egyptian Goose - Nilgans

Ich habe Kopfschmerzen, und auch der Durchfall setzt wieder etwas ein. 😵 Toiletten sind ja zumindest in erreichbarer Nähe. 😗
Wir wollen noch Grillen und auch etwas Schönheitspflege betreiben , daher gehen wir erst mal zu unserer Campsite zurück, um dann später – inzwischen ist es dunkel- noch mal nachzusehen, was sich am Wasserloch tut.
Eine kleine Gruppe Elefanten bevölkert das Wasserloch. Leider verzieht sie sich schon kurz darauf in den Busch. Dafür kommen Büffel, sie ziehen wie ein Band vorbei, bestimmt 10 Minuten lang. (Von beidem habe ich leider kein akzeptables Foto).
Ich nutze den Internetempfang (17:00 h bis 21:00 h) an der Bar, um eine Mail an die Daheimgebliebenen zu schreiben.
Es kommen auch noch weitere Elefanten- überwiegend einzeln.

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Leider gelingen mir immer noch keine passablen Nachtbilder 😊

Hyänen müssen auch in der Nähe sein, leider hören wir sie nur. Ein Elefant stellt sich direkt vor dem Bunker hin. Das muss jetzt klasse sein, von da unten zu gucken.
Teilweise werde ich vom Geschehen vor meiner Nase abgelenkt, da ich mit einer Südafrikanerin ins Gespräch komme, die in der Nähe von Oudtshoorn lebt. Sie zeigt mir auf ihrem Tablet Fotos von dort und erzählt uns, dass sie mit ihren Brüdern unterwegs ist, die mit Microlights hierher geflogen sind.
Als die Elefanten weg sind, gehen wir ins Zelt.
Tageskilometer: 268
ÜN: Senyati Camp
Teil 1305. Aug. 2015
27.04. Senyati – Ihaha (Chobe River Front)
Wieder muss ich nachts raus – aber wenigstens bleibt es bei dem einen Mal. Wir hören Schakale und Hyänen heulen.
Als wir aufstehen, sind es nur 11°C. 🤩 Wir schauen kurz am Wasserloch vorbei, aber außer Vögeln sind keine Tiere zu sehen.
An der Lkw-Schlange vorbei, die auf die Fährüberfahrt nach Sambia warten, geht es zuerst kurz nach Kasane für ein paar Snacks.

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Warzenschweine laufen in Kasane frei herum

Voller Vorfreude fahren wir anschließend weiter zum Chobe NP. Wir haben die Riverfront sowie Moremi im September 2008 im Rahmen einer Kleingruppenreise besucht und waren damals hellauf begeistert. Da wir diesmal nicht zur Trockenzeit unterwegs sind, sind wir gespannt, wie die Sichtungen ausfallen werden. Nach der Registrierung und Zahlung der Gebühren (Eintritt 120 Pula pP/N sowie 50 Pula fürs Auto) kann unser kleines 4x4 - Abenteuer beginnen. 😄

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Die ersten Eindrücke von der Vogelwelt sind vielversprechend.

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Graureiher.

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Silberreiher

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Marabus

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Rallenreiher – Squacco Heron

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Schreiseeadler

Christian steht vor seiner ersten Herausforderung: einige Bodenabsätze (mir fällt keine bessere Umschreibung ein) sind zu überwinden. Christian meistert die Stelle gut, aber wir sind beide schweißgebadet. 😎

Ein kleines Bad täte uns auch gut:

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Wir müssen umdrehen, weil die Pad am Flussufer nicht mehr weitergeht. Entsetzt befürchtet Christian, dass er die schwierige Passage nochmal meistern muss, aber es führt ein Weg nach oben, der kurzzeitig auch etwas schwieriger ist. Christian meistert auch diese Herausforderung.
Weiter geht es auf einer (für uns Neulinge) mittleren Tiefsandpiste.

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Oribi ? 😕
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Der Tag besteht voller fahrerischer Herausforderungen für Christian. Eine kleine Schlammdurchfahrt steht an. Der Entgegenkommende setzt fast auf. Christian schafft es auch ohne sich festzufahren.
Bäume haben schöne gelbe Blüten. Die Luft riecht würzig. Die Landschaft wird langsam offener und gibt den Blick wieder auf den Fluss frei.

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Am (vermeintlichen) Picknickplatz legen wir eine Pause ein. Leider sind die einzigen Betontische schon besetzt. Zwei Büffel ziehen mit gebührendem Abstand an uns vorbei.

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Als wir weiterfahren, bemerken wir, dass wir nicht auf der richtigen Picknicksite waren. Es waren die letzten Ausläufer. Auf dem regulären Picknickplatz stehen auch andere Autos, und es sind weitere Picknickbänke da. 🤪

Hier weitere Eindrücke auf dem Weg nach Ihaha:

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Mit Mama in der Nähe kann man ruhig ein bisschen angeben 😛

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Die letzten 4 km zum Ihaha Camp sind die reinste Wellblechpiste. Wir können wählen, ob wir lieber die Nummer acht nehmen, die näher am WC ist oder doch die ursprünglich reservierte Nummer zehn. Wir sehen uns beide an, ich finde den Standort von Platz Nr. 10 besser, da die Sicht auf den Fluss schöner ist und sie mehr Privatsphäre bietet.

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Nr. 10

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Nr. 8

Aus letzterem Grund bevorzugt Christian Nr. 8, denn wir haben im Vorfeld vom Überfall hier auf dem Campingplatz gehört. Wir lassen die Münze entscheiden, Christian gewinnt.
Ein guter Kompromiss wäre Nr. 9, die ist jedoch leider belegt.

Wir stellen unserem Tisch mitten auf dem Weg am Ufer, da unsere Campsite keinen Schatten bietet. Nun ist erst mal ausruhen, essen und Körperpflege angesagt.
Später besucht uns der Nachbar von Campsite neun, und wir plaudern ein bisschen (Sichtungen, Einkaufsmöglichkeiten Katima Mulilu, weil sie morgen dorthin fahren). Er empfiehlt uns, westlich des Camps zu fahren.

Seinem Rat folgend, geht es gegen 16:30 h noch einmal los.

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Highlight dieses Gamedrives ist die Rappenantilope, auch wenn sie sich schon halb im Gebüsch zurück gezogen hat.

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Im Camp toben die ersten baboons herum und wir haben in einiger Entfernung Besuch von Elefanten.

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Wir schneiden das Gemüse, was mit den zur Verfügung stehenden Messern nicht einfach ist. Vor erhebliche Probleme stellt uns das Schneiden der Gemsquash. 😠 Dass auch Meerkatzen anwesend sind, macht die Angelegenheit nicht einfacher.

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Beim Einchecken sind wir darauf hingewiesen worden, dass wir nach Einbruch der Dunkelheit die Sanitäranlagen nur mit dem Auto aufsuchen sollen. Das geht mit Dachzelt nun mal nicht, daher putzen wir uns die Zähne über dem Grill. Leider rumort mein Magen schon wieder und die Mücken nutzen meine bedingte Wehrlosigkeit schonungslos aus. 😈 Ich verzichte dennoch auf Malarone, da ich nicht ausschließen kann, dass sie die Verursacher meiner Probleme sind, obwohl ich die Tabletten beim letzten Mal vertragen habe.
Als wir ins Bett gehen, hören wir noch die Nachbarn reden. Die Grünmeerkatzen sind auch zur Ruhe gekommen. Die Ranger fahren seit Einbruch der Dunkelheit ca. alle halbe Stunde Patrouille, ansonsten hören wir nur das Quaken der Frösche.
Tageskilometer: 84
ÜN: Ihaha
Teil 1420. Aug. 2015
28.04. Ihaha
Heute Nacht hatten wir Buschfeeling total: Hyänen und Schakale heulten, die Rufe der Baboons und Meerkatzen ertönten in den Abend- bzw. Morgenstunden sowie gelegentliches Grunzen der Hippos rundeten das Ganze ab. 🙂
Obwohl wir früh aufstehen, starten wir erst gegen 7:30 h zum gamedrive . Das Abbauen des Zeltes geht schnell, aber bis das Wasser heiß ist – mein Mann will nicht auf seinen Kaffee verzichten 😗 – und alles wieder abgewaschen und verstaut ist, dauert seine Zeit.
Wir nehmen einen namenlosen Riverloop östlich von Ihaha.

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Eine Vielzahl von Büffeln verteilt sich am Ufer entlang:

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Wir freuen uns über einen juvenilen Bateleur

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Wir strecken und stärken uns an der

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Unser Weißbrot ist ausgetrocknet und ganze Fliegenschwärme umkreisen uns. 😠 Aber wenigstens der Kaffee schmeckt. 😄

Damit das morgige Frühstück besser mundet und der heutige Sundowner nicht ausfallen muss (Ankunft in Kasane am Sonntag, gestern haben die Liquor stores erst um 10:00 h geöffnet), fahren wir kurz nach Kasane zum Einkaufen.
Auf dem Weg zum Gate haben wir noch nette -wenn auch keine besonderen - Sichtungen:

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Was diese Beule wohl verursacht hat?

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Zurück im Park lassen wir uns natürlich nicht den Riverloop entgehen:

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Marabu

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Rallenreiher

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Ein Hiluxfahrer -mit Frau und Kleinkind - kniet vor seinem Fahrzeug. Wir halten und fragen, ob sie Hilfe brauchen. Unser Hilfsangebot wird dankend abgelehnt.
Wir gelangen wieder zur Wasserdurchfahrt, aber heute kneifen wir. Auf dem Umweg müssen wir stehen bleiben, weil Elefanten die Piste queren. Diese Zwangspause nutzen wir, um Pizza zu essen. Während wir essen, kommen links und rechts weitere Elefanten aus dem Gebüsch. Auch ganz kleine Elis, wie niedlich. 😁

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Um 13:15 h erreichen wir das Camp. Leider ist der Feta ausgelaufen und Kühlschrank säubern ist angesagt. 😣 Danach ist die Dusche doppelt so schön. Paviane und Meerkatzen sind während unserer Siesta nicht zu sehen.

Für den Nachmittagsdrive wählen wir den Ihahaloop am Wasser.

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In der grünen Grütze ist das Krokodil kaum zu erkennen.

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African Jacana

Meine Elefantensehnsucht wird auch gelindert:

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Auch heute Abend wird wieder gegrillt. Grünmeerkatzen leisten uns Gesellschaft.

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Beim Amarula ziehen wir Resümees für die Hälfte des Urlaubs. Es fällt durchwachsen aus. 😐
Wir verschwinden bald im Zelt bei angenehmen 20 °C. Gegen 23:00 Uhr muss ich nochmal raus: Durchfall - was denn sonst 😠?. Die restliche Nacht ist jedoch ruhig bis auf Hippogrunzen und vereinzeltes Hyänengeheul.
Tageskilometer: 96
ÜN: Ihaha
Teil 1506. Sept. 2015
29.04. Ihaha - Senyati Teil I
Gegen Morgen sind die Hyänen nicht zu überhören, wir sehen jedoch leider keine.

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Die Paviane sind auch schon aktiv:

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Aus unbekannten Gründen ziehen wir Fliegen an, wir haben beide den Rücken voll. 😠 Schnell ins Auto eingestiegen und los geht's auf den letzten Gamedrive im Chobe NP.
Wir wählen wieder die Riverroad.

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Eine große Büffelherde stapft durch das Wasser. Man hört richtig das Wasser spritzen.

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Auch heute steuern wir die Serondela Picknicksite an. Hier nerven uns weitere Fliegen, sie stören uns beim Frühstücken mehr als die Meerkatzen. 😈

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Danach geht es weiter mit einer Zebramanguste und Hippos.

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Wir haben schon fast die Hoffnung aufgegeben, noch Katzen zu sehen, als wir an einem Kadaver in einiger Entfernung Löwen entdecken. Natürlich sind wir nicht die einzigen.

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In der Erwartung, eine bessere Fotoposition zu finden, fahren wir ein kurzes Stück in eine „Einbahnstraße“: Von hier sehen wir den Riss nicht mehr, aber dafür diese beiden:

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Als die beiden genug getrunken haben, wechseln wir unseren Standort wieder. Es sieht so aus, als ob eine Löwin auf Jagd gehen will. Sie hat sich an Impalas herangeschlichen. Mit uns stehen jetzt acht Fahrzeuge im Umkreis des Löwen.

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Sie schleicht sich zentimeterweise an die Impalas heran.

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Nicht nur uns stören die Fliegen:

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Da wir bis um 11:00 h den Park verlassen müssen, reißen wir uns widerwillig von den Löwen los und fahren weiter. Hier die letzten Eindrücke vom Chobe NP:

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Was wir bei unserem zweiten Aufenthalt auf dem Senyati CP erleben, erfahrt ihr erst im nächsten Teil, der hoffentlich nicht wieder so lange auf sich warten lässt 😗
Teil 1614. Sept. 2015
29.04. Ihaha – Senyati Teil II
Obwohl wir noch ein paar Dinge in Kasane zu erledigen haben, fahren wir zuerst zum Senyati Camp, da wir beschlossen haben, noch eine weitere Nacht zu bleiben. Leider ist am 30.04. alles ausgebucht. Sicher hätte man dies telefonisch klären können, aber ich telefoniere nicht gern auf Englisch. 😗
So machen wir uns gleich nochmal auf den Weg nach Kasane (Fahrzeit 25 min), wo wir als erstes das Caracal Biodiversity Center suchen, von dem wir im Reiseführer gelesen haben. Wir finden zwar eine entsprechende Einrichtung, aber leider hat sie geschlossen. Danach geben wir in einer Laundry unsere Kleidung zum Waschen ab (knapp 32 Pula je Kilo) und buchen anschließend für morgen eine Bootstour bei Nkwe Booking Agency (245 Pula pP inkl. Parkgebühr; Empfehlung aus dem Forum 🙂 ).
Bei der Chobe Safari Lodge fragen wir nach einer Campingsite für die morgige Nacht. Darauf erwidert die Angestellte, dass nur am jeweiligen Tag Bescheid gegeben werden kann, ob Plätze frei sind, was wir nicht nachvollziehen können. Komischerweise möchte sie dann wissen, wo wir heute übernachten. Als sie hört, dass wir im Senyati Camp sind, bucht sie uns doch für morgen ein. 🤪
Die Campsite (Nr. 16) müssen wir uns mit einem älteren englischen Pärchen teilen, denn es ist eine große Campsite mit zwei Toiletten und Duschen. Wir kommen nett mit ihnen ins Gespräch. Vom Küchenbereich blickt man sogar auf ein kleineres Wasserloch. Aber sobald wir den betonierten Bereich verlassen, werden wir von Ameisen attackiert. Christian trifft es dieses Mal besonders schlimm,

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Sieht zwar nicht so schlimm aus, war aber äußerst unangenehm

aber nach einer Weile scheinen sie auch an mir Gefallen zu finden. 😈 Die Bisse jucken sehr stark, und Fenistil lindert den Juckreiz nur etwas.
Da bietet der Giraffenbesuch wenigstens etwas Ablenkung.

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Als das Pärchen am Nachmittag wegfährt, zündet Christian den Grill an. Beim Essen müssen wir aufpassen, dass wir keine Fliegen vertilgen, die auch hier wieder gehäuft auftreten. 😵
Nach dem Essen gehen wir zum Wasserloch an der Bar vor. Als ein Elefant kommt,

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gehe ich in den Bunker, um aus dieser Perspektive zu fotografieren.

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Leider sind alle Plätze belegt. Eine Frau lässt mich netterweise zwei, drei Fotos schießen.

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Wahnsinn, diese Perspektive.
Im Laufe des Abends erhaschen wir einen kurzen Blick auf eine Hyäne, aber sie am Wasserloch schnell vorbeiläuft
In der Ferne hören wir einen Schakal heulen sowie einige Fledermäuse im Schein der Beleuchtung übers Wasserloch fliegen.
Als sich längere Zeit nichts mehr tut, stempeln wir die Bettkarte.
Tageskilometer: 104
ÜN: Senyati
Teil 1722. Sept. 2015
Wer meinen RB verfolgt, hat sicher schon festgestellt, dass es momentan nicht zügig voran geht. 😗 Das tut mir leid, aber ich habe momentan sowohl berufliche als auch privat „viel um die Ohren“. Ich hoffe, es werden dennoch einige bis zum Schluss durchhalten. Knapp 2/3 der Reise sind ja auch schon geschafft. 😉

30.04. Kasane- Bootsfahrt
Morgens beobachten wir bei einer Tasse Kaffee, was sich an „unserem“ Wasserloch tut: noch nicht viel, nur Paviane sind unterwegs.
Als unsere Stellplatznachbarn aufstehen, erzählen sie, dass sie abends, als sie von ihrem Ausflug zurückgekommen sind, Löwen und Elefanten gehört hätten. Da haben wir wohl schon tief und fest geschlafen, wir haben nur die Hyänen heulen gehört. 🤪

Da sich an „unserem“ Wasserloch nichts tut, gehen wir zum anderen vor: hier hat sich wenigstens ein Teil der Vogelwelt versammelt: Heilige Ibisse, Silberreiher, Graureiher, African Jacana, Rotschnabeltokos, Waffenkiebitze und Nilgänse.
Wir beobachten einen Graureiher wie er einen Frosch, später einen Fisch verschlingt.

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Einen Lannerfalken entdecken wir auch.

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In der Ferne ziehen vier Warzenschweine vorbei. Weit im Hintergrund sind auch einzelne Impalaböcke zu sehen. Als es uns zu windig wird, packen wir zusammen und fahren nach Kasane.
Kurz hinter dem Ortseingang von Kazungula sind links und rechts der Fahrbahn Elefanten. Leider schlummern beide Fotoapparate in unseren Taschen. 🙁

In Kasane holen wir die frisch gewaschene Wäsche ab. Da es zum Mittagessen noch zu früh ist, schlendern wir über den Markt.

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Anschließend kehren wir bei Coffee & Curry ein. Ich wähle ein Currygericht, Christian Pizza und einen gemischten Salat dazu. Das Curry und die Pizza sind lecker, aber beim Salat stimmt das Preis-Leistungs- Verhältnis nicht.

Als wir in der Chobe Safari Lodge einchecken, sind wir total überrascht, dass wir einen Begrüßungsdrink bekommen, obwohl wir nur eine Campsite gebucht haben. Von einigen Campsites kann man ein wenig aufs Wasser blicken, jedoch nicht von unserer: sie ist ziemlich zugewachsen und nicht besonders schön gelegen, aber für eine Nacht ist es ok.

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Die vielen tree squirrels machen sich durch ihre Lautäußerungen bemerkbar, die in unseren Ohren wie hämisches Gelächter klingen.

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Nach einem erfrischenden Bad im Pool,

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sind wir reichlich vor der vereinbarten Zeit an der Jetty. Christian ist nervös, ob wir auch wirklich abgeholt werden. Da die Agentur aus dem Forum gute Kritiken bekommen hat, bin ich zuversichtlich. Als die angegebene Uhrzeit verstreicht, ohne dass ein entsprechendes Boot anlegt, werde allerdings auch ich etwas nervös. Nach 10 Minuten legt „unser“ Boot an. Es sind bereits vier Russen (oder Polen 😕 ) an Bord. Außer uns steigen noch drei weitere Personen zu. Wir wundern uns, warum wir danach nicht losfahren und wären nicht im Traum darauf gekommen, dass wir „Schuld“ sind: die Dame, bei der wir die Tour gebucht haben, erscheint und ist überrascht, dass wir schon auf dem Boot sind. Es stellt sich heraus, dass sie in der Lobby auf uns gewartet hatte. 😗
Hier einige Impressionen von der Bootstour:

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Christian meint, er hätte auf die Tour verzichten können. Ich hatte mir auch mehr – besonders Elis – versprochen, aber selbst wenn ich es vorher gewusst hätte, wie die Bootsfahrt verläuft, hätte ich sie mir nicht entgehen lassen. Es ist eine nette Abwechslung zu den Gamedrives im Auto.
Heute wird nicht gegrillt. Ich esse das restliche Curry vom Mittag, was ich mir als doggy-pack mitgenommen habe, Christian gibt sich mit dem zufrieden, was die Vorräte noch zu bieten haben.
Als wir einen Verdauungsspaziergang durch die Anlage machen, hören wir Paviane und das Grunzen der Flusspferde. Danach ist es wieder Zeit, im Zelt zu verschwinden.
Tageskilometer: 27
ÜN: Chobe Safari Lodge
Teil 1814. Okt. 2015
01.05. Kasane – Planet Baobab
Wieder lässt mich Montezumas Rache nachts zweimal aufstehen. 🤢
Wir hören nicht nur die Paviane brüllen sondern durch die Nähe zum Wasser auch Hippos grunzen. Gegen sechs setzt das bisher vielstimmigste Vogelkonzert ein. 😁 Auch die Vogelsichtungen sind hier super - allerdings nicht unsere Identifizierungskünste 😊 Hilfe wird gerne angenommen 🙂

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Nachdem wir ein warmes Getränk zu uns genommen haben, durchstreifen wir das Gelände.

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Da der Shop noch immer wegen Inventur geschlossen ist, muss ich im Ort nach Ansichtskarten schauen.
Wir füllen unsere Vorräte bei Choppies und Spar auf und nach langem Suchen bekomme ich beim Wechselbüro endlich Ansichtskarten. Als letztes wollen wir in Kasane noch tanken, es gibt jedoch vermutlich erst morgen wieder Diesel. Der Tankwart weist uns auf zwei Tankstellen in Kazungula hin, die sicherlich noch Diesel haben.
Auch wenn ich erst bei Kazungula mit den Elefanten an und neben der Straße gerechnet habe: der Fotoapparat liegt griffbereit: 😎

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Die Warteschlange an den Zapfsäulen ist lang, aber nach einer halben Stunde ist unser Wagen endlich vollgetankt.
Es herrscht reger Verkehr. Immer wieder warnen Hinweisschilder vor Tieren - nicht ohne Grund:

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Die Landschaft ist geprägt von kleineren Wälder mit vielen Bäumen.

Nach ca. 60 km ändert sich die Landschaft. Es dominiert Gras, vereinzelt ist es mit Büschen durchsetzt.

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Ein einzelner Radfahrer, vermutlich ein Europäer, radelt Richtung Nata. Er ist gut mit Packtaschen etc ausgestattet. Im Gegensatz zu Namibia sind uns bisher noch keine Fußgänger begegnet.
Um Pandamatenga.herum wird Landwirtschaft betrieben.

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Sorghumfeld

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in / um Pandamatenga
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Der Verkehr hat inzwischen nachgelassen. Die Straße hat einige Schlaglöcher. Da wir bisher an keinem Rastplatz vorbeigekommen sind, machen wir am Straßenrand Pause und essen. Auf der Weiterfahrt folgen mehrere Rastplätze. 🤪

An der Veterinärkontrolle sind vier Autos vor uns, aber schnell sind wir an der Reihe: wir müssen unsere Schuhe desinfizieren, der Kühlschrank und der Innenraum werden inspiziert –sogar die Schlafsäcke. Abschließend fahren wir durch die Desinfektionsbrühe.

Auch jetzt kreuzen des Öfteren Tiere die Straße:

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Bei der Reiseplanung hatte ich einen Besuch des Nata Bird Sanctuarys ins Auge gefasst. Da es schon fast 14:00 h ist, und es somit stressig werden könnte, unsere nächste Campsite noch bei Tageslicht zu erreichen, entschließe ich mich schweren Herzens, die Stippvisite zu canceln. Wenn sich nämlich auch noch herausstellen würde, dass sich der Besuch nicht gelohnt hat, hätte ich einen murrenden Ehemann für den Rest des Tages. 😛
In Nata sieht Christian eine Frau, die einen Kuhkopf auf ihrem Kopf trägt und diesen an seinen Hörnern festhält. Der Anblick scheint auch hier nicht alltäglich zu sein, denn Christian bemerkt entsprechende Blicke der Passanten.

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vor Nata

Während die Straße nach Nata gut war, ist die Straße nach Maun wesentlich schlechter: viele Schlaglöcher.

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Pan

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Angeblich bekommen wir die letzte Campingsite auf dem Gelände des Planet Baobab. Nachdem wir unser Auto für die Nacht hingestellt haben, sehen wir uns in der Anlage etwas um. Die Baobab-Bäume gefallen uns sehr.

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Wir nehmen ein kurzes Bad im Pool und lassen uns einen zeitigen Sundowner schmecken. Auf unsere Nachfrage an der Rezeption bekommen wir die Auskunft, dass der Makgadikgadi Park aufgrund der vergangenen Regenfälle nicht befahrbar sei. 🤨

Zurück auf der Campsite stellen wir schon mal das Zelt auf, essen und betreiben Körperpflege. 😉 Obwohl ich nicht gern auf Englisch telefoniere, rufe ich beim Tiaans Camp an, um mich zu vergewissern, ob Makgadikgadi zur Zeit tatsächlich nicht zu besuchen sei. Von Tiaan höre ich das Gegenteil. Leider wird die Verbindung mittendrin unterbrochen, weil das Guthaben auf unser Telefonkarte verbraucht ist. Wir beschließen, uns vor Ort anzusehen, wer Recht hat.

Nach Sonnenuntergang kühlt es sich schnell ab. Wir bewundern die Baobabs im Laternenschein und kommen an der Bar mit einem Pärchen aus Südafrika (er ist gebürtiger Schweizer) nett ins Gespräch. Im Vergleich mit den letzten Tagen fallen wir spät ins Bett.

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Tageskilometer: 400
ÜN: Planet Baobab
Teil 1925. Okt. 2015
02.05. Makgadikgadi NP
Einige der Campingnachbarn sind länger aufgeblieben, wir hören sie noch eine ganze Weile quatschen. Auch den Straßenlärm nehmen wir gedämpft wahr. Irgendwann in der Nacht hören wir aufgeregte Hühnern gackern und einen Esel „iahen“.

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Trotzdem sind wir früh auf den Beinen, aber bis wir loskommen, dauert es natürlich wieder, nicht zuletzt auch, weil ich unbedingt noch ein paar Fotos von den herrlichen Baobabs knipsen möchte. 😗

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unterwegs zum Makgadikgadi NP
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Irritiert stehen wir um 8:30 h vor dem verschlossenen Gate des Nationalparkeinganges, obwohl es ab 6:00 Uhr geöffnet sein müsste. Wir schauen uns ratlos an, hoffen, dass noch jemand kommt, aber es passiert nichts. Nach einer Weile rührt sich doch was bei den Hütten, die vermutlich für die Parkmitarbeiter sind. Wir sprechen einen Mann an, der uns sagt, dass die Kette nicht verschlossen ist und wir somit durchfahren können, peinlich. 😊
Im Gebäude jenseits des Gates müssen wir uns registrieren, aber gezahlt wird beim Office an der Fähre.

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Bevor Christian sich der Herausforderung der sandigen Strecke stellt, frühstücken wir noch.
Hier ist der Sand viel tiefer als auf unseren bisherigen Pisten – bloß nicht anhalten ist Christians oberster Gedanke. Das ist allerdings kontraproduktiv, wenn man Tiere beobachten und sogar fotografieren will.
Aber die Tiere haben sich wohl weitestgehend darauf eingestellt, denn der Anfang gestaltet sich mager: Weißbürzelsinghabicht, Gabelracke, öfter Elefantenkacke

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Wir bedauern, dass eine Riesentrappe von uns aufgescheucht wird und über uns hinweg fliegt, wissen wir doch, wieviel Energie sie dieses Flugmanöver kostet. Gleichwohl ist es ein beeindruckendes Erlebnis, diesen schweren Vogel fliegen zu sehen.
Nach einiger Zeit sehen wir einen Elefanten sowie Impalas.

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Da unsere Blasen sich bemerkbar machen, testen wir die Sanitäranlagen vom Khumaga Campingplatz. Die Anlage wirkt gepflegt, der Sanitärbereich ist sauber und sogar mit Toilettenpapier und Seife ausgestattet (bei Preisen von ca. 50 US-$/N sollte man das voraussetzen können, aber wir haben es auch anders erlebt). Hier könnte es uns gefallen.

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Bis zum Fähre begleiten uns Rotbauchwürger und Tokos.

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Wir bezahlen die Eintrittsgebühren (insgesamt 290 Pula) und checken die Fähre, da wir im Vorfeld etwas Bedenken hatten, ob wir (ok, da kam für mich von Anfang an nur Christian in Frage 🤪 ) uns die Auffahrt auf die Fähre zutrauen.

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Ich bin zuversichtlich, dass er das hinbekommt und will daher zu den Hippopools zurückfahren. Das stößt nicht auf Christians Gegenliebe, aber was sollen wir um 11:00 h schon auf dem Campingplatz? 😉

Das üppige Grün am Boteti River ist eine Augenweide. Das Wasser lockt neben diversen Vogelarten auch einige Kudus an.

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Auf der Weiterfahrt kommt an der anderen Uferseite ein Elefant in unser Blickfeld, leider ist es hier sehr tiefsandig, so dass Christian sich nicht traut, anzuhalten. Auf dem Hauptweg laufen uns dann doch noch Elefanten vor die Linse.

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Die einzigen Zebras, die wir in diesem Park sehen:

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Uns kommen mehrmals Fahrzeuge entgegen. Nachdem Christian das dritte Mal die Spur verlassen hat, um dem Entgegenkommenden auszuweichen, bitte ich ihn, beim Nächsten diesen ausweichen zu lassen, da die anderen die höher motorisierten Fahrzeuge mit Offroadreifen und bestimmt auch mehr Fahrpraxis in dem hiesigen Gelände haben.

Als wir auf die Fähre warten, fährt ein Pärchen in einem Landrovervor durch den Fluss.

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Uns wird ganz anders, als der Landrover schief ins Wasser eintaucht, aber er kommt gut auf der anderen Seite an. Wir nehmen lieber die Fähre.

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Christian macht seine Sache gut, auch wenn er ziemlich ins Schwitzen kommt.
Hier ein kurzer Clip davon:

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Teil 2028. Okt. 2015
02.05. II
Kurz darauf erreichen wir das Tiaans Camp und werden von Heike empfangen. Nach dem üblichen Prozedere und etwas Smalltalk zeigt uns Heike die Aussichtsterrasse. Dann suchen wir uns eine Campsite aus: unsere Wahl fällt auf die hintere Ecke unter einem Kameldornbaum. Die Campsite verfügt über Wasser und Strom sowie eine Grillstelle, die aus Steinen besteht. Im Sanitärblock gibt es für die Frauen jeweils zwei Toiletten und Duschen. Letztere sind riesig mit Stuhl und Haken zum Ablegen.

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Am Pool kommen wir mit einem Gast, dem Dialekt nach ein Schweizer, ins Gespräch. Dieses wird jedoch durch das Tröten der Elefanten, das uns drei auf die Aussichtsplattform lockt, unterbrochen. Leider ist von ihnen nicht mehr viel zu sehen.

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Danach setzen wir uns mit einer Tasse Kaffee in den Schatten, untermalt vom Gesang des Kirchenchors auf dem Nachbargelände. Wunderbar! 😁
Später sind wir neugierig, was sich unterhalb der Terrasse abspielt:

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Hinzu kommen zwei Pärchen, mit denen wir uns über unsere jeweiligen bisherigen Erlebnisse austauschen. Zum Sonnenuntergang kommt auch die Hauskatze vorbei. Wir sind jedoch so sehr ins Gespräch vertieft, dass ich den Sonnenuntergang nicht fotografiere. 😗

Da der Vollmond scheint, müssen wir nicht im Dunklen zurück gehen.

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Heute wird wieder gegrillt. Von den Nachbargrundstücken ist Hundegebell zu hören, und anscheinend ist der Samstagabend für die Nachbarn Grund zu feiern.
Tageskilometer: 143
ÜN: Tiaans Camp
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