65.000 Elefanten in Tansania gewildert

15 Antworten · 4'024 Aufrufe · gestartet 09. Mai 2015 von travelNAMIBIA
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1'739 Beiträge · seit 201009. Mai 2015 ·
PRESS RELEASE: ANTI POACHING EFFORTS LOWER ELEPHANT POACHING IN RUAHA

On 23rd April, 2015, the ITV News network of UK ran an article with a title “Exposed: Tanzania’s elephant killing fields”. The article cited a decrease of elephants in Ruaha National Park from 8,500 in 2014 to just over 4,200 now. The article further pointed out that the main reason for the decline is “poaching and claimed that these findings are part of the Great Elephant Census, an ambitious two year project to conduct an aerial survey of elephant numbers and distribution across Africa”.

Tanzania National Parks would like to categorically deny the above accusations and is hereby giving clarification on the same for the interest of the general public:

Tanzania National Parks is not informed of the release of any official census results indicating the decrease of elephants in Ruaha National Park.
The practice of conducting census in the protected areas including National Parks is done on the basis of ecosystems as animals do migrate from one area to the other. Therefore, it is expected that any official release of the census results should have included the whole ecosystem of Ruaha-Rungwa and not Ruaha alone.
Tanzania Wildlife Research Institute (TAWIRI) is an authority mandated to conduct wildlife census in all protected areas in Tanzania. Therefore as of now they have not released any official results regarding the census.
As pointed out in our regular news releases, there have been significant improvement in efforts to fight poaching in Ruaha National Park that has resulted to a significant decline of elephant poaching incidences inside the park from 82 in 2012/2013 to only 36 in 2013/2014 and only 12 incidences between July 2014 and March 2015. These efforts will eventually lead to further decline and/or halting of elephant poaching in all National Parks.
In view of the above, Tanzania National Parks would like to assure the public that once the official results of the census are out, the public will be officially informed.

Issued by Corporate Communication Department
Tanzania National Parks
30th April, 2015
dg@tanzaniaparks.com
www.tanzaniaparks.com
Jeder Elefant, der Wilderei zum Opfer fällt ist einer zu viel. Doch kann ich den Zahlen aus diesem Spiegel-Artikel so recht keinen Glauben schenken, wenn man das mal auf den Tag runter rechnet. Es fehlt mir da schlichtweg die Vorstellungskraft, wie das "unbemerkt" alles von statten gehen soll. Wenn es stimmt, wäre es die Katastrophe.

Traurige Grüsse
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
3'700 Beiträge · seit 200909. Mai 2015 ·
Hallo Christian, hallo Christa,

vielen Dank für die aktuellen Zahlen, die erschreckend sind, hat sich doch das Abschlachten innerhalb 1,5 Jahren auf über 4/5 des gesamten Bestandes des Ruaha NPs gesteigert. Lt. letztem Census in 2013 lagen wir noch bei einer Verringerung des gesamten Bestandes zwischen 2009 (31.600) und 2013 (20.090) von ca. einem Drittel. Nun im April/Mai wird der Ruaha nur noch von 4.200 Elefanten bevölkert! Es ist unfassbar und zum Heulen!!!

@Christa,

ich hatte in meinem Reisebericht vom Juli 2014 bereits die erschütternden Zahlen des Census 2013 am Bespiel des Ruaha und noch extremer am Beispiel des Selous beschrieben. Im riesengroßen Selous WR gab es im November 2013 nur noch 13.100 Elefanten. Wir haben während unseres 5-tägigen Aufenthaltes nur ca. 10 Elefanten zählen können (hauptsächlich in der Nähe der Park Gates).

Tja, glücklich kann sich derjenige schätzen, der noch vor Jahren diese Parks besucht hat. Wenn Tansania dieser ausufernden und rasanten Wilderei (in die auch die politische Klasse gut eingebunden ist) nicht sofort einen Riegel vorschiebt, hat es sich in zwei Jahren mit dem beliebten Safariziel erledigt. Und die Wilderei ist nicht nur allein auf Elefanten beschränkt.

Mit fasslungslosen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
6'384 Beiträge · seit 201109. Mai 2015 ·
Hoi zämä

Leider muss ich Marina recht geben...kein Wunder, ich war ja auf derselben Reise dabei!
Es war echt erschreckend was für ein Unterschied im Ruaha zu sehen war zwischen Herbst 2011 und Sommer 2014!!!
Wo es vorher von Elefante wimmelte gabs nachher nur noch einige kleine Grüppchen...
Im Selous haben wir jedoch schon 2011 nur wenige Elefanten gesehen, aber mehr als im Sommer 2014.
Es tut richtig weh die Unterschiede zu sehen!!! 🤢
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'739 Beiträge · seit 201009. Mai 2015 ·
Es war echt erschreckend was für ein Unterschied im Ruaha zu sehen war zwischen Herbst 2011 und Sommer 2014
Picco, unabhängig von den total schrecklichen Zahlen der Wilderei, ist Deine Beobachtung der Elefantendichte im zentralen Safarigebiet des Ruaha normal. Die grosse Menge an Elefanten siehst Du in den Monaten September bis November, da dann der Ruaha und Mwagusi River die einzigen Wasserquellen im Park sind. Ihr wart 2014 im Juli, zu kurz nach der Regenzeit dort. Die Elis im Ruaha wandern. Unser Guide hat 15 Jahre im Ruaha gearbeitet und genau dies über all seine Jahre vor Ort berichtet. Im Juni oder Juli hatte er schon Gäste, die nicht einen Elefanten sahen. Ab September waren sie alle wieder da. Als Ursache Deiner Beobachtung die Wilderei zu nennen, ist so für mich so nicht richtig. Das ist auch in entsprechenden Artickeln nachzulesen.

LG
Christa
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3'700 Beiträge · seit 200909. Mai 2015 ·
Hallo Christa,

im Ruaha fand ich die Elefantendichte gar nicht so schlecht. Wir haben jeden Tag viele (subjektiv) Elis gesehen. Vor allem in der Nähe des Ruaha, denn in einiger Entfernung vom Ruaha war es bereits knochentrocken! Der Mdonya und der Mwagusi River waren ebenfalls bis auf eine kleine Pfütze auf kompletter Länge trocken. Es wird nämlich immer mehr Wasser für die Bewässerung der Reisplantagen abgezapft! Umso erschreckender ist die Tatsache, dass es aktuell nur noch 4.200 Elis in Tansanias größtem Nationalkpark gibt!

Die nur 10 Elis in 5 Tagen bezogen sich auf den Selous.

Tansania ist auf dem besten Weg seine Natur unwiederbringlich zu vernichten. Und das bezieht natürlich auch die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen im großen Stil mit ein und ist nicht nur allein der Wilderei geschuldet!
Als Ursache Deiner Beobachtung die Wilderei zu nennen, ist so für mich so nicht richtig. Das ist auch in entsprechenden Artickeln nachzulesen.
Christa, die Ranger des Elephant Census wissen, dass die Tiere saisonal wandern und berücksichtigen dies bei ihren Zählungen. Hinsichtlich der exorbitanten Wilderei auch im Ruaha habe ich viele Gespräche mit Rangern, Guides und Lodgemanagern geführt, die sich bitterlich über die Lage beklagt haben. Die können recht gut von Jahr zu Jahr vergleichen, da sie permanent am gleichen Ort sind. Sorry, die Zahlen sprechen für sich.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2015
6'384 Beiträge · seit 201110. Mai 2015 ·
Hoi zämä
Butterblume schrieb:im Ruaha fand ich die Elefantndichte gar nicht so schlecht.
So können sich die Erlebnisse unterscheiden...für jeden anderen Park hätte ich auch gesagt dass das viele Elis waren, aber im Vergleich zum Spätherbst 2011 (vor der Regenzeit, komplett trocken) wars echt nichts.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
3'700 Beiträge · seit 200910. Mai 2015 ·
Hallo,

warten wir einfach ab, ob sich die Zahlen annähernd bestätigen... Nur ist es dann vielleicht zu spät, um das Ruder noch herum zu reißen! Das die Tiere in der Trockenzeit die verbleibenden Wasserstellen (siehe auch Tanrangire) aufsuchen und in der Regenzeit ihr Auskommen an den Wasserstellen im grünen Busch finden, ist nichts neues.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'739 Beiträge · seit 201010. Mai 2015 ·
Hallo Marina

Ich möchte vorab betonen, dass ich die Gesamtsituation der Wilderei als furchtbar empfinde.

Doch machen mich die veröffentlichten Zahlen aus der Vergangenheit ebenfalls nachdenklich. Warum? Hier das Beispiel aus den Selous.

1991 22.208 Elefanten
2006 70.406 Elefanten
2009 38 975 Elefanten

Kann mir mal einer ausrechnen, wie sich in 15 Jahren eine Population mehr als verdreifacht. Die Sterberate liegt bei Elefanten wohl bei 6-7%. Die Tragezeit ist 22 Monate. Mit frühestens 10 Jahren ist ein weibliches Tier geschlechtsreif. In der Regel hat eine geschlechtsreife Kuh alle 3-4 Jahre ein Kalb, ca. 10 in Ihrem Leben.

Wenn ich da mit dem Rechnen nicht ganz daneben liege, komme ich bestenfalls auf 35-40.000 in 2006. Wo kommen nur die anderen 30.000 her.

Im Ruaha sehen die Zahlen über den gleichen Zeitraum nicht anders aus.

Wer kann mir hier aushelfen?

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
3'700 Beiträge · seit 200910. Mai 2015 ·
Hallo Christa,

diese Zahlen lassen sich für den Zeitraum 1991 – 2006 durch Zuwanderung aus dem Niassa-Gebiet (16-jähriger Bürgerkrieg in Mosambik) und aus dem Kilombero-Gebiet möglicherweise nachvollziehen. Elefanten sind sehr intelligente Tiere, die sich in Gebiete zurückziehen, wo sie nicht bis wenig gestört werden. Dies war für den Selous während der Zeit des Engagements der GIZ (früher GTZ) der Fall.

Hinsichtlich des Ruaha kann ich mir vorstellen, dass es u.a. daran liegt, dass Parkgebiet in diesem Zeitraum ständig vergrößert wurde (Rungwa, Kizigo, Muhesi GR wurden dem Park zugeschlagen) und möglicherweise die Tiere in diesen Regionen den zahlen zugeschlagen wurden. Am besten wird wohl sein, sich direkt bei jemanden zu erkundigen, der an diesen Zählungen beteiligt war, bzw. an der Veröffentlichung dieser Zahlen.

Abgesehen davon, ob nun 1000 oder 5000 Elefanten mehr oder weniger im Bestand gezählt wurden, lässt sich doch ein eindeutiger Trend ablesen.

Hier noch eine Kurzmeldung von Dr. Rolf Baldus, der das GIZ-Projekt im Selous lange Jahre gemanagt hat und die er gerade verfasst hat:
Tansania: Politische Elefantenzahlen

Der tansanische Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus, Lazaro Nyalandu, kommt im eigenen Lande und im Ausland zunehmend unter politischen Druck, da er die aktuellen Elefantenzahlen nicht veröffentlicht. Sie belegen einen weiteren Rückgang. Dem Minister kommt dies nicht gelegen, da er gerade in der eigenen Partei als Präsidentschaftskandidat im Rennen ist. Die Zahlen liegen bereits seit Anfang des Jahres vor.

Spektakulär ist der Rückgang im Ruaha-Rungwa Ökosystem von 20,000 im Jahre 2013 auf 8.500. Es wurden dort auch sehr viele Elefantenkadaver gefunden. Im Selous scheint der Rückgang der Elefanten aufgehalten worden zu sein. Die Zahlen haben sich von knapp 14,000 auf 15,200 verändert, allerdings bei etwas größerem Zählgebiet. In der Serengeti hat sich der Bestand seit 2011 auf 6.000 verdoppelt. Fachleute führen dies allerdings auf Zuwanderung aus der kenianischen Mara zurück, wo 1,400 Elefanten weniger gezählt wurden.

Interessanterweise wird ein Gesetz vorbereitet, dass die Veröffentlichung "irreführender" Statistiken, die den "öffentlichen Frieden" gefährden könnten, in Zukunft mit Gefängnisstrafen belegt.

Quelle: Dr. Rolf Baldus, per Email am 10.05.2015

Herzliche Grüße
Marina
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383 Beiträge · seit 201310. Mai 2015 ·
Hallo,
Das sind ja nicht gerade gute Meldungen für unsere Reise im September. Ich werde mal in den Foxes Camps nachfragen und dann berichten was sie zu den Zahlen sagen. Ich hoffe wir bekommen welche vor die Linse.
2012 in Botswana sagte man uns das es im Moremi viel zu viele gibt. 60000 Elefanten sollen dort leben und das wären viel zu viele. Wir haben damals ganze Landstriche gesehen wo kein Baum mehr intakt war.
Wie hatten sich eigentlich früher die Zahlen eingependelt, bei solchen Tieren, die eigentlich keine natürlichen Feinde haben?

Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands 2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet 2017 Kanada BC 2016 Sambia & Malawi 2015 Süden Tansanias Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias 2014 Kenia & Norden Tansanias 2013 Uganda/Ruanda 2012 Botswana
3'700 Beiträge · seit 200916. Mai 2015 ·
15.05.2015: Largest-ever ivory and rhino horn seizure in Mozambique
About a ton and a half of elephant tusks and rhino horns were seized by the Mozambican police in the city of Matola, Maputo province, last Tuesday. The apprehended lot consists on 340 ivory tusks, weighing 1,160kg, and 65 rhino horns, weighing 124kg.
Quelle: africageographic

Im Juni 2014 setzte das UNSECO-Welterbe-Komitee das Selous
Game Reserve auf die Liste der bedrohten World Heritage Sites aufgrund der Auswirkungen der ausufernden Wilderei!

Hier nochmals zwei Artikel, die sich detailliert mit den Zahlen, Daten, Hintergründen und Fakten der Elefantenwilderei und des Elfenbeinschmuggels in Tansania befassen:

Kriminalität, Korruption und die Ausrottung Tansanias Elefanten
POLITICAL INVOLVEMENT
The following people, all connected to the ruling CCM party, have been named in the Tanzanian media
or Parliament in connection with ivory trading:
• in 2008, police searched a truck in southern Tanzania and found a haul of ivory tusks. The vehicle was owned by Usangu
Safaris, a hunting company owned by the family of Nawab Mulla, CCM Chairman for the Mbeya region;46
• in 2013, CCM Secretary-General Abdulrahman Kinana was named in Parliament as being involved in the smuggling of ivory
tusks from Tanzania to Vietnam in 2009, due to his ownership of one of the shipping companies involved in transporting
the consignment. He denied the accusation;47
• in 2013, the then Minister of Natural Resources and Tourism, Khamis Kagasheki, named four CCM Members of Parliament
as being involved in elephant poaching. All came from the Selous area in southern Tanzania. The accused were
Faith Mitambo (MP for Liwale), Miriam Kasembe (MP for Massassi), Mtutura Abdallah Mtutara (MP for Tunduru South)
and Vita Kawawa (MP for Namtumbo).
ZGF Gorilla, März 2014
Schwerpunkt: Elefantenwilderei in Tansania. Die steigende Nachfrage nach Elfenbein auf dem asiatischen Markt hat den illegalen Abschuss von Elefanten in schwindelnde Höhen getrieben!
Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
16,9k Beiträge · seit 201205. Juni 2015 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2026
173 Beiträge · seit 201419. Juni 2015 ·
Holger_W schrieb:Hallo,
Das sind ja nicht gerade gute Meldungen für unsere Reise im September. Ich werde mal in den Foxes Camps nachfragen und dann berichten was sie zu den Zahlen sagen. Ich hoffe wir bekommen welche vor die Linse.
2012 in Botswana sagte man uns das es im Moremi viel zu viele gibt. 60000 Elefanten sollen dort leben und das wären viel zu viele. Wir haben damals ganze Landstriche gesehen wo kein Baum mehr intakt war.
Wie hatten sich eigentlich früher die Zahlen eingependelt, bei solchen Tieren, die eigentlich keine natürlichen Feinde haben?

Holger
Hallo Holger,

ich denke mal, dass sich das früher selber geregelt hat, weil die Tiere viel mehr Platz hatten. Dadurch, dass der Mensch den Lebensraum der Tiere immer weiter zerstört bzw. einengt, sind sie heute häufig eben auf begrenzte (Schutz-) Gebiete angewiesen. Und dort kann es dann eben dazu kommen, dass es zu viele Elefanten für die vorhandene Fläche gibt. Das ist zumindest meine Vermutung dazu.

Wir waren letztes Jahr in Namibia und Botswana. Und dort auch im Chobe und Moremi. Es war toll dort (und auch im Etosha), die vielen Elefanten zu sehen. Scheinbar funktioniert der Schutz in diesen Ländern ja einigermaßen (zumindest was die Elefanten betrifft, bei den Nashörnern siehts ja auch nicht so dolle aus). Umso trauriger, wenn man dann solch extreme Berichte aus Tansania lesen muss.
Gast30. Aug. 2015 ·
Betrifft zwar nicht unmittelbar Tansania, aber das Thema.
@Elefantenwildern in DRC, Elfenbeinschmuggel, LRA/Kony
Eine Stoßzahnattrappe wurde mit einem tracking chip präpariert und in den Handel gebracht.
http://www.nationalgeographic.com/tracking-ivory/article.html
Grüße
zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2015