Lake Natron -> Embakaai-Crater

17 Antworten · 2'742 Aufrufe · gestartet 07. Mai 2015 von robert.vienna
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Themenstarter255 Beiträge · seit 201307. Mai 2015 · #1
Hi,

wenn wir schon in der Gegend vom Lake Natron sind (Anfang Februar 2016), würden wir auch gerne den Embakaai-Crater anschauen.

Wie kommt man da hin?

In der Tracks4Africa online-Karte sehe ich nur eine Straße, die von Süden vom Ngorogoro-Krater her zum Embakaai führt.

Gibt es auch eine Straße für 4x4, die von Osten (also von Engaruka (also von der Straße Mto wa Mbu - Lake Natron) zur Krater-Campsite führt?

liebe Grüße

Robert
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
6'372 Beiträge · seit 201107. Mai 2015 · #2
Hoi Robert

Es gibt eine Strasse von Naiobi Village rauf zum Empakai, aber wo die Verbindung Naiobi Village-Lake Natron ist hab ich keine Ahnung.
Ich kann mir aber nicht vorstellen dass es da keine hat.

Schau Dir meine beiden Nord-Tansania-Reiseberichte an, da sind wir jeweils vom Ngorongoro zum Lengai gewandert.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
408 Beiträge · seit 201407. Mai 2015 · #3
Soviel ich weiss, geht da nix. Die Veranstalter fahren bei Walkings zurück und dann von Mto wa Mbu zum Lake Natron. Ich werde mich mit Sikoyo kurzschliessen.

Johannes
The Schimann Family
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1'737 Beiträge · seit 201007. Mai 2015 · #4
In der Tracks4Africa online-Karte sehe ich nur eine Straße, die von Süden vom Ngorogoro-Krater her zum Embakaai führt.
Auch die Roodt Tourist Map hat nur diese Piste, die am Naiyobi Village endet. Ab da geht es nur noch zu Fuss weiter. Zum Anderen ist da wohl auch kein Gate als Zugang zur Ngorongoro Conservation Area. Die Campsites am Empakaai sind Spezial Campsites, die im Vorfeld zu buchen sind.

Das ist mein bescheidenes Wissen aus unserer Planungsphase.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter255 Beiträge · seit 201308. Mai 2015 · #5
Hm irgendwie seltsam, dass man den Embakaai-Krater anscheinend nur vom Ngorongoro-Krater aus erreicht, obwohl es östlich davon ein Dorf gibt (Engaruka mit den gleichnamigen Ruinen) und ganz in der Nähe die gut genutzte Straße Mto wa Mbu - Lake Natron vorbeiführt.

Hab im Netz folgende Beschreibung eines Wanderers gefunden:

"Empakai Krater Camp -> Acacia Camp
Der erste Abschnitt dieser 16,5 km langen Etappe führt über eine kurvenreiche Forststraße. In Naiyobi werden ein paar Formalitäten geklärt, Wasser aufgefüllt. ..."


Also zwischen dem Embakaai Crater Camp am Kraterrand und Naiyobi scheint es eine gut ausgebaute Straße zu geben ... Leider konnte ich Naiyobi nirgends finden ... 🙄
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
5'479 Beiträge · seit 200908. Mai 2015 · #7
Auch wenn die beiden Orte nah beieinander liegen, so befindet sich doch der Abbruch des Escarpments dazwischen. Dessen Überwindung erfordert aufwändigen Straßenbau. Mir ist aus diesen Gründen auch keine Verbindung bekannt, die man mit dem Auto befahren kann. Es gibt von unten und oben Forststraßen bis ans Escarpment, aber keine Verbindung. Nur bei Mto wa Mbu und am Lake Natron.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter255 Beiträge · seit 201308. Mai 2015 · #8
Danke Topobär und Picco. Wenn man sich hier die letzten beiden Fotos anschaut, dann wird klar, dass das Escarpment des Embakaai-Kraters wirklich zu steil für Autostraßen von Ost nach West sein dürfte.

Könnte mir vorstellen, dass ein Trekking von Engaruka aus angeboten wird, da dieser Ort ja aufgrund der Ruinen etwas Tourismus hat.

Zusammenfassung: Den Lake Embakaai erreicht man nur zu Fuß?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
zuletzt bearbeitet 08. Mai 2015
1'737 Beiträge · seit 201008. Mai 2015 · #9
Den Lake Embakaai erreicht man nur zu Fuß?


Richtig, bis zum Kraterrand kann man aber fahren, nur nicht wie Du es möchtest vom Lake Natron aus. Zum Kratersee selbst musst Du runter und hoch laufen.
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zuletzt bearbeitet 08. Mai 2015
Themenstarter255 Beiträge · seit 201311. Mai 2015 · #10
Botswanadreams schrieb:
Richtig, bis zum Kraterrand kann man aber fahren
Nur vom Ngorongoro-Krater aus, oder auch vom Lake Natron aus? Muss nochmal nachfragen, da ich Naiyobi in keiner Karte gefunden habe und nicht weiß wo das liegt.
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2015
1'450 Beiträge · seit 200611. Mai 2015 · #11
Soweit ich weiss kann man nur vom Ngorongoro aus hinfahren. Wir haben es versucht, sind aber ca. 5 km vor dem vorgebuchten Special Campsite dann doch wieder umgekehrt.
Mir waren es ganz einfach viel zu viele Menschen, die dort unterwegs waren.Überall aus den Wäldern kamen die Masaii herausgesprungen, als wir durchgefahren sind und haben uns angebettelt. Als ich mir dann vorstellte, ganz allein auf einem SC zu stehen und rundum stehen die Massai und wollen mir unbedingt etwas verkaufen oder betteln, da habe ich lieber verzichtet und den SC umsonst bezahlt.

Abgesehen davon war die Strecke zwischen der Sopa Lodge als letzte Lodge am Ngorongoro bis kurz vor dem Empakaai ziemlich langweilig. Es ging über eine baumlose Hochebene, ein Dorf am anderen. Bis dann kurz vor dem Empakaai wieder der Wald anfing, damit aber auch gleichzeitlig die Strasse fürchterlich schlecht wurde.

Gruss
Beate
6'372 Beiträge · seit 201111. Mai 2015 · #12
Hoi zämä

Hier (klick mich) ist ein Link zu Naiobi in Google Maps.

@Beate: Deine Beschreibung erstaunt mich etwas, Du meinst schon die Strecke zwischen Nainokanoka (klick mich) und Naiobi? Kann ja sein dass sie schlechter wurde seit ich im Februar 2013 dort war, aber bei uns war sie noch ganz brauchbar.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200611. Mai 2015 · #13
Hallo Picco,

ich weiss leider nicht, wie all die Dörfer hiessen.
Also: wir sind vom Simba PC am Kraterrand nach Osten gefahren. Dort kommt dann als letzte Lodge am Kraterrand die Sopa Lodge. Danach, praktisch von einem Meter zum anderen hört der Wald auf und man kommt auf eine Hochebene, auf der wirklich ein Dorf am anderen steht. Die Strasse ist dort noch völlig gut. Es sind sehr viele Menschen an der Strasse unterwegs. Dies geht ca. 35 km so. Dann beginnt wieder der Wald, und zwar anscheinend der Wald vom Embakaai Crater. Aber auch dort sind sehr viele Menschen unterwegs, die uns teilweise völlig überraschend vors Auto gesprungen sind. Und sobald man im Wald ist wird die Strasse schlechter. Als wir gefahren sind, war die Strasse teilweise tief ausgewaschen, an steilen Stellen sehr schwierig zu befahren. Nachdem es geregnet hatte und es auch für die weiteren Tage nach Regen aussah, kehrten wir lieber um. Dazu kam, wie gesagt, mein "Unwohlsein" bei dem Gedanken, ganz allein auf einem SC zu sein und von Massai umringt und bedrängt zu werden. Wir haben da ja leider schon einige nicht so schöne Erfahrungen machen müssen.

Gruss Beate
408 Beiträge · seit 201412. Mai 2015 · #14
Wir hatten im Dezember eine Walkingtour zum Empakai, es gab für den Begleitwagen keine Probleme. Trotz Regen war die Strasse ab Sopa Lodge über Nainokanoka bis Bulati okay (Aussage der Gäste). Die Trekkingtouren der Veranstalter gehen dann per Haxn weiter bis Ngaresero. Es gab auch keine Beschwerden über bettelnde Maasai. Ich glaube das hängt auch davon ab, ob man offen auf Menschen zugeht oder nur abweisend reagiert. Aber wie überall gibt es auch bei den Maasai solche und solchane. Oder aber es lag daran, dass man mit Maasai-Guide unterwegs war, der die Leute kennt.

Johannes
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zuletzt bearbeitet 12. Mai 2015
6'372 Beiträge · seit 201112. Mai 2015 · #15
Hoi zämä

Kann natürlich sein dass das mit dem Massai-Guide zusammenhing, denn wir hatten auch auf beiden Touren einen und keine Bettlerei.
Natürlich haben Frauen ihren Schmuck auf Tüchern ausgebreitet, in Naiobi wurden wir auch ein klein wenig bedrängt, was aber auch kein Wunder ist, die Leute hatten damals kaum was zu essen und die Händler haben die Lebensmittelpreise auf das Mehrfache der Preise in Mto wa Mbu angehoben, so dass die Einwohner nicht mehr genug Geld hatten sich Essen zu kaufen. Nachzulesen in meinem Reisebericht Nordtansania/Kenya 2011.
Etwa fünf Frauen haben uns auch von dort bis zum Akaziencamp begleitet, waren aber nicht aufdringlich und wir haben die Gesellschaft genossen, war lustig!
Im Camp haben sie in etwa 10m Entfernung zu unseren Zelten ihre Verkaufstücher und -Stände aufgebaut, uns aber nicht ansatzweise belästigt.
Wer wollte konnte, wer nicht wollte wurde nicht behelligt!
Auch beim zweiten Mal hatten wir keinerlei Bettlerei, nur einige Kinder und Jugendliche die uns begleiteten, aber nicht bettelten!
Sie wollten nur mit uns gehen, mit uns sprechen, fotografiert werden (ohne Geld), 'Händchen halten' mit den Weissen.
Von aufdringlich keine Spur!
So wars zumindest mit Guide.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter255 Beiträge · seit 201312. Mai 2015 · #16
Vielen Dank an alle für die Infos.

Schade dass der Embakaai-Krater nicht von Norden oder Osten zu erreichen ist (zumindest nicht mit dem Auto). Wäre toll, wenn man ihn mit Lake Natron und dem Lengai zusammen besuchen könnte.

Das Akazien-Camp ist nicht mit dem Auto erreichbar, oder?

Wie lange schätzt ihr die Fahrzeit vom Ngorongoro-Krater (Simba-Camp) zur Embakaai-Campsite?
Wo kämen wir da hin, wenn alle immer nur sagten "Wo kämen wir da hin?", und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?
1'450 Beiträge · seit 200612. Mai 2015 · #17
Hallo Johannes und Picco,

Ihr habt schon recht, die Bettelei und Aufdringlichkeit der Massai hängt wirklich damit zusammen, dass wir keinen Guide hatten. Wir haben es, zumindest bei unserem ersten Besuch am Simba Campground gut beobachten können.
Wir waren die einzigen Alleinreisenden, und über uns sind die Massai regelrecht "hergefallen". Jeder wollte uns was anderes verkaufen, das ging bis zu einem Speer (für die böse Ehefrau, wie der Massai erklärte 😄 ) Und das wir nichts kauften, wurde gebettelt.

Ein paar Meter neben uns standen die Gruppen mit Guide. Da hat sich kein Massai auch nur in die Nähe gewagt. Wenn aber von diesen Gruppen einzelne Touristen sich entfernt haben, um ein Foto zu machen o.ä. wurden sie sofort "Opfer" der Massai.

Ich muss allerdings dazu sagen, bei unserem letzten Besuch am Simba CG war es nicht halb so schlimm. Ich weiss nicht, warum. Wir hatten den Eindruck, dass da evtl. eine Park-Leitung o.ä. mal eingeschritten ist.
Dafür, wie gesagt, ging es nach der Conservation Area erst richtig los.

Gruss Beate
6'372 Beiträge · seit 201112. Mai 2015 · #18
Hoi Robert
robert.vienna schrieb:Das Akazien-Camp ist nicht mit dem Auto erreichbar, oder?
Nein, ist es nicht, von keiner Seite.
Nur zu Fuss.
robert.vienna schrieb:Wie lange schätzt ihr die Fahrzeit vom Ngorongoro-Krater (Simba-Camp) zur Embakaai-Campsite?
Google Maps gibt 76km und 2h03Min an, was natürlich Schwachsinn ist.
Ich würde da mit 20km/h Durchschnitt rechnen, also rund 4 Stunden.
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