GLGlobalpeterThemenstarter2 Beiträge · seit 201504. Mai 2015 ·
Liebe Forumsmitglieder,
ich bin neu hier und hoffe, dass ich alles richtig mache, wenn nicht, dann sagt es mir einfach. Ich habe vor 10 Jahren eine Reise zunächst mit PKW und Zelt durch Namibia gemacht und mich dann auch in das südliche Afrika verliebt. Ein halbes Jahr später war ich wieder da und habe mir gekauft, was ich damals als das weitverbreitetste und gängigste Offroad - Safari-Fahrzeug ansah und ich habe die Entscheidung bis heute nicht bereut: Auf zehn, teilweise mehrmonatigen Reisen, durch nahezu alle Länder des südlichen und zentralen Afrikas, bis hinauf nach Kenia (vom Kap der Guten Hoffnung bis durch die Serengeti) hat uns unser treuer Hilux ohne Klagen getragen, wohin immer wir wollten. Er ist mit allem ausgestattet, was man unterwegs braucht (um ein Brot zu backen, einen Reifenschlauch zu flicken, kühles Bier bereitzustellen oder Tiere am Wasserloch vom Dachzelt aus zu beobachten).
Natürlich gab es auf den mehr als 80.000 km, die wir damit (auf großen und auch langen Teilstrecken ohne Straßen, oft auch ohne Pisten) unterwegs waren, gelegentlich auch mal Reparaturen, die wir jedoch durch regelmäßige Inspektionen gering hielten. An unserem Hilux gibt es nicht viel zu schrauben. Regelmäßig gewartet, genießt man damit Freude am Fahren und kann sich auf die Landschaft, die Tierwelt etc. konzentrieren. Mittlerweile wird uns (60 und 63 Jahre) jedoch das (an sich ideale Konzept) mit Schlafen im Dachzelt zu unbequem. Gerade, wenn man nachts mehrmals raus muss. Wir wollen uns nun schweren Herzens von unserem zuverlässigen Reisepartner trennen.
Zum Fahrzeug: Es ist ein Toyota Hilux Raider 4x4. Raised Body. Wagenfarbe: weiss. Model 1996 Benziner 2,4 l, 80 kW (108 PS) Doppelkabiner (also echte 4 Sitzplätze oder bei Benutzung nur durch 2 Leute: Massig Platz auf der Rückbank für schnell Greifbares, wie Kamera, Ferngläser, Trinkflasche, Literatur, etc). Aus Sicherheitsgründen ist ein Immobilizer (elektronische Wegfahrsperre) eingebaut, sowie ein massives, Schalthebelschloss (um den Schalthebel in Stellung „Rückwärtsgang“ abzuschließen, ein weiterer Wegfahrschutz. Das Fahrzeug ist begehrt!)
Des weiteren: Aircondition, Bull Bar, Safari Snorkel, große Reifen WRANGLER 255/65 R 15 T Südafrikanische Zulassung. Das heisst: Kein Carnet bei Fahrten bis Kenia! Die Ladefläche ist mit einem Canopy überdacht und bietet reichlich Stauraum für alles Equipment, das ein unabhängig reisendes Einzelfahrzeug braucht, sowie für persönliches Gepäck.
Im Canopy fest montiert sind - 2 abschließbare Schubladen, Vollauszüge, rüttelfest auf Kugellagern laufend für schnell zugängliches Equipment wie Kochutensilien, Vorräte, Kleidung, Laptop, - 1 Engel Fridge, 42 l, über Zweitbatterie und Trennrelais betrieben, auf Auszugplatte fest montiert - Mehrere Wasserkanister, davon 2 x 10 l Flachkanister, leicht zu handeln, schnell greifbar - pistenfest verzurrte Stauboxen für Reserve-Ausrüstung - 1 massiver Haushalts-Tresor
An Ausrüstung ist zu nennen: - 2 Gasflaschen CADAC (das gängige System im südlichen Afrika) - 2 Kochplatten (CADAC) - 1 kompletter Skottle – Brai (CADAC) - 1 Gaslampe mit (CADAC) mit Abzweig – und Verlängerungsrohren - 1 Kuppelzelt 3x3 m zu bequemen Wohnen bei längeren Aufenthalten - 2 bequeme Regisseurstühle - 1 großer stabiler Klapptisch
Der Long Range Fuel Tank bietet zusätzliche Sicherheiten bei Versorgungsengpässen und macht das Befahren mancher abseitiger Routen überhaupt erst möglich.
Das Dachzelt Eezy Awn 120 x 220 m Liegefläche ist in einer Minute ready for use, zu erreichen über eine Leiter über die vordere Stoßstange. Hinweis: Man kann auch mit aufgebautem Zelt noch rangieren. >> Zwei fast neue Thermarestmatten, ca. 35 mm dick garantieren optimalen Schlafkomfort.
Auf dem fest montierten Dachträger auf dem Canopy (begehbar!) finden Platz: - 1 Hilift - 1 zweites Ersatzrad - 1 große Staukiste für Ausrüstung - 3 Benzinkanister Stahlblech à 20 l An Reise- und Campingausrüstung ist natürlich alles an Bord, was man braucht, vom Kartoffelschäler bis zur Fliegenpatsche, ein gusseiserner Potje, Bordwerkzeug, Reifenkompressor usw. Alles in allem ein autarkes, vollständig ausgerüstetes, kompaktes Safari – Fahrzeug!
And most of all >> It’s a TOYOTA! Wer mal tief im Busch mit einer Panne liegen geblieben ist und nach Ersatzteilen gefragt hat, weiss was ich meine. Und ist froh, wenn „TOYOTA“ am Heck steht. Und wenn es ein Benziner ist. Sowohl hinsichtlich der Treibstoffversorgung als auch der Ersatzteil-Vorhaltung. Dass jeder Dorfschmied sich mit der legendären, unkaputtbaren R22- Maschine auskennt, spendiert ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit. Kilometerstand im Moment 233.000
Nun das Besondere: Das Fahrzeug steht derzeit in Johannesburg (Stellplatz kann weiterhin genutzt werden) und soll auf seiner letzten gemeinsamen Fahrt von dort aus kreuz und quer durch Namibia bewegt werden. Weitere ca. 10.000 km. Unsere Reise wird vom 22.9. bis zum 5.12. dauern. Das Fahrzeug kann also gegen Ende der Reise am Zielort Johannesburg (gerne aber auch irgendwo in Namibia einen neuen Besitzer finden). Optimal wäre natürlich eine persönliche Übergabe mit Einweisung Anfang Dezember in Windhoek oder Johannesburg.
Das Fahrzeug hat einen Wert von € 6.800,--.
Bei Interesse kann ich gerne weitere Bilder und Detail-Informationen nachliefern.
Dein Angebot klingt sehr, sehr interessant, wir sind gerade auf der Suche nach genau diesem Fahrzeug! Und auch noch mit Equipment ist geradezu ideal! Wir möchten auch gerne in verschiedene Länder fahren, da hilft sowohl die tolle Ausstattung als auch die double Cabin. Ich schreibe Dir eine pm mit unserer Kontaktadresse.
tolles und gut ausgerüstetes Auto bietest du da an. Man merkt, dass ihr viel im südlichen Afrika unterwegs ward und euch auskennt. Für den Preis wirst du den Wagen sicherlich schnell verkaufen können.
Gruß Volker
Planungshilfe und Buchungen von Mietwagen, Unterkünften und Aktivitäten ohne zusätzliche Kosten.
www.magic-vibes.de
das klingt nach langer Erfahrung und ausgeklügeltem System. Wenn wir nicht selbst Ü60 wären, würde mich der Wagen reizen 😉
Ich wünsche dir/euch, dass es in gute Hände gelangt, denn eine Träne verdrückt man dabei schon - ging uns jedenfalls so beim Verkauf des Wohnmobils, da hängen so viele schöne Erinnerungen dran...
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Hallo Peter! Grundsätzlich ein verlockendes Angebot! Vom Verkauf in Namibia würde ich absehen, da keine direkte Registration möglich ist. Erst muss in SA die Raodworthy absolviert werden, damit der Halterwechsel vollzogen werden kann. Ohne Raodworthy keine Eigentums-Übertragung! Die Überführung nach NAM zB. ist wieder ein anderes Thema. Cheers, Battli ...der auch schon in Rente ist und vom Kauf absehen muss...
aus Somerset West/RSA
GLGlobalpeterThemenstarter2 Beiträge · seit 201508. Mai 2015 ·
ein herzliches Hallo an das Forum!
Vielen Dank für die anerkennenden Zuschriften. Ja - leicht wird es nicht fallen, sich von einem treuen Reisegefährten zu trennen.
Es haben sich in den letzten Tagen interessante Kontakte ergeben und ich bin guter Dinge, das Thema voranbringen zu können.
Vielen Dank nochmal an Euch alle. Habt eine schöne Zeit und große Momente (und immer einen Schluck Diesel im Tank und einen fingerbreit Luft unter dem Diff, dann kann nicht schief gehen).
Hallo GobalPeter, wir reisen sehr viel in Afrika und sind deswegen auf der Suche nach einem eigenen Auto. Habt ihr euren schon verkauft? Würde mich über Antwort freuen. Viele Grüße Vroni
nur als Anmerkung: es ist derzeit in manchen südafrikanischen Provinzen (zumindest aber in Gauteng) nicht mehr möglich, mit einem Touristenvisum ein Auto zuzulassen. Western Cape scheint noch eine Ausnahme zu sein. Mit Toristenvisum bekommt man kein Traffic Register Number Document, und ohne dieses keine Zulassung (persönlich erfahren in Kempton Park und Benoni).
Grüße Manfred
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten