Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201420. Apr. 2015 · #1Hallo zusammen,
gerade poppt bei uns folgende Frage auf. Wir fahren im Mai zum ersten Mal mit einen 4x4 FAhrzeug durch Namibia und haben bisher nur ein Reserverad bei unserem 4x4 Fahrzeug.
Die Kosten für das 2 Rad sollen sich auf 7,50 Euro pro Tag (zusammen ca. 130 Euro) belaufen. Lohnt sich das oder soll man besser das Risiko eingehen, nur mit nur einem Rad zu fahren?
Wir fahren Etosha, Damaraland, Sossuvlei, Tirasberge, Fish River.
Danke für Eure Einschätzung.
LG
Martina
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200920. Apr. 2015 · #2Hallo Martina,
ein zweites Reserverad ist immer zu empfehlen. Ob sich das lohnt merkst Du wenn Du es brauchst.
Der Mietpreis ist ganz schön happig dafür kannst Du ja gleich eins kaufen.
Gruß Klaus
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Apr. 2015 · #3Hallo Martina,
es macht Sinn, wenn ihr zwei Platten habt, es macht keinen Sinn, wenn ihr drei Platten oder nur einen habt 😉 Den 100%igen Schutz gibt es nicht und Du kannst Reifen mit einem normalen Loch an jeder Tankstelle reparieren lassen.
Erfahrungswert: Fahre mit meinem Fahrzeug seit drei Jahren zigtausende Kilometer jeden Tag durch Namibia - ein Reserverad, bisher kein Platten.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200820. Apr. 2015 · #4Hallo Martina,
Der Mietpreis ist ganz schön happig dafür kannst Du ja gleich eins kaufen
Genau das ist der für mich unverständlich Punkt. Ich weiß nicht, wer Dein Vermieter ist. Früher, als ich noch gemietet habe, war das ein Service des Vermieters. Ich würde noch einmal mit ihm sprechen. Ansonsten musst Du halt nach einer Panne sofort in der nächsten Werkstatt oder bei der nächsten Tanke den Reifen reparieren lassen.
Eigentlich brauchst Du auf der Strecke im Mai keinen 4 x 4, wenn Du auf den normalen Straßen bleibst. Wenn Du ihn trotzdem gewählt hast, dann doch weil Ihr auch mal abseits von den Pads fahren wollt. Und da ist ein zweiter Reifen ein Muss.
Liebe Grüße
Gerd
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201420. Apr. 2015 · #5Hallo Gerd,
ja es kommt mir auch teuer vor. Der Vermieter ist Budget bzw. jetzt Bidvest Car Rental.
Ich glaube ich werde das Risiko eingehen und mir die Kosten sparen. Wir hatten mal in Malaysia zwei Platten gleichzeitig, da haben wir auch 2 neue Reifen kaufen müssen.
Danke für Deine Einschätzung.
LG
Martina
magic-vibes582 Beiträge · seit 201020. Apr. 2015 · #6Hallo Martina,
ich sehe das wie Gerd. Die Kosten für den zweiten Reservereifen sind ungewöhnlich hoch (da solltest du deinen Vermieter nochmal ansprechen) und bei den meisten namibischen Mietwagenunternehmen ist ein zweites Reserverad eigentlich Standard. Ob du darauf verzichten solltest, würde ich mir aber noch einmal überlegen. Es hängt letztendlich von der Strecke ab, die du fährst und von den Reifen, die dein Vermieter montiert hat. Oft sind die Reservereifen dann auch noch gebraucht oder schon repariert und halten auch nicht besonders lange. Wenn du dann -nachdem du schon den Reservereifen montiert hast- mit einem weiteren Platten liegen bleibst und ein Reifenhandel fern ist, wirst du dich ärgern, wenn du einen halben Tag Urlaub verlierst (oder mehr). Oft merkt man es als Gravelunerfahrener nicht schnell genug, dass man einen Platten hat und der Reifen zerschneidet sich so stark, dass er nicht mehr reparabel ist. Ob es dann gerade den richtigen Reifen irgendwo in der Nähe gibt, bezweifle ich. Ich weiß von Leuten, die sich Reifen aus Windhoek nach Kamanjab liefern lassen mußten und ein Urlaubstag war dahin.....
Ich wünsche dir das nicht, im Gegenteil! 🙂
Sonnige Grüße aus Swakopmund,
Volker
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Fabs19 Beiträge · seit 201220. Apr. 2015 · #7Hallo Martina,
Ich würde nur sehr ungern auf den 2ten Ersatzreifen verzichten. Man findet zwar meistens immer eine Tankstelle, die einen Reifern repariert aber der Aufwand und der Preis den es kostet, wenn nun wirklich irgendwo das Auto liegen bleibt is es nicht wert.
Jedoch muss du die beiden Seite auf die Wagschale werfen und dann selber entscheiden.
Selber hatte ich bei 3 Reisen durch Namibia nur 1 Platten und das war auf dem Weg von Opuwo zu den Epupa Falls.
Wie auch einige Vorredner gemeint haben, schreib den Vermieter noch einmal an und frag noch mal nach wegen dem Preis.
Lg Fabs
casimodo4'528 Beiträge · seit 200721. Apr. 2015 · #8Hallo Martina,
auch ich würde nur sehr ungerne auf einen zweiten Ersatzreifen verzichten. Wir hatten zwar bisher bei all unserenReisen erst (4?) platte Reifen, aber wenn Du einen Platten hast, nimmt Dir das zweite Ersatzrad eine Menge Druck aus dem Kessel. Wenn Du nur ein Ersatzrad hast, musst Du praktisch sofort für Ersatz sorgen.Diesmal haben wir auf der Zufahrt nach Gharagab den Reiffen so kaputtgefahren, dass er nicht mehr zu flicken war.
Und in Südafrika in der Gegend von St. Lucia mussten wir vor zwei Jahren sogar unseren Nissan X Trail gegen einen CRV tauschen, da kein Ersatzreifen zu besorgen war.
Alsso ganz klares Votum für zwei Ersatzräder. Und der Preis Deines Vermieters dafür ist eine Unverschämtheit, finde ich.
Viel Grüße
Casimodo
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200921. Apr. 2015 · #9travelNAMIBIA schrieb:...Fahre mit meinem Fahrzeug seit drei Jahren zigtausende Kilometer jeden Tag durch Namibia - ein Reserverad, bisher kein Platten...
Hallo Christian,
das ist außergewöhnlich. Mir passiert eine Reifenpanne im Durchschnitt alle 7500 km.
Gruß Klaus
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200621. Apr. 2015 · #10OFF TOPIC
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Hi Klaus,
das ist außergewöhnlich. Mir passiert eine Reifenpanne im Durchschnitt alle 7500 km.
Stand heute: 71.000 km und kein Platten 🙂 Aber ich muss mir jetzt mal neue Reifen kaufen, viel Profil ist da natürlich nicht mehr drauf 😉
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Eintracht545 Beiträge · seit 200621. Apr. 2015 · #11Hallo Klaus,
ich kann das von Christian eigentlich nur Bestätigen.
Ich habe im März vier neue Reifen aufziehen lassen, nach 6 Jahren, etwas über 60.000 km mit genau 0 Reifenpannen.
Mit den Reifenpannen ist es halt auch manchmal einfach nur Glück bzw. Pech, man kann sich sicherlich auch gleich nach ein paar Kilometer einen Nagel in den Reifen fahren oder einfach auch nicht.
Bei den vielen Reifenpannen von Leihfahrzeugen, liegt es sichrlich auch daran, das viele mit den Autos in der Gegend herumbrettern, das geht nunmal an die Lebensdauer eines Reifens. Mit dem eigenen Auto(Reifen) fährt man sicherlich etwas Material schonender!
Wenn es dann einen Plattfuß beim Leihwagen gibt wird recht häufig einfach nur "billig" geflickt. Tja und der nächste der das Auto mietet hat dann unter Umständen eine Reifenpanne nach der der anderen, weil die super geflickten Reifen halt nicht so lange halten oder einfach ihre Pfropfen verlieren.
Einträchtliche Grüße
Battli128 Beiträge · seit 200621. Apr. 2015 · #12Liebe Reservereifengemeinde!
Einschlägige Erfahrung rät mir, stets eine zweiten Reservereifen dabei zu haben. Well, so habe ich an anderer Stelle hier im Forum schon darauf hingewiesen, dass ich bisher noch nie mit einem SUV unterwegs war, meist war es einer meiner Mercedes' im Bereich 124er. Da war ich mal unterwegs von Ai-Ais nach Noordoewer. Die erste Panne hatten wir schon hinter uns, aber noch ein zweites Rad im Kofferraum. Es wurde bereits spät, als die zweite Panne auftrat. Nun, kein Problem, Radwechsel. Wenige Kilometer später, an der Einmündung einer Farmstrasse - puff, platt. Ein aus dieser Pad mit Bakkie einbiegende Farmersfrau mit Sohn konnte/wollte? uns nicht helfen, ausser die Mitteilung ins Gästehaus zu tragen, dass da noch zwei unterwegs seien... So zuckelten wir denn auf der Felge (meist den weichen Seitenstreifen nutzend) die restlichen 40 Kilometer zur gebuchten Unterkunft. Dass es bei Ankunft schon Nacht war, ist selbstredend. Die Felge schön breit gewalzt, der Schaden an der Aufhängung war aber kaum der Rede wert. Am andern Morgen dann der Gang zur nahegelegenen Tankstelle mit Reifenservice. Wer hockte im Office? Die Farmersfrau.
Nur so am Rande
Battli
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201421. Apr. 2015 · #13Hallo zusammen,
danke für Eure vielen Erfahrungen. Ich werde mit dem Vermieter vor Ort einen Preis aushandeln. Wir haben das Auto via Reisebüro gebucht und die kassieren wahrscheinlich auch noch. Ich kläre das, wenn wir das Auto übernehmen. Wie schon geschrieben hatten wir mal das Pech gleichzeitig 2 Platten zu haben in Malysia. das war aber Gott sei Dank in keiner gottverlassenen Gegend udn uns wurde ziemlcih schnell geholfen.
Ganz lieben Dank nochmals und Gruß aus dem sonnigen Süddeutschland
Martina 😎
joli3'491 Beiträge · seit 200621. Apr. 2015 · #14Hallo Christian,
wenn Du jetzt an einen Reifenkauf denkst - ein kleiner Tip von mir: nach Deinen bisherigen Erfahrungen muss ich ja wohl davon ausgehen, dass Dein Auto noch mit Panzerketten ausgerüstet ist. Inzwischen aber gibt es Gummipneus. Die halten allerdings nicht ganz so lange, sind aber leiser. 😄
Gruß Joli
BerndW487 Beiträge · seit 201221. Apr. 2015 · #15Hallo,
auch wenn ich bei ca. 25.000 km Pad, Tiefsand und Geröll selbst noch von Platten verschont worden bin, habe ich in einer Nacht in Kenia fünf Reifen benötigt. Nach einem zweitägigen Ausflug mit einem Fronttriebler durch den Tzavo East, zum Teil auf dem Mittelstreifen und den Rändern, habe ich einen Freund ab Parkasugang auf Asphalt fahren lassen, bei einem Ausweichmanöver schlitze er sich die Reifeninnenwandung der beiden linken Reifen am scharfkantigen Asphaltrand auf, weil wir nur einen Ersatzreifen hatten, mussten wir eine an der Wandung beschädigten Reifen (Drahtgeflecht) immer wieder bis zum nächsten Platten mit einem Schlauch flicken. Nachts um 24:00 Uhr bin ich nur noch auf der Felge im Hafen von Mombasa an eine Polizeistation gerollt.
Also immer zwei Reservereifen, das Glück nicht herausfordern.
Meines Erachtens lassen sich mindestens 50% der Reifenpanne vermeiden. Nicht zu früh mit wenig Luftdruck fahren, die Reifen walken und erwärmen sich unnötig. Breite Reifen sind von Vorteil. In den Tiefsandspuren lenken viele Fahrer gegen den Sand in der Mittelspur, weil sie die Büsche an der Fahrerseite meiden wollen, dabei reicht es den Wagen laufen zu lassen, Kratzer kommen sowieso. Beobachtet mal entgegenkommende Fahrer (meist Touris) die pflügen immer mit eingeschlagener Lenkung zu Mitte hin, das mag kein Reifen.
Besonders nachteilig ist es im Geröll oder felsigem Boden mit Kraft gegenzulenken, da schlitzt es oft die Reifen auf. Lieber den Wagen absaufen lassen und im Rückwärtsgang wieder heraus, als mit schleifender Kupplung einbuddeln. Die meisten würden staunen, dass man mit 1,8-2 bar auch mit einem normal beladenem Hilux Tiefsand fahren kann. Fair wäre es wenn einige ihre Unterleghölzer wieder aus dem Sand holen würden, denn so mancher zerbrochene Ast schaut später spitz in Fahrtrichtung heraus, diese dunklen Sandstellen sind meist am türkischsten.
Am heikelsten sind Geröllpisten mit flachen scharfkantigen oder spitzen Steinen, dort immer den Fahrweg suchen, spitze Steine meiden, nie kraftvoll gegenlenken denn dann bohrt ihr die Spitzen selbst in die Wandung.
Inka264 Beiträge · seit 200821. Apr. 2015 · #16Hallo Martina,
ich habe ebenfalls unseren Mietwagen im Reisebüro gebucht. Unser 2 tes angefordertes Ersatzrad müssen wir vor Ort bezahlen.
Es scheint schon große Unterschiede zwischen den Mietwagen Anbieter zu geben 🙁
Viele Grüße
Inka
Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.
Paulo Coelho
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Unsere Fern-Reisen im Laufe der Zeit
Thailand von Nord nach Süd, Bali, Philppinen, Malaysia, Singapur, Mexico, USA-Florida, Indien, 4x Namibia.
TATatanka19 Beiträge · seit 201505. Juni 2015 · #17Hallo zusammen,
hm, ich mache mir gerade die gleichen gedanken wie Martina. Ich habe zwar einen Allradwagen gemietet, möchte aber nicht allzu schlechte Pads fahren, da es meine erste namibiatour ist.
Einen 2. Reifen würde ich ungern mitnehmen, da ja auch das Gepäck irgendwo hin muss und ich eigentlich davon ausging, dass ein seriöser Vermieter wie Avis die Autos ordentlich checkt und keine geflickten Reifen montiert!?
Was hlatet ihr davon, ein Reparaturkit (Dichtmitteldose und Minikompressor) von daheim mitzunehmen? Oder gibt es da Bei der Airline Probleme?
LG
Tatanka
Namibia-Neuling663 Beiträge · seit 201505. Juni 2015 · #18Ob der Reperaturkit durch die Kontrolle geht - im Zweifelsfall vorab mit der Airline klären.
Ob Du dir damit im Zweifelsfall bei der Vermietung Freunde machst steht auf einem anderen Blatt.
Wir hatten knapp 3500 Km, ca. 80-85% auf Gravel und Sand, komplett ohne Reifenschaden. Wobei wir das Glück hatten, dass unser Auto noch wenige Km auf der Uhr hatte (bei Übernahme unter 20.000) und die Reifen entsprechend neu waren. Ich denke mal wenn die Kiste mal 50.000 Km drauf hat wird es anders aussehen. Kaputte Reifen am Straßenrand sieht man jedenfalls mehr als genug. Ganz ehrlich, ich würde die zwei Reifen lieber nehmen. Was für ein Auto hast Du? Pick-Up? Mach Dir über den Platz keine Sorgen, im Canopy bekommst Du ganz locker zwei Reifen und 4 Koffer unter und hast immer noch Platz.
hcandersen167 Beiträge · seit 201106. Juni 2015 · #19Hallo miteinander,
Glück und Pech kann man nicht beeinflussen!
Vor drei Jahren hatten wir auf mit zwei Fahrzeugen auf je 6400 km keinen einzigen Plattfuß- ich nenn's Glück ...
Pech nenne ich dann das, was wir im letzten Jahr erlebten:
- drei kaputte Reifen auf 4500 km Strecke, einmal irreparabel
- alle drei auf C- oder D-Pads, also durchaus "Hauptverkehrsstrecken"
- zwei davon innerhalb 200 km am gleichen Tag
Also wir werden nie auf den zweiten Ersatzreifen verzichten wollen!
Entscheidet ihr euch für die Mitnahme nur eines Ersatzreifens, wünsche ich euch viel Glück 😉 ,
auf jeden Fall einen tollen Urlaub - den werdet ihr bestimmt erleben 🙂 🙂 !
Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet
Klaus
Martina56Themenstarter573 Beiträge · seit 201404. Juli 2015 · #20Hallo Kalus,
ja wir hatten Gück. in 4000 KM keinen Platten und einen wunderschönen Urlaub. Dein Nachricht kam auch erst als wir schon wieder zurück waren:-)
Gruß
Martina