Reisebericht

Löwen oder Pfeffer ?

von BriZA · begonnen 07. Apr. 2015 · 25 Teile

Teil 107. Apr. 2015
Liebe Fomis,
im Oktober letzten Jahres standen wir vor einer wichtigen Entscheidung für 2015:
Was machen wir????
Unsere Reise 2013 nach Madagaskar hat uns Appetit auf mehr Mada gemacht, vor allem aber ist unser, von dort mitgebrachter, Pfeffer fast alle. 😵
Aber Löwen und Elis schauen hatten wir auch länger nicht mehr. 😵
Letztlich entschied der Preis und damit haben die Löwen gewonnen und der Pfeffer muss jetzt halt woanders herkommen!

Nachdem ich nun den Titel erklärt habe, hier unsere Reiseroute für Südafrika:
14.2.15 Flug DUS-PAR-JNB
15.2.15 Jo´burg - Tweeling / Lions Rest Game Lodge
16./17.2.15 Golden Gate / Highland Mountain Retreat
18./19.2.15 Royal Natal Park / Tendele Upper Camp
20.2.15 Dundee Glencoe / Mountainview Guest House
21./22.2.15 Ithala / Thalu
23./24.2.15 Hluhluwe-iMfolozi / Mpila Tented Camp
25.-27.2.15 St. Lucia / Afrikhaya Guest House
28.2./1.3.15 Mkuze Park / Tented Camp
2./3.3.15 Swaziland / Hlane
4./5.3.15 Krüger / Marloth Park / Manzini Chalets
6.3.15 Jo´burg / Airport Game Lodge
7.3.15 Flug JNB-PAR-DUS

Dieser Urlaub verlief sehr ruhig und alles passte. Die Flüge waren alle pünktlich und voll belegt. Der gemietete Hilux war bestens in Schuss. Unsere Etappen zwischen den jeweiligen Zielen lagen im Schnitt etwa bei 200 km, was uns sehr entspannt reisen ließ. Blieb noch das Wetter, da war ich etwas besorgt wegen der Übernachtungen in den Drakensbergen, aber auch da hätte ich mir die Gedanken sparen können.

Wer jetzt noch Lust hat einen unspektakulären Reisebericht über eine Standardroute in Südafrika zu lesen, jetzt geht es los:

14./15.02.2015

Unser Flug nach Paris ging erst am Nachmittag und wir freuten uns auf ein leckeres Essen während unseres 4,5 stündigen Aufenthaltes am Charles de Gaulle Flughafen, da wir erfahrungsgemäß wussten, dass man auf einem Air France Flug kein schmackhaftes Essen erwarten kann. Diesbezüglich war das Angebot aber leider enttäuschend. So trinken wir einen völlig überteuerten Pastis und essen ein paar Nudeln, die man selbst in einer Mikrowelle aufwärmen konnte. Im Flieger lassen wir uns dann zwei Gläser Champagner schmecken, die es als Aperitif gab, bevor wir uns mit Filme gucken durch eine lange unruhige Nacht schlugen.

Endlich erreichen wir Jo´burg, sammeln unsere Koffer ein, ziehen Geld am ATM und holen unseren Mietwagen ab. Alles erfolgt zügig und ohne Probleme. Selbst das Finden der richtigen Autobahn ist dieses Mal kein Problem. Trotzdem sind wir froh das Sonntag ist und somit wenig Verkehr.
Rund um Jo´burg piepst immer mal unser Mautzähler. Der funktioniert aber nur in dieser Region, weiter südlich und östlich muss man Geld für die Mautstellen parat haben. Nach einem Stopp an einer Raststätte verlassen wir die Autobahn. Nach einer weiteren Stunde erreichen wir den heutigen Zwischenstopp, die Lions Rest Game Lodge.

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Der freundliche Empfang täuscht leider nicht darüber hinweg, dass diese Unterkunft schon bessere Zeiten gesehen haben muss. Die Internetseite hatte da mehr versprochen. Der Swimmingpool war nicht einsatzbereit und ich glaube für den Wellnessbereich galt dasselbe. Ich habe keine Fotos davon gemacht, aber ein Blick durch die halbblinden Fenster reichte. Die Kapelle auf dem Gelände sieht aber gut aus, hier finden Hochzeiten statt.

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Angrenzend gibt es Hühnerställe, die auch noch weiter ausgebaut werden sollen. Ein paar Mangusten flitzen um die Gebäude. Sicher fällt für die immer mal was ab. Jetzt zum Namen der Lodge, es gibt hier Löwen. In zwei Freigehegen leben insgesamt sechs Löwen. In einem ein Pärchen mit einem Minilöwen und in dem anderen drei zweijährige. Die Tiere sehen gut aus. Die Löwen werden hier gezüchtet. Von offizieller Seite finden Überprüfungen des Zustands der Tiere statt. Die gechipten Löwen werden später an Parks verkauft – und nicht gejagt. Hoffentlich stimmt das alles so. Aber die Besitzer machten einen vertrauenswürdigen Eindruck.

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Teil 207. Apr. 2015
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Beim Abendessen gesellte sich der Eigentümer zu uns und erzählte ein wenig, während seine Frau das Essen zubereitete.

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Wir vermuten, dass sie die Lodge noch nicht lange übernommen hatten und jetzt noch Geld für anstehende Reparaturen in den Zimmern fehlt.
Teil 308. Apr. 2015
16.02.2015

Nach einem guten Frühstück verlassen wir Lions Rest und bei tollem Wetter geht es heute für uns zum Golden Gate NP. In Bethlehem finden wir gute Einkaufsmöglichkeiten. Wir decken uns mit dem Nötigsten für diesen Urlaub und Frischem für die nächsten zwei Tage ein. In Clarens machen wir den nächsten Halt. Eine Ladenzeile verlockt zum Aussteigen. Es gibt u.a. einen Laden mit Metzger und eine Bäckerei. In der Saison ist hier sicher viel los.

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...schöne Fleischwolfsammlung

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...unser erstes Nashorn
Teil 408. Apr. 2015
Wir kaufen ein paar leckere Kekse und weiter geht’s auf der landschaftlich beeindruckenden Straße in den Golden Gate Park.

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...das Golden Gate

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Bei der Anmeldung bekommen wir einen Schlüssel für die Hütte Nummer 5 und ein Blatt Papier mit Loops in die Hand gedrückt und dann gibt es noch mündlich ein paar Infos zu Wandermöglichkeiten. Der angrenzende Shop ist nur spärlich bestückt und wir sind froh, in Bethlehem eingekauft zu haben – es ist halt Nebensaison. Vorsichtshalber nehmen wir noch Eis mit und dann folgen wir der Straße weiter bis zum Abzweig zu den Mountain Retreat Chalets. Wir sind begeistert von den Ausblicken und fahren den etwas steilen Weg zu den Chalets.

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Teil 508. Apr. 2015
Da wir zeitig dran sind halten sich die Putzdamen noch hier auf – und das ist gut so: der Schlüssel passt nämlich nicht ins Schloss von Hütte Nummer 5. Aber die Nummer auf dem Schlüssel stimmt??! Nach einigem Probieren richten es die Damen, man stellt fest, der Schlüssel gehört zu den Chalets bei der Anmeldung. Per Handy ordern sie den richtigen Schlüssel, der dann auch bald gebracht wird. Wir hätten keine Lust gehabt, selber noch einmal nach unten zu fahren. Es sind ja doch einige Kilometer.

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...man bringt Geschenke

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Dann gibt es noch den Hinweis die Autotüren nicht offen zu lassen – natürlich wegen der Affen. Wir sehen aber keine.

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Am Abend grillen wir auf dem neuen Weber Grill. Die Ausstattung der Küche ist sehr gut, es gibt alles, was man so als Selbstversorger benötigt. Später machen wir drinnen noch ein Kaminfeuer, draußen wird es empfindlich kühl.
Teil 609. Apr. 2015
17.02.2015

Heute morgen unternehmen wir eine kleine Wanderung auf den Berg. Es ist noch kalt und das Gras ist nass. Das Tal liegt unter den Wolken und Nebel zieht die Berghänge hoch.

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Weißschwanzgnus und Blessböcke halten uns stets im Blick.

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Die Zebras sind sehr weit weg.

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Teil 709. Apr. 2015
Hier oben gibt es auch Klein(st)tiere und Pflanzen.

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Jetzt haben wir uns ein ausgiebiges Frühstück verdient und bleiben dabei nicht allein.

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Das Wetter ist klasse, wir genießen eine tolle Aussicht von unserer Terrasse. Ich inspiziere die Gegend. Es gibt eine erstaunliche Vielfalt hier auf 2200 Höhenmetern.

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Teil 809. Apr. 2015
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Wir machen einen Ausflug mit dem Wagen und besuchen das Golden Gate Hotel. Wir finden den beschriebenen Naturpool. Ich würde jetzt nicht unbedingt reingehen, aber die Aussicht ist toll.

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Teil 909. Apr. 2015
Im Hotel trinken wir ein kaltes Bier mit Blick auf das Goldene Tor

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Auf dem roten Dach des Hotel vergnügen sich die Paviane. Wir fahren weiter und machen noch ein paar Landschaftsaufnahmen.

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Zurück in den Highlands erwarten uns dann doch noch Paviane 😗

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Wir beachten Euch gar nicht, holt das Essen ruhig aus der Küche...
Von wegen - bis wir soweit sind, haben sich die Affen zu ihren Schlafstätten begeben. 😛
Diese Touris gönnen einem aber auch nix 😈
Teil 1010. Apr. 2015
18.02.2015

In der Nacht gab es ein Gewitter, aber um halb fünf verfärbt sich der Himmel und um kurz nach fünf ist die Sonne da.

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... und taucht "unseren Hausberg" in schönes Licht

Wir verziehen uns noch mal ins gemütliche Bett. Als es etwas wärmer ist frühstücken wir draußen und packen danach unsere Taschen. Leider geht es heute weiter, es hat uns hier sehr gefallen.
Auf der tollen Straße Richtung Harrismith sind wir fast alleine. Immer wieder gibt es rechts und links schöne Felsformationen zu sehen.

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Wir besuchen kurz das Schaudorf Basotho, hier ist nichts los, im Curioshop sind die Regale übersichtlich bestückt.

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Ich kann mich nicht so recht losreissen von den Felsen.

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...jetzt aber

Da wir noch Fleisch brauchen, machen wir einen Abstecher nach Harrismith. Wir halten uns nicht lange auf und bald sind wir wieder an der Stelle, wo es Richtung Süden weitergeht. Hier beginnt eine Schotterpiste, die uns entlang eines großen Stausees führt. Dann kommt endlich des Hinweisschild zum Royal Natal NP.

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Es geht weiter durch Dörfer, uns kommen viele Schüler entgegen, die Schule ist aus.
Dann ein erster Blick auf das Amphitheater.

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Kurz hinter dem Kontrollhäuschen, unsere Anmeldung kommt erst im Tendele Camp, die erste und einzige Antilope die wir hier im Park sehen.

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Das Chalet Nummer 26 ist für die nächsten 2 Nächte unser.

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Wir richten uns ein und nach einer kleinen Kunstpause machen wir einen Spaziergang auf dem Devils Hoek Weg.

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Erst finden wir den "Einstieg" nicht, es ist nicht so toll beschildert hier. Auf dem Rückweg werden wir den richtigen Weg finden. Vielleicht gibt es sogar mehrere Möglichkeiten, aber wir suchen nicht danach.
Der Pfad verläuft oberhalb eines kleinen Baches. Als es durch einen kleinen Busch geht queren wir den Bach. Nach ca 1 Stunde drehen wir ohne das Ende des Weges erreicht zu haben. Außer Schmetterlingen haben wir keine Tiere entdeckt. Aber die Landschaft ist ausnehmend schön.

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...es gibt sogar eine kleine Felsmalerei

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Das Chalet ist praktisch eingerichtet aber ein vernünftiger Esstisch fehlt, es gibt nur die Küchentheke mit den ungemütlichen und zu hohen Hockern - man bekommt die Beine nicht unter Theke. Wenn man draußen essen möchte, muss man ein wenig improvisieren. Wir haben aber auch andere Terrassen mit besserer Ausstattung gesehen.
Der Sternenhimmel verschwindet bald hinter Wolken, es wird doch wohl nicht regnen?!
Teil 1111. Apr. 2015
19.2.2015

Ich werde früh wach und mein erster Blick geht zum Amphitheater, ein Glück, es ist noch da.

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Das Felsmassiv ist etwa 5km breit und 2900m hoch, rechts und links flankiert von 3150m hohen Bergen.

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Es gibt eine Tasse Kaffee und ein Toast, dann nutzen wir die Morgenfrische und wandern los in die Gorge. Die Luft ist herrlich und wir sind ganz allein. Hinter einem kleinen Steg entdecke ich eine Schlangenspur im Sand. Von der Schlange ist aber leider nichts mehr zu sehen. Teilweise ist das Gras über dem Weg recht hoch und man sieht nicht, wo man hintritt. Kein so gutes Gefühl, denkt man an Puffottern die hier leben 😮 . Und dann gibt es da vielleicht noch Zecken. 😮 😮
Nach knapp 2 Stunden drehen wir, es wird langsam richtig warm.
Hier ein paar (mehr) Eindrücke:

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...Blick auf das Camp

Jetzt wird erst mal gefrühstückt und dann fahren wir zum Shop in der Nähe des Campingplatzes. Hier gibt es nur ein paar Konserven und Getränke zu kaufen, dafür viel Souvenirs. Ist halt Nebensaison.
Der Campingplatz ist leer und am Picknickplatz ist auch nichts los. Da freuen wir uns über ein paar Wiedehopfe, die sich, wenn auch ungern, fotografieren lassen.

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...der See am Picknickplatz

Auf dem Rückweg toben die Paviane in den Büschen.

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Die Paviane kommen an unserem Haus vorbei, sie wollen zu ihren Schlafplätzen in den Grotten oberhalb des Camps. Das erzählt uns ein Ranger, der die Gruppe im Blick hat, damit sie keinen Blödsinn machen. 😈

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Wir holen uns die gemütlichen Sessel von der Sitzgruppe nach draußen. Jetzt sitzen wir wenigstens gut während wir das Kreuz des Südens, die Milchstraße und ein paar Sternschnuppen sehen.
Teil 1213. Apr. 2015
20.02.2015

Um 9:15 h sitzen wir im Auto und verabschieden uns von den Drakensbergen. Über Ladysmith fahren wir nach Glencoe, wo eine Nacht in der Mountain View Guestlodge geplant ist. Das Guesthouse liegt direkt an der Hauptstrasse und leider hörte man die ganze Nacht Straßenverkehr. Aber das Bett war klasse und das kleine Bad hinter einer der Türen im Wandschrank versteckt. Der Empfang durch Lee war sehr herzlich, ich glaube sie ist so eine Art Verwalterin des Hauses. Man kann den ganzen Tag auf Tee und Kaffee zugreifen und kalte Getränke gab es im Kühlschrank gegen Bezahlung.

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Nach kurzer Pause machten wir uns auf zu den ca 50 km entfernten Battlefields am Blood River.
Es gibt einen kurzen Dokumentationsfilm über die Schlacht dann laufen wir zu der bronzenen Wagenburg.

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... war wirklich schlimm damals 😗

Auf der anderen Seite des Blood Rivers kann man noch das Zulumuseum besuchen. Ein Zulu begleitet die Besucher durch die Ausstellung und erzählt die Zulu-Seite der Geschichte der Schlacht. Da unser englisch nur ausreichend ist, verstehen wir leider nicht alles. Wir geben beim Abschied ein Trinkgeld, da hier der Eintritt gratis ist. Für die Wagenburg bezahlten wir 35 Rand p.P.

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...Blood River

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...einer der Zulu Könige, die hier dokumentiert sind

Vögel nutzen den Stacheldraht als Grundlage für ihre Nester. Das wackelt bei Wind auch nicht so.

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Abends gehen wir in Dundee Steak essen, den Absacker gibt es auf der Veranda im Mountain View. Ein paar Insekten suchen die Nähe der Beleuchtung und vielleicht auch
Schutz vor einem kurzen Regenschauer.

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Teil 1313. Apr. 2015
21.02.2015

Lee bereitet uns ein gutes Frühstück mit selbst gemachter Marmelade, frischen Muffins und Spiegelei. Natürlich gibt es auch Toast, verschiedenen Belag und Saft. Wir verabschieden uns und in Dundee frischen wir unsere Lebensmittel und Getränke wieder auf.
Unser nächstes Ziel ist Ithala. Gegen Mittag checken wir im Main Camp ein.

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Bis zu unserem Haus am Fluss sind es noch 17 km. Unterwegs kann man Gnus, Zebras und Wasserböcke sehen. Thalu, unser Domizil, gefällt uns auf Anhieb.

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...die Duschen

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...der Thron 🙂

Und erstmal die Lage.

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Häuslich eingerichtet, gehen wir erst mal im Thalu ein erfrischendes Bad nehmen. Leider zwicken uns kleine Fische, sonst würden wir hier nicht mehr rauskommen bei Temperaturen von 35° im Schatten.

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Wir gehen noch in die tolle Outdoor-Doppeldusche bevor der Grill angeschmissen wird. Mit dem Fernglas beobachten wir fünf Geier und drei Giraffen. Letztere machen Anstalten zum Fluss zu kommen, biegen aber leider vorher in den Busch ab. Es gewittert, doch bei uns fallen nur ein paar Tropfen. Beim Lagerfeuer lassen wir den Tag ausklingen.

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... und der hier stellt sich uns andauernd in den Weg. 😉
Teil 1414. Apr. 2015
22.02.2015

Um 4:00 h klingelt der Wecker 😈 . Ein Heißgetränk und ein Nutellatoast beleben uns und pünktlich um 5:00 h holt uns Russel zum Gamedrive ab. Am Campingplatz in der Nähe kommen noch zwei spanische Pärchen dazu. Es ist noch dunkel und mit zwei Spotlights wird die Gegend abgeleuchtet. Der Spanier hinter mir macht das etwas unmotiviert und so bin ich mehr im Licht als mir lieb ist 😣 . Aber ist wird schnell hell und die Scheinwerfer werden weg gepackt. Zu sehen gab es eh nicht viel, ein oder zwei Zebras und die unvermeidlichen Täubchen. Auf der Weiterfahrt dann Giraffen, Elands, Impalas, Gnus, Zebras und Tsessebe.

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Auf den Kaffee, der an einem Picknickplatz ausgeschenkt wird, hätten man gut verzichten können 🤢 .
Heute bleibt es den ganzen Tag bewölkt und es weht ein kalter Wind. Nach unserem Frühstück duschen wir heiß, wie schön ist das denn, machen wir einen sehr langen eigenen Gamedrive.

In der Hoffnung einen tierreichen Weg zu nehmen wagen wir uns auf einen 4x4 Drive. Scheinbar ist hier länger keiner mehr gefahren, das Gras steht hoch und ist mit fiesen Zecken versetzt, wie wir später am Auto feststellen können.

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Die Strecke ist ca 7 km lang und hat es, in unseren Augen, in sich. Für mich das schlimmste, es hat noch nicht mal Tiere. Egal, ich würde mich eh nicht trauen um einen Stopp zu bitten, wenn ich in das angespannte Gesicht meines Mannes schaue.
Aber dann ist es geschafft, wir fahren wieder auf „normalem“ Weg, der aber auch sehr schmal und uneben ist. Hier fühlt man sich mit Allrad auf jeden Fall wohler.

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Rechts und links ist das Dickicht sehr hoch, auf der Pad liegt schon mal Elefantendung, jetzt bitte keine Elis auf dem Weg. Dann erreichen wir einen Parkplatz, schauen erst mal nach, ob das Auto keinen Schaden genommen hat und laufen dann zum Pongola Fluss. Außer zwei schönen Schmetterlingen gibt es hier nichts zu entdecken. Schade, ich hatte auf dicke Krokodile oder vielleicht Hippos gehofft.

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Also zurück zum Wagen und die Rundtour durch das Dickicht beenden. Endlich wird die Sicht wieder weiter und da entdecken wir am Hang gegenüber Rhinos. Die werden jetzt für einige Fotos herhalten müssen. Wahrscheinlich bemerken sie es nicht mal, sie sind weit weg.

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Strauße gibt es hier auch.

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Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Maincamp. Hier bestaunen wir den Pool und die vielen Spinnennetze mit ihren Produzenten über unseren Köpfen.

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Die hier lebenden Dassies möchten nicht fotografiert werden 🙁 !

An Berghängen entlang nehmen wir den Weg zum Thalu. Obwohl angehalten, haben wir ein junges Kudu unfreiwillig von seiner Mutter getrennt. Jetzt springt es vor uns her, dreht sich um, guckt nach uns und rennt weiter. Endlich biegt es in die Büsche ab, und findet hoffentlich wieder zu seiner Mutter.

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Die Gegend ist schön, aber arm an Tieren. So kommt es, das man den Nacken entlastet, indem man geradeaus auf die Pad schaut. Plötzlich richtet sich ein Ast vor uns auf dem Weg nach typischer Mamba-Manier auf, fixiert uns und verschwindet auch schon seitlich im Gestrüpp. Schlangen sind so schnell, wissen die denn nicht, dass man etwas Zeit braucht, bis der Fotoapparat wieder schussbereit ist? Mal abgesehen von der Vollbremsung und der Erholung von der Sprachlosigkeit. Wir sind nun wie aufgedreht, aber da liegt kein Stock mehr über dem Weg. Noch ein paar Giraffen und unser Ausflug ist beendet.

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Nach einem zeitigen Abendessen entdecke ich beim Geschirr wegbringen eine Maus im Haus. Eine Ahnung lässt mich in den Schrank schauen, in dem unsere Vorräte wegen der zur Zeit nicht anwesenden Affen untergebracht war. Diese Maus hat alle meine Tüten angenagt und die noch verschlossene Rolle Kekse „gefunden“. Zum Schutz vor solchen Anschlägen hat mein Mann unsere leeren 5 l Wasserkanister so aufgeschnitten, dass man sie befüllen und wieder verschließen kann. Jetzt verschwindet in einem weiteren solchen Behältnis alles, was irgendwie für Tiere interessant sein könnte. Am nächsten Tag hat die Maus dann aus Frust sämtliche Zahnstocher aus einer Tüte geholt und im Schrank verstreut.

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Süß geht anders.
Schöne dicke Geckos hatten wir auch. Eine Gottesanbeterin verleitet mich zu einem Foto - klick

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und wo ist sie denn jetzt hin?

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... ups
Teil 1516. Apr. 2015
23.02.2015

Heute heißt es wieder packen und weiterfahren. Auf unserem letzten Gamedrive in Ithala sehen wir noch mal Impalas und Zebras.

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Dann sind wir raus aus dem Park. Nach ein paar Kilometern kommt ein kleiner Ort mit Supermarkt und Post. Der Supermarkt ist nicht besonders gut bestückt, so belassen wir es bei ein paar Tomaten, die wir bei einer Frau vor dem Laden kaufen. Briefmarken gibt es bei der Post nicht, man wartet darauf 😵 .
Wir beschließen den Weg über die N2 zu nehmen, damit wir in Hluhluwe noch einkaufen können. Die Schotterpiste ist in recht gutem Zustand. Sogar ein Elefanten ist hinter einem Zaun zu sehen. Scheinbar gibt es hier versteckte Lodges. Dann fällt der Blick auf den Pongolapoort Dam - der ist riesig.

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Vorbei an gepflegten Rundhütten befinden wir uns bald auf der N2.

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An der Kreuzung, wo es auch zum Park geht, machen wir einen Abstecher in den Ort um einzukaufen. Den hier im Forum empfohlenen Metzger finden wir leider nicht, egal, wir wollen jetzt in den Park.
Also schnell im Shoprite das Nötige besorgt und dann geht’s weiter. Durch das Memorial entern wir den Park. Bald sehen wir die ersten Büffel und dann auch noch ein Nashorn.

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Vier werden es heute sein. Vereinzelt sehen wir auch Elefanten.

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Die Anmeldung im Mpila dauert etwas aber dann ist auch das erledigt. Das Zelt Nummer 23 ist für uns gebucht. Es liegt leider inmitten anderer Zelte und die Südafrikaner sind in der Lautstärke nicht grade zimperlich.

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...man gibt sich Mühe mit dem Interior

Hier bekommen wir erstmals in diesem Urlaub mit „sehr aufmerksamen“ Affen zu tun. Einer von uns muss immer beim gedeckten Tisch bleiben. Zum Glück macht den Affen die Hitze ebenso zu schaffen wie uns und sie machen schnell schlapp.

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Kurz nach unserem Abendessen kommt wie erwartet die Hyäne vorbei. Obwohl ich damit gerechnet hatte, wir waren schon einmal hier, bin ich mit einem Foto zu langsam. Aber wir sind vorbereitet und haben eine Wildkamera angebracht.

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Teil 1617. Apr. 2015
24.02.2015

Kurz vor sechs sind wir schon unterwegs und unser erstes Tier ist ein riesiges schlafendes Nashorn ein paar Meter neben der Straße.

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Dann die frühen Vögel...

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Den Santuli Loop entlang haben wir immer mal Aussicht auf den Fluss. Lange Zeit sehen wir nichts, bis eine Büffelherde unseren Weg kreuzt.

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Später rennen zwei Zebras über den Weg, eines bleibt stehen, dreht sich um und schaut in die Richtung, wo es herkam.

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Da wird doch nicht…tatsächlich, im Gebüsch liegt eine Löwin.

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Sie ist allein, zumindest sehen wir keine anderen Löwen.
Immer wieder entdecken wir grasende Nashörner. Wie schön diese Tiere doch sind. Wir können nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die diese friedlichen Gesellen abschlachten. 🙁 🤢

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Es gibt noch ein paar Kudus, Zebras, Impalas und eine kleine Elefantengruppe im Busch zu sehen.

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Das war ein richtig schöner Morningdrive. Den Mittag verbringen wir am Zelt, die Affen spielen lieb in den Bäumen und ein Nyalapärchen frisst sich durch den Busch. Nach einer zweiten, sichtungsmäßig leider erfolglosen Ausfahrt, verbringen wir den Abend auf unserer Veranda und beobachten die Hyäne an unserem Grill.
Na ja, ein paar Tiere waren schon dabei.

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... im Hintergrund sieht man das Ende des Parks mit einer Ansiedlung.

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An dieser Stelle mal ein herzlicher Dank an alle Mitleser und Buttondrücker 🙂
Teil 1718. Apr. 2015
25.2.2015

Heute geht unsere Reise weiter nach Santa Lucia. Da wir versuchen wollen vielleicht doch noch ein paar mehr Tiere zu finden, nehmen wir wieder den Ausgang Memorial Gate. Das ist unsere magere Ausbeute.

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Schlammbäder scheinen sehr beliebt.

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Und natürlich hat es hier schöne Landschaft.

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Beim Verlassen des Parks beginnt es zu regnen, aber das juckt uns jetzt auch nicht wirklich.
Zurück auf der N2 kommen wir an vielen Ananas Verkaufsständen vorbei. Dann ist der Abzweig nach St. Lucia erreicht, aber es sind noch 28 Kilometer bis dahin. Und die ziehen sich. Im Afrikhaya checken wir für drei Nächte ein.

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Die Besitzerin ist unter anderem deutschsprachig und nach einer ausführlichen Einweisung bucht sie für uns eine Flussfahrt am nächsten Nachmittag und einen Nachtausflug für übermorgen. Super, da freuen wir uns drauf. Im empfohlenen Sky Boat Club gehen wir essen. Den Absacker gibt’s auf unserer Terrasse mit Blick in den Sternenhimmel.
Teil 1821. Apr. 2015
26.02.2012

Nach einem guten Frühstück wollen wir nach Cape Vidal. Am Parkeingang macht man uns darauf aufmerksam, dass man im Park weder Getränke noch Essen erhalten kann und man selbst versorgt sein soll. Sind wir, und so können wir starten. Die Landschaftlich ist sehr schön und ab und zu sieht man sogar mal was:

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Als wir Cape Vidal erreichen, stellen wir fest, dass man zumindest hier doch die Möglichkeit hat etwas zu essen und/oder zu trinken kaufen kann. Es gibt auch einen Strandpolizisten, der einen Blick auf die hier lebenden Affen hat, und auch eventuell von Quallen verletzten Badegästen erste Hilfe leistet. Da wir so einen Fall mit bekommen, verkneifen wir uns ein Bad im Meer 😵 . Wir haben da irgendwie ein Händchen für ge-/betroffen zu sein 😗 😈 .

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Wir gönnen uns unser mitgebrachtes Castle Lager und genießen den Blick über Strand und Meer.
Als wir weiterfahren möchten, lassen wir erstmal einen Pillendreher aus unserem Auto frei. Ist der doch schwarz mitgefahren 😎 ! In diesem Park haben wir zum ersten Mal unserer Liebe für diese Käfer entdeckt. Beim Fliegen wirken sie immer leicht besoffen von dem Dung in den sie sich regelrecht eingraben 😗 . Man den Eindruck, dass so mancher Misthaufen lebendig ist.

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Dann erwischen noch diesen Siamang , der kurz zuvor am Wasserkran getrunken hat...

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...und eine kleine flüchtende Zebramangustenfamilie.

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Kurz noch etwas zu essen besorgt und dann ins Afrikhaya wo wir uns ja noch für die Bootsfahrt vorbereiten wollen. Um 16:30 h startet der Trip. Der Ausflug ist kurzweilig, informativ und auf Fotografierende wird auch Rücksicht genommen. Ein gelungener Trip.

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Ein schöner Sonnenuntergang beendet diese Tour.

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Teil 1922. Apr. 2015
27.02.2015

Frühstück wie gehabt, besuchen wir heute den anderen Teil des iSimangaliso Parks. Es gibt nur wenige Besucher. Als erstes sehen wir Wasserböcke...

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...hier schaut einer, wer da bei der Schlammpackung stört...

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... Kudu, Zebra, Giraffen und Riedböcke (?)

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... da ist noch jemand im Gras versteckt 😎

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...das kann dann dabei rauskommen 😗

Wunderschöne Nyala- und Kudumänner...

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An den Wasserstellen ist immer was los...

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Zum Abendessen fahren wir wieder zum Sky Boat Club und lassen uns eine Pizza schmecken.
Hinter dem Clubhaus gibt es Parkplätze und man kann über einen Steg zum Meer gelangen.

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Wir gehen nur ein Stück, die Nachtfahrt steht an.
Ob sie tatsächlich stattfindet ist noch unklar, es gewittert nämlich. Doch um 20:00 h steht Dean vor der Tür bereit, er sagt, wenn es weiterregnet bricht er die Fahrt eventuell ab. Ein paar mehr Gäste als ursprünglich angekündigt steigen noch zu, der Wagen ist jetzt voll und jetzt lohnt sich der Trip für Dean auch finanziell und findet statt 😎 . Am Parkeingang hört es dann tatsächlich auf zu regnen 😉 . Dean lenkt seinen Safariwagen quer durchs Gelände, hoffentlich kennt er den Weg und wir versumpfen nicht irgendwo 🙄 . Aber alles geht gut und ich versuche mit mehr oder weniger Erfolg ein paar Fotos zu machen.

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...an diesem verendeten Flusspferd sollen die Hyänen zwei Wochen lang gefressen haben.

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...ein Spitzmaulnashorn, da hätten wir jetzt nicht mit gerechnet.

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... ein toller Frosch mit Hightech-Kopfgelenk, wenn man ihn kippt oder dreht, bleibt der Kopf immer in derselben Position.

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Es gab noch Büffel, Hippos einen Schakal, ein Buschschwein und eine Hyäne zu sehen, aber die konnte ich nur im Kopf abspeichern.
Es gibt noch heißen Kaffee und Kakao mit Keksen, und dann fängt es wieder an zu regnen und der
Nightdrive ist zu Ende.

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...Vorsicht, Hippobegegnungen bei Nacht, wir haben keine gesehen.
Teil 2023. Apr. 2015
28.02.2015

Frühstück, packen, für die nächsten zwei Tage einkaufen und Abfahrt. Irgendwie steht der heutige Tag nicht unter einem gutem Stern 🤨 . Wie auch immer so etwas passieren kann, wir verpassen die N2 und werden erst "wach", als wir an der Grenze zum Imfolozi ankommen 🙄 . Mist, nun müssen wir die ganze Strecke zurück, bedeutet ca 40 km Umweg. Dafür geht es auf der N2 richtig flott Richtung Pongola, unser Ziel ist das Mkhuze Game Reserve. Am Straßenrand kaufen wir noch einen Beutel Grenadillas und zwei Ananas (zusammen 30 Rand), das ist um die Hälfte billiger (und wesentlich frischer) als auf dem Markt von St. Lucia. Allerdings mussten wir dafür 2 Mal anhalten, bei der ersten Station wollte man uns die Früchte nur im Sixerpack verkaufen 😵 . Lange vor Mkhuze geht ein Abzweig nach Mkhuze Park ab. Trotz "Straßensperren" erreichen wir irgendwann den Parkeingang.

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Wir sind ziemlich alleine und so ist der Checkin schnell erledigt und wir können unsere Unterkunft in Augenschein nehmen. Beim Auspacken stellen wir fest, dass der rechte Vorderreifen viel zu wenig Luft hat. Die Tanke im Camp (es ist Samstag) hat bereits um 15:00 h geschlossen. Jetzt ist es vier und mit einem platten Reifen haben wir keine Lust zu fahren. Da wir im Reifenwechsel beim Hilux absolute Neulinge sind (bis jetzt hatten wir immer riesiges Glück), treten wir Wohl oder Übel den Weg ins 20 km Mkhuze an. Dort, an einer Total Station, ist ein netter junger Mann, der uns den Reifen wechselt. Das ist gar nicht so einfach, denn der Wagenheber aus dem Auto ist (ausgefahren) so etwa immer noch 10 cm zu kurz um den Wagen überhaupt zu berühren, geschweige denn anzuheben! Unter Zuhilfenahme von zwei Backsteinen gelingt es dann endlich 🤩 . Da wäre/n man/wir in der Wildnis schon aufgeschmissen gewesen. Fazit: entweder vor dem Losfahren zwei dicke Backsteine besorgen, oder den Wagenheber auf die notwendigen Erfordernisse prüfen. 😉
Wir entlohnen den freundlichen Helfer mit einem guten Trinkgeld und dem paar Arbeitshandschuhen, die wir ihm für die Arbeit gegeben hatten. Da war wohl der Samstagabend für ihn gerettet - für uns sowieso. Mit dem Ersatzreifen glücklich, schauen wir uns noch etwas in dem Ort um. Viele Wochenend-Angetrunkene laufen herum und alles sieht hier ziemlich ärmlich aus.
Zurück im Park haben wir dann die Muße für ein paar Fotos.

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Den Kühlschrank umgibt ein Winkelstahlgerüst mit Tür, die man mit Schloss gegen Affen/Diebstahl sichern kann. Die Schlösser die wir aus Erfahrung immer mitführen, können wir hier bestens gebrauchen. Als alles verstaut ist, grillen wir unser Rinderfilet, das wir aus St. Lucia mitgebracht haben (gekauft in der Banana Box). Zartestes Filet, dazu Mais und als Nachtisch Ananas. Einfach lecker!

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