Reisebericht

Neulinge auf Tour durch Namibia im Februar

von Applegreen · begonnen 29. März 2015 · 18 Teile

Über diesen Reisebericht

Als Neulinge starten wir im Februar 2015 unsere erste Reise nach Namibia und besuchen unterwegs auch unseren Sohn, der in Windhoek sein Auslandsjahr verbringt. Mit unserem gemieteten Hilux geht es über den Waterberg und den Cheetah Conservation Fund in den Osten der Etosha, wo uns Pirschfahrten und ein Bush Walk mit Guide Alfred einen Geparden, einsame Elefantenbullen und kurz einen unter einem Baum liegenden Leoparden bringen – ein Nashorn erspähen wir nur einmal als Staubwolke am Straßenrand – trotz mehrfacher Suche bleibt es die einzige, kaum wahrgenommene Sichtung der Reise.

Weiter geht es durch Etosha West, wo uns Okaukuejo mit spärlichem Service enttäuscht, ins Damaraland zum Camp Kipwe mit Felsgravuren und Versteinertem Wald, und für drei Tage nach Swakopmund mit Katamarantour und Living-Desert-Ausflug, bei dem uns Guide Douglas Chamäleons, eine junge Hornviper und einen Palmatogecko zeigt. Über die Mautpiste ab Hotsas erreichen wir Sossusvlei – Sonnenaufgang auf dem Big Daddy, Wanderung durchs Deadvlei –, fahren über die D707 nach Klein Aus Vista, wo wir an einer Wasserstelle die berühmten Wildpferde beobachten, und über die D463 zur Fish River Lodge, von der aus eine Tagestour über den «Terror»-Pass zu den Pools tief im Canyon führt.

Auf der Bagatelle Kalahari Game Ranch erwischt uns eine falsch zugesagte Zimmerkategorie, auf die trotz mehrfacher Nachfrage niemand persönlich reagiert; wir reisen einen Tag früher ab und weichen auf die Luxuslodge Gocheganas aus, wo wir bei zwei Gamedrives viele Giraffen, aber wieder kein Nashorn sehen. Die letzten Tage verbringen wir mit unserem Sohn in Windhoek.

Reisezeitraum
09.02.–02.03.2015 (3 Wochen, erste Namibia-Reise)
Länder
Namibia
Gruppe
Ehepaar zu zweit; Sohn lebt für ein Auslandsjahr in Windhoek und wird mehrfach besucht
Reiseart
Selbstfahrer, individuell geplant mit Unterstützung von Abenteuer in Namibia
Fahrzeug
gemieteter Toyota Hilux (gebraucht, ASCO Car Hire)
Veranstalter
Abenteuer in Namibia (Eva und Thomas) – Routenplanung und Betreuung vor Ort
Unterkunftsart
Lodges und Guesthouses, ein Apartment in Swakopmund
Route
Windhoek – Waterberg (Frans Indongo Lodge) – Etosha Ost (Onguma Aoba Lodge) – Etosha West (Okaukuejo) – Damaraland (Twyfelfontein, Camp Kipwe) – Swakopmund – Sossusvlei (Sossus Dune Lodge) – Klein Aus Vista – Fish River Canyon (Fish River Lodge) – Kalahari (Bagatelle Kalahari Game Ranch) – Gocheganas – Windhoek
Fahrstrecke
über 4.000 km (laut Bericht)
Flug/Anreise
Condor ab Frankfurt (Premium Economy), Ankunft Hosea Kutako Airport, Transfer mit Crown Transfer
Besonderheit
Reise auch als Besuch beim Sohn während seines Auslandsjahrs; falsch zugesagte Zimmerkategorie auf der Bagatelle führt zu vorzeitiger Abreise und Ausweichen auf Gocheganas
Gebiete
Etosha-Nationalpark · Damaraland · Fish River Canyon · Kalahari · Sossusvlei
Orte
Windhoek · Swakopmund · Walvis Bay · Sesriem · Twyfelfontein
Unterkünfte
Frans Indongo Lodge · Onguma Aoba Lodge · Okaukuejo · Camp Kipwe · Klein Aus Vista · Fish River Lodge · Bagatelle Kalahari Game Ranch · Gocheganas
Reiseart
Selbstfahrer · Abenteuer in Namibia
Bedingungen
Regenzeit · Hitze · Nebensaison · Wind
Natur
Elefanten · Geparden · Gepardenfütterung · Leoparden · Bergzebras · Wildpferde · Flamingos · Robbenkolonie · Klippspringer · Erdwolf

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 129. März 2015
Um den Reisebericht ohne Kommentare zu lesen - bitte rechts oben die Sonne anklicken!

Liebe Fomis,

Dank Eurer Hilfe konnten wir uns bestens auf unsere 1. Reise nach Namibia vorbereiten. Euch Allen ein herzliches Dankeschön dafür!

Unser grobes Gerüst für die Reise konnten wir durch Eure Informationen und Ratschläge zunächst selbst ausarbeiten – die endgültige Route hat sich dann durch die perfekte Beratung und Betreuung vor und während der Reise durch Eva von Abenteuer in Namibia ergeben. Eva und Thomas auch an dieser Stelle noch einmal ganz lieben Dank dafür!

Wir hoffen, Ihr habt Lust auch bei uns mitzufahren - wir würden uns sehr über ein paar Mitfahrer freuen!

Nachfolgend unsere Tour im Überblick, um Euch die Entscheidung etwas zu erleichtern:

09.2. Ankunft Windhoek - Olive Grove Guesthouse
10.2. Windhoek – Olive Grove Guesthouse
11.2. Windhoek – Olive Grove Guesthouse
12.2. Waterberg Region - Frans Indongo Lodge
13.2. Etosha Ost - Onguma Aoba Lodge
13.2. Etosha Ost - Onguma Aoba Lodge
15.2. Etosha West - Okaukuejo
16.2. Damarland Twyfelfontei, Camp Kipwe
17.2. Swakopmund – Apartment an der Mole
18.2. Swakopmund – Apartment an der Mole
19.2. Swakopmund – Apartment an der Mole
20.2. Sossusvlei – Sossus Dune Lodge
21.2. Sossusvlei – Sossus Dune Lodge
22.2. Klein Aus Vista - Eagles Nest
23.2. Fish River – Fish River Lodge
24.2. Fish River – Fish River Lodge
25.2. Kalahari, Bagatelle Kalahari Game Ranch
26.2. Namibia Central – Gocheganas (nicht geplant)
27.2. Windhoek – Terra Africa Guesthouse
28.2. Windhoek – Terra Africa Guesthouse
01.3. Windhoek – Terra Africa Guesthouse
02.3. Windhoek – Abflug

Insgesamt haben wir über 4.000 Km zurückgelegt und es sei jetzt schon verraten, dass wir es beim nächsten Mal etwas anders machen werden! Nur eine Nacht zu bleiben, lohnt sich oftmals überhaupt nicht, da man dann kaum Gelegenheit hat, die Angebote der Unterkünfte zu nutzen.

Dennoch war es eine wunderbare Tour mit unzähligen schönen Momenten und Eindrücken!

Alles Begann übrigens mit der Entscheidung unseres Sohnes ein Auslandsjahr in Namibia zu absolvieren. Von diesem Tag an stand für meinen Mann und mich fest – auch wir kommen nach Namibia!

Unser Sohn ist nun schon seit September 2014 in Windhoek und bleibt noch ein paar Monate. Da wir auch mit ihm etwas Zeit verbringen wollten, haben wir recht viele Tage in Windhoek einplant.

Heute möchte ich mit dem Bericht unserer ersten Tage in Windhoek starten.

Montag, 9.2.2015

Wir verabschieden uns von Deutschland bei Schneegraupel, es ist kalt!

Am Flughafen Frankfurt können wir am Premium Check-In der Condor schnell einchecken. Das Boarding ist pünktlich und wir nehmen Platz in Reihe 8. Die Premium Economy der Condor bietet angenehmen Sitzkomfort und schon bald startet der Flieger in Richtung Windhoek.

Am Abend landen wir nach einem angenehmen Flug auf dem Hosea Kutako Airport, bei unserer Ankunft ist es ist bereits dunkel. Nach den Einreiseformalitäten ziehen noch ein paar NAD am ATM und sehen auch schon unseren Fahrer mit unserem Namensschild. Es ist Kleintjie von Crown Transfer, der uns auch zurückfahren wird. Kleintjie ist ausgesprochen nett und zuverlässig.

Natürlich wollen wir unserem Sohn noch heute Abend treffen. Kleintjie bietet uns netterweise an, ihn mit abzuholen, so dass wir gemeinsam zum Guesthouse fahren können.

Die Wiedersehensfreude nach 6 Monaten ist riesig 😁 und wenige Minuten später erreichen wir das Olive Grove Guesthouse.

So können wir den ersten Abend zu Dritt unter Afrikanischem Sternenhimmel für einen ersten Plausch genießen.

Dienstag, 10.2.2015

Wir genießen unser erstes Frühstück draußen auf der Terrasse:

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Anschließend werden wir von einem Fahrer von ASCO abgeholt, um unseren Toyota Hilux in Empfang zu nehmen.

Wir haben uns für einen gebrauchten Hilux entschieden, äußerlich sieht er schon leidlich mitgenommen aus, die ganzen Macken und Lackschäden werden vom ASCO-Mitarbeiter jedoch unaufgefordert und vollständig dokumentiert, zur Sicherheit machen wir von den gröbsten Mängeln noch Fotos.

Es folgt eine ausführliche Einweisung für den Wagen inkl. Zubehör und eine kurze Probefahrt.
Technisch macht das Auto einen guten Eindruck und es kann losgehen!

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Da wir einige Tage auch in der Stadt unterwegs sein werden, haben wir uns kurzfristig vor Ort doch noch ein Navi dazu gebucht. Für die Stadtfahrten waren wir sehr dankbar dafür, da Windhoek aufgrund der vielen Hügel doch recht unübersichtlich werden kann - ansonsten hätten wir es wirklich nicht gebraucht.

Als ein für uns unverzichtbares Extra erweist sich die eingebaute Kühlbox – so haben wir jederzeit schön gekühlte Getränke!

Nun sind wir aber schon gespannt, wo und wie unser Sohn so lebt. Dank Navi haben wir die Adresse schnell gefunden.

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Nach einer ersten „Besichtigung“ wollen wir erst mal zu Woermann und in die Apotheke, da mein Mann sich gar nicht wohlfühlt (er hat wohl die Grippe von Deutschland mitgenommen 🤢 ).

Bei Woermann gibt es übrigens super leckere Schnitzel (auch zum Mitnehmen). Die Schnitzel von Hans wurden für unsere Zeit in Windhoek zum Dauerbrenner als Mittagssnack ;-))

Den Nachmittag verbringe ich mit einer Shoppingtour gemeinsam mit unserem Sohn "Downtown".

Als Abendprogramm steht Joe’s Beerhouse auf dem Plan, wo wir schon einen Tisch reserviert haben. Zu Joe’s gehen wir zu Fuß, es ist wirklich nur ein kurzer Weg vom Guesthouse. Dort herrscht reges Treiben und in kultiger Atmosphäre genießen wir "Joe’s Jägerschnitzel".

... Jetzt versuche ich erst einmal diesen Teil einzustellen.... Die ersten beiden Versuche sind nämlich im Nirwana des WWW verschwunden (vielleicht bin ich auch zu doof 🤢 )

Teil 2 folgt, sobald ich die Technik verstanden habe 😉 Der Test hat geklappt, aber da habe ich auch nix anders gemacht... 🤨
Teil 229. März 2015
Ich versuche es einfach mal weiter:

Mittwoch, 11.2.2015

Meinem Mann geht es leider immer noch gar nicht gut! Er beschließt zur Sicherheit, den Vormittag etwas zu ruhen. Ich hoffe nur, dass es bis morgen besser wird, dann geht es schließlich auf große Pad und wir haben etliche Kilometer vor uns…. 😊 Außerdem sind wir für den heutigen Nachmittag zu einer Stadtrundfahrt mit Carsten Möhle verabredet....

Also besuche ich heute alleine den Kindergarten, in dem unser Sohn arbeitet.


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Nach seinem Dienstschluss fahren wir zurück ins Guesthouse. Mal schauen, wie es dem Patienten so geht...

Es ist kurz vor der geplanten Abfahrt um 16.00 Uhr und es zieht doch tatsächlich ein Gewitter auf!!
… wir haben uns doch so auf den offenen Landy gefreut….

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Es ist 16.00 Uhr und kein Carsten oder „Tucke Tucke“ weit und breit – so langsam wird mir mulmig, ob ich wohl den richtigen Tag und Uhrzeit ausgemacht habe 😕 .

Gegen 16.15 Uhr taucht Carsten dann tatsächlich im 1964er Landy auf!

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Aufgrund des nahenden Gewitters war auch er unsicher, welches Fahrzeug nun gewählt werden soll, daher die kleine Verspätung. Die Planung ist nun mit dem offenen Wagen, den Gewitterschauern geschickt auszuweichen 😗

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Dieser Tatsache geschuldet, nehmen wir nicht den üblichen Kurs sondern beginnen am Gelände der Botanischen Gärten und der alten Waffen- und Pulverkammer - dem ältesten noch erhaltenen Gebäude der Stadt.

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Weiter geht es vorbei an der Heinitzburg und Sandersburg.

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Als wir einen Friedhof passieren, erzählt uns Carsten, dass er sogar spezielle Friedhofstouren anbietet – hierfür bliebe aber bei der „Normalen“ Stadtrundfahrt keine Zeit ;-))

Weiter geht es die Robert Mugabe Avenue vorbei am klotzigen Präsidenten-Palast, dessen Umzäunung eher an ein Chinesisches Restaurant erinnert – tatsächlich ist der Bau „sponsored by“ Nord-Korea!

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Hinter dem Gelände des Palastes endet die Teerstraße abrupt und es folgt eine aufregende Allradfahrt zum Aussichtspunkt.

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Der Landi rumpelt über die mehr als holprige Piste, ein erster Vorgeschmack auf unsere bevorstehende Tour durch Namibia. Auf dem Hügel haben wir bei gekühlten Getränken einen fantastischen Blick über die Stadt und Richtung Heldenacker. Die Gewitterstimmung um uns herum hat etwas ganz Besonderes.

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Carsten erzählt und erzählt - es ist wirklich unfassbar, was dieser Mann für ein Wissen hat, nicht nur Namibia und Afrika betreffend. Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Holperpiste müssen wir natürlich auch wieder zurück und die Fahrt führt uns weiter quer durch die City, vorbei an der Alten Feste (ohne Reiterdenkmal), der Christuskirche, dem Tintenpalast und der "Kaffeemaschine".

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Bis jetzt hat Carsten es erfolgreich geschafft, das Gewitter zu umfahren. Jedoch sieht man in der Ferne dicke Regenwolken.

Wir steuern mutig in Richtung der Wolken und Katatura vorbei am Krankenhaus und Krematorium. In Katatura gibt es eine genaue Verteilung der Branchen - eine Straße mit Bars, eine mit Friseuren, die andere mit Auto-Werkstätten und Car-Washs - und die lange Hans-Dietrich-Genscher-Straße. Carsten weist auf ein Straßenschild hin, auf dem das "s" in Genscher fehlt - „This is Africa“ !

Danach geht es über eine Schotterpiste auf den Gorengeab-Dam von wo aus wir auf die Wellblechhütten von Katatura und die Stadt einen schönen Ausblick haben.


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Der Sonnenuntergang fällt aufgrund der Wetterlage nicht spektakulär aus, aber dieser Ort hat auch einen besonderen Reiz.

Wir können die Fahrt mit Carsten nur empfehlen. Carsten hat ein mehr als umfangreiches Wissen über Windhoek, Namibia, Afrika und alles was sonst noch interessiert zu bieten. Danke Carsten, für dieses besondere Erlebnis! Beim nächsten Mal fahren wir wieder bei Dir mit 😉!

Für den heutigen Abend haben wir beschlossen, diesen im Guesthouse zu verbringen. Es gibt eine kleine, aber ansprechende Karte für das Abendessen.

Es wird Zeit für die nächsten 2 Wochen Abschied zu nehmen.

Morgen geht es Richtung Norden. In dieser Nacht stürmt und regnet es. Uns wird ein wenig Bange, was die Straßenverhältnisse im Norden betrifft. Und Armin geht es immer noch nicht wirklich besser… 😐

Jetzt muss ich erst Mal sehen, dass ich meine Fotos verkleinert bekomme. Morgen versuche ich den Bericht fortzusetzen. Danke liebe Nane für den Tipp mit dem Verkleinern der Fotos!
Teil 330. März 2015
Donnerstag, 12.02.2015 / Windhoek-CCF-Frans Indongo Lodge

Heute verlassen wir Windhoek auf der B1 Richtung Okahandja/Otjiwarongo vorbei an den Omatako Bergen mit dem Tagesziel Frans Indongo Lodge am Waterberg.

Die Fahrt verläuft unspektakulär auf der B1 geht es überwiegend schnurgeradeaus. Außer ein paar Affen, Perlhühnern und Warzenschweinen keine Tiere weit und breit.

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Entgegen aller Empfehlungen lassen wir die Schnitzermärkte in Okhandja links liegen - Armin ist immer noch nicht wirklich fit und wir haben Respekt vor den Entfernungen.

Außerdem wollen wir heute unbedingt zum Cheetah Conservation Fund (CCF). Wir tanken in Otjiwarongo. Ich hatte übrigens die ganze Tour über Panik, dass uns der Sprit ausgeht – bei einem doppelten Tank auf der Standardroute ist das natürlich totaler Quatsch. Die Nadel hat sich während unserer gesamten Strecke nur ein einziges Mal bewegt.

Kurz hinter der Stadt biegen wir rechts auf die D2440, unsere allererste unbefestigte Strecke! Es folgen 44 Km Gravel, es herrscht kein Verkehr, also gut für ein erstes Fahrgefühl auf diesem ungewohnten Untergrund.

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Wir erreichen den CCF kurz vor 14.00 Uhr und rechtzeitig zur Gepardenfütterung. Außer uns sind kaum Besucher da. Wir werfen noch einen Blick in das Museum und schon geht die Fütterung los.

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Anschließend machen wir noch den Cheetah Drive und besuchen das Gehege von Amani, Blondi, Sandy und Samantha.

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Die Cheetahs liegen um diese Uhrzeit in der Hitze faul im Gehege und lassen sich nicht wirklich beeindrucken. Die Führung endet mit einem Besuch der Anatolischen Hütehunde und Kangals, die vom CCF gezüchtet und ausgebildet werden, um die Herden vor Angriffen von Raubtieren zu schützen. Insgesamt war dieser Besuch recht interessant und informativ, ein weiteres Mal lohnt sich der Besuch eher nicht.

Die 44 Km auf der D2440 müssen wir nun auch wieder zurück zur B1 in Richtung Otavi. Es geht weiter auf der D 2433 wo wir nach 17 Km an der Frans Indongo Lodge ankommen. Wir beziehen unseren schönen Bungalow, der einen frisch renovierten Eindruck macht. In einigen Häusern sind zur Zeit unseres Aufenthaltes kleinere Bauarbeiten zugange, was wir jedoch überhaupt nicht als störend empfunden haben.

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Die Bauweise der Lodge ist einem traditionellen Gehöft der Ovambo nachempfunden. Für den Bau der Häuser wurden viele natürliche Materialien wie Naturstein, Holz und Reet verwendet. Die Reetkonstruktion des Daches und das „Haus im Haus“
hat uns beeindruckt.

Die Außenanlage besteht aus einem sehr schönen Garten, der von einem Bach durchflossen wird und einer Poolanlage.

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Ein herrlicher Platz ist das Holzdeck, auf der wir vor dem Abendessen die stimmungsvolle Zeit des Sonnenuntergangs mit einem Rock-Shandy genießen.

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Von dort aus hat man einen tollen Blick auf eine Wasserstelle, die auch beleuchtet ist.

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Für die Teilnahme an der angebotenen Aktivität fehlt meinem Mann leider noch die Kraft, für ihn war der heutige Tag doch sehr anstrengend und wir ziehen es vor, es uns auf der Veranda gemütlich zu machen. Zum Dinner gibt es Game mit farmfrischen Gemüsen und Salaten. Hier wären wir gerne noch einen Tag länger geblieben, gerade um die Region um den Waterberg ausführlicher zu erkunden.
Teil 430. März 2015
Freitag, 13.02.2015 / Frans Indongo Lodge – Etosha Ost

Heute geht es Armin schon viel besser. Nach dem Frühstück brechen wir auf Richtung Etosha.

Es geht zurück auf die B 1 Richtung Otavi/Tsumeb, danach verlassen die B1 und es geht weiter auf der C 38 in Richtung Namutoni.

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Von hier aus nach ca. 25 km erreichen wir das östliche Gate der Etosha.

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An diesem Punkt geht es direkt rechts zur Onguma Etosha Aoba Lodge.

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Ab dem Gate ändert sich die Landschaft schlagartig und während einer recht holprigen Fahrt begegnen uns schon die ersten Tiere.

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Fast verwunschen liegt die Etosha Aoba Lodge mitten im Busch auf dem dem Gelände des Onguma Game Reserve mit 34 000 ha.

Wir haben uns noch nicht richtig aus dem Hilux sortiert, da kommt auch schon ein Mitarbeiter der Lodge auf uns zu. Sehr freundlich werden wir begrüßt und es stellt sich uns Nelson, der Manager der Aoba Lodge, vor.

Wir werden mit einem leckereren Begrüßungsdrink im wunderschönen offenen Hauptgebäude willkommen geheißen und es folgt eine ausführliche Beschreibung zur Historie und den angebotenen Aktivitäten auf der Lodge. Besonders gut gefällt uns das liebevoll eingerichtete Hauptgebäude und das kleine direkt angrenzende Wasserloch, das nachts auch beleuchtet wird.

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Nelson erzählt uns außerdem von seinem mit viel Liebe und Fachkenntnis gefüllten Weinkeller. Er ist ein toller Gastgeber - wie wir auch in den folgenden Tagen noch erleben dürfen. Für den Abend melden wir uns zum Sundowner-Drive an.

Nun folgt die „Führung“ zu unserem Bungalow. Hier geht es zu Fuß vom Hauptgebäude mitten durch den Busch. Der Weg zu den Bungalows ist gleichzeitig ein Lehrpfad, die Pflanzen und Bäume sind nummeriert und in einem Wegweiser erklärt. Unser Bungalow liegt am weitesten vom Haupthaus entfernt.

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Im Bungalow befindet sich die „Notfall-Vuzuela“ (Achtung: nur bei wirklichen Notfälle und im Freien zu betätigen) und die „Bush-Minibar“, eine Holzbox, die allabendlich mit einer kleinen Kühlbox mit Getränken gefüllt wird.

Uns zieht es zunächst einmal Richtung Pool – heute ist ein sehr heißer Tag.

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Bei der Rückkehr zum Bungalow begrüßt uns diese Echse an der kleinen Wassertränke vor unserem Bungalow.

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Pünktlich um 17.00 Uhr treffen wir uns mit unseren Guides Alfred und Justin zum abendlichen Drive. Gemeinsam mit einem weiteren Ehepaar geht es auf unsere erste Pirschfahrt. Die Abendstimmung ist einzigartig und spätestens jetzt sind wir endgültig in Afrika angekommen.

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Highlights der Tiersichtungen sind ein Aardwolf und ein Gepard. Aber auch andere Schönheiten können wir entdecken, darunter auch eine Leopardenschildkröte.


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Alfred und Justin suchen nach einer Löwenfamilie, die am Morgen gesichtet wurde, leider ohne Erfolg.

Auf der Rückfahrt zur Lodge treffen wir „unseren“ Geparden wieder und es ist schon Dunkel, als wir zum Abendessen auf der Lodge eintreffen.


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Auf der Lodge erwartet uns eine liebevolle Inszenierung mit Lagerfeuer unter freiem Himmel.


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Heute abend gibt es leckeres Game und wir beschließen einen guten Wein aus Nelsons Keller zu probieren.

Morgen versuche ich den Bericht mit vieelen Eli-Bildern fortzusetzen.
Teil 531. März 2015
Samstag, 14.2.2015 – Etosha Ost (Fischer's Pan, Andoni, Stinkwater)

Heute wollen wir den Ostteil der Etosha erkunden: Fischer’s Pan, Andoni und Stinkwater stehen auf dem Plan. Noch auf dem Lodgegelände begegnen uns die ersten Wildtiere – neben Impalas, Giraffen und Gnus erspähen wir am Straßenrand eine Schakalfamilie und Zebramangusten. Der Tag fängt vielversprechend an.

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Ein Sekretär:


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Erst mal geht es durch das Gate Richtung Namutoni, um das Permit zu besorgen. Obwohl wir das einzige einfahrende Auto sind, gibt es am Gate eine längere Wartezeit, da grade ein neues Computersystem eingeführt wird. Um das Permit dann zu bezahlen, müssen trotzdem direkt nach Namutoni.

Noch auf der C 38 (Teer) kurz hinter dem Gate - Ich bin mit meiner Nase noch tief im Papierkram und der Etosha-Karte……

Armin: „Ich fass‘ es nicht ein Nashorn direkt am Straßenrand !“

Ich kann so schnell gar nicht gucken und reagieren– Vollbremsung.

Ich (leicht panisch): "Wo denn, wie denn?“ 🤩

Zu spät - ich kann im Rückspiegel noch die Staubwolke und das Hinterteil erspähen – für ein Foto reicht es definitiv nicht. 🤢

Auch hier sei jetzt schon erwähnt: Es wird für uns auf unserer Tour das erste und letzte Nashorn gewesen sein –
und ich habe es nicht mal richtig gesehen, geschweige denn ein Foto (kopfschüttel 😵 )!

Es hilft alles nichts, wir fahren weiter Richtung Namutoni. Das Fort/Camp macht auf uns einen nicht wirklich ansprechenden Eindruck, aber wir müssen ja glücklicherweise nur unser Permit bezahlen und es kann weiter gehen.

Etwas desorientiert suchen wir den Weg Richtung Fischer’s Pan und finden ihn dann auch. Wir fahren gegen den Uhrzeigersinn die Wasserlöcher an der Fischer’s Pan ab.

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Ein paar gefiederte Freunde:

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Sonstige Sichtungen:

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In der Gegend um das Aroe Wasserloch trauen wir unseren Augen nicht. Plötzlich steht er da, ein wunderschöner einsamer Elefantenbulle. Ein wirklich prächtiges, mächtiges Exemplar. Wir sind beeindruckt und wollen uns gar nicht mehr losreißen, wir bewundern ihn eine ganze Weile. So schön!

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Wir fahren weiter Richtung Tsumcor. Dort wird die Pad teilweise definitiv nur noch mit 4x4 passierbar, da aufgrund der vorausgegangenen Regenfälle die Straße erneuert wird. In der Baustelle sehen wir bewaffnete Arbeiter – klar, ist ja auch nicht ganz ungefährlich, so mitten in der Etosha rumzustehen….

Es begegnet uns ein Baustellen-LKW nach dem anderen. Das macht dieses Teilstück nicht gerade schön zum Fahren und Tiersichtungen sind bei dem Lärm und Verkehr auch nicht drin.

Hinter Tsumcor biegen wir auf den Weg direkt an der Pfanne entlang ab – hier wird es wieder ruhig und beschaulich – wir sehen die ersten Flamingos. Doch wer denkt, das wären viele – es kommt noch viel besser! Flamingos soweit das Auge reicht.

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Das kurze Stück, das wir direkt an der Pfanne entlang fahren, nutze ich, um das viele Wasser, das wir trinken loszuwerden. Eigentlich darf man im Park ja nicht aussteigen, aber – es gibt im Etosha so gut wie keine Toiletten! Und wir haben gar keine gesehen! Oder waren wir blind? 🤨

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Kurz vor der Ausfahrt durch das King Nehale Gate, treffen wir am Andoni Wasserloch noch auf 3 Elefantenbullen, die sich ebenfalls überhaupt nicht von uns beeindrucken lassen.

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Ich weise Armin vorsichtshalber mal an, den Fuß am Gas zu lassen und im Falle einer abrupten Bewegung einer der drei Schönheiten dieses bitte voll durchzutreten! Ich habe in dieser Situation großen Respekt, die drei sind sehr nah und wir die einzigen menschlichen Wesen auf weiter Flur! Aber das Wasserspiel bzw. der Durst scheinen weitaus interessanter – und das ist auch gut so. Auch hier bleiben wir eine ganze Weile, um die grauen Eminenzen ausgiebig zu beobachten.

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Erst einmal durch das Gate wieder zurück zur B1 wird es langweilig und öde. Riesige Rinderherden auf kargstem Land. Keine Ahnung wer auf die Idee kommt, in diesem Gebiet so viele Rinder zu halten. Auf dem Weg Richtung Oshivelo stehen ständig Kühe, Esel, Ziegen an oder auf der Straße. Hier wird offensichtlich ausgiebig Viehzucht betrieben.

In Oshivelo tanken wir an einer kleinen Tankstelle, mit einer unlustigen Tankwartin. Bei Ankunft in der Lodge genießen wir noch einmal den Pool und am Abend das Dinner.

Heute gibt es Schweinefilet vom namibischen Schwein – auch sehr lecker!

Morgen früh starten wir mit einem Interpretive Bush Walk mit Alfred.
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Sonntag, 15.2.2015 / Etosha Ost – Etosha West

Heute müssen wie die Aoba Lodge verlassen – das finden wir sehr schade! Hier haben wir uns ausgesprochen wohl gefühlt und werden definitiv einmal wiederkommen!

Aber bevor wir zur nächsten Etappe starten, stehen wir am heutigen Tag ausgesprochen früh auf. Noch vor Sonnenaufgang treffen wir uns um 6.00 Uhr mit Alfred zum Interpretive Bush Walk. Das bedeutet, wir gehen zu Fuß. Aber zunächst fahren wir mit dem Safari-Fahrzeug zu der Stelle, an der wir den Busch aus einer neuen Perspektive kennenlernen werden. Wir werden wie die frühen Entdecker zu Fuß durch den Busch gehen und der Natur etwas näher kommen.

Zunächst stattet Alfred uns mit Wasserhaltern und Wasser aus. Danach wird das Gewehr geladen und geschultert (also nur Alfred – wir nicht). Dies dient unser aller Schutz im Falle einer lebensbedrohlichen Situation. Die Munition ist abgezählt – Im Falle eines Falles hätten wir 5 Schuss…. 🤩

Es geht los. Alfred erklärt uns Pflanzen und Tierspuren, die unseren Weg kreuzen. Den Sonnenaufgang erleben wir umgeben von der Natur. Ein beeindruckender Moment.


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Wir gehen ein Stück weiter und sehen die ersten Giraffen und Zebras, die die kühlen Morgenstunden genießen. Herden von Giraffen, Kudus, Impalas und Springböcken tauchen im Busch auf. Alles ist sehr friedlich.


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Zurück auf der Lodge stärken wir uns noch mit einem ausgiebigen Frühstück. Nach einer herzlichen Verabschiedung brechen wir auf. Unser heutiges Ziel ist Okaukuejo.

Die ersten Wasserlöcher bestechen durch gähnende Leere. Wir freuen uns über die Sichtung von Geiern und einem Raubadler (? – liegen wir da richtig?), der gerade sein Frühstück verzehrt.

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Auch heute haben wir wieder Eli-Glück. Dicht an der Pad treffen wir wieder einmal auf einen prächtigen Bullen. Irgendwie sehen wir nur die männlichen Einzelgänger, aber das soll sich noch ändern.


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Wir passieren unzählige Wasserlöcher und sehen immer wieder ein paar vereinzelte Herden. Doch die großen Massen sind heute nicht unterwegs - Aber das hatten wir auch nicht erwartet.


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An einigen Wasserlöchern tummeln sich unglaublich viele Vögel.


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An mir nagt noch das verpasste Nashorn. Ich will unbedingt ein Nashorn sehen. Deshalb entscheiden wir nach Springbokfontein den Weg über Goas/Noniams Richtung Rhino Drive zu nehmen. Wir glauben einfach fest daran, dass der Drive sicher so benannt wurde, da dort viele Rhinos vorkommen. Ob dies wohl tatsächlich so ist?

Jedoch ist das für uns unfreiwillig kurze Stück des Rhino Drives ein wunderbares landschaftliches Erlebnis – die Vegetation ist hier dichter und grüner.

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Rhino Exkremente haben wir schon entdeckt – nur leider kein einziges Rhino. Urplötzlich ist die Pad zur Weiterfahrt auf dem Rhino Drive Richtung Westen gesperrt. Nun müssen wir über Halali in Richtung Salzpfanne. Das war eigentlich nicht der Plan. Ich sehe schon meine Chancen für eine Rhino-Sichtung dahinschwinden. Wir erreichen wieder den Rand der Pfanne, die Vegetation wird wieder zunehmend karger.

Zwischen Rietfontein und Charitsaub - 3 Autos stehen vor uns in der Nähe eines Baums! An dieser Stelle muss etwas Besonderes sein! Wenn so viele Autos halten, ist das ein gutes Zeichen für eine Sichtung!

Nur wir sehen erst mal gar nix! Unsere Augen müssen sich erst mal sortieren, und tatsächlich:

Unter dem Baum ein Leopard! Der zeigt uns leider nur sein Hinterteil, aber trotzdem verschlägt es uns vor Ehrfurcht den Atem. Da liegt doch tatsächlich und einfach so ein Leopard – sind wir Glückspilze! So empfinden wir es zumindest – ein Leopard in freier Wildbahn ist für uns Newbies eine Sensation.

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Nur schwer trennen wir uns nach einiger Zeit von dem Leo, ohne dass er auch nur einmal in unsere Richtung geschaut hätte.

Die Fahrt geht weiter am Pfannenrand entlang. Wir fahren die Salvadora und Sueda ab und weiter nach Ondongab. Diese Gegend ist für uns ein landschaftlicher Hochgenuss. Diese unendliche Weite wirkt fast unwirklich. Wir können uns gar nicht sattsehen.


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Wir sichten noch ein paar Strauße:

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Von Ondongab biegen wir ab Richtung Aus und Olifantsbad. Ich habe eine Vorahnung, dass es sich lohnen wird.

Wir erreichen Olifantsbad - dieses Wasserloch macht seinem Namen alle Ehre: Wir sehen eine Elefantenherde mit Nachwuchs, Giraffen und Zebras ebenfalls mit Kindergarten. (Anm. d. Red.: Jetzt kommen viele Bilder)


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Wir bleiben eine ganze Weile, um den badenden Elefantenbabys zuzuschauen. Es ist spannend, wie die Gruppe miteinander kommuniziert. Faszinierend – ich bin begeistert, der Abzweig hat sich allemal gelohnt. 😄 😄


Weiter geht es nun zügig Richtung Okaukuejo. Der erste Eindruck erinnert mich an einen Freizeitpark. Hier herrscht reges Treiben und wir müssen uns erst einmal orientieren. Bei der Suche nach der Rezeption werfe ich einen Blick in den „Speiseabfertigungssaal“ und auf den direkt dahinter liegenden Pool. Schrecklich – wir sind etwas geschockt! Das soll Okaukuejo sein? Sind wir hier überhaupt richtig?

Dass man bei dem Gewusel am tierreichsten Wasserloch der Etosha sein soll, kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Nach kurzer Suche finde ich dann auch die Rezeption. Recht unwirsch werde ich gebeten die Check-In-Liste auszufüllen. Aha! Das sind also die berüchtigten NWR-Camps. Wo sind wir denn hier gelandet?

Noch bevor wir das Auto Richtung „Chalet“ steuern, sind wir uns einig, dass wir auf das gebuchte und bezahlte Abendessen des Camps lieber verzichten wollen.

Wir gehen in den gegenüberliegenden „Shop“ und kaufen für ein Picknick ein. Von unserem Proviant aus Windhoek ist auch noch reichlich übrig. Wir beschließen abends am Wasserloch zu picknicken und die wertvolle Zeit nicht zu verschwenden – wir erwarten heute Abend ja noch die wenige Tage zuvor gesichteten Herden von Elefanten und Nashörnern! Davon haben uns Mitreisende auf der Aoba Lodge berichtet.

Auch das „Bush Chalet“ enttäuscht. Haus an Haus und wenig liebevoll gestaltet, dennoch sauber - insgesamt kommt bei uns aber keine Wohlfühl-Atmosphäre auf. Ausgestattet sind die Chalets mit einer Küchenzeile und Brai-Feuerstelle im Außenbereich, jedoch gibt es weder Geschirr oder Besteck.

Die Waterhole Chalets sehen wesentlich ansprechender aus, bei zwei Nächten hätte ich umgebucht.

Wir packen erst gar nicht aus und laufen mit großen Erwartungen zum Wasserloch – es ist später Nachmittag und vielleicht sind ja schon Tiere da! Leider Fehlanzeige, außer einem einsamen Zebra weit und breit nix zu sehen.


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Wir nehmen auf einer der Bänke Platz und lassen uns erst einmal in aller Ruhe unser Picknick schmecken.

Es dämmert, die Sonne geht langsam unter aber leider immer noch gähnende Leere. Ich vertreibe mir die Zeit mit einer Testreihe von Sonnenuntergangsfotos.

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Weit in der Ferne erkennt man Giraffen, Zebras und Springböcke, die sich langsam nähern.

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Bis auf ein paar der vorgenannten Spezies lassen sich aber weder zumindest ein erhofftes Nashorn noch die Herden von Elis blicken.

Wir harren aus bis ca. 22.30 Uhr, dann haben wir keine Lust mehr. Wir sind auch ziemlich erschöpft und müde vom heutigen Tag. Insgesamt sind wir mit dem Tag gut zufrieden.

Morgen wollen wir noch vor Sonnenaufgang zum Frühstück ans Wasserloch (in der Hoffnung auf ein Nashorn und die Herden von Elis) und danach unsere Reise in Richtung Damaraland fortsetzen.
Teil 702. Apr. 2015
Montag, 16.2.2015 / Okaukuejo - Damaraland

Wir stehen noch vor Sonnenaufgang auf, hatten eine eher unruhige Nacht und genießen den (Instant-) Morgenkaffee und Bananenkuchen am Wasserloch. Hier haben wir kein Glück – es herrscht gähnende Leere!

Also beladen wir nach dem Frühstück zügig das Auto und brechen auf Richtung Süden.

Direkt nach der Ausfahrt über das Anderson Gate– ein riesiger, einsamer Eli!

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Direkt am Straßenrand – allerdings sind wir uns bei diesem Kameraden nicht so sicher, ob er unsere Anwesenheit so angenehm findet. Er ist ziemlich unruhig, beäugt uns kritisch und bewegt sich direkt auf uns zu:

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Wir lassen ihn lieber mal alleine – diese Situation ist uns nicht so ganz geheuer. Wir setzten unseren Weg fort auf der C38.


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Kurz vor Outjo biegen wir rechts auf die C39. Dieser folgen wir bis Khorixas.


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Nach etwa 52 Km erreichen wir rechter Hand den „Versteinerten Wald“. Hier ist gar nichts los, wir sind die einzigen Besucher. Ein recht fachkundiger Guide führt uns zu den herumliegenden fossilen Baumstämmen, die zwischen 240 und 300 Millionen Jahre alt sind.


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Teilweise sind die Stämme in unzählige kleine Stücke zerbrochen, teilweise sind die Jahresringe zu erkennen. Es wird angenommen, dass es sich um Treibholz handelt, das durch eine große Flut – vermutlich aus Angola – hier angeschwemmt wurde.

Zwischen den versteinerten Baumstämmen findet man auch kleinere Welwitschia mirabilis.


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Am Ausgang entdecken wir noch diesen Schmetterling:


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Weiter geht es auf der C39, dann auf der D2612 in Richtung Twyfelfontein.


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Direkt an diesem Abzweig liegt nicht sofort erkennbar das „Damara Living Museum“.

Auch hier sind wir die einzigen Besucher. Da wir im Vorfeld schon recherchiert haben, dass man mit dem Besuch dieses Museums ein ganzes Dorf unterstützt, wollen wir uns hier einen Einblick in die Kultur aus vergangen Zeiten der Bewohner des Damaralandes verschaffen.


Man wird in die verschiedenen handwerklichen Fähigkeiten eingewiesen, die Kunst des Heilens und Feuermachens vorgeführt, ein „Spielkasino“ gibt es auch und zum Abschluss bekommen wir noch eine Tanzdarbietung.


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Wir haben uns ehrlich gesagt etwas unwohl in unserer Haut gefühlt, da man einfach merkt, dass es eine Show für Touristen ist und die „Darsteller“ sich nicht mehr wirklich mit der Kultur identifizieren. Am Ein-/Ausgang gibt es einen netten Craft-Shop, wo wir ein paar Kleinigkeiten gekauft haben, da auch davon die Dorfbewohner unterstützt werden.

Ein letzter Programmpunkt steht heute noch auf dem Plan. Wir wollen weiter nach Twyfelfontein, um uns die 2.000 bis 6.000 Jahren alten Felsgravuren der SAN anzuschauen. Auch hier ist nicht wirklich viel los. Wir fragen nach „Memory“ und dem Dancing Kudu Trail (Danke Gerd für den Tipp). Leider ist sie nicht da und wir müssen mit einer Kollegin Vorlieb nehmen, die bei der Hitze auch irgendwie keine Lust hat, uns den Dancing Kudu Trail zu zeigen. Also begeben wir uns auf den Weg zu den Felsgravuren – es ist wirklich sehr heiß an diesem Tag und wir sind froh, für jedes schattige Plätzchen.

Wir erklimmen die Felsen und unser Guide erklärt uns die Felsmalereien, die zu den ältesten in Afrika gehören. Die Zeichnungen stellen überwiegend Jagdszenen dar und es sind Tiere wie Giraffen, Antilopen, Zebras und auch Löwen abgebildet. Erstaunlich ist die Abbildung einer Robbe, hier, fast 100 Kilometer vom Meer entfernt. Ein religiöser Hintergrund bzw. die Nutzung als Kultstätte wird vermutet.


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Unsere heutige Lodge, das Camp Kipwe liegt wunderschön, eingebettet in die für das Damaraland typisch roten Granitfelsen.


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Bei unserer Ankunft gibt es zur Begrüßung gekühlte, nach Minze duftende Tücher und einen wirklich schmackhaften Begrüßungsdrink. Das tut gut nach all dem Staub und der Hitze. Wir erhalten eine Führung durch die Lodge. Der Einladung zum Sundowner oben auf dem Hügel kommen wir später gerne nach.

Ausgerechnet hier hat unsere Planung versagt. Der Abenddrive ist leider schon ausgebucht und am Elephant Nature Drive am Morgen können wir nicht teilnehmen, da dieser 4-6 Stunden dauert! Das wussten wir nicht, und dies wäre für uns nicht der einzige Grund gewesen noch eine Nacht länger zu bleiben! Das ist sehr schade, aber leider nicht mehr zu ändern.

Also bezogen wir das schon gebuchte Chalet N. 9 - Danke liebe „Lotusblume“ für diese Empfehlung! Dieses liegt besonders schön, ganz am Ende der Lodge und man genießt ungestört die wunderschöne Aussicht.

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Ich teste gleich mal die Dusche im Außenbad! Das Wasser wird übrigens durch einen holzbefeuerten Ofen erwärmt. Auch ansonsten wird das Camp eco-friendly geführt.

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Und für Annick habe ich sogar ein Klobild ;-))

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Die Landschaft hier zählt für uns mit zu den schönsten in Namibia – wir sind hier wieder einmal im Paradies und können uns nicht satt sehen an der Landschaft.

Für den Sundowner klettern wir auf den Hügel. Wir genießen den Sonnenuntergang bei einem „Rockagama“. In weiter Ferne sind Kudus und Impalas zu sehen.

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Zum Dinner gibt es sehr leckeren Fisch, dazu genießen wir einen Goedverwacht Shiraz Rose. Service und Ambiente sind für uns perfekt!

Zurück am Chalet betrachten wir noch eine ganze Weile den Sternenhimmel. Wir bedauern es sehr, nicht noch einen weiteren Tag bleiben zu können.
Teil 803. Apr. 2015
Dienstag, 17.02.2015 / Damaraland - Swakopmund

Schon früh am Morgen werden wir von den ersten Sonnenstrahlen geweckt und wir klettern nochmal auf den Hügel, um diese grandiose Landschaft noch eine Weile zu genießen.

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Man kann sich einfach nicht sattsehen.

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Vor unserem Chalet erwartet uns schon ein Besucher:

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Nun wird Zeit zu frühstücken und auch hier bleibt kein Wunsch offen. Ein wunderbar gedeckter Frühstückstisch mit der grandiosen Landschaft im Blick, dieser Tag lässt sich wunderbar an.

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Während des Frühstücks können wir dieses Pärchen beobachten:

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Und diese 3 gefiederten Freunde leisten uns auch Gesellschaft:

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Nur ungern verlassen wir dieses Wunderland und beladen unseren Hilux. Wir trauen unseren Augen nicht – das Auto wurde tatsächlich gewaschen! 🤩 🤩 Da haben wir nicht schlecht gestaunt.

Heute starten wir gen Swakopmund. Vom Camp geht es über die D 2612 auf die C 35 nach Uis.

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Vorbei an der "Mall":

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Und anderen Häuschen:

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Die Wanderung zur Brandberg White Lady fällt der Hitze zum Opfer - Es ist einfach zu heiß in dieser Jahreszeit für größere Wanderungen. Dafür hätten wir 2-3 Stunden einplanen müssen.

Die Landschaft wird zunehmend karger - Wir folgen der C 35 nun für mehrere Stunden.

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Die Fahrt ist wirklich die Langweiligste und unspektakulärste Etappe, die wir jemals gefahren sind. Nichts als Sand und öde Wüste. Während der Fahrt musste ich öfter einmal an den Kommentar zur unserer Routenplanung von "Randfontein" hier im Forum denken.

Er schrieb: " Hier hat der liebe Gott vergessen, die Landschaft einzubauen" - und genauso ist es!

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Kurz vor dem Abzweig auf die C 34 Richtung Heinties Bay treffen wir auf einen deutschen Motorradfahrer, der am Straßenrand steht. Wir halten an, um zu schauen, ob er Hilfe benötigt. Aber bei ihm ist alles ok - wir unterhalten uns noch kurz und bestaunen den Mut, mit dem Motorrad alleine durch diese Öde zu fahren (wir fahren selbst Motorrad, aber das würden wir uns sicher nicht antun). Auf diesem Streckenabschnitt sind uns übrigens sehr viele Motorradfahrer begegnet.

Wir verabschieden uns und kurz darauf sehen wir den Atlantik direkt vor uns liegen!

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Weiter geht es auf der C34, welches eine Salzstraße ist. Dieser Belag ist uns völlig unbekannt, lässt sich bei Trockenheit aber prima fahren.

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Auf dem Weg liegt ein Schiffswrack am Strand, was wir zum Anlass für eine kleine Pause nehmen.

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Wir sind am Meer und es nichts ist mehr von der Hitze des Vortages zu spüren. Die Luft hier ist klar und frisch. Sehr angenehm.

In Swakopmund führt unser erster Weg zur Schlüsselübergabe für unser Apartment zum Cornerstone Guesthouse. Dort werden wir schon erwartet und Bettina fährt gemeinsam mit uns, um uns in die Geheimnisse der namibischen Sicherheits- und Überwachunstechniken einzuweihen.

Für unser Appartment ist die Nutzung der Tiefgarage inklusive. Also fahren wir die riesige Karre erstmal ein Stockwerk tiefer – es reicht gerade so mit der Höhe.

Hier ist ist alles alarmgesichert und ich hoffe, wir können uns die ganzen Knöpfe mit ihren Funktionen merken. 😕

Auch das Appartment selbst ist natürlich ein Hochsicherheitstrakt!

Es öffnet sich die Tür zu unserem zu Hause für die nächsten Tage!

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Bettina erklärt uns alles und gibt uns noch ein Notfallhandy, das für Gäste des Cornerstone zum Standard gehört. Darüber können wir Sie oder die Inhaber immer und zu jeder Zeit erreichen.Sehr nützlich, wenn wir mal den falschen Knopf am Alarm drücken sollten 😮

Wir beziehen den Masterbedroom und freuen uns über den tollen Blick auf den Atlantik. Insgesamt verfügt das Appartment über 3 Schlafzimmer und 2 Bäder - ja, es ist leicht überdimensioniert, aber ich wollte in Swakopmund unbedingt eine Unterkunft mit direktem Meerblick und die Hotels, die das bieten, fand ich alle nicht so ansprechend.

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Wir sind sowieso gerne in Ferienwohnungen unterwegs und das ist eine schöne Abwechslung auf unserer Tour. Armin freut sich über den Fernseher und ein funktionierendes WLan. Ich freue mich über die Waschmaschine und noch mehr über den Trockner 🤪 ! Wir sind für 3 Tage wieder in der Zivilisation.

Wir richten uns erst mal häuslich ein, rufen kurz bei Eva an, mit der wir zum Abendessen verabredet sind.

Zum Abendessen hat Eva den "Western Saloon" ausgesucht. Die Karte hat alles zu bieten und Christian ist super nett. Eva und Armin wählen Seezunge, ich Calamari. Alles ist sehr lecker und mehr als reichlich.

Nachdem sich Eva verabschiedet hat, genießen wir noch die frische Brise auf unserer großzügigen Terrasse mit Meerblick. Wunderbar! 😄

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Für den nächsten Tag sind wir mit Eva zur Katamarantour verabredet.
Teil 906. Apr. 2015
Mittwoch, 18.02.2015 / Swakopmund - Katamarantour mit Namibiancharters


Schon früh werden wir von Eva abgeholt und wir gehen zunächst schön Frühstücken ins "Village Cafe". Das Cafe hat uns unser Sohn empfohlen - hier gibt es sehr leckeres Frühstück in origineller Atmosphäre.

Anschließend fahren die schöne Küstenstraße entlang in Richtung Walvis Bay, der Katamaran ist schon startklar - es kann also losgehen!

Heute morgen haben wir eine wunderbar klare Sicht und das Meer ist absolut ruhig.

Unser Guide Mike mit seinen "Assistenten":

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Wir passieren die Austernbänke vor Walvis Bay...

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... ein Schiffswrack ....

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...die Pelican Point Lodge ....

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.... Schiffe, die auf die Weiterfahrt warten ...

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.... einige Seevögel .....

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....und Robben im Wasser und auf den Sandbänken, so weit das Auge reicht:

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.... ein Öhlborschiff, das derzeit in Walvis Bay zur Reparatur vor Anker liegt....

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Diese Robbe verfolgt uns eine ganze Weile und es ist beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit:

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Leider sehen wir weder Mola Mola (Sunfish), noch Wasserschildkröten oder Delphine.

Dafür aber noch ein paar Flamingos:

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Dennoch ist eine schöne Abwechslung, einen Vormittag auf dem Meer zu verbringen, nicht zuletzt wegen der Leckereien an Bord 😄 :

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Den Nachmittag nutzen wir für einen Besuch bei Evas Hundchen und anschließend gehen wir zum nahe gelegenen Superspar, um für unser Abendessen einzukaufen.

Wir wollen den heutigen Abend im Appartment verbringen und den Sonnenuntergang auf unserer großzügigen Terrasse genießen.

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Teil 1006. Apr. 2015
Donnerstag, 19.02.2015 / Swakopmund – Living Desert Tour

Pünktlich um 8.00 Uhr werden wir von Douglas, unserem Guide von Living Desert Adventures, abgeholt.

Am heutigen Vormittag werden wir uns den Kleinen und Kleinstlebewesen in den Dünen von Swakopmund widmen.

Der Landy, in dem wir Platz nehmen dürfen, scheint uns ein geeigneter fahrbarer Untersatz für diesen Ausflug zu sein. Wir holen noch zwei Damen an einem Hotel ab und fahren in Richtung des Wüstengürtels zwischen Swakopmund und Walvis Bay .

Bei diesen Touren wird strengstens darauf geachtet, dass Geröllflächen nicht beschädigt werden, um dem Öko-System keinen Schaden zuzufügen.

Die Tour startet nur wenige Meter außerhalb von Swakopmund im Flussbett des trockenen Swakop River.

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Hier steigen wir aus und Douglas erklärt uns anschaulich und ausführlich den Lebensraum Wüste. Die Wüstentiere leben eher auf der windabgewandten, weichen Seite, denn hier sammeln sich die durch den Wind angewehten die Gräser und Samen.

Douglas bezeichnet das als "Dünen-Müsli", das die Silberfische gerne fressen - die Käfer wiederum fressen die Silberfische - Echsen die Käfer und Schlangen die Echsen.

Schon bald findet er diese Baby-Blindschleiche:

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Und diesen Tok-Tokkie:

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Weiter geht es tiefer in die Wüste hinein. Immer wieder halten wir an, um nach Spuren auf den Dünen zu suchen. Douglas ist ganz in seinem Element 😁

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Auch hier ist die Landschaft beeindruckend.

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Douglas entdeckt die erste Schlange - eine Namib Sidewinder:

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Auch wir gehen auf die Suche - unsere erste Aufgabe besteht darin, ein Chamäleon zu finden – was mir dann tatsächlich auch gelingt 🤩

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Die Landschaft lädt auch immer wieder zum Fotografieren ein:

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Auf der Weiterfahrt entdecken wir diese Wespe, die sich gerade wieder in den Sand eingräbt.

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Douglas ist ständig auf der Suche nach weiteren Lebewesen der Wüste.

Und entdeckt tatsächlich eine Dancing White Lady:

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Die Weiterfahrt eröffnet immer neue Formationen der Dünenlandschaft:

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Eine Hornviper 🤩

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Es ist noch ein Jungtier und wir fotografieren aus sicherem Abstand, denn diese Spezies ist äußerst giftig. Da sie so friedlich ist, lassen wir sie in Ruhe und ziehen weiter durch die Wüste.

Schon bald entdecken wir ein weiteres Chamäleon. Und heute ist definitiv sein Glückstag :

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Für einen weiteren Leckerbissen werden keine Mühen gescheut:

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Wir fahren wieder ein Stückchen weiter:

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Douglas sucht und buddelt was das Zeug hält.

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Zum Abschluss finden wir noch diese farbenprächtige Schönheit - einen Palmatogecko:

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Es sei angemerkt, dass jedes Tierchen mit aller Vorsicht wieder in sein Gebiet zurückgesetzt wird und sofern erforderlich mit ausreichend Schatten versorgt wird :-))

Wir beenden den diese beeindruckende Wüstentour mit einer rasanten Fahrt durch die Dünen bis zu dem Punkt, an dem der Atlantik auf die Dünen trifft.

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(Das sind übrigens wir, damit Ihr wisst, bei wem Ihr überhaupt mitfahrt 😉 )

Douglas fährt uns zurück in die Stadt und wir nutzen den Nachmittag für einen Stadtbummel.

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Für den Abend sind wir wieder mit Eva verabredet, auch um die Einzelheiten für den kommenden Teil unserer Reise zu besprechen. Und weil es uns vorgestern so gut geschmeckt hat, gehen wir wieder zu Christian in den „Western Saloon“.

Nach einem leckeren Essen verabschieden wir uns von Eva und genießen unseren letzten Abend am Atlantik.

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Morgen geht es dann weiter in Richtung Süden.
Teil 1109. Apr. 2015
Freitag, 20.02.2015 / Swakopmund – Sossus Dune Lodge

Wir verlassen das schöne Apartment und fahren zum Cornerstone Guesthouse, um die Schlüssel abzugeben.

Gestern habe ich ganz vergessen, das Permit für die gebührenpflichtige Pad ab Hotsas zu besorgen. Das müssen wir heute vor der Abfahrt noch erledigen.

Zuerst einmal aber gehen wir zum Frühstücken zum Cafè Raith. Sehr leckere Brötchen und Croissants, so eine Qualität bekommt man in Deutschland gar nicht mehr.

Das Permit Office im MET soll angeblich um 8.00 Uhr öffnen, also bin ich um Punkt 8 Uhr da.
Im Office herrscht leider gähnende Leere 😊 – ich warte sicher 20 Minuten und dann taucht endlich die zuständige Dame auf. Wenigstens geht es schnell mit der Ausstellung des Permits und es kann losgehen.

Heute liegen wieder einige Kilometer vor uns mit dem Ziel Sesriem – Sossus Dune Lodge.

Das Licht ist heute ziemlich schlecht, es ist total diesig. Den Schlenker auf die D 1991 zur Mondlandschaft lassen wir aus. Auch die größte Weltwitschia weckt heute nicht unser Interesse.

Wir fahren also zunächst auf die B2 und kurz hinter Swakopmund auf die C34, über die große Wasserleitung, durch das Swakop-Revier und dann weiter links auf die C28.

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Bei Hotsas biegen wir ab auf die gebührenpflichtige Pad.


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Kurz nach dem Abzweig sehen wir die ersten Bergzebras in größerer Entfernung und Strauße, die unseren Weg kreuzen.


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(Die Bergzebras sind so weit entfernt, dass mein Objektiv es kaum schafft ..)

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Es tun sich immer wieder schöne Aussichten auf:

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Und wieder ein paar Bergzebras - diesmal schon etwas näher:

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Irgendwann biegen wir ab auf die C14.


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Nun führt uns der Weg durch den Kuiseb- und Gaub Canyon - Diese Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll.

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Vereinzelt kreuzen Strauße unseren Weg:

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Am Straßenrand begegnet uns diese Stute mit Fohlen.

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Und wieder ein Bergzebra:

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Es ist immer noch kein besseres Licht. Bald erreichen wir die C19.

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Obligatorischer Halt bei „Moose McGregors“ Desert Bakery, um Namibias besten Apfelkuchen zu kosten.

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Es ist schon skurril, zwei Bäckereien direkt nebeneinander im Nirgendwo. Der Kuchen ist lecker und wir schauen uns noch ein wenig um.

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Weiter geht es Richtung Süden auf der C19.

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Nach weiteren 70 Km erreichen wir Sesriem, wo wir vor Einfahrt in den Park noch tanken.

Im Park angekommen, besorgen wir gleich das Permit und fahren direkt weiter in die Sossus Dune Lodge.

In der Lodge kann man nicht direkt an das Hauptgebäude anfahren, an einem vorgelagerten Parkplatz wird das Gepäck in einen Wagen der Lodge umgeladen, um die letzten Meter zur Lodge zu gelangen.

Wir checken ein und schauen uns im Hauptgebäude um. Es gibt einen ganz ansprechenden Pool - dort herrscht im Moment ziemlich viel Trubel.

Für den Abend möchten wir gerne die Aktivität “Namib by night - guided after dinner stroll and stargazing” buchen. Die Antwort ist recht lapidar: „There is no car available at the moment“!
Hä?? 🤢 Na gut, dann halt nicht!

Hier ist es heute super heiß und wir beziehen erst einmal unsere strohgedeckte Hütte. Der Weg dorthin führt über einen Holzsteg und wir müssen schon ein gutes Stückchen laufen. Die Anlage ist weitläufig und es geht vom Hauptgebäude aus zu jeder Seite ein Holzsteg mit 12 Einheiten ab.

Die Lodge ist direkt an einen Felsen gebaut mit wunderbarem Blick in die Weite des Landes.

Die Hütten sind sehr geräumig und originell ausgestattet - es gibt ein riesiges Badezimmer! Besonders schön sind die Terrasse und die bodentiefe Fensterfront direkt vor dem Bett.

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Allerdings gibt es auch einenNachteil: Keine Klimaanlage, nur ein Standventilator, der die heiße Luft noch verteilt.

Ebenfalls nicht so schön ist der Müll von unseren Vorgängern auf der Terrasse, aber die Unterkunft gefällt uns dennoch gut.

Wir wollen eigentlich für ein Stündchen am Pool entspannen, aber dort ist es immer noch ziemlich voll und wuselig (es scheint eine größere Reisegruppe zu sein), dass wir uns lieber wieder auf unsere Terrasse zurückziehen. Von hier aus fotografiere ich die Abendstimmung.

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Für das Dinner wurde heute Abend draußen auf der großen Veranda gedeckt, mit Blick in die Landschaft und auf das winzige, beleuchtete Wasserloch – es herrscht eine andächtige Ruhe – bis zu dem Moment, in dem die Reisegruppe eintrifft und den Laden richtig aufmischt. 🤢 🙄

In dieser Lodge muss das Abendessen übrigens extra gezahlt werden und kann nicht im Voraus gebucht werden. Heute gibt es Hähnchenbrust mit Nudeln. Das Essen ist guter Durchschnitt – aber kein wirkliches Highlight. Außerdem müssen die Getränke immer am gleichen Abend gezahlt werden, auch wenn man mehrere Tage bleibt. Also genügend Bargeld mitnehmen, man kann nicht aufs Zimmer schreiben lassen.

Während des Abendessens nähert sich ein Schakal der Veranda – hier scheint es wohl häufiger einen Leckerbissen für ihn zu geben.

Es dauert nicht lange, bis einige Mitglieder der Reisegruppe den Schakal entdecken und umgehend mit der „Raubtierfütterung“ beginnen. Wir halten zwar nichts davon, wildlebende Tiere zu füttern (und beteiligen uns auch nicht), aber dadurch gelingt mir ein ganz nettes Foto:

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In der Nacht kühlt es glücklicherweise etwas ab und wir können relativ gut schlafen, morgen früh werden wir noch weit vor Sonnenaufgang ins Sossusvlei starten.
Teil 1210. Apr. 2015
Samstag, 21.02.2015 / Sesriem - Sossusvlei


Unser Wecker klingelt sehr früh - es ist 4.30 Uhr.

An der Rezeption holen wir rasch unsere bestellten Frühstückspakete ab und laufen das kurze Stück zum Auto. Es ist noch stockdunkel.

Es sind gute 60 KM einfache Fahrt bis ins Dünental. Wir tasten uns relativ vorsichtig durch die Dunkelheit auf der Straße voran.

Während der ganzen Fahrt begegnet uns kein weiteres Auto.
Es dämmert schon leicht, als wir den 2x4 Parkplatz erreichen.

Noch sind wir unentschieden, ob wir tatsächlich die letzten 5 Km durch den Tiefsand bis ins Sossusvlei wagen sollen. Hier gibt es die Möglichkeit auf einen Shuttle aufzuspringen. 😕

Wir überlegen noch einmal kurz, entscheiden dann aber doch selbst zu fahren. Schnell Luft aus den Reifen und los geht’s. 🤩

Und tatsächlich ist das gar nicht so schwer – zumindest solange niemand entgegenkommt.

Im Dünental stehen auf dem Parkplatz nur 4 weitere Autos. Deren Insassen haben es sich schon hoch oben auf der Düne bequem gemacht.

Jetzt aber nix wie los - schließlich sind wir ja wegen des Farbenspiels der Dünen im Licht der aufgehenden Sonne hier.

Die Aufstieg auf den Big Daddy starten wir zunächst etwas ungeschickt – schnell stellen wir fest, am Kamm der Düne läuft es sich besser!

Rechtzeitig zum Sonnenaufgang haben wir es auch für ein gutes Stück geschafft – bis ganz oben werden wir aber definitiv nicht weiter gehen. Das ist schon brutal anstrengend.

Wir genießen dieses wirklich traumhafte Schauspiel von Licht und Schatten in dieser endlosen Weite in vollen Zügen.

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Die Sonne geht auf:

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Hier oben kann man es gut aushalten und hat eine grandiose Kulisse:

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So langsam machen wir uns auf den Weg hinunter ins Deadvlei, schließlich wollen wir auch dort noch vor dem großen Ansturm die Ruhe nutzen:

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Die Düne hinunter geht es natürlich viel einfacher.
😉

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Ein junger Asiate, der mit einem Fahrzeug des NWR nach uns angekommen ist, spricht uns an und fragt, ob wir ihn später mit zur Düne 45 mitnehmen können. Klar – kein Problem! Wir wollen uns dann später am Auto treffen.

Wir wandern eine ganze Weile durch das Deadvlei. Noch sind nur eine Handvoll Besucher unterwegs.

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Langsam aber sicher trudeln diejenigen ein, die erst nach Sonnenaufgang das Gate passieren durften.

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Man kann sich von dieser unwirklichen Umgebung gar nicht losreißen:

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Nun treffen wir unseren Mitfahrer wieder, der übrigens aus Japan kommt und schon seit einem halben Jahr durch ganz Afrika reist. Ein netter junger Mann, der mein Angebot von Speis und Trank dankend annimmt.

Wir wollen nun langsam Richtung Düne 45 aufbrechen.

Die Fahrt durch den Tiefsand zurück gestaltet sich recht spannend - die leicht unkontrolliert erscheinenden Driftbewegungen von zwei uns entgegenkommenden Fahrzeuge, lassen uns kurz den Atem stocken – aber es geht alles gut! 😄

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Wir kommen schließlich für einen kurzen Stop sicher an der Düne 45 an. Hochkraxeln wollen wir nicht mehr – es ist schon wieder ziemlich heiß.

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Unseren Fahrgast setzen wir natürlich nicht an der Düne 45 ab und lassen ihn dort stehen, wir fahren ihn selbstverständlich bis zur Campsite.

Obwohl die Hitze schon recht unangenehm wird, beschließen wir doch jetzt schon in den Sesriem Canyon hinabzusteigen. Der Zugang zum Canyon liegt direkt auf dem Weg zur Lodge und am Nachmittag wollen wir uns dann etwas ausruhen. Wir sind ja schließlich sehr früh aufgestanden.

Wir laufen im Canyon einmal in jede Richtung – dort unten ist so gut wie kein Mensch und die Felsen spenden angenehmen Schatten.

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Zurück in der Lodge wird unser Plan des Ausruhens sowohl durch die Hitze als auch der Ankunft einer chinesischen Reisegruppe zunichte gemacht. 😈 😈

Die Hitze treibt uns im Minutentakt in die kalte Dusche und die chinesischen Gäste, die mit ihren Kleinkindern die beiden Hütten direkt neben uns beziehen unterhalten sich schreiend über unsere Hütte hinweg. 🤢

Auch heute Abend nehmen wir das Abendessen auf der Veranda der Lodge ein. Wir genießen unseren Gin Tonic und den Sonnenuntergang.

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Am heutigen Abend ist es während des Essens glücklicherweise auch angenehm ruhig und das Essen ist sehr lecker - es gibt Schweinelendchen mit Polenta und Gemüse.

Der Schakal trifft pünktlich zur Essenszeit auch wieder ein. Nur gibt es heute keine Leckereien für ihn.

Wir gehen relativ früh zu Bett, da wir ziemlich kaputt sind und morgen wieder eine längere Strecke vor uns haben.

Unsere Reise geht weiter nach Klein-Aus und wir wollen natürlich die D707 fahren.
Teil 1312. Apr. 2015
Sonntag, 22.02.2015 / Sossus Dune Lodge – Klein Aus Vista

Es heißt wieder einmal Koffer packen, heute geht es noch weiter Richtung Süden.
Wir frühstücken gemütlich auf der Veranda der Lodge und genießen noch einmal den Blick Richtung Dünen.

Nachdem das Auto beladen und getankt ist folgen weiter der C 27 Richtung Süden. Und schon bald treffen wir auf das Wappentier Namibias:

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Die Fahrt führt uns ein Stück durch das Namib Rand Nature Reserve, eines der größten privaten Naturschutzgebiete in Afrika, in dem auch die Lodges von Wolwedans liegen.

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Und wieder begegnet uns ein einsamer Oryx:

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Hinter Betta biegen wir auf die D707, die ja zu einer der landschaftlich schönsten Strecken Namibias zählen soll. Wir sind schon sehr gespannt....

Schon bald treffen wir wieder auf eine Oryxherde:

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Dieser hier hat es sehr eilig:

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Tatsächlich ist die Landschaft hier beeindruckend, allerdings ist es auch heute irgendwie diesig und man hat das Gefühl in der Luft schwirren winzige Staubteilchen.

Die D707 fahren wir gut 100 km und sie beeindruckt durch ständig wechselnde Ausblicke.

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Erste Köcherbäume sind auf den Bergkämmen zu sehen:

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Manchmal steinig und karg, dann wieder rot und sandig und manchmal tauchen auch ein paar Pflänzchen in der roten Erde auf und immer wieder zerklüftete Berge.

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Es wird uns wirklich nicht langweilig:

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Wir verlassen die D707 und nehmen die C13 Richtung Aus und dann weiter die B4 Richtung Lüderitz.


Wir kommen schon recht früh in Klein Aus Vista an. Man könnte fast meinen, wir sind im Wilden Westen.

Wir parken vor dem Hauptgebäude vom Desert Horse Inn und werden recht freundlich empfangen, bekommen einen Flyer mit der Wegbeschreibung zu unserem Chalet und ein Begrüßungsgetränk.

Wir wollen uns auch gleich für den „Scenic Sunset' -Drive anmelden, doch leider ist der (wohl einzige) Guide in Urlaub und somit kein Drive möglich. 🤨

Mann oh Mann, mit den von den Lodges angebotenen Aktivitäten haben wir irgendwie kein Glück 🤢 🤢 .

Mit der Frage, ob wir das Abendessen im Haupthaus einnehmen wollen oder lieber ein Braai-Paket mit zum Chalet nehmen wollen, sind wir erst mal überfordert - wir besprechen das bei einem Kaffee auf der schönen Terrasse mit Blick auf den gerade neu fertiggestellten Poolbereich.

Wir entscheiden uns letztendlich für das Braai-Paket - jetzt erfahren wir aber, dass wir darauf ca. eine Stunde warten müssen 😐 .

Da wir ein Nest-Chalet gebucht haben und diese Chalets eine ziemliche Fahrstrecke vom Haupthaus entfernt liegen (ca. 15 Autominuten) lohnt es daher nicht, das Chalet jetzt sofort zu beziehen.

Die doch recht große Entfernung zum Haupthaus hat auch unsere Entscheidung für das Braaipaket maßgeblich beeinflusst – Für das Dinner im Hauptgebäude muss man abends zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs losfahren und die gleiche Strecke dann natürlich in der Dunkelheit wieder zurück.

Die Chancen stehen im Moment zu dieser Uhrzeit wohl recht gut, die Wildpferde bei Garub zu sehen und wir beschließen, schon heute zur Wasserstelle zu fahren, um so auch die Wartezeit zu überbrücken. Es ist nur ein kleines Stück die B4 runter Richtung Lüderitz, direkt am Straßenrand.

An der Wasserstelle angekommen - wir sind die einzigen Besucher - sehen wir tatsächlich eine kleine Gruppe von Wildpferden, zu denen sich ein einzelner Oryx gesellt hat.

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Auch der Oryx stillt seinen Durst:


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Die kleine Gruppe zieht sich langsam wieder zurück in die Wüste:


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In der Ferne kommt ein Hengst recht stürmisch angaloppiert:

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Er zieht kurz die Notbremse -

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um dann seinen Durst zu stillen:

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Nachdem alle Pferde wieder verschwunden sind, fahren wir zurück, um unser Braaipaket in Empfang zu nehmen und sind jetzt wirklich gespannt auf unser Chalet 🙂

Vollgepackt mit Töpfen, Schüsseln, Holz und Anzündern für den Grill brechen wir auf Richtung Chalet. Der Weg führt uns zunächst parallel zur Eisenbahnstrecke in Richtung der „Rocks“.

Wir fahren ziemlich genau 15 Minuten die Sandpiste entlang und bald entdecken wir die Auffahrt zu unserem Chalet - eng und steil, aber machbar:

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Hier schmiegen sich 8 Chalets an einen Berghang. Die Chalets sind aus Naturstein zwischen mächtige Granitfelsen gebaut und mit Bad, Kochnische, Kamin und Aussichtsveranda urig und geschmackvoll ausgestattet. Wir haben das Chalet „The Rock“ und hier ist der Name Programm:

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Wie froh sind wir, dass wir nicht nochmal zum Haupthaus fahren müssen! Die Lage der Chalets ist einzigartig. Einsamkeit, Weite, Stille und ein traumhafter Ausblick!

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Echsenbesuch:

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Und ein gefiederter Freund:

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Während ich es mir auf der Veranda gemütlich gemacht habe, taucht keine 5 Meter neben mir in der Abenddämmerung ein riesiger Kudu-Bock auf - und ich war wieder mal zu langsam mit der Kamera 🤢

Unsere Nachbarn:

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Der Grill ist mittlerweile auch schon startklar:

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Ein leckeres Bier darf auch nicht fehlen:

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Obwohl die Weinauswahl auch ganz ansprechend ist.

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Die Vorspeisenplatte, der Salat und die Ofenkartoffeln sind fix und fertig vorbereitet, sogar der Tisch ist bei unserer Ankunft bereits gedeckt.

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Die Beilagen und der Nachtisch sind super lecker und auch ohne Fleisch schon ausreichend. Das ist auch gut so, denn leider sind wir mit der Qualität des Fleischs nicht wirklich zufrieden – aber wir werden auch gut von den leckeren Beilagen und dem Nachtisch satt.

Wir verbringen den heutigen Abend auf unserer Veranda in der Stille und Einsamkeit und genießen den Sonnenuntergang:

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Nachdem die Sonne untergegangen ist, bewundern wir noch eine ganze Weile den Sternenhimmel.

Morgen müssen wir leider schon wieder weiter - Auch hier wären wir gerne noch eine weitere Nacht geblieben, dann wäre auch noch Zeit für einen Abstecher nach Lüderitz und Kolmanskop geblieben.

Aber wir kommen ja irgendwann wieder und für die nächsten beiden Tage erwartet uns schon das nächste Highlight - der Fish River Canyon!
Teil 1417. Apr. 2015
Montag, 23.02.2015 / Klein Aus Vista – Fish River Canyon

(Für alle, die schon auf die Fortsetzung, insbesondere die Canyon Tour warten: Es geht endlich weiter!)

Leider müssen wir heute schon wieder auf Pad – hier hätten wir es gut länger ausgehalten. Aber wir wollen ja noch ein ganzes Stück weiter hinunter in den Süden. Das ist dann der Preis, wenn mal so viel auf einmal machen möchte 😕 .

Bevor wir unser „ Nest“ verlassen und zum Frühstück ins Desert Horse Inn fahren mache ich noch ein paar Fotos von den Häuschen am Berg und der Umgebung:

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Unser heutiges Ziel - der Fish River Canyon! Wir sind schon richtig gespannt und voller Vorfreude 🤩 !

Aber vorher müssen wir nochmal Benzin auffüllen - die nächsten Tage werden wir keine Tankstelle mehr sehen. Also fahren wir nach Aus an dieser äußerst kreativ gestaltete Tankstelle:

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Und eine hübsche Kirche gibt es auch:

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Wir wollen die landschaftlich schönere Strecke fahren und nehmen zunächst die C13 nach Rosh Pina, dies ist eine gut ausgebaute Teerstraße und man kommt zügig voran. Die Landschaft wird zunehmend karger und manche Bergstrukturen geben schon einen ersten Hinweis darauf, dass wir uns dem „Canyon-Land“ nähern:

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Noch eine kurze Pause bevor wir in die Wildniss fahren:

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Bei Witpütz biegen wir ab auf die D 463. Die Wahl für diese Strecke entpuppt sich für uns als eine sehr gute Entscheidung und sie gefällt uns noch besser als die D707! 😄


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Die D 463 schlängelt sich entlang des Arimas Flußbetts, welches man auch immer wieder quert. Hier sieht man auch recht viel Grün:

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Einige Farmgatter wollen geöffnet und geschlossen werden - die nächsten 134 KM begegnet uns kein einziges Auto 😎 !

Wir sehen in dieser kargen Umgebung doch erstaunlich häufig Bergzebras, Strauße, Oryx und auch Baboons.


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Diese Bergzebra-Familie war ausnahmsweise nicht wirklich scheu:

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Kreuzt sogar unseren Weg:

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Nach einer wirklich schönen Fahrt passieren wir noch eine Farm mitten im Nirgenwo und irgendwann taucht dann endlich die Einfahrt zur Fish River Lodge auf:

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Der Weg zur Lodge sieht nicht nur so aus – er ist schon eine kleine Herausforderung 😮 😮 .

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Ab diesem einspurigen Weg (19 KM) brauchen wir nochmals gute 50 Minuten!! 🤩 bis zur Lodge.

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Die Strecke ist richtig holprig und, wie wir meinen, eigentlich nur mit einem 4x4 machbar.

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Kurz vor unserem Ziel, passieren wir den privaten Landingstrip der Lodge – dieser kann für Fly-in-Safaris genutzt werden. Überwiegend wird die Landebahn für die Lebensmittelbeschaffung zur Versorgung der Lodge benötigt.

Oben angekommen entdecken wir tatsächlich einen „normalen“ PKW, der es irgendwie hier hoch geschafft hat. Den Fahrer lernen wir später noch kennen, er meinte es hätte keine Probleme gegeben – Aha?! 😮 .

Auf dem Parkplatz empfängt uns eine freundliche Mitarbeiterin der Lodge. Wir bekommen eine umfangreiche Einweisung in die Angebote und Besonderheiten der Lodge und wir geben schon mal unseren Voucher für die Tagestour morgen ab.

Hier oben pfeift der Wind – das ist schon richtig krass!!! Alle Gäste bekommen beim Check-In auch dieses Körbchen – mit Earplugs 😗 :

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Die Architektur und Einrichtung der Fish River Lodge spiegelt ein wenig die rauhe Umgebung wieder, die sie umgibt. Das Haupthaus besteht aus der Rezeption, einem kleinen Shop und dem Bar- und Restaurantbereich mit einer tollen Architektur. Hier findet man moderne Designer-Möbel kombiniert mit Antiquitäten und lokaler Handarbeit sowie einen Kamin für kalte Abende.

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Auf der weitläufigen Holzterasse direkt am Canyonrand liegt der sehr einladende Pool mit einem atemberaubenden Blick:


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Die Zimmer sind sehr modern und lichtdurchflutet. Sie liegen allesamt direkt am Canyonrand.
Die Betten sind so platziert, dass man den fantastischen Ausblick auf den majestätischen Canyon genießen kann, während die Sonne aufgeht. Hier gibt es auch eine Außendusche, aber heute erreicht der Wind für unsere Verhältnisse schon orkanartige 😣 Ausmaße, da duschen wir lieber drinnen!

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Wir sind angekommen - „On the Edge of Eternity“ ! Grandios 😄 😄

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Beim einem Nachmittagskaffee auf der Terrasse genießen wir die Aussicht – der Pool sieht verlockend aus, aber der Wind ist einfach zu heftig und kalt – daher können wir es uns gut verkneifen hineinzuspringen.

Wir treffen ein sehr nettes Paar und plauschen ein wenig (@Ulla&Roland: falls Ihr das lest, meldet Euch mal 😉 ) Die beiden sind morgen bei der Canyon-Tour auch dabei und wir werden uns beim Abendessen wieder treffen.

Das Abendessen ist super lecker in einem wirklich schönen Ambiente.

Wir ahnen schon, warum hier Ohrstöpsel prophylaktisch verteilt werden – der Wind zerrt und rüttelt an den Fensterscheiben - weshalb wir auch nicht draußen zu Abend essen können – das wird ziemlich spannend heute Nacht! 😊 😊

Die Nacht ist in der Tat recht unruhig, der Wind verursacht ein riesen Spektakel, aber lässt dann Gott sei Dank etwas nach und wir schlafen irgendwann ein, an diesem wirklich schönen Ort am Rande der Ewigkeit 🙂

Auf unseren morgigen Ausflug hinunter in den Canyon freuen wir uns riesig (dieser wird übrigens ausschließlich von dieser Lodge exklusiv für ihre Gäste angeboten).

Ihr dürft also auf die Fortsetzung gespannt sein 😎
Teil 1519. Apr. 2015
Dienstag, 24.02.2015 / Fish River Lodge – Tagestour in den Canyon

Schon weit vor Sonnenaufgang steht für uns das Frühstück bereit und wir können den Sonnenaufgang von der Terrasse aus bewundern.

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Zum Glück hat der Wind heute Morgen etwas nachgelassen.

Wir sind schon richtig kribbelig und gespannt, was uns heute auf unserem Trip in den Canyon erwartet.

Für alle heutigen 7 Teilnehmer des Tagestrips sind die Lunchpakete bereits vorbereitet und Bob, unseren Guide, belädt schon fleißig den Wagen während wir frühstücken.

Nachdem wir uns alle am Wagen versammelt haben, stellt Bob sich und den Wagen für die Tour vor, den er liebevoll „Honey Badger“ (Honigdachs) nennt. Warum er diesen Vergleich zieht, werden wir bald live erleben. Honigdachse sind sehr mutig und stellen sich so ziemlich jeder Gefahr - sie nehmen es sogar mit einer Cobra erfolgreich auf.

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Bob:

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Bob beginnt zunächst mit der Geschichte zur Entstehung des Canyons:

"Nur wenige Gegenden in der Welt enthüllen die Erdschichten so dramatisch wie der Fischfluss-Canyon. Vor über 500 Millionen Jahren führte eine Verschiebung der tektonischen Platten zu einer natürlichen Nord-Süd-Verwerfung. Die Erosion begann mit dem Ausschürfungsprozess und bildete schließlich den Fischfluss, den längsten Fluss Namibias. Heutzutage stehen turmhohe Felsfassaden aus Dolomit und Granit Wache, während sich der Fluss in Kurven durch die tiefen, darunter liegenden Schluchten schlängelt.“ (Zitat Homepage Fish River Lodge)


Jetzt geht es aber los in den Canyon Nature Park! Wir fahren gemütlich los und Bob hält er immer wieder an, um uns etwas über Flora und Fauna in diesem Gebiet zu erläutern.

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Gleich zu Beginn sehen wir schon recht viele Tiere - das hätten wir gerade am Canyon überhaupt nicht erwartet.

Bergzebras, Kudus, Oryx, Springbock und Klippspringer sind hier in recht großer Anzahl anzutreffen.

Bergzebras:

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Springbock:

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Es juckt 🤪

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Oryxe, die 'gen Canyon schauen, sie genießen die Aussicht 😎 :

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Auch Kudus findet man hier:

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Ein verliebtes Klippspringer-Paar (Klippspringer bleiben ein Leben lang zusammen 😁 ):

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Die Fahrt lässt sich zunächst immer noch gemütlich an – wir passieren die Überreste der Farm, auf der bis vor kurzem noch Karakul-Schafe gezüchtet wurden. Zwei Farmen – Soutkuil (auf der sich die Lodge und der Canyon befinden) und Vergeleë (im Nordwesten) wurden zum Canyon Nature Park zusammengeschlossen.

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Nein, das ist noch nicht der berühmte „Terror“-Pass.

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Wir arbeiten uns tiefer in den Canyon:

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Die Strecke wird zunehmend anspruchsvoller, noch eine kurze Rast an der „Bush Toilet“ (es gibt keine Fotos 😗 - man sieht sie nur in der Ferne )

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Wir sind nun auf der Ebene weiter unten mit einem faszinierenden Ausblick:

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Wir können schon zum Fish River hinuntersehen:

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Noch haben wir gut lachen 😎

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Und können die Aussichten genießen:

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Bald erreichen wir den sogenannten „Terror“-Pass.

Bob weist uns lachend an: „Lean back and relax!! Don't worry!"

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Hier ist der Name Programm, die Steigungen und Abgründe machen uns schon ein bisschen Angst. Und Bob hat zeitweise nur eine Hand am Lenkrad 🤢

Ein Video möchte ich nicht vorenthalten - sofern es mir gelingt, dieses hochzuladen:

Bei YouTube ansehen ↗



Langsam aber kraftvoll arbeitet sich der Toyota im Landgang den Pass hinauf und wieder hinunter. Nach einer wirklich spektakulären Fahrt erreichen wir bald den tiefsten Punkt des Canyons und die Pools des Fish Rivers.

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Das letzte Stück gehen wir zu Fuß. Am Felsenpool errichten wir unser Rastlager und wir lassen es uns nicht nehmen, in das kühle Nass zu springen.

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Hier unten ist es sehr heiß und man kann gut nachvollziehen, warum die Wanderungen in den Canyon nur im Winter möglich sind.

Trotz des derzeit sehr niedrigen Wasserstands bekommen wir dennoch einige „Yellow Fish“ und einen riesigen „Catfish“ zu sehen. Den Catfish habe ich lieber gefüttert, als zu fotografieren 😉

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Nachdem wir uns ausgiebig abgekühlt und gestärkt haben, ist es schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Auch hier ist der „Terror“-Pass unumgänglich. Es gibt nur einen einzigen Weg in den Canyon.

Zum Abschluss der Fahrt treffen wir dieses Klippspringer-Paar:

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Es ist ein atemberaubender Abstieg tief in die Schlucht. Die Fishriver Lodge ist die einzige Lodge mit Geländezugang in das Herz des Canyons und Bob war ein ausgezeichneter Guide. Wer auf der Fish River Lodge übernachtet, sollte diesen Ausflug wirklich nicht versäumen.

Den Nachmittag nutzen wir, um uns am schönen Pool der Lodge auszuruhen.

Beim Nachmittagskaffee erfahren wir auch, dass wir doch besser bei der Bagatelle anrufen sollten, da unsere Bekannten den von uns gebuchten Garden Room bei ihrem letzten Aufenthalt auf der Bagatelle überhaupt nicht gesehen haben. Sie meinten, es gäbe nur die Dune oder Strohbale-Chalets 🤢 🤢 . Ein Blick auf die Homepage: die Zimmer sind aufgeführt. Also rufe ich kurz dort an, um das abzuklären. Mir wird versichert, dass die Garden Rooms identisch mit den Dune Chalets ausgestattet seien, der Unterschied sei lediglich die fehlende Dünenlage. Die Garden Rooms lägen lediglich direkt am Haupthaus. Für uns ist das so in Ordnung – aber irgendwie habe ich schon ein ungutes Gefühl 😵

Das Abendessen und der Service sind wie auch am gestrigen Abend wieder ausgezeichnet.

Der Wind hat am Nachmittag wieder aufgefrischt und erreicht zumindest gefühlt auch heute wieder orkanartige Ausmaße - in der Nacht rüttelt es wieder gewaltig an der großen Fensterfront.

Morgen werden wir Richtung Kalahari aufbrechen.
Teil 1622. Apr. 2015
Mittwoch, 25.02.2015 / Fish River Lodge – Bagatelle Kalahari Ranch

Leider geht auch dieser Aufenthalt viel zu schnell zu Ende. Vor dem Frühstück genießen wir noch einmal die grandiose Kulisse und wir bekommen vor unserem Häuschen Besuch:


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Diesmal ist es eine ganze Schar von Rock-Dassies. Wirklich putzig diese kleinen Wesen.

In Anbetracht der Tatsache, dass hier nicht täglich frische Lebensmittel geliefert werden können, ist die Auswahl des Frühstücks sehr gut.

Wir fahren schon recht früh los, da wir heute eine relativ große Etappe vor uns haben.

Der Weg zurück zur D 463 dauert wieder eine gute dreiviertel Stunde. Hier begegnet uns noch dieser prächtige Kudu-Bock:

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Dann folgen wir der D463 in Richtung B4, um unseren Weg weiter nach Keetmanshoop fortzusetzen.

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Bevor wir Keetmanshoop erreichen, überqueren wir den Fish River über eine lange Brücke.

An Keetmanshoop vorbei geht es weiter in den Norden. Ab der Stadt ist es nun die B 1.

Zum Köcherbaumwald biegen wir zunächst zwar ab, entscheiden uns aber kurzfristig diesen doch nicht zu besichtigen. Köcherbäume hatten wir schon am Canyon und irgendwie sah der Eingangsbereich nicht wirklich vielversprechend aus.

Also geht es zügig weiter auf der B 1 Richtung Mariental. Wir wollen rechtzeitig für den Sundowner Drive auf der Bagatelle ankommen.

Die Strecke ist durchgängig unspektakulär.

Kurz hinter Mariental biegen wir auf die C 20 und dann auf die D 1268.


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Wir freuen uns ja schon riesig auf die Bagatelle Kalahari Game Ranch. Für uns soll dieser Aufenthalt ein Highlight und der krönende Abschluss vor unserer Rückkehr nach Windhoek sein.

Das Promotion-Video der Bagatelle habe ich mir vor der Reise bestimmt 50x angesehen – und war total begeistert.

Da ich unbedingt in Namibia einen Ausritt in die Wüste unternehmen wollte, bin ich für morgen frühe bereits zum Ausritt angemeldet und Armin für den Bushmen-Walk.

Irgendwie lässt mir Zimmerthema keine Ruhe, es beschäftigt mich schon die ganze Fahrt über, deshalb beschließen wir schon im Auto vor Ort direkt auf ein Dune Chalet umzubuchen.

Schon bald erblicken wir den roten Sand und die Dünen und kurz darauf das Gate der Lodge. Auch das sieht vielversprechend aus:

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Der Weg zur Lodge führt durch Sand, und auch hier sind wir wieder ganz froh einen 4x4 zu haben.

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Als wir ankommen schauen wir uns erst einmal auf dem Gelände um und halten Ausschau nach etwas, das nach „Garden Room“ aussieht. Aber auch wir können keinen Hinweis auf die ominösen Garden Rooms finden.

Also marschieren wir los zur Rezeption, wir sind optimistisch, dass eine Umbuchung auf ein Dune Chalet problemlos möglich ist, wir sind ja in der Nebensaison.

Haben sie auch, allerdings nur für eine Nacht. Auch die Strohbale-Chalets sind „fully booked“ beziehungsweise gerade in Renovierung.

Da wir keine Lust haben am nächsten Tag schon wieder umzuziehen, lassen wir uns den gebuchten Garden Room zeigen.

Der sogenannte „Garden Room“ liegt tatsächlich direkt hinter dem Büro, mit Blick und direkt vor dem Gästeparkplatz und auf die Ställe und hat mit „Garden“ schon mal gar nichts zu tun.

Das Zimmer ist dunkel, mit nur einem winzigen Fenster. Am schlimmsten empfinden wir allerdings die Tatsache, dass es überhaupt keine Möglichkeit gibt, sich draußen vor dem Zimmer aufzuhalten. Es gibt für alle 4 Zimmer einen einzigen Plastiktisch mit 2 Stühlen und zwar direkt vor dem Fenster des Büros. Das ist alles in allem nicht wirklich idyllisch 🤢

Das Zimmer nebenan wird von einem jungen Mann bewohnt, der wie wir später sehen werden als Freiwilliger auf der Ranch arbeitet.

Mein sonst nicht so kritischer Mann entscheidet völlig spontan und für mich etwas unerwartet, dass er so unsere bis jetzt so perfekte Reise nicht abschließen möchte.

Wir werden für eine Nacht das Dune Chalet nehmen und im schlechtesten Fall morgen direkt weiter nach Windhoek fahren.

Ich bin richtig gefrustet! Und das merkt man mir jetzt auch an. Hatte ich doch die Bagatelle als absolutes Highlight eingeplant 🤢 🤢

Wir rufen auch gleich Eva an und fragen um Rat. Sie empfiehlt zunächst einmal abzuwarten. Dennoch besprechen wir schon einmal Plan B – Eva wird sich darum kümmern.

Mittlerweile sind auch deutsche Freiwillige, die auf der Bagatelle arbeiten, an der Rezeption anwesend – mir muss die Enttäuschung deutlich sichtbar anzusehen sein. Die Mädels versichern uns sehr verständnisvoll, dass die „Chefin“ gleich mit uns sprechen wird und wir werden gebeten, erst einmal bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee auf der Veranda zu warten - die „Chefin“ würde gleich kommen.

Also doch noch Hoffnung auf zwei Nächte!? 🤩

Es fällt direkt auf, dass hier im Gegensatz zu allen anderen Unterkünften richtig viel los ist - Familien mit kleineren Kindern und auch größere Reisegruppen tummeln sich auf der Veranda und am Pool. Hier ist richtig „Action“ - und wir warten eine ganze Weile auf die „Chefin“.

Für den Afternoon-Drive sind wir aufgrund des ganzen Hick-Hacks und der Warterei schon zu spät und so langsam aber sicher wollen wir dann auch mal auspacken.

An der Rezeption wird uns bei der Schlüsselübergabe versichert, dass die „Chefin“ sich dann später bei uns melden wird.

Aufgrund der Warterei und der Ungewissheit sind wir jetzt erst recht richtig genervt und sehen zu, dass wir endlich das Chalet beziehen. Das ganze Drumherum hat uns mehr als eine Stunde gekostet und unsere Stimmung ist recht gedrückt. 😐 😐

Jetzt müssen wir mit dem Auto noch ein Stück hoch auf die Dünen fahren – durch Tiefsand.

Unser wirklich tolles! Dünen-Chalet hat mit dem angeblich so identisch ausgestatteten „Garden Room“ mal überhaupt gar nichts gemein.

Es hat eine völlig andere Ausstattung und ist lichtdurchflutet - hier fühlt man sich auf Anhieb wohl! Super schön!

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Wir haben eine wunderschöne Terrasse mit Blick in die Weite und direkt vor uns grast friedlich eine Eland-Antilope.

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Ausblick in die Kalahari:

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Eine Echse:

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Unsere Stimmung hellt sich ein wenig auf und wir hoffen ja immer noch auf ein Wunder, dass wir vielleicht doch ohne Umzug die geplanten zwei Tage bleiben können.

Erst einmal genießen wir die Abendstimmung auf der Terrasse unseres Chalets.

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Dennoch sind wir unruhig und wollen daher rechtzeitig in Richtung Haupthaus aufbrechen, um einen Sundowner zu nehmen und dabei vielleicht noch positive Nachrichten zu bekommen.

Wir werden von der Eland-Antilope und dem zahmen Springböckchen mit den abgeschnittenen Wasserschläuchen als „Geweihschutz“ begleitet. Hier ist es schon ein bisschen wie im Zoo.

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Die Mitarbeiterin an der Rezeption ist erstaunt, dass die Chefin noch nicht mit uns gesprochen hat – sie verspricht uns, sie würde gleich zu uns kommen. Wir nehmen erst einmal einen Gin Tonic an der Bar.

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Es kommt aber niemand und es wird langsam Zeit für das Abendessen – wir sind schon die letzten Gäste, die Platz nehmen.

Das Abendessen wird in der Lapa am Pool in Buffetform serviert. Es ist eine recht schöne Inszenierung mit Lagerfeuer und stimmungsvoller Beleuchtung (die Bilder sind leider nicht der Brüller).


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Die Vor- und Nachspeise wird serviert und das Hauptgericht in Buffetform angeboten. Das Fleisch wird frisch gegrillt.

Der Service ist zunächst schleppend – wir warten eine Ewigkeit auf die Aufnahme der Getränke und die Vorspeise. Als wir endlich unsere Getränke hatten, wirkte der Service schon fast etwas übertrieben freundlich - hier ist zumindest für uns irgendwie der Wurm drin. 🙄 🙄

Der zahme Springbock besucht auch schon mal die Gäste während des Essens am Tisch, um zu schauen, was es so Leckeres gibt.

Auch während des Abendessens hören und sehen wir wieder nichts von der „Chefin“.

Wir entscheiden nun selbst und beschließen morgen früh abzureisen.
Eva hat für uns schon Plan B organisiert und eine wirklich tolle Lösung gefunden.

Wir finden es wirklich schade - auf die Bagatelle hatte ich mich ganz besonders gefreut und jetzt komme ich nicht mal zu meinem morgendlichen Ausritt, denn wir werden die bereits gebuchten Aktivitäten für den kommenden Tag absagen.

Liebe eingefleischte Bagatelle-Fans:
Dies spiegelt unsere Erfahrung aufgrund einer von uns aufgrund falscher Informationen falsch gebuchten Zimmerkategorie wieder - also selbst schuld! 😵 😵

Dennoch hätten wir erwartet, dass das Management sich um uns bemüht. Dies wurde uns schließlich auch ungefragt avisiert und wir haben mehrfach nachgefragt.

Da die Bagatelle aber auch in der Nebensaison gut ausgebucht zu sein scheint und vor allem bei
Familien und Reiterscliquen beliebt scheint, hat man es offensichtlich nicht (mehr) nötig, sich der Luxusproblemchen von Einzelfällen anzunehmen. Dies ist zumindest unser Eindruck.

Wir würden beim nächsten Mal aufgrund dieser Erfahrung auch eher zu einer Alternative in der Umgebung tendieren.
Für unseren Geschmack ist hier auch recht viel Trubel.

Wir werden also morgen schon wieder Koffer packen müssen und es geht wieder auf Pad 🤢
Teil 1723. Apr. 2015
Donnerstag, 26.02.2015 / Kalahari - GocheGanas

Die Nacht war heiß und die Klimaanlage hat einen riesen Radau gemacht. Außerdem hatten wir Fledermäuse unterm Dach, die ebenfalls nicht gerade leise waren 😉 .

Wir checken nach dem Frühstück aus und sagen alle bereits gebuchten Aktivitäten ab.

Kulanterweise wird uns angeboten, den nach Abzug des Upgrades zuviel gezahlten Betrag für die weitere Übernachtung und Verpflegung zurück zu erstatten.

Das ist sehr entgegenkommend und wir nehmen das Angebot auch gerne an. Da derzeit in der Kasse nicht genügend Bargeld vorhanden ist um den vollen Betrag zu erstatten, dürfen wir uns im Souvenirshop noch etwas aussuchen. Ich wähle einen schönen Tischläufer, einen Schal und noch einen schönen Schlüsselanhänger.

Immer noch enttäuscht, machen wir uns auf den Weg in Richtung B2 und Windhoek.

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Blümchen am Wegesrand:

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Aber Eva hat ja einen tollen Plan B für uns organisiert:

Wir verbringen die letzte Nacht vor unserer Rückkehr in die Stadt auf GocheGanas – diesen Luxus wollen wir uns jetzt einfach noch gönnen. Da Eva für uns ohnehin für den Sonntag auf GocheGanas einen privaten Gamedrive mit unserem Sohn organisiert hat, ist dies für uns eine gute und naheliegende Option.

Die Fahrt auf der B2 ist schlicht unspektakulär. Je näher wir an Windhoek herankommen, umso mehr verändert sich die Landschaft. Es wird immer grüner und hügeliger.

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Etwa 29 km südöstlich von Windhuk biegen wir ab Richtung GocheGanas.

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Am Gate von GocheGanas werden wir sehr freundlich begrüßt und schon direkt nach Durchfahren des Gates begrüßen uns die ersten Giraffen.

Hier gibt es offensichtlich keine "Predators":

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Noch mehr:

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Eine richtige Schönheit 😘 :

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Hoch oben auf dem Plateau eines Hügels sehen wir schon von Weitem die Rondavels der Lodge.

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Unseren Wagen müssen wir am Sammelparkplatz parken und wir und das Gepäck werden in einen Wagen der Lodge umgeladen. Das letzte Stück darf man nicht selbst zur Lodge fahren. Es erwartet uns wieder ein sehr herzlicher Empfang und wir melden uns auch gleich für den abendlichen Game-Drive an.

Auf dem Gelände der Lodge leben 25 verschiedene Wildtierarten im 6.000 Hektar großen Naturreservat von GocheGanas. Wenn wir Glück haben, sehen wir die dort lebenden Nashörner!

Die Architektur aller Gebäude auf GocheGanas ist der einheimischen Bauweise und Kultur nachempfunden.

Hier erwartet uns ein privat angelegtes Chalet mit Strohdach und Panoramablick auf die spektakuläre Landschaft.

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Unser Chalet verfügt über eine riesige private Holzterrasse, ist wunderschön ausgestattet mit einem riesigen Badezimmer und einer in den Boden eingelassenen Badewanne mit Blick in die Natur und den Sternenhimmel. Auch hier gibt es eine blickgeschützte Dusche im Freien.

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Ausblick:

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Wow! Das ist schon Luxus!

Nun wollen wir zunächst einmal die Angebote der Lodge erkunden. Hier gibt es das Wellness Village, ein beheiztes Hallenbad unter kathedralenartigem Gewölbe, einem Swimmingpool im Freien mit atemberaubend schöner Aussicht.


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Es gibt auch einen Sauna und Spa-Bereich. Wir wollen aber lieber die Aussicht am Pool über die herrliche Landschaft genießen.

Gegen Abend starten wir dann mit Johannes und einer russischen Familie nebst russischem Guide zu unserem Gamedrive.

Zunächst einmal zeigen sich bis auf einen Schakal und Waterbucks keine nennenswerten Tierarten:

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Toll, wie die Haare im Wind wehen: 🙂


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Die russische Familie vertreibt mit Ihrem lauten Gequatsche wahrscheinlich jedes Nashorn. Sie sind zwar wirklich nett – aber unglaublich redselig und laut 😠 😠

Endlich ein paar Gnus:

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Dann dieser hübsche Glanzstar:


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Ein Geier im Abflugsmodus:

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Squirrels:

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Dann entdeckt Johannes diese riesige Schildkröte und holt sie aus dem Gebüsch:


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Für den Sundowner halten wir an einem schönen Aussichtspunkt:

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Hier tauchen direkt vor uns ein paar Waterbucks auf – und die russische Familie legt doch tatsächlich einen Sprint in die Büsche ein, um die Tiere zu verfolgen 😮 😮 😮

Da genießen wir lieber den Ausblick und unseren Gin Tonic 😗

Noch ein paar nette Sichtungen auf dem Weg:

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Wir fahren weiter in eine Ebene - dort ist bei den Weißschwanzgnus richtig was los. In der Kühle des Abends geben Sie Vollgas!

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Mama:

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Baby:

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Mama + Baby:

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Alle 😎

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Auch ein paar Impalas:

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In dieser Ebene ist eine richtig tolle Abendstimmung. Wir entdecken noch eine Oryxherde:

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Riesentrappe:

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Johannes, unser Guide, ist ganz neu auf der Lodge und ein lieber Kerl - leider erklärt er für unseren Geschmack ein bisschen zu wenig ("this is a male, this is a female 😄 )

Dafür sehen wir Tiere, vor allem Giraffen, ohne Ende – nur wieder kein Nashorn 😈 😈


Aber wir haben am Sonntag ja noch eine letzte Chance. Da kommen wir ja noch einmal als Tagesgäste mit unserem Sohn 🤪

Das Abendessen wird im Restaurant serviert. Hier genießen wir eine exquisite Küche und exzellenten Service und die tolle Abendstimmung in den Bergen:

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Wir sind jetzt irgendwie ganz froh, dass wir diese Lodge auch kennenlernen durften.

Hier hält man es auch gut zwei Tage aus, aber ist auch eine recht kostspielige Angelegenheit.

Wir freuen uns, morgen unseren Sohn wieder zu sehen – sind aber auch ein bisschen wehmütig, dass die Rundreise, die wir so lange und ausgiebig geplant haben nun schon wieder zu Ende ist.
Teil 1828. Apr. 2015
Freitag, 27.02.2015 / GocheGanas - Windhoek


Heute werden wir unseren Sohn wieder treffen. Wir fahren Richtung Windhoek, um ihn in zu Hause abzuholen. Er wird die nächsten Tage bis zu unserer Abreise mit uns gemeinsam im Terra Africa Gueshouse in Olympia verbringen.

Wir haben natürlich erst mal viel zu erzählen 🙂

Im Terra Africa werden wir sehr freundlich begrüßt. Unsere Zimmer liegen direkt beieinander und das freut uns sehr. Das Guesthouse ist sehr familiär und die Zimmer sind freundlich eingerichtet. Der Gartenbereich ist gerade im „Umbau“, das stört aber nicht weiter. Das Frühstück ist hier übrigens wirklich klasse!

Abends genießen wir einen Sundowner auf dem Dach des Hilton und es steht noch einmal Joe’s Beerhouse auf dem Programm.

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Samstag, 28.02.2015 / Windhoek – Groß Barmen

Heute morgen besuchen wir zunächst den GreenMarket, der jeden Samstag auf dem Gelände der Christengemeinschaft in Klein-Windhoek stattfindet. Dort besorgen wir schon die ersten Mitbringsel für zu Hause.

Dann holen wir schnell noch ein paar Schnitzel von Hans bei Woermann und starten Richtung Groß Barmen, was sich für uns allerdings als nicht wirklich lohnendes Ausflugsziel herausstellt. 🤢

Ursprünglich wollten wir heute zu Na’ankuse, allerdings waren dort alle angebotenen Aktivitäten schon zwei Tage vorher „fully booked“.

Auch hier haben wir bei den zusätzlichen Aktivitäten leider wieder Pech – aber dieses Pech verfolgt uns schon über die ganze Reise. 🤢 😈

Heute gibt's nur Sonnenuntergangsfotos aus dem Garten:

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Abends gönnen wir uns eine leckere Pizza im "Sardinia Blue Olive". Empfehlenswert!


Sonntag, 1.3.2015 – Gamedrive GocheGanas/Farm Krumhuk

Heute Morgen sind wir zum privaten Game Drive auf GocheGanas angemeldet.

Unser Guide ist wieder Johannes. 🤪

Obwohl es schon spät am morgen ist, sind wir mit den Sichtungen doch recht erfolgreich. Hier gibt es einfach unglaublich viele Giraffen 😄

Dies könnte ein Toko sein:

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Ein kleiner schwacher Schakal 🤨

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Was wir heute morgen sonst noch sehen:

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Ein "einhörniger" Oryx (Oryxeinhorn ;-)):

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Endlich mal Baboons, die ich auf's Bild bekomme 😉

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Ein hübsches Zebra:

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Waterbucks:

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Johannes ist heute sehr bemüht, uns das ersehnte Nashorn zu präsentieren, wir machen deshalb noch einige extra Schlenker und fahren zum Schluss an die Futterstelle der Nashörner - doch auch heute werden wir kein Nashorn mehr zu sehen bekommen.

Ich hoffe jetzt auf Nashornsichtungsglück im August 😄 😄

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Wir sind schon weit über der geplanten Zeit, da quakt es aus dem Funkgerät, dass Johannes so langsam wieder mit uns zurückfahren soll.

Wir essen noch gemütlich zu Mittag auf der Lodge und genießen den Weitblick.

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Auf der Fahrt zurück zum Gate sehen wir immer wieder viele Giraffen:

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Im Anschluss besuchen wir noch die Farm Krumhuk.

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Er passt auf uns auf 😛

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Das Gelände der Farm Krumhuk umfasst ca. 8000 ha. Auf der Farm gibt es neben dem Farmbetrieb mit Farmladen auch einen Kindergarten und das Agriculture Training Centre.

Außerdem hat die Farm drei Gästehäuser. Hier würden wir, wenn es in die Routenplanung passen würde, auch gerne einmal übernachten.

Die Krumhuk Farm wird biologisch-dynamisch bewirtschaftet und auf dem Farmgelände leben circa 80 Menschen in einer multikulturellen Gemeinschaft.

Die landwirtschaftlichen Produkte der Farm werden auch auf dem GreenMarket, der jeden Samstag in Klein-Windhoek stattfindet, angeboten.

Sonntags gibt es das „Sonntagscafé im Alten Farmhaus“.

Wir werden sehr herzlich begrüßt, unser Sohn kennt die beiden Freiwilligen des Agriculture Training Centres und wir bekommen herrlich leckeren selbst gebackenen Kuchen und Kaffee und als Erfrischung den berühmten „Krumhuk-Tee“ 😎 Miam Miam!

Gegen einen kleinen Obulus kann man es sich hier bei Voranmeldung Sonntags Nachmittags richtig gut gehen lassen. 😁

Am späten Nachmittag fahren wir dann zurück nach Windhoek und lassen den Tag ruhig ausklingen.


Montag, 2.3.2015 Abflug/Windhoek

Heute ist der Tag des Abschieds.

Wir fahren noch einmal zum Superspar und erledigen einen Großeinkauf für unseren Sohn.

Downtown Windhoek erledigen wir letzte Einkäufe für die Daheimgebliebenen.

In der Bushman Art Gallery verweilen wir gerne etwas länger. Das ist ein wirklich toller Laden!

Noch einen Kaffee im „Cafe Zoo“ und dann wird es Zeit, die Heimreise vorzubereiten.

Gegen Abend werden wir von Kleijnte abgeholt, der uns zum Flughafen bringt.

Namibia verabschiedet sich von uns mit Regen und einer tollen Kulisse!

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Fazit:

Wir haben unendlich viele wunderschöne Eindrücke mit nach Hause genommen. Namibia ist sicherlich nicht nur eine Reise wert. 😎

Und wie Ihr sicher schon gelesen habt, geht es für uns im August zum zweiten Mal in einem Jahr nach Namibia 🤩 🤩

Mich persönlich hat die Reise in dieses Land zutiefst beeindruckt!

Nach unserer Rückkehr habe ich einige Wochen gebraucht, um alle Eindrücke zu verarbeiten - die Natur und die Landschaften haben mich sehr berührt. Ich war lange nicht mehr in Afrika und der Virus hat mich wieder voll im Griff!

Wir haben Ruhe und Natur gesucht und gefunden - grandiose Landschaften, Wüste und Weite mit endlosen Savannen und Buschland genossen!

Es gab unzählige Begegnungen mit freundlichen Menschen und wir konnten eine artenreiche Tierwelt erleben.

Man erlebt sein persönliches Abenteuer und muss dabei nicht wirklich ein "hartgesottener" Abenteurer sein 🤪

Dies ist nun das Ende unseres Reiseberichts - und da es so viel Spaß gemacht hat, die Reise nochmals zu erleben und die Resonanz unserer Mitfahrer so positiv und motivierend ist, werde ich von unserer Tour im August sicher auch wieder einen Reisebericht schreiben 😉

Bis dahin! Liebe Grüße
Sabine
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