Swakop1952 schrieb:Da koche ich lieber meinen eigenen Pap nach eigener Tradition, oder Pootjies-Kost nach eigenem Wissen und Erfahrungen, und nicht nach Büchern, dann hat man mehr erreicht als mit irgendeinem Kochbuch. Grundnahrungsmittel südlich der Sahara sind Maismehl und Hirse, und nicht gewürfelte europäische Zucchini oder Hackfleisch etc.
Und, Hirse, Maniok oder Maisbrei die muß man erstmal kochen lernen, und zwar ohne Klumpen.
... und wie soll der "normale" Europäer das lernen? Bietest Du Kochkurse an?
Nein? Dann ist so ein Kochbuch vielleicht nicht die schlechteste Wahl.
Würzen kann man immer noch so, wie man es aus der Erinnerung behalten hat oder noch besser, wie es einem am besten schmeckt. Kochbücher sollen ja auch nur eine Anregung bieten.
Mal abgesehen davon, würde ich Dir gerne mal Deine "namibische Brille" bzgl. der Grundnahrungsmittel südlich der Sahara "putzen".
Zu den von Dir genannten Dingen kommen nämlich noch ganz andere Dinge im Alltag südlich der Sahara vor. Namibia ist da nicht der Maßstab aller Dinge.
Yam, Cocoyam, Kochbananen, Süßkartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Groundeggs, Erdnüsse, Chillies, Taro, Bitterleaf, Kürbis, Zucchini, Gurken, Eier, Reis, Kartoffeln und Kartoffelblätter sowie Fisch, Schlange, Insekten und alle Sorten von zu langsamen Vierbeinern inkl. Hunde, Katzen und Ratten sind da Grundnahrungsmittel. Außerdem gibt es jede Menge von Teigwaren, die z.T. auch aus vergorenem Teig hergestellt werden. Auch so etwas wie Hackfleisch gibt es durchaus. Das wird halt mit einem Messer extrem fein zerkleinert und z.T. auch roh gegessen.
Ich persönlich finde solche Kochbücher extrem interessant. Sie inspirieren auch zu eigenen Versuchen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...