afrikanisches kochbuch von bnz

2 Antworten · 1'035 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2015 von mulanje
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2'664 Beiträge · seit 201207. Jan. 2015 ·
Und was sollen wir mit der Nelson Müller-Werbung vom deutschen Steuerzahler finanziert ?
Und wenn man in den Rezepten, die durchaus schmackhaft sein können so sie überhaupt afrikanischen Ursprunges sind und eher nach den TV-Vorführungen von Nelson Müller aussehen, und manches liest das in Afrika oftmals nicht mal ansatzweise umsetzbar ist, dann fragt man sich wer wen für du.... verkauft. Wie bei allen Kochbüchern trifft man den Geschmack nie, denn keiner weiß wie gewürzt wird, und ob Gewürze, Salz etc. im Busch überhaupt verfügbar sind, und ob man den Zielgeschmack auch nur ansatzweise getroffen hat.
Da koche ich lieber meinen eigenen Pap nach eigener Tradition, oder Pootjies-Kost nach eigenem Wissen und Erfahrungen, und nicht nach Büchern, dann hat man mehr erreicht als mit irgendeinem Kochbuch. Grundnahrungsmittel südlich der Sahara sind Maismehl und Hirse, und nicht gewürfelte europäische Zucchini oder Hackfleisch etc.
Und, Hirse, Maniok oder Maisbrei die muß man erstmal kochen lernen, und zwar ohne Klumpen.
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2015
7'304 Beiträge · seit 200608. Jan. 2015 ·
Swakop1952 schrieb:Da koche ich lieber meinen eigenen Pap nach eigener Tradition, oder Pootjies-Kost nach eigenem Wissen und Erfahrungen, und nicht nach Büchern, dann hat man mehr erreicht als mit irgendeinem Kochbuch. Grundnahrungsmittel südlich der Sahara sind Maismehl und Hirse, und nicht gewürfelte europäische Zucchini oder Hackfleisch etc.
Und, Hirse, Maniok oder Maisbrei die muß man erstmal kochen lernen, und zwar ohne Klumpen.
... und wie soll der "normale" Europäer das lernen? Bietest Du Kochkurse an?
Nein? Dann ist so ein Kochbuch vielleicht nicht die schlechteste Wahl.
Würzen kann man immer noch so, wie man es aus der Erinnerung behalten hat oder noch besser, wie es einem am besten schmeckt. Kochbücher sollen ja auch nur eine Anregung bieten.

Mal abgesehen davon, würde ich Dir gerne mal Deine "namibische Brille" bzgl. der Grundnahrungsmittel südlich der Sahara "putzen".
Zu den von Dir genannten Dingen kommen nämlich noch ganz andere Dinge im Alltag südlich der Sahara vor. Namibia ist da nicht der Maßstab aller Dinge.
Yam, Cocoyam, Kochbananen, Süßkartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Groundeggs, Erdnüsse, Chillies, Taro, Bitterleaf, Kürbis, Zucchini, Gurken, Eier, Reis, Kartoffeln und Kartoffelblätter sowie Fisch, Schlange, Insekten und alle Sorten von zu langsamen Vierbeinern inkl. Hunde, Katzen und Ratten sind da Grundnahrungsmittel. Außerdem gibt es jede Menge von Teigwaren, die z.T. auch aus vergorenem Teig hergestellt werden. Auch so etwas wie Hackfleisch gibt es durchaus. Das wird halt mit einem Messer extrem fein zerkleinert und z.T. auch roh gegessen.

Ich persönlich finde solche Kochbücher extrem interessant. Sie inspirieren auch zu eigenen Versuchen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...