JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201404. Jan. 2015 · Hallo zusammen,
unsere Tour ist nun, was Unterkünfte, Flug und Mietwagen angeht, fertig geplant und gebucht.
Nun stellt sich mir die Frage, was wir vor Ort alles unternehmen könnten und was im Vorraus buchen sollten/müssten.
Ich stelle erstmal kurz unsere Reiseroute vor:
2 Ü Waterberg
2 Ü Namutoni
1 Ü Okaukuejo
2 Ü Dolomite
2 Ü Twyfelfontein
2 Ü Hohenstein Lodge
2 Ü Swakopmund
3 Ü Weltevrede
2 Ü Kalahari Anib Lodge
1 Ü Windhuk
So, das ist unsere Tour.
Damit das nun kein blindes Raten wird, versuche ich schon mal eine Richtung mit ein paar Fragen vorzugeben. Mal schaun, obs klappt 😉
Kann man am/aufm Waterberg gut alleine wandern oder sollte man eine geführte Wanderung mitmachen?
Nachtpirschfahrt im Etosha machen wir auf jeden Fall, nur wo am besten?
Sollte man zusätzlich eine am Tag machen oder reicht die Nachtfahrt?
Stadtspaziergang in Swakopmund sowie Walvis Bay wird auch gemacht. Reicht dann auch noch die Zeit für Aktivitäten wie Sandboarding?
So, nun dürft ihr. Vielen Dank schonmal 🙂
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Jan. 2015 · Hallo Juanito,
nur kurz:
2 Ü WaterbergGame Drive auf dem Waterberg und geführte Wanderung
2 Ü Namutoni
1 Ü OkaukuejoDer Nacht Drive ist fast immer Beutelschneiderei, denn sehr viel sieht man nicht. Wenn es aber unbedingt sein muss, dann in Namutoni, weil das Wasserloch in Okaukuejo abends und nachts Eure ganze Aufmerksamkeit fordert.
Tagsüber würde ich keinen geführten GD machen. Einfach von Wasserloch zu Wasserloch fahren und dann ergibt sich das schon so. Machen die Guides der Tagtouren auch nicht anders.
2 Ü DolomiteHier könnte sich der Sundowner Drive lohnen. Als ich das gemacht habe, sind sie Pads gefahren, die für Normaltouristen gesperrt waren. Und das hat sich gelohnt.
2 Ü TwyfelfonteinAlle im Reiseführer angegebenen Sehenswürdigkeiten abklappern bei so viel Zeit. Bei den Felsgravuren unbedingt auch den Dancing Kudu Trail gehen. Wenn möglich auch den anderen.
2 Ü SwakopmundStadtbummel in Walvis Bay - na ja, ich würde ihn lassen. In Swakopmund okay. Da sollte aber der Ankunftnachmittag reichen. Ansonsten hast Du eine so große Auswahl, die Du hier findest:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html 3 Ü WeltevredeSesriem Canon durchwandern, 4 x 4 Trail bei Weltevrede fahren und natürlich die Dünen besuchen.
2 Ü Kalahari Anib LodgeSundowner Drive, auf dem Gelände wandern, zum Hardap Dam fahren.
So, das war es in Kürze.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Biologe1'162 Beiträge · seit 201205. Jan. 2015 · Hallo Juanito,
unbedingt dem Gerd gehorchen und folgen! Es gibt kaum einen, der es noch besser wüsste.
Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
r_u_m21 Beiträge · seit 201305. Jan. 2015 · Hallo Juanito
Auch ich stimme Gerd voll und ganz zu.
Auf dem Waterberg solltet ihr eine geführte Wanderung buchen, ich bin mir gar nicht sicher ob man überhaupt alleine los kann. Vom Waterber Plateau Campsite kann man Wandern, aber nicht auf den Berg.
Für das Sandboarding in Swakopmund braucht ihr ca. einen halben Tag. Wir waren mit Alter Action bei boarden und es hat total Spass gemacht:
http://www.alter-action.info/web/Stand up boarding macht aber nur Sinn, wenn Ihr schon mal auf einem Brett gestanden seid, sonst ist es mehr ein herumfallen, dann lieber Lie Down.
Denkt auch daran, dass man die Düne mehrmals rauflaufen muss, das ist ein bisschen mühsamer als im Schnee.
lg
myriam
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · Hallo Juanito,
wo beim Waterberg übernachtet ihr?
Wenn es das NWR-Camp ist, dann könnt ihr eine eigene Wanderung u.a. auf den Waterberg machen. Dort oben alleine rumwandern macht wenig Sinn - und auch bei einer geführten Wanderungen sind Tiersichtungen seeehr viel Glück, v.a. wenn man es auf die seltenen Arten wie Sable, Büffel etc. abgesehen hat.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Jan. 2015 · Vorab schonmal ein großes Dankeschön!
Gerd1942 schrieb:Hallo Juanito,
nur kurz:
2 Ü Waterberg
Game Drive auf dem Waterberg und geführte Wanderung
So hatte ich mir das auch ungefähr vorgestellt.
Gerd1942 schrieb:2 Ü Namutoni
1 Ü Okaukuejo
Der Nacht Drive ist fast immer Beutelschneiderei, denn sehr viel sieht man nicht. Wenn es aber unbedingt sein muss, dann in Namutoni, weil das Wasserloch in Okaukuejo abends und nachts Eure ganze Aufmerksamkeit fordert.
Tagsüber würde ich keinen geführten GD machen. Einfach von Wasserloch zu Wasserloch fahren und dann ergibt sich das schon so. Machen die Guides der Tagtouren auch nicht anders.
Okay, da werde ich mich dann nochmal informieren. Dass die Guides keine anderen Staßen/Strecken fahren ist mir bekannt, ich dachte man kann so noch etwas "lernen" 😉
Gerd1942 schrieb: 2 Ü Dolomite
Hier könnte sich der Sundowner Drive lohnen. Als ich das gemacht habe, sind sie Pads gefahren, die für Normaltouristen gesperrt waren. Und das hat sich gelohnt.
Das klingt auf jeden Fall besser als die Touren im Ostteil.
Gerd1942 schrieb:2 Ü Twyfelfontein
Alle im Reiseführer angegebenen Sehenswürdigkeiten abklappern bei so viel Zeit. Bei den Felsgravuren unbedingt auch den Dancing Kudu Trail gehen. Wenn möglich auch den anderen.
Da gibt es ja genug Ziele in der Umgebung, da werden wir auch wirklich "nur" das machen, was der Reiseführer hergibt.
Gerd1942 schrieb:2 Ü Swakopmund
Stadtbummel in Walvis Bay - na ja, ich würde ihn lassen. In Swakopmund okay. Da sollte aber der Ankunftnachmittag reichen. Ansonsten hast Du eine so große Auswahl, die Du hier findest:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html
Habe den Link nur kurz überflogen, werde ihn mir heute oder morgen ausführlicher durchlesen.
Gerd1942 schrieb:3 Ü Weltevrede
Sesriem Canon durchwandern, 4 x 4 Trail bei Weltevrede fahren und natürlich die Dünen besuchen.
Sesriem Canyon und Dünen sind klar. Kann man beides an einem Tag machen?
Gerd1942 schrieb:2 Ü Kalahari Anib Lodge
Sundowner Drive, auf dem Gelände wandern, zum Hardap Dam fahren.
Vom Sundowner Drive hatte ich mehrfach schon gelesen, von daher wird der auf jeden Fall in Angriff genommen. Den Hardap Damm machen wir wohl auf der Fahrt nach Windhuk.
Gerd1942 schrieb:So, das war es in Kürze.
Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
So ganz kurz war es dann nun doch nicht, vielen Dank!!!
Nochmal ne allgemeine Frage zu den Aktivitäten: Sollte man diese im vor Ort buchen oder empfiehlt es sich, diese aus Deutschland zu buchen? Bei den staatlichen Camps (Etosha und Waterberg) wurde uns gesagt, dass man die nicht im Voraus buchen muss. Stimmt das?
Und wie sieht es bspw. mit dem Sundowner in der Kalahari aus?
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Jan. 2015 · travelNAMIBIA schrieb:Hallo Juanito,
wo beim Waterberg übernachtet ihr?
Wenn es das NWR-Camp ist, dann könnt ihr eine eigene Wanderung u.a. auf den Waterberg machen. Dort oben alleine rumwandern macht wenig Sinn - und auch bei einer geführten Wanderungen sind Tiersichtungen seeehr viel Glück, v.a. wenn man es auf die seltenen Arten wie Sable, Büffel etc. abgesehen hat.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Hallo Christian.
vielen Dank für deine Info!
Ja, wir sind im NWR-Camp. Ich habe nun mehrfach gelesen, dass man kleinere Wanderungen rund um das Camp machen kann. "Reichen" diese aus oder sollte man dennoch eine geführte Tour machen? Tiere wären schön, aber wenns nicht so ist, dann ist es halt nicht so 😉
Mir gehts mehr um den Waterberg an sich. Heisst, nutzt der Guide bessere/schöenere Pfade als man selbst?
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200805. Jan. 2015 · Hallo Juanito,
Sesriem Canon und Dünen kann man an einem Tag machen. Es könnte etwas anstrengender werden, wenn Du den Canon ganz durchwanderst (hin und zurück gut zwei Stunden) und dann noch auf eine der Dünen willst.
Alle Aktivitäten kann und sollte man vor Ort buchen, Den Sundowner Drive in der Kalahari aber direkt bei Ankunft anmelden.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · Hallo Juanito,
"Reichen" diese aus oder sollte man dennoch eine geführte Tour machen?
die am Fuße sind nur jeweils wenige hundert Meter lang. Der längste ist der auf das Plateau mit entsprechendem Blick. Wenn es Euch nicht um die seltene Tierwelt des Waterbergs geht, dann reichen diese sicherlich aus.
Beste Grüße aus dem heißen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201405. Jan. 2015 · Hallo Christian,
vielen Dank für die Antwort. Natürlich haben wir Interesse an der Tierwelt, aber wie du schon meintest, sieht man diese auch mit Guide nur sehr selten / mit viel Glück.
Von daher werden wir wohl eine Tour machen in der Hoffnung, dass wir doch ein paar seltene Tiere sehen.
@Gerd: Vielen Dank auch dir! Ich werde dann mal schaun, wie ich den Sesriem Canyon unterbringe in der Planung. Das Gute ist, dass wir ihn mach auf dem Weg von Weltevrede zur Kalahari Anib Lodge machen können. Liegt ja praktisch auf dem Weg.
BikeAfrica7'309 Beiträge · seit 200605. Jan. 2015 · Gerd1942 schrieb:Sesriem Canon und Dünen kann man an einem Tag machen. Es könnte etwas anstrengender werden, wenn Du den Canon ganz durchwanderst (hin und zurück gut zwei Stunden) und dann noch auf eine der Dünen willst.
... das hängt aber sehr davon ab, wie man sich den Tag so vorstellt. Ich habe locker den ganzen Tag von Sonnenauf- bis -untergang in den Dünen verbracht. Bei Anfahrt mit dem Auto wohlgemerkt - bei der Aktion mit dem Rad war es ja eh klar, dass es den ganzen Tag dauert.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201408. Mai 2015 · Hallo zusammen,
da der Urlaub quasi vor der Tür steht (weniger als zwei Monate) und ich eigentlich immer schon alles vor dem Urlaub plane (manche behaupten, das wäre eine schlechte Angewohnheit 😉 ) sind mir noch ein paar Fragen gekommen.
Einerseits zur Tour, aber auch allgemeine Fragen. Aber bevor ich nun noch einen Thread eröffne, verpacke ich lieber alles schön hier.
Nochmal kurz die Route:
Morgens Ankunft Windhuk, sofort Richtung Waterberg.
Frage: Lohnt sich Okonjuma (AfriCat Foundation), auch vom zeitlichen Aspekt her?
Vom Waterberg gehts weiter in den Etosha, hier habe ich Zwischenstopps beim Hoba Meteorit sowie Lake Otjikoto eingeplant. Gibts es (noch) andere Ziele, die lohnenswert sind?
Anschließend verbringen wir 5 Nächte im Etosha, bevor es Richtung Twyfelfontein geht. Dort gibt es ja allerhand zu sehen (Orgelpfeifen, Versteinerter Wald etc.), sodass wir sicherlich gut unterwegs sind. Von dort weiter zur Hohenstein Lodge. Im Reiseführer konnte ich auf Anhieb nichts entdecken auf der Route, wo ich sage "wow, da will ich hin. Habe ich etwas übersehen?
Von der Hohenstein Lodge gehts, vorbei an der Spitzkoppe, der wir wohl auch einen (kurzen) Besuch abstatten werden, nach Swakopmund. Dort werden wohl einen wohlverdienten Entspannungstag einlegen.
Von Swakopmund führt uns die Route Richtung Sossusvlei. Dabei habe ich die Kuiseb Bridge, die ja direkt auf dem Weg liegt,ins Auge gefasst. Kann mir jemand noch etwas auf dwer Strecke empfehlen? Nach Wanderung zum Sossusvlei und eventuell auch ins Naukluftgebirge, geht es weiter zur Kalahari Anib Lodge. Hier ist der Hardap Damm sicher ein interessantes Ziel, wobei dieser auch auf dem Weg Richtung Windhuk besichtigt werden kann, oder?
Ich bin für jeden Tipp dankbar 🙂
Die zweite und dritte Frage hat, wie angekündigt, nichts oder nur indirekt etwas mit der Route zu tun, ich hoffe dennoch auf ein paar Hilfestellungen.
Ich habe nun häufiger gelesen, dass man für bestimmte Ziele Permits benötigt Für welche Abschnitte auf unserer Tour sind diese notwendig oder wo bekomme ich sie? Benötige ich einen für den Etosha und bekomme ich diesen vor Ort? Ich meine gelesen zu haben, dass Permits in Windhuk und Swakopmund ausgestellt werden, richtig?
Hier wäre ich sehr dankbar, über eine kurze Aufklärung.
Die letzte Frage beschäftigt sich mit der Verpflegung. In den meisten Übernachtungen haben wir Halbpension (in den NWR nur ÜF, aber da überall ein Restaurant dabei ist, sollte dies kein Problem sein. Apropos, wie ist eigentlich das Preisniveau in den Camps? Nun aber zur eigentlichen Frage. Wir haben auch schon längere Touren durch die USA oder England gemacht, dort was Verpflegung nie ein Problem, zur Not in Supermarkt, Baguette, Käse und Wurst gekauft und dann wurde eben ein kleines Picknick draus. Da ich aber zugegebenermaßen wenig Vorstellung von Namibia habe (deshalb möchte ich auch unbedingt dort hin), wollte ich fragen, wie ihr das handhabt?
Schonmal vielen Dank für die Antworten 🙂
Logi16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2015 · Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
AUAurora101100 Beiträge · seit 201409. Mai 2015 · Hallo
Bei Hohenstein fällt mir ein Abstecher zur Ameib Ranch und ein Besuch bei den Small Miners ein.
LG
BikeAfrica7'309 Beiträge · seit 200609. Mai 2015 · Juanito schrieb:
Anschließend verbringen wir 5 Nächte im Etosha, bevor es Richtung Twyfelfontein geht. Dort gibt es ja allerhand zu sehen (Orgelpfeifen, Versteinerter Wald etc.), sodass wir sicherlich gut unterwegs sind.
... erwarte nicht so viel vom "versteinerten Wald". Da liegen ein paar versteinerte Baumstämme rum und Du siehst die ein oder andere Welwitschia. Das wars.
Von Swakopmund führt uns die Route Richtung Sossusvlei. Dabei habe ich die Kuiseb Bridge, die ja direkt auf dem Weg liegt,ins Auge gefasst. Kann mir jemand noch etwas auf dwer Strecke empfehlen? Nach Wanderung zum Sossusvlei
... der Vollständigkeit halber (aber das hast Du vermutlich auf dem "Schirm") auch das Deadvlei anschauen. Das ist viel impossanter als das Sossusvlei.
Und auf der Strecke zwischen Küste und Kuiseb einfach mal anhalten, Motor ausmachen und 'ne Weile an den Straßenrand setzen und die Stille erleben - wenn nicht gerade andere Autos vorbeikommen.
Die letzte Frage beschäftigt sich mit der Verpflegung. In den meisten Übernachtungen haben wir Halbpension (in den NWR nur ÜF, aber da überall ein Restaurant dabei ist, sollte dies kein Problem sein. Apropos, wie ist eigentlich das Preisniveau in den Camps? Nun aber zur eigentlichen Frage. Wir haben auch schon längere Touren durch die USA oder England gemacht, dort was Verpflegung nie ein Problem, zur Not in Supermarkt, Baguette, Käse und Wurst gekauft und dann wurde eben ein kleines Picknick draus. Da ich aber zugegebenermaßen wenig Vorstellung von Namibia habe (deshalb möchte ich auch unbedingt dort hin), wollte ich fragen, wie ihr das handhabt?
... fast genauso. In Namibia gibt's häufig Biltong (getrocknetes Fleisch) und getrocknete Boerewors. Beides habe ich auch auf dem Rad tagelang ungekühlt durch die dortige Sommerhitze gekarrt und eignet sich gut zum nebenbei mal 'nen Happen essen. Mit dem Auto und einer Kühlbox klappt das mit der Verpflegung genauso wie in den USA. Die Verpflegungssituation ist eher vergleichbar mit Deutschland als mit dem restlichen Afrika. In fast jedem Lokal gibt es auch Wiener Schnitzel mit Pommes. Das war bzgl. der Verpflegung der Umstand, der mich am meisten verwirrte. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200809. Mai 2015 · Guten Morgen, Juanito,
Morgens Ankunft Windhuk, sofort Richtung Waterberg.
Frage: Lohnt sich Okonjuma (AfriCat Foundation), auch vom zeitlichen Aspekt her?
Nein, das lohnt sich nicht. Von Windhoek kommend fahrt Ihr runde drei Stunden ohne Pause, Dann bräuchtet Ihr gute 3 - 4 Stunden für einen Game Drive und dann noch einmal 2 - 3 Stunden zum Waterberg. Wenn Ihr unterwegs wirklich noch etwas unternehmen wollt, dann geht in Okahandja auf den Schnitzermarkt (Dauer etwa 30 Minuten) oder fahrt vor Okahandja an den Von Bach Dam und versucht, ein Boot (mit Führer) zu bekommen und macht eine Fahrt über den Dam. Dauer ungefähr 2 - 3 Stunden, aber ohne längere An- und Abfahrt.
Vom Waterberg gehts weiter in den Etosha, hier habe ich Zwischenstopps beim Hoba Meteorit sowie Lake Otjikoto eingeplant.
Das ist Beides Geschmackssache. Ich würde das nur machen, wenn ich viel zu viel Zeit hätte.
Gibts es (noch) andere Ziele, die lohnenswert sind?
Fast auf der Strecke ist Tsumeb und das dortige Museum und das Gartencafé lohnen einen Besuch.
Anschließend verbringen wir 5 Nächte im Etosha, bevor es Richtung Twyfelfontein geht. Dort gibt es ja allerhand zu sehen (Orgelpfeifen, Versteinerter Wald etc.), sodass wir sicherlich gut unterwegs sind.
Ich weiß nicht, welches Eure letzte Übernachtung in der Etoscha ist. Wenn es das Dolomite Camp ist, würde ich über Kamanjab und den Grootberg fahren. Das ist zwar ein Umweg, aber die Landschaft ist wunderbar und entschädigt Euch für die längere Fahrt. In Twyfelfontein unbedingt den "Dancing Kudu Trail" laufen. Das ist der, wo man auch die Löwenklaue sieht.
Wenn Ihr von Okaukuejo kommt, fahrt über Outjo und von da über die C 39, D 2752, D 2751, D 2743 zurück auf die C 39. Dann kommt Ihr an der Vingerklip vorbei. Schönere Landschaft, als wenn Ihr auf der C 39 durchfahrt.
Von dort weiter zur Hohenstein Lodge. Im Reiseführer konnte ich auf Anhieb nichts entdecken auf der Route, wo ich sage "wow, da will ich hin. Habe ich etwas übersehen?
Wenn Ihr von Twyfelfontein die D 2612 und an deren Ende die C 35 bis Uis nehmt, dann in Uis einen Kaffee trinkt und über die C 36 und D 2306 fahrt, habt Ihr genug zu sehen.
Von der Hohenstein Lodge gehts, vorbei an der Spitzkoppe, der wir wohl auch einen (kurzen) Besuch abstatten werden, nach Swakopmund. Dort werden wohl einen wohlverdienten Entspannungstag einlegen.
Den Ruhetag braucht Ihr auch, aber gleichzeitig verpasst Ihr eine ganz Menge. Ich würde an Eurer Stelle entweder die Delfintour machen und dann mit dem Wagen rund um die Lagune fahren. Am Nachmittag in Swakop den Schnitzermarkt besuchen und/oder das Museum. Stadtbummel ist Pflicht, insbesondere von der Sam Nujoma zum Hohenzollernhaus und zum Jetty.
Von Swakopmund führt uns die Route Richtung Sossusvlei. Dabei habe ich die Kuiseb Bridge, die ja direkt auf dem Weg liegt,ins Auge gefasst. Kann mir jemand noch etwas auf dwer Strecke empfehlen?
Von Swakop am Meer oder hinter den Dünen entlang zu C 14. Dann über die D 1983 nach Gobabeb und von da über die permitpflichtige Strecke (Namib Naukluft Park und Doro NP) über Hombe und Mirabis wieder auf die C 14 und dann weiter nach Sesriem. Dieser Umweg dauert ca. 2 - 3 Stunden, d. h. Ihr seid an dem Tag 6 - 8 Stunden unterwegs.
Nach Wanderung zum Sossusvlei und eventuell auch ins Naukluftgebirge, geht es weiter zur Kalahari Anib Lodge.
Ich weiß nicht welche Strecke Ihr von Sesriem aus plant. Mein Vorschlag: C 27 bis D 827, dann C 19 über den Tsaris Pass nach Maltahöhe. Pause im Maltahöhe Hotel und dann weiter zur B 1. Gesamtfahrzeit inkl. Pause etwa 4 - 6 Stunden. Ihr müsst allerdings so planen, dass Ihr gegen 15.00 Uhr spätestens in der Lodge seid, damit Ihr den Game Drive mitmachen könnt.
Hier ist der Hardap Damm sicher ein interessantes Ziel, wobei dieser auch auf dem Weg Richtung Windhuk besichtigt werden kann, oder?
Wenn Ihr am Von Bach Dam ward, würde ich das zugunsten einer Stadtrundfahrt in Windhoek lassen.
Permits
Für alle NPs bekommt Ihr die Permits am Eingang und Ihr müsst die nicht vorher besorgen. Für den Doro- und den Namib Naukluft Park bekommt Ihr die in Swakopmund beim MET in dem gelben Gebäude an der Bismarck St/Sam Nujoma Ave im ersten OG. Die Öffnuntgszeiten sind Mon-Fr 8-13 Uhr und 14-17 Uhr sowie Sa/So 8-13 Uhr.
Liebe Grüße
Gerd
Logi16,9k Beiträge · seit 201209. Mai 2015 · Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 · Logi schrieb:Hallo,
wenn Du schon mal in Grootfontein bist, dann bietet sich noch der Besuch des Museums an:
http://www.altefortmuseum.de/
Zum Mittagessen würde sich der Besuch im Purple Fig Bistro anbieten:
https://www.facebook.com/PurpleFigBistro
Zur Permit Situation gibt Bwana gut Auskunft:
http://www.bwana.de/leistungen/einzelbuchungen-und-permitbesorgungen.html
LG
Logi
Hallo Logi,
vielen Dank für die Tipps. Bzgl. der Permits stellen mir sich zwar immer noch 1-2 Fragen, aber so langsam wirds und das kriege ich jetzt auch noch raus 🙂
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 · Aurora101 schrieb:Hallo
Bei Hohenstein fällt mir ein Abstecher zur Ameib Ranch und ein Besuch bei den Small Miners ein.
LG
Hi Aurora,
vielen Dank!!! Ich hatte das vor ein paar Monaten auch schon auf dem Schirm, aber dann ist die Spitzkoppe in den Vordergrund getreten. Nun muss ich nur noch schauen, wie ich die Ameib Ranch, Wanderungen an der Hohenstein Lodge und die Spitzkoppe unter einen Hut bekomme..
Liebe Grüße
JUJuanitoThemenstarter18 Beiträge · seit 201410. Mai 2015 · BikeAfrica schrieb:Juanito schrieb:
Anschließend verbringen wir 5 Nächte im Etosha, bevor es Richtung Twyfelfontein geht. Dort gibt es ja allerhand zu sehen (Orgelpfeifen, Versteinerter Wald etc.), sodass wir sicherlich gut unterwegs sind.
... erwarte nicht so viel vom "versteinerten Wald". Da liegen ein paar versteinerte Baumstämme rum und Du siehst die ein oder andere Welwitschia. Das wars. Von Swakopmund führt uns die Route Richtung Sossusvlei. Dabei habe ich die Kuiseb Bridge, die ja direkt auf dem Weg liegt,ins Auge gefasst. Kann mir jemand noch etwas auf dwer Strecke empfehlen? Nach Wanderung zum Sossusvlei
... der Vollständigkeit halber (aber das hast Du vermutlich auf dem "Schirm") auch das Deadvlei anschauen. Das ist viel impossanter als das Sossusvlei.
Und auf der Strecke zwischen Küste und Kuiseb einfach mal anhalten, Motor ausmachen und 'ne Weile an den Straßenrand setzen und die Stille erleben - wenn nicht gerade andere Autos vorbeikommen.Die letzte Frage beschäftigt sich mit der Verpflegung. In den meisten Übernachtungen haben wir Halbpension (in den NWR nur ÜF, aber da überall ein Restaurant dabei ist, sollte dies kein Problem sein. Apropos, wie ist eigentlich das Preisniveau in den Camps? Nun aber zur eigentlichen Frage. Wir haben auch schon längere Touren durch die USA oder England gemacht, dort was Verpflegung nie ein Problem, zur Not in Supermarkt, Baguette, Käse und Wurst gekauft und dann wurde eben ein kleines Picknick draus. Da ich aber zugegebenermaßen wenig Vorstellung von Namibia habe (deshalb möchte ich auch unbedingt dort hin), wollte ich fragen, wie ihr das handhabt?
... fast genauso. In Namibia gibt's häufig Biltong (getrocknetes Fleisch) und getrocknete Boerewors. Beides habe ich auch auf dem Rad tagelang ungekühlt durch die dortige Sommerhitze gekarrt und eignet sich gut zum nebenbei mal 'nen Happen essen. Mit dem Auto und einer Kühlbox klappt das mit der Verpflegung genauso wie in den USA. Die Verpflegungssituation ist eher vergleichbar mit Deutschland als mit dem restlichen Afrika. In fast jedem Lokal gibt es auch Wiener Schnitzel mit Pommes. Das war bzgl. der Verpflegung der Umstand, der mich am meisten verwirrte. 😉
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
okay, aber es gibt ja außer dem Versteinerten Wald noch genug zu sehen 😉
DeadVlei habe ich natürlich auf dem Schirm. Insgesamt haben wir drei Übernachtungen in der Weltevrede Guest Farm, lohnt es sich zwei mal Richtung Sossusvlei zu fahren oder sollte man einen (vollen) Tag dorthin und den anderen bspw. in die Naukluftberge? Bei Letzterem habe ich bzgl. Wanderungen nur den Naukluft Trail gefunden, aber der brginnt ja auf der anderen Seite. Da ist die Fahrt wohl doch zu lang, wenn ich erst über Büllsport einmal außen rumfahren muss. Gibt es sonst noch andere empfehlenswerte Wanderungen?
Auch vielen Dank für den Tipp mit dem Essen. Ich bin wirklich gespannt, was uns in dieser Hinsicht erwartet.
Grüße
Thomas