Caprivi in der 2. März-Hälfte 2015, Selbstfahrer

2 Antworten · 982 Aufrufe · gestartet 29. Dez. 2014 von robertz
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Themenstarter83 Beiträge · seit 201329. Dez. 2014 ·
Hallo allerseits, wenn man sich hier so die ganzen Namibia-Experten anguckt, kommt man sich ganz klein vor..:! 🙁

Wir waren bisher erst 1x in Namibia, als Selbstfahrer, 3-Wochen-Standard-Route.

Wir, das ist ein Ehepaar aus dem Hessischen, Ü50, aber noch U60. 😉 😛

Dieses Mal wollen wir den Süden ganz weglassen und über Etosha, Caprivi, Botswana zurück nach Winduk, in 2 1/2 Wochen. Meine Bedenken, und gleichzeitig die Frage an die Experten: Ist so eine Tour während der Regenzeit ratsam? Hat das schon einmal einer von Euch gemacht? Mit welchen Unbill ist zu rechnen?
Habt Ihr Hinweise zu den Unterkünften? Oder Tipps und Ratschläge zu anderen Unterkünften, die nicht aufgelistet sind. Welches Auto?

Grob ist folgendes geplant.

1.-5. Tag: Ankunft WDH, Etosha, Okaukuejo, Halali und Namutoni

6. Tag: Roys Camp

7. Tag: Rundu, Hakusembe Lodge

8. + 9. Tag: Lodge Nunda

10. Tag: Lodge Namushasha

11., 12. +13. Tag: Chobe Safari Lodge

14. Tag: Nata

15. Tag: Maun, Crocodile Camp

16. Tag: Ghanzi, Thakadu Camp

17. Tag: Back Home

Und bitte keine Hinweise "Suchfunktion benutzen", das habe ich.

Schon mal vielen Dank an Euch, liebe Grüße aus dem tief verschneiten Taunus.

(Wir sind eingermassen reiseerfahren, nur eben nicht in Afrika)
zuletzt bearbeitet 29. Dez. 2014
5'538 Beiträge · seit 200829. Dez. 2014 ·
Hallo robertz,

das mit dem Wetter ist eben der Punkt, den niemand auch nur annähernd voraussagen. Aber Wenn ich Deine Route so sehe, hast Du fast immer die Möglichkeit, auf geteerte Hauptstraßen auszuweichen und da sollte es nicht so schlimm werden. Ansonsten musst Du Dich vor Ort bei jeder Deiner Unterkünfte informieren, wie die Straßen/Pads dort sind.

Was die ersten 5 Tage angeht, würde ich den Etosha Besuch auf jeden Fall um mindestens einen Tag, wenn nicht sogar zwei Tage kürzen. Denn wenn es wirklich genug Wasser gibt, dann kommen die Tiere nicht an die Wasserlöcher (auch oder erst Recht nicht in Okaukuejo, wo Du vielleicht mal nachts ein Nashorn sehen kannst). Ansonsten findest Du diese bei den Pirschfahrten. Elefanten sind normalerweise nicht zu sehen und wenn, dann allerhöchsten im Norden und zwar nur vereinzelt. Herden habe ich nur während der letzten Trockenheit 2013 im März gesehen.

Einen Tage würde ich dann anhängen bei der Namushasha Lodge anhängen. Denn nur zum Übernachten ist der Mudumu NP viel zu schade. Ein Morgen Game Drive und abends eine Bootsfahrt oder noch ein Game Drive lohnen sich bestimmt.

Den zweiten Tag würde ich bei Maun anhängen, damit Du - wenn Du schon im Delta bist - wenigstens einen Tagesausflug von der Lodge machen kannst.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter83 Beiträge · seit 201329. Dez. 2014 ·
Siehste Gerd, das sind genau die Tipps, die ich mir erhofft habe. Bis auf den Etosha ist für uns alles Neuland und abenteuerlich. Das macht alles Sinn, was Du schreibst und wir werden sicher jeden einzelnen Punkt beherzigen. Wir waren vor 2 Jahren etwa um die gleiche Zeit in Namibia, aber da herrschte Dürre, da waren die Wasserlöcher gut bevölkert.

Irgend wann, so hoffe ich, werden wir auch Namiba-Experten sein und anderen Leuten ähnlich gute Tipps geben können.

Besten Dank noch mal und liebe Grüße an die sonnige Atlantikküste.