Tipps zur Routenwahl

11 Antworten · 1’655 Aufrufe · gestartet 03. Dez. 2014 von Jura
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201203. Dez. 2014 ·
Liebes Forum,

am 12.12. geht es wieder los. Raus aus dem trüben norddeutschen Winter ins sonnige Namibia. Wir hatten uns erst Ende Oktober dazu entschlossen Weihnachten wieder in Namibia zu verbringen und fahren das erste Mal in den Nordwesten. Unterwegs sind wir mit einem Toyota Hilux auf folgender Strecke

Abflug 12.12.
1. Hohewarte 3 Nächte
2. Waterberg Guest Farm 2 Nächte
3. Namutoni 2 Nächte
4. Dolomite Camp 1 Nacht (länger ging leider nicht)
5. Omarungu Lodge 3Nächte
6. khowarib Lodge 2 Nächte
7. Matunda Guest Farm 3 Nächte
8. Swakopmund 4 Nächte
Rückflug 02.01.

Da ich die Strecken teilweise noch nicht kenne habe ich folgende Fragen.

1. vom Waterberg nach Namutoni
Ist der Weg auf der C42 über Grootfontein und Tsumeb eine sehenswerte Alternative zur vermutlich schnelleren Strecke auf der B1? Interessante Stopps entlang der Strecke?

2. vom Dolomite zu den Epupa Falls
Hin wollte ich auf der C35 bis Ruacana und dann auf D 3700 den Kunene entlang fahren. ist das gut machbar oder sollte ich lieber die C41/C43 über Opuwo fahren? Die Strecke über Opuwo hatte ich für die Weiterfahrt vom Omarungu zur Khowarib Lodge angedacht.

Über Hinweise zu interessanten Ausflügen/Stopps entlang der Strecke würde ich mich auch sehr freuen. wir sind zu dritt mit unserem Kleinen Sohn (8Jahre) unterwegs. Schon mal vielen Dank für Eure Unterstützung und ein schönes Weihnachtsfest.
😎
8’057 Beiträge · seit 200803. Dez. 2014 ·
Hallo Jura,

Namutomi - Dolomite an einem Stück finde ich schon hart. Da hast du nur wenig Zeit um dir die Tiere anzuschauen. Ich würde eine Nacht in Okaukuejo planen.

Im Dezember kann es in der Region von Ruacana und Epupa Falls schon viel regnen. Die D3700 kann da schon sehr problematisch werden......
Die Strecke von Ruacana bis zu den Epupa Falls noch an einem Stück zu fahren, finde ich schon arg. Ich rate dir via Opuwo zu fahren.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter14 Beiträge · seit 201203. Dez. 2014 ·
Hallo Annick,

vielen Dank für Deine Hinweise. Werde den Hinweg über Opuwo nehmen und dann vor Ort entscheiden wie es weiter geht, D3700 oder wieder über Opuwo. Ein Zwischenstopp in Okaukuejo wäre uns auch sehr angenehm. Mal sehen, ob wir das noch hinkriegen.
Möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen um mich bei Dir als stiller Leser für Deine schönen Reisebericht zu bedanken.
Gruß Thomas
16,9k Beiträge · seit 201203. Dez. 2014 ·
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2026
3’883 Beiträge · seit 201103. Dez. 2014 ·
Jura schrieb:
2. vom Dolomite zu den Epupa Falls
Hin wollte ich auf der C35 bis Ruacana und dann auf D 3700 den Kunene entlang fahren. ist das gut machbar oder sollte ich lieber die C41/C43 über Opuwo fahren? Die Strecke über Opuwo hatte ich für die Weiterfahrt vom Omarungu zur Khowarib Lodge angedacht.
Aus unserem Reisebericht "Zwei Gruftys auf Pad ... " vom 14.9.: Von Epupafalls sind wir bis Otjiveze auf der C43 zurückgefahren, von dort über die D 3701 bis Swaartbooisdrif und weiter am Kunene entlang. Die 90 km D 3700 entlang des Kunene zwischen Epupafalls und Swaartbooisdrif haben wir uns nicht zugetraut.

Schau mal in die Suche, es gibt ein paar Threads zu der Strecke D 3700, die wohl nicht ohne Tücken ist und bis zu 9 Stunden Fahrzeit braucht.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
126 Beiträge · seit 201304. Dez. 2014 ·
ANNICK schrieb:
Namutomi - Dolomite an einem Stück finde ich schon hart. Da hast du nur wenig Zeit um dir die Tiere anzuschauen. Ich würde eine Nacht in Okaukuejo planen.
Da schliesse ich mich Annick voll und ganz an!
Wir waren im Herbst 2013 mit unseren vier Kindern (zw 8 und 15 J) im Etosha und benötigten von Dolomite bis Okaukuejo rund 7 Std, ohne dass wir dabei Stunden am selben Ort stehen geblieben wären, sondern einfach indem wir gemütlich gefahren sind und überall, wo es für uns sehenswert war, solange stehen geblieben sind, wie es für uns stimmte. Wir hatten weder das Gefühl, uns beeilt zu haben noch getrödelt zu haben.

Nehmt euch Zeit!

noch ganz viel Vorfreude, guten Flug und schöne Reise!
marilou
Lebensträume
2’346 Beiträge · seit 200604. Dez. 2014 ·
Hallo Jura,

vielleicht ist das an den bisherigen Antworten noch nicht deutlich genug geworden. Die D3700 entlang des Kunene gehört wohl zu den schwierigsten offroad-Pisten Namibias, deren Befahrung außerdem von mehreren Autovermietern ausgeschlossen ist. Bin die Piste selbst zwar noch nicht gefahren, wollte euch aber vorsichtshalber auf die Problematik aufmerksam machen, die durch die Tatsache, dass ihr durchaus schon in die Regenzeit kommen könnt, zusätzlich verstärkt wird. Unter dem Suchbegriff "D3700" findet ihr hier im Forum zu dieser Strecke zahlreiche Beiträge.

Trotzdem viel Spaß
Armin
1’794 Beiträge · seit 201304. Dez. 2014 ·
Hallo Jura, den zweiten Teil am Kunene von der KunenenRiver Lodge bis zum Omarunga Camp kannst du definitiv nicht machen...die Strecke dauert u.U. einen Tag und länger, wenns Wetter nicht mitspielt und ist auch so sehr, sehr anspruchsvoll und das fahrzeug sollte passen! 🤨

Selbst von Ruacana kommend würde ich mich vorher entsprechend informieren...in der Trockenzeit war der Weg allerdings völlig Ok! 😉 😐

Wir wünschen euch eine tolle Tour und gut Pad...wir werden ja auch bald "nachkommen"!

Es wäre schön, wenn du uns von deinen Unterkünften berichten kannst, Hohenwarte interessiert uns z.Bps,!

LG NOGRILA
Themenstarter14 Beiträge · seit 201204. Dez. 2014 ·
Dank an Annick und Marilou für den Hinweis zum Zwischenstopp in Okaukuejo. Haben bereits eine Anfrage zur Umbuchung veranlasst. vielleicht haben wir ja Glück und es ist doch noch ein Zimmer für uns frei. Ihr habt vollkommen Recht, Namibia und ganz besonders Etosha ist viel zu schön um es eilig zu haben.

Auch herzlichen Dank an freshly, Armin und nogrila für die Einschätzung zur Fahrt auf der D3700. Sie haben uns mit Sicherheit eine Menge unliebsamer Erfahrungen erspart, zumal ich nicht unbedingt ein passionierter Off Road Fahrer bin. Ganz besonderen Dank an freshly für den Hinweis auf ihren Reisebericht. Bin mir jetzt absolut sicher, dass wir nichts verpassen, wenn wir Ruacana links liegen lassen. Werde lieber während der 3 Tage im Omarungu Camp ein Tagesausflug zur Kunene River Lodge. Ihr habt mich richtig neugierig gemacht.

Für Nogrila vorab schon mal ein Hinweis zu Hohewarte.
Auf unser ersten Reise 2010 haben wir die letzten zwei Tage auf Hohewarte bei Ulrike und Markus verbracht. Wir haben es in bester Erinnerung und haben uns dort sehr wohl gefühlt, familiär geführt und landschaftlich sehr schön. Zu dem ist die Nähe zum Flughafen und Windhoek ideal für den Beginn oder Abschluss einer Tour. Aktuelle Infos folgen im Januar.

LG Thomas
1’162 Beiträge · seit 201205. Dez. 2014 ·
Hallo Jura,
Bin mir jetzt absolut sicher, dass wir nichts verpassen, wenn wir Ruacana links liegen lassen.
Mag sein, dass Du nichts verpasst, aber Du stützt Dich auf die Aussage eines Anderen. Dieser Andere hat einen ganz anderen Blickwinkel, erlebt Einzelheiten völlig anders als Du.
Ich habe 2010 Ruancana genossen und würde sorfort wieder hin.
Es kann ja sein, dass Ihr auf gleicher Wellenlänge liegt, aber dennoch würde ich das überprüfen und mich nicht ganz einfach auf ein anderes Urteil verlassen.
Es bringt mich immer zum Nachdenken, wenn eine (schon an- und durchgedachte) Routenanfrage gestellt wird und sich dann jeder drauf stürzt und "aus seiner Sicht" Änderungen vorschlägt. Das mag in einigen Fällen durchaus korrekt und angebracht sein, aber oftmals habe ich den Eindruck, dass man eigentlich nur seine eigenen Erfahrungen umgesetzt sehen möchte.
Damit sage kein einziges schlechte Wort gegen dieses Forum, das beispielhaft positiv funktioniert.

Beste Grüße
Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
3’883 Beiträge · seit 201105. Dez. 2014 ·
Biologe schrieb:Hallo Jura,
Bin mir jetzt absolut sicher, dass wir nichts verpassen, wenn wir Ruacana links liegen lassen.
Es bringt mich immer zum Nachdenken, wenn eine (schon an- und durchgedachte) Routenanfrage gestellt wird und sich dann jeder drauf stürzt und "aus seiner Sicht" Änderungen vorschlägt. Das mag in einigen Fällen durchaus korrekt und angebracht sein, aber oftmals habe ich den Eindruck, dass man eigentlich nur seine eigenen Erfahrungen umgesetzt sehen möchte.

Beste Grüße
Michael
Hallo Michael,
im Prinzip - um mit Radio Eriwan zu argumentieren - hast du Recht. Doch du stellst damit die Infos aus Reiseberichten infrage, die grundsätzlich auf eigenen Erfahrungen beruhen. Da du vermutlich meinen Beitrag in diesem Thread meinst: Es liegt mir fern, dass jemand unsere Erfahrungen umsetzt. Die Schlüsse für die eigene Tour muss jeder selbst ziehen.

Nix für ungut,
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter14 Beiträge · seit 201208. Dez. 2014 ·
Hallo liebes Forum,

wollte mich vor dem Abflug nochmal kurz melden und mich für alle Anregungen bedanken. Euer Hinweis mit dem Zwischenstopp in Okaukuejo konnte erfolgreich umgesetzt werden. Wir haben sogar noch einen Bungalow mit Blick aufs Wasserloch bekommen. Auf Grund der Jahreszeit rechne ich zwar nicht mit allzu viel "Besuch", aber es wird bestimmt ne lange Nacht.

Noch ein Wort zu Ruancana. Da habe ich mich wohl etwas mißverständlich ausgedrückt. Ich bin mir Dank Eurer Hinweise sicher, dass Ruancana und die ursprünglich angedachte Strecke über die D3700 nicht zu der anstehenden Tour paßt, weder vom Zeitrahmen noch vom Equipment und wir insofern nichts "verpassen". Was nicht heißt, das wir uns dieser Herausforderung im Rahmen einer anderen Tour nicht doch noch stellen wollen. 😉

LG Thomas