Autowahl

20 Antworten · 9'363 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2007 von Globy
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Themenstarter3 Beiträge · seit 200707. Jan. 2007 · #1
Hallo Namibia Spezialisten
Sowohl als Namibia Reisender, als auch als Forumsmitglied bin ich neu und unerfahren. Da ich das Forum ideal als Info-Quelle für mich als Greenhorn betrachte, versuche ich auf diesem Wege an fachkompetente und ehrliche Beratungen zu gelangen.
Ich werde im Juli mit meiner Frau erstmals Namibia für 3 Wo besuchen. Vorgesehen ist die allseitig bekannte Classic-Route. Nun: Welche Autowahl empfiehlst du mir? Aus den sog. Fachliteraturen werden wir nicht ganz schlau! Wir betreiben keinen Offroadsport. Benötigen wir für die Standardrundreise ein 4x4? Genügt eine einfache Limousine? Was hälst du von Wohnmobilen für dieses Strassennetz?

Globy ist Dir für jeden Hinweisdankbar

Tschä!
726 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #3
Hallo Globy,

willkommen im Forum!
Mein erster Hinweis an Dich: Suchfunktion nutzen, da findest Du bestimmt die Antworten, die Du benötigst. Deine Frage wurde hier schon so oft diskutiert, da lohnt sich die Suche bestimmt!

Wir sind im Übrigen auch die Standartroute gefahren und hatten 4x4, habe mich damit einfach besser gefühlt, ob notwendig...glaube nicht!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
2'721 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #4
Hallo Globy
Auch wir hatten überlegt ob 4x4 oder nicht und haben uns dann für diesen entschieden.
Wir sind ebenfalls keine Offroad - Fahrer waren aber froh, uns dafür entschieden zu haben. Auf den normalen Strassen hätten wir vermutlich keinen gebraucht, aber die Zufahrten zu den Guestfarmen waren teilweise schon sehr abenteuerlich. Diverse Farmer haben auch berichtet, dass Gäste mit normalen PW abgeholt werden mussten, da sie stecken geblieben waren. Im Zweifelsfall wären wir immer für einen 4x4. Ich kann Carsten nur recht geben: man fühlt sich einfach sicherer.
Bazi
101 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #5
Hallo Globi,

wir haben vor kurzem die gleichen Überlegungen gehabt wie Du und sind vom Chicco (wie Golf II) über den Condor (wie Touran) beim Hilux DC 4x4 mit Dachzelt gelandet. Eigentlich gar nicht das was wir wollten, aber je länger und tiefer wir uns eingearbeitet haben um so sicherer waren wir uns, dass dies die beste Fortbewegung in Namibia ist um auch wirklich alles sehen zu können. Mit dem PKW wird für Euch manches schwer bis unerreichbar bleiben. Da wir in der Regenzeit fahren brauchen wir zudem einen Allrad ... ansonsten ist es wohl nur die hohe Bodenfreiheit der 4x4 entscheidend. Den 4x4 kann man in der Regel auf den betonierten Autobahnen abschalten, dann ist der Spitverbrauch auch OK (kostet zur Zeit für Super rund 0,70 EUR/l).

Übrigens hat unser Dachzelt 4x4, nach dem wir den vielen Tipps für Mietwagen hier gefolgt sind ( daher lohnt lesen! 😉 ), weniger gekostet als der über AVIS angebotene einfache Condor.

Viel Spaß bei Planung ... uns hat sie sehr viel Spaß gemacht! 🙂
Und die Hilfe die Du in diesem Forum bekommst ist wirklich unbezahlbar!

LG HeJo

PS: ... morgen abend beginnt unser Abenteur Namibia und Botswana 🙂 🙂 🙂
http://meine.flugstatistik.de/cuckoo
198 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #6
Wir haben uns die Frage andersrum gestellt: Wie wollen wir übernachten? Camping oder feste Unterkünfte? Bei Camping landet man dann wohl oder übel bei 4x4 mit Dachzelt. Ob man dann den 4x4 braucht ist eine andere Frage. PW mit Dachzelt finde ich eher unüblich, obwohl wir es gesehen haben. Mit einem Wohnmobil möcht ich nicht unbedingt durch Namibia fahren. (Haben fast 20 jährige Erfahrung mit Wohnmobilferien, aber nicht in Afrika.) Das Gerüttel und der Sand....
Wenn man feste Unterkünfte wählt, so braucht es wirklich nicht zwingend 4x4 so wie es alle vor mir schon mal geschrieben haben, aber was wirklich von Vorteil ist, so ist es ein "höher gelegenes" Auto, einfach wegen der Sicht und dem Überblick.
Schlussendlich hatten wir für unsere "klassische" Route einen Hilux mit Dachzelt und waren die Hälfte in festen Unterkünften und die andere Hälfte auf Campsites. Wir würden ( werden ) es wieder so machen.
Gruss
Margot
1'457 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #7
. . . man kann auch mit einem Bodenzelt campen. und das auch in Namibia vorzüglich.
449 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #8
Letztendlich ist die Wahl eines Fahrzeugs auch eine Frage der verfügbaren Geldmittel. Ich bin bisher im südlichen Afrika unterwegs gewesen mit einem Hyundai Elatra, einem Mazda 323 Stufenheck, einem VW Bus T3, einem Toyota Hilux und einem Nissan Hardbody.

Ich würde mich zwar den Empfehlungen der meisten Reiseführer anschließen und sagen, man braucht keinen 4x4 in NAM auf den Hauptstrecken, es fährt sich aber wesentlich entspannter durch die größere Bodenfreiheit und den größeren Raddurchmesser. Effektiv brauchen tut den man Allradantrieb auf "normalen" Touristenrouten sicherlich nicht, es gibt aber -abhängig von der Jahreszeit- ein paar haarige Farmzufahrten und eben Reviere, die voll Wasser, Schlamm, Geröll, Ästen etc sind. Kürzlich sah ich hier im Forum einen Nissan Almera Stufenheck, der in einem Schlammloch feststecke, ich selber habe mit dem Mazda 323 auf ungeräumter Strecke vor Twyfelfontein einmal festgesessen. Die fehlenden Bodenfreiheit ist halt das größte Problem. Bei einem VW Bus, einem Pickup oder einem der seltenen Toyota Condor hast Du zu der größeren Bodenfreiheit auch noch den Vorteil der höheren Sitzpostition, gut also für Tierbeobachtungen !

Bei Fahrzeugen mit Campingausrüstung ist die Auswahl ohnehin etwas beschränkter. Ich würde hier nicht Geld an falscher Stelle sparen wollen und glauben, mit einem Stadt-PKW sei alles zu schaffen. Ich halte mich beim Autofahren sicherlich nicht für ein Kind von Traurigkeit, bei den beiden o.g. Klein-Pkws habe ich meinen Sparsamkeitswillen aber bitter bereut !
Autovermietungen betrachten gerade Schäden am Unterboden und am Kühler bei Rückgabe sehr genau - hier kann vermeindlich gespartes Geld sehr schnell wieder ausgegeben werden müssen, wenn der Vermieter etwas zu bemängeln hat. Da hast Du als Mieter meist die schlechteren Karten ! 😳<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 07/01/2007 17:44
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
3'491 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #9
Hallo Globy,
auch wenn´s die x-te Wiederholung ist: 4x4 ist in Namibia auf 95% der Strecken objektiv nicht nötig - und dort, wo es nötig wäre, würdest Du vermutlich als 4x4-Neuling dennoch stecken bleiben. Damit will ich Dir nichts unterstellen, sondern einfach meine eigenen Erfahrungen " verallgemeinern". Richtig ist aber sicher auch, dass ein normaler PKW, weil er wenig Bodenfreiheit hat und man ziemlich tief sitzt, für Namibia nur die 2.-beste Wahl ist - der berühmte Toyota-Condor oder auch VW-Bus ist für uns "Normal-Touristen" ( in Abgrenzung zu den Offroadern ) bestimmt das richtige Fahrzeug. Ob man sich subjektiv in einem Allrader sicherer fühlt, muss jeder für sich entscheiden; auf jeden Fall hat das ja auch was mit dem Geld zu tun. Sehr wichtig dagegen ist eine Klimaanlage und ein zweites Ersatzrad; ferner eine Funktionskontrolle des Bordwerkzeugs ( namentlich des Wagenhebers ), eine Kontrolle des Reifenzustands und eine Einweisung, wie man an das Ersatzrad herankommt.
Gruß Joli
1'910 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #10
Hallo Globy,

was Bazi vorbringt triffts genau, zudem machts auch Spass mal so n 4x4 zu fahren, schön hoch zu sitzen. Klar, es ist aber auch eine Kostenfrage...

Wollt Ihr Campen oder eher in Lodges nächtigen?

allerbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
496 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #11
Hallo Globy, ich kann mich der Einschätzung von joli voll anschließen. Der Condor ist hervorragend geeignet. Er bietet jede Menge Platz, liegt hoch und ist leicht zu lenken. Ich bin mit Condor bereits 3x auf der alten Pad am Epupa gewesen - keine Probleme. Es gibt immer noch einige Vermieter, die den Condor im Programm haben. Gruß Matatu
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23 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #12
Hallo Globy!
Wir hatten bis jetzt auch immer einen Condor, allerdings fast immer ohne 4x4 und waren auch noch nie in einer Situation, wo wir einen Allrad gebraucht hätten. Ich finde es aber auch immer besser, einen Wagen mit meht Bodenfreiheit zu haben und höher zu sitzen, deshalb haben wir uns jetzt für März für einen Nissan X-Trail 4x2 entschieden, bin mal gespannt, ob er so gut wie der Condor ist.
Grüße Alex
2'346 Beiträge · seit 200607. Jan. 2007 · #13
@konno

Erweitere meine "Big 3" auf "Big 4" und füge neu hinzu:

"Etosha-Buffets - ja oder nein"

Mal sehen, wie lang es dauert 😎

Gruß
Armin


P. S.: Bin immer für 4x4. Hab´s bisher auch (zum Glück) fast immer mal irgendwann und irgendwo gebraucht. Ansonsten macht´s aber einfach Riesenspaß. Meine Frau spricht immer von "unserer Festung" und würde nie darauf verzichten - obwohl sie selbst nicht Auto fährt.
9 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #14
Hallo Globy,
für das Auto ganz einfache Regelung bei uns (stehen allerdings alle in ct und lechzen nach Schotter, Staub und Fels)

A - D unser Ford Ranchero, mal wieder ganz fertig und Zimbabwe-Freak, kommt im Juni/Juli 2007 wieder zum Einsatz


Von D abwärts unser Oldi, Nissan Patrol, 32 Jahre, kein bischen weise, fast 350000 km, nur Motor und Lenkrad, kennt alle Ecken bis Angola, liebt innen den Staub cm-hoch, 20-25 l normale Strecke und 30 - 40 bei seinem Lieblingseinsatz Sand, Sand, Sand.......

papawolle 21 Tage vor dem Abflug nach ........
9 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #15
papawolle hat das Foto 1 vergessen
9 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #16
papawolle hat das Foto 2 vergessen
1'182 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #17
Hallo Globy,

auf die Vorteile der höheren SItzposition und der größeren Bodenfreiheit haben ja schon viele hingewiesen. Das läßt sich natürlich auch ohne 4x4 machen, den man, wie auch immer wieder geschrieben wird, meist nicht braucht - allerdings ´meist`, aber manchmal möglicherweise eben doch.

Wir waren im vorigen Frühjahr mit einem 4x4 unterwegs und waren froh, uns dafür entschieden zu haben, denn sonst hätten wir den einen oder anderen vorgebuchten Platz wegen der Flußdurchfahrten und der teilweise üblen Anfahrtswege nicht erreichen können.

Allerdings ist das in Eurer Reisezeit wohl nicht so problematisch. Deshalb ist das für Euch wohl eher eine Frage des Budgets.

Gruß,
Bernd
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382 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #18
Ich denke auch, dass es eine Frage des Reisebudgets ist! Uns war es den Aufpreis einfach Wert, weil eben wie schon oft beschrieben die Sitzposition höher ist, es sich viel bequemer auf diesen Straßen fahren lässt als mit einem "normalen" Auto und es eben manchmal doch Situationen geben kann wo man 4x4 braucht.

Und ausserdem ist es einfach Cooler 😎
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
382 Beiträge · seit 200608. Jan. 2007 · #19
Ich denke auch, dass es eine Frage des Reisebudgets ist! Uns war es den Aufpreis einfach Wert, weil eben wie schon oft beschrieben die Sitzposition höher ist, es sich viel bequemer auf diesen Straßen fahren lässt als mit einem "normalen" Auto und es eben manchmal doch Situationen geben kann wo man 4x4 braucht.

Und ausserdem ist es einfach Cooler 😎
http://meine.flugstatistik.de/BaliHai
413 Beiträge · seit 200609. Jan. 2007 · #20
Also, da will ich auch noch mal meinen Senf dazu geben. 4x4 ist auf den allermeisten Strecken nicht noetig, wenn das Geld keine Rolle spielt aber schoen.
Auf jeden Fall sollte man, aus den schon genannten Gruenden ein hoeher gelegtes Auto mieten. Da es den Toyota Condor nicht mehr so oft gibt, bietet sich als Alternative der VW Sharan an. Waren mit diesem letztes Jahr unterwegs und total zufrieden.

herzliche Gruesse

Kitty
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