November im Norden von Namibia

5 Antworten · 1’276 Aufrufe · gestartet 26. Okt. 2014 von Palmata
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201426. Okt. 2014 ·
Hallo zusammen,
erstmal euch allen vielen lieben Dank für die vielen Tipps, die ich mir stillschweigend aus den Forum geholt habe, um unsere geplante Route noch interessanter gestalten zu können.
Nun muss ich mich mal anmelden, um unsere Route vorzustellen.Vielleicht fällt dem einen oder anderen noch etwas dazu ein
Stationen sollen sein:
1.Windhoek Ondekaremba Lodge 1. Nacht
2.Otjiwarongo C'est si Bon 2 Nächte
3.Otavi Ohanga Namibia Lodge 1 Nacht
4. Rundu Tambuti Lodge 2 Nächte
5.Divundu Ndhouvu Safari Lodge 2 Nächte
6. Rundu Tambuti 1 Nacht
7.Etosha Etosha Emanya 2 Nächte
8. Etosha Etosha Safari Camp 1 Nacht
9. Outjo Sassa Safari Camp 1 Nacht
10.Uis Petra's Gästefarm 2 Nächte
11.Swakopmund Orange House 3 Nächte /Living Desert/ Mola Mola
12.Windhoek Eagle Rock Farm 3 Nächte

Das ist meine erste Afrika/Namibia Reise. Mein Partner war vor 15 Jahren schon mal 5 Wochen in Südafrika.
Ich bin sehr gespannt, was mich alles erwartet und freue mich sehr auf die Reise 🙂

Dann habe ich noch eine Frage. Wir möchten gern von Otjiwarango mit einen normalen PKW zum Waterbergplatau.
Ist das jederzeit möglich, oder vielleicht doch wetterabhängig? Muss man dort einen Fluss überqueren? (haben wir in Google Maps gesehen). Oder ist dort unbedingt ein 4x4 nötig?

Viele liebe Grüße
Angela
1’821 Beiträge · seit 200826. Okt. 2014 ·
Hallo Angela,

erst mal herzlich willkommen 🙂

Sind die Unterkuenfte schon gebucht? Wenn ja, kann man ja eh nicht mehr viel aendern. Ich persoenlich haette den Abstecher in den Caprivi weggelassen und ein wenig Erongo eingebaut.

Was wollt ihr denn in Otavi?
Und im Etosha uebernachtet ihr auch nicht?

Emanya ist recht luxurioes, nettes Wasserloch. Aber halt nicht Afrika......

Schoenen Sonntag

Boris
2’349 Beiträge · seit 200926. Okt. 2014 ·
Hallo Angela,

warum übernachtet ihr überhaupt (und dann auch noch 2mal) in Otjiwarongo???

Warum nicht auf einer Lodge oder Gästefarm (Waterberg Guestfarm, Waterberg Wilderness Lodge oder Weavers Rock Guestfarm, etc. ...) nahe dem Waterberg oder auf der Frans Indongo Lodge nördlich von Otjiwarongo auf dem Weg nach Otavi bzw. Etosha-Ost??

Was wollt ihr in der Ortschaft Otjiwarongo???

Lg, Otjikoko
2’346 Beiträge · seit 200626. Okt. 2014 ·
Hallo Angela,

erst einmal herzlich willkommen im Forum.

Da eure Reise wohl unmittelbar bevorsteht, gehe ich mal davon aus, dass die Reiseroute und die Unterkünfte feststehen. Von daher will ich auch keine Kritik daran üben. Auf jeden Fall habt ihr euch da eine Reise zusammengestellt, die alles andere ist, als eine klassische "Ersttäter-Tour". Sicher gehört sie zum Ungewöhnlichsten, das hier bislang von Namibia-Anfängern vorgestellt wurde. Aber warum nicht? Die Routenplanung ist insgesamt recht entspannt, da ihr euch auf einen überschaubaren Bereich von Namibia konzentriert und doch meist 2 bzw. sogar 3 Nächte an einem Ort bleibt und sicher habt ihr euch zu jeder Station und Unterkunft etwas gedacht. Und das ist auch gut so.

Selbst mir als "altem Hasen" kommt dabei aber Einiges unbekannt vor. Hatte bisher noch nie was von "Ohanga Namibia Lodge", "Etosha Emanya", "Sasa Safari Camp" oder "Petras Gästefarm" gehört. Bin daher mal sehr gespannt, was du nach der Reise dazu zu berichten hast. Wir haben schon neun Namibia-Reisen hinter uns (die 10. steht bevor) und tendieren mittlerweile auch dazu, hier und da schon mal vom "Mainstream" abzuweichen und Neues/Unbekannteres auszuprobieren. Schade nur, dass Etosha etwas kurz kommt und keine Übernachtung im Park selbst vorgesehen ist.

Was mich auch wundert, dass ihr als Namibia-Neulinge das Highlight Sossusvlei weggelassen habt. Das wäre ansonsten ohne Weiteres noch unterzubringen gewesen, zumindest wenn ihr den doch sehr zeitaufwändigen Abstecher an den Okavango weggelassen hättet. Hier investiert ihr immerhin 5 Tage, um ganze 2 Nächte im Caprivi zu verbringen - und Rundu als Zwischenstation für 3 Nächte gibt wahrlich nicht besonders viel her. Aber wie gesagt: mit Kritik möchte ich mich zurückhalten. Ist auf jeden Fall alles so machbar und ihr werdet ganz bestimmt einen intensiven Eindruck von Namibia mitnehmen können.

Waterberg dürfte übrigens m. E. (kommen allerdings erst im nächsten Jahr erstmals dorthin) kein Problem sein. Auf das Plateau selbst könnt ihr mit dem eigenen Auto sowieso nicht fahren. Das geht nur im Rahmen einer geführten Tour vom staatlichen Restcamp aus. Und dorthin kommt ihr mit Sicherheit ohne Schwierigkeiten.

Viel Spaß
Armin
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2014
312 Beiträge · seit 201326. Okt. 2014 ·
Hallo Angela,
herzlich willkommen im Forum und viel Spaß beim Planen. Seid Ihr bei 2014 oder 2015? Falls alles gebucht ist - lest über meinen Post weg....bis auf diesen Punkt: Waterberg von Otjiwarongo ist mit PKW machbar, fürs Plateau müsst Ihr ohnehin eine Game drive buchen.

Wie schon vorher geschrieben - Otjiwarongo als Standort für Nächte in einem Gruppen-/Tagungshotel mit 56 Zimmern in einer namibischen Mittelstadt erschließt sich mir nicht ganz, Wenn Ihr persönliche Gründe dafür habt, passt es sicher auch. Aber für den Waterberg ist es mit ca. 50 Km z. T. Piste als Standort nicht sinnvoll. Ich gehöre zur "pro Waterberg" Fraktion und finde das NRW Camp (Bungalow) als völlig ok und beim Essen im Restaurant als wirklich gut (Stand Okt. 2013) - aber hier scheiden sich die Geister. Mir hat der Game drive vom NRW anschießend besser nirgendwo mehr hin.

Den Rundu-Teil kann ich nicht beurteilen, den haben wir uns bei der ersten 3-Wochen-Tour "gespart".

Etosha würde ich im Park übernachten, gerne 2 Nächte in Okaukuejo und wenn es das Budget erlaubt im Premier Waterhole Chalet. Die gesparten "Rundu-Nächte" bringt Ihr da locker mit unter.

Etosha Emanya ist ja am Osteingang (von Lindquist gate).da gäbe es alternativ auch die Aoba Lodge, danach dann lt. meinem Vorschlag Okaukuejo im Park und dann ggf. noch Etosha Safari Camp am Anderson Gate. Warum Ihr dann nochmals Outjo wählt (nach an Otjiwaronogo und wegen Asphalt-Strecke auch schnell errreichbar) ist mir jetzt nicht so klar.

Uis als Ort (Übernachtung kenne ich nicht, 2 Nächte halte ich für fraglich) und Swakopmund sehen dann für mich schlüssiger aus...auch wenn ich als bekennender "Nicht-Städte-in-Namibia" Mensch nur 2 Nächte dort verbringen würde.

Auch mit Eagle Rock geht Ihr in eine Business Lodge mit Conference Center - ggf. ist das für Euch ein Thema. Aber auch hier ist mir nicht ganz klar, was Ihr Euch von den 3 Nächten erwartet.

Schönen Sonntag Abend und viel Spaß beim weitern Planen.

Viele Grüße
Doris
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2014
Themenstarter2 Beiträge · seit 201426. Okt. 2014 ·
Hallo zusammen.

Vielen Dank für eure Antworten und Anmerkungen. Sehr interessant was ihr zu unserem Plan sagt.
Ja, wir haben uns nicht an die klassische Namibiatour gehalten.

Gründe für diese Tour sind:
Wir wollen Namibias Norden sehen, den Okavango, Flusslandschaften, Flusspferde, grünes Land, Bootsfahrt, Mahango Game Reserve, bunte Tierwelt (Vögel). Ziel ist eigentlich die Vielfalt des ganzen Landes. Die weiten Landschaften (z.B.Ugab Valley) , Halbwüste und Wüste und auch das Meer. Ein Volk kennenlernen (Mbunza), eine Ballonfahrt machen (Uis). UND: Das Ganze soll preisgünstig sein, trotzdem aber ohne Camping.


Zu Ethosha:
Im Okaukuejo haben wir gar kein Chalet mehr bekommen. Namatoni hat uns nicht zugesagt. Deshalb die Lodges vor den Gates gewählt (zudem auch eine Preisfrage) Werden trotzdem 3 Tage im Park verbringen.

Zu den zwei Nächten in Rundu:
Dort werden wir zur 1. Nacht spät eintreffen, weil wir auf dem Weg den neu eröffneten Mangetti-NP besuchen wollen.
Am Folgetag wollen wir die Mbunza besuchen (wir sind gespannt, was uns da erwartet 😕 ) und eine Flussfahrt unternehmen. Am nächsten Tag geht es ganz früh zum Caprivi.
Die dritte Rundu-Nacht ist nur zum Schlafen. Späte Ankunft, früher Aufbruch. (das Quartier gefiel uns im Internet, angeblich auch keine Regenwassergefahr).

Zu Ojiwarango:
Auch hier späte Ankunft, frühe Abreise. Lodge gefiel und Preis auch + Versorgungsmöglichkeit.
Der Zwischentag steht für Waterberg. (Waterberg geht angeblich nicht immer mit 2x4, deshalb kein NRW).

Uis:
Um von Etosha nach Swakopmund zu kommen, haben wir die Route über Uis gewählt. Unterwegs Ugab-Tal, Fingerklip und Brandberg. Bei guten Bedingungen besteht in Uis die Möglichkeit einer Ballonfahrt (Traum erfüllen 🤪 ).

Ohanga Namiba Lodge und Eagle Rock (Natur + Windhoek)
Beides Lodges, die uns gut gefielen und Zeit zum Ausspannen bieten sollen. Wir wollen einerseits viel sehen, aber auch noch ein paar Lücken für Flexibilität lassen. Vllt ist auch mal ein Puffertag nötig (Auto defekt, oder so. Man weiß ja nie). Dann sollte nicht gleich die komplette Tour ausgehebelt sein.

Warum kein Sossusvlei:
Kein 4x4, sehr teuer. Wenn auch nicht vergleichbar, aber wir machen dafür eine Living Dessert Tour um die Wüste zu sehen.
Außerdem: Man muss sich doch noch was offen lassen, zum Wiederkommen 🙂 Dann machen wir die Südtour.

Liebe Grüße
Angela