Straßenzustand in Botswana

3 Antworten · 2'036 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2014 von joli
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Themenstarter3'491 Beiträge · seit 200630. Sept. 2014 · #1
Hallo zusammen,
wir sind gerade von einer längeren Reise durch das südliche Afrika zurückgekehrt und möchten Euch über unsere Erfahrungen mit botswanischen Straßenzuständen informieren:
- Lobatse - Kang - Buitepos (Trans Kalahari Highway): die Teerstraße ist in einem guten Zustand.

- Kasane-Nata: die A3 ist in den letzten Jahren sehr aufwändig erneuert worden - zumindest größenteils. Es gibt allerdings auf den letzten 50 km vor Nata noch alte Teilstücke, die nicht erneuert wurden. Deshalb findet man hier auch immer wieder und völlig überraschend, d.h. ohne jede Vorwarnung oder gar Hinweisschilder, Schlagloch-Abschnitte, die wirklich gefährlich sind.

- Selebi-Phikwe - Sefophe - Martins Drift (Grenzübergang nach SA): diese Teerstraße ist in einem katastrophal schlechten Zustand und zwar so schlecht, dass sie eigentlich für den öffentlichen Verkehr gar nicht frei gegeben werden dürfte. Auch hier findet man gute Teilstücke, dann aber ohne jede Vorwarnung sich über die ganze Straßenbreite erstreckende Schlaglöcher, die wirklich nur im 1.Gang durchfahren werden können. Wer hier unversehens hineingerät, riskiert Reifenschäden, Achbrüche oder Schlimmeres.Besonders gemein an diesen Straßenschäden ist, dass man sie erst wenige Meter vorher erkennen kann und dann, da zuvor 120 km/h möglich sind, nur mittels Vollbremsung eine Chance hat, unbeschadet durch die Schlagloch-passagen zu kommen.

- Maun - Ghanzi: ähnliche, wenn auch nicht ganz so schlimme Erfahrungen haben wir auf einem Teilstück dieser wichtigen Teerstraße vor ein paar Jahren gemacht. Allerdings weiß ich nicht, ob sich daran inzwischen etwas geändert hat.

Gruß Joli
7'296 Beiträge · seit 200630. Sept. 2014 · #2
Hallo Joli,

vielen Dank für die Warnung!
Irgendwie muss man in Afrika immer mit allem rechnen. Manche Schlaglöcher sind so tief, dass man spielende Kinder übersehen kann. Und manchmal kommen diese Passagen tückisch schnell, nachdem man 100 km perfekte Asphaltstraße hatte.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'319 Beiträge · seit 201130. Sept. 2014 · #3
Servus.

Ich kann hierzu noch das Folgende beitragen:

Martins Drift - Palapye: Vom Grenzübergang bis zum Abzweig Sherwood (Tuli Reserve Road) ist die Straße in desaströsem Zustand; danach normal tarmac.

Francistown - Nata: Nach wie vor recht eng, aber wenigstens ohne potholes.

Nata - Kasane: Wie geschildert, gut ausgebaut... so macht das Fahren auf Asphalt Spaß.

Palapye - Khama Rhino Sanctuary: Guter Straßenzustand ohne Löcher.

Palapye - Gaborone: Auf ganzer Strecke absolut kein Loch.

Gruß Alm
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2014
196 Beiträge · seit 201130. Sept. 2014 · #4
Vielen Dank für die Infos - kann ich gut gebrauchen, bin ab dem 17. Oktober unterwegs.