Reisebericht

ZIM - BOT 2014 Träume werden wahr

von Lil · begonnen 17. Aug. 2014 · 28 Teile

Teil 2121. Sept. 2014
Nach einem reichhaltigen Mittagessen verbringen wir den Rest des Nachmittags auf unserer schönen Terrasse.

Wir geniessen den schönen Ausblick aufs Delta, lauschen den vielfältigen Geräuschen im Busch und versuchen die Unruhestifter zu vertreiben, die unser Zeltdach als Trampolin benutzen. Die Meerkatzen machen sich einen Spass daraus von den Bäumen aufs Zeltdach zu springen um sich dann hier auszutoben und gegenseitig zu jagen.
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Im Wasser entdecken wir einen Waran, den wir im ersten Moment mit einem Krokodil verwechseln.
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Nach der Siesta gibt es Kaffee und Kuchen und kurze Zeit später brechen wir zum nachmittäglichen Game Drive auf.
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Shaku macht sich auf die Suche nach Elefanten und wir werden schnell fündig.
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Anschliessend halten wir bei den Gnus,
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einem Marabu, der seinem Platz unter den Ugly Five wirklich alle Ehre macht
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Little Egret (Seidenreiher)
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Red Lechwe
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und zum Schluss noch für unsere Löwin mit Nachwuchs (und weil ich euch schon das ganze Wochenende über mit Löwenfotos gequält habe, gibt's jetzt nur noch ganz wenige 😗 ).
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Der Himmel hat sich mittlerweile rosarot gefärbt und die Sonne versinkt langsam hinter den Bäumen.
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Nach dem üblichen Sundowner geht's zurück wo uns wiederum ein leckeres Abendessen erwartet. Vor allem das Dessert ist allererste Sahne : Coconut-Amarula Cream.
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Wie gewohnt setzen wir uns danach ans Lagerfeuer und geniessen ein letztes Mal die besondere Atmosphäre des Okavango Delta.

Morgen heisst es Abschied nehmen vom Pom Pom Camp und den lieben Menschen, die unseren Aufenthalt so angenehm gemacht haben.
Teil 2223. Sept. 2014
12. Mai 2014

Weckruf heute um 6.30 Uhr, kurzes Frühstück mit Muffins und Kaffee, danach Abfahrt zum Gamedrive. Unser Flieger geht erst kurz nach 12.00 Uhr und wir können noch ohne Hektik am Morning Game Drive und am Mittagessen teilnehmen.

Wir geniessen ein letztes Mal die unbeschreiblich schöne Natur im Delta
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und stoppen für Impalas.
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Ich liebe diese schönen Tiere mit ihren grossen Ohren und den braunen Augen, die immer wachsam in die Runde blicken.
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Der Beweis dass hier in der Gegend nicht gewildert wird 😉 . Fürs Elfenbein würde es auf dem Schwarzmarkt viel Geld geben.
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Ein paar Vögel sehen wir auch.
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Und auch heute hat Afrika mal wieder eine Überraschung für uns auf Lager 🤪 🤪 🤪 .

Wie jeden Morgen halten wir Ausschau nach unseren Löwen und entdecken auf einmal das ... 5-Tage alte Baby (jetzt 7 Tage alt) ganz alleine und hilflos mitten im Busch 😮 🤪 😮 .
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Von der Mama oder Tante keine Spur ...

Ich bin überglücklich über diese Sichtung, sprachlos und gleichzeitig entsetzt wenn ich mir jetzt vorstelle, dass sich auch Hyänen hier in der Gegend aufhalten. Der Kleine wäre eine sehr leichte Beute.
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Es fällt uns allen sehr schwer zu glauben dass die Mama den Kleinen einfach so im Gras, ohne jeglichen Schutz alleine lässt, und gehen davon aus dass er sich irgendwie von selbst aus seinem Versteck entfernt hat.
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Wir können uns nicht satt sehen an dem winzigen Kerlchen und Shaku lässt uns alle Zeit der Welt.
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Der Anblick dieser kleinen hilflosen Raubkatze lässt sich nicht in Worte fassen und wird für Jo und mich einmalig und unvergesslich bleiben.
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Nach einer Stunde und ganz vielen Fotos im Gepäck trennen wir uns schweren Herzen von dem niedlichen Löwenbaby. Von der Mama zu dem Zeitpunkt noch immer nichts zu sehen, hoffen wir inständig dass es überleben wird 🤨 .

Strelitzie, ich wünsche mir sehnlichst dass du uns nach dem Urlaub positives hierzu berichten kannst 😎 .

Anschliessend sucht Shaku uns ein malerisches Plätzchen für die Kaffeepause an einer riesigen Wasserstelle und ein letztes Mal geniessen wir die interessanten Gespräche mit dem netten, lustigen und sehr naturverbundenen Ranger. Bei ihm haben wir uns auf Anhieb wohl und immer sicher gefühlt.
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Traumhafte Landschaft im Okavango-Delta.
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Anschliessend machen wir uns langsam auf den Rückweg und Jo und ich meinen dass der Game Drive heute Morgen ein krönender Abschluss unseres Aufenthaltes im Pom Pom Camp war.
Teil 2323. Sept. 2014
Und hier das kleine Kerlchen in Aktion (für beste Qualität auf HD umschalten) :

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Teil 2426. Sept. 2014
Im Camp geniessen wir ein letztes Mal das leckere Mittagessen, packen unsere Sachen zusammen und dann wird es leider Zeit sich von Dineo, Andy und dem restlichen Pom Pom-Team zu verabschieden 😐 .

Nach einer herzlichen Umarmung vom Manager-Ehepaar werden wir von Shaku zum Airstrip gebracht.

Doch nach nur 5 Minuten hören wir die Managerin durchfunken, dass sich die Zeit unseres Fluges geändert hat und wir erst um 12.50 Uhr fliegen. Wir wenden und fahren zurück. Eine halbe Stunde später nehmen wir wieder im Landy Platz um definitiv das Camp zu verlassen. Wir kommen am Airstrip an, sehen aber weit und breit keinen Flieger 🤨 . Ein erneuter Funkspruch : neue Zeit 13.40 Uhr. Was jetzt ?

Shaku disponiert um und macht einen allerletzten Mini-Game Drive mit uns 😄 .

Die letzte Brückenüberfahrt in unserem Urlaub.
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Um halb zwei landet dann schlussendlich unser Flieger (oder das was so aussieht) 😮 .
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Oje ! Ein Zweisitzer und der Pilot ??! sieht aus als käme er gerade von der Schulbank 😗 😮 😕 .
(Ich muss sogleich an Bele's Bericht denken, in dem auch "ein Pilot mit Flaum auf der Oberlippe" vorkam). Sehr viel Erfahrung kann der junge Mann noch nicht haben 😮 .

Er entschuldigt sich für die Verspätung und erzählt uns, dass unser ursprünglicher Flieger einen Platten hatte 😮 . Uns ist etwas mulmig zumute 😮 . Das Gepäck wird hinter unseren Sitzen verstaut und nach einem herzlichen und zugleich traurigen Abschied von Shaku quetschen wir uns in die kleine Propellermaschine.

Holprig kurven wir auf die Fahrbahn zu, ehe wir mit einer famosen Beschleunigung unseres Jungpiloten dem Himmel entgegen schwirren.
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Ich schaue nach unten, entdecke Shaku der uns fröhlich zuwinkt und bin sehr traurig dieses Paradies mit seiner traumhaften Umgebung hier verlassen zu müssen 😐 😐 😐 . Hier haben wir uns sehr wohl gefühlt und wären gerne länger geblieben. 3 Nächte waren definitiv zu kurz !

Je weiter wir uns von dem Okavango Delta entfernen
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umso karger wird die Landschaft unter uns. Ab Maun ist fast keine Wasserfläche mehr zu sehen und Graslandschaft und Trockensavanne wechseln sich ab. Schon von weitem können wir den Boteti River, Westgrenze des Makgadikgadi Pans National Parks, erkennen.
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Der Flug ist "a little bit sehr bumpy" und nach 50 langen und bangen Spass- 😄 Minuten haben wir endlich wieder Boden unter den Füssen.
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Am Airstrip werden wir von Slade, unserem Guide für die nächsten beiden Tage, erwartet. Das Gepäck wird ausgeladen und keine 5 Minuten später macht sich die kleine Propellermaschine schon wieder aus dem Staub.
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Auf dem Weg zu unserer Unterkunft können wir uns einen ersten Eindruck von der Landschaft machen. Die Gegend hier ist geprägt von Steppengebiete und Dornbüschen und alles ist sehr sehr trocken. Das genaue Gegenteil von dem wo wir herkommen.

Nach nur 20 Minuten sind wir am Ziel
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und werden herzlich mit einem kalten Getränk und Erfrischungstüchern empfangen. Nach kurzen Erklärungen gibt es für Jo und mich eine schöne Trinkflasche als Geschenk und wir dürfen dann unsere Chalets beziehen, die malerisch am Ufer des Boteti Flusses liegen.
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Die Managerin schliesst auf und unser erster Blick gilt den "oh schreck" unzähligen kleinen Käfern, die sich überall befinden. Im Bett, am Moskitonetz, auf den Möbel, einfach überall 😣 😵 😏 .

Die Frau sieht unseren entsetzten Blick, beruhigt uns und erklärt die Käfer würden weder stechen noch seien sie giftig. Ausserdem würden die Zimmermädchen vor dem Zubettgehen noch mal mit der Chemiekeule vorbeikommen.

Ok, wir sind hier mitten im Busch, die Viecher sind nicht gefährlich, trotzdem finden wir es nicht wirklich prickelnd !

Aber abgesehen von den vielen Krabbel-Tierchen ist der Bungalow ein wahrer Traum.

Von der schattigen Terrasse können wir den Boteti überblicken, der aufgrund starker Regenfälle seit 2009 wieder fliesst.
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Es ist so sagenhaft ruhig hier; man hört nur Vogelgezwitscher und das Rauschen der Bäume im Wind.

Die Betten sind liebevoll dekoriert
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Schönes helles Bad.
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Wegen der unzähligen Käfer packen wir nur das notwendigste aus und dann warten auch schon Kaffee und Kuchen auf uns.
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Eine halbe Stunde später steigen wir am hauseigenen Anlegeplatz ins Boot, verlassen das Ufer und schippern auf dem Boteti Richtung Norden. Der Wind weht uns leicht um die Ohren und wir geniessen die traumhafte Landschaft um uns herum.
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Nach einem knapp 10-minütigen Bootstrip erreichen wir das gegenüberliegende Ufer und steigen in den Geländewagen um.

Wir fahren am Ufer entlang
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und begegnen schon nach kurzer Zeit einer Giraffe, die sich genüsslich an den leckeren Zweigen bedient.
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Impala von hinten
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und von vorne.
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Krokodil
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Und dann sehen wir sie :
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die scheuen, schönen Tiere, deren Laute an Hundegebell erinnern.
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Von Mai bis September kann man am Boteti River eine der beeindruckendsten Tierwanderungen von Gnus und Zebras in Botswana erleben. Und wir sind mittendrin - in der Zebrawanderung (Gnus sind im Moment noch Mangelware).
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Schwarz/weiße Streifen wo man auch hinschaut.
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Nach den vielen Zebras stoppen wir kurze Zeit später auch für das liebe Federvieh.
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Marabu
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Gelbschnabeltoko
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Weißrückengeier - danke Bele 🙂
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African Jacana (Blaustirnblatthühnchen)
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Und noch eine Herde Zebras.
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Auch ganz junge sind mit dabei.
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Morgen ist Vollmond angesagt.
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Schakal
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Die untergehende Sonne taucht die Landschaft in ein rot-goldenes Licht und wir geniessen auf einer Anhöhe des Flusses unseren Sundowner.
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Immer wieder kreuzen Mengen von Zebras unseren Rückweg. Die Abendstimmung am Boteti mit den vielen Tieren ist atemberaubend.
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Nach einem weiteren Apero an der Bar ertönen dann schliesslich Trommeln, die das Abendessen einleiten. Kurz nachdem wir am schön gedeckten Tisch Platz genommen haben,
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erscheint plötzlich das gesamte Team aus Küche, Service und Ranger und überrascht uns mit einer afrikanischen Gesangseinlage. Die hellen Stimmen und das Klatschen lösen wieder Gänsehaut pur bei uns aus. Ein unvergesslicher Moment !
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Nachdem Köchin und Koch das Menü verkündet haben, stürmen wir das reichhaltige Buffet.
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Heute Abend stehen Beef in Senfsauce, Bohnen, Reis und Kartoffelpüree auf dem Programm und das ganze wird mit einem Cheese Cake abgerundet. Mmmh wieder sehr lecker !

Das Publikum ist mal wieder bunt gemischt und auch hier sitzen die Manager und Ranger mit am Tisch, um geduldig alle Fragen zu Land, Landschaft und den Tieren zu beantworten.

Nach dem schmackhaften Essen setzen wir uns mit einem Amarula ans Feuer und lassen den ereignisreichen Tag gemütlich ausklingen.
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Anschliessend werden wir vom Ranger zu unserem Bungalow gebracht, da man auch hier nachts nicht alleine wegen der wilden Tiere umher laufen darf. Die Betten sind aufgedeckt, man hat das Moskitonetz heruntergelassen und Käfer sind so gut wie keine mehr darunter zu sehen. Gottseidank, die Managerin hat Wort gehalten 😗 !
Teil 2528. Sept. 2014
13. Mai 2014

Nach dem üblichen Weckruf um 6.00 Uhr wartet eine halbe Stunde später ein schmackhaftes Frühstück auf uns. Nach der kurzen Fahrt im Boot steigen wir auf der anderen Seite des Ufers wieder in den bereitstehenden Landrover. Es ist heute Morgen zum ersten Mal richtig kalt.

Wir verlassen das Ufer des Boteti und fahren durch die Buschlandschaft; gespannt was uns heute alles noch erwartet.
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Wir fahren an Steppe und baumloser Savanne vorbei und sehen leider sehr wenige Tiere.

Die einzig nennenswerte Sichtung ist eine Puffotter die sofort das Weite sucht
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und ein Elefant, der ziemlich schlechte Laune hat und seinen Anspruch auf das Territorium hier ziemlich klar zum Ausdruck bringt. Mit aufgestellten Ohren macht er uns klar, dass wir es ja nicht wagen sollen noch näher zu kommen. Ist ja schon gut; wir müssen eh weiter ...
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Nach 1 1/2 Stunden ergebnisloser Suche nach weiteren Tieren fahren wir zurück zum Ufer des Boteti. Hier sieht die Tierwelt schon wieder ganz anders aus.

Wir beobachten Elefanten bei der Morgenwäsche,
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beim Spaziergang,
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beim Frühstück,
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von hinten,
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von der Seite
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und von vorne.
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Der Boteti River und seine, von grünen Bäumen und Büschen, bewachsenen Ufer sehen wunderschön aus und wir können uns nicht satt sehen an diesen Farben. Zu Recht wird er als kleiner Bruder vom Chobe River bezeichnet.
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Wir haben den ganzen Morgen über kein einziges Auto gesehen und geniessen die Einsamkeit und Ruhe hier im Park.

Kaffeepause machen wir in Flussnähe; herrlich dieses Fleckchen Erde.
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Danach machen wir uns wieder auf den Weg, entdecken eine Vielzahl bunter Vögel
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und fahren an Kudus
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und friedlich grasenden Impalas vorbei.
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Einer von den Ugly's : Marabu.
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Gigantischer Blick über die Floodplains (rechts mit Eli als Deko).
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In der Ferne sehen wir einen einzelnen Elefanten und der Anblick des Riesen auf der grünen Insel mitten im Boteti ist postkartenreif.
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Kurze Zeit später stoppen wir bei einer Herde Zebras die ihren Durst stillen.
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Es ist so wundervoll still und friedlich hier und die Ruhe im Park wird nur von Vogelgezwitscher und vom Plätschern des Wassers unterbrochen, wenn die Zebras hochschrecken und wild auseinander rennen.
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Wir fahren weiter und sehen kurze Zeit später eine Elefantenherde die genüsslich ein Bad nimmt.
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Die Elis schwimmen im Fluss,
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tauchen unter und toben sich in kleinen Kämpfen aus.
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Der Rest der Gruppe frisst friedlich am Ufer
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und dieser Schmutzfink bespritzt sich mit Wasser und Matsch.
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Was für ein Elefantenkino ! Wir sind begeistert.

Die Kolosse würdigen uns keines Blickes und scheinen sich durch unsere Anwesenheit nicht stören zu lassen ...
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... ausser dieser Riese hier,
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der plötzlich, wie von der Tarantel gestochen auf uns zuläuft und bedrohlich mit den Ohren wedelt. Er hebt seinen Rüssel in die Luft, trompetet und stampft bedrohlich mit dem Fuss.
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Leichtes Unbehagen macht sich bei uns Touris bemerkbar, doch unser Ranger versichert uns, dass es sich hier nur um einen Scheinangriff handelt. Kein Grund zur Sorge ! Vorsichtshalber vergrössert er den Abstand zwischen Tier und Mensch und der Elefant wendet sich von uns ab.
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Nach vielen Fotos trennen wir uns von den Elefanten und erreichen erst gegen Mittag, voller Eindrücke und Adrenalin, unsere Lodge.

Der junge Wilde in Aktion 😉 .

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Ein schön gedeckter Tisch im Schatten lädt zum Essen ein.
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Beef und Reis stehen auf dem Speiseplan. Sehr lecker !
Teil 2630. Sept. 2014
Die nächsten Stunden verbringen wir auf unserer schönen Terrasse, lassen die Seele baumeln und geniessen den atemberaubenden Blick auf den fliessenden Fluss.
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Auf der gegenüberliegenden Seite entdecken wir mehrere Tiere.
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Nach unserer Siesta brechen wir dann zur Sundowner-Cruise auf. Natürlich nicht ohne Snacks; schliesslich haben wir ja schon lange nichts mehr gegessen 😉 .

Der frische Wind weht uns um die Nase und wir geniessen sehr die Boatcruise 😄 .

Schon von weitem entdecken wir eine Herde Zebras, die in Reih und Glied Richtung Fluss ziehen, um anschliessend zusammen in aller Harmonie zu trinken. Was für ein schönes Bild !
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Vom Wasser aus haben wir eine faszinierende Aussicht auf das Ufer, an dem sich unentwegt immer mehr Zebras hinzu gesellen.
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Nachdem die Zebrakolonie ihren Durst an der Lagune gestillt hat, bewegen sich alle schnell wieder im Gleichschritt Richtung Busch.
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Ein paar Meter weiter bahnen sich 2 Elefanten ihren Weg hinunter ans Wasser.
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Das letzte Einhorn.
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Wir tuckern gemütlich weiter, stoppen bei diesem Krokodil
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und beobachten Herr und Frau Kudu.
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Die Gnuwanderung lässt nicht mehr lange auf sich warten.
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Auch die vielen Vögel sind jederzeit einen Stopp wert.

Malachite Kingfisher (Hauben-Zwergfischer)
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Grey Heron (Graureiher)
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Pied King Fisher (Graufischer)
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Die Stimme Afrikas - Fish-Eagle
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Weissrückengeier
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Die untergehende Sonne taucht die Umgebung abermals in ein wundervolles Licht.
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Heute ist Vollmond.
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Zum Abschluss machen wir einen Stop Over an Land. Mit dem Blick auf die untergehende Sonne gerichtet und einem Bierchen in der Hand stossen wir wehmütig auf unseren letzten Urlaubstag an 🙂 😐 🙂 .
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Die Sonne sinkt sehr schnell und die Landschaft um uns herum wird in goldenes Licht getaucht.
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Die abendlichen Stimmen des afrikanischen Busches erwachen und ich bin traurig wenn ich dran denke, dass ich morgen um diese Zeit am Flughafen rumhänge. Ach Afrika, was werden wir dich die nächsten Monate vermissen "seufz".

Nach dem Game Drive teilt man uns mit, dass heute Abend eine Überraschung auf uns wartet 😄 .

Einzige Info dazu vom Ranger :
Dresscode : bitte warme Sachen anziehen !

Nach dem empfohlenen Kleiderwechsel geht es kurze Zeit später in völliger Dunkelheit mit dem Geländewagen mitten ins Niemandsland.
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WOW ! Was für eine tolle Inszenierung !
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Ein Bushdinner, weit weg von aller Zivilisation !!! Wir sind erfüllt von diesem Moment, wunschlos glücklich und überwältigt 🤪 🤪 🤪 .

Überall stehen Laternen und der Tisch ist liebevoll gedeckt.

Um das Feuer herum
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stehen Klappstühle für uns bereit und mit einem Getränk in der Hand geniessen wir eine "African White Wedding Show” vom allerfeinsten. Das gesamte Personal singt und tanzt für uns. Wir haben alle Riesenspass 🤩 🤩 🤩 .
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Anschliessend werden wir eingeladen an der grossen Tafel Platz zu nehmen und die Köchin stellt das Essen vor.
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Einer Butternusskürbis-Suppe folgen Eland oder Hähnchen mit Kartoffeln und Gemüsebeilagen. Zum Nachtisch gibt es Schoko-Creme. Alles sehr sehr lecker !

Die Kerzen auf dem Tisch spiegeln sich in den Gläser, das Essen ist lecker, um uns herum sind die Stimmen des Busches zu hören und über uns leuchten der Vollmond und Millionen Sterne. Das alles ist so unbeschreiblich; ich könnte heulen vor Glück.
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Anschliessend setzen wir uns an Feuer und in geselligem Beisammensein lassen wir die Eindrücke des Tages nochmals Revue passieren.
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Ein krönender Abschluss eines wunderschönen und unvergesslichen Urlaubes.

Gegen 23.00 Uhr werden wir zur Lodge zurückgebracht und fallen glücklich und zufrieden ins Bett.

Gute Nacht Leroo La Tau, Gute Nacht Botswana, morgen geht es nach Hause.
Teil 2730. Sept. 2014
14. Mai 2014

Heute Morgen können wir ausschlafen und geniessen den Sonnenaufgang aus dem Bett heraus.
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Wir packen unsere Taschen, springen unter die Dusche und machen uns anschliessend auf den Weg ins Restaurant.

Seit gestern Abend weilt in Leroo La Tau eine 14-köpfige Reiseunternehmergruppe, die heute Morgen noch eine verkürzte Pirschfahrt vor unserem gemeinsamen Abflug unternimmt. Wir sind somit die einzigen Gäste im Restaurant, nehmen uns viel Zeit beim Frühstück und geniessen die leckeren Pfannkuchen.

Anschliessend geht's nochmal kurz ins Zimmer um die restlichen Sachen einzupacken.

Durch die verglaste Front hat man aus dem Badezimmer einen uneingeschränkten Blick nach draussen. Nach dem Händewaschen werfe ich einen Blick durchs Fenster, denke wehmütig daran, dass wir dieses Paradies jetzt verlassen müssen und kann nicht glauben was meine Augen da sehen 😮 😮 😮 .
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Auf unserem Balkon kriecht eine leuchtend grüne Schlange (genau da wo wir uns gestern den ganzen Nachmittag aufgehalten haben). Boah, unsere erste Schlangensichtung in Afrika (wenn man von der Puffotter mal absieht, die in Windeseile verschwunden war) ! Vorsichtig öffne ich einen Spalt vom Fenster, mache ein paar Fotos und dann wird es Zeit den Bungalow zu verlassen. In der Rezeption erzählt man uns dann grinsend, dass kein Grund zur Panik bestehe und es sich hier um eine ungiftige Bush-Snake handelt 😗 .

Die vierzehnköpfige Gruppe ist von ihrer Pirschfahrt zurück und ebenfalls bereit zur Abreise. Jo und ich müssen uns nun definitiv von all den liebgewonnenen Menschen verabschieden, die alles daran gesetzt haben unseren Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu machen.

Mit einer Snacktüte im Gepäck werden wir alle gemeinsam zum Airstrip gebracht, wo auch schon 2 Cessnas auf uns warten.

Im Flieger informiert der Pilot uns, dass wir zuerst das Okavango Delta anfliegen (nächste Station der Gruppe), ehe es anschliessend nach Maun zurückgeht. Wie bitte ??? Wir sind davon ausgegangen dass die Gruppe nach einer Zwischenlandung in Maun (UNSER Zielflughafen), anschliessend ins Delta weiterfliegt. Naja, es sind ja noch einige Stunden bis zu unserem Abflug nach Frankfurt ! Während des fünfzigminütigen Fluges geniessen wir ein letztes Mal die Ausblicke aufs Binnendelta
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und erreichen nach weiteren 25 Minuten den sehr übersichtlichen Flughafen Maun.

Der gute Geist, der an Bord des Fliegers für das Gepäck zuständig ist, begleitet uns zum Check-In-Schalter und schlägt uns vor sich für uns in die Warteschlange zu stellen. Währenddessen können wir in Ruhe das Flugformular ausfüllen. Anschliessend schenken wir ihm unsere Snacktüten und drücken ihm ein Trinkgeld in die Hand. Der sympathische Mann strahlt übers ganze Gesicht und wechselt das Geld noch am Flughafen um.

Eine Mitarbeiterin von Iwanowski wartet in der Empfangshalle und erkundigt sich ob alles zu unserer Zufriedenheit gewesen ist ? Sehr aufmerksam !

Nach dem Check-In nehmen wir gegenüber vom Flughafen auf einer Terrasse Platz und bestellen uns einen kleinen Snack.

Um 13.55 Uhr heisst es dann endgültig Abschied nehmen von dem Land, in dem wir uns so wohl gefühlt haben und viele schöne und aufregende Stunden verbracht haben. Vor dem Einsteigen in den Flieger schaue ich mich nochmals wehmütig um und versuche den Duft Botswanas tief einzuatmen und festzuhalten um ihn niemals wieder zu vergessen.

Fazit folgt ...
Teil 2802. Okt. 2014
Fazit :

Eine absolute Traumreise ist jetzt leider zu Ende 😐 . Wir hatten das Glück ein Land mit tollen Menschen, sensationellen Tiererlebnissen und faszinierenden Landschaften kennen zu lernen. Ein Highlight jagte das nächste und wir haben 2 unvergessliche Wochen erlebt 🤩 🤩 🤩 .


Zimbabwe - Vic Falls - Ilala Lodge : der perfekte Einstieg für eine spektakuläre Reise.

Die Ilala Lodge liegt inmitten einer schönen Gartenlandschaft und ist nur 10 Minuten zu Fuss von den Victoria Fällen entfernt. Die Zimmer sind sehr geschmackvoll eingerichtet und man kann rund um die Uhr drinnen wie draussen das Rauschen der Wasserfälle geniessen 😄 .

Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt die beeindruckenden Wasserfälle sowohl aus der Luft, als auch zu Fuss erschliessen. Die letztere Variante war zu unserer Zeit eine seeeehr nasse Angelegenheit; wir sind aber der Meinung, dass der afrikanische Herbst die spektakulärste Zeit ist, dieses gigantische Schauspiel zu erleben 🤩 .


Botswana - Chobe NP - Ngoma Safari Lodge

Traumhafte Unterkunft, super schöne Lage und sehr sehr leckeres Essen 🙂 .

Ausserdem hatten wir das Glück, bei unseren Game Drives nur zu dritt zu sein, und somit konnte unser sehr kompetenter Guide Petrus auf unsere Wünsche eingehen 🤪 .

Minuspunkt : die etwa 1 1/2 Stunden Fahrzeit bis Kasane, die jedoch durch das lodgeeigene Flussboot am Chobe River entschädigt wird.

Pluspunkt : die Boatcruise dauert bis in den späten Vormittag hinein (die meisten Boote sind bei Sonnenaufgang unterwegs).

Der Chobe NP übertraf an Tiervielfalt alles, was wir bisher gesehen hatten und neben den vielen Elefanten, Giraffen, Hippos, Vögel, usw. hatten wir das Riesenglück 12 Löwen an 2 Tagen beobachten zu dürfen 🤪 .


Sango Safari Camp - Khwai River / Moremi NP

Nach zwei traumhaften Tagen im Chobe NP wurden wir mit dem Kleinflugzeug ins Sango Safari Camp geflogen.

Unser „Zelt“ war schlicht, aber komfortabel eingerichtet, wir hatten einen wunderschönen Blick mitten in die Natur und konnten 24 Stunden lang den Flusspferden zuhören. Rund um die Uhr wurden wir hier vom netten und hilfsbereiten Personal in jeder Hinsicht verwöhnt 😎 .

Das Camp liegt sehr ruhig; wir bekamen jedoch leider das Zelt gleich neben dem Restaurant und Allgemeinbereich zugeteilt. Während den Mittagsstunden ging es hier schon etwas lauter zu, wenn in regelmässigen Abständen neue Gäste ankamen und anschliessend mit den Camp-Regeln vertraut gemacht wurden. Das ist aber ein sehr, sehr kleiner Kritikpunkt, der uns auf keinen Fall davon abhalten würde, hierhin nochmal zurückzukehren.

Auch unser Guide Fourfour hat dafür gesorgt dass wir hier unvergessliche Stunden erleben durften. Das Überraschungs-Picknick mitten in der Natur, die Mokoro Fahrt, die Wilddogs, die kleinen Hyänen, die Giant Owl und vieles mehr waren echte Glücksmomente 🤪 .

Die Abende verbrachten wir in geselligem Beisammensein am Lagerfeuer und liessen die tollen Eindrücke des Tages nochmals Revue passieren. Das ganze unter einem gigantischen Sternenhimmel mit Hippogrunsen und Froschgequacke im Hintergrund. Schöner kann man einen Tag in Afrika nicht abschliessen 😄 .


Pom Pom Camp im Okavango Delta

Die vielen neuen Eindrücke noch ganz und gar nicht verarbeitet, ging es mit dem Airtaxi weiter ins Okavango Delta, wo wir die traumhafte Landschaft zuerst aus der Vogelperspektive bewundern konnten.

Die Zeltunterkünfte im Pom Pom Camp sind ungemein komfortabel eingerichtet und wir genossen sehr die Stille und den Frieden dieses kleinen Paradieses. Das Camp liegt kilometerweit von der Zivilisation entfernt; es gibt kein Handy- oder Internetempfang und wir fühlten uns der Natur sehr nahe und verbunden 😄 .

Der Service hier war von einer sehr herzlichen, natürlichen und zurückhaltenden Freundlichkeit geprägt und wir fühlten uns auf Anhieb sauwohl 😁 .

Und auch mit unserem Guide Shaku hatten wir das grosse Los gezogen. Immer wieder spürten und erlebten wir seine Liebe zur Tierwelt und stellten fest wie vertraut er mit der Natur ist. Seine abwechslungsreichen Pirschfahrten und die vielen Löwensichtungen werden für uns unvergesslich bleiben 🤪 . Das gleiche gilt für die Fahrt mit dem Einbaum durchs einzigartige Naturwunder Okavango Delta 🤪 .

Das vorzügliche Essen am Abend und anschliessend die interessanten Gespräche am Lagerfeuer rundeten den Tag stimmungsvoll ab 😁 . Die imposante Geräuschkulisse während der Nacht war unglaublich eindrucksvoll und könnte uns in zukünftigen Afrika-Urlauben evtl. sehr fehlen 🤨 .


Leroo la Tau im Makgadikgadi NP

Den Abschluss unseres Urlaubs bildete der Makgadikgadi NP. Die Lodge liegt idyllisch am Hang des Boteti River der, aufgrund starker Regenfälle seit 2009, wieder fliesst und durch seine bilderbuchartige Naturkulisse besticht 🤪 .

Wie gewohnt, wurden wir auch hier vom sehr sympathischen und herzlichen Personal verwöhnt und vom ersten Moment an mit unseren Vornamen angesprochen 🙂 . Uns ist es jetzt noch unbegreiflich wie man sich jeden Tag immer wieder neue Namen merken kann 🤨 .
Besonders beeindruckend waren die Fahrten entlang der traumhaften Flusslandschaft, wo wir grosses Zebra- und Elefantenkino erleben durften 🤪 . Das Bushdinner am letzten Abend war der krönende Abschluss einer traumhaften Reise 🤪 .


Wir werden uns noch lange an diesen wundervollen Urlaub erinnern und sind froh und dankbar, dass wir eines der schönsten Länder Afrikas mit seinen Naturwundern erleben durften 🤪 🤪 🤪 .

Durch das Verfassen unseres Reiseberichtes hier im Forum durften wir den Urlaub ausserdem ein 2tes Mal erleben. Nein, eigentlich war's ein 3tes Mal, da ich mich vorher schon genau so intensiv mit meinem Fotobuch beschäftigt habe.

Und dafür DANKE allen Mitlesern und "Danke-Drückern" 😘 , aber vor allem DANKE an die Kommentar-Schreiber 😘 😘 😘 , die mich mit ihren netten Worten immer wieder aufs Neue motiviert haben weiterzuschreiben.

Somit ist der Urlaub jetzt definitiv vorbei, aber ein kleiner Trost bleibt uns allemal; in knapp drei Monaten sind wir wieder unterwegs in unserem geliebten Afrika 🤩 🤩 🤩 .

Ganz liebe Grüsse

Lil & Jo
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