Welcher Typ Mietwagen für unsere Strecke / Sat-Tel

11 Antworten · 2'787 Aufrufe · gestartet 22. Juli 2014 von Traveller64
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201422. Juli 2014 ·
Hallo,
ich stöbere hier im Rahmen der Vorbereitungen zu unserer ersten Namibiareise bereits seit einiger Zeit fleißig im Forum und habe viele hilfreiche Tipps entdeckt. Vielleicht kann der/die eine oder andere mir auch mit meiner Frage weiterhelfen

Wir sind drei reiseerfahrene Frauen, aber zum ersten Mal in Namibia und somit mit den dortigen Verhältnissen nicht vertraut.
Es wird eine Selbstfahrerreise, die Strecke steht, wir sind uns aber noch unsicher in Bezug auf den Fahrzeugtyp.
Reisezeitraum ist Ende Oktober - Mitte November

Hier mal unsere Strecke:

Tag 1 Ankunft am Nachmittag in Windhoek, Übernachtung Backpacker
Tag 2 Übernahme des Mietwagens, Fahrt nach Waterberg, Waterberg Wild Valley Lodge
Tag 3 Aufenthalt Waterberg
Tag 4 Fahrt Richtung Etosha, Übernachtung Onguma Campsite
Tag 5 Fahrt nach Etosha, Halali Campsite
Tag 6 Etosha, Fahrt zum Okaukuejo Campsite
Tag 7 Etosha, Okaukuejo Campsite
Tag 8 Fahrt zu Ugab Terrassen, Übernachtung Bambatsi Gästefarm
Tag 9 Tagesausflug dort in der Gegend
Tag 10 Fahrt zur Gästefarm Omandumba
Tag 11 Aufenthalt/ Ausflüge auf der Farm
Tag 12 Fahrt nach Swakopmund, Übernachtung Backpacker
Tag 13 Swakopmund
Tag 14 Swakopmund
Tag 15 Fahrt nach Solitaire, Übernachtung Solitaire Gästefarm
evtl. über Nebenstraße D 1983
Tag 16 Fahrt nach Sesriem / Sossusvlei , Campsite
Kein Offroad im Sossusvlei geplant, nur bis zum Parkplatz, dann mit Shuttle
Tag 17 Fahrt nach Hauchabfontein Campsite
Tag 18 Aufenthalt Hauchabfontein, Campsite
Tag 19 Fahrt nach Windhoek, Übernachtung Backpacker
Abgabe des Mietwagens oder
Tag 20 Abgabe des Mietwagens, restlicher Tag in Windhoek, Übernachtung Backpacker
Tag 21 Abflug morgens

Ist es bei dieser Strecke ratsam, einen 4x4 zu mieten? (Zufahrten zu Gästefarmen, evtl. Regen, Pirschfahrten Etosha)
Oder würde auch ein "normaler" SUV mit mehr Bodenfreiheit ausreichen? Keine von uns hat Erfahrung mit Allrad, aber würde 4x4 hier überhaupt benötigt?

Da wir 7 Campingübernachtungen haben, brauchen wir auch zumindest ein Minimum an Camping-"Kram". Es muss nicht unbedingt ein Dachzelt sein (dann käme ja wohl nur ein Wagen Typ Toyota Hilux in Frage), Bodenzelte sind auch ok, Stühle/Tisch und ein paar Utensilien reichen aus. Volles Campingprogramm benötigen wir eigentlich nicht, da wir bei den Campsites überwiegend im Restaurant essen werden.
Trotz allem brauchen wir dann aber doch mehr Platz im Wagen als ohne Campingsachen. Eine Kühlbox ist auch sicher hilfreich, Wasserkanister sowieso, und Ersatzreifen usw. muss ja auch noch rein. Reicht da ein SUV noch aus?

Meines Wissens haben "normale" SUV auch einen weitaus kleineren Tank als die großen Toyota. Wäre das (auf unserer Strecke) lästig/problematisch? Ist das Tankstellennetz auf dieser Strecke dicht genug für weniger Tankvolumen? Mit Reservekanistern wollen wir nicht so gerne hantieren, meist stinken die Dinger ja doch nach Sprit und wohl fühlen wir uns nicht mit so einer "Bombe" im Auto ...

Und noch eine Frage (wenn ein neuer Thread dazu besser wäre, bitte sagen!):
Wie ist in dem von uns befahrenen Gebiet der Handy-Empfang? Wäre es sinnvoll, ein Sat-Tel zu mieten? Gute Erreichbarkeit gäbe uns ein beruhigendes Gefühl 🙂

Schon mal vielen Dank fürs Lesen dieser langen Frage!
2'664 Beiträge · seit 201222. Juli 2014 ·
Kannst das mit einem PKW oder einem Pickup (ohne Allrad) oder SUV abfahren, vorausgesetzt Euer Fahrverhalten ist entsprechend verantwortungsvoll.
Sprit gibt es in Reichweite dieser Fahrzeugtypen genug.
Sat-Telefon ist auch nicht erforderlich, das sind alles vielbefahrene Strecken, und teilweise gut durch Handynetz abgedeckt.

H.
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2014
7'309 Beiträge · seit 200622. Juli 2014 ·
Traveller64 schrieb:Und noch eine Frage (wenn ein neuer Thread dazu besser wäre, bitte sagen!):
Wie ist in dem von uns befahrenen Gebiet der Handy-Empfang? Wäre es sinnvoll, ein Sat-Tel zu mieten? Gute Erreichbarkeit gäbe uns ein beruhigendes Gefühl 🙂
Moin,
ich halte auf der Strecke ein Satellitentelefon für überflüssig. Da kommen ständig Fahrzeuge vorbei. Nehmt halt einfach genug Wasser mit, damit ihr nicht gleich in Bedrängnis kommt.

Ich bin den Großteil eurer Strecke vor über 10 Jahren alleine mit dem Rad gefahren und hatte überhaupt kein Telefon dabei. Wenn hier wirklich mal jemand 'ne Panne hat, dann fährt kaum jemand achtlos dran vorbei wie auf deutschen Autobahnen. Dort hilft man sich.

Wenn es keine Mobiltelefone und ADAC-Notrufsäulen gäbe, würdest Du in Deutschland auf der A3 oder A5 vermutlich länger auf jemanden warten, der anhält, als auf einer Piste durch die Namib.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter9 Beiträge · seit 201422. Juli 2014 ·
Hallo Wolfgang,

das glaube ich dir sofort 😮

Ich habe auf der Strecke auch nicht die Befürchtung, tagelang unentdeckt zu bleiben, nur wäre es hilfreich, falls kein netter Vorbeifahrender uns bei einer Panne helfen kann, den Autovermieter benachrichtigen zu können. Daher wäre uns ein guter Handyempfang wichtig.
5'483 Beiträge · seit 200922. Juli 2014 ·
Um mal auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen. Von der Strecke her braucht Ihr keinen Hilux o.ä.

Aber die anderen Rahmenbedingungen, wie z.B. 2.Reserverad, Campingausrüstung, Gepäck von 3 Personen, lassen die Reise mit jedem "normalen" Mietwagen zur Quälerei werden. Ich empfehle Euch auf jeden Fall einen voll ausgestatteten Pickup-Camper mit 2 Dachzelten. Allein der Kühlschrank ist ein nicht zu unterschätzendes Komfortplus, auf das ich niemals verzichten würde.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200622. Juli 2014 ·
Moin Traveller64,

also 4x4 oder SUV ist nicht nötig, aber schon - wie Topobär richtig schreibt - aufgrund Eures Platzbedarfs sicherlich unumgänglich. Eine gute Anlaufstelle für die etwas anderen Mietwagen ist übrigens ASCO Car Hire. Da wäre z.B. der Renault Duster für Euch denkbar oder auch der Suzuki Grand Vitara. Dornbusch hat Toyota Innova im Angebot - da habt ihr reichlich Platz, sitzt etwas höher und seid preislich aber nicht im Rahmen eines großen 4x4.

Wo bekommt ihr denn die Campingausrüstung her?

Sat-Telefon ist absolut nicht nötig!

Viele Grüße aus Windhoek.
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
46 Beiträge · seit 200922. Juli 2014 ·
Hallo Traveller64,

bzgl. deiner Sat.-Tel Frage musst du wissen was du haben/ausgeben willst.
Die Miete eines Sat.-Tel kostet ca. 8€/Tag. Beachte vor allem, dass die Verbindungskosten hier sehr hoch sind!
Du wirst unterwegs bei deiner Strecke nich durchgehend Handy Empfagn haben ( bist halt in Afrika 😉 )
Wenn du für dich das Gefühl haben willst immer jemanden erreichen zu können dann mache das.
Notwendig ist das, wie hier schon geschrieben wurde, sicher nicht.
In der Regel werdet ihr im Laufe des Tages immer mal wieder Handy Empfang (MTC Karten kaufen nicht vergessen) haben.
Dann kann man z.B. die Gelegenheit nutzen an die Daheim gebliebenen ein "Lebenszeichen" zu senden

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Urluab!
Viele Grüße,
Dirk
Themenstarter9 Beiträge · seit 201422. Juli 2014 ·
Topobär und Christian, danke für die Antworten!

Dann schaue ich mal bei Asco, was die alternativ so im Programm haben. Diese SUVs sehen ja oft nach Mords was aus, sind dann aber vom Laderaum her recht dürftig ... Die Hilux-Preise sind ja nicht so gering, wenn wir da eine günstigere Alternative mit trotzdem genug Platz für unser "Geraffel" finden, wäre das super. Sonst wird's eben doch ein "Schlachtschiff" 😉

Und ja, ein Kühlschrank / -box sollte schon sein, habe heiße Länder in öffentlichen Bussen zwar auch immer mit zwangsweise lauwarmen bis heißen Getränken überstanden, aber wenn man schon ein Auto zur Verfügung hat, kann's ja auch ein bissel luxuriöser sein ...

Die Campingausstattung (wenn wir kein schon ausgerüstetes Fahrzeug nehmen) würden wir dann extra dazu mieten, da gibt's wohl Verleiher. Zum Teil (Zelte) evtl. auch mitnehmen. Ob das dann unterm Strich günstiger wird als ein Camping-gerüstetes Fahrzeug, müssen wir dann ausrechnen.

@Dirk: Da muss ich dann mal mit meinen Mitreisenden beratschlagen. Danke für die Auskunft!
5'483 Beiträge · seit 200922. Juli 2014 ·
Die von Christian vorgeschlagenen Fahrzeuge halte ich vom Gepäckvolumen für viel zu klein. Als wir das letzte Mal zu dritt unterwegs waren hatten wir einen Landcruiser und das hat gerade so gepasst.
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33,1k Beiträge · seit 200622. Juli 2014 ·
Hi Topobär,

ich schlage nur was vor, was ich selber kenne. Ich fahre privat einen Suzuki Grand Vitara - mit 3 Personen, Hund und Gepäck absolut kein Problem. Der Innova bietet Platz für 7 Personen oder 5 Personen mit jede Menge Gepäck (fahre selber das kleinere Modell, Avanza und da kann man mit vier Personen und Gepäck gut fahren). Der Innova ich vergleichbar mit einem VW-Sharan, der Vitara mit einem Mitsubishi Pajero SWB.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 22. Juli 2014
16 Beiträge · seit 201411. Aug. 2014 ·
Wenn man auch mal eine Weile ohne Telefonauskommt ist ein SAT-Telefon unnötig, da in weiten Teilen Namibias Empfang ist. Toyota Avanza, bei kleinem Gepäck oder Inova wenn man sich nicht so beschränken will sind ausreichend. Die Kuppelzelte kriegt man bei Pegasus dazu. Ein Dachzelt ist jedoch sicher besser auf einen Pik Up aufgehoben. Das Gepäck wird allerdings recht staubig auf der Ladefläche. Das Öffnen der Zwangsbelüftung hilft etwas, aber der Staub findet seinen Weg in das Gepäckabteil. Ich schlafe lieber auf dem Boden, aber das ist Geschmackssache. Wir hatten immer den Toyota Condor (Vorläufer des Inova), damit sind wir fast überall hingekommen und es ist riesig viel Platz vorhanden. Diese Autos fahren sich noch wie ein PKW, das ist bei einem Pick Up mit Aufbau schon wieder anders. Eine Kühlbox regelmäßig mit Eiswürfeln bestückt ist ausreichend wenn man nicht selbst kochen will.

Grüße

Andreas
8'057 Beiträge · seit 200811. Aug. 2014 ·
Sind gerade zu Viert mit einem Toyota Innova unterwegs!

Der Wagen bietet, wie es Christian geschrieben hat, sehr viel Platz. Ist auch viel bequemer als der Toyota Avanza. Mehr Platz fuer die Beine.

Wenn der Geldbeutel nicht sehr gefuellt ist, koennte es eine Alternative werden. Da schlaft Ihr halt in Bodenzelte!

Es gruesst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}