Heute müssen wir Zimbabwe leider wieder verlassen 🙁
Donnerstag, 15.05.2014 – Mashovela Lodge bei Louis Trichardt/Süadafrika
413km
Im Halbschlaf dachte ich mir so, wer oder was scharrt denn da draußen am Auto herum. Es waren die Tropfen aus den Bäumen – rund rum war eine dicke Nebelsuppe 🤨 Wir frühstückten und machten uns und unser Auto abreisefertig. Heute geht es leider zurück über die Grenze nach Südafrika.
Wir bezahlten unsere Rechnung und fuhren durch den dicken Nebel bis zu einem Souvenirstand den wir gestern schon entdeckt hatten. Wir brauchten noch die ein oder andere Kleinigkeit 😗 Wir waren uns relativ schnell einig, jedoch wollte unser Auto dann nicht mehr anspringen. Die Batterie, schon wieder 😵 Aber wir wussten jetzt wie es geht. Kabel raus, angeschlossen, Auto startete sofort. Na also. Die Kabel wurden wieder verstaut und weiter ging es durch den Nebel.
Ohne weiter Vorkommnisse erreicht wir gegen Mittag den Grenzübergang Beitbridge. Erstmal großes Rätselraten wo wir denn überhaupt hinmüssen? Aber ein paar LKW-Fahrer winkten uns in die richtige Richtung. Wir holten uns zuerst einen Gate Pass, dafür wollten sie 10 $. Das darauf das falsche Fahrzeugkennzeichen stand, hat niemand interessiert 😗 Am Schalter daneben gab es einen Stempel in den Pass und etwas weiter nochmal einen auf den Gate Pass. Für was, das war nicht so ganz klar, aber es wird schon seinen Sinn haben. Wichtig ist, dass am Ende alle Stempel und Unterschriften auf diesem kleinen blauen Papierstreifen sind.
Wir saßen schon wieder im Auto als uns ein Mann Hilfe anbot – natürlich gegen Bares - um bei den restlichen Formalitäten schneller voranzukommen. Er wollte uns weismachen, dass es bei der nächsten Station nach einem Nummernsystem ginge und all die Autos die da rumstanden vor uns dran waren 🙄 Wir ließen uns aber nicht beirren und nahmen das Angebot nicht an sondern fuhren zum nächsten grünen Gebäude, so wie es uns gesagt wurde. Hier durfte ich erst gar nicht mit, ein Offizieller wies uns zurecht – also durfte nur Ralf mit den Papieren rein, Frau musste wieder in das Auto 😕 Ralf war auch bald wieder da und dann kam ein Polizist in Zivil (Ausweis hat er vorgezeigt) und fragte was denn da im Auto oben drin sei – das Zelt. Ja, das wollten sie sehen, natürlich in aufgeklappten Zustand. Oh Mann 😈 Aber Ralf tat wie geheißen.
Die wollten einfach nur gucken. Wir dachten nun wir hätten es geschafft. Aber denkste, kurz vorm Rausfahren hielt uns nochmal so ein Typ auf. Wenn wir ihm nichts geben würden, dann lässt er uns das Auto ausräumen – das ganz in einem sehr rüden Ton 🤩 Zur Bekräftigung zog er eine Art Ausweis hervor, da war aber nur ein Einreisestempel drauf zu sehen. Wir „verstanden“ mal wieder nicht was er von uns wollte 😗 Und als sich die Sache zu ziehen schien, ließ er uns fahren. Er hatte sich schon die ganze Zeit immer umgeschaut, wahrscheinlich hat er für solche Aktionen nicht allzu lange Zeit. Das würde dann doch auffallen.
Wir kamen dann auf die südafrikanische Seite und hier war es relativ easy und wir waren gleich durch. Insgesamt haben wir 45 min. gebraucht, das war nicht lang 🙂
Für unsere letzten zwei Nächte hatten wir noch keine Unterkunft. Wir hatten noch nichts gebucht, da so ein Grenzübertritt durchaus eine unbekannte Größe sein kann. Wir hatten dann Glück in der Mashovela Lodge – unsere erste Wahl, die "Madi a Thavha Mountain Lodge", war leider ausgebucht. Es waren dann noch ca. 1 Stunde zu fahren bis zu den Soutpansbergen.
Die Lodge lag ganz hinten in einem Tal und wir wurden superfreundlich von Onika begrüßt. Wir bekamen ein nettes Häuschen im Venda-Stil – drinnen war es kälter als draußen.

Wir räumten das Auto leer und verteilten alles auf dem großen Sofa und nach und nach wurde das Chaos dann auch weniger. Später kam noch der Guide Bethuel vorbei. Wir wollten morgen eine Tour machen „Arts & Craft“, so unsere Vorstellung und wir dachten, das hätten wir ihm auch so vermittelt 😐 Wir unterhielten uns noch eine ganze Zeit nett mit ihm. Dann wurde es allerhöchste Zeit für eine Dusche und dann Abendessen. Die Gästeanzahl war sehr überschaubar, es waren nur noch zwei alleinreisende Herren da. An der Bar tranken wir einen Amarula bevor wir unser opulentes Mahl bekamen. Vorspeise: gebackene kleine Paprika mit Mozzarella und Dip. Hauptspeise: Rumpsteak perfekt medium mit Kirschsauce und Blue cheese, dazu Kürbis und Spinatkartoffelplätzchen. Hilfe, wer soll das alles essen 🤩 Die Zutaten waren schon etwas außergewöhnlich, aber es schmeckte. Zum Nachtisch gab es einen Schokokuchen und eine Kugel Vanilleeis. Das alles musste dringend mit einer Flasche Wein, die die Bedienungs-Azubine nach längerer Anlaufzeit brachte, runtergespült werden. Wir waren mehr als satt. Erfreulicherweise wartete ein schön warmes Bett auf uns – mit Wärmflasche 🙂
Morgen gehts dann zu unserer "vermeintlichen" Kunst und Handwerkstour. Ein paar Informationen über das Volk der Venda gibts hier
Gruß
Panther
Donnerstag, 15.05.2014 – Mashovela Lodge bei Louis Trichardt/Süadafrika
413km
Im Halbschlaf dachte ich mir so, wer oder was scharrt denn da draußen am Auto herum. Es waren die Tropfen aus den Bäumen – rund rum war eine dicke Nebelsuppe 🤨 Wir frühstückten und machten uns und unser Auto abreisefertig. Heute geht es leider zurück über die Grenze nach Südafrika.
Wir bezahlten unsere Rechnung und fuhren durch den dicken Nebel bis zu einem Souvenirstand den wir gestern schon entdeckt hatten. Wir brauchten noch die ein oder andere Kleinigkeit 😗 Wir waren uns relativ schnell einig, jedoch wollte unser Auto dann nicht mehr anspringen. Die Batterie, schon wieder 😵 Aber wir wussten jetzt wie es geht. Kabel raus, angeschlossen, Auto startete sofort. Na also. Die Kabel wurden wieder verstaut und weiter ging es durch den Nebel.
Ohne weiter Vorkommnisse erreicht wir gegen Mittag den Grenzübergang Beitbridge. Erstmal großes Rätselraten wo wir denn überhaupt hinmüssen? Aber ein paar LKW-Fahrer winkten uns in die richtige Richtung. Wir holten uns zuerst einen Gate Pass, dafür wollten sie 10 $. Das darauf das falsche Fahrzeugkennzeichen stand, hat niemand interessiert 😗 Am Schalter daneben gab es einen Stempel in den Pass und etwas weiter nochmal einen auf den Gate Pass. Für was, das war nicht so ganz klar, aber es wird schon seinen Sinn haben. Wichtig ist, dass am Ende alle Stempel und Unterschriften auf diesem kleinen blauen Papierstreifen sind.
Wir saßen schon wieder im Auto als uns ein Mann Hilfe anbot – natürlich gegen Bares - um bei den restlichen Formalitäten schneller voranzukommen. Er wollte uns weismachen, dass es bei der nächsten Station nach einem Nummernsystem ginge und all die Autos die da rumstanden vor uns dran waren 🙄 Wir ließen uns aber nicht beirren und nahmen das Angebot nicht an sondern fuhren zum nächsten grünen Gebäude, so wie es uns gesagt wurde. Hier durfte ich erst gar nicht mit, ein Offizieller wies uns zurecht – also durfte nur Ralf mit den Papieren rein, Frau musste wieder in das Auto 😕 Ralf war auch bald wieder da und dann kam ein Polizist in Zivil (Ausweis hat er vorgezeigt) und fragte was denn da im Auto oben drin sei – das Zelt. Ja, das wollten sie sehen, natürlich in aufgeklappten Zustand. Oh Mann 😈 Aber Ralf tat wie geheißen.
Die wollten einfach nur gucken. Wir dachten nun wir hätten es geschafft. Aber denkste, kurz vorm Rausfahren hielt uns nochmal so ein Typ auf. Wenn wir ihm nichts geben würden, dann lässt er uns das Auto ausräumen – das ganz in einem sehr rüden Ton 🤩 Zur Bekräftigung zog er eine Art Ausweis hervor, da war aber nur ein Einreisestempel drauf zu sehen. Wir „verstanden“ mal wieder nicht was er von uns wollte 😗 Und als sich die Sache zu ziehen schien, ließ er uns fahren. Er hatte sich schon die ganze Zeit immer umgeschaut, wahrscheinlich hat er für solche Aktionen nicht allzu lange Zeit. Das würde dann doch auffallen.
Wir kamen dann auf die südafrikanische Seite und hier war es relativ easy und wir waren gleich durch. Insgesamt haben wir 45 min. gebraucht, das war nicht lang 🙂
Für unsere letzten zwei Nächte hatten wir noch keine Unterkunft. Wir hatten noch nichts gebucht, da so ein Grenzübertritt durchaus eine unbekannte Größe sein kann. Wir hatten dann Glück in der Mashovela Lodge – unsere erste Wahl, die "Madi a Thavha Mountain Lodge", war leider ausgebucht. Es waren dann noch ca. 1 Stunde zu fahren bis zu den Soutpansbergen.
Die Lodge lag ganz hinten in einem Tal und wir wurden superfreundlich von Onika begrüßt. Wir bekamen ein nettes Häuschen im Venda-Stil – drinnen war es kälter als draußen.



Morgen gehts dann zu unserer "vermeintlichen" Kunst und Handwerkstour. Ein paar Informationen über das Volk der Venda gibts hier
Gruß
Panther












