FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201429. Juni 2014 · #1Hallo liebe Forumsmitglieder,
nachdem wir schon ganz viel herumgestöbert und gelesen haben und dabei um einiges schlauer geworden sind, wollen wir jetzt noch einmal ganz konkret nach Feedback zu unserer Tour fragen.
Noch ein paar Infos zu uns: Wir sind absolut 4x4 unerfahren, waren bislang mit dem Rucksack in Ghana und (zumindest der eine Teil von uns) in Namibia und im Norden Botswanas (mit Minibussen) unterwegs 🙂
Bislang sieht unsere Planung für nächsten Sommer so aus (Flüge sind noch nicht online, daher haben wir auch noch keine Buchungsanfragen gestellt - das wird allerdings in den nächsten 4 Wochen passieren und wir hoffen, dass wir damit früh genug dran sind...):
Tag 1: Ankunft Johannesburg, Übernahme 4x4, einkaufen, Fahrt zum Matamba Bushcamp
Übernachtung: Matamba Bushcamp
Tag 2: Matamba Bushcamp
Übernachtung: Matamba Bushcamp
Tag 3: Fahrt nach Khama Rhino
Übernachtung: Khama Rhino
Tag 4: Khama Rhino
Übernachtung: Khama Rhino
Tag 5: Fahrt nach Rakops - einkaufen etc.
Übernachtung: ??
Tag 6: Von Rakops zum CKGR
Tag 7: CKGR
Tag 8: CKGR
Tag 9: CKGR nach Maun
Übernachtung: The Old Bridge Backpackers Das kenne ich noch aus 2011 - wir sind für andere Ideen natürlich auch offen
Tag 10: Mokorotour mit Übernachtung ab Maun
Tag 11: nachmittags zurück von der Mokorotour, Übernachtung in Maun
Übernachtung: The Old Bridge Backpackers
Tag 12: Maun - einkaufen etc.
Übernachtung: The Old Bridge Backpackers
Tag 13: Maun nach Moremi über South Gate
Übernachtung: Third Bridge Campsite
Tag 14: Moremi
Übernachtung: Xakanaxa Campsite
Tag 15: Moremi
Übernachtung: Khwai Campsite
Tag 16: Chobe
Übernachtung: Savute Campsite
Tag 17: Chobe
Übernachtung: Linyanti Campsite
Tag 18: Chobe
Übernachtung: Ihaha Campsite
Tag 19: nach Kasane, abends River Cruise
Übernachtung: Chobe Safari Lodge (Campsite)
Tag 20: ohne Auto nach Vic Falls
Übernachtung: Vic Falls (Hat jemand einen Tipp für ein Hostel oder günstiges B&B?)
Tag 21: zurück nach Kasane
Übernachtung: Chobe Safari Lodge (Campsite)
Tag 22: nach Elephant Sands
Übernachtung: Elephant Sands
Tag 23: zum Tuli Block
Übernachtung: ?? Habe hier letztens die Info zu "Wild at Tuli" gelesen, das klang jedenfalls prima!
Tag 24: Tuli Block
Übernachtung: s.o.
Tag 25: zum Marakele NP
Übernachtung: ??
Tag 26: Marakele NP
Übernachtung: ??
Tag 27: Rückfahrt nach Johannesburg, Rückgabe 4x4
Übernachtung: ??
Tag 28: Rückflug
Ihr seht, es gibt noch ein paar Leerstellen, insbesondere was das CKGR angeht.
Wir freuen uns auf eure Anmerkungen und Tipps und sagen schon einmal DANKE!
Alina
Brauni389 Beiträge · seit 200629. Juni 2014 · #2Hallo Alina,
Tulli haben wir für dieses Jahr die Tulli Wilderness Lodge gebucht. Die haben die Molema Campside übernommen.
Gruss
Joachim
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause.
Reisende Geschichten.
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200929. Juni 2014 · #3Hallo Alina,
in Vic. Falls kann ich das Lories B&B sehr empfehlen!
LG, Otjikoko
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Juni 2014 · #4Hallo, Fruchtsalat!
Investiert einen halben Tag in einen 4x4 Kursus! Die Zeit spart ihr dann auf den schwierigen Strecken! Als absolute Greenhorns im Bereich Gelände und Sand kann ich euch nur dringend dazu raten! Es lohnt sich! - Das haben bisher alle gesagt, die sich dafür entschieden haben.
Es gibt dafür Anbieter. Frag mal hier im Forum (kenne mich dort nicht aus, wo ihr ankommt).
- Khama Rhino würd ich nur eine Nacht bleiben, das ist da doch sehr klein und überschaubar! Man macht ja morgens und abends den gleichen Drive – und das zwei Tage hintereinander...
- Rakops hat zwar einen rel. neuen Supermarkt, aber ich würde ihn nur für eine ergänzende Versogung einplanen (Großeinkauf zuvor in einer größeren Stadt - Serowe (beim Khama Rhino) ist übrigens mit einem exzellent ausgestatteten Supermarkt versorgt!!). In Rakops gibt’s Ü möglichkeiten + Camping, such mal per Stichwort hier, da wurde schon mal drüber geschrieben.
- Maun: das Backpackers kenne ich nicht, - gut essen und sicher stehen und auf der C ruhig schlafen kann man beim Sedia Hotel.
- Moremi: Eine Nacht South Gate dazunehmen und die dortige Black Pools Area erkunden: Sehr hübsche und interessante Gegend.
Tag 16: Chobe Übernachtung: Savute Campsite
Tag 17: Chobe Übernachtung: Linyanti Campsite
- Hier noch einen Tag einschieben, sonst bleibt keine Ruhe für Gamedrives.
Gruß lilytrotter
Nachtrag:
Wenn ihr noch nie im Gelände wart, seid ihr vielleicht auch nicht darin geübt, euch für die Wildnis in wasserlosen Gebieten zu präparieren. Die Gegenden die ihr anpeilt sind z.T. sehr einsam, da solltet ihr schon Vorsorge/Bevorratung betreiben. Denkt an ausreichend Sprit und Wasser und ein SatPhon, für den Notfall eines BreakDowns.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
pc_espe112 Beiträge · seit 201230. Juni 2014 · #5Hallo Alina,
tolle Tour!
Ich stimme lilytrotter in ein paar Dingen zu:
1. Offroad-Training: das bringt echt was, denn Teile des CKGR (z.B. gleich die Anfahrt ab Rakops), Moremi und vor allem auch Savuti können teils sehr tiefsandig sein, und das sollte man vorher mal probiert und geübt haben.
2. Bleibt eine Nacht länger in Savuti, um mehr Zeit für Gamedrives zu haben. Mal einen halben Nachmittag abhängen ist auch nicht verkehrt! 😉 Im Zweifelsfall würde ich eine Nacht in Maun kürzen.
Außerdem:
- Rakops gibt nicht besonders viel her. Macht die Tanks und Kanister randvoll, deckt Euch nochmal mit ein paar Vorräten ein, und fahrt ins CKGR. Der Weg ins Deception Valley ist nicht zu weit, wenn Ihr mittags oder am frühen Nachmittag reinfahrt, seid Ihr locker noch nachmittags z.B. auf einer Kori-Campsite (Kori3 ist schön!), oder an der Sunday Pan. Die nächsten Tage könnt Ihr dann gleich ab morgens für Gamedrives oder (im Falle der Sunday Pan) für Beobachtungen am Wasserloch nutzen.
- Achtet bei der 4x4-Miete darauf, dass Ihr ein Fahrzeug mit reichlich Bodenfreiheit bekommt, idealerweise mit vernünftigen Reifen (A/T wäre schonmal gut), mit zwei Reserverädern und einem Kompressor. Eine Schaufel muss auch mit, und Sandbleche bzw. Sandmatten können das Entkommen aus Tiefsand wirklich erleichtern.
Viele Grüße,
Peter.
Wohnen, wo andere Urlaub machen,
Urlaub machen, wo keiner wohnt!
ALM2'319 Beiträge · seit 201130. Juni 2014 · #6Servus Alina.
Ich schließe mich den Vorschreibern an. Als absolute Anfänger ist ein Fahrtraining anzuraten; zumal Ihr in den CKGR und Savuti wollt.
Im Tuli Block kann ich nur wärmstens das Molema Camp empfehlen. Toll gelegen. Wir hatten viel Abenteuerspaß in dieser so für Botswana ungewöhnlichen Gegend. Vom Elephant Sand bis dorthin ist es aber eine Ganztagstour (mit einem Tank- und ggf. Einkaufsstop in Francistown oder Selebi Phikwe).
Ebenfalls zu empfehle... den Marakele NP.
In VicFalls zentral (ab und zu aber etwas overlanderlaut) das Vic Falls Rest Camp.
Schönen Gruß vom Alm
FRFruchtsalatThemenstarter75 Beiträge · seit 201430. Juni 2014 · #7Vielen Dank für all' eure Antworten!
An ein 4x4 Training hatten wir in der Tat auch schon gedacht... Das klingt sehr sinnvoll und erspart uns wahrscheinlich einige langwierige Fahrten.
lilytrotter schrieb:
Tag 16: Chobe Übernachtung: Savute Campsite
Tag 17: Chobe Übernachtung: Linyanti Campsite
- Hier noch einen Tag einschieben, sonst bleibt keine Ruhe für Gamedrives.
Welche Campsite würdest du für eine zweite Nacht eher empfehlen?
Wenn wir eine Nacht in Khama Rhino kürzen, passt es ja wieder perfekt 😎
lilytrotter schrieb:
Nachtrag:
Wenn ihr noch nie im Gelände wart, seid ihr vielleicht auch nicht darin geübt, euch für die Wildnis in wasserlosen Gebieten zu präparieren. Die Gegenden die ihr anpeilt sind z.T. sehr einsam, da solltet ihr schon Vorsorge/Bevorratung betreiben. Denkt an ausreichend Sprit und Wasser und ein SatPhon, für den Notfall eines BreakDowns.
Ein SatPhon haben wir in jedem Fall vor mitzunehmen und ausreichend Wasser, Spirt und Vorräte auch... Aber danke noch mal für den wichtigen Hinweis!
pc_espe schrieb: Außerdem:
- Rakops gibt nicht besonders viel her. Macht die Tanks und Kanister randvoll, deckt Euch nochmal mit ein paar Vorräten ein, und fahrt ins CKGR. Der Weg ins Deception Valley ist nicht zu weit, wenn Ihr mittags oder am frühen Nachmittag reinfahrt, seid Ihr locker noch nachmittags z.B. auf einer Kori-Campsite (Kori3 ist schön!), oder an der Sunday Pan. Die nächsten Tage könnt Ihr dann gleich ab morgens für Gamedrives oder (im Falle der Sunday Pan) für Beobachtungen am Wasserloch nutzen.
Danke für den hilfreichen Hinweis! 🙂
pc_espe schrieb:
- Achtet bei der 4x4-Miete darauf, dass Ihr ein Fahrzeug mit reichlich Bodenfreiheit bekommt, idealerweise mit vernünftigen Reifen (A/T wäre schonmal gut), mit zwei Reserverädern und einem Kompressor. Eine Schaufel muss auch mit, und Sandbleche bzw. Sandmatten können das Entkommen aus Tiefsand wirklich erleichtern.
Welches Fahrzeug würdest du empfehlen? Wir hatten bislang an den Hilux gedacht.
Sind A/T Reifen Standard oder nur auf Nachfrage erhältlich?
Viele Grüße
Alina
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Juni 2014 · #8Ich würd noch'ne Nacht Savuti hinzunehmen.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt GUGuido.Gast30. Juni 2014 · #9Hallo,
Fruchtsalat schrieb:Sind A/T Reifen Standard oder nur auf Nachfrage erhältlich?
Einige Vermieter sichern für alle Fahrzeuge bestimmte Reifen zu (z.B. African Getaway), einige Vermieter für einige höherwertige Offroad-Modelle. Bei den meisten Vermietern bekommst Du an Reifen das, was der Vermieter gerade günstig einkaufen konnte und hast da keinen Einfluss drauf. Von ganz normalen Reifen über wirklich gute China-Reifen bis hin zum allerletzten China-Dreck hatten wir da schon alles dabei. Dieses Jahr hatte der gemietete Hilux mal wieder nur 205er Reifen drauf, was gefühlt kurz vor Trennscheiben ist. Auf Sand sind so schmale Reifen ein kleiner Nachteil, aber auch damit gingen Savuti, Linyanti, die sandige Anfahrt zur Mankwe-Campsite uvm.
Matamba ist immer wieder nett. Haben da schon 3 mal übernachtet. Kann im Juli aber bitterkalt sein. Mitte Mai hatten wir da nachts 2 Grad und Anfang Juni -1 Grad.
Beste Grüße
Guido
pc_espe112 Beiträge · seit 201214. Juli 2014 · #10Hallo Alina,
sorry, ich habe Deine Nachfrage erst jetzt gesehen:
Fruchtsalat schrieb:
Welches Fahrzeug würdest du empfehlen? Wir hatten bislang an den Hilux gedacht.
Sind A/T Reifen Standard oder nur auf Nachfrage erhältlich?
Ich würde Euch raten wenn möglich einen Toyota Landcruiser zu mieten. Der hat mehr Kraft als der Hilux, und auch mehr Bodenfreiheit, und letztere ist definitiv entscheidend in sandigem Gelände.
Wenn Ihr natürlich einen Anbieter findet, der einen höhergelegten Hilux anbieten kann, ist das auch ok.
Meist sind die Vehikel mit einem Camperaufbau weniger Offroad-geeignet als solche mit Dachzelt, aber man kommt damit trotzdem durch.
A/T-Reifen sind NICHT standard, aber oft auf Nachfrage erhältlich. Einfach den Vermieter kontaktieren und am Besten vor der Miete schriftlich zusichern lassen. Falls es angeboten wird, schließt eine Versicherung ab, die Reifenschäden (und evtl. auch Scheibenschäden) einschließt.
Viele Grüße,
Peter.
Wohnen, wo andere Urlaub machen,
Urlaub machen, wo keiner wohnt!