Reisebericht

wir haben nicht ein Zebra gesehen ......

von helen · begonnen 19. Juni 2014 · 11 Teile

Über diesen Reisebericht

Der Titel führt in die Irre: Wir haben nicht nur ein Zebra gesehen, sondern unendlich viele – vor allem an den beleuchteten Wasserlöchern von Halali und Okaukuejo in Etosha wimmelt es geradezu davon. Wir sind im Juni 2014 zu zweit mit einem gemieteten Toyota Fortuner auf eigene Faust unterwegs, die Route stellen wir uns selbst zusammen. Von Windhoek aus geht es zur Gästefarm Weavers Rock, weiter ins Onguma Tree Top Camp am Ostrand von Etosha und über Halali und Okaukuejo bis ins Dolomite Camp im Westen des Parks. Ausserhalb von Etosha übernachten wir im Porcupine Camp bei Kamanjab, wo abends Stachelschweine zum Fressen kommen, und in der Vingerklip Lodge mit Blick auf den markanten Felsturm. Über die Gästefarm Eileen im Erongo-Gebirge geht es an die Küste nach Swakopmund, wo eine Delfintour, ein Little-Five-Ausflug und eine Fahrt durch die Mondlandschaft auf dem Programm stehen, danach über die Etusis Lodge zurück nach Windhoek. Der Bericht selbst ist bewusst kurz gehalten – wir verweisen auf einen ausführlicheren privaten Blog und beschränken uns hier auf Fotos und knappe Eindrücke zu Unterkünften, Verpflegung und Tagesausflügen. Besondere Zwischenfälle gibt es kaum, einzig ein ausgefallener Gepäcktransport im Dolomite Camp und eine Elefantenherde, die einen Morningdrive verzögert, weichen vom geplanten Ablauf ab.

Reisezeitraum
Juni 2014 (ca. 3 Wochen, aus den genannten Übernachtungen addiert)
Länder
Namibia
Gruppe
2 Personen (helen und Ronald)
Reiseart
Selbstfahrer, Route in Eigenregie zusammengestellt, Buchung über Indiri Tours (Swakopmund)
Fahrzeug
Toyota Fortuner (Autovermietung Savanna)
Veranstalter
Indiri Tours (Buchungsbüro Swakopmund)
Unterkunftsart
Gästefarmen, Lodges und ein Tented Camp, gemischt
Route
Windhoek – Weavers Rock – Onguma Tree Top Camp – Halali – Okaukuejo – Dolomite Camp – Porcupine Camp (Kamanjab) – Vingerklip Lodge – Gästefarm Eileen (Erongo) – Swakopmund – Etusis Lodge – Windhoek
Fahrstrecke
ca. 2062 km (Summe der im Bericht genannten Teilstrecken)
Besonderheit
Der Titel ist wörtlich die Fortsetzung des ersten Satzes im Bericht ('...... sondern unendlich viele') – keine ausbleibende Zebrasichtung, sondern das Gegenteil
Gebiete
Etosha Nationalpark · Erongo-Gebirge
Orte
Windhoek · Okahandja · Tsumeb · Kamanjab · Omaruru · Swakopmund · Walvis Bay
Unterkünfte
Weavers Rock · Onguma Tree Top Camp · Halali Camp · Okaukuejo Camp · Dolomite Camp · Porcupine Camp · Vingerklip Lodge · Gästefarm Eileen · Organic Square House · Etusis Lodge
Reiseart
Selbstfahrer · Indiri Tours · Mietwagen Toyota Fortuner
Bedingungen
Schwierige Zufahrt Gästefarm Eileen · Schwierige Zufahrt Etusis Lodge
Natur
Zebra · Elefant · Nashorn · Löwenspuren · Python · Honigdachs · Stachelschwein · Delfin

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Teil 119. Juni 2014
..... sondern unendlich viele 🙄

Da ich einen blog geschrieben habe, gibt es auch in diesem Jahr nur eine kurze Zusammenfassung unserer Tour, die ich jedoch häppchenweise einstellen werde.

Wir starteten ab Windhoek wieder mit einem Toyota Fortuner von der Autovermietung Savanna

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Die erste Unterkunft (zwei Nächte) war die Gästefarm Weavers Rock. Hier hatten wir das Bush Chalet mit dem Doppelbett. Es war am weitesten vom Haupthaus entfernt. Ruhe pur und toller Ausblick. Die Duschen und die Toilette war außerhalb des Bush Chalets.


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Aktivitäten
Spaziergang zu einem See (Highlight war eine Python im Wasser), Sundownerfahrt/Gamedrive


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Essen
Frühstück war in Buffetform, alles ausreichend und gut. Abendessen gab es als Mehr-Gänge Menu.


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Die Anfahrt war etwas holprig, aber gut zu fahren. Die Gastgeber super nett. Wir würden jederzeit wieder hin fahren.

Windhoek, B1, Stopp in Okahandja, C22, Weavers Rock (ca. 221 km)
Teil 219. Juni 2014
Unser Highlight, das Onguma Tree Top Camp

Hier waren wir zwei Nächte.
Das Tree Top Camp besteht aus vier Zelt-Hütten, die auf Stelzen gebaut und mit einem Steg miteinander verbunden sind. In der Mitte ist das Haupthaus. Von unserer Hütte konnten wir direkt auf das Wasserloch in ca. 50m Entfernung schauen.


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Der Koch war spitze!!! Zum Essen sitzen immer alle an einem Tisch.
Unterkunftsmäßig und essenstechnisch ein absolutes Highlight.


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Aktivitäten
Ein Nightdrive und ein Morningwalk. Leider vom Löwen nur die Spuren gesehen.


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Am zweiten Nachmittag sind wir rund um Fishers Pan in Etosha gefahren und hatten unsere ersten Tiersichtungen in Etosha.


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Weavers Rock, C22, B1 über Tsumeb, C38 bis kurz vor Etosha, ab Haupttor noch 12 km (340 km)
Teil 319. Juni 2014
Zwischenstation Halali

Hier waren wir für eine Nacht.
Wir hatten ein Bush Chalet. Es war das letzte in der Reihe, hatte ausreichend Platz und war sauber.


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Abendessen war als Buffet, reichlich und gut. Frühstück ebenso.

Aktivitäten
Tagsüber sind wir alle Wasserlöcher in der Umgebung angefahren. Es gab reichlich Tiere und unendlich viele Zebras.


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Abends haben wir am Wasserloch in Halali gesessen. Auch hier gab es einiges an Tieren zu sehen. Unter anderem ein Honigdachs, der erstmal durch die Sitzreihen gestreunert ist.


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Für einen Zwischenstopp kann man Halali durchaus empfehlen.

Onguma, C38 bis Halali (ca. 91 km direkte Strecke, ohne Wasserlöcheranfahrten)
Teil 419. Juni 2014
Die nächsten zwei Nächte waren wir in Okaukuejo.

Wir hatten das Waterhole Chalet Nr. 19. Es stand zwar in der zweiten Reihe, aber wir hatten trotzdem freien Blick zum Wasserloch.


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Das Chalet war etwas eng, aber man konnte klar kommen.


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Das Essen war auch hier in Buffet Form, alles gut und ausreichend. Ebenso das Frühstück.

Auch hier sind wir morgens und nachmittags an die Wasserlöcher der Umgebung gefahren.


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Abends saßen wir dann am Wasserloch in Okaukuejo. Hier gibt es immer Elefanten- und Rhinogarantie.


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Halali, C38, Okaukuejo (ca. 70 km direkte Strecke, ohne Wasserlöcheranfahrten)
Teil 520. Juni 2014
Die beiden folgenden Nächte waren wir im Dolomite Camp

Hier gibt es 20 Chalets, die am Berg stehen. Es ist alles etwas steil und normalerweise wird das Gepäck mit einem Golf-Car vom Parkplatz zu den Chalets transportiert.
Das Golfcar war jedoch out of order 🙂 und so wurde ein Landcruiser benutzt. Der war nur leider etwas groß für die vorhandenen Wege. Abenteuer pur.


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Wir hatten das Chalet Nr. 2 und konnten immer alles gut zu Fuß erreichen. Auch hier war die Aussicht super.


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Beim Abendessen konnte man zwischen fünf Hauptgängen wählen. Frühstück war wie immer als Buffet.


Aktivitäten
Ein Morningdrive. Leider konnte der Guide nicht alle geplanten Wasserlöcher anfahren, da uns eine etwas größere Elefantenherde aufgehalten hatte.


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Nachmittags sind wir noch einmal alleine die Wasserlöcher abgefahren.


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Okaukuejo - Dolomite (ca. 180 km, direkte Strecke, ohne Wasserlöcheranfahrten)
Teil 620. Juni 2014
zwei Nächte Porcupine Camp


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Hier hatten wir ein feststehendes Zelt.


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Katrin ist eine sehr herzliche Gastgeberin und super gute Köchin. Sie lebt für ihre Stachelschweine, die jeden Abend nach Sonnenuntergang zum Fressen kommen.


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Außer den festen Zelten gibt es noch einen Campingplatz mit sechs Plätzen.


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Dolomite, Etosha Galton Gate, C35 bis Kamanjab, 8 km C40 Richtung Palmwag (ca. 115 km)
Teil 720. Juni 2014
Nach dem Tented Camp nun der Kontrast zwei Nächte in der Vingerklip Lodge.

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Wir hatten das Chalet Nr. 1b. Es war die letzte Unterkunft in unserer Reihe mit unverbautem Blick.
Das Zimmer war groß, sauber und hatte eine kleine Terrasse.


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Gegessen haben wir unten im Restaurant. Die Suppe wurde serviert, der Rest war Selbstbedienung am Buffet.


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Es gibt hier einen tollen sundowner Platz auf dem Plateau, Fußweg ca. 20 min. und dann die Eisentreppe an der Felswand hoch.
Leider waren dort am ersten Abend zu viele Menschen unterwegs. (Hummeldumm lässt grüßen) Am zweiten Abend konnten wir die Aussicht aber alleine genießen........


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Aktivitäten
Wanderung zum Rock Finger. Hinzu sind wir den kurzen Weg gelaufen, ca. 30 min, auf dem Rückweg haben wir die längerer Strecke genommen, ca. 75 min.

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Porcupine Camp, C40 bis Kamanjab, C35, D2744, C39, D2743 (ca. 148 km)
Teil 820. Juni 2014
Weiter geht es zur Gästefarm Eileen, auch hier waren wir zwei Nächte.
Die Anfahrt ist ca. 16 km und etwas schwierig. Hier ist Bodenfreiheit beim Auto zu empfehlen.


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Unser Zimmer war sehr groß und alles war sehr sauber.

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Da der Farmer gerade eine OP hinter sich hatte und deswegen keine Farmrundfahrten möglich waren, konnten wir hier endlich mal unseren Bürokram 😉 (Postkarten schreiben, blog ergänzen, Forumsbeitrag vorbereiten) erledigen und am Pool relaxen.


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Auf dem Turm des Farmhauses hat man einen tollen Ausblick für den Sunddowner.


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Das Essen war rundherum super und sehr reichlich.
Der Farmer hat uns viel über die Entstehungsgeschichte des Erongo Gebirges erzählt.

Vingerklip Lodge, D2743, D2752, D2351, D2344, C36 bis Omaruru (Kaffeepause), C33, D2315 (nach ca. 12 km Eingang zum Erongo Hegegebiet, kein Eintritt), D2316 (ca. 190 km)
Teil 920. Juni 2014
Nach zwei Tagen ausruhen kamen jetzt drei Tage Swakopmund mit vollem Programm. 😗


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Wir hatten uns als Unterkunft für das Organic Square House entschieden, was sich als gute Wahl herausstellte. Das Guesthouse liegt sehr ruhig und trotzdem ist alles gut zu Fuß zu erreichen. Das Frühstück war auch hier reichhaltig und sehr gut.

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Abendessen einmal Brauhaus, einmal Erichs Restaurant, einmal Resteessen (von der Tagestour)

Aktivitäten
Halbtagestour Dolphin Cruise mit Laramon Tours ab Walvis Bay.


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vormittags Little – Five – Tour mit Tommy,


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nachmittags geführte Tour durch die Mondlandschaft und Welwitschia-Drive

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Unser letzter Sonnenuntergang in Swakopmund


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Eileen, D2316, D2315, D2306, D1927, D1930, B2 bis Swakopmund (ca. 205 km)
Teil 1020. Juni 2014
Nach Swakopmund ging es zur Etusis Lodge. Die Anfahrt ist 16 km lang und wird als etwas schwierig beschrieben.

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Auch hier haben wir uns für zwei Nächte entschieden und es nicht bereut. Etusis ist eine kleine Oase mit super netten Gastgebern. Leider verlassen Monika und Herbert die Lodge Ende Juli 2014.


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Wir waren in dem Bushchalet Dik Dik untergebracht.


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Das Essen war wie überall richtig gut und auch hier sehr reichlich.

Aktivitäten
Zwei Farmrundfahrten mit Herbert, der uns wahnsinnig viel über die Geologie und Geschichte erzählt hat. Nach den Rundfahrten sieht man die Anfahrt zur Lodge etwas entspannter 😉


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Swakopmund, C28, C32, D1954 (ca. 242 km)
Teil 1120. Juni 2014
am Ende waren wir noch eine Nacht in Windhoek und haben unser Patenkind getroffen.

Etusis, D1954, C32, C28 (ca. 260 km)

Fazit:

Die Tour hatten wir uns selbst zusammengestellt und auch dieses Jahr wieder über Indiri Tours gebucht. Wir sehen hier den Vorteil, dass das Buchungsbüro in Swakopmund ist und wir uns nicht mit den einzelnen Buchungen beschäftigen müssen.

Bei der Autoübernahme haben wir, wie auch im letzten Jahr, wieder auf zwei neue Hinterreifen bestanden. Das Profil war grenzwertig.

Die Unterkünfte waren alle so wie wir uns das vorgestellt hatten und mindestens zwei Nächte waren immer sehr entspannend.
Die Abstände zwischen den Unterkünften waren gut gewählt. Meistens sind wir Nebenstraßen gefahren und hatten immer genügend Zeit.

Nun geht es zur Planung für das nächste Jahr!
Wir hoffen, dass euch der Bericht gefallen hat. Viele Fotos, wenig Text.

Herzliche Grüße
helen und Ronald


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