Krüger Nationalpark Tipps erbeten

11 Antworten · 1'934 Aufrufe · gestartet 30. Mai 2014 von norbert_m
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Themenstarter276 Beiträge · seit 201130. Mai 2014 · #1
Hallo

Wir wollen im November mit 2 Toyota Hilux mit Dachzelt von Süden nach Norden durchqueren.

Habe schon einige Informationen zusammengetragen, aber vielleicht kann mir noch jemand persönliche Tipps für diesen Zeitraum geben. Vor allem für:

empfehlenswerte Campsites
schöne Hiking Trails (bis 10km schaffen wir schon)
empfehlenswerte 4WD Trails (Tiere, Landschaften), haben Erfahrung, können auch schwieriger sein

Wie ist die Malariagefahr für Nov. in etwa einzuschätzen? Damit wir Entscheidungshilfe haben, ob wir uns zu einer Prophylaxe durchringen sollen.

Danke für Antworten
Norbert
205 Beiträge · seit 201330. Mai 2014 · #2
Hallo Norbert,

zum Thema Malaria findest du genügend Aussagen, wenn du es als Suchbegriff eingibst. Meiner Meinung nach muss es jeder selbst wissen. Wir verzichten immer darauf, wissen aber auch um die Gefahren. November ist ja doch schon teilweise Regenzeit und es wird einige Moskitos geben.

Zum Thema schöne Campsites: Uns haben Punda Maria, Satara, Lower Sabie sehr gut gefallen.

Hikes: Gibt es keine, die Du selbst ohne Ranger gehen darfst!! Es gibt die Möglichkeit Morning Walks zu buchen, die in der Regel 6-8 Kilometer lang sind. Alternativ kannst Du auch einen mehrtägigen trail auf der sanparks Seite buchen - http://sanparks.com/parks/kruger/tourism/activities/default.php

Ähnlich ist es mit den 4WD Trails - es gibt einen schönen von Satara aus den Mananga Eco Trail, der uns sehr gut gefallen hat. Muss man aber in der früh von Satara buchen und kostet auch. Ansonsten gibt es noch einen bei Pretoriuskop und einen kleinen kostenfreien zwischen Letaba und Phalabora Gate. http://sanparks.com/parks/kruger/tourism/activities/default.php

Ansonsten einfach mal die sanparks Seite durchstöbern - November ist übrigens die perfekt Zeit, den Impala Nachwuchs zu sehen!!

Viel Spass bei der Planung

Michael
Namibia und Südafrika 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/284439-namibia-mit-ein-bisschen-krueger-reingemogelt.html https://www.tickerfactory.com
327 Beiträge · seit 200831. Mai 2014 · #3
Hallo Norbert,
Campsides: Mein Liebling Balule, Auswahl zwischen Hütten und Campside. Es gibt keinen Strom (sowohl in den hütten als auch im camp) nur Petroöeum Lampen. nette Lage zum Gamedrive, Abends immer Hyänen vor dem Zaun (hatten gerade - Mai- Junge). Ist zwar kein Campingpaltz, aber sonst liebe ich auch Mopani. Ansonsten Ptretoriouskop.
Hiking Trails wie schon erwähnt nur mit Guide. Es gibt 3 tägige Walks (immer aus einem Camp raus) musst mal stöbern unter sanparks. caom, Krüger, Wildernesstrail. Metsi ist schön, wird gerade das Camp renoviert (laut meiner Gerüchteküche)Sweni, Olifants. Leider nicht mehr im NOV weil zu heiss, die Backpack trails.
4x4: Es gibt nur einen wirklichen: Lebombo 4x4, der wird aber auch nur bis Ende Okt durchgeführt. Ist sehr schön.
Ansonsten kannst Du in Satara und Pretkop nachfragen dort gibt es 4x4 trail die nur in Abstimmung mit dem Sektion Ranger gefahren werden dürfen (wegen Regen, Nass etc.) max 5 Autos am Tag. Ist nicht wirklich 4x4 Aber amn ist weg vom Schuss, darf auch unterwgs aussteigen und Pipi machen oder Lunch etc.
Stefan
444 Beiträge · seit 201131. Mai 2014 · #4
Hallo!

Ich finde Satara und Lower Sabie sehr schön.

Gruß Jochen
7'297 Beiträge · seit 200631. Mai 2014 · #5
Hallo Norbert

Wir waren schon öfters im Krüger. Zweimal waren wir für je 3 Wochen da. Das hat jeweils nicht für den ganzen Krüger gereicht. Der Norden fehlt uns immer noch (OK, beim letzten Versuch war der unter Wasser 😕 ).

Uns hat es besonders gut in Letaba, Satara und Lower Sabi gefallen. Da hatten wir auch immer sehr gute Tiersichtungen.
Speziell für Leoparden ist Skukuza ein guter Startpunkt.

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Wenn Du längere Zeit im Krüger bleibst, merkst Du dass am Wochenende besonders viele Leute unterwegs sind. Wir sind dann jeweils aus dem Krüger raus gefahren und haben Einkäufe gemacht. Im Camp haben wir auch für einige Tage vorgekocht. So sind wir den Leuten etwas aus dem Weg gegangen.
Die besten Sichtungen hatten wir immer am Morgen. D.h. bei der Toröffnung unbedingt schon bereit stehen, damit Ihr gleich losfahren könnt. Die ersten die zu einem Tier kommen, haben dieses häufig währen längerer Zeit für sich alleine.

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Sehr gute Infos erhältst Du auch hier:
http://kruger.go-southernafrica.com/

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 31. Mai 2014
Themenstarter276 Beiträge · seit 201101. Juni 2014 · #6
Danke für die vielen Tipps

Natürlich haben wir auch einen Reiseführer und Infos aus dem Internet, aber es geht auch nichts über Tipps von Leuten, die schon dort waren.

Wie man sieht, sind sind bei den Camps Satera und Lower Sabi sehr beliebt und wir werden daher auch dort übernachten.

Fein ist auch der Leopardentipp mit Skukuza. Vielleicht haben wir dieses Jahr Glück, denn bisher haben wir in Afrika noch keinen in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen.

Nochmals danke
Norbert
649 Beiträge · seit 200704. Juni 2014 · #7
Wenn Ihr Leoparden sehen wollt, dann Fahrt sowohl in Skukuza als auch in Lower Sabie vorbei. Lower Sabie hat zwar keinen so tollen Campingplatz - aber dafür einen Leoparden mit einem Revier direkt südlich des Camps am Fluss. Hinter der Brücke wird er teilweise zwei Mal pro Tag gesichtet. Da das Gelände am Fluss von der Strasse aus relativ gut zu überblicken ist, sieht man ihn auch mal länger als nur 10 Sekunden. Wenn Ihr von Lower Sabie aus einen Stau wie sonst nur vom Frankfurter Kreuz bekannt seht, dann sofort rein ins Auto und hinfahren!
Themenstarter276 Beiträge · seit 201104. Juni 2014 · #8
Danke

Da hoffen wir doch sehr, dass wir dort auch einen Leoparden zu Gesicht bekommen.

Norbert
198 Beiträge · seit 200904. Juni 2014 · #9
Norbert, das ist immer sehr viel Glücksache.
Letztes Jahr hatten wir drei schöne Sichtungen, dieses Jahr haben wir in 18 Tagen nicht einen einzigen gesehen. Dafür aber 5 Honigdachse, einen sogar mit Jungtier im Maul. Man kann eben nicht alles haben.

Fast Leopardengarantie hat man in den teuren privaten Camps im angrenzenden Sabi Sands, zum Beispiel in Elephant Plains. Aber dafür mietet man ja keinen Allrad mit Dachzelt...

Zu den Campgrounds kann ich nichts sagen, da wir immer in den Unterkünften wohnen. Generell ist es im Norden sehr viel ruhiger als im Süden, dafür gibt es dort keine Rhinos. Punda Maria hat auch einen schönen Campground.

Laufen ist im Kruger immer ein Problem. Beine vertreten kann man sich nur innerhalb der Camps und Picknickplätze. Ansonsten sitzt man doch eher den ganzen Tag im Auto und ist froh über jede Bewegung. Wanderungen, wie schon gesagt, nur geführt. Schön sollen auch die 3-Tages Trails mit Übernachtung in einfachen Camps sein.

Tipp: Es gibt einen Allradtrail, den Lebombo Eco-Trail. Er folgt den Lebombo Mountains entlang der Grenze zu MOZ von Crocodile Bridge jeden Sonntag bis hoch nach Pafuri und endet dort am Donnerstag Picknickplatz. Mit Ranger und eigenen Fahrzeug (nur 5 sind zugelassen) ist man 5 Tage / 4 Nächte unterwegs.

Gruß
Ingrid
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198 Beiträge · seit 200904. Juni 2014 · #10
Sorry, ich habe gerade noch mal nachgesehen:
Der Lebombo Eco-Trail ist nur vom 1. Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober befahrbar.

http://www.sanparks.org/parks/kruger/tourism/activities/lebombotrail.php

Dann beginnt die Regenzeit und die Trails sind geschlossen.
Das kann Dir im November auch mit den anderen offroad-Strecken passieren.

Gruß
Ingrid
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Themenstarter276 Beiträge · seit 201105. Juni 2014 · #11
Hallo Ingrid

Tiersichtungsgarantien gibt es leider nicht. Aber es ist gut , wenn man Tipps bekommt, wo man welche Tiere mit höherer Wahrscheinlichkeit zu sehen bekommen kann. Und natürlich im Zeitraum, wo man vor Ort ist.

Geparden und Leopard haben wir auf einer Tierfarm letztes Jahr nahe Windhoek beim Füttern beobachten können. Leider nicht in freier Wildbahn, auch nicht im TFP, wo es viele Geparden geben soll. Dafür aber (endlich!) Löwenpärchen ganz nahe in bestem Licht. Und auch einen Honigdachs auf einem Baum, der gerade ein riesiges Singhabichtkücken unter wütendem Gekreische der Elternvögel aus dem Nest geraubt hat.

So ist es halt, manchmal hat man Glück, manchmal nicht.

Bei den 4WD-Trails wäre es eben interessant, ob jemand zu dieser Jahreszeit dort war und welche abgefahren hat, die zu dieser Zeit nicht schon prinzipiell gesperrt sind.
Natürlich ist alles wetterabhängig, aber bisher haben wir im Nov. bis Mitte Dez., trotz Regentagen in Namibia, Botswana und SA immer alles fahren können, mit entsprechender Vorsicht, was wir uns vorgenommen haben.

Grüße
Norbert
7'297 Beiträge · seit 200605. Juni 2014 · #12
Zu den Tiersichtungen gibt es noch einige Tipps.

In den Camps gibt es Tafeln auf denen jeweils die Tiersichtungen eingezeichnet werden. Wenn man sich diese Tafeln während mehrerer Tage anschaut, fällt auf, dass gewisse Tiere häufig in gleichen Gebieten gesichtet werden.

Noch genauer geht das über Apps und Webseite welche einem informieren, wo andere Tiere gesehen haben. Z.B.
http://www.wildafricalive.com/
http://www.latestsightings.com/

Herzliche Grüsse
Chrigu
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