Die dritte Reise im April/Mai 2014Take-Off, Du hast es so gewollt:
„Endlich …. endlich hatte das Warten ein Ende und wir starteten wieder Richtung Afrika.
Es war unsere 3. Reise ins südliche Afrika. Nach einem Urlaub in Namibia 2009 und einem in Südafrika 2012 lockte mich wieder die Weite der Landschaft“ [Take Off], der Kglahari Trans Frontier Park und ein paar für mich noch weiße Flecken im Süden Namibias. So sollten es nun 16 Tage Namibia werden. 3 Tage KTP auf der südafrikanischen Seite wegen der Tiere, Mesosaurus, Fish River Canyon, Lüderitz und Sesriem.
„Zwei Dinge waren bei dieser dritten Reise jedoch neu.
Erstens das Ende der Reisezeit im Monat April. Wir haben diese bewusst gewählt, wohlwissend dass wir zum Ende der Regenzeit unterwegs waren. Doch wir wollten Afrika einmal grün erleben. Und zweitens war es unsere erste Camping- sprich Dachzelt-Reise ins südliche Afrika.“ [Take Off]. Dem gibt es (bis auf eine ganz andere Route) nichts hin zuzufügen. 😉
Ich wollte Bilder und Filme von den für mich noch unbekannten Gegenden und andere Perspektiven von bekannten Gegenden machen. Die Reise war daher um meine Bildideen herum gebaut. Meine Reisebegleitung war mein Segelkumpel Tobias.
Das Grundgerüst habe ich mir selber erdacht und über Karawane.de gebucht.
SAA
Rehobot (spontan)
Bagatelle
Terra Rouge
Twee Revieren
Nossob (Chalet)
Tent Camp bei Mata Mata
Mesosaurus
Hobas
Aus
Lüderitz
Sinclair Farm
Sesriem
Windhuk
SAA
Die Vorbereitung fand zunächst mit Hilfe des Loose Reiseführers, später mit Ivanowski und dem Namibia Forum statt, ferner diverse Kamera und Objektiv Tests und Erweiterung der Fotoausrüstung.
Mit ins Gepäck wanderten auch noch zwei Becher-Kaffeefilterpressen und für die Apotheke Aspirin, verschiedene Mittel zur Verletzungsbehandlung sowie ein paar kleine Fläschchen diverser Wohlfühl- und Sauberkeitsmittelchen aus dem Drogeriebedarf.
Fazit:
Die Reise war traumhaft!
Die Reisezeit war gut gewählt. Alles war grün und sah so ganz anders aus, als auf meinen bisherigen Reisen nach Namibia.
🙁 Regen haben wir, bzw. meine Kamera aber keinen gesehen. Damit waren die ersten Bildideen gestorben. Aber aufgrund vieler interessanten Straßenzustände vielleicht auch besser so. 😗
🙁 Im Vergleich zu den Reisen im September haben wir weniger Tiere gesehen und viele Pirschfahrten (besonders nachts) wurden nicht angeboten. Was aber nicht heißen soll, dass wir Nichts gesehen haben.
Aber mit dem vielen Grün und anderen vielen tollen Erlebnissen haben wir andere überraschend neue Eindrücke erhalten. Viel zu viel vorher rumüberlegt! Namibia lässt sich nicht planen, auf Namibia muß man sich einlassen.
😎 Wichtig! Erst im Forum lesen, dann die Reise buchen. Es hat zwar alles super toll funktioniert, aber an drei Stellen gab es halt schon noch Optimierungspotential im Streckenverlauf und dafür gibt es im Forum reichlich tolle Tipps, wenn man sie nur rechtzeitig abruft.
🙂 Die Auswahl der Campsites war super schön und mit einem Farmbesuch und Chalets im KTP, gab es auch Abwechslung zum Dachzelt. Besonders der Farmbesuch wurde ein besonderes High Light.
😮 Bei der Fotoausrüstung habe ich das Thema Sand in Sesriem leider unterschätzt, was mir vermutlich mein Sigma 35 mm 1:1,4 gekostet hat, da das offensichtlich nicht staubdicht ist.
D800, Nikkor 70-200mm 1:2,8, 2 x Konverter, 50mm 1:1,4, Nikkor PC 28mm und Sigma Macro 105 mm 1:2,8 wurden alle benutzt und haben die Reise überstanden. Zusätzlich waren notwendig Schulterstativ, Stativ und der Tipp aus dem Forum Rohrisolation auf die heruntergelassenen Seitenscheiben als Kameraauflager zu stecken, sowie Graufilter, Polfilter und eine handige Powershot SX1. Gute Dienste leisteten eine Displaylupe, ein externer Recorder und ein SB700 (Blitz) für kreatives Herumprobieren. Meinen externen Monitor habe ich zwar mitgenommen, aber nie im Einsatz gehabt, nicht weil ich ihn nicht gebracht hätte (focus peaking), sondern weil mir das ganze Geraffel einfach zu unhandlich wurde.
🙂 Das Setup des Autos (Hilux 3.0 Double Cabin mit zwei Dachzelten) war gut für zwei „allein“ reisende Herren. Der tägliche Auf und Abbau der Dachzelte ist möglich aber mit anderen Systemen oder Bodenzelten vermeidbar. Klingt jetzt etwas komisch und ist es auch. Eine abschließende Meinung habe ich mir nach einem laufenden Forumsbeitrag von mir gebildet.
Das Automatikgetriebe mit dem stärkeren Motor hat begeistert und sich super bewährt.
🙁 Bitte jetzt keine Kommentare zu den herunterhängenden Abdeckplanen. Wir haben sie nur dieses eine Mal so herunterhängen lassen.
Nun geht es aber los...