Uganda 2015 - mit oder ohne Fahrer?

20 Antworten · 4'442 Aufrufe · gestartet 14. März 2014 von Uli.S
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Themenstarter719 Beiträge · seit 201114. März 2014 · #1
Hallo liebe Fomis und Ugands-Reisende,

wir planen für nächstes Jahr eine Reise nach Uganda.
Habe auch schon alle Reiseberichte im Forum gelesen.

Trotzdem stellt sich für uns die Frage, ob wir mit oder ohne Fahrer fahren sollen?

Bisher habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass die meisten nicht so begeistert sind, mit Fahrer unterwegs zu sein.

Bei unseren letzten 2 Urlauben in Namibia waren wir nur zu zweit unterwegs. Allerdings musste mein Mann alles alleine fahren, da ich nicht so gerne fahre.

Vielleicht könnt ihr ja mal die Vorteile und Nachteile schreiben.

Wir wollen die klassische Route

Entebbe - Murchison NP - Budongo Forest (Schimpansen Tracking) - Fort Portal - Kibale Forest -
Queen Elizabeth NP - Bwindi (Gorilla Tracking) - Lake Mburo - Kampala

fahren.

Vielleicht habt ihr ja sonst noch irgendwelche Tipps für uns.

Viele Grüße
Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
5'479 Beiträge · seit 200914. März 2014 · #2
Ich kann nur sagen, dass ich einen Fahrer nicht eine Sekunde vermisst habe.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'794 Beiträge · seit 201314. März 2014 · #3
Hallo Ulli, auch wir wollen im Sommer 2015 die klassische Route durch Uganda machen!

Wir trauen uns einfach dort nicht zu selbst zu fahren, sehen ja hier viele anders, aber es gab ja schon viele verrückte Geschichten hier im Forum!

Bei einem dt.Anbieter zu buchen ist echt sau teuer, aber ich habe inhaltlich ganz hervoragende Angebote vorliegen und da auch ein echt gutes Gefühl!

Bei einer ugandischen Agentur zu buchen ist sicher billiger, aber ob man dann nicht beim Guide auch großes Pech haben kann wie ja auch hier im Forum schon berichtet!

Haltet uns auf dem Laufenden bei eurer Planung!



LG NOGRILA
5'479 Beiträge · seit 200914. März 2014 · #4
Was gab es denn hier im Forum für verrückte Geschichten über das Selbstfahren in Uganda? Ich kann mich nur an verrückte Geschichten über das Fahren mit Fahrer erinnern. Mancher kann sich vielleicht noch an Willi erinnern. 🤩
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zuletzt bearbeitet 14. März 2014
2'319 Beiträge · seit 201114. März 2014 · #5
Servus liebe Uganda-Freaks.

Auch wir (4 Erwachsene) waren im letzten Jahr mit zwei 4x4 mit Dachzelt alleine ohne Fahrer unterwegs.

Warum Uganda so ganz anders sein sollte als die Länder im südlichen Afrika, das erschließt sich mir nicht ganz.

Ok...die Straßenverhältnisse sind nicht so komfortabel wie gewohnt und die Pisten können auch im europäischen Sommer teils unbefahrbar weil komplett verschlammt sein. Aber hinreichende Gründe auf eine Self-Drive-Safari-Tour in Uganda zu verzichten, die finde ich derzeit nicht.

Ich muß noch dazusagen.... Wir zwei Safarierfahren machten die dreieinhalbwöchige Tour mit zwei weiblichen Grünschnäbeln ohne jegliche 4x4-Erfahrung. Aber auch die beiden schafften die schwierigen Passagen ohne mit der Wimper zu zucken.

In diesem Sinne....

Schönen Gruß vom Alm
zuletzt bearbeitet 14. März 2014
8'054 Beiträge · seit 200814. März 2014 · #6
Hallo Uli,

Wir waren auch letztes Jahr als Selbstfahrer in Uganda unterwegs! 😎

Ich habe es keine Sekunde bereut. 🙂

Ich würde es wieder so machen.

Die Landsleute sind sehr nett, man hat überall ein gutes Gefühl.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
6'369 Beiträge · seit 201115. März 2014 · #7
Hoi Uli

Ich als bekennender sich fahren Lassender, der aber auch schon auf Selbstfahrertouren in Kenya und Uganda dabei war, kann auch bestätigen dass Uganda ausserhalb Kampalas gut selbst befahren werden kann!
Auch Kampala ist nicht schlimmer als Rom oder Florenz... 😉
Aber bei der Etappenplanung sollte man mit sehr geringen Durchschnittsgeschwindigkeeiten rechnen, in meinem Reisebericht Ruanda/Uganda 2013 hab ich die jeweiligen Fahrzeiten und Kilometer reingeschrieben.
Im Grossen ganzen rechne ich in Ostafrika mit 30km/h Durchschnitt, passt meist ganz gut!
Die Vorteile wenn man mit Fahrer unterwegs ist sind meines Erachtens dass man sich nicht auf die Strasse konzentrieren muss sondern die Gegend anschauen kann, in den Parks einen (zumindest bei seriösen Anbietern) geschulten Guide dabei hat, der meist auch Ahnung davon hat wo man was und welche Tiere am ehesten findet.
Und man kann sich komplett dem Tiersuchen widmen, wobei der Driverguide auch sehr viel sieht.
Ich empfinde es als entspannter mit Driverguide, nur mit einem Driver möchte ich aber auch nicht, da nicht jeder Driver Ahnung davon hat wie man sich gegenüber den Tieren verhalten soll.
Ein guter Driverguide, wie ich sie mit nur einer Ausnahme (im Amboseli NP Kenya) immer hatte, lernt man gleichzeitig auch viel über die Natur, die Kultur und die Geschichte, meist hatten wir auch ein recht freundschaftliches Verhältniss, was sehr angenehm und auch lustig sein kann.
Aber man muss halt mit einem Menschen Zeit verbringen, ob man das will muss man selbst wissen.
Trotzdem machen wir ihm aber auch deutlich klar dass er im Rahmen dessen, was er verantworten kann, unsere Wünsche zu erfüllen hat.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
105 Beiträge · seit 201215. März 2014 · #8
Hallo Uli,
man kommt sehr gut in Uganda zurecht ohne Chauffeur.
Ist meine Annahme richtig, dass ihr keinerlei Erfahrungen mit der Bedienung eines 4x4-Antriebs habt?
Dann macht hier eine Probefahrt, da überall 4x4-Fahrzeuge, gebraucht oder neu, zum Verkauf stehen! Ich fahre seit den 80ern 4x4-Fahrzeuge und weiß, dass man sich in die Möglichkeiten des Fortkommens auf Matsch, Sand oder unwegsamen Gelände reinfuchsen muss, Sperren und Untersetzung beherrschen sollte
ist meine Annahme richtig, dass ihr keinerlei Erfahrung mit Behebung eventueller Autopannen mechanischer Art habt?
Die braucht ihr nicht, du findest überall Hilfe. Wir hatten auch einen TLC von Alpha Rent-a-Car und eine ausgefallene Bremse im MFNP. Sind bis zur nächsten Service-Station weitergefahren, der Schaden konnte ohne Sprachkenntnisse unsererseits von Mechanikern behoben.
Hatte einen kaputten Reifen, kein Bordwerkzeug, was nicht optimal ist. Sind bis zum nächsten Dorf weiter gefahren, sofort wurde uns muzungu geholfen!
Tschüß Achim
Themenstarter719 Beiträge · seit 201115. März 2014 · #9
Hallo Achim,

waren die letzten 2 Jahre in Namibia mit 4x4 unterwegs und einfache Reparaturen, wie Reifenwechsel etc. ist auch kein Problem. Wir sind beide Ingenieure 😉

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
105 Beiträge · seit 201215. März 2014 · #10
Ja, dann ran!! Was soll schief gehen!! Bestellt euch bei Alpha Rent-a-Car ein Fahrzeug, vorzugsweise einen Toyota Landcruiser HZJ oder KZJ oder PZJ. Damit kann nichts schief gehen. Alpha Rent-a-Car haben Angestellte/Fahrer, die bringen euch das Fahrzeug an jeden gewünschten Platz.
Tschüß Achim
2'319 Beiträge · seit 201115. März 2014 · #11
Ich gebe Achim 100% recht. Alpha hat einen empfehlenswerten Kundenservice. Der Jeep wird an den Flughafen Entebbe gebracht, man fährt gemeinsam zum Geldwechseln, Einkaufen und die Mitarbeiter bringen einen auch sicher aus Dem Chaos Kampalas raus. Einfach Spitze!
Dann ist alles wie sonst auch...man fährt und hält sich an die Strassenverkehrsordnung und basta. Aufgepasst jedoch...Die Strassen sind bis auf wenige Ausnahmen in einem nicht so guten Zustand wie im südlichen Afrika, deshalb ist das vorankommen etwas zeitaufwendiger.
Und ausserdem....die Menschen Ugandas sind stets hilfsbereit. Wir planen derzeit unseren Uganda-Trip für Dezember diesen Jahres, obwohl wir erstmal im Sommer für einen Monat Sambia erkunden.
9 Beiträge · seit 201406. Juli 2014 · #12
Hallo in die Runde,

nachdem ich eben Bamburis abenteuerlichen Reisebericht durch Uganda gelesen habe, musste ich mich hier amelden 😎

Ich selber bin 2-3 mal im Jahr in Uganda und liebe Land und Leute. Diese Liebe und die unglaubliche Anzahl von (Aids-) Waisenkindern haben mich ein Projekt im Landa starten lassen . Wir bauen ein Kinderdorf und ein Bildungszentrum. Das aber nur am Rande.

Man kann sowohl mit als auch ohne Fahrer unterwegs sein. . . beides ist gut möglich. Die Menschen in Uganda gehören - für mich - zu den herzlichsten in ganz Ostafrika.

Es gibt in Uganda eine ziemlich große deutsche Gemeinde, die in Kampala auch jeden Freitag einen Stammtisch hat.
Unter anderem gibt es auch ein paar Reiseveranstalter. Die meisten sind als Subunternehmer für deutsche Reiseunternehmen tätig. Ich kenne z.B. einen wunderbaren ugandischen Fahrer und Guide, der perfektes Deutsch spricht. Dieser Tipp nur mal für Leute, die sich nicht trauen alleine in einem fremden Land und der mit der Sprache vielleicht auch unsicher sind.
Ich selber lasse mich gerne fahren. Zum einen finde ich es prima, wenn mir ein Einheimischer viel über das Land , Sitten und Gebräuche erzählt und er zeigt mir auch Orte, die man sonst garantiert nicht zu sehen bekäme.

Es sprechen soviel Gründe für einen wie vielleicht auch dagegen . .. für mich überwiegen aber definitiv die Gründe dafür . . . natürlich, wenn man Willi als Fahrer hatte, denkt man möglicherweise anders darüber 😉
"Wage dein Leben und verlasse dein Haus." aus Ostafrika
1'920 Beiträge · seit 200807. Juli 2014 · #13
ANNICK schrieb:Hallo Uli,

Die Landsleute sind sehr nett, man hat überall ein gutes Gefühl.

Es grüsst
Annick
wusste gar nicht, dass du aus Uganda kommst. 😕 Restpekt, dein german ist echt gut 😗
2'779 Beiträge · seit 200707. Juli 2014 · #14
hallo Uli
Unterschiede zu Namibia: die Beschilderung der Strassen ist ungenügend. Doch trotzdem ist Eure Route machbar als Selbstfahrer. Aber nur wenn Ihr auf den Hauptverbindungen bleibt. Dazu bedenken dass davon welche Naturstrassen sind und bei jedem Regen schwer beschädigt werden, dazu gibt es viele Bilder in den Reiseberichten. Wei schon erwähnt wurde müssen die Distanzen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30-40km/h kalkuliert werden. Ausser am Anfang von Kampala nach Budongo da hast Du die neue Strasse und kommst gut vorwärts.

Einen fremden Menschen während mehreren Wochen im Fahrzeug und auch ausserhalb dabei zu haben ist eine schwerwiegende Entscheidung. Ihr müsst selber entscheiden ob Euch das liegt oder nicht. D/CH/A Veranstalter arbeiten mit lokalen Agenturen und qualifizierten Fahrern die man driver-guide nennt, weil sie vorwiegend auch als Reiseleiter fungieren. Ein Reiseleiter der zusätzlich auch der Fahrer ist und nicht umgekehrt. Lokale Anbieter decken eigentlich nur den Aspekt "Fahrer" ab und man darf dann weder gute Englischkenntinsse noch Reiseleiterkenntnisse von diesem Fahrer erwarten. Den man mietet eigentlich nur einen Wagen mit driver statt ohne driver und punkt. Kann und will er freiwillig mehr bieten, ist es ein wertvolles Plus, jedoch ungewiss bis zum Moment des Kennenlernens am Flughafen.

Hoffe hier ein wenig geholfen zu haben
LG
leona
Gruss Leona
1'737 Beiträge · seit 201007. Juli 2014 · #15
Hallo Leona,

ein wenig muss ich Dir da widersprechen. Deine Aussage zu lokalen Firmen möchte ich so nicht stehen lassen. Klar, wenn Du ein Auto bei einer Rental Firma mietest, bekommst Du sicher nur einen Fahrer. Es ist nicht ihr Geschäft, Safaris durchzuführen. Es gibt aber doch wohl analog zu Tanzania auch lokale Veranstalter mit qualifizierten Guides. Ich verwende extra diese beiden Begriffe.

Wir haben uns für unsere 4.5 Wochen Uganda im September diesen Jahres wiederum gegen einen deutschen Anbieter entschieden, da ich deren Preiskalkulationen einfach nicht nachvollziehen kann. Für mich gibt es keinen Grund, einen Aufschlag von ca. 35% zu zahlen, nur weil der ugandische Partner vor Ort auch deutsch geführt wird. Ob wir auch dieses Jahr die richtige Entscheidung mit unserem ugandischen Tour-Unternehmen getroffen haben, werde ich im Oktober berichten.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2'779 Beiträge · seit 200707. Juli 2014 · #16
Klar, wenn Du ein Auto bei einer Rental Firma mietest, bekommst Du sicher nur einen Fahrer. Es ist nicht ihr Geschäft, Safaris durchzuführen. Es gibt aber doch wohl analog zu Tanzania auch lokale Veranstalter mit qualifizierten Guides. Ich verwende extra diese beiden Begriffe.
Perfekt erweitert und ausgedrückt. Genauso sehe ich das auch.

Leider kann mangelndes Englisch (auf beiden Seiten) ausschlaggebend sein für Missverständnisse. Eine "Agency" kann nur eine Mietwagenverleihfirma sein aber auch eine (Travel) Agency also ein Reisebüro. Da muss man erst genau nachfragen. In Ostafrika ist es oder war es jedenfalls üblich dass man Mietwagen als "chauffeur-driven-car-hire" angeboten bekam. Es war weniger üblich das Fahrzeug selbst zu fahren. Es ist daher absolut normal ein Auto mit Fahrer angboten zu bekommen. Doch ein Fahrer für Geschäftsreisende in Hauptstädten ist eine Sache und Fahrer für landesweite mehrtägige Reisen mit Touristen in Tierschutzgebiete ist eine andere.

In Tanzania gibt es Dutzende von lokalen Agenturen allein nur in Arusha, solche die von Weissen und solche die von Schwarzen geführt werden. Grosse und kleine Unternehmen. Wie es in Uganda genau aussieht weiss ich nicht, ich kenne bislang nur Alpha Car Rental. Dieses Büro steckt noch in den Kinderschuhen. Die Autos sind alt und die Fahrer sind noch nicht für die Aufgabe als driver-guides ausgebildet. Bis vor kurzem waren aber die Preise so günstig dass man so oder so ein Auge zugedrückt hat.

Du hast ja sehr viel Erfahrung Christa, und bestimmt alles genau abgeklärt. Denn Teil der Arbeit eines Reisebüros in Deutschland ist z.B. diese ganze Kleinarbeit. Die Liste der kleinen Details die ich nun nenne ist nicht vollständig:

Hat die Unterkunft div. Kategorien? welche ist genau reserviert? Ist die Unterkunft, Essen des Fahrers eingeschlossen, wo schläft er? wo isst er? am Tisch? alleine? bei anderen drivers? Wer bezahlt den Treibstoff, Wasser für die Gäste im Fahrzeug? Wer sagt wann es losgeht morgens? wer kennt die genaue Route, die vouchers? wo muss man vorher tickets für welchen Ausflug abholen, vorbuchen? Sind die Nationalparkeintritte vorbezahlt? wie sind die Öffnungszeiten? wann und wo wird das Fahrzeug gesäubert, gewaschen? wie lange dauern die Pirschfahrten, wieviel km extra täglich können gefahren werden? Sind Umwege erlaubt? wo sind Toilettenstops, Verpflegungsstops, wo sind die bekannten Fotostops, welche werden angefahren? Notfallnummern, wer ist Ansprechpartner vor Ort? Kartenmaterial? Tierbestimmungsbücher an Bord ? welche gedruckten infos werden den Gästen abgegeben? etc etc etc

Hoffentlich bin ich nicht zu weit ausgeschweift......sorry Uli......
Gruss Leona
1'737 Beiträge · seit 201007. Juli 2014 · #17
Hallo Leona

Selbstverständlich klärt man alle Deine aufgeführten Details mit dem Veranstalter vor Ort und fixiert sie - Tag für Tag der Reise. Am Ende erhält man zu 100% das gleiche Angebot. Ich habe noch keinen Deutschen Veranstalter erlebt, der sich diese Informationen nicht von seiner Agentur aus Afrika geben lässt und diese dann nur weiterleitet. Bei uns ist es halt etwas unkomplizierter, da wir Campen. Da muss ich nur entscheiden welche Campsite es sein soll - vor den Toren oder im Park, public oder special Campsite.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter719 Beiträge · seit 201107. Juli 2014 · #18
Hallo @all,

herzlichen Dank für die vielen Infos und Anregungen.
Wir haben jetzt beschlossen unsere Uganda Reise nachstes Jahr mit einem Driver-Guide zu machen.
Wir werden dann berichten.

Auch wir werden uns wohl für einen ugandischen Reiseveranstalter entschieden.
Die deutschen sind uns definitiv zu teuer.

LG Uli
Big 5 Africa Tours Reiseberichte: Namibia's Süden 2017, Uganda's Norden 2016 , Uganda Juli 2015 , Namibia Mai 2013 ,Namibia Mai 2012
2'779 Beiträge · seit 200708. Juli 2014 · #19
Botswanadreams schrieb:Hallo Leona

Selbstverständlich klärt man alle Deine aufgeführten Details mit dem Veranstalter vor Ort und fixiert sie - Tag für Tag der Reise. Am Ende erhält man zu 100% das gleiche Angebot. Ich habe noch keinen Deutschen Veranstalter erlebt, der sich diese Informationen nicht von seiner Agentur aus Afrika geben lässt und diese dann nur weiterleitet.
Genau! goldrichtig! Ich behaupte auch nicht das Gegenteil.
Die Frage hier ist ob die Person welche direkt bei der lokalen Agentur bucht weiss welche Fragen er der Agentur stellen muss und ob er weiss was alles vor der Reise abgeklärt, festgelegt und bestätigt werden muss. 😉

liebe Grüsse
Leona
Gruss Leona
28 Beiträge · seit 201315. Juli 2014 · #20
Hallo Uli,

wir sind aktuell aus Uganda zurück, unser Reisebericht ist in Teilen schon im Forum gepostet.
Wie Du aus der Überschrift (Alb-)Traum Uganda 2014) schon ersehen kannst, ist es bei uns alles andere als glatt gelaufen.

Nach diesem Erlebnis sind wir (leider) vom Thema Selbstfahren abgerückt, obwohl es uns bis jetzt in Afrika immer riesig Spaß gemacht hat. Das finanzielle Risiko ist im Fall eines Unfalls unkalkulierbar. Wir haben für einen Wadenbeinbruch und ein kaputtes Moped 900 USD bezahlen müssen, dazu kamen noch 300 USD aus der Versicherung (obwohl wir nicht Schuld hatten). Nicht auszudenken, was mit uns geschehen wäre, wenn dem Fahrer noch mehr passiert wäre. 🤢


Viele Grüße
Daniela