Reisebericht

Sehnsucht nach Elefanten siegt über die Vernunft

von chrissie · begonnen 29. Jan. 2014 · 61 Teile

Teil 129. Jan. 2014
Bereits 2012 stand für uns fest, dass wir Weihnachten und den Jahreswechsel im Warmen verbringen wollen und schnell kristallisierte sich der KTP (weitab von allem Weihnachts- und Silvestertrubel) als Ziel heraus. Die weitere Planung ließ ich leider etwas schleifen, hatte nur grob im Kopf, auf dem Rückweg vom KTP nach Kapstadt ein paar Stopps (Tankwa, Cedarberge, Rocherpan Nature Reserve) einzubauen, so dass alles in allem eine entspannte Route ergeben hätte.

Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass mir Elefanten mehr als gedacht fehlen würden. Somit drängte sich der Gedanke auf, den Addo einzuplanen, was leider viele Zusatzkilometer mit sich bringen würde. Als allererstes galt es jedoch, meinen Mann zu überzeugen. Er leistete zuerst einigen Widerstand, erlag dann aber meinem weiblichen Charme oder war es nur die simple Gleichung: lieber mehr Kilometer, aber dafür eine zufriedene Ehefrau 🤪

Ein halbes Jahr vorher stand dann endlich unsere Route fest:
1 ÜN Kapstadt
2 ÜN Tankwa NP
1 ÜN Keimoes
6 ÜN KTP
1 ÜN Kimberley
2 ÜN Mokala NP
2 ÜN Mountain Zebra NP
3 ÜN Addo
3 ÜN Somerset West

Ihr seht, ich habe fürs neue Jahr den Vorsatz gefasst, schneller nach der Reise mit dem Bericht zu beginnen. Wer sich also nicht scheut, mit uns rund 5.700 Kilometer zurückzulegen, der kann schon mal einsteigen.

PS: Kommentare erwünscht, aber für diejenigen, die den Reisebericht lieber am Stück lesen wollen, scheint die Sonne.
Teil 231. Jan. 2014
Samstag 21.12./ Sonntag 22.12.2013 Flug nach Kapstadt
Es ist ungewohnt aber schön für uns, dass wir beide am Abreisetag frei haben. So können wir in Ruhe packen und gemütlich frühstücken, bevor wir am Nachmittag zum Flughafen aufbrechen.
Mit kurzer Verspätung startet der Flieger nach Paris und bevor wir in Afrika Wärme tanken dürfen, frieren wir uns auf dem Pariser Flughafen noch den A…. ab – sogar Christian friert, das will was heißen. 😐 Entschädigt werden wir mit einer Dreierreihe, die wir für uns haben, so ist ein wenig Schlaf möglich.

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Pünktlich landen wir ihn Kapstadt. Die Einreiseformalitäten, die Gepäckausgabe und die Mietwagenübernahme (Nissan Qasqai von Hertz) sind einigermaßen schnell erledigt.
Nur gute 15 km vom Flughafen entfernt ist unsere Unterkunft für die erste Nacht, welche wir über booking.com gebucht haben. Irritiert waren wir von der Buchungsbestätigung: It has a private entrance, lounge, and a fully equipped kitchen. It comes equipped with tea-and-coffee-making facilities and a satellite TV. Ja, was denn nun: ausgestattete Küche oder nur ein Wasserkocher? Letztendlich war uns das für die erste Nacht nicht so wichtig, aber gespannt waren wir schon, was uns erwartet.
Die Adresse finden wir schnell, unser Bungalowzimmer liegt auf der anderen Seite des Forest Drive und ist mit antik wirkenden, aber sauberen Mobiliar eingerichtet. Das Badezimmer ist modern mit Eckbadewanne und Duschkabine ausgestattet. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch auf, das kleine Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten angebracht wären. Die „Küche“ ist im Zimmer und besteht aus einem Kühlschrank, einer Mikrowelle und einzelnen Geschirr- und Besteckteilen. Für unsere heutigen Ansprüche ausreichend, aber wenn wir bleiben würden, hätten wir auf eine Küche bestanden.

Nach einer erfrischenden Dusche und einer Tasse Kaffee auf der kleinen Terrasse vor unserem Zimmer fahren wir ins nahe gelegene Howard Center. Es ist nur noch Pick & Pay offen (-16:00 h), die anderen Geschäfte haben bereits um 15:00 h geschlossen.
Wir besorgen uns etwas zu trinken sowie diverse (Nudel-)Salate, die wir zum Teil gleich in der Lodge verzehren. Danach fahren wir eine knappe halbe Stunde zur Waterfront, wo wir im Parkhaus ein paar Runden drehen müssen, ehe wir einen Parkplatz finden. Kein Wunder, es ist Sonntag, zwei Tage vor Weihnachten. 🤩

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Christian benötigt unbedingt eine Sonnenbrille, seine hat den Flug leider nicht überstanden. Wir bummeln durch die Geschäfte und sind erstaunt über die zurückhaltende Weihnachtsdekoration.

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Wir hatten mehr Weihnachtsschmuck und Lichterketten erwartet. Als Christian endlich fündig geworden ist, machen wir uns auf den Heimweg. Ich schlage vor, noch kurz zum Signal Hill zu fahren, aber Christian hat keine Lust. Ok, man muss es am ersten Tag auch nicht übertreiben … 😗

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auf dem Heimweg aufgenommen

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Zurück in der Forest Drive Lodge setzen wir uns auf unsere Terrasse und verspeisen die restlichen Salate. Ich kann den selbst gemachten Keksen, die für 10 R / Beutel zum Verkauf im Zimmer stehen, nicht widerstehen, so haben wir unverhofft noch einen leckeren Nachtisch. Anschließend studieren wir noch unsere Reiseunterlagen (ich schreibe mir immer jede Menge Infos und Sightseeingtipps auf) und kurz vor 21:00 h versinken wir in den Kissen.

ÜN: 51 on Forest Drive Lodge (720 Rand)
Tageskilometer: 47
Teil 302. Feb. 2014
Montag, 23.12. Kapstadt – Tankwa Karoo NP
Die Sonne scheint, aber leider bläst auch der Wind ganz schön. Das Frühstück wird in einem Gebäude auf der anderen Straßenseite serviert. Außer uns ist noch eine 7köpfige überwiegend schwarze Frauengruppe anwesend. Das Frühstück ist gut (Eier nach Wunsch zubereitet, diverse Kuchen- und Tortenteilchen, zwei verschiedene Sorten Brot, Joghurt, Obstsalat, Käse/Wurst).
Unsere Route zum Tankwa Karoo NP führt bei herrlichem Sonnenschein über den Bains Kloof Pass, so dass wir an mehreren Parkbuchten anhalten und die Aussicht und die Natur genießen.

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Damit ihr seht, mit welchem Gefährt wir unterwegs sind.

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In Ceres kaufen wir noch einiges ein und tanken. Auf dem weiteren Weg legen wir noch eine Essenspause am Straßenrand ein, die mangels Schatten bei 39 ° C kurz ausfällt. Weit ab von der Pad sehe ich Giraffen, erst bin ich unsicher, ob es tatsächlich welche sind, da aber Wildfarmen hier ansässig sind, gehe ich davon aus, dass ich mich nicht getäuscht habe.
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Um 16:15 h erreichen wir das Roodewerf Office. Die SanParks-Angestellte ist sehr nett und hilfsbereit, sie druckt uns Vogel- und Säugetierlisten aus, und das wichtigste, sie erkundigt sich telefonisch bei der Tankstelle in Calvinia – dort ist am 1. Feiertag geöffnet. Wir sind sehr erleichtert und können nun unbesorgt unseren Aufenthalt hier genießen.
Wir fahren weiter zum Elandsberg Wilderness Camp. Außer Springböcke sehen wir in der kargen Landschaft keine Tiere, selbst Vögel entdecken wir erst mal nicht.

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Nachdem wir unser Gepäck reingebracht haben, wollen wir uns im Pool erfrischen. Trotz Abdeckung sind viele (tote) Bienen im Pool, die wir erst mal mit dem bereitstehenden Casher rausholen. Trotz der hohen Außentemperaturen ist das Wasser mehr als erfrischend. Bis zum Abend schwirren viele Bienen und Fliegen um uns herum und Spatzen und Schwalben leisten uns Gesellschaft.
Christian zündet den Grill an, es gibt Süßkartoffeln, Gemsquash, Fleisch und Wurst. Gegen 19:45 h wird es dunkel, aber die Dämmerung zieht sich noch eine gute Stunde hin. Nicht nur weil es kein elektrisches Licht gibt, gehen wir dann ins Bett.

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Zwei Stunden später wird mein Mann wieder wach, da ihm etwas über das Bein gelaufen ist. Er macht die Taschenlampe an und entdeckt einen Skorpion. Ich würde liebend gern meinen Fotoapparat holen und diesen fotografieren, aber ich weiß, dass Christian mir das sehr übel nehmen würde und mich zusammen mit dem Skorpion aus dem Zimmer werfen würde. So machen wir beide Jagd auf ihn. Er ist flink und versteckt sich hinter dem Bett, aber nach einer Viertelstunde befördert Christian ihn nach draußen. Wir rekapitulieren, dass er wohl nachmittags, als wir im Schlafzimmer die Lüftungsgitter geöffnet haben, reingefallen sein muss. Denn irgendetwas klapperte –wie wir meinten- im blechernen Mülleimer, weswegen wir ihn abends nach draußen stellten, aber vermutlich ist er beim Runterfallen nur dagegen gekommen.

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Ich habe leider kein Foto von den Lüftunsgittern im Schlafzimmer gemacht, aber so wie man sie hier sieht, waren sie auch im Schlafzimmer

Wir sehen im Informationsbuch nach, was für ein Skorpion uns um unseren Schlaf gebracht hat. Beide sind wir der Meinung, dass es der nicht ganz so giftige Opistophthalmus pallipes und nicht der giftigere Parabuthus granulatus gewesen ist.
Trotz der Aufregung schlafen wir schnell wieder ein.
ÜN: Tankwa Karoo Restcamp (Elandsberg Cottage CO2/4; 997,88 Rand, Nr. 2)
Tageskilometer:327
Teil 405. Feb. 2014
Dienstag, 24.12. Tankwa NP
Schon zum Sonnenaufgang bin ich auf den Beinen und genieße selbigen von der Terrasse aus. Selbst mit kurzer Hose und leichter Brise ist mir nicht kalt. Offensichtlich bin ich noch nicht ganz wach, denn Fotos mache ich keine. 😣
Christian leistet mir kurze Zeit später Gesellschaft. Wir überlegen, was wir heute unternehmen wollen. Zum Oudebaaskraal Damm, der ein Vogelparadies sein soll, ist es uns zu weit, außerdem sollen die Vögel nur mit Fernglas gut zu beobachten sein und der Weg dorthin ist stellenweise schlecht. So beschließen wir, uns auf die Suche nach einem Wasserloch an einer nicht eingezeichneten Straße zu machen, wie es uns die SanParks- Angestellten gestern beschrieben hat. Wir biegen auf dem Weg Richtung Office die erste Einfahrt rechts ab.

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Wenn man genau hinsieht, ist die Landschaft nicht so karg, wie sie auf den ersten Moment wirkt.

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Die Pad ist teilweise sehr wellblechmäßig, aber wir werden durch Sichtungen von Kuhantilopen, Springböcken und Gemsböcken entschädigt, leider jedoch allesamt weit weg.

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Zufrieden, dass wir das Wasserloch gefunden haben, frühstücken wir dort und beobachten das Treiben: Spatzen, Senegal- und Namaquatauben, Dickschnabellerchen und Pirole

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Auch wir Laien erkennen sofort, wenn ein Flusslauf in der Nähe ist, da ändert sich die Vegetation:

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Am späten Vormittag sind wir wieder zurück. Inzwischen zeigt das Thermometer 33 ° C an. Wir setzen uns auf die Terrasse, unterbrochen von einem kurzen Nickerchen und einer Abkühlung im Pool. Leider sind nicht viele (verschiedene) Vögel da, die es lohnen würde zu fotografieren.
Für den Nachmittag haben wir uns für eine Fahrt auf den Gannaga Pass entschieden. Eine Rüttelpiste führt über privates Farmland, die anschließende sechs Kilometer lange Passstraße ist besser.

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Wir halten so oft es geht, die Aussicht ist famos.

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Besonders angetan haben es uns die goldfarbigen Botterboom-Bäume mit ihren rötlichen Blüten (vielen Dank noch mal an Daxiang und Maddy für die Hilfe bei der Bestimmung).

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Auf dem Pass entdecken wir eine Pavianbande, die jedoch schnell das Weite sucht.

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An der Gannaga Lodge kehren wir um und treten die Heimfahrt – natürlich nicht ohne weitere Stopps - an.

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Wir genießen den restlichen Nachmittag auf der Terrasse, bis es Zeit ist, den Grill anzuzünden. Für uns ist es das erste Mal, dass es Heiligabend Gegrilltes gibt. Zur „Feier“ des Tages trinken wir einen Graca. Weihnachtlich ist uns nicht zumute, aber damit haben wir kein Problem. 😁
ÜN: Tankwa Karoo Restcamp (Elandsberg Cottage)
Tageskilometer: 128
Teil 506. Feb. 2014
Mittwoch, 25.12. Tankwa NP- Keimoes Teil I
Der Wecker klingelt um 05:10 h 🤩 , da wir auf den 700 m hohen Elandsberg wollen, bevor wir nach Keimoes fahren. Mit dem Auto fahren wir zum ein Kilometer entfernten Startpunkt – mehr als nötig laufen muss heute nicht sein 😗 . Wir schnüren die Wanderschuhe und los geht’s.

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Wer einen 4x4 hat, kann mit dem Auto hochfahren.

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Die Vögel zwitschern, die Luft ist noch frisch und die Sicht auf die Roggeveld Mountains ist schön, wenn auch leider aufgrund des Gegenlichts nicht für gute Fotoaufnahmen geeignet.

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Der Weg ist nicht allzu anstrengend, was vielleicht auch daran liegt, dass wir oft für Foto- und Filmaufnahmen stehen bleiben. (Tipps, wie man unter solchen Bedingungen bessere Fotos macht-zB wie der Hintergrund etwas besser zur Geltung kommt, werden gerne entgegen genommen)

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Ob wir tatsächlich oben am „Gipfel“ des Elandsbergs angekommen sind, ist für uns nicht ersichtlich, da es kein Schild gibt. Als der Weg hinab über eine Ebene auf einen weiteren Hügel führt, beschließen wir umzukehren. Erst kurz bevor wir wieder am Auto sind, kommt uns ein Jogger entgegen – wer'sbraucht 😛 .

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Nach dem Frühstück auf der Terrasse heißt es Abschied nehmen vom Tankwa Karoo Nationalpark.

-Fortsetzung folgt-
Teil 610. Feb. 2014
Mittwoch, 25.12. Tankwa NP- Keimoes Teil II
Der Weg nach Calvinia über die P 2267 und R 355 führt an mehreren Farmzufahrten und kleineren Anwesen vorbei. Kühe und Schafe sind am Äsen. In einer Flusssenke sind schöne Blumen, aber ausgerechnet jetzt kommt uns ein Fahrzeug entgegen, so dass wir zum Fotografieren noch einmal zurücksetzen müssen.

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Auch den Bloukranpass halten wir auf Speicherkarte fest.

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In Calvinia tanken wir. Das Örtchen macht auf den ersten Blick einen netten Eindruck. Die Fahrt auf der R 27 zieht sich, aber es gibt auch ein paar Vögel zu sehen: Strauße, Schildraben und viele Webervögelnester an den Leitungsmasten.

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Kurz vor Kenhardt fallen der markante Köcherbaumwald auf und die tollen roten Dünen vor Keimoes.

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auch kurz vor Keimoes aufgenommen

Der heiße (Feier-)Tag wird genutzt, um im Orange River zu baden.

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Das könnte uns auch gefallen, daher bringen wir schnell das Gepäck ins Overlook und ab in den Pool.

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Ist das ein Kaprötel?

Anschließend ruhen wir uns auf unserer Terrasse ein wenig aus. Später fahren wir zum Tierkop,

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von wo man einen netten Blick auf Keimoes hat:

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Christian entdeckt auf dem Hinweg eine Schar Oryxweber, die an Maissäcken pickt. Leider verscheuchen wir sie, als wir aussteigen und sie fotografieren wollen. Deshalb fahren wir auf dem Rückweg noch einmal dort vorbei und filmen und fotografieren aus dem Auto heraus.

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Laut Abgleich mit Robert's Birdguide müssten es Blutschnabelweber sein, auch wenn sie dort angeblich nicht vorkommen. Ist meine Identifizierung korrekt oder welche Vögel sind es?

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Innenstadt von Keimoes

Während wir auf das Gelände vom Overlook fahren, bemerken wir eine Polizeistreife. Da sie den Umkreis absucht, frage ich mich, ob wir eventuell irgendeine Verkehrsregel übertreten haben. 😕
Als wir bei Kaffee und Hunters auf der Terrasse sitzen, informiert uns Eric, dass die Polizei nach Ausbrechern fahndet. Wir erfahren weiterhin, dass Einbrüche (sowohl tagsüber als auch nachts) sehr zunehmen, besonders zur Weihnachtszeit. Er hat sein Grundstück mit Alarmanlage gesichert und vor den Bungalows Bewegungsmelder angebracht.
Das Essen hatten wir zu 19:00 h bestellt. Eric hatte im Vorfeld eine Mail geschickt, in der er uns bat, ihm mitzuteilen, falls wir besondere Wünsche hätten bzw. etwas nicht mögen. Ich hatte überlegt, ob ich ihm schreibe, dass wir kein Seafood mögen, aber da Keimoes nicht in Meeresnähe liegt, habe ich davon abgesehen – ein Fehler. 😮 Zum Glück teilt uns Eric schon bei der Vorspeise (Salat mit Feta, Zwiebeln, Tomaten, Eisbergsalat und Honig, dazu Weißbrot mit grünem Pesto sowie Butter) mit, dass der Hauptgang mozambique prawns mit Rosmarinkartoffeln ist und zum Nachtisch Käsekuchen gereicht wird. Als Eric mitbekommt, dass die Garnelen nicht mein Geschmack sind, bietet er sich an, mir etwas anderes zuzubereiten. Ich lehne dankend ab und sage ihm, dass ich mich schon am Salat satt gegessen habe. Das ist tatsächlich so, denn einen Teil vom Käsekuchen muss ich mir für morgen übrig lassen.

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Lange nach Sonnenuntergang halten wir es nicht draußen aus, weil die Mücken die Jagd auf uns eröffnet haben. 🤢 Die Nacht ist schlecht, da die Mücken uns weiter nerven und zustechen. Das einzig Gute ist, dass die Stiche nur kurz jucken und nicht lange zu sehen sind.
ÜN: The Overlook
Tageskilometer:482 km
Teil 714. Feb. 2014
Donnerstag, 26.12. Keimoes – KTP
Der frühe Vogel fängt den Wurm – wie immer sind wir früh auf den Beinen und tatsächlich können wir Vögeln beim Würmer fressen zuschauen. Die Ibisse verkünden durch ihre Rufe, dass sie auch schon wach sind. Es ist noch ein wenig frisch, da der Wind weht.
Wie ausgemacht, erhalten wir um 07:30 h unser Frühstück auf der Terrasse: Rühreier mit Speck, 2 Sorten Müsli, O-Saft, Erdbeermarmelade, Äpfel und Pflaumen, Rusk, Muffins, 2 Sorten Trockenfrüchte. Kaffee bzw. Tee müssen wir uns selbst machen (Wasserkocher und Kaffeemaschine im Zimmer).
Eine Stunde später sind wir bereits auf dem Weg nach Upington, wo wir tanken, Geld abheben und Vorräte für die nächste Woche einkaufen.
Die Weiterfahrt zum KTP verläuft bis auf einen toten Löffelhund auf der Straße ereignislos, ihm hilft auch das Warnschild nicht mehr. 🙁

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Beim Check in unterläuft mir ein Versprecher, ich sage six years statt six days, was die Angestellte köstlich amüsiert und sie es sich nicht verkneifen kann, uns am Ende noch einen schönen Aufenthalt für six years äh six days zu wünschen. 😛

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Damit wir trotz der 35 ° C nicht vergessen, dass Weihnachten ist 😉

Die ersten Tiere, die wir sehen, sind Gnus, die unter einem Baum liegen, aber zu weit entfernt für Fotos sind. Auch die Springböcke haben sich bei der Hitze in den Schatten eines Baumes verzogen.

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Weiter geht es mit Straußen, einer Springbockherde mit kleinen Kindern, Gnus, einer Oryx und Giraffen

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Die haben wir wohl ein wenig von ihrem Ruheplatz vertrieben 🤪

Leider sind in unserem Birdguide keine Jungvögel abgebildet, aber wir denken, es könnte ein junger Kampfadler sein.

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Um 15:50 h erreichen wir Urikaruus. Nachdem wir alles ausgeräumt haben, setzen wir uns auf unseren Balkon und genießen ein Hunters. Eine Springbockfamilie ist am Wasserloch, ansonsten sind nur Mahaliweber und die drolligen Erdhörnchen zu beobachten.

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Die Krümel sind nicht von uns, die lagen schon dort.

Da wir erst um 19:30 h im Camp sein müssen, fahren wir um 18:00 h noch Richtung Norden los:

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Besonders groß ist die Ausbeute nicht, aber wir haben unsere Erwartungen nach dem ersten KTP- Besuch heruntergeschraubt. Abgesehen davon, was nicht ist, kann ja noch werden. Die Fotoanzahl ist fahrbedingt niedrig, allerdings muss ich auch im Nachhinein wieder feststellen, dass ich etwas "faul" war, aber ich kann euch mitteilen, dass ich mich die nächsten Tage gebessert habe. 😄
Als wir zurückkommen, fällt es Christian auf, dass es in der Küche sehr nach Gas riecht. Als Eric auf seinem Rundgang vorbei kommt, spricht er ihn darauf auf. Auf der Suche nach der Ursache findet Eric die angeschmorte Leitung. Da er keinen adäquaten Ersatz vorrätig hat, kappt er seine Verbindung und baut sie bei uns ran. Als Dankeschön geben wir ihm ein entsprechendes Trinkgeld.
Der Sonnenuntergang ist mit Wolken geschmückt.
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Christian zündet den Grill an und wir lassen uns Rinderfleisch, Burenwurst, Gemsquash und Kartoffeln schmecken. Solche kulinarischen Hochgenüsse wie ich es bei anderen immer lese, gibt es bei uns leider nicht. 😗 . Da sich am Wasserloch nichts tut, gehen wir um 21:45 h schlafen.
ÜN: Urikaruus Wilderness Camp 1.218,57 Rand; Nr 3 ?- jedenfalls das zweite, wenn man davor steht von rechts 😉
Tageskilometer:386
Teil 817. Feb. 2014
Freitag, 27.12. KTP Teil I
Der Weihnachtsmann kommt in diesem Jahr aber spät: ich wache mit Halsschmerzen auf. 🤢 Ok, es gibt Schlimmeres, also erst mal ignorieren.
Als kleinen Ausgleich gibt es einen tollen Sonnenaufgang:

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Wir gehen runter in die Küche, um vor dem game drive noch eine Tasse Kaffee bzw.Tee zu trinken. Als Christian etwas in den Mülleimer werfen will, schaut ihn eine Maus mit großen Augen an. 🤩 Bei näherer Betrachtung sehen wir, dass der Plastikmülleimer schon stark von Mäusezähnchen bearbeitet wurde.

Unsere Fahrt geht wieder Richtung Mata Mata. Mit 22 °C ist es noch angenehm.

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Wir sehen viele Giraffen, mal zu mehreren, mal einzeln.

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Niedlich ist die Pfeifratte, auch wenn sie aufgrund ihrer Flinkheit und der Entfernung nicht leicht zu fotografieren ist.

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In der Nähe des 14. Bohrlochs treffen wir auf vier Löwen, die faul im Schatten liegen, leider recht weit weg.

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Da sie keine Anstalten machen, sich zu bewegen, fahren wir nach einer Weile weiter. Am Wasserloch Dalkeith löschen einige Namaflughühner und Kapturteltauben ihren Durst.

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Nachdem wir noch eine große Springherde sowie ein kleines Fotoshooting mit einem Weißrückgeier veranstaltet haben, kehren wir um.

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Ein Schakal treibt sich nahe dem 14. Bohrloch herum und von den vier Löwen sind nur noch zwei da.

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Nach der Rückkehr frühstücken wir und beobachten das Treiben am Wasserloch: unter die vielen Springböcke hat sich ein einzelnes Gnu gemischt. Niedlich sind die vielen „Baby-Springböcke“, überhaupt ist diese Zeit ideal, um die vielen Jungtiere der verschiedenen Tiere zu entdecken.

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Irgendwie sind wir groggy, so gönnen wir uns ein Nickerchen.
Teil 920. Feb. 2014
Freitag, 27.12. KTP – Teil II
Trotz 36 °C machen wir uns um 13:50 h auf den Weg nach Twee Revieren, Holz und Halstabletten besorgen. Aufgrund der Hitze und der Tageszeit ist unsere Hoffnung auf besondere Tiersichtungen gering. Aber wie meistens, wenn man seine Erwartungshaltung runterschraubt, trifft das Gegenteil ein:
Springböcke, Strauße, Sekretäre, Gackeltrappe, Gnus, eine Giraffe

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Ok, das ist jetzt noch nicht der Reißer, aber ca. 3 km vor Batulama liegen zwei Geparde nah an der Straße unter einem Baum. Wir beobachten sie eine ½ h lang und sind dabei die meiste Zeit alleine. Ein Fahrzeug mit SanParks-Angestellten bleibt kurz für Fotos stehen und auch ein anderes Auto fährt nach ein paar Fotoaufnahmen weiter. Klar, große Action gibt es nicht, aber wir sind happy, diese schönen Tiere aus geringer Entfernung ausgiebig beobachten zu können.
Achutng Geparde- Fotomarathon 🤪

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links vom Baum einer und rechts auch

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mal kurz Stellung gewechselt:


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Zusammen ist doch schöner:

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Als wir weiter nach Twee Rivieren fahren, zieht sich der Himmel zu, und es regnet. Unweit des Gates zum Twee Rivieren Camp zwei Milchuhus.

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In Twee Rivieren tanken wir, kaufen die von mir dringend benötigten Halsschmerztabletten 🤢 und Holz. Den Pool schaue ich mir alleine an, da Christian nicht durch das Wasserbecken laufen will.

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Er möchte dennoch einen Blick auf den Pool erhaschen und zieht sich dabei eine Mauer hoch, rutscht aber etwas ab und schrammt sich den Arm auf. Wären da nicht nasse Füße das kleinere Übel gewesen? 😗

Auf dem Rückweg fahren wir den Aussichtspunkt Houmed an, hier hat sich eine große Springbockherde mit vielen Jungtieren schon zur Ruhe gelegt.

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Nachdem der Regen aufgehört hat, sehen wir einen schönen Regenbogen.

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Auf der anderen Talseite spaziert ein Löwenpärchen die Dünen hoch. Leider bekomme ich nur noch den Pascha halbwegs gut auf den Chip.

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Dafür haben wir bei den Löffelhunden nahe des Kamqua Picknickplatzes Glück, dass sie nicht gleich weglaufen.

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Zum Abschluss sehen wir auf dem Dünenkamm noch eine Hyäne mit ihren Jungen, da sie jedoch nur durchs Fernglas zu erkennen sind, kommt die Kamera nicht zum Einsatz. Hoch zufrieden mit unseren heutigen Sichtungen kehren sind ins Camp zurück.

Als wir die Küche betreten, sieht es aus, als hätte es geschneit 🤩 : überall liegen weiße Styropokrümel herum, da waren in unserer Abwesenheit wohl Mäuse am Werk. Mit Kehrblech beseitigen wir die Styroporreste. Danach können wir uns den kulinarischen Genüssen widmen: es gibt wieder Gegrilltes.

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Es sind kaum Sterne zu sehen und am Wasserloch bleibt es auch ruhig, so fällt es uns nicht schwer, ins Bett zu gehen.
ÜN: Urikaruus Wilderness Camp 1.218,57 Rand
Tageskilometer: 198
Teil 1023. Feb. 2014
Samstag, 28.12. Urikaruus - Nossob
Die Nacht ist kühl, morgens sind es „nur“ 20 °C. Kurz nach 06:00 h starten wir unsere erste Runde, dieses Mal Richtung Twee Rivieren.
Kurz hinter der Dune Road erspäht Christian eine Hyäne, leider im Gegenlicht, aber wie schon öfters hat er den richtigen Riecher und passt sie auf dem Picknickplatz ab.
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Wir sehen wieder verhältnismäßig viele Giraffen, aber natürlich auch Springböcke, Gnus sowie einen Strauß.

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Etwas Besonderes für uns sind die vier Kapfüchse an ihrem Bau zwischen Montrose und Rooibrak, die wir eine Weile beobachten.

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Auf dem Rückweg nach Urikaruus sehen wir noch Oryxantilopen, Kronenkiebitze, weitere Giraffen und Kuhantilopen mit Jungtieren.

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Während ich packe, bereitet Christian das Frühstück zu. Leider ist es sehr windig auf dem Balkon und selbst in der Küche zieht es, dadurch ist es auch frisch, gemütlich frühstücken sieht anders aus. 😠
Es ist 09:15 h, als wir Urikaruus verlassen, natürlich nicht ohne uns bei Eric zu bedanken und zu verabschieden.
Teil 1123. Feb. 2014
Auf der Dünenroad sehen wir Strauße, Oryxe, eine Gackeltrappe, Kuhantilopen, Steinböckchen, einen Schwalbenschwarm und Gabarhabichte.

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Am Wasserloch Morevet haben sich acht Oryxe eingefunden.

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Am Picknickplatz Dikbaardskolk halten wir kurz, um uns die Beine zu vertreten und die Toilette aufzusuchen.
Am gleichnamigen Wasserloch ist leider keinen Dikbaard (Löwenmähne) anwesend, sondern nur Oryxantilopen und Strauße.

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Bis Nossob sehen wir noch Gemsböcke, Springböcke, besonders viele Kuhantilopen und Gnus. Uns fallen die vielen Termitenhügel und ein riesiges Webervogelnest ins Auge.

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Auch die Flora verdient näheres Hinsehen:

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Teil 1223. Feb. 2014
In Nossob erhalten wir Chalet Nr. 1. Das Chalet hat die Aufteilung, die wir bereits von unserem ersten Besuch kennen: vom „Kinderzimmer“ kommt man ins Schlafzimmer, daran schließen sich Küche und Bad an. Von der Küche gelangt man auf eine kleine Terrasse mit Grill. Alle Zimmer haben Fenster, das war meine größte Angst, denn es gibt Einheiten, da ist das Schlafzimmer fensterlos. Es bietet einen Blick auf die Tankstelle und somit kommen die meisten Gäste an unserem Chalet vorbei 😐 , aber irgendwie habe ich keinen Nerv, noch mal zur Rezeption zu gehen und um ein anderes Chalet zu bitten, zumal wir nicht gegen ein Chalet ohne Schlafzimmerfenster tauschen möchten. Dann bevorzugen wir die zentrale Lage. 😉 Wir räumen das Auto aus, laden die Akkus und schlendern dann im Camp herum. Wir suchen vergeblich eine Laundry, aber wir bringen in Erfahrung, dass unsere Putzfrau in ihrer Freizeit für uns waschen würde. Das ist prima, denn so langsam müssten mal ein paar Sachen gewaschen werden. Anschließend kühlen wir uns im Pool ab.
Nach einem Nickerchen brechen wir zum abendlichen Gamedrive auf. Wir wählen den Marie se Gat Loop, da wir nicht mehr weit fahren wollen. Trotz der hohen Temperatur von 37 °C sind Gnus mit ihrem Nachwuchs, Gemsböcke, Springböcke, eine Schildkröte sowie diverse Vögel (Gabarhabichte, Maskenweber, Strauße, Wiedehopf) zu sehen.

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Kann jemand diesen Raubvogel identifizieren, obwohl er sein Gesicht wegdreht?

Unser Highlight ist jedoch die Beobachtung eines Löwenpärchen,

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aber auch über den Schakal nah am Camp freuen wir uns.

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Die letzten Sonnenstrahlen werden noch genossen.
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Um 19:05 h sind wir wieder in Nossob. Ich bereite das Gemüse zum Grillen vor und während Christian grillt, lege ich mich hin, da ich starke Kopfschmerzen habe und mich die Erkältung schlaucht. Während ich döse, bringt die Putzfrau unsere Wäsche zurück. Auf Christians Nachfrage, was sie dafür bekommt, sagt sie, was er geben möchte. So etwas finden wir immer schwierig, denn man möchte nicht zu wenig geben, aber auch nicht zu viel, denn wir wollen ja auch nicht wie protzige Reiche da stehen. Sie ist sehr erfreut, als Christian ihr 50 Rand gibt, was –wie wir später im Addo mitbekommen- für sie ein sehr guter Preis ist, denn dort werden 10 Rand je Kilo Wäsche verlangt.
Zum Essen trinken wir einen Wein vom Weingut Drosty Hof (Tulbagh), der uns sehr gut schmeckt. Um 21:00 h liegen wir im Bett. Es wird eine sehr schlechte Nacht: es ist heiß (über 30 ° C im Zimmer) und ich habe Halsschmerzen, mir dröhnt der Schädel (nicht vom Wein, soviel war es nicht 😛 ), die Nase läuft und zu allem Überfluss habe ich noch einige juckende Mückenstiche 🤢
ÜN: Nossob (CH 4) Nr. 1 734,02 Rand
Tageskilometer:186
Teil 1326. Feb. 2014
Sonntag, 29.12. KTP
Heute kommen wir für unsere Verhältnisse erst spät aus dem Bett: um 06:30 h, was zumindest bei mir an der Erkältung liegt. 😵 Die Dusche weckt die noch vorhandenen Lebensgeister und eine Stunde später verlassen wir Nossob Richtung Norden.
Hätte ich mir keine Notizen gemacht und den Bericht nur anhand der Fotos verfasst, würdet ihr jetzt lesen, dass in der ersten Stunde „tote Hose“ war. Das stimmt natürlich nicht:
einzelne Gnus, Springböcke und Kuhantilopen machen den Anfang. Dann entdecken wir eine Schakalfamilie, leider humpelt das Kleine. Am Wasserloch Kwang tut sich auch nichts Aufregendes: Springböcke, Weißrückengeier und Gnus
Da sind die neun Löwen kurz dahinter schon interessanter, besonders da sie nicht nur still rumliegen. Nun kommt auch mein Fotoapparat zum Einsatz 😄

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Ich entdecke zwei Gaukler, leider mal wieder im Gegenlicht.

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Am Benedikt Wasserloch frühstücken wir bei 32 ° C halbwegs im Schatten und beobachten dabei Oryxe, Gnus, Springböcke und Erdhörnchen.

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Wir steuern noch den Picknickplatz Lijersdraai an, der von vielen Termitenhügel umgeben ist.

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Völlig entzückt bin ich über die ground agame, die sich fotogen an einem Halm niedergelassen hat.

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Anschließend treten wir den Rückweg an. Wir treffen auf zwei Schakale, aber es sind zu viele Büsche zum Fotografieren dazwischen. Am Wasserloch Koussant sind drei Oryxe, und am Wasserloch Bedinkt halten wir ein kurzes Nickerchen, die Strauße, Oryx und Springböcke können nicht verhindern, dass uns die Augen zufallen.

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Am Wasserloch Kwang sehen wir zunächst nur einen Sekretär, erst bei genauerem Hinsehen erkennen wir, dass noch ein zweiter sich hingelegt hat.

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Teil 1426. Feb. 2014
In Nossob sind wir kurz nach 13:00 h. Ich lege mich eine halbe Stunde hin. Dann vertrödeln wir die Zeit bis 17:30 h und fahren noch mal los. Gleich am ersten Wasserloch (Rooikop) bleiben wir stehen und warten ab, wie Kuhantilopen mit ihrem Nachwuchs auf dem Weg zur Wasserstelle sind.

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Dann biegen wir wieder auf den Marie se Gat Loop: Riesentrappen, Strauße, Oryx, Gnus, Kuhantilopen und mehrere Kudus, die im KTP nur an wenigen Stellen anzutreffen sein sollen.

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Da wir heute hier kein Löwenglück haben, drehen wir und versuchen unser Glück nördlich vom Camp. Wir fahren zum Viewpoint hoch und genießen die Aussicht über die Weite.

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Eine Sichtung eines Löwenpärchen haben wir kurz danach, aber sie sind leider relativ weit weg.

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Da sowieso bald Toresschluss ist, nehmen wir es gelassen. Immerhin haben wir noch ein zweites Mal heute den König der Tiere gesehen. 😁

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Im Camp tanken wir und dann folgt die übliche Arbeitsteilung: ich kümmere mich um das Gemüse und Christian bereitet das Essen auf dem Grill zu. Heute ist auch für Christian nur vegetarische Kost angesagt.
Wir überlegen kurz, ob wir erst den Abwasch machen, entscheiden uns aber dann dafür, am Hide nachzusehen, was dort los ist: wir kommen fast zu spät, den Leo sehen wir nur einen kurzen Moment, dann ist er in der Dunkelheit verschwunden. Ein nicht ganz gleichwertiger Ersatz sind zwei Schakale und zwei Kaptriele. Nach einer dreiviertel Stunde ziehen wir uns in unser Chalet zurück.
ÜN: Nossob (CH 4) 734,02 Rand
Tageskilometer: 186
Teil 1501. März 2014
Montag, 30.12. KTP
Nachts können wir endlich mal die Geräuschkulisse genießen: heulende Schakale und brüllende Löwen. Es ist schon verwunderlich, dass wir in den Wilderness camps diesbezüglich leer ausgingen. Selbst im Krüger hören wir nachts regelmäßig die Geräusche irgendwelcher Tiere (ok, Hippos, die in einigen Camps im Krüger gehörig zur Geräuschkulisse beitragen, gibt’s im KTP nicht 😄 , aber warum wir so selten die Löwen, Hyänen oder auch Schakale abends/nachts im KTP gehört haben, erklärt sich mir nicht). Endlich komme ich mal leicht aus dem Bett, sogar ohne dass der Wecker zum Einsatz kommt und die Blase drückt auch nicht. 😛
Als ich vor die Tür trete, muss ich erst mal den stimmungsvollen Tagesbeginn auf dem Chip festhalten.
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Kurz vor 06:00 h verlassen wir Nossob in nördliche Richtung. Es geht gemächlich los: eine Kuhantilope, einzelne Gnus und Springböcke, lohnt sich anscheinend in meinen Augen noch nicht, die Knipse bereitzumachen. Das ändert sich schlagartig, als plötzlich fünf Löwen auftauchen, eine Löwin hat ein Halsband um.

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Das untere Bild gehört zu meinen Favoriten:
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Zwei Paschas und eine Löwin legen sich auf die Straße, damit wir sie gut fotografieren können.

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Das Lioness-Foto gehört auch zu meinen Favoriten 🙂
Der zweite legt sich in einiger Entfernung hin:

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Einer sieht ganz schön mitgenommen aus, die Unterlippe „hängt“: bei uns heißt er fortan „Hängelippe“. Wir haben Glück, wir können sie alleine beobachten, bis sie weiterziehen.

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Was für eine tolle Sichtung, eigentlich könnten wir jetzt zurückfahren, denn wie sollte das noch getoppt werden? Soviel sei schon mal vorweggenommen, das blieb auch das Highlight, aber man erfreut sich ja auch an anderen Tieren und der Umgebung.

Am Wasserloch nehmen wir ein bescheidenes Frühstück zu uns. Hier ist ein Schakal direkt am Wasserloch.

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Gestern sind wir am Wasserloch Langklaas vorbeigefahren, weil ein Schild darauf hinweist, dass das Bohrloch versiegt ist. Heute siegt meine Neugier, wer weiß, vielleicht ist dennoch was Interessantes zu sehen. Und siehe da, viele Gnus sind zugegen. Wasser ist auch vorhanden.

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In der Nähe ist auch eine einzelne Kuhantilope.

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Erneut ist der Picknickplatz Lijersdraai unser Ziel. Wieder haben wir Glück und entdecken eine ground agame.

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Auf der Rückfahrt entdecken wir noch weitere. Wahrscheinlich ist unser Auge jetzt geschulter, so dass wir sie besser erkennen.

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Eine Gruppe von elf Straussen grast am Dünenhang, so viele sehen wir selten zusammen.

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Am Bedinkt Wasserloch legen wir einen zwanzigminütigen Stopp ein, denn neben den Oryxantilopen sind die Strauße mit vier Kids nett anzusehen.

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Um 12:20 h sind wir zurück in Nossob. Wir gehen jedoch gleich zum Hide, weil wir vom Auto aus dort Sekretäre gesehen haben. (keine Angst, Nane, dieses Foto meinte ich nicht 😄 ).

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Was wir dort noch gesehen haben, erfahrt ihr im nächsten Teil. 😛
Teil 1605. März 2014
30.12. Teil II
Wie ich die Gegend so durchs Fernglas betrachte, weckt ein Umriss am Busch mein Interesse: ist es tatsächlich ein Löwe, der da im Schatten liegt, oder ist da mehr Wunschdenken im Spiel. 😕 Eine Besucherin bestätigt meinen Verdacht, es ist sogar ein Pärchen. Sie sollen sich sogar schon mehrmals gepaart haben. Sie tun uns den Gefallen, kommen ein wenig näher und machen sogar kurze Anstalten, sich zu paaren, aber so richtig wollen sie nicht mehr, ist vielleicht auch zu heiß mit 36 °C.

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Nach einer halben Stunde ziehen wir uns ins Chalet zurück. Den Nachmittag verbringen wir mit Urlaub machen: 😄
lesen, faulenzen, schwimmen, Seele baumeln lassen und natürlich ein paar Campbewohner fotografieren:

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Vor unserem Sunsetdrive statten wir dem birdhide einen weiteren Besuch ab, aber es ist nichts los, nur ein paar Leute mit ihrem Sundowner. Genauso wenig ergibig ist unsere Pirschfahrt:
Gnus, einzelne Springböcke, Kuhantilopen, Strauße, Gabarhabicht, Schakale sowie Tauben und Namaflughühner.

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Zwei Minuten vor Toresschluss erreichen wir Nossob. Ein kurze Stippvisite am Hide- nix los-, also Zeit, sich um unser leibliches Wohl zu kümmern. Zur Abwechslung gibt es heute Nudeln.

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Nach dem Essen versuchen wir, „bewaffnet“ mit einem Sundowner – man ist ja lernfähig 😉 - unser Glück noch einmal am Hide: alle Plätze sind belegt. Keine Ahnung, ob es um diese Zeit immer so voll ist oder ob es sich rumgesprochen hat, dass eine Löwin am Trinken ist. Mit Müh und Not ergattere ich eine Position, aus der ich wenigstens ein „Beweisfoto“ machen kann.

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Nach der Löwin kommen Schakale ans Wasserloch. Leider ist es sehr schwierig, unter diesen Bedingungen ein brauchbares Foto aufzunehmen.
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Christian kann von seinem Platz einen Milchuhu auf der Jagd beobachten - man kann seine Augen nicht überall haben 😐 .

Nach 1,5 h –als schon eine Weile Ruhe eingekehrt ist- gehen wir hochzufrieden mit dem heutigen Tag (drei Löwensichtungen, wenn auch mit abnehmender Qualität) zu unserem Chalet zurück.
ÜN: Nossob (CH 4) 772,65 Rand
Tageskilometer:204
Teil 1709. März 2014
Dienstag, 31.12. Nossob - Kieliekrankie Teil I
Heute starten wir den Tag mal anders: mit Tee- bzw. Kaffeetasse gehen wir zum Hide, neben einen schönen Sonnenaufgang starten wir mit vier Schakale und einem Häherkuckuck (hoffe, das unser Vogelidentifizierung zutreffend ist 😕 ) in den Tag.

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Gegen 07:00 h verlassen wir Nossob. Zuerst liegt der Schwerpunkt auf der Vogelbeobachtung: braune Raubvögel, ein Lannerfalke, ein junger Bateleur, Weißbürzelsing- und Gabarhabichte.

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Der Morgenstern blüht herrlich und die Gnuherde sowie der Schakal bleiben von uns auch nicht unbemerkt.

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Es ist erst 07:45 h und das Thermometer zeigt schon 30 ° C an.
Teil 1809. März 2014
Kurz nachdem der Marie Se Gat Loop wieder auf den Hauptweg trifft, haben andere ein Löwenpärchen am Rande der Pad erspäht. Ein paar Fotos können wir schießen, bevor sie sich auf die Jagd machen. So wie es aussieht, haben sie eine Kuhantilope im Visier. Leider können wir den Jagdversuch nicht beobachten, da der Wall zu hoch und die Antilope sehr weit weg ist.

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Man blickt von oben auf das Wasserloch Kaspersdraai. Es sind Namaqua- und andere Tauben, Webervögel und Rotkopfamadinen zu sehen. Leider lohnt sich kein Foto von letzteren, da die Entfernung dafür zu groß ist. Eine Schildkröte kriecht auch zum Wasserloch.

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Erst auf den zweiten Blick sehen wir einen Schakal.

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Wir sind verwundert, dass er in der prallen Sonne liegt. Bei der Betrachtung durch das Fernglas sehen wir den Grund: er hat große Verletzungen am Kopf und der Schulter. Er erhebt sich und versucht zu trinken, was sehr schmerzhaft zu sein scheint- kein Wunder bei diesen Verletzungen. Er tut uns sehr leid, seine Überlebenschancen sind wohl nicht sehr groß.

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Er tut uns sehr leid, seine Überlebenschancen sind wohl nicht sehr groß. Hoffentlich muss er nicht mehr lange leiden. 🙁
Teil 1909. März 2014
Unser inzwischen geschultes Auge erblickt wieder eine Agame und des Weiteren sehen wir mehrmals Kudus, Oryxe, Kuhantilopen, wenige Springböcke und einen Strauß.

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Auf dem Picknickplatz frühstücken wir gemütlich, bevor wir in die Dünenroad einbiegen.

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Sie liefert uns die üblichen Sichtungen: Oryx, Riesentrappe und Strauß, Gackeltrappen, Steinböckchen
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und noch ein ein paar "Blümchen"

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Amüsiert hat uns dieser Gemsbok, wie er auf der Straßenkuppe auftaucht:

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Teil 2009. März 2014
Neben den Gemsböcken liefern uns die Vögel am Wasserloch Morevet Grund, länger zu verweilen: zwei Sekretäre, ein Schwarzkopfreiher sowie mehrere Stelzenläufer. Heute haben wir schon viele Sekretäre gesehen, sd wir den Tag zum „Sekretärstag“ ernennen.

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Nahe des Wasserloch Kamqua werden wir aufgrund der dortigen Autoansammlung auf zwei Geparde aufmerksam, die unter einem Baum liegend die Reste eines Risses verzehren. Wären die anderen nicht gewesen, hätten wir sie bestimmt nicht entdeckt.

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Bis Kieliekrankie sehen wir „nur noch“ die üblichen Bewohner wie Springböcke, Gnus, Kuhantilopen, Oryxe, Strauß, Mangusten und erfreuen uns am Anblick der rot-grünen Dünen:

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