Campsites in Botswana

15 Antworten · 2'909 Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2014 von Idril
Bilder klein
Antworten
Themenstarter45 Beiträge · seit 200812. Jan. 2014 · #1
Hallo,

wir waren schon zwei mal in Namibia. Wir haben immer gerne im Dachzelt geschlafen und würden bei unserer nächsten Reise auch wieder in Dachzelten übernachten.
Nun möchten wir im Oktober gerne Richtung Caprivi fahren und evtl auch nach Botswana zum Okavango Delta fahren.
Wir sind absolute Neulinge auf dem Gebiet Botswana.
Deshalb meine Frage, gibt es in Botswana auch Campsites auf denen man mit Dachzelten stehen kann?
Sind die Preise ähnlich wie in Namibia was das betrifft?

Vielen Dank schon mal im voraus 🙂
LG Idril
728 Beiträge · seit 200612. Jan. 2014 · #2
Hallo Idril,
ja, in den Nationalparks gibt es grundsätzlich Campsites, auf denen du mit Boden- oder Dachzelt stehen darfst. Diese sollten (in der Hauptsaison Juli bis Oktober) vorgebucht werden, anderenfalls bist du auf zufällig freiwerdende angewiesen und kannst auch Pech haben, dass keiner frei ist. Dann kommst du gar nicht rein in die Parks. Die Preise sind, vor allem wenn es sich um private Campsites handelt, deutlich höher als die in Namibia. Da solltet man sich gründlich vorbereiten und ggf. früh buchen. Am besten ihr stöbert mal (schnell) in einem guten Reiseführer, z.B. Reisen in Botswana von Ilona Hupe. Schnell deshalb, weil man in der Hauptsaison bis zu 11 Monate im voraus buchen kann/sollte. Dazu gibt es viel zu sagen und einen Reiseführer kann ich hier beim besten Willen nicht ersetzen.
Gruß
Reinhard
0
zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2014
Themenstarter45 Beiträge · seit 200812. Jan. 2014 · #4
Danke für die Tipps 🙂
Ich werde mir den Reiseführer zulegen. Da wir leider nur 2 Wochen Zeit haben für unseren Urlaub, müssen wir abwägen ob es sich lohnt nach Botswana rein zu fahren oder ob wir im Caprivi Zipfel bleiben.

LG
Idril
256 Beiträge · seit 201213. Jan. 2014 · #5
Der Caprivi bietet so viel Landschaft, Tiere, Naturerlebnisse ... , dafür sind 2 Wochen bestens 🙂
Du kannst ja Abstecher im Westen und im Osten des Caprivi nach Botswana machen, wie z.B. Tsodilo Hills sind traumhaft (bin 3 Nächte auf dem neuen Community Camp gestanden, absolute Ruhe, Natur pur, traumhafter Ausblick auf die Hills; tolle Wanderungen mit einheimischen Führer), oder den Abstecher nach Kasane (Senyati Safari Camp) und von dort aus den Cobe als Tagesausflug mit dem eigenen Auto oder/und gebucht einen Tagesausflug an die VicFalls.
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
256 Beiträge · seit 201213. Jan. 2014 · #6
Übrigens mein Profilbild ist der Sonnennuntergang über dem Kwando vor dem Zelt am Nambwa Camp am Horse Shoe im Caprivi. Wir hatten auf dem Stellplatz Elefanten und Hippobesuch wie auch einen Besuch eines jungen Leoparden.

Schau mal hier sind weitere nette Camps http://www.caprivi.biz/kongola.html
zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
403 Beiträge · seit 200613. Jan. 2014 · #7
Hallo Idril

Kann Dir Senyati, sieben KM von Kasane und die http://www.chobesafarilodge.com, in Kasane empfehlen, hier kannst Du noch eine Fahrt auf dem Chobe dazu buchen.
Wir waren im Mai 2013 da und beide Campsites waren sauber und in Ordnung. Obwohl von der Chobe Campsite immer Negatives geschrieben wird, wir waren zufrieden.

Ausserdem sind Ihaha und Savuti für Tiersichtungen gut, die müssen jedoch vor reserviert
werden.

Gruss Margrit
389 Beiträge · seit 200613. Jan. 2014 · #8
Hallo Idril,

auch wir haben unsere 2. Reise in den Caprivi mit einem Abstecher in den Panhandle verbunden. Drotzkys Camp und Tsodillo Hills. Einfach um mal reinzuschmecken. Und es hat geschmeckt 😎 .

Nächste Reise war dann Moremi und Chobe NP mit einem Abstecher in die Nai-Pan und Makadiagadi-Pans. Vorbuchen empfiehlt sich da das Kontingent der Campsides beschränkt ist.

Jetzt gehts wieder in die Makadiagadi-Pans und den Tulli-Block. Startpunkt ist diesmal Johannesburg. Für Euch evtl. auch ein alternativer Start- und Zielpunkt.

Als Reiseführer den vom Huppe-Verlag und als Alternative noch den Reise Know-How von C.Lübbert.
Touristen bringen Souveniers mit nach Hause. Reisende Geschichten.
Themenstarter45 Beiträge · seit 200814. Jan. 2014 · #9
Ich glaube auch das wir uns nur auf den Caprivi konzentrieren werde. Es ist nämlich zu überlegen ob sich die Kosten (Grenzgebühren etc.) für 1-2 Tage Botswana lohnen oder ob man nach schönen Campsites Ausschau hält die sich um Kongola herum befinden.
Ich habe gelesen das Kwando Camp wäre ganz schön?
Das Nambwa Camp sieht auch sehr idyllisch aus...kann man eigentlich direkt am Horseshoe auch Campen oder geht es von dort aus wieder zum Nambwa Camp?
Wow, einen Leoparden zu sehen ist ja schon ein Traum...und dann noch auf der Campsite 🤩
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2014
256 Beiträge · seit 201214. Jan. 2014 · #10
Idril schrieb:
Das Nambwa Camp sieht auch sehr idyllisch aus...wie weit ist es von dort bis zum Horseshoe?
An sich ja irgendwie dort, da das Camp am Fluss liegt und du vom camp am Fluss entlang fährst, dann irgendwann um die Flussbiegung (Shoe) fährts und dort weiter so lange du willst oder die Strecke es dir erlaubt 😉
Die meisten Tiere habe ich gleich hinter dem camp noch vor dem shoe gesehen ... der shoe ist eine nette Aussichtsplattform auf die landschaftlich beeindruckende Flussbiegung, ein Anhalts- oder Zielpunkt für einen Gamedrive, aber nicht zwingend DER Tiermagnet.
256 Beiträge · seit 201214. Jan. 2014 · #11
Idril schrieb:
Das Nambwa Camp sieht auch sehr idyllisch aus...kann man eigentlich direkt am Horseshoe auch Campen oder geht es von dort aus wieder zum Nambwa Camp?
Wenn du schneller deine Postings editierst als ich dir antworten kann, verliert sich die Antwort 😉

Also auf deine nun geänderte Frage zu antworten:
Letzten September konntest du direkt am Horseshoe nicht campen, ich bin wieder ins Nambwa Camp zurückgefahren, die Distanz ist ja jetzt nicht gerade belastend 😉 . Ob es sich geändert hat oder ändern wird, weiß ich nicht, der "Campmanager" erzählte mir, dass direkt am Horseschoe eine Luxuslodge geplant und schon genehmigt sei ...
Themenstarter45 Beiträge · seit 200814. Jan. 2014 · #12
Ich habe zu spät bemerkt das es zum Horseshoe nur ein Katzensprung ist 😊
Wir möchten gerne die Natur geniessen und deshalb würde ich eine ruhige Campsite bevorzugen.
Also das Nambwa Camp scheint mir da ein guter Platz zu sein 😉
Vielleicht ziehen wir noch zusätzlich die Riverdance Lodge in Betracht, dort sieht es auch sehr ruhig und schön aus.
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2014
4'140 Beiträge · seit 200914. Jan. 2014 · #13
Hallo,
am Kwando kann ich dir sehr die Namushasha Lodge empfehlen. Die hat eine wunderschöne Campsite direkt am Ufer mit großen Schatten spendenden Bäumen. Von dort kann man auch tolle Touren mit dem Boot oder in den Bwabwata Park mitmachen.
Mir hat es hier wesentlich besser als im Camp Kwando gefallen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
2'319 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #14
.
zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2014
2'319 Beiträge · seit 201129. Jan. 2014 · #15
Servus Idril,

hier ein paar Fotoimpressionen des Nambwa Camps und des Horse shoes.

Einfach nur WUNDERSCHÖN.


hd21152e_2014-01-29.jpg

Nambwa Camp Hide

hd00d631_2014-01-29.jpg


h1158158.jpg


he70e69b.jpg


hbfa32ca.jpg


hcd98619.jpg


Horse Shoe
164 Beiträge · seit 200729. Jan. 2014 · #16
Hallo Idril,
wir waren im letzten November im Caprivi und ich kann nur das Mavunje Camp am Kwando empfehlen. Dan ist wirklich sehr bemüht und die Lage ist einfach traumhaft und es gibt nur 2 Stellplätze. Und die Campsites der Nunda River Lodge direkt am Fluss sind auch traumhaft. Camp Kwando hat mir von der Campsite her nicht so gefallen. Die liegen nicht direkt am Fluss und man hat keine richtige Ruhe. Bei Nambwa kann ich mich nur anschließen, traumhaft.
Viel Spaß bei der Planung
Silke