Rundu - Grenzuebergang nach Angola

41 Antworten · 12,7k Aufrufe · gestartet 21. Dez. 2013 von florianthieme
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33,1k Beiträge · seit 200622. Nov. 2018 ·
Hi Tonicek,

vielleicht erklärst Du nochmal genau was Du erleben möchtest und wo Du fahren willst...
Am 19.11. schriebst Du: "Busch + Gravelroads möchte ich eigentlich meiden." und nun "Übrigens Gravel-Straßen kann ich auch fahren,". Also wie nun? Geht im Prinzip "alles" oder doch nur Asphaltstraßen? 90 % der Straßen in Namibia sind keine Asphaltstraßen und v.a. an diesen liegen die Sehenswürdigkeiten, schönen Landschaften etc. Die Asphaltstraßen sind um schnell von A nach B zu kommen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
34 Beiträge · seit 201422. Nov. 2018 ·
Ja, gut, ok, das klingt erst einmal wie ein Widerspruch, ist es aber nur bedingt. Wenn ich z.B. die Spitzkoppe erleben möchte, dann fahre ich eben auch mal Gravel Road, aber eben kann und darf ich nicht auf einen sandigen Camp-Boden, da bleibe ich stecken.-

Oberste Prirorität ist für mich, Abwechslung zu haben, weg von zu Hause, fremde Länder + Menschen kennen zu lernen, und das geht in Städten wie WHK, Upington, Swakop besser als in wilden Camps abseits aller Straßen.

Noch mal: I KILL MY TIME - kann also vor mir her trödeln, immer nach dem Motto: Komm ich heute nicht - komme ich eben morgen.-

Habe Kontakt zu einem Camp in Klein WHK aufgenommen. Die schrieben mir, ich könne da auch mit einem größeren Mobil stehen - und das für kleines Geld. Das Camp ist sehr dicht an Joes Beerhouse.

Wenn ich z.B. mein Mobil aus dem Hafen hole in Walvis Bay, fahre ich nach WHK und bleibe dort auf diesem Camp zum Faulenzen, spazieren und Nichts tun. Immer noch besser dort als zu Hause.
In WHK kenne ich eine Bar oder Pub, neben dem Kalahari Sands Hotel, da habe ich jeden Tag den besten G&T Namibias getrunken. Gewohnt hatte ich damals in der Pension Uhalnd in der Uhlandstraße.

nach ca 2 Wo. Camp WHK fahre ich irgendwohin, Spitzkoppe, Lüderitz, Swakop, Mariental, Grünau - vollkommen egal.

Und dann sehe ich weiter, ein halbes Jahr ist lang, da kann ich alles mögliche mir ansehen - eben nur keine Wüstenstrecken, da hab ich 'ne unheimliche Angst.-
Ganz sicher werde ich die wunderschöne Garten Route am Kap immer an der Küste entlang fahren, Plätze zum Stehen + Schlafen finde ich immer. Auch zum Kap d. Guten Hoffnung , Simonstown, Muizenberg, alles wunderschöne Strecken und zum Genießen.-

Sicher bin ich ein ganz anderer Typ, als die Anderen, die 3 oder 4 Wo. Zeit haben und in dieser Zeit so viel wie möglich sehen wollen, ich trödele vor mir her, wenn es mir irgendwo gefällt, bleibe ich länger oder haue wieder ab, wenn's nicht so doll ist.

Alles ohne Zeitdruck, und wenn möglich: Ohne Blessuren am Mobil und ohne viel Suchen nach einem Traktor, der mich herauszieht. Verstehst Du jetzt, was ich meine?

War mal 4 Monate auf der Insel Zypern, nur so, um der Kälte u. dem Schnee zu Hause zu entfliehen, war auch toll, weit + breit keine Touris getroffen, war ganz alleine auf der Insel.

Tunesien + Marokko mag ich nicht mehr so, da sind Unmengen Rentnerkolonnen unterwegs, ganze Siedlungen findet man dort voller Wohnmobile, ist auch nicht so meine Welt.

Und wenn man wirklich mal etwas sehen möchte, was in der Wüste liegt, dann findet man sicher Reiseanbieter, bei denen man eine Tour buchen kann ohne eigenes sensibles Auto.

Das ist eigentlich schon alles.

Schön wäre es für mich, wenn ich in Botswana auch paar Asphaltstraßen finden würde - da war ich noch nie - interessiert mich aber sehr.

Vielen Dank, Toni.
517 Beiträge · seit 201822. Nov. 2018 ·
Hi Tonicek,

deine Beweggründe kann ich sehr gut verstehen und auch würde sich Afrika grundsätzlich gut dafür eignen.
Auch deine Ziele in Bezug auf die Reiseintension kann ich nachvollziehen.
Nur halt die Bedenken, dass dein Auto dazu wirklich geeignet ist, auch wenn du etwas Erfahrung mit deinem Auto hast, die ich nicht habe und es nur aus Sicht eines "Geländewagenfahrers" beurteilen kann.

Selbstverständlich kannst du quer und durch Afrika mit deinem Auto fahren, wenn du dich entlang der großen Hauptstraßen hangeln willst. Und da schließe ich mich Christians Meinung an - will man das?
Ich würde es nicht wollen.
Große Fernlastzüge und Fernbusse fahren auch durch Afrika und diese Straßen kannst du auch benutzen.
Es wäre einfacher, wenn du nur in einem PKW unterwegs wärst und feste Unterkünfte benutzen würdest, aber du möchtest ja in deinem Wohnmobil unterwegs leben.
Nun denke ich, dass Afrika sich nicht besonders eignet, sich auf einen freien Platz, Marktplatz, Fußballfeld, Parkplatz etc. zu stellen und dort zu übernachten. Das kann aus Sicht der Sicherheit ganz schön ins Auge gehen und ist auch schon ins Auge gegangen. Verstecken im Busch etc ist mit deinem Auto auch schlecht möglich. Somit bist du auf Campsites angewiesen bzw. ist es ratsam diese zu benutzen. Machen kann man das eher in entlegenen Gebieten, wo du aber nicht hinkommen wirst.
Nun ist es so, dass es zwar Stadtcampingplätze gibt, aber nicht all zu oft und auch dort kann die Sicherheitslage nicht besonders sein. Andere Campsites liegen im günstigsten Fall etwas neben der Hauptstraße, du dort aber eben schon bei der Zufahrt Probleme bekommen kannst, denn diese sind nur über Pisten erreichbar, die ggf schlammig, ausgewaschen buckelig, felsig usw. sein können. Solltest du dann vor diesem Problem stehen, dann hast du abends nicht groß die Möglichkeit, einen anderen zu suchen, da die Entfernung wahrscheinlich zu groß sein wird. Einfach dann an der Straße zu stehen ist nicht zu empfehlen.
Wie gesagt, das gilt nicht für Südafrika, dort kommst du fast überall mit deinem Auto hin.
Auch kannst du Gravelpiste mit deinem Auto fahren. Da fällt mir gerade meine letzte Strecke Swakopmund - Spitzkoppe - Brandberg ein. Da war es so "raff" da bin ich schon nur mit 50 km/h gefahren. Das Problem ist eher nicht das langsame Fahren sondern die Verbindung langsames Fahren und die Entfernung. Willst du 280 km mit 20-30 km/h zurück legen? da brauchst du 10-12 Stunden für das Stück.
Ich sehe es natürlich auch unter Berücksichtigung von Schäden. Vor Jahren hatte ich mal in einen solchen Camper nach einer Namibia Tour reingeschaut - die ganze obere Schrankzeile war gebrochen, Schubkästenauszüge gebrochen, Stoßdämpfer undicht geworden etc. Also leiden tut das Fahrzeug immens. Freunde von mit sind mit einem Offroad WOMO unterwegs, die hatten schon ganz schöne Schäden an und in der Kabine. Schränke, Kühlschrank, Wasserversorgung undicht, Solarpanel gebrochen, Herdaussetzer usw.
Aber wie gesagt. das ist lediglich meine Meinung und die ist nicht in Stein gemeißelt - vielleicht läuft es auch gut für dich. Vielleicht solltest du deine Reise in SA beginnen und dich dann weiter nördlich vortasten und du wirst sehen was geht und was nicht.
Das dazu fiel mir jetzt so spontan ein...….. Gibt bestimmt noch mehr Für und Wider.
VG
Edit: Etosha ist mit deinem Auto gut erreichbar und auch gut befahrbar - Khaudum, Mamili, Mudumu nicht.
Edit;Edit: Botswana kannst du die großen Städte gut per Asphalt erreichen - wenn du das möchtest und bezahlen kannst, findest du Anbieter, die dich in die Parks fahren.
Das treiben lassen kenne ich - meine letzte Reise solo war 120 Tage südliches Afrika. Aber ich liebe sowohl die Einsamkeit als auch den Trubel vom z. B Urban Camp, wo du dich einbuchen willst.
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2018
708 Beiträge · seit 201522. Nov. 2018 ·
Focus schrieb: Etosha ist mit deinem Auto gut erreichbar und auch gut befahrbar.
Gerade im Etosha fand ich viele der Gravelpisten in einem erstaunlich schlechten Zustand (Oktober 2016). Das wurde eigentlich fast nur noch von der C14 getoppt ... Mit einem solchen Womo würde ich derzeit nicht in den Etosha wollen.

Tonicek, eigentlich finde ich es fast etwas schade, dass nun all eure Beiträge in diesem Angola-Grenzübergang-Thread sind. Vielleicht magst du noch einen eigenen eröffnen und da die Infos sammeln? Das wäre dann auch einfacher zu finden, wenn wieder mal jemand nach Infos der Reisemöglichkeiten mit einem solchen Womo suchen 😉

VG trsi
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
34 Beiträge · seit 201422. Nov. 2018 ·
trsi schrieb: . . .Tonicek, eigentlich finde ich es fast etwas schade, dass nun all eure Beiträge in diesem Angola-Grenzübergang-Thread sind. Vielleicht magst du noch einen eigenen eröffnen und da die Infos sammeln? Das wäre dann auch einfacher zu finden, wenn wieder mal jemand nach Infos der Reisemöglichkeiten mit einem solchen Womo suchen 😉
Ja, ist klar, danke f. d. Hinweis.
Vielleicht kann ein Mod die letzten Beiträge hier heraustrennen u. einen neuen Threat aufmachen, sozusagen verschieben?
Das kann ja nur ein Mod oder Admin, vielen Dank.
Gast22. Nov. 2018 ·
Hallo Toni(cek)
ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, dass jemand mit deiner Reiseerfahrung im Allgemeinen und mit dem Bus im Besondern z. B. derart
tonicek schrieb:
.....Schön wäre es für mich, wenn ich in Botswana auch paar Asphaltstraßen finden würde - da war ich noch nie - interessiert mich aber sehr...
Informationen über für dich befahrbare Routen in der Region sucht. Das ist anders, als konkrete und aktuelle Zustandsberichte zu erfragen. Aber du wirst schon wissen, was du bezweckst.
Werner
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2018
34 Beiträge · seit 201422. Nov. 2018 ·
Hallo, loser, was gibt's da nicht zu verstehen? - Ich war noch nie in Botswana, auch noch nie in Angola - daher interessieren mich diese 2 Länder, und Rücksicht nehmend auf mein sensibles, empfindliches Mobil, frage ich da mal bißchen die Fachleute.-

Habe auch schon überlegr, mir Karten zu besorgen, meist nehme ich die österr. von FREYTAG: :https://www.freytagberndt.com/produktreihe/freytag-und-berndt-autokarten-ak/
oder die von "reise know how", aber irgendwie glaube ich, daß ich aus solchen Karten auch nicht genau ersehen kann, wie die Straßen sind. -
Bin jetzt aber bei meinen Überlegungen darauf gekommen, mir immer mal ein sogenanntes "Basislager" aufzuschlagen, sollte schon sicher sein, von dem ich dann per Sammeltaxi = Buschtaxi oder mit meinem Fahrrad eigene Touren unternehmen kann, wäre vielleicht eine Idee.-

Solche Orte wie Mbabane, Swaziland, nach Ezulwini - Manzini - das ist alles o.k., super Asphalt, und auch habe ich überall festgestellt, daß die Hotels bewachte Parkplätze haben - da kann man nächtigen für einen Obulus, ohne ein Zimmer nehmen zu müssen, hab' ich schon öfter gemacht.-

Momentan bin ich noch am Überlegen - UND: Die Planungsphase ist für mich immer eine sehr schöne Zeit.

Und ja, Länder wie Botswana, Angola, Sambia, fehlen mir noch in der Sammlung - ich erinnere mich, daß ich mal nach Angola wollte, da fragte man mich auf einem Konsulat in Kapstadt: Wissen Sie gar nicht, daß da Krieg ist? Das war noch die Zeit der SWAPO - kann mich nicht mehr so erinnern.

Das ist eigentlich alles . . .

P.S.: Diese zwei Sätze von focus: " Das treiben lassen kenne ich - meine letzte Reise solo war 120 Tage südliches Afrika. Aber ich liebe sowohl die Einsamkeit als auch den Trubel vom z. B Urban Camp, wo du dich einbuchen willst. "
spiegeln perfekt meine Einstellung wider, das ist genau das, was ich denke und mir vorschwebt - und so kann ich leicht 6 Monate durch die Gegend ziehen - heute nicht genau wissen, wo man morgen ist, wo es einem gefällt, gerne mal ne Woche oder zwei bleiben, ansonsten: Und tschüß - auf zum nöchsten Ziel - focus hat genau verstanden, ähnlich wie seine 120 Tg schwebt es mir auch vor.

Vielen Dank f. alle Hilfen, Tonicek.
Gast22. Nov. 2018 ·
danke Tonicek,
hab's fast vermutet/befürchtet, bei Erwähnung von Freytag &Berndt jetzt erhärtet.
Viel Glück und bleib gesund
Alles Gute
Werner
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2018
34 Beiträge · seit 201422. Nov. 2018 ·
loser schrieb:danke Tonicek, hab's fast vermutet/befürchtet, bei Erwähnung von Freytag &Berndt jetzt erhärtet.
Viel Glück und bleib gesund Alles Gute Werner
??? - Vielleicht bin ich zu alt, vielleicht schon Altersdemenz - vielleicht aber auch Alters-Starsinn - ODER: Vielleicht bin ich auch nur blöde . . . ?

Werner, sehe leider keinen Sinn in Deinen Zeilen - aber wird sicher an mir liegen.

Dank f. Deine Wünsche, für Dich das Gleiche, Toni.
Gast22. Nov. 2018 ·
Lieber Tonicek, ohne Ironie und von ganzem Herzen, in Sorge um deine Gesundheit, wenn Du's nicht selber kannst. In Südafrika gibt es eine große Community von Tschechoslowaken, die jetzt Tschechen und Slowaken wären aber Südafrikaner sind, von denen einige sicher viel gereist sind und Rat geben können. Aber egal, du sprichst sowieso gut deutsch.
Werner
und jetzt endgültig over and out
....und lt. deinem Profil wärst du jetzt 99 Jahre alt. RESPEKT!....daher meine Sorge, nichts für ungut
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2018
4'130 Beiträge · seit 200822. Nov. 2018 ·
Ya, kill da time...
🙂


Hallo, tonicek,

ist doch fein, mit 99 noch so unternehmungslustig.

Aber es ist alles nicht so einfach, mit den Straßen in Angola und Botswana und Sambia. Denn Asphalt ist nicht gleich Asphalt.Und es gibt immer unvorhergesehene Überraschungen für ein sensibles Womo wie deins! Selbst Namibia hat eine hässliche Potholestrecke Richtung Mamuno.

Darüber hinaus schreibst du:
„da sind Unmengen Rentnerkolonnen unterwegs, ganze Siedlungen findet man dort voller Wohnmobile, ist auch nicht so meine Welt“
Wenn du dann man nicht enttäuscht bist, von Südafrika...
- und ebenso von der Fülle von Rentnern/Rotel-Touristen im Urban Camp 🤨

Zu deinen Zweifeln bezüglich der dir bekannten freytag&berndt Karten/Reise-Know-How Karten, denen du nicht zutraust, dass du aus ihnen „auch nicht genau ersehen kann(st), wie die Straßen sind.“ – können wir dich beruhigen: Man kann.

Du schaffst das schon, du bist ja sehr erfahren. Und sehr kommunikativ.
Gute Reise.


Eines wundert uns allerdings: Die einzig relevante offene Frage für deine Reise stellst du nicht, obwohl du reiseerfahren bist und jahrelang für eine Reederei in Cape Town gearbeitet hast, das Hafengedöns und die Risiken also kennst und auch schreibst: „es geht ja auch um die Sicherheit, in mein Mobil ist es ehr einfach, einzubrechen.“
Wie also willst du dein sensibles Womo unversehrt in Walvisbay erwarten?
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2018
34 Beiträge · seit 201425. Nov. 2018 ·
Hi lilytrotter, jetzt hab ich erst mal bißchen pausiert, um alles zu verdauen.-
Gut, wenn die Karten von FREYTAG & BERND o.k. sind, dann ist es ja gut. Ich nutze die sehr gerne, aber auch die von reise know how, die sind sehr strapazierfähig.-

Was diesen Satz betrifft: "da sind Unmengen Rentnerkolonnen unterwegs," , da muß ich Dir sagen, daß ich im gesamten südl. Afrika sehr wenig europäi. Wohnmobile gesehen habe. Wenn Du die KOLONNEN-LAGER in Nordafrika jemals gesehen haben würdest, dann wüßtest Du, was ich meine. Ganze Rentnerscharen kommen von Frankreich, aber auch von Italien u. DE nach Marokko + Tunesien, um dort zu überwintern.-

ROTEL - Busse kenne ich auch, es sind in meinen Augen Schlafkäfige, könnte ich niemals mit unterwegs sein.
Einen leeren Rotel habe ich in Libyen stehen gesehen, die deutschen Passagiere mußten wieder nach Hause fliegen, weil der Busfahrer verunglückte, und so schnell war kein Ersatz zu finden. das war aber noch zu Ghadafis Zeiten, als ich dort mit dem Wohnmobil war. Die ROTEL-Busse bleiben meist nur 1 - 2 Tg, dann sind sie wieder weg, stören also nicht, meist sind es auch ältere Leute - UND: Da ich immer alleine reise, freue ich mich immer über neue Bekanntschaften - allerdings lege ich keinen gesteigerten auf NECKERMÄNNER = MECKERMÄNNER, die Pauschaltouristen liegen mir nich so am Herzen. - Ich bin von Haus aus absoluter Individualist, plane alles alleine, brauche auch [fast] kein Reisebüro.

Hier zwei Bilder von LY, einmal leerer, abgestellter ROTELBUS, und einmal mein Fahrrad, mit dem ich den ganzen Tag unterwegs war:





Was ich nicht verstehe, was soll dieses bedeuten: Ya, kill da time... 🙂 ? da bekomme ich keinen Sinn rein?

So, das wäre erst einmal eine kurze Antwort.

Ach so, ja, ne, es ist durchaus legitim und es hat auch jeder das Recht dazu, sich über mich lustig zu machen - nehme ich keinem Menschen übel, bin ich auch von verschiedenen Foren gewohnt - das ist im gewissen Sinne ein Wesenszug der virtuellen Kommunikation.-

Na ja, mal sehen, vielleicht darf ich ja nächstes Jahr zum Forumstreffen kommen . . . Mal sehen, auch wenn's bis zur Ostsee knappe 800 km sind, alles kein Problem.

Gutes Nächtle . . .
4'130 Beiträge · seit 200825. Nov. 2018 ·
Da hast du dir aber bisher viel Mühe gegeben.
Verständlich, - du erklärtest ja auch schon dein vorrangiges Interesse.
Uns geht es als Rentner da ganz anders als dir.
Aber du zeigst, dass du Spaß daran hast und es ist ja auch durchaus eine schöne Beschäftigung.

Allerdings wundern deine Sicht auf andere reisende Rentner und deine umfangreichen abfälligen Ausführungen schon etwas, bezüglich der „Rentnerkolonnen“ und „voller Wohnmobile, ist auch nicht so meine Welt“...
Schau doch mal dein Womo an: Du bist einer von ihnen.


Zurück, zu deinen anfänglichen Fragen:
Als alter und erfahrener Reisender weißt du, dass man nicht mal eben so das gesamte südliche Afrika pauschal nach den Straßenverhältnissen für sein sensibles Wohnmobil abfragen kann.
Du willst dich treiben lassen, auf deiner langen Reise, - dazu gehört auch, das kennst du seit Jahrzehnten, dass man vor Ort kommunikativ ist und an entsprechenden (Treff-)Punkten die Streckeninfos einholt, die man für den nächsten Abschnitt braucht. Insbesondere in Angola.
Wenn sich dann die Verhältnisse vor Ort als so ungünstig erweisen, dass man nicht mehr weiter will/kann, kehrt man halt um - das stört doch nicht, beim Zeit totschlagen. Erlebnisreich ist es allemal.

So, nun genieße weiter ausgiebig dein Rentnerdasein.
Und: Lekker Pad.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2018
517 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 ·
Hi,
ergänzend muss ich dazu anmerken, dass du dann wegen der "Rentner" nicht während der südafrikanischen Wintermonate an die Ostküste Südafrikas fahren solltest - denn z.B. in und um Durban überwintern ganz viele Ruheständler aus Südafrikas Landesteilen. Nur, die Rentner gehören auch zu den Bewohnern und ich hatte zum Beispiel die besten Begegnungen mit älteren Einheimischen bzw. Rentnern gemacht. Ich kann die sehr gut leiden.
Ich kann mir natürlich vorstellen, warum du diesen Eindruck hast. Europäer sind nun mal so, dass ganz oft "ich habe das Beste, das Größere, das Schönste und ich habe...….alles besser im Leben gemacht" anzutreffen ist.
Diese Eigenschaften konnte ich bei Südafrikanern ganz, ganz selten feststellen - im Gegenteil, du wirst eine überaus herzliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erleben. Gerade bei den "Rentnern"
VG
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2018
34 Beiträge · seit 201425. Nov. 2018 ·
lilytrotter schrieb:Ya, kill da time... 🙂
Eines wundert uns allerdings: Die einzig relevante offene Frage für deine Reise stellst du nicht, obwohl du reiseerfahren bist und jahrelang für eine Reederei in Cape Town gearbeitet hast, das Hafengedöns und die Risiken also kennst und auch schreibst: „es geht ja auch um die Sicherheit, in mein Mobil ist es ehr einfach, einzubrechen.“
Wie also willst du dein sensibles Womo unversehrt in Walvisbay erwarten?
Lilytrotter, da fällt mir ein, diesen hier von mir zitierten Deiner Sätze hatte ich doch glatt vergessen - obwohl das ein EXTREM WICHTIGER Punkt ist. Dieser Punkt ist so wichtig, daß ich wegen dieses punktes sogar mein gesamtes Vorhaben wegen negativer Ergebnisse vergessen würde.-

Ich habe von ca. 5 verschiedenen Verschiffungsunternehmen Angebte eingeholt. Preislich sind sie mehr oder weniger identisch, eine Strecke von Nordeuropa in das südl. Afrika, egal ob NAM oder RSA, liegen sie so um die 5000 € - dazu kommt mein Flug und bissl Hotel für die Tage, an denen ich auf das Schiff warte.- Das ist das eine, das andere ist die Sicherheit des WoMo's, kein Verschiffungsunternehmen gibt eine Garantie auf die UNVERSEHRTHEIT der Fracht, nur eine Versicherung kann man abschließen.-

Vor kurzem erhielt ich eine Nachricht, daß bei einer Verschiffung durch SEABRIDGE / HEINEMANN in DÜSSELDORF war der Vermittler, in Port Eliz. 9 [ !!! ] aufgebrochene Wohnmobile dort angekommen sind - weitere Info's habe ich nicht dazu.

SEABRIDGE macht mit diesem Sazu Werbung: "Auf dem Wege bis nach P.E. / RSA, wird KEIN anderer Hafen des afrikan. Kontinents angefahren." So weit, so gut. Dieser Satz soll den potentiellen Kunden suggerieren, es können keine Fremden an Bord kommen, um sich an den Mobilen zu vergreifen. So weit, auch so gut.-
Stellt sich die mir aufdrängende Frage: Wie können dann in P.E. 9 aufgebrochene Mobile ankommen ???

Sei es, wie es sei, ich bin am totalen Überlegen, ob ich unter solchen Gegebenheiten diese Verschiffungsaktion überhaupt tatsächlich mache - es würde mir nichts bringen, das Mobil in Antwerpen abzugeben, dann nach 2 Wo hinterher zu fliegen und die ganze Zeit, bis zum Empfang des Mobils in Afrika, keine ruhige Minute zu haben, da ich nicht weiß, wie das Mobil ankommen wird?!
Ehrlicherweise gestehe ich, daß ich mir diesbezüglich nicht schlüssig bin - und da nützen mir die Beteuerungen, daß schon nichts passieren wird, seitens der Verschiffungsagenturen auch nichts - eine Garantie geben sie eben nicht.

Na ja, helfen kannst Du mir da auch nicht, es war nue eine Beantwortung Deiner Frage - siehe mein Zitat oben.-

Destotrotz kann ich mit Deinem Satz, siehe oben, fett gedruckt, immer noch nichts anfangen ?

Bezüglich der Straßen im südl. Afrika nehme ich zur Kenntnis, was Du geschrieben hast - ist ja auch sehr logisch.-
Werde unterwegs sehr vorsichtig sein, lieber Nebenstraßen auslassen, Einheimische konsultieren, notfalls auf etwas, was gefährlich werden könnte, auslassen, SAFETY FIRST. Alles klar.

Und ja, ne, dieser Satz von Dir: " Allerdings wundern deine Sicht auf andere reisende Rentner und deine umfangreichen abfälligen Ausführungen schon etwas " ist so nicht richtig - kein abfälliges Wort habe ich erwähnt, diese Überwinterer, die dann meist monatelang auf einem Platz stehen, gerne auch in Spanien + Süditalien, diese sind nicht meine Zielgruppe, außerdem habe ich genug davon zu Hause - ich lerne viel lieber Einheimische kennen, schwatzen, Spaß haben, Land + Leute + deren Kultur kennenlernen; das ist eigentlich schon alles.

In Cape Town bin ich auch mal hin + wieder im http://german-club.co.za/ Da bekommt man auch gute bis sehr gute Info's.

Das war's in aller Kürze, Toni
34 Beiträge · seit 201425. Nov. 2018 ·
Focus schrieb:Hi, ergänzend muss ich dazu anmerken, dass du dann wegen der "Rentner" nicht während der südafrikanischen Wintermonate an die Ostküste Südafrikas fahren solltest - denn z.B. in und um Durban überwintern ganz viele Ruheständler aus Südafrikas Landesteilen. Nur, die Rentner gehören auch zu den Bewohnern und ich hatte zum Beispiel die besten Begegnungen mit älteren Einheimischen bzw. Rentnern gemacht. Ich kann die sehr gut leiden.
Ich kann mir natürlich vorstellen, warum du diesen Eindruck hast. Europäer sind nun mal so, dass ganz oft "ich habe das Beste, das Größere, das Schönste und ich habe...….alles besser im Leben gemacht" anzutreffen ist.
Diese Eigenschaften konnte ich bei Südafrikanern ganz, ganz selten feststellen - im Gegenteil, du wirst eine überaus herzliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft erleben. Gerade bei den "Rentnern" VG
Hi, Focus, entweder ich drückte mich falsch aus, oder Du hast hier etwas in den falschen Hals bekommen?
Ich sprach AUSDRÜCKLICH + definitiv von Rentner in Wohnmobilkolonien, die aus [West-]europa kommen, um in Nordafrika = Marokko + Tunesien zu überwintern, WILL SAGEN: Die Leute, die ich hier zu Hause habe, brauche ich nicht im südl. Afrika, da fahren die Wohmobil-Rentner aus Europa sowieso nicht hin, bzw. nur die Wenigsten.-

Das beste, berühmt-berüchtigte Beispiel einer solchen "Wohnmobil-Kolonie" war die sogenannte "Platte" nördlich Agadir. Als das überhand nahm, löste die Polizei den Platz auf, es war auch kein offz. Camping.-

Die "Rentner-Kolonnen", die man in Nordafrika, speziell in MA + TN trifft, fahren eben nicht in das südl. Sie wollen in der norafrikan. Sonne überwintern [viele machen das auch in Spanien], stehen monatelang auf dem selben Platz = Dauercamper zahlen einen sehr niedrigen Tarif und im Frühjahr fahren sie über die Str. v. Gibraltar nach Algeciras oder Tarifa / ES, wieder nach Hause. - Diese Leute würden nie mit dem WoMo in das südl. Afrika fahren - das ist eine ganz andere Zielgruppe.
ROTEL-Bus-Touristen sind wieder eine ganz andere Zielgruppe, der Bus bleibt auch max. 1 od. 2 Nächte an einer Stelle stehen, ich habe den Bus in Libyen getroffen - diese würden mir auch nichts ausmachen - sie sind eine willkommene Abwechslung.

Ich war auch oft in Saldanha Bay, Lampertsheim, Paternoster, nur wenige KM von Kapstadt an der Westküste, auch dort findest Du keine europä. Wohnmobile - evtll. später mal meins, das kann gut sein, ich liebe diese Gegend, abseits vom Massentourismus, hervorragende Strände, gute, günstige Restaurants usw. Das sind die von mir bevorzugten Gegenden.

Als ich für https://www.safmarine.com/ arbeitete, hatten wir fast nur SA-RENTNER, etliche Amerikaner und paar sädafrik. Inder an Bord, 600 Passagiere war das Maximum, ich weiß, wovon ich rede, ich war dort Restaurant / Bar / Ballsaal / Steward.

Mein einziges, letztes Souvenir ist das hier:



Zu dieser Zeit war ein Rand = 3 DM - wir haben uns dumm & dämlich verdient, und das alles mit einem Rentner-Publikum.
Ein Tag an Bord auf dem Kreuzfahrtschiff hat den Passagieren so ziemlich 150 ZAR gekostet, je nach Kabine.

Fruß, Toni
517 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 ·
-----jetzt habe ich verstanden. Du möchtest keine Europäer, die mit dort stehen. Gut, in Sa findest du die eher nicht, lediglich einheimische Rentner…
PS: Ich habe auch mit Seabridge verschifft...alles ok.
VG
34 Beiträge · seit 201425. Nov. 2018 ·
Focus, genau so sehe ich das auch - heißt aber nicht, daß ich etwas gegen Rentner habe, Einheimische sind mir eben als Zielgruppe lieber.-

Hättest Du nähere Info's betr. Seabridge? Glaube, sie verschiffen nur nach P.E. in South Africa?
Wäre mir auch egal, ob NAM oder RSA, macht keinen großen Unterschied.
517 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 ·
Hi,
Die Reederei hinter Seabridge ist Wallenius Line. Hier kannst du alle Infos dazu sammeln. Kannst auch direkt ein Angebot von denen bekommen, ist aber fast gleich mit dem von Seabridge. Die Rate geht nach Kubikmeter plus Handlinggebühr im Zielhafen. Landen in Port Elisabeth, Durban und East London an... Glaube ich, aber guck mal auf der Seite...https://www.2wglobal.com/globalassets/4.-global-network/trade-maps/trade-eu-oc.png
Edit:
Du siehst auch, dass es keinen Zwischenstopp zw. Europa und SA gibt - das Aufbrüche vorgekommen sind ist mehr als verwunderlich…. Die Besatzung der Schiffe soll wohl rein Schwedisch sein... Die Brüche werden wohl eher im Hafengelände passiert sein, als direkt auf dem Schiff. Deshalb ist es besser sehr zeitnah sein Auto aus dem Hafen zu holen.
Vg
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2018
Gast25. Nov. 2018 ·
OT
es ist eigentlich ganz einfach, hat mit Rentnern mE nicht zu tun.......und bleibt hoffentlich so.
Wenn man dorthin fährt, wo Südafrikaner Urlaub machen oder wo kaum jemand Urlaub macht (also Südafrikaner "nur" leben) wird man hauptsächlich oder nur Südafrikaner treffen, etwas über das Land, die Verhältnisse, Lebensbedingungen....etc. erfahren.
Wenn man dorthin fährt, wo einem Reiseforen hin empfehlen, wird man das nicht oder kaum erleben, u. U. aber mehr "Sehenswürdigkeiten" sehen aber sicher mehr Stil und Bequemlichkeit haben und mehr Geld ausgeben.
Und das ist in Spanien genauso wie in SA....oder sonst wo auch nicht anders. Auch wenn man sich nicht verständigen kann, sieht und hört man.
Werner
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2018