als Frau alleine in Namibia unterwegs

47 Antworten · 9’104 Aufrufe · gestartet 21. Nov. 2013 von Berit
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201321. Nov. 2013 ·
Huhu liebe Mädels und Frauen,

ich werde im Januar alleine drei bis vier Wochen in Namibia unterwegs sein.
Ich habe bis jetzt als HInweise für alleinreisende Frauen lediglich gelesen, dass man nicht allzu ablegende Gegenden fahren sollte und nicht nachts durch Straßen laufen.

Gibt es von euch irgendwelche NoGos, was man nicht als Frau tun sollte?
Worauf sollte ich achten?

Ich würde gerne auf Zeltplätzen im Zelt übernachten. Ich hab jetzt schon unterschiedliche Dinge gehört, ob das sinnvoll ist oder nicht - schließlich kann ich ein Zelt ja nicht abschließen. Was meint ihr?

Ich bin für Hinweise dankbar!
Einen lieben Gruß,
Berit
2’664 Beiträge · seit 201221. Nov. 2013 ·
Hallo Berit,
leider bin ich kein Mädel, aber ich kann Dir sagen, daß es Gegenden gibt, wo Du als Frau alleine campen kannst, aber leider noch mehr Gegenden, vor denen ich allein campenden Frauen abraten muß. Und auch viele NoGo Gebiete, wo Du absolut weg bleiben solltest. Generell würde ich Dir von der Idee des Alleincampings abraten, wenn auf dem jeweiligen Platz nicht noch weitere Familien übernachten. Helfen tun die Wenigsten im Notfall, weil sie das eigene Fell schützen wollen.

Fahren kannst Du tagsüber fast überall, das tun die einheimischen Frauen auch. Übernachten solltest Du innerhalb fester Wände einer Pension, B&B oder Lodge.

Es gab leider Fälle in der Vergangenheit, wo junge Frauen so naiv waren, zu trampen, und auch noch ebenso naiv in die falschen Fahrzeuge zu steigen, mit dem Ergebnis von traumahaften Erlebnissen wie Vergewaltigung etc. Ich werde mich aber hüten, das alles ins Forum zu stellen.

H.
1 Beiträge · seit 201321. Nov. 2013 ·
As everywhere in Africa you should never be out of the lodge before sun up or after sun down. From my visit in Namibia I gather it is quite safe.
With my wife we never been in some dangerous situation. But all safety measures apply as everywhere you travel alone.
Somebody must always know where you are. And with the good services of Namibia mobile provider this is not a problem. You should allways consult with trustable namibians if there is a NOGO place. Camping alone, out of the camps is a big NO-NO.

You should never leave the road or the itinerary. Do not go alone on 4x4 tracks, if something happens you will never be found!

You should be careful around deserted spaces like empty gas stations, and pickpocketing is always a problem. In towns your car will be safe if it is parked where watchers are (guys in official west, when you are leaving you give them some change).

Usually there is a crowd of beggars around supermarkets, especially children are very persistent, but if you are alone do not bother with them! But nevertheless, nature, people, camps, lodges, towns are wonderful!
309 Beiträge · seit 200921. Nov. 2013 ·
Hallo Berit,
ich selber bin im Januar/ Februar im Süden Namibia allein unterwegs gewesen. Ich habe fast ausschliesslich im Zelt auf Campsites uebernachtet. Du kannst Dir meinen Reisebericht - Namibia geht auch allein - mal durchlesen. Es gab nie irgend ein ungutes Gefühl. Die Campsites habe ich mir im Vorfeld reservieren lassen. Die Tour würde ich jederzeit wieder allein unternehmen. Mit gesundem Menschenverstand und Umsichtigkeit bin ich gut gefahren. Allein ist man nicht, wenn man es nicht möchte. Man trifft immer wieder auf Gesellschaft auf den Nachbarstellplaetzen.
Im naechl,sten Jahr bin ich ab 26.1. wieder im Sueden Namibias unterwegs. Dieses Mal zusammen mit meiner Schwester. Vielleicht sieht man sich ja mal unterwegs.
Gerne gebe ich auch Informationen, wenn Du willst. Ich freue mich schon auf meinen 10. Aufenthalt in Namibia.

Liebe Gruesse. Paula
297 Beiträge · seit 200721. Nov. 2013 ·
interessante Antworten hier. 🤨

ich bin wochenlang fast überall in Namibia allein rumgefahren und habe außschließlich und überall gezeltet. es war einfach super. Ich weiß echt nicht wo in Namibia ein NoGo-Gebiet für Frauen sein soll...
Heike
zuletzt bearbeitet 21. Nov. 2013
392 Beiträge · seit 200822. Nov. 2013 ·
Hallo Heike, da kannst du dich glücklich schätzen.

Wenn mein Laptop wieder einsatzbereit ist, schreibe ich mehr.

Viele Grüße, Otji
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst Du nur das Zauberwort. - Joseph von Eichendorff
Gast22. Nov. 2013 ·
Diese Frage hatten wir vor kurzem schon einmal.

Ich hoffe es werden nicht wieder lebensgefährliche Reisetipps (persönliche Meinung) gegeben.

Es gibt sicher Beispiele da ist es gut gegengen.
Oft genug gethts aber nicht gut, wobei überfallen zu werden noch eine Milde Form ist.

Ja, Du hast ein Telefon stets griffbereit, kannst Reifen an 4x4 problemlos wechseln, hast gerade einen Kurs in Selbstverteidigung hinter Dir und Camping kannst Du auch ......

Sorry, aber schliesse Dich erst mal einer kleine Gruppe an, lerne das Land etwas kennen.

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber ich bin nicht sicher ob Deine Idee von "Zeltplätzen" hier zutreffend ist.
297 Beiträge · seit 200722. Nov. 2013 ·
wo sind denn die angeblichen 'NoGo-Gebiete'? Und die 'unsicheren' Zeltplätze?

Ist ja nicht auszuschließen, daß ich wieder durch Namibia fahren will... anstatt vielsagende Andeutungen würde ich lieber eine klare Aussage lesen.
Themenstarter3 Beiträge · seit 201322. Nov. 2013 ·
Hallo und vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten...

Hm... schwierig schwierig,
also meine Idee war schon, dass ich auf ausgewiesenen Campsites campen werde - auf keinen Fall alleine. Mein Eindruck aus der Ferne war auf jeden Fall, dass ich mir auch - bis auf einen - eher touristisch höher frequentierte Campingplätze ausgesucht hätte:
Sesriem, Naukluft, Torry Bay, Halali, Namutoni...
... der Einzige, der nicht so ganz touristisch wirkte, war der Quiver Tree Campsite bei Keetmanshoop.

Ich hatte gelesen, dass man als Frau nicht in ablegene Gebiete fahren sollte, sondern sich eher auf den Hauptstraßen aufhalten sollte. Über spezielle Gebiete, die ich nicht betreten/befahren sollte, habe ich noch nichts gehört. Welche sollen das sein?

Dann sollte man, wenn man alleine unterwegs sein sollte, auf keinen Fall anhalten, wenn es Unfälle gibt, die ja mgl.weise gestellt sein könnten. Das ist mir auch schon bekannt. Und nicht im Dunkeln fahren, ist auch ein guter Tipp - danke!

@ Paula: ich bin am 26.01. schon in Windhoek, also der komplett anderen Richtung unterwegs und fliege am 28ten wieder nach Deutschland zurück. Schade!

Einen lieben Gruß an alle,
Berit
2’664 Beiträge · seit 201222. Nov. 2013 ·
Klein Windhoek hat völlig recht!
Frauen die alleine losfahren und campen handeln grob fahrlässig und völlig naiv.
Wer noch damit strunzt und andere dazu ermuntern will, betrachte ich als verantwortungslos.
Nur weil sie Glück hatten, ist das kein Maßstab.
Manche fangen leider erst nach einer Vergewaltigung an zu denken, und können nicht mehr denken, wenn sie im Zinksarg zurückgeflogen werden nach Europa.
Alles schon passiert. Und keine Einzelfälle. Lest mal nach was Rodrigo vor kurzem geschildert hat. Als Mann.
Auf gleicher Ebene liegen Fahrten allein in Townships oder Stammesgebiete. Auch am Tage ist das für Frauen allein ein NoGo. Frauen werden als Freiwild angesehen. Ich habe schon als 16-Jähriger Frauen mit durchgeschnittener Kehle gesehen und für die Polizei fotografiert. Durchgeschnittene Kehle, weil sie nicht willig waren.
Sorry, das mußte so deutlich gesagt werden, auch wenn sich nun wieder einige tierisch über mich aufregen wollen. Das sind nun einmal Fakten des Lebens.
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2013
7’317 Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
... nach den diversen Schauergeschichten möchte ich mal nachfragen, um wie viel sicherer es denn sein soll, wenn eine Frau zusammen mit ihrem Ehemann unterwegs ist? Ansonsten werden ja hier im Forum Selbstfahrerreisen mit Camping auch für Namibianeulinge ziemlich favorisiert. Da lese ich immer wieder, Namibia sei das ideale Reiseland für selbstorganisierte Reisen mit Camping.

Wenn da in der Nacht plötzlich 1-2 Typen mit Macheten vor dem Zelt stehen, dann hilft der Mann mit seinem Schweizer Taschenmesser oder dem tollen Leatherman genau gar nichts mehr. Das ist Leuten mit Erfahrung im kriminellen Bereich völlig egal.

Irgendwie habe ich an der Stelle gerade sehr große Verständnisprobleme.

Für mich war Namibia das Tor zu Afrika. Es gibt Probleme, die man nicht wegdiskutieren kann, aber ich war seitdem in einem Dutzend anderer afrikanischer Länder mit dem Rad unterwegs. In sämtlichen dieser Länder sieht es bezüglich Sicherheit und Tourismus und medizinischer Versorgung schlechter aus. Trotzdem trifft man gelegentlich alleinreisende Frauen.

Wer Angst hat vor Allem was fremd ist, bleibt in Deutschland. Wer Angst hat vor Mord und Vergewaltigung, bleibt auch in Deutschland. Dort kommt so etwas zum Glück ja nie vor.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2’664 Beiträge · seit 201223. Nov. 2013 ·
Wolfgang, mein Respekt für Deine Fahradtouren. Trotzdem hast Du anscheinend den kulturellen und faktischen Stand der Frau in Afrika trotzdem bis heute nicht verstanden.Ein Mann ist eine mentale Barriere, eine Frau allein ist Freiwild, und wird alleinreisend zudem als willig suchend angesehen. Hier rede ich nicht von Berufskriminellen, die sich mit Raubüberfällen mit Panga oder Knarre betätigen. Man sollte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Ein Vergleich zu Europa ist absurd. Rede mit Leuten die ihr ganzes Leben in Afrika verbracht haben, nicht mit Gelegenheitsbesuchern, die bisher Glück hatten.
H.
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2013
7’317 Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
Swakop1952 schrieb:Trotzdem hast Du anscheinend den kulturellen und faktischen Stand der Frau in Afrika trotzdem bis heute nicht verstanden.
... schade, dass Du mir (leider mal wieder) meine Kompetenzen im Vorfeld einer Diskussion zu nehmen versuchst. Ich versuche es dennoch nochmal. Ich versuche es neutral und ohne Streit.

Ich kenne Frauen, die alleine für längere Zeit in Afrika gelebt und gearbeitet haben und es zum Teil noch tun und solche, die dort alleine reisen. Aktuell bin ich gerade dabei, mich mit einer alleine mit dem Rad in Afrika reisenden Frau für ein paar Wochen zusammen zu schließen für ein paar gemeinsame Wochen.

Selbst in den islamischen Ländern Afrikas ist das Bild der Frau, das uns von den Medien übermittelt wird, längst nicht das, wie es in der Realität aussieht. Du würdest staunen, wenn Du mal den Verbrennungsmotor in Deinem Fortbewegungsmittel gegen eine Fortbewegungsart mit mehr Kontakt zu Einheimischen eintauschen würdest. Für Wochen und nicht nur für drei Tage. Da haben manchmal Frauen das Sagen, weil sie die älteste Person sind, weil das Wissen der "Alten" respektiert wird. Die Klischees, die man hierzulande (und offenbar nicht nur dort) beliefert, sind nicht immer der tatsächliche Stand.

Ich habe in verschiedenen Ländern oft Tage mit Familien gelebt. Auch wenn Du längere Zeit als ich in Afrika verbracht hast, glaube ich, ich habe mehr Zeit mit den Menschen vor Ort verbracht und erlebt, wie es innerhalb der Familien zugeht. Ich habe auch schon körperlich einen Mann davon abgehalten, seine Frau zu schlagen, aber in den meisten Fällen ist das nicht nötig.

Und wenn man Namibia als Frau nicht alleine bereisen kann, dann kann man den Rest des Kontinents fast schon streichen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast23. Nov. 2013 ·
Hallo Wolfgang,

Wer meint Autorennen fahren zu können weil man irgendwann sowieso stirbt und wer nun argumentiert das es einmal einen Fall gegeben hat wo ein Reisebus überfallen wurde, um die Schlussfolgerung zu ziehen das man da auch allein.......

Mich erstaunt doch immer wieder die Risikobreitschaft und Naivität der Touristen.
33,2k Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
Hi Wolfgang,
Irgendwie habe ich an der Stelle gerade sehr große Verständnisprobleme.
da geht es mir wie Dir....als wenn in Namibia (oder sonstwo in Afrika) jeder ein potentieller Vergewaltiger ist... Ich kenne zig Frauen die Praktika im "Busch" Namibias gemacht haben und deutlich besser in die Gemeinschaft eingebunden und toleriert wurden als ein Mann, zig Frauen die - und Namibia ist da ja noch easy - Afrika alleine bereist haben - keine hat irgendwelche Probleme gehabt. Beispielsweise sollen/dürfen Voluntäre von einer großen amerikanischen Hilfsorganisation nur als Anhalter/mit "Wambotaxis" fahren, damit sie Land und Leute kennen lernen. Passiert ist denen nie etwas. Meistens handelt es sich um junge Frauen.

Also grundsätzlich spricht nicht viel dagegen auch als Frau campend auf den Standardtouren Namibia zu erkunden. Und die angesprochene No-Go-Gebiete suche ich als Mann, nicht mal in einer großen Gruppe auf. Das ist einfach normaler Menschenverstand.

Viele Grüße
Christian

P.S. Nicht mal das übervorsichtige Auswärtige Amt warnt irgendwie vor Alleinreisen von Frauen...
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2013
7’317 Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
Klein Windhoek schrieb:Wer meint Autorennen fahren zu können weil man irgendwann sowieso stirbt und wer nun argumentiert das es einmal einen Fall gegeben hat wo ein Reisebus überfallen wurde, um die Schlussfolgerung zu ziehen das man da auch allein.......
... der unvollständigen Argumentation kann ich leider gerade nicht folgen. 😉
Fragt hier jemand nach einer geführten Tour in einer Reisegruppe, will man ihn zu einer selbst organisierten Tour alleine überreden. Fragt jemand nach einer Tour alleine, überredet man ihn/sie zu einer Gruppenreise. Dieser für mich unverständlichen Logik kann ich ohne Erklärung einfach nicht folgen.
Mich erstaunt doch immer wieder die Risikobreitschaft und Naivität der Touristen.
Mich hat in Namibia immer und deutlich mehr als in jedem anderen afrikanischen Land die Angst der weißen Einheimischen vor den Schwarzen erstaunt. Ständig Verallgemeinerungen an jeder Ecke (z.B. "alle Schwarzen klauen - wortwörtlich von der Betreiberin einer Unterkunft gesagt bekommen). Unter einer solchen Angst möchte ich nicht leben wollen. Ist aber auch unnötig. Selbst in Nairobi (Nairobbery) haben die Menschen keine solche Panik.

Ich will damit nicht sagen, dass es keine Probleme gibt, aber man sollte nicht in Hysterie verfallen.

Gruß
Wolfgang
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2’664 Beiträge · seit 201223. Nov. 2013 ·
@ Christian: Fein Christian, ist doch bestens wenn seit Deinem Zuzug noch nichts passiert ist.
Es gibt aber auch genug Menschen, die nicht unter Gedächtnisproblemen leiden.
Ich erinnere u.a. an einen sehr speziellen Fall einer jungen deutschen Touristin in
Kalkrand. Jetzt hast Du mal die Chance und Zeit zu stöbern...

@ Wolfgang: Du hast Deine Sicht, ich habe meine Sicht. Du bist in Deutschland aufgewachsen,
ich in Namibia. Du hattest deutsche Freunde in Deiner Jugend, ich Einheimische in NAM.
Das sind eben unterschiedliche Welten mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen.
In Deutschland ist ein Bayer kein Ostfriese, in Namibia kein Damara ein Ovambo.
Du hast die Gleichmacherei gelernt obwohl alle nicht gleich sind.
Ich habe gelernt die Unterschiede und unterschiedliche Mentalitäten von Menschen
zu erkennen und zu respektieren, anders als besonders die Deutschen, die überall
hinfahren vom Polarkreis nach Spanien, und meinen, jeder müsse ihre Sprache und
Mentalität kennen und können, oder sich im extremen Gegenteil hündisch zu unterwerfen.

So werde ich nicht davon abweichen, jeder Frau vor einem so unverantwortlichen Handeln abzuraten. Aber bitte, jeder ist frei zu tun was er möchte. Die Jaulerei, wenn wirklich etwas passiert ist, die habe ich schon oft genug gehört, weil man meinte, gutgemeinten Rat ignorieren zu müssen. Jedesmal wenn etwas passiert, das ist einmal zuviel. Besonders für die Betroffenen, und besonders, wenn nach einem sexuellen Übergriff die HIV Infektion nicht einfach abgeduscht werden kann. Und dazu möchte ich darauf hinweisen, daß die Anweisung der amerikanischen Hilfsorganisationen schon fast als kriminell anzusehen ist, besonders weil in den vergangenen Jahren jede Menge Übergriffe gegen amerikanische Helfer stattgefunden haben. Dazu muß man aber ein bischen mehr als die Algemeine Zeitung lesen, um davon Kenntnis erlangen zu können. Und meistens leben und schlafen diese Leute als Gruppe in zumeist festen Unterkünften, und nicht allein in irgendeinem Zelt auf einem ungesicherten Campingplatz oder im Busch.

Also belassen wir es dabei.

H.
zuletzt bearbeitet 23. Nov. 2013
7’317 Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
Amen.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast23. Nov. 2013 ·
BikeAfrica........der Kommentar war jetzt wirklich unnötig!
7’317 Beiträge · seit 200623. Nov. 2013 ·
Klein Windhoek schrieb:BikeAfrica........der Kommentar war jetzt wirklich unnötig!
... der Beitrag war auf jeden Fall wichtiger als die Unterstellungen gegenüber mir und die Beleidigungen gegenüber Christian (Gedächtnisprobleme) im Beitrag zuvor. Dies war nämlich in höchstem Maße unverschämt und gehört nicht in ein solches Forum.

Gruß
Wolfgang
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