Reisebericht

Danki Mma SA, und a bissle Bot (2013)

von Tom2008 · begonnen 12. Okt. 2013 · 9 Teile

Teil 112. Okt. 2013
Hallo liebe Fomis,

nachdem wir nun seit beinahe 5 Jahren täglich ins Forum schauen und unsere 4 Reisen ins südliche Afrika sehr stark inspiriert waren durch die tollen Reiseberichte wollen wir doch mal einen Teil unserer Erfahrungen zurückgeben. Vielleicht können wir auch dem einen oder anderen Afrika-Infizierten helfen den Virus und seine Auswirkungen zu lindern.

Nach der klassischen Einsteigertour 2008 durch Namibia, folgten 2 Dachzelttouren durch Botswana und dann dieses Jahr unsere Tour durch den wunderschönen Nordosten von Südafrika. Wie uns gesagt wurde, eine etwas ungewöhnliche Reihenfolge, aber daran war unser Hausradiosender SWR3, schuld, der uns quasi inspirierte mit Namibia zu starten. Der Rest ergab sich dann irgendwie, aber ich glaube das kennen viele von Euch ja auch. Das ist wie beim Surfen durchs Web, man sucht etwas und landet dann wo ganz anders 🙂 und bleibt dort dann hängen.

Meine Erinnerungen an Südafrika sind noch ganz frisch und die Bilder im Kopf richtig farbenfroh, so dass einem bunten Reisebericht nichts im Wege steht.

Unsere Route sah folgendermaßen aus.

8.9 Flug Frankfurt - Johannesburg
9.9 Golden Gate Highland Park
10.9 Ithala, Thalu
11.9 Ithala, Thalu
12.9 Imfolozi, Nselweni Bush Camp
13.9 Imfolozi, Nselweni Bush Camp
14.9 Hluhluwe, Hiltop
15.9 KNP Süd, Buckler's
16.9 KNP Süd, Lower Sabie
17.9 KNP Süd, Berg-en-Dal
18.9 Panorama Route, Zur alten Mine
19.9 Panorama Route, Zur alten Mine
20.9 KNP Nord, Tamboti
21.9 KNP Nord, Shimuwini
22.9 KNP Nord, Punda Maria
23.9 Mapungubwe, Leokwe Camp
24.9 Mapungubwe, Leokwe Camp
25.9 Mapungubwe, Limpopo Tented Camp
26.9 Botswana, Mashatu
27.9 Botswana, Mashatu
28.9 Polokwane, Kanniedood Guest House
29.9 Rückflug

Wer mitreisen möchte kommt mit uns an ganz kleinen und ganz großen Tieren vorbei.

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Ihm begegnen u.a. gestreifte, gepunktete und gefiederte Freunde,

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trifft auf die Kinderstube Afrikas,

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kann mit uns kuscheln bei 5 Grad und mitfiebern bei 41 Grad und sitzt zum Abschluss, hoffentlich geduldig, im Mashatu Underground Hide.

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Viel Spaß und demnächst geht es auch schon los.

Viele Grüße aus dem Gäu, ich geh jetzt erst mal Schneckennudeln essen 🙂 .

Tom
Teil 213. Okt. 2013
Guten Morgen,

wie versprochen geht die Reise in den Nordosten von SA jetzt los.

8.9 Flugtag nach Jo’burg:

Die Verabschiedung von unseren beiden eigenen, etwas sensiblen, Samtpfoten fiel uns wie immer ziemlich schwer. Dies sollte auch für die nächsten Tage erstmals unsere letzte Katzensichtung sein 🙁

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Diesmal fuhren wir selber zum Flughafen nach Frankfurt und stellten unser Auto für die 3 Wochen im Flughafenparkhaus unter (Kosten: ca. 100 Euro). Das Einchecken verlief problemlos, die „strategische“ Sitzplatzwahl in der A380 mit einmal Gang- und einmal Fensterplatz, in der Hoffnung dass die Mitte nicht belegt wird, klappte auch. Da wir massig Zeit hatten machten wir noch einen Abstecher zur Fly-In Bar im anderen Terminal, aber leider vergeblich, kein „Sichtung“ von anderen Fomis, Schade. Trotzdem eine tolle Idee, das mit dem Stammtisch.

Das Boarding ging dann recht flott, trotz der Riesenmenge an Passagieren da die Maschine fast ausgebucht war. Dann das bange Warten was mit unserem Mittelplatz passiert. Jeder Passagier der sich unserer Reihe (fast ganz hinten im Flieger) näherte, wurde kritisch beäugt und gedanklich irgendwo anders hingeschickt. Irgendwann war das Boarding completed, die Reihen um uns rum voll besetzt und keine weiteren Passagiere mehr auf der Suche nach einem Platz.

PUH, Glück gehabt und deutlichen Reisekomfort gewonnen 😉 So lässt sich der Flug doch gleich viel besser angehen.

Zeitsprung 10 Stunden später….

Der Nachteil der hinteren Reihe holte uns jetzt voll ein. Beim Einreisen nach SA waren wir fast die letzten aus unserem Flieger, und als wir endlich durch waren, stand unser Gepäck auch schon ziemlich einsam neben dem Gepäckband. Aber alles da, sehr schön.

Telefonkarte besorgen, Geld am Automaten ziehen und noch etwas Reiseproviant für die erste Etappe vor dem Großeinkauf besorgen. Dann los zum Hertz-Schalter und Auto abholen. Leider hatten wir vergessen das Permit für Swaziland im Voraus zu beantragen, daher mussten wir noch etwas warten bevor wir unseren Wagen in Empfang nehmen konnten.

Unser bronze-farbener Kea-Sportage stand wunderbar blitzend bereit, dies war das letzte mal, dass wir ihn in diesem Farbton und so sauber sahen 😄

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Unser erstes Etappenziel auf dem Weg zum Golden Gate Park war Bethlehem (ca. 250 km südlich von Jo’burg), von Casimodo als Einkaufsstopp empfohlen. Im wirklich gut sortierten Pick’n Pay arbeiteten wir unsere Einkaufsliste ab. Von der Kühlbox bis zum Straussenfilet gab es alles was das Selbstversorgerherz so benötigt. Nur die Sundownerdrinks mussten wir uns nebenan besorgen. Auch der Tipp aus dem Forum mit den Tetrapacks als Kühlakkus hat sich als genial erwiesen, super Platzsparend und genau passend. Danke.

So langsam waren wir dann aber auch wirklich platt und waren froh dass wir den Golden Gate Park erreichten. Mit unserer Sanpark-Wildcard kurz eingecheckt und dann noch das kurze Stück zum Highland Mountain Retreat, unserer ersten Unterkunft gefahren.

Die Unterkunft ein Traum, herrlich gelegen und großzügig eingerichtet. Ein Ort, um im Urlaub anzukommen. Kein Trubel, keine Hektik und eine tolle Aussicht.

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Nach dem langen Tag gab es dann nur noch ein schnelles und kaltes Abendessen

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und dann ab ins Bett. Herrlich sich wieder richtig ausstrecken zu können und mit dem Geheul der Schakale im Hintergrund einzuschlafen.

Morgen geht es dann mit den ersten Tiersichtungen los, ich finde es immer spannend darauf zu tippen was man als Erstes sieht (ausser Rinder und Esel, die zählen nicht).

Bis dann und hoffentlich bleibt Ihr mir noch etwas treu.

Sonntägliche Grüße

Tom
Teil 315. Okt. 2013
Hallo jetzt geht es weiter, noch vor dem Fussball 😄

Nach dieser völlig entspannten Nacht waren wir pünktlich zum Sonnenaufgang wach und packten unser Auto um nach Ithala zu fahren. Leider konnten wir die Schönheit des Parkes gar nicht richtig geniessen, aber unsere ersten Tiersichtungen dieser Reise hatten wir trotzdem noch.

Der Gewinner der ersten Sichtung war dann, für uns völlig unerwartet,
„Trommelwirbel“

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dieser Blessbock, zwar nur von hinten und auf der Flucht aber er zählt.

Ebenfalls auf dem Podium für die ersten Sichtungen standen ein über uns kreisender Geier

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und, zu meiner Freude, auch noch Zebras.

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Der Golden Gate Park ist landschaftlich ein ganz toller Park, den wir leider nur zur Durchreise genutzt ,aber auf jeden Fall für einen weiteren Besuch vorgemerkt, haben.

Die weitere Fahrt in Richtung Ithala war ganz entspannt. Potholes, Linksverkehr, Fußgänger auf der Strasse und Schulkinder in Ihren schönen Uniformen, begleiteten uns auf dem Weg.

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Gegen 15:00 Uhr erreichten wir dann Ithala. Der Grund für den Einbau von Ithala in unsere Route war eigentlich die Begeisterung für das Thalu Bushcamp was wir immer wieder hörten. Uns war klar, da müssen wir auch hin.

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Das Einchecken für Thalu erfolgt im Ntshondwe Resort. Bei der Frage für die Schlüssel für Thalu wurden wir nur mit großen Augen angeschaut, „Schlüssel braucht man da keine, da kommt sonst niemand vorbei“, diese Aussage fanden wir schon mal klasse, da wir so einsame Camps lieben, je einsamer desto besser. Dann gab es noch den „Tipp“, dass wir mit unserem 2x4 auch die 4x4 Abkürzung zum Bush camp nehmen könnten (Zitat: „that works“). Wir dachten: „Mal schauen wie die Lage vor Ort aussieht und wie weit wir mit unserem Brownie kommen“.

Unterwegs begegneten uns dann auch die ersten Bewohner des Parks.


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Teil 415. Okt. 2013
Fortsetzung ...

Und zur großen Freude von Birgitta (falls ich Sie noch nicht vorgestellt habe: Meine bessere Hälfte) auch die ersten Giraffen (inkl. deren persönlichem Reinigungspersonal).

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Dann kam der Shortcut zu Thalu,

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wir schauten uns fragend an, dann schauten wir die Abzweigung an und „no risk - no fun“, los gings. Alles halb so wild, ziemlich steil aber gut befestigt und verhältnismäßig gut zu befahren.
Dieser Shortcut sollte noch zu unserem persönlichen Highlight von Ithala werden (aber alles schön der Reihe nach).

Das Thalu Bush Camp:
Herrlich einsam (wie versprochen) und wunderbar am Fluss gelegen. Zum Glück kein elektrischer Strom (passt absolut nicht hierher), alles wird mit Gas betrieben und man fühlt sich gleich richtig gut.

Unterkunft:
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Frühstücks- und Grillplatz:
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Dusche:
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Besucher:
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Den Abend verbrachten wir herrlich entspannt in unserem Bushcamp und freuten uns über den genialen Sternenhimmel des südlichen Afrikas. Keine Lichtquelle störte uns bei der Betrachtung der Milchstrasse, des Kreuz des Süden, …. Einfach Herrlich.

Morgen geht es dann weiter mit unseren Ithala Gamedrives.

Schönen Abend

Tom
Teil 516. Okt. 2013
Hallo, wie versprochen geht es jetzt mit Ithala weiter.

Der Gamedrive am nächsten Morgen bescherte uns dann diese Gesellen, nicht wirklich ergiebig, aber immerhin.

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Buschgiraffe 😗 :

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Unterwegs dann noch eine Mini-Strassenblockade 😮 , es gibt wohl doch ein paar Elefanten in Ithala, vielleicht haben wir ja das Glück und sehen die grauen Riesen
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Da wir ja an unserem lauschigen Plätzchen frühstücken wollten, nahmen wir dann wieder den Shortcut nach Thalu. Mitten auf dem Steilstück dann das abrupte Kommando „Stopp, schau mal da drüben“. So sehr ich meine Augen auch anstrengte, ich konnte beim besten Willen nichts erkennen, aber wozu gibt es Ferngläser. Und tatsächlich, am gegenüberliegenden Hang waren die Ithala – Elefanten.

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Weit weg, aber umso genauer wir schauten, umso mehr entdeckten wir. SUPER, wir verfolgten die Riesen eine ganze Weile und überlegten uns ob die Kollegen vielleicht zum Trinken an „unseren“ Fluss kommen wollten, wäre doch super, Elefanten zum Frühstück (und gaaaaanz für uns alleine).

Irgendwann verlangte mein Magen lauthals nach Frühstück und wir fuhren das letzte Stück zurück zum Camp

Lecker Frühstück (aber leider doch keine Elis).
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Dann präparierten wir unseren Bohnensack, der zum Maissack mutierte und genossen die Ruhe.
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Maissack im Einsatz:

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Fortsetzung folgt ......
Teil 616. Okt. 2013
Der Nachmittags-Drive:

Da der Park aus 2 Regionen bestand, wollten wir heute Nachmittag den anderen Teil anfahren, also Shortcut diesmal andersrum (bergauf) und ab in den anderen Parkteil.

Unterwegs :

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Erwähnenswert ist da eine erneute Strassenblockade die diesmal von Birgitta aus dem Weg geräumt werden sollte. Mitten in der Arbeit dann ein undefinierbares Geräusch, kurze Panik und Rückzug zum Auto. Ich: „Hast Du Halluzinationen?“, die Antwort könnt Ihr Euch denken 😄

Dann sahen wir einen grauen Schemen durchs Gebüsch laufen, ziemlich groß aber nicht genau erkennbar. Wir umfuhren die Blockade und starrten angestrengt ins Gebüsch. Tatsächlich tauchten dann 2 Büffel auf, doch keine Halluzinationen.

Noch ein Abstecher zu einem sehr schönen Picknickplatz, wo wir aber nicht stören wollten.

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Zurück ging es wieder über dieselbe Strecke, also Abzweigung Shortcut zum Camp. Plötzlich legte ich eine Vollbremsung hin (so gut das eben auf diesem Stück ging). Standen da doch nicht direkt neben unserer Piste die Elis vom Morgendrive. 2 Jungtiere und 3 Mamas, Sie schauten uns etwas irritiert an und die Mamas positionierten sich vor die Kleinen. Was nun, rückwärts die Piste hoch, nee ging nicht, außerdem kam von der anderen Seite schon Elefantennachschub. Augen zu und durch, bevor die Elis wußten was ich mache war ich schon vorbei. Na gut, begleitet von empörten Trompeten der Mamas und tiefem Schnauben auf der Beifahrerseite. In sicherer Entfernung stoppten wir und konnten in aller Ruhe die Gesellen beobachten. Einfach herrlich wenn man den Tieren so nah sein kann.

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Wir blieben solange bis es anfing zu dämmern und fuhren dann zurück zum Camp. Abendessen und ein paar Versuche mit Lightpainting rundeten den Tag ab.

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P.S. Hilfe, wie kann ich eigentlich mehr wie 8 Bilder pro Beitrag hochladen ?
Teil 717. Okt. 2013
Heute geht es weiter in das Nselweni Bush Camp in den iMfolozi Teil des Hluhluwe-iMfolozi Parks.
Die Fahrt war ziemlich mühsam, da es kalt, nass und neblig (wie bei uns an den übelsten Herbsttagen) war. So kamen wir erst gegen 15:00 Uhr im Park an.

Mit unserer Wildcard hatten wir beim Gate keinerlei Probleme und wurden wie gewohnt freundlich empfangen (obwohl es ja ein KZN Park ist, und es ja leider auch schon andere Erfahrungen hier im Forum gab).

Das Nselweni Bushcamp, unsere Heimat für die nächsten beiden Tage, liegt etwas abseits des eigentlichen Parks und hat den Nachteil, dass die An- und Abfahrt bei Gamedrives jeweils gut eine halbe Stunde dauert, daher würden wir das Camp nicht mehr buchen. Die Unterkünfte selber sind ziemlich neu und sehr gut eingerichtet, hat aber nichts mehr mit einem Bushcamp ähnlich zu Thalu zu tun 🙁

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Für uns hat sich die Anfahrt aber trotzdem gelohnt und zwar wegen diesem Kerl.

vermutlich ein African Paradise Flycatcher
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Für uns das bisher erste und einzige Mal, dass wir einem Paradiesvogel begegnet sind. Die Flugbewegungen mit dem langen Schwanz sind schon gewöhnungsbedürftig. Leider gibt es keine Bilder vom Flug oder aus einer etwas besseren Perspektive, er wollte sich nie so ins rechte Licht setzten lassen, Schade.

Auch noch dieser kleine Greifvogel begegnete uns auf dem Weg ins Camp.

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Da es schon spät am Nachmittag war, setzten wir uns auf die Aussichtsterasse des Camps und schauten auf den nahen Fluss hinunter. Leider gab es nichts zu entdecken, aber mit einer Tasse Kaffee und einem Brownie war es herrlich entspannend nach so einem Fahrtag. Ziemlich früh warfen wir dann unseren Grill an und freuten uns auf die Boerewurst. Mittlerweile fing es ganz schön ungemütlich an zu donnern und zu blitzen, und ein ziemliches Unwetter zog auf. Unsere Wurst war gerade fertig da fing es dann auch schon an zu schütten, unsere Nachbarn hatten nicht so viel Glück und deren Fleisch wurde geduscht. Wir waren echt froh bei dem Wetter nicht im Dachzelt ausharren zu müssen, sondern ein festes Dach über den Köpfen zu haben. So konnten wir ganz beruhigt einschlafen. Ein spätes Löwengebrüll irgendwo in der Nähe vervollständigte unser Glück.

Nächster Tag: Gamedrive im Park

Da der Park bekannt ist für seine Nashornpopulation, hofften auch wir darauf diese friedlichen Tiere zu sehen. Und tatsächlich, die erste Sichtung an diesem Tag war dieser Bursche.


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Begleitet von einem (seinem ?) Madenhacker.

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Als nächstes begegneten uns diese „strammen Waden“

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Und das dazugehörige Tier.
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Die Giraffe reihte sich ganz ordentlich in den Verkehr ein und ließ sich auch nicht weiter stören.

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Danach schauten wir glücklicherweise im nächsten Hide vorbei und wurden mit diesen Bildern belohnt.

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Diese kleine Schildkröte im Wasserloch brauchte die Löwen nicht zu fürchten.

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Irgendwann mussten wir uns dann doch losreißen, der Park hatte ja noch mehr zu bieten.

Unterwegs dann immer wieder Nashörner an und auf der Straße.

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Hoffentlich wird diese kleine Schildkröte von den großen Kerlen nicht plattgemacht. Die Straßenquerung überstand sie zumindest schadlos.

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Wer kann schon von sich behaupten, dass er die Big Five auf einem Foto hat (ohne Fotomontage) ? Wir können es. 😄

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Auch Einhörner gibt es hier im Park.
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Dann kam die erste große Vogelsession.

Erst noch die größeren Vertreter der Gattung Vogel:

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Und dann diese gefiederten Freunde.

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Und dann noch dieser wunderbare white fronted Bee-Eater

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Und zum Abschluss nochmal ein Madenhacker auf Impala.
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Auf dem Rückweg zum Camp sahen wir dann noch dieses „Langhals“- Impala 😕

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und diese Nashornfamilie (Baby beim Säugen).

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Da wir schon etwas spät dran waren, blieb keine Zeit mehr für weitere Fotostopps. Mit „Vollgas“ ging es zurück ins Camp, schließlich wollten wir die Gate-Zeiten einhalten.

Die zweite Nacht im Camp war dann deutlich ruhiger, leider auch ohne Löwengebrüll.

Morgen geht es dann in den Hluhluwe-Teil des Parks.
Teil 818. Okt. 2013
Wie versprochen kommt jetzt der Abstecher in den Hluhluwe-Teil des Parks.


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Aber irgendwie ist mir von der Anfahrt zur heutigen Unterkunft nicht viel in Erinnerung geblieben, auch unser Reisetagebuch gibt nicht so viel her 🙁

Dann bleibt es bei ein paar Bildern.


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Wiedehopf:
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Meine Lieblinge:

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Dann noch ein Hammerkopf:

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und unser erstes Nyala:
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Wir waren dann auch schon so gegen 13:00 Uhr im Hiltop und genossen die schöne Aussichtsterrasse des Hotels. Endlich gab es auch mal ein „ordentliches“ Mittagessen, ansonsten gab es bei uns mittags meistens nur ein paar Kekse o.ä. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen sortierten wir uns mal wieder neu und machten uns dann auf zu einem kleinen Nachmittagsgamedrive.

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Die Routenwahl war nicht so schlecht und wir wurden mit Rhino-Mama mit Nachwuchs belohnt. Da wir völlig alleine mit den Beiden waren, konnten wir die Situation so richtig genießen.

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Ansonsten war die Runde nicht so ergiebig und wir kehrten mit dem Sonnenuntergang zum Hotel zurück.

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Teil 918. Okt. 2013
Fahrtag von Hluhluwe zu Buckler: „Swasiland oder Nicht-Swasiland, das ist hier die Frage?“

Diese Frage hatte uns im Vorfeld doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Wir hatten so viel unterschiedliches über die Grenzübergänge gehört, dass wir ernsthaft überlegten den fast 300 km Umweg außen rum in Kauf zu nehmen.

Zum Abschied von Hluhluwe gab es dann nochmals ein paar Rhinos
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und Perlhühner

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Die Umstellung von Gamedrive-Geschwindigkeit auf Reise-Geschwindigkeit, außerhalb des Parks, fiel uns richtig schwer. Aber schließlich wollten wir ja heute noch im Bucklers ankommen, also „schwing die Hufe Brownie“.

Kurz darauf kamen wir dann auch schon an die Grenze. Der erste Eindruck auf SA Seite war erst mal sehr positiv. Nichts los und alles ordentlich. Wir bekamen einen Laufzettel in die Hand gedrückt und gingen damit zur Emigration. Dort wurde der Zettel abgestempelt und wir wurden noch nach iPhone, iPad oder ähnliches gefragt. Ich weiß auch nicht was uns geritten hat, aber irgendwie dachten wir, wir müssten unser Netbook angeben. Gravierender FEHLER !! Die Dokumentation unserer Netbooks dauerte dann doch ca. 10 Minuten. Danach holten wir uns noch einen weiteren Stempel ab und schon waren wir ausgereist.
Weiter ging es zur Immigration von Swasiland. Das Ganze wurde in einem kleinen Häuschen abgehandelt. Alle sehr freundlich. Auch dort waren wir alleine und das Prozedere dauerte keine 5 Minuten. Dann noch 50 Rand Straßennutzungsgebühr am anderen Schalter bezahlt und schon waren wir durch. Alles in allem keine 30 Minuten (davon min. 10 Minuten selbst verschuldet). Kein Mensch wollte unsere Fahrzeugpapiere sehen, auch nicht schlecht.

Die nächste Frage die uns beschäftigte waren dann die Straßenverhältnisse. Erwarten uns 300 km Gravel und Pothole-Piste oder was?

Weit gefehlt, wir starteten auf gutem Teer und konnten ganz entspannt fahren.

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Es ging vorbei an riesigen Zuckerrohrplantagen und der dazugehörigen Industrie.

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Swasiland machte auf uns einen echt guten Eindruck. Die Straßen blieben durchweg auf diesem Niveau, mein Gott hätten wir uns geärgert wenn wir nicht diese Route genommen hätten.

Nach ca. 4 h Fahrzeit waren wir dann schon wieder am anderen Grenzübergang. Auch dort war nicht viel los und die Abwicklung sehr einfach und schnell. In knapp 20 Minuten war alles erledigt und wir waren wieder in Südafrika.

Kurz darauf checkten wir dann in Bucklers Africa ein. Auch eine Forumsempfehlung, und wie so oft eine echt gute Empfehlung. Die Lage direkt am Crocodile River einfach perfekt. Obwohl wir vom langen Fahrtag etwas kaputt waren, fühlten wir uns gleich wohl. Wir relaxten auf den Liegen mit Blick auf den Fluss und das gegenüberliegende Ufer. Herrlich.


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Auf Empfehlung des Hauses gingen wir dann noch in die benachbarte Lodge zum Essen was sehr preiswert und auch lecker war. Zurück im Bucklers, fielen wir müde ins Bett.
O.k. vorher mussten wir noch eine kleine Schlange aus unserem Zimmer entfernen, aber bewaffnet mit Topf, Handtuch und Brotmesser gelang auch das.

Als kleines Dankeschön an alle Mitreisenden, die auch die letzten 2 etwas langweiligeren Tage dabei waren, gibt es schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Mashatu 😉 .


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Auch Hyänen können ganz hübsch sein, vor allem mit Nachwuchs:

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Und meine neuen Lieblinge 😘

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Blue waxbill aus dem Hide heraus:

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Schönes Wochenende.

Tom
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