Hallo!
Im Januar 2013 habe ich meinen Flug gebucht - und danach (und auch davor schon) Stunden um Stunden hier im Forum verbracht und Reiseberichte verschlungen. Auch wenn ich, da ich keine Selbstfahrer-Tour gemacht habe, keine konkreten Tipps brauchte, war es einfach faszinierend und die Vorfreude stieg bei jedem neuen Post den ich hier entdeckte. Zudem gaben die allgemeinen Infos einen guten Eindruck auf was ich mich da eingelassen hatte und worauf ich achten sollte. Wahnsinnig tolle Fotos steigerten mein Reisefieber. Daher soll es nun losgehen mit meinem Reisebericht. Ich hoffe ihr mögt ihn lesen und er ist, trotz "anderer" Reise, trotzdem interessant und vielleicht ja auch hilfreich für andere Alleinreisende.
Nun aber los!
1. Prolog
Allein nach Afrika - warum denn das?
Reisefreudig war ich schon immer. Da ich Single bin, steht schon mal kein Partner zur Verfügung, der mitkommt. Nicht weiter schlimm, doch für die Idee von Afrika konnte ich auch niemanden meiner Freunde und Bekannten begeistern. Zu weit, zu teuer, zu heiß. Und warum ich dahin wollte? Keine Ahnung, vielleicht habe ich als Kind zuviel "Serengeti darf nicht sterben" gesehen. Jedenfall habe ich Dokus über Afrika immer verschlungen, und immer gesagt: ich fahr da mal hin. Dank festem Job ist es in den letzten Jahren möglich gewesen, mir einige Reiseträume zu erfüllen. Und nachdem ich allein nach Island gefahren bin, war klar: Dann fahre ich eben auch allein nach Afrika. Warum niemand mitkommen wollte, hatte aber noch einen speziellen Grund: Als begeisterte Reiterin verknüpfe ich Reisen gern mit Pferden. Und schwupps, war klar: Ich will Giraffen sehen - vom Pferderücken aus. Bei einem auf Reiterreisen spezialisierten Veranstalter habe ich dann einen Trail-Ritt in Namibia gefunden. Eine Reit-Safari in Botswana ist leider unerschwinglich. Und nachdem ich mich dafür entschieden hatte (bereits vor einem Jahr), war klar: Wenn ich schon da runterfliege (und das ist ja auch nicht gerade günstig), will ich noch mehr sehen. So begann meine Zeit im Internet, wo ich mich informierte (auch hier), mir schließlich einen Safari-Anbieter suchte, der das im Programm hatte was ich unbedingt noch sehen wollte und dessen Termine zeitlich zum Ritt passten. Der Flug war auch fix gebucht - und im Januar 2013 war "meine" persönliche Afrika-Traumreise fix und fertig gebucht. Mir blieb nur noch ganz viel Zeit der Vorfreude, mehr als genug Zeit, mir über Ausrüstung und Klamotten Gedanken zu machen und Dinge zu besorgen. Ach ja, und dann gab es einen Schock-Moment: Air Namibia war plötzlich in den "Schlagzeilen", zumindest hier im Forum. Flüge wurden gestrichen, Zwischenlandungen in Angola (wo ich nicht hin wollte), eingelegt. Ich geriet in Panik, recherchierte stundenlang nach den neuesten Infos, registrierte mich hier. Irgendwann dachte ich dann "ok, du fliegst erst Ende August. Bis dahin..." Und ja, bis dahin hatte sich alles normalisiert. Da ich leider auch unter Flugangst leide, war ich ganz froh, dass es noch die alten Maschinen war, weil - so meine Logik - die Piloten diese Dinger wenigsten gut kennen und nicht mit neuer Technik konfrontiert sind (der Absturz in San Francisco kurz vorher war da nämlich noch sehr präsent bei mir 🙁 )
Und damit ihr wisst, bei wem ihr da mitfahrt (aber Achtung, ich bin zwar allein gestartet, habe dann aber wunderbare Begleitung bekommen, könnte also eng werden), hier schon mal ein Foto von mir - in voller Safari-Montur (aufgenommen beim Drive auf Naa'nkuse, dazu später mehr) .
Liebe Grüße, Uta
Im Januar 2013 habe ich meinen Flug gebucht - und danach (und auch davor schon) Stunden um Stunden hier im Forum verbracht und Reiseberichte verschlungen. Auch wenn ich, da ich keine Selbstfahrer-Tour gemacht habe, keine konkreten Tipps brauchte, war es einfach faszinierend und die Vorfreude stieg bei jedem neuen Post den ich hier entdeckte. Zudem gaben die allgemeinen Infos einen guten Eindruck auf was ich mich da eingelassen hatte und worauf ich achten sollte. Wahnsinnig tolle Fotos steigerten mein Reisefieber. Daher soll es nun losgehen mit meinem Reisebericht. Ich hoffe ihr mögt ihn lesen und er ist, trotz "anderer" Reise, trotzdem interessant und vielleicht ja auch hilfreich für andere Alleinreisende.
Nun aber los!
1. Prolog
Allein nach Afrika - warum denn das?
Reisefreudig war ich schon immer. Da ich Single bin, steht schon mal kein Partner zur Verfügung, der mitkommt. Nicht weiter schlimm, doch für die Idee von Afrika konnte ich auch niemanden meiner Freunde und Bekannten begeistern. Zu weit, zu teuer, zu heiß. Und warum ich dahin wollte? Keine Ahnung, vielleicht habe ich als Kind zuviel "Serengeti darf nicht sterben" gesehen. Jedenfall habe ich Dokus über Afrika immer verschlungen, und immer gesagt: ich fahr da mal hin. Dank festem Job ist es in den letzten Jahren möglich gewesen, mir einige Reiseträume zu erfüllen. Und nachdem ich allein nach Island gefahren bin, war klar: Dann fahre ich eben auch allein nach Afrika. Warum niemand mitkommen wollte, hatte aber noch einen speziellen Grund: Als begeisterte Reiterin verknüpfe ich Reisen gern mit Pferden. Und schwupps, war klar: Ich will Giraffen sehen - vom Pferderücken aus. Bei einem auf Reiterreisen spezialisierten Veranstalter habe ich dann einen Trail-Ritt in Namibia gefunden. Eine Reit-Safari in Botswana ist leider unerschwinglich. Und nachdem ich mich dafür entschieden hatte (bereits vor einem Jahr), war klar: Wenn ich schon da runterfliege (und das ist ja auch nicht gerade günstig), will ich noch mehr sehen. So begann meine Zeit im Internet, wo ich mich informierte (auch hier), mir schließlich einen Safari-Anbieter suchte, der das im Programm hatte was ich unbedingt noch sehen wollte und dessen Termine zeitlich zum Ritt passten. Der Flug war auch fix gebucht - und im Januar 2013 war "meine" persönliche Afrika-Traumreise fix und fertig gebucht. Mir blieb nur noch ganz viel Zeit der Vorfreude, mehr als genug Zeit, mir über Ausrüstung und Klamotten Gedanken zu machen und Dinge zu besorgen. Ach ja, und dann gab es einen Schock-Moment: Air Namibia war plötzlich in den "Schlagzeilen", zumindest hier im Forum. Flüge wurden gestrichen, Zwischenlandungen in Angola (wo ich nicht hin wollte), eingelegt. Ich geriet in Panik, recherchierte stundenlang nach den neuesten Infos, registrierte mich hier. Irgendwann dachte ich dann "ok, du fliegst erst Ende August. Bis dahin..." Und ja, bis dahin hatte sich alles normalisiert. Da ich leider auch unter Flugangst leide, war ich ganz froh, dass es noch die alten Maschinen war, weil - so meine Logik - die Piloten diese Dinger wenigsten gut kennen und nicht mit neuer Technik konfrontiert sind (der Absturz in San Francisco kurz vorher war da nämlich noch sehr präsent bei mir 🙁 )
Und damit ihr wisst, bei wem ihr da mitfahrt (aber Achtung, ich bin zwar allein gestartet, habe dann aber wunderbare Begleitung bekommen, könnte also eng werden), hier schon mal ein Foto von mir - in voller Safari-Montur (aufgenommen beim Drive auf Naa'nkuse, dazu später mehr) .
















































































































