Route im Dez. 2013 so machbar?

5 Antworten · 1'251 Aufrufe · gestartet 14. Sept. 2013 von Jura
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201214. Sept. 2013 · #1
Liebe FoMis,

bevor ich uns kurz vorstelle erst einmal ein herzliches Dankeschön an alle Forumsaktivisten für dieses informative, lebendige Forum. Seit 2010 schaue ich regelmäßig rein und habe als stiller Leser so manch schönen Abend mit den tollen Reiseberichten, Bildern und Infos verbracht.

Meine Frau (46) unsere zwei Jungs (15 und 6) und ich (Thomas 47) aus Norddeutschland (Rostock) werden im Dezember unsere erste Selbstfahrertour unternehmen und wären Euch für Hinweise und Tipps zu den angedachten, nachstehenden Reisevarianten sehr dankbar. Wir waren bereits 2010 und 2011 jeweils im Februar in Namibia in einem VW T5 mit einem tollen Guide (Floyd) von Africandesk, einer kleinen Reiseagentur aus Swakopmund, unterwegs und sind nachhaltig von Namibia begeistert. Dabei hat sich meine Frau auf Grund diverser Nachrichten bedingter Afrikaklischees (Krankheiten, Kriminalität usw.) am Anfang mit Händen und Füssen gegen eine Afrikareise "gewehrt" und ist nur mitgekommen, weil ich ihr versprochen hatte sofort zurückzufliegen, wenn es ihr nicht gefallen würde. Nach zwei Tagen Namibia, oh Wunder, hatte sich das Thema jedoch erledigt. Auf unserer ersten Reise 2010 haben wir die klassische Einsteigerroute absolviert (Omaruru, Waterberg, Etosha, Twyfelfontein, Swakopmund, Sossusvlei, Lake Onab). 2011 sind wir dann zu unserer zweiten Tour durchs südliche Namibia bis runter zum Fish River Canyon und zurück über Aus, dem Sossusvlei, Swakopmund und Omaruru zurück nach Windhook aufgebrochen. Nach einer Pause in 2012, der KIeine sollte unbedingt mal den Winter in den Bergen kennenlernen, geht's im Dezember endlich wieder auf nach Namibia. Die Flüge sind gebucht. Am 14.12.13 geht es mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhook und am 02.01.2014 wieder zurück. Diesmal würden wir uns gern den Norden ansehen, entweder den Kunene oder den Kavango und ein paar Tage auf einer Guestfarm mit Pferden verbringen. Ich habe folgende 3 Reiserouten angedacht.

Variante 1: Nord-West
Ort Unterkunftideen Tage
1. Windhook Hohe Warte oder Immanuel 2 / 3
2. Otavi Gabus Ranch 4 / 3
3. Rundu Hakusembe River Lodge oder Tambutti Lodge 2
4. Divundu Riverdance Lodge oder Divava Okavango Lodge 3
5. Etosha Ost Namutoni oder Halali 1
6. Etosha West Camp Dolomite 3
7. Swakopmund Pension Rapmund 3
18


Variante 2: Nord-Ost
Ort Unterkunftideen Tage
1. Windhook Hohe Warte oder Immanuel 2 / 3
2. Outjo /Kamanjab Omburo-Ost oder Matunda 4 / 3
3. Ruacana Kunene River Lodge 3
4. Epupa Epupa Camp oder Epupa Lodge 3
5. Etosha West Camp Dolomite 3
7. Swakopmund Pension Rapmund 3
18


Variante 3:
Ort Unterkunftideen Tage
1. Windhook Hohe Warte oder Immanuel 2 / 3
2. Otavi Gabus Ranch 4 / 3
3. Etosha Ost Halali 1
4. Etosha West Camp Dolomite 3
5. Ruacana Kunene River Lodge 3
6. Palmwaag Palmwaag Lodge 2
7. Swakopmund Pension Rapmund 3
18

Ein unbedingtes Muss unserer Reise sind die 3 Tage Swakopmund am Ende und der Aufenthalt von 4 oder 3 Tagen auf einer Guestfarm mit Reitmöglichkeit. Alles andere ist flexibel, wobei wir natürlich gern uns den Kavango oder den Kunene anschauen würden, wenn die Jahreszeit es zu lässt.

Da ich die Gegend nördlich von Etosha noch nicht kenne und auch keine Vorstellungen von den Auswirkungen der Regenzeit im Dezember in diesem Gebiet habe, habe ich folgende Fragen.

1. Sind im Dezember, zum Beginn der Regenzeit die Lodges am Kavango oder Kunene in der Regel noch in "Ordnung" oder ist um diese Jahreszeit bereits generell mit Überschwemmungen zu rechnen?
2. Beim Mietwagen auf jeden Fall 4x4 oder um diese Jahreszeit noch nicht erforderlich?
3. Ist die Strecke vom Camp Dolomite bis Swakopmund in einem Rutsch realistisch? Gern auch Anmerkungen zu den anderen Entfernungen, wenn diese zu groß erscheinen oder völlig unrealistisch sein sollten.

Schon mal ein herzliches Dankeschön für Eure Empfehlungen und Hinweise.

Thomas
271 Beiträge · seit 201014. Sept. 2013 · #2
Hallo Thomas,
Ich finde die erste vorgeschlagene Tour am Besten. Als Alternative zu 2 könntet Ihr noch die Kambaku Lodge in Betracht ziehen. Dort kann man sehr gut reiten.
Ich würde allerdings die Stationen 3 und 4 tauschen wegen der Entfernungen.
Hakusembe hat ein sehr schönes Familienhaus und man kann zu Fuss noch zum Living Museum laufen, was sehr interessant ist.
Bei Divundu kann ich noch die Nunda Lodge als Alternative empfehlen.
Anstatt Namutoni oder Halali würde ich Onguma buchen. Der Weg von Onguma zum Dolomite ist machbar an einem Tag
Die Entfernung vom Dolomite Camp bis nach Swakopmund erscheint mir sehr groß. Schau Dir nochmal alles bei Google
Earth an und zeichne Dir die Routen ein...
Viele Grüße,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
4'141 Beiträge · seit 200914. Sept. 2013 · #3
Hallo Jura,
erst mal willkommen im Forum.
Zunächst hast du dir eine Reisezeit ausgesucht, in der es sehr heiß ist. Dann ist die Zeit über Weihnachten natürlich auch Ferienzeit im südlichen Afrika. Das heißt, dass in Swakopmund oft alles überlaufen ist. Hast du dich da schon um das Quartier gekümmert? Ähnliches gilt für die Etoscha. Hast du schon Dolomite gebucht? Wenn nein, so würde ich das schnellstens versuchen.
Dann würde ich die Strecke vom Osten der Etoscha (Halali oder Namutoni bis Dolomite nicht an einem Tag fahren. Da hast du kaum Zeit länger mal stehen zu bleiben. Ich würde auf jeden Fall eine Zwischenübernachtung in Okaukuejo einlegen. Da ihr mit Kindern unterwegs seid, sind diese sicher mehr an Tierbeobachtungen denn an Stille interessiert. Das spricht in der Etoscha mehr für Okaukuejo anstatt für Dolomite. Wenn ihr dort nämlich nicht das Chalet Nr. 13 bekommt, habt ihr keinen Blick aufs Wasserloch und könnt euch dort auch nirgends hinsetzen, um Tiere zu beobachten. Außerdem ist der Pool (Hitze!) in Okaukuejo wesentlich größer, was euch die Kinder danken werden.
Ich würde auch Variante 1 wählen, da seid ihr, was eventuelle Regenfälle betrrifft, was in dieser Zeit wohl aber kaum ein größeres Problem sein dürfte, auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Hakusembe ist schön. Bei Divundu wäre die Nunda Lodge eine Alternative.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
6'152 Beiträge · seit 200614. Sept. 2013 · #4
hallo Jura,
herzlich willkommen bei uns im Forum.
Alle 3 Varianten sind o.k.
Als erstes würde ich aber die Unterkünfte anfragen, ob über die Weihnachtszeit
offen ist - denn in dieser Zeit haben einige geschlossen, insbesondere Gäste-
farmen.
Ich würde zu Variante 3 mit einigen Änderungen tendieren:
Onjala Lodge 75 km von Windhuk www.onjala.com
oder als Einstieg Okapuka Ranch -- da haben die Kinder gleich Tiere
Gabus Ranch für Kinder und Erwachsene super - tolle Gamedrives, super
Essen -- frag nach ob offen ist.
Ok aukuejo
Dolomit Camp
entweder Kunene River Lodge alternativ Kapikafalls www.kapikafalls.vom
Palmwag von da dann an der Küste entlang nach Swakop ist zwar ein langer
Fahrtag aber machbar , da gut zu fahren.
Schau Dir mal die Unterkunft The Space in Swakopmund an- die haben
riesengrosse Familienzimmer www.thealternativespace.com
Denke frage einfach mal einige Unterkünfte an - ob geöffnet ist, das sollte schnell erfolgen - damit Du auch buchen kannst.
Viel Spass und Erfolg wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2013
5'538 Beiträge · seit 200814. Sept. 2013 · #5
Hallo Thomas,

herzlich willkommen auch von mir. Ich finde Tour 3 landschaftlich am schönsten. Von den Tiersichtungen her würde ich aber Variante 1 nehmen, denn ich denke, dass Ihr um die von Euch geplante Jahreszeit zumindest Elefanten eher im Caprivi sehen werdet. Wie bereits vorgeschlagen, würde auch ich die Stationen 3 und 4 drehen und außerdem würde ich in der Etoscha 1 Nacht Namutoni, 1 Nacht Okaukuejo und 2 Nächte Dolomite Camp einplanen.

Vom Dolomite Camp nach Swakopmund ist ein langer Fahrtag. Wenn Ihr über Kamanjab, Outjo, Omaruru und Karibib fahrt, aber kein Problem, da (fast) alles asphaltiert ist. Ansonsten müsst Ihr Euch schnellstens um die Unterkünfte in Swakop bemühen, denn gerade über den Jahreswechsel ist dort viel los. Wenn es bei Rapmund nicht mehr klappt, würde ich es mal bei Sophia Dale versuchen. Da seid Ihr auch nicht weit weg vom Reiterhof.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter14 Beiträge · seit 201218. Sept. 2013 · #6
Hallo Marcus, Burschi, Hanne und Gerd,

vielen Dank für Eure Anregungen, die mir eine gute Hilfe für die Planung sind und mir vor allen Dingen ein gutes Gefühl für die Tour geben. Euren Rat die Stationen 3 und 4 zu tauschen habe ich bereits umgesetzt und die vom Marcus empfohlene Nuanda lodge ist bereits gebucht. Eine Antwort von Hakusembe steht noch aus. Auch Eure Hinweise bezüglich Etosha erscheinen mir plausibel, so dass wir uns bei dieser Tour auf den östlichen Teil (Onguma oder Mushara) sowie Okaukuejo mit jeweils 2 Tagen beschränken. Da haben wir mehr Zeit und die Fahrt von Okaukuejo nach Swakop erscheint mir zudem kürzer zu sein als vom Dlomite Camp aus. Den Nordwesten mit Dolomite Camp und Kunene werden wir uns für ein andere Tour aufheben. Aktuell ist der Planungsstand wie folgt.

1 . 3 Tage Guestfarm Raum Windhook ; Anfragen laufen noch
2. 3 Tage Otavi; Gabus Ranch Anfrage noch offen
3. 3 Tage Divundu; Nuanda River Lodge
4. 2 Tage Rundu; Hakusembe River Lodge Anfrage noch offen
5. 2 Tage Onguma oder Mushara Anfrage noch offen
6. 2 Tage Okaukuejo
7. 3 Tage Swakopmund Pension Rapmund


Das Ganze scheint mir jetzt etwas runder und von den einzelnen Fahrzeiten etwas ausgeglichener zu sein. Mal schauen was die Anfragen ergeben und am Ende rauskommt.

Gruß Thomas