...nun auch wir.., Fragen zu D Pads

10 Antworten · 2’938 Aufrufe · gestartet 14. Juli 2013 von Mopane
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Themenstarter370 Beiträge · seit 201014. Juli 2013 ·
...nein, keine Angst, wir wollen unseren Senf nicht auch noch zu Themen wie „Sicherheit in Namibia“, „Malariaprophylaxe“, Preisentwicklung in Namibia“ (naja, vielleicht doch) oder „internationaler Führerschein“ dazugeben – vielmehr wollen wir nun endlich unsere erste Selbstfahrertour in Namibia in Angriff nehmen.

Da wir beide unheilbare Technikautisten sind, waren bisher die Bedenken hinsichtlich einer Selbstfahrertour zur groß – was ist, wenn in der größten Einsamkeit das Auto den Geist aufgibt, und wir nicht nicht einmal merken, dass sich nur ein blöder Kontakt gelockert hat? 😊 Nun hat sich zwar am Autismus nichts geändert – unheilbar eben, aber einige Bedenken sind über Bord geflogen.

Seit 2009 sind wir in unterschiedlicher „Konstellation“ – zunächst als Hummeldumm, dann in Kleinstgruppen mit privatem guide oder auch Frau Mopane alleine mit guide, da sich Herr Mopane dummerweise einen Lateinamerikavirus eingefangen hat, mindestens einmal pro Jahr in Namibia unterwegs gewesen. Frau Mopane ist also die treibende Kraft, da eine nur kurze Stippvisite in Namibia vor einigen Jahren völlig unerwartet und hinterrücks den Virus ausgelöst hat – nie hätte ich gedacht, von endlosem Fast-Nichts so überwältigt zu werden.
Herr Mopane mosert zwar noch, dass man für das Geld unserer geplanten Tour einen mehrmonatigen Lateinamerikaaufenthalt finanzieren könnte – womit er leider Recht hat - aber im Grunde haben ihn Planungsfieber und Vorfreude auch gepackt – besonders seitdem die T4A Software auf dem Garmin funktioniert, die wir zwar für unsere Tour gar nicht brauchen, die aber viel Spaß bringt. 😛

Nun soll es also die erste Selbstfahrertour werden, und man mag es kaum glauben – nicht nur für Namibiaerstreisende ist es aufregend, sich eine passende Tour zu stricken – wenn man schon mehrmals in Namibia war, ist es fast noch schwieriger, da man soviele selbstauferlegte Vorgaben zu beachten hat. Zunächst möchte man die Orte wiedersehen, die einem besonders gut gefallen haben – davon gibt es in Namibia reichlich. Dann möchte man die Regionen besuchen, die man noch nicht gesehen hat – auch davon gibt es noch etliche. Und dann möchte man auch Empfehlungen aus einigen der Wahnsinnsreiseberichte des Forums folgen – und das in 18 Tagen.

Obwohl wir schon einige Campingtouren in Namibia hinter uns haben, die uns auch in entlegenere Gebiete geführt haben und die einfach nur großartig waren, haben wir uns für eine Lodge/Gästefarmtour entschieden. Einerseits wollten wir auf unserer Erstlingstour nicht mit einem Ungetüm von Mietwagen unterwegs sein, andererseits hätten wir auf einer Campingtour gerne Mitfahrer gehabt, aber in unserem Verwandten/Bekanntenkreis gibt es leider keine weiteren Afrikabekloppten.

Wir haben uns eine entspannte Tour mit nicht zuviel Fahrerei vorgestellt, die auch Zeit zum Wandern, Entdecken und Genießen läßt – dem Forumsvorschlag folgend, möglichst zwei Übernachtungen pro Unterkunft zu planen.

Nach dieser langen Einleitung nun also zu unserer Tour – alles gebucht und bestätigt.
Als fahrbaren Untersatz haben wir uns für einen Suzuki Jimny von Asco entschieden, mit zweitem Reserverad, Reservekanister und Kühlbox. Der sieht sehr niedlich und handlich aus, wie ich finde.

Abflug 16.11.2013 mit SAA, Frankfurt-Johannesburg-Windhoek (fliegt an
dem Tag vielleicht noch ein Fomi?)

17.11. Ankunft Windhoek mit SAA, Übernachtung Pension Steiner

18.-20.11. Übernahme Mietwagen, Okomitundu Guestfarm. Wandern,
Relaxen

20.-22.-11. Swakopmund, Pension Secret Garden. Geplant ist die
ganztägige Sandwich Harbour Tour

22.-24.11. Brandberg White Lady Lodge. Evtl. Elefantentour

24.-26.11. Vingerklip Lodge. Wandern, Relaxen

28.-28.11. Dolomite Camp

28.-30.11. Okaukuejo, Bush Chalet

30.-1.12. Vreugde Guestfarm

1.-3.12. Otjikoko Guestfarm. Wandern, Relaxen

3.-4.12. Windhoek, Rückgabe Mietwagen, Pension Steiner

4.12. Rückflug

Das ist unsere entspannte, eigentlich unspektakuläre Tour – eine Mischung aus früheren positiven Erfahrungen und Highlights, tollen Forumsbeschreibungen, und geplanten Treffen mit Bekannten/Kollegen.

Wir wollen auf einzelnen Etappen noch ein paar Besichtigungen einbauen – z.B. haben wir den versteinerten Wald noch nicht gesehen – an diese Feinarbeit machen wir uns aber jetzt erst. Falls es aus dem Forum also noch Tipps gibt, werden diese gerne angenommen.

Wir haben zwar versucht, die einzelnen Fahrtdistanzen übersichtlich zu halten, bei einigen Strecken sind wir uns aber nicht ganz sicher, ob wir es mit dem kleinen Jimnytank auch immer bis zur nächsten Tankstelle schaffen. 😕

Wir sind gespannt auf eure Meinung zu unserer Tour, und wünschen euch einen schönen Sonntag.

Die Mopanes
zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2013
4’143 Beiträge · seit 200914. Juli 2013 ·
Hallo Mopanes,
zuerst einmal Glückwunsch, dass ihr euch zu einer Selbstfahrertour entschlossen habt. Auf den Strecken, die ihr fahrt braucht ihr keine Bedenken haben, tagelang ohne Begegnung bei einem Defekt liegen zu bleiben. Da kommen immer wieder Autos vorbei. Wenn ihr 100%ig sicher gehen wollt, dann könnt ihr euch beim Autovermieter ein SAT-Telefon mieten, mit dem ihr an allen Orten Verbindung habt, wenn euch das beruhigt.
Auch sind die Distanzen für den Jimny kein Problem. Da ihr sehr vorsichtig seid, glaube ich auch nicht, dass euch der Jimny Probleme macht, denn er ist bei hohen (!) Geschwindigkeiten auf Schotter nicht gut geeignet, wie mir mein Autovermieter beim letzten Mal mitgeteilt hat. Er hat mich daher kostenlos auf einen 4x4 Hlux upgegradet. Das wird schon seinen Grund gehabt haben.
Ansonsten ist eure Tour ja recht entspannt. Ich wünsche euch viel Spaß dabei.
Gruß:
Burschi
P.S. Tipp noch: Wenn ihr den Petrified Forest besucht, dann fahrt noch ein kurzes Stück weiter und besucht auch das Damara Living Museum in der Nähe von Twyfelfontein.
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
8’059 Beiträge · seit 200814. Juli 2013 ·
Hallo die Mopanes!

Welcome an Bord. Wie Burschi es schon erklärt hat braucht Ihr euch unterwegs echt keine Sorgen zu machen. 😎

Die Tour finde ich ganz in Ordnung. Ihr wird bestimmt den Urlaub geniessen. 🙂

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
4’450 Beiträge · seit 200814. Juli 2013 ·
Hallo Mopane,
Wie cool ist das denn. 🤩
Ihr werdet es nicht bereuen, wir haben auch einige Anläufe gebraucht.
Wunsche euch viel Spas und hoffentlich horen wir mal wie es war.

Liebe Grüße
Cecile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
5’538 Beiträge · seit 200814. Juli 2013 ·
Hallo und guten Morgen, liebe Mopanes,

eine wirklich schöne und entspannte Tour, die Ihr da macht. Glückwunsch auch von mir. Auf dem Weg von der Vingerklippe zum Dolomite Camp kommt Ihr ja durch Kamanjab. Wenn Ihr die direkte Route nehmt (C 35) habt Ihr viel Zeit, in der Kamanjab-Gegend eines der beiden Himbadörfer zu besuchen - ich kenne allerdings nur das auf der Farm Gelbingen - und da könnt Ihr dann mal gemäß Eurem Nickname ein leckeres Mahl mit Mopane-Würmern ausprobieren 😄

Oder Ihr fahrt den Weg von der Vingerklippe über den Grootberg ( c39-43-40). Der ist zwar sehr viel länger, aber eine traumhaft schöne Landschaft. Dann entfällt allerdings das leckere Mahl mit den Himbas.

Liebe Grüße und einen schönen Urlaub.
Gerd
723 Beiträge · seit 201114. Juli 2013 ·
Hallo Mopane,
das wird bestimmt ein schöner Urlaub. Ich glaube auch nicht, dass der Jimny Probleme machen wid. Wir waren 2011 mit dem Fahrzeug ( auch von Asco) unterwegs. Einfach zwei Regeln beachten:

-wenn Gravel dan max 80 km/h
-wenn Tankstelle dann Tanken (darauf achten, dass auch wirklich vollgetankt wird, nicht nur auf die Tankanzeige verlassen)

Das Damara Living Museum können auch wir sehr empfehlen!
Gruß Reinhard
Themenstarter370 Beiträge · seit 201014. Juli 2013 ·
Hallo liebe Fomis,
.
@ Burschi - vielen Dank für Deine ermunternden Worte und die Warnung vor zu hoher Geschwindigkeit mit dem Jimny. Wir haben das auch schon in einigen Reiseberichten so gelesen, und auch daher unsere Tour so entspannt gestaltet, dass wir in "jimnygerechter" Geschwindigkeit unterwegs sein können.
Das Damara-Museum in Twyfelfontein haben wir schon einmal besucht. Ich erinnere mich an eine nette Begebenheit dort - da eine der jungen Damaramütter für die Tanzvorführung gebraucht wurde, bekam ich kurzerhand ihren süßen nackten Fratz in die Arme gedrückt. Er hat mich dann mit seinen Kulleraugen und seinem fröhlichen Kichern völlig von der Tanzdarbietung abgelenkt. Sehr interessant fand ich dann übrigens den Besuch in dem "authentischen" Damaradorf, in dem die Damaras eigentlich leben - dort gibt es auch einen winzigen vergitterten Laden, in dem man Getränke kaufen kann.

@ Annick - Dir auch herzlichen Dank, ich warte schon auf den nächsten Deiner lesenswerten und informativen Reiseberichte 😉

@ Cecile - auch Dir vielen Dank, ich habe Deine Selbstfahrerberichte mit großem Vergnügen gelesen. Übrigens fehlt mir die Rhinobar auch sehr, und unsere gelegentlichen Freitagabend-chats. Bestimmt gibt es eine Rückmeldung nach unserer Reise - ob es aber ein ausgewachsener Reisebericht werden wird......womöglich noch mit Fotos???? Da muß dann erst die Technikphobie überwunden werden 🙄

@ Gerd - auf solche Tipps - Fahrt von der Vingerklip über die Grootberg Lodge zum Dolomite Camp - haben wir gehofft, vielen Dank dafür. Ich kenne die Strecke über den Grootberg Pass nach Kamanjab, und sie ist wirklich traumhaft. Wiir hätten den Umweg als zu groß angesehen, nun werden wir das in unsere Planung aufnehmen. Da wir in Katutura schon einmal ein Mopane-Gericht verkostet haben - auch gegrillt gehören sie definitiv nicht zu unseren Leibgerichten 🤢 - können wir das entgangene Mahl bei den Himbas dann wohl verschmerzen. Der Klugschiss des Tages - handelt es sich bei diesem Getier nicht um Raupen? Das macht sie zwar nicht appetitlicher, aber immerhin werden sie mal zu einem schönen Falter.
Der nickname bezieht sich übrigens auf den Mopane-Baum - weil den die Elefanten doch so mögen.

@ Reinhard - schön, dass Du mit dem Jimny gute Erfahrungen gemacht hast, wir sind wohl auch durch Deinen Bericht auf dieses Autochen gekommen.

Liebe Grüße,
die Mopanes
Themenstarter370 Beiträge · seit 201017. Aug. 2013 ·
Hallo liebe Fomis,
unsere Novembertour - Lodgehopper mit dem Suzuki Jimny + Reservekanister - ist ja geplant, gebucht und dem Forum vorgestellt, nun geht es an die Feinheiten der einzelnen Etappen.

Die erste Etappe führt uns von Windhoek (1 Übernachtung) zur Okomitundu Guestfarm (2 Übernachtungen), und von dort nach Swakopmund (2 Übernachtungen). Eine Möglichkeit wäre die B1 über Okahandja, dann die B2 und die D 1967 nach Okomitundu zu fahren - das hätte den Vorteil, in Okahandja noch einmal tanken zu können. Irgendwo im Forum hab ich aber gelesen, dass die D 1958 landschaftlich sehr schön sein soll, und wir würden diese Strecke eigentlich lieber fahren. Sind die D 1958 und danach die1967 gut zu befahren oder gibt es knifflige Stellen? Die Weiterfahrt nach Swakopmund geht dann entweder über die D 1953 und dann die C 28, oder über die D1976, C 32 und dann die C 28 - gibt es dazu Empfehlungen?
Insgesamt hat das Garmin für die Strecke Windhoek - Okomitundu - Swakopmund 415 km berechnet - läßt sich das fahren ohne zu tanken - wir haben immer noch etwas Bedenken wegen des kleinen Tanks?

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe - Fragen zu den weiteren Etappen folgen bestimmt noch,
Regine
1’667 Beiträge · seit 200917. Aug. 2013 ·
Hi, Regine
also, unseren Jimny betanken wir auf deutschen Strassen so nach 450-500km.
Ich würde auf alle Fälle einen kleinen Reservekanister mitgeben lassen.

LG
Birgitt
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709 Beiträge · seit 201117. Aug. 2013 ·
Hi,

wichtig bei der Suse (Suzuki) ist, auf Grund des kurzen Radstandes, der geringen Breite und des dadurch relativ hohen Schwerpunktes, auf Pisten im 4x4 und nicht schneller als 60km/h.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2013
Themenstarter370 Beiträge · seit 201018. Aug. 2013 ·
Hi Birgitt,
vielen Dank - ja, wir haben eine 20l Reservekanister zum Jimny dazubestellt und hoffen, dass wir damit unsere Etappen im Notfall schaffen.

Hi Rocky,
wir werden Deinen Hinweis auf jeden Fall beherzigen - die Tour ist ja eigentlich so gemütlich ausgelegt, dass wir auch im "Jimnymodus" rechtzeitig das nächste Etappenziel erreichen.

Ansonsten - kann noch jemand etwas zur D 1958 sagen? 😕

LG,
Regine