Raubüberfall

134 Antworten · 32,4k Aufrufe · gestartet 07. Juli 2013 von Rodrigo
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Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200607. Juli 2013 · #1
Guten Abend!
Ich bin zurück - und zum ersten Mal bin ich froh drüber. 31mal war ich dort, und vielleicht war's das letzte Mal.-
Ich hatte eine schöne Tour geplant, und sie war auch schön. Aber:
In einem Rest Camp in Okahandja wurde ich nachts von vier jungen Männern überfallen (bewaffnet), ziemlich verletzt und fast total ausgeraubt. Der materielle Verlust beläuft sich auf etwa ein Monatsgehalt. Ich will das alles nicht schildern - jeder kann sich vorstellen, welche psychische Belastung, auch in den folgenden Tagen, das für das Opfer ist.
Neben diesen unschönen Sachen ist aber eines für mich wichtig mitzuteilen. Der Chef der Polizeistation Okahandja erklärte rundweg, er werde sich nicht darum kümmern, da das Camp von einer privaten Security Company bewacht worden sei. Man solle ihm die Namen der vier Verbrecher nennen, dann werde er sie verhaften (welche Logik!!!). Dementsprechend ist bis heute nichts geschehen. In den Wochen vorher hätten im Raum Okahandja vier exakt genau gleich ablaufende Überfälle stattgefunden - nichts geschah auf Seiten der Polizei. Wer reich werden will, gehe nach Okahandja und verübe Raubüberfälle - es geschieht ihm nichts.
Ich habe die Touristenpolizei informiert, in Swakopmund und in WDH, habe einen ausführlichen Bericht an die Deutsche Botschaft in WDH geschrieben - alles ohne jede Antwort.
Ich will das nicht auf sich beruhen lassen. Ich weiß, ich bekomme nichts wieder. Darum geht es nicht. Aber ich will, dass der aus politischen Gründen (wie man mir mehrfach sagte) zum Polizeichef Ernannte (ohne Ausbildung) zum Ziegenhirten in der Kalahari abkommandiert wird. Im Ernst: Solange die Regierung nicht begreift, welch katastrophalen Irrsinn sie mit ihrer Personalpolitik betreibt, muss sie auch mit diesen Veröffentlichungen rechnen. Ich habe die Touristenpolizei in Swakopmund und in WDH informiert, einen Bericht an die Deutsche Botschaft geschrieben (nach drei Wochen noch ohne jede Antwort!!!), das Camp macht lokalen Druck, ich schreibe hier im Forum, das Camp 'Sophia Dale' in Swakopmund hat sich an den Rundfunk gewandt und ich werde morgen an die Namib. Botschaft in Berlin schreiben. Ihr seht, ich bin rachsüchtig. Auch wenn in diesem Jahr, wie man mir sagte, die Buchungszahlen um 30% zurückgegangen seine - mögen sie nochmal (bei allem Mitgefühl für die unschuldig Betroffenen) runtergehen, - hoffe ich doch, dass ein kleiner Sturm wie dieser das Ministerium zum Nachdenken bringt.
Vielleicht schreibe ich noch ein paar Tipps auf. Später.

Rodrigo, der nicht weiß, ob er nochmal nach Namibia fahren soll.

PS: Manfred, der Besitzer der Anlage 'Sophia Dale' in Swakopmund, Deutscher, gelernter Metzger (Schlachter, Fleischer), hat - berufsabhängig - einen Strafvorschlag genannt. Ich gebe ihn aus Rücksicht auf zartere Gemüter nicht weiter...
Omnia vincit amor
886 Beiträge · seit 200707. Juli 2013 · #2
Hallo Rodrigo,

Das scheint ja das Wochenende der schlechten Nachrichten zu sein.
Es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist. Deinen Frust und Deine Enttäuschung über das Verhalten des Polizisten kann ich sehr gut verstehen. Auch ich würde dies unglaubliche Verhalten überall kundtun. Zuallererst wünsche ich Dir, dass alle sichtbaren und auch die unsichtbaren Wunden baldmöglichst verheilen.

Für den Umgang mit dieser Situation von offizieller Seite fehlen mir einfach die Worte.

Ganz herzliche Grüße
Lisolu
3'700 Beiträge · seit 200907. Juli 2013 · #3
Hallo Rodrigo,

vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung. Ich wünsche Dir, dass Du dieses für Dich sehr traumatische Erlebnis gut verarbeiten und bald hinter Dir lassen kannst.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
4'451 Beiträge · seit 200807. Juli 2013 · #4
Hallo Volker,
schrecklich einfach schrecklich was Dir da passiert ist. 😈 Immer wieder ließt man von solchen Überfällen. ich freue mich natürlich sehr, das es Dir zumindestens so gut geht, das Du es hier posten kannst. Immer wieder hört man, das die Polizei nicht richtig durchgreift. Das ist ja m M nach auch weswegen sich diese bewaffnete Überfälle in letzter Zeit vermehren.
Allein hier schon zu lesen im Forum.
Es wäre aber auch schrecklich, wenn wir nicht mehr nach Namibia reisen , ich hoffe wirklich das die Stellen , die Du nun angeschrieben hast mal reagieren.
Ich wünsche Dir das Du schnell das Negative verdrängst, ist ja nun leicht gesagt, mit dem materiellen Verlusst.

Vielen Dank , das Du uns aber wiedermal gewarnt hast.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1'155 Beiträge · seit 200607. Juli 2013 · #5
.. . Hallo Rodrigo.. das ist tragisch für dich… ich kann Dir nachfühlen…ich bin in Namibia auch schon 2 mal überfallen und ausgeraubt worden.. einmal Winhoek in einer Nebenstrrassen und einmal im Ovamboland… und vor zwei Jahren in Katima habe sich zwei suspekte Typen hinter unserem Rücken angeschlichen als wir eine kleine Kaffeepause gemacht haben… wir konnten gerade noch davon fahren… ich kenne Namibia seit 20 Jahren und fühle mich dort immer unwohler… aber wie du sicher bald erfahren wirst, kann Dir das auch in Deutschland oder Spanien auf einem Parkplatz passieren..

Gruss Tom… der sich auch nur noch wegen dem Damaraland überwinden kann überhaupt nach Namibia zu fahren…
5'538 Beiträge · seit 200807. Juli 2013 · #6
Hallo Rodrigo,

das ist ja schlimm, was Dir da passiert ist und ich bin froh, dass Du keine gesundheitlichen Schäden davon getragen hast. Ich kann Deine Gefühle leider gut nachvollziehen, weil ich ja selbst schon einmal überfallen worden bin. Aber ich hoffe sehr, dass auch Du - wenn auch erst nach langer Zeit - Deinen Schock überwindest.

Vor zwei Jahren (vielleicht auch etwas länger her) habe ich eine japanische Reisegruppe getroffen, die nochmals zwei oder drei Jahre vorher überfallen worden war (und ein Tourist leider sein Leben lassen musste). Diese Gruppe macht exakt noch einmal die gleiche Tour, weil nach ihrer Meinung nur so das Trauma zu verarbeiten war.

Vielleicht hilft es ja auch bei Dir.

Ganz liebe Grüße
Gerd
2'610 Beiträge · seit 200707. Juli 2013 · #7
Hallo Rodrigo,

es tut mir schrecklich leid, was dir da pasiert ist!!!! Und es stimmt, mögen manche reden oder nicht, Namibia ist lange nicht mehr so sicher, wie es noch vor 20 Jahren war. Die Kriminalität nimmt zu, wie die Armut auch. 1995 haben wir noch auf Picknickplätzen an den Hauptstraßen campiert, wenn die Strecke uns zu lang war - unser damaliger Autoverleiher hat uns die Möglichkeit richtig an Herz gelegt - das würde ich mich heute nicht mehr trauen. Auch wenn uns selbst bisher -toi,toi,toi - noch nichts passiert ist, die Überfälle nehmen zu und wir können an deinem Beispiel sehen, dass einem die sogenannte Security nichts aber auch gar nichts nutzt. Die verdienen vielleicht 3 EUR die Nacht (?) und dafür würde ich auch keine Schläge oder Schusswunden riskieren um einem Touristen zu helfen.

Es ist sehr, sehr traurig, dass die Behörden nicht reagieren und dich quasi im Regen stehen gelassen haben. Ich bin kein "zartes" Gemüt und kann mir gut vorstellen, was ich mit so welchen Typen machen wollte. Hoffentlich überwindest du die Geschichte bald, Rachegelüste etc. können dabei gut helfen und auch dein Bestreben nach Gerechtikeit.

Lieber Rodrogo ich wünsche dir viel Glück
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'060 Beiträge · seit 201307. Juli 2013 · #8
Hallo,

es tut mir sehr leid, was dir passiert ist; ich hoffe, deine körperlichen Wunden sind bald verheilt, die psychischen werden wohl länger dauern, so etwas steckt man nicht so einfach weg.

Vor einigen Wochen war ich noch selbst in Namibia, und ich muss gestehen, dass ich durch Beiträge hier im Forum bzw. Artikel in der AZ recht verunsichert war und in einigen Situationen auch ängstlich. Aber es ist noch einmal eine andere Sache, ob man davon in der Zeitung liest oder hier einen Augenzeugenbericht.

Das Ungeheuerliche ist, dass von Seiten der Polizei nichts unternommen wird - ein Armutszeugnis für die Behörden und ein Schlag ins Gesicht für alle Touristen, deren Sicherheit den Verantwortlichen offensichtlich nichts wert ist.

Ich war erst dreimal in Namibia, habe aber schon ein Stück meines Herzens dort gelassen, und würde liebend gern eine weitere Reise unternehmen. Aber die momentanen Vorkommnisse verleiden es mir.

Ich hoffe, du bekommst noch Feedback von den Stellen, die du informiert hast; ich hoffe für das Land, dass - bald - etwas unternommen wird; ich hoffe, dass Namibia wieder das sichere Reiseland sein wird, als das es früher gepriesen wurde!

Dir alles Gute!
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
8'054 Beiträge · seit 200807. Juli 2013 · #9
Hallo Volker,

Ich kann mitfühlen was in dir vorgeht! 😎

Ueberfallen zu werden ist eine Sache aber das die Polizei da nicht eingreift ist einfach eine Schande. 😣

Ich hoffe sehr dass Du darüber hinwegkommst.

Ich glaube ich würde wie Du handeln. 😎

Alles Gute
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
23 Beiträge · seit 201307. Juli 2013 · #10
Servus Rodrigo,

ich kann Deinen Hass verstehen. Wir wurden vor gut 2 Wochen in Windhoek überfallen: Raubüberfalle in Windhoek

Da ich seit dem Überfall die Alpträume meiner Freundin miterlebe, kommen mir sehr "archaische" Gedanken zum Umgang mit den Tätern und der örtlichen Polizei in den Sinn. Die - vermutlich unterbezahlte - Polizei vor Ort ... ist eine Schande und völlig inkompetent ... aber "der Fisch stinkt vom Kopf her", also von der - korrupten - Regierung zu den Drecksräubern.

Meine Antwort zu dieser Entwicklung: "Boykott dieser Regierung, d.h. ganz einfach mal 3 Jahre wo anders hinfahren ... und dies so kommunizieren."

Leon, der jetzt oft grübelt
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Dreistes Auftreten bei Omaruru
Mi, 2013-07-03 09:24 — Allgemeine Zeitung
Es ist schon dreist was sich die Kriminellen einfallen lassen und wie sie auftreten. Diese Dreistigkeit wird aber allem Anschein nach von dem fast ebenso dreisten Auftreten der Polizei in dem besagten Ort gefördert. Wenn es die Polizisten nicht einmal interessiert wie es den überfallenen Touristen geht und ob diese verletzt wurden, dann ist dies schon dreist. Es geht hier nicht nur um einen Überfall bei dem zum Glück niemand verletzt wurden, sondern um die Tatsache, dass Besucher unseres Landes, die hier teilweise sehr viel Geld lassen und durch ihr Kommen Arbeitsplätze schaffen, nicht einmal auf einer Lodge sicher und ungestört schlafen können. Wenn diese Tatsache den Polizisten egal ist, sie sich nicht anstrengen ihre Arbeit gewissenhaft durchzuführen, dann ist dies dreist und unakzeptabel. Das vor knapp über einem Monat bei Omaruru gewilderte Schwarze Nashorn, welches sich als Staatseigentum auf Privatbesitz befand, hat vielleicht einige Behörden wachgerüttelt und auf die Missstände hingedeutet. Wenn man die Kriminalität nicht in den Griff bekommt, brauchen wir keine Nashörner mehr, da die Touristen ausbleiben.
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[Verbrecher treten Türen ein
Di, 2013-07-02 09:27 — Allgemeine Zeitung
Touristen gefesselt und ausgeraubt - Omarurus Polizei eine Schande
Bewaffnete Verbrecher drangen in den frühen Morgenstunden am vergangenen Samstag gewaltsam in die Bungalows einer Lodge, bedrohten die ausländischen Besucher und verschwanden mit Wertsachen und Bargeld. Niemand wurde verletzt und die Lodge bezahlte sofort den Schaden.
„Gegen 1.15 Uhr am Samstagmorgen traten drei Männer die mit Pistolen bewaffnet waren die Türen von drei Bungalows ein, bedrohten die Touristen und fesselten ihre Hände. Sie nahmen einen Rucksack und stopften Handys, iPods, Laptops, Kameras und was sie sonst noch an elektronischen Geräten fanden, hinein. Zudem nahmen sie Bargeld aus den Portemonnaies, ließen aber Kreditkarten zurück“, sagte die Geschäftsführerin der Omaruru Game Lodge, Carien Rowland gestern auf Nachfrage. Allem Anschein nach hatten die drei dreisten Verbrecher mit einem Brecheisen versucht die Tür eines vierten Bungalows aufzubrechen, in dem einige Mädchen einer sechsköpfigen Familie untergebracht waren, aber dies war den Kriminellen nicht gelungen. Rowland zufolge waren drei Familien, aus England und Südafrika, betroffen.
„Wir baten die Familien uns eine Liste mit den Wertsachen die ihnen gestohlen wurden sowie deren Wert, als auch die Menge Bargeld die entwendet wurde, und zahlten die Gäste sofort aus. Insgesamt wurden etwa 50000 Namibia-Dollar gestohlen“, sagte die Geschäftsführerin der Lodge. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. „Die haben nicht einmal die Füße der Besucher festgebunden und sind in die Nacht verschwunden. Die Polizei wurde sofort benachrichtigt, aber die Polizei aus Omaruru interessierte nur wann was gestohlen wurde, nicht um das Wohlergehen der Gäste. Zum Glück wurde eine Sondereinheit aus Walvis Bay entsandt und diese Beamten waren professionell in ihrer Arbeit“, sagte Rowland. Die Omaruru Game Lodge liegt 15 Kilometer außerhalb des Ortes.
Seit Jahren habe man in der Gegend um Omaruru und auch auf der Lodge mit Einbrüchen und Diebstählen zu kämpfen, aber die Polizei unternehme kaum etwas. Vor einigen Wochen beschwerten sich die Farmer aus der Umgebung ebenfalls über die Polizisten in dem Ort, die die Wilderei nicht in den Griff bekommen würden. Es wurde immer wieder gewarnt, dass die Wilderer ein leichtes Spiel haben und die Spitzmaulnashörner in dem an den Ort grenzenden Hegegebiet in Gefahr seien. Erst als ein Nashorn - Staatseigentum - Ende Mai dieses Jahres mit Hilfe einer Drahtschlinge gewildert und zwei oder drei Wochen später entdeckt wurde, kam eine Sondereinheit aus Walvis Bay zum Einsatz. Bisher wurde weder im Zusammenhang mit der Nashornwilderei noch mit dem Überfall auf die Touristen auf der Omaruru Game Lodge jemand festgenommen. Die Polizei in Omaruru wollte nicht mit der AZ sprechen und verwies auf die Pressesprecher in Windhoek. Dort konnte jedoch niemand erreicht werden.
Von Dirk Heinrich
Windhoek/Omaruru
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Tod und Raub bei Alkohol
Mo, 2013-06-10 12:27 — Allgemeine Zeitung
Windhoek (hf) • Die Polizei appelliert an alle Shebeen-Betreiber, eigene Kontrollen einzuführen. Zwei Morde, einmal in Mariental sowie in Wanaheda Windhoek sowie ein bewaffneter Raubüberfall, ebenfalls in Wanaheda, seien jeweils direkt bei Shebeens verübt worden, erklärte Polizeisprecherin Kauna Shikwambi gestern Nachmittag. Sie macht auf die deutliche Tendenz der Kriminalität aufmerksam und rät den Gästen dieser Stätten „beizeiten“ nach Hause zu gehen, bevor bei steigendem Getränkekonsum auch die Wahrscheinlichkeit gewaltsamer Zwischenfälle steige.

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Taxis im Visier von Kriminellen
Do, 2013-06-20 09:24 — Allgemeine Zeitung
Windhoek (cev) - Kriminelle scheinen derzeit gezielt Taxis ins Visier genommen zu haben: Allein am vergangenen Wochenende wurden laut Polizeisprecher Stephan Nuuyi mindestens drei Taxifahrer im Stadtgebiet Windhoek beraubt - zwei davon mit vorgehaltener Waffe. „Die Situation ist beunruhigend, aber unter Kontrolle“, erklärte die Pressesprecherin der Stadtpolizei, Helena Mootseng, jetzt auf AZ-Nachfrage. Ihr zufolge sind insbesondere Taxifahrer einem großen Risiko ausgesetzt, vor allem wegen der Natur ihres Berufes und weil generell angenommen wird, dass sie viel Bargeld mit sich führen.

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag habe ein Taxifahrer im Stadtteil Pionierspark zwei Personen mitgenommen, berichtete Inspektor Nuuyi kürzlich. Nach immer wieder neuen Instruktionen der vermeintlichen Fahrgäste habe einer der beiden plötzlich eine Waffe gezogen. Angaben zufolge drängten die bewaffneten Räuber den Taxifahrer aus seinem Wagen und flüchteten mit dem Fahrzeug sowie Mobiltelefonen und Bargeld im Gesamtwert von mehr als 60000 Namibia-Dollar.

Am Freitag soll ein weiterer Taxifahrer in Windhoek von zwei Personen ausgeraubt worden sein. In diesem Falle haben laut Nuuyi die unbewaffneten Täter den Fahrer überwältigt, den Wagen angehalten und das Opfer aus dem Fahrzeug gestoßen. Der Gesamtwert des Diebesgutes - Auto, Bargeld und Mobiltelefon - habe 32000 Namibia-Dollar betragen.

Der dritte Fall habe sich dann am Samstagabend zugetragen: Gegen neun Uhr sei das Opfer erneut mit vorgehaltener Waffe seines Taxis beraubt worden. Nuuyi zufolge dauern die Ermittlungen an und die Täter sind in allen drei Verbrechen unbekannt.

Die Vermutung, dass hier eine organisierte Verbrecherbande am Werk ist oder ein Syndikat, das es auf Taxis abgesehen hat, dementiert Mootseng von der Stadtpolizei. „Wir haben schon Täter in solchen Fällen verhaftet und sind den anderen auf der Spur. Wir kenne diese Verbrecher und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie verhaftet werden“, so die Pressesprecherin. Doch bis es soweit ist, möchte Mootseng insbesondere Taxifahrer daran erinnern, auf der Hut zu sein.

Die Sprecherin der Stadtpolizei rät Taxifahrern und -eigentümern, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie beispielsweise Peilsender in die Fahrzeuge zu installieren und telefonische Kontrollanrufe beim Fahrer durch den Arbeitgeber oder Bekannte zu machen. Wie Mootseng erklärte, gelte dies vor allem für die Arbeit in der Nacht, speziell nach 24 Uhr.
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Touristinnen im Schlaf bei Grootfontein überfallen
.Mo, 2013-06-24 09:21 — Allgemeine Zeitung
Windhoek/Grootfontein (dh) - Zwei deutsche Touristinnen wurden der Pressesprecherin der Polizei, Hauptinspektor Kauna Shikwambi zufolge gestern Morgen in der Nähe von Grootfontein überfallen und ausgeraubt. Gegen 3 Uhr in der Frühe seien auf der Gästefarm Tigerquelle zwei Verdächtige in den Bungalow der beiden Deutschen eingestiegen, derweil diese schliefen. Die Kriminellen hätten die beiden Frauen mit Waffen bedroht und Geld verlangt. Die Frauen hätten den Verbrechern 15500 Namibia-Dollar in bar ausgehändigt, einen Laptop, einen iPod und zwei Handys.
Der Polizei zufolge konnten die Täter entkommen und bisher sei noch niemand im Zusammenhang mit diesem bewaffneten Raubüberfall verhaftet worden. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit sich sofort zu melden, wenn irgendjemand Informationen besitzt, die zur Festnahme der beiden Verbrecher führen könnte.
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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
2'048 Beiträge · seit 200707. Juli 2013 · #11
Hallo Rodrigo,
ich finde es gut, dass du dies hier postest. Aber wenn du wirklich etwas erreichen willst, dann mußtest du es in englisch und/oder afrikans dort an die Zeitungen schicken. Dabei darfst du aber nicht deutsche Zurückhaltung pflegen, sondern du solltes das selbst erlebte schildern und den Polizei-Stellen-Besetzer mit vollem Namen und Amtsbezeichnung nennen. Gerade Namibian oder Informante werden von den Politikern dort gelesen und der Vorwurf der Unfähigkeit wirkt dort schon noch.
Ich habe solche Unfähigkeiten leider immer wieder erlebt, bin aber nie in die Öffentlichkeit gegangen sondern versuche höheren Verantwortlichen das persönlich mitzuteilen. Nur in einem Fall hat sich was getan, in allen anderen haben mir politisch Verantwortliche dann gesagt, sie wüßten sehr genau, dass der x oder die y unfähig sei, aber er/sie hat mächtige Freunde und da könne man nichts machen. Solche Personen werden dann hochgelobt, damit sie der Arbeit nicht mehr im weg sind.
Ich hoffe sehr, du hast gute Hilfe, um mit dem Erlebten zu Recht zu kommen.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
6'152 Beiträge · seit 200607. Juli 2013 · #12
hallo Rodrigo,

ich fühle mit Dir -- ich denke es nicht Hass --- sondern eine unheimliche Enttäuschung --- menschlich, polizeilich - usw. weil Namibia ist ein Land
das Dir und auch mir ans Herzen gewachsen ist ---- deshalb ich verstehe
Deine Reaktionen und auch Funktionem ---- danke, dass Du uns das alles
mitteilst - bin froh, dass Du darüber schreiben und reden kannst.
Ich würde genauso reagieren , nicht mehr nach Namibia zu reisen--- man
kriegt diese Unsicherheit und Erlebnis nicht aus dem Kopf.
ganz ganz liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
23 Beiträge · seit 201307. Juli 2013 · #13
Namibia verroht

Servus Rodrigo,

ich kann Deinen Hass verstehen. Wir wurden vor gut 2 Wochen in Windhoek überfallen: Raubüberfalle in Windhoek

Da ich seit dem Überfall die Alpträume meiner Freundin miterlebe, kommen mir sehr "archaische" Gedanken zum Umgang mit den Tätern und der örtlichen Polizei in den Sinn. Die - vermutlich unterbezahlte - Polizei vor Ort ... ist eine Schande und völlig inkompetent ... aber "der Fisch stinkt vom Kopf her", also von der - korrupten - Regierung zu den Drecksräubern.

Meine Antwort zu dieser Entwicklung: "Boykott dieser Regierung, d.h. ganz einfach mal 3 Jahre wo anders hinfahren ... und dies so kommunizieren."

Leon, der jetzt oft grübelt
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Dreistes Auftreten bei Omaruru
Mi, 2013-07-03 09:24 — Allgemeine Zeitung
Es ist schon dreist was sich die Kriminellen einfallen lassen und wie sie auftreten. Diese Dreistigkeit wird aber allem Anschein nach von dem fast ebenso dreisten Auftreten der Polizei in dem besagten Ort gefördert. Wenn es die Polizisten nicht einmal interessiert wie es den überfallenen Touristen geht und ob diese verletzt wurden, dann ist dies schon dreist. Es geht hier nicht nur um einen Überfall bei dem zum Glück niemand verletzt wurden, sondern um die Tatsache, dass Besucher unseres Landes, die hier teilweise sehr viel Geld lassen und durch ihr Kommen Arbeitsplätze schaffen, nicht einmal auf einer Lodge sicher und ungestört schlafen können. Wenn diese Tatsache den Polizisten egal ist, sie sich nicht anstrengen ihre Arbeit gewissenhaft durchzuführen, dann ist dies dreist und unakzeptabel. Das vor knapp über einem Monat bei Omaruru gewilderte Schwarze Nashorn, welches sich als Staatseigentum auf Privatbesitz befand, hat vielleicht einige Behörden wachgerüttelt und auf die Missstände hingedeutet. Wenn man die Kriminalität nicht in den Griff bekommt, brauchen wir keine Nashörner mehr, da die Touristen ausbleiben.
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[Verbrecher treten Türen ein
Di, 2013-07-02 09:27 — Allgemeine Zeitung
Touristen gefesselt und ausgeraubt - Omarurus Polizei eine Schande
Bewaffnete Verbrecher drangen in den frühen Morgenstunden am vergangenen Samstag gewaltsam in die Bungalows einer Lodge, bedrohten die ausländischen Besucher und verschwanden mit Wertsachen und Bargeld. Niemand wurde verletzt und die Lodge bezahlte sofort den Schaden.
„Gegen 1.15 Uhr am Samstagmorgen traten drei Männer die mit Pistolen bewaffnet waren die Türen von drei Bungalows ein, bedrohten die Touristen und fesselten ihre Hände. Sie nahmen einen Rucksack und stopften Handys, iPods, Laptops, Kameras und was sie sonst noch an elektronischen Geräten fanden, hinein. Zudem nahmen sie Bargeld aus den Portemonnaies, ließen aber Kreditkarten zurück“, sagte die Geschäftsführerin der Omaruru Game Lodge, Carien Rowland gestern auf Nachfrage. Allem Anschein nach hatten die drei dreisten Verbrecher mit einem Brecheisen versucht die Tür eines vierten Bungalows aufzubrechen, in dem einige Mädchen einer sechsköpfigen Familie untergebracht waren, aber dies war den Kriminellen nicht gelungen. Rowland zufolge waren drei Familien, aus England und Südafrika, betroffen.
„Wir baten die Familien uns eine Liste mit den Wertsachen die ihnen gestohlen wurden sowie deren Wert, als auch die Menge Bargeld die entwendet wurde, und zahlten die Gäste sofort aus. Insgesamt wurden etwa 50000 Namibia-Dollar gestohlen“, sagte die Geschäftsführerin der Lodge. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. „Die haben nicht einmal die Füße der Besucher festgebunden und sind in die Nacht verschwunden. Die Polizei wurde sofort benachrichtigt, aber die Polizei aus Omaruru interessierte nur wann was gestohlen wurde, nicht um das Wohlergehen der Gäste. Zum Glück wurde eine Sondereinheit aus Walvis Bay entsandt und diese Beamten waren professionell in ihrer Arbeit“, sagte Rowland. Die Omaruru Game Lodge liegt 15 Kilometer außerhalb des Ortes.
Seit Jahren habe man in der Gegend um Omaruru und auch auf der Lodge mit Einbrüchen und Diebstählen zu kämpfen, aber die Polizei unternehme kaum etwas. Vor einigen Wochen beschwerten sich die Farmer aus der Umgebung ebenfalls über die Polizisten in dem Ort, die die Wilderei nicht in den Griff bekommen würden. Es wurde immer wieder gewarnt, dass die Wilderer ein leichtes Spiel haben und die Spitzmaulnashörner in dem an den Ort grenzenden Hegegebiet in Gefahr seien. Erst als ein Nashorn - Staatseigentum - Ende Mai dieses Jahres mit Hilfe einer Drahtschlinge gewildert und zwei oder drei Wochen später entdeckt wurde, kam eine Sondereinheit aus Walvis Bay zum Einsatz. Bisher wurde weder im Zusammenhang mit der Nashornwilderei noch mit dem Überfall auf die Touristen auf der Omaruru Game Lodge jemand festgenommen. Die Polizei in Omaruru wollte nicht mit der AZ sprechen und verwies auf die Pressesprecher in Windhoek. Dort konnte jedoch niemand erreicht werden.
Von Dirk Heinrich
Windhoek/Omaruru
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Tod und Raub bei Alkohol
Mo, 2013-06-10 12:27 — Allgemeine Zeitung
Windhoek (hf) • Die Polizei appelliert an alle Shebeen-Betreiber, eigene Kontrollen einzuführen. Zwei Morde, einmal in Mariental sowie in Wanaheda Windhoek sowie ein bewaffneter Raubüberfall, ebenfalls in Wanaheda, seien jeweils direkt bei Shebeens verübt worden, erklärte Polizeisprecherin Kauna Shikwambi gestern Nachmittag. Sie macht auf die deutliche Tendenz der Kriminalität aufmerksam und rät den Gästen dieser Stätten „beizeiten“ nach Hause zu gehen, bevor bei steigendem Getränkekonsum auch die Wahrscheinlichkeit gewaltsamer Zwischenfälle steige.

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Taxis im Visier von Kriminellen
Do, 2013-06-20 09:24 — Allgemeine Zeitung
Windhoek (cev) - Kriminelle scheinen derzeit gezielt Taxis ins Visier genommen zu haben: Allein am vergangenen Wochenende wurden laut Polizeisprecher Stephan Nuuyi mindestens drei Taxifahrer im Stadtgebiet Windhoek beraubt - zwei davon mit vorgehaltener Waffe. „Die Situation ist beunruhigend, aber unter Kontrolle“, erklärte die Pressesprecherin der Stadtpolizei, Helena Mootseng, jetzt auf AZ-Nachfrage. Ihr zufolge sind insbesondere Taxifahrer einem großen Risiko ausgesetzt, vor allem wegen der Natur ihres Berufes und weil generell angenommen wird, dass sie viel Bargeld mit sich führen.

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag habe ein Taxifahrer im Stadtteil Pionierspark zwei Personen mitgenommen, berichtete Inspektor Nuuyi kürzlich. Nach immer wieder neuen Instruktionen der vermeintlichen Fahrgäste habe einer der beiden plötzlich eine Waffe gezogen. Angaben zufolge drängten die bewaffneten Räuber den Taxifahrer aus seinem Wagen und flüchteten mit dem Fahrzeug sowie Mobiltelefonen und Bargeld im Gesamtwert von mehr als 60000 Namibia-Dollar.

Am Freitag soll ein weiterer Taxifahrer in Windhoek von zwei Personen ausgeraubt worden sein. In diesem Falle haben laut Nuuyi die unbewaffneten Täter den Fahrer überwältigt, den Wagen angehalten und das Opfer aus dem Fahrzeug gestoßen. Der Gesamtwert des Diebesgutes - Auto, Bargeld und Mobiltelefon - habe 32000 Namibia-Dollar betragen.

Der dritte Fall habe sich dann am Samstagabend zugetragen: Gegen neun Uhr sei das Opfer erneut mit vorgehaltener Waffe seines Taxis beraubt worden. Nuuyi zufolge dauern die Ermittlungen an und die Täter sind in allen drei Verbrechen unbekannt.

Die Vermutung, dass hier eine organisierte Verbrecherbande am Werk ist oder ein Syndikat, das es auf Taxis abgesehen hat, dementiert Mootseng von der Stadtpolizei. „Wir haben schon Täter in solchen Fällen verhaftet und sind den anderen auf der Spur. Wir kenne diese Verbrecher und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie verhaftet werden“, so die Pressesprecherin. Doch bis es soweit ist, möchte Mootseng insbesondere Taxifahrer daran erinnern, auf der Hut zu sein.

Die Sprecherin der Stadtpolizei rät Taxifahrern und -eigentümern, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, wie beispielsweise Peilsender in die Fahrzeuge zu installieren und telefonische Kontrollanrufe beim Fahrer durch den Arbeitgeber oder Bekannte zu machen. Wie Mootseng erklärte, gelte dies vor allem für die Arbeit in der Nacht, speziell nach 24 Uhr.
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Touristinnen im Schlaf bei Grootfontein überfallen
.Mo, 2013-06-24 09:21 — Allgemeine Zeitung
Windhoek/Grootfontein (dh) - Zwei deutsche Touristinnen wurden der Pressesprecherin der Polizei, Hauptinspektor Kauna Shikwambi zufolge gestern Morgen in der Nähe von Grootfontein überfallen und ausgeraubt. Gegen 3 Uhr in der Frühe seien auf der Gästefarm Tigerquelle zwei Verdächtige in den Bungalow der beiden Deutschen eingestiegen, derweil diese schliefen. Die Kriminellen hätten die beiden Frauen mit Waffen bedroht und Geld verlangt. Die Frauen hätten den Verbrechern 15500 Namibia-Dollar in bar ausgehändigt, einen Laptop, einen iPod und zwei Handys.
Der Polizei zufolge konnten die Täter entkommen und bisher sei noch niemand im Zusammenhang mit diesem bewaffneten Raubüberfall verhaftet worden. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit sich sofort zu melden, wenn irgendjemand Informationen besitzt, die zur Festnahme der beiden Verbrecher führen könnte.
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[i]Autofahrer in Windhoek sollten an Ampeln vor dreisten Räubern auf der Hut sein. Ein Hitradio-Hörer ist nach eigenen Angeben gestern gegen 14 Uhr an der Kreuzung der Straßen Mandume Ndemufayo und John Meinert von zwei Männern im Alter von rund 30 Jahren beraubt worden. Einer der Männer habe ihm einen Revolver an die Schläfe gehalten, als er an der roten Ampel stand. Sein Kumpan sei auf der Beifahrerseite eingestiegen, habe von ihm das Portemonnaie gefordert und das Bargeld herausgenommen. Dann seien beide davongelaufen und in der Menschenmenge am Taxistand untergetaucht.
Quelle: Hitradio Namibia - www.hitradio.com.na und Christian


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Überfall auf Campingplatz
Do, 2008-12-18 02:00 — Allgemeine Zeitung
Tourist zusammengeschlagen - Zu Hilfe eilender Besucher wird bestohlen
Schläge mit einer Metallstange und Holzknüppel führten zu Platzwunden am Arm und am Kopf. Ein Knochen am Unterarm wurde durch die Wucht der Schläge angebrochen.

Windhoek - Hilferufe einer Frau an der Tür zum Gebäude des Trans-Kalahari-Inn-Campingplatzes weckten Dr. Helmar Subke um 1.15 Uhr am frühen Mittwochmorgen. Er rief der Frau aus seinem Dachzelt auf dem Campingplatz 1 zu, dass er ihr zu Hilfe kommen würde. "Sie haben meinen Mann erschlagen" seien die ersten Worte der verzweifelten älteren Touristin gewesen, sagte Subke. Er habe seine Lampe geholt und sei zum Campingplatz 5 gegangen. Dort habe er einen verletzten 70-Jährigen getroffen, der ihm zurief, dass "sie noch da wären und sich im Busch versteckten". Der verletzte Tourist habe Steine in die Richtung geworfen, in der er die Verbrecher vermutete. Allem Anschein nach hatten zwei dunkelhäutige Männer den Mann mit einer Metallstange und einem Holzknüppel zusammengeschlagen, als er aus dem Zelt kriechen wollte. Dr. Subke, von Beruf Chirurg, sagte dass der Tourist Platzwunden am Kopf und Arm und vermutlich eine Fraktur am Unterarm hatte. "Der Mann war verdammt cool und zäh", sagte der Arzt, der seit 1974 schon sehr oft in Namibia war. Er habe den Citi Golf des Ehepaares zum Gebäude des Campingplatzes gebracht und sei dann zu seinem Fahrzeug gegangen, um Verbandszeug zu holen."Als ich an meinem Fahrzeug ankam sprang ein Mann sehr behände aus meinem Dachzelt und verschwand in der Dunkelheit. Meine Befürchtung bewahrheiteten sich kurz darauf, denn meine Tasche mit Laptop, GPS, externer Festplatte, Kabeln, Akkus und allem was dazu gehört, die ich zur Sicherheit zu mir ins Zelt genommen hatte, war verschwunden", sagte Dr. Subke.
Inzwischen sei der Eigentümer des Campingplatzes, Hartwig Grimm, wach geworden, habe die Hunde raus gelassen und den Alarm für die Sicherheitsfirma ausgelöst. Anschließend habe der Besitzer vergeblich versucht die Polizei beim Hosea-Kutako-Flughafen zu erreichen und nach unzähligen Versuchen habe er die Polizei in Windhoek telefonisch benachrichtigen können. Nach einer Stunde seien Angestellte des Sicherheitsdiensts auf der Kleinsiedlung östlich von Kappsfarm aufgetaucht und nach zwei Stunden endlich die Polizei. Dem Ehepaar sei Grimm zufolge nichts gestohlen worden. Im Krankenhaus habe sich gestern herausgestellt, dass ein Knochen im Unterarm angebrochen sei. Zudem zeugten zwei Blutergüsse, dass zwei harte Schläge den Mann an der rechten Seite des Körpers getroffen hatten.
Der Pressesprecher der Polizei, Vize-Kommissar Hophni Hamufungu konnte keine weiteren Informationen über den Überfall geben, sagte aber, dass er versuchen werde herauszufinden, warum die Polizei nicht schneller vor Ort oder zu erreichen war.
zuletzt bearbeitet 12. Juli 2013
843 Beiträge · seit 200808. Juli 2013 · #14
Hallo Rodrigo,

da kriege ich einen richtigen Kloß im Hals, wenn ich das zu lese!
Weiß gar nicht so recht, was man da noch zu sagen soll, ausser das Du unser ganzes Mitgefühl hast.
Das tut mir total leid und ich wünsche Dir, dass Du das irgendwann verarbeiten kannst.

Wir fühlen uns fast nur noch in den NPs sicher, obwohl wir ausserhalb meinen aufzupassen wie die "Schießhunde". Aber was nutzt das, wenn man nachts im Schlaf ausgeraubt wird?

Es ist natürlich leicht gesagt, nicht mehr nach Namibia zu fahren, damit "die Verantwortlichen es mal merken".
M.E. merken die da schon lange nix mehr und werden es auch nicht mehr, solange ihre Geldsäckel gut gefüllt sind. Noch scheint das ja so zu sein.

Letztlich ist da nicht nur jeder Einzelne in seiner Entscheidung gefragt, sondern sicher durchaus die Politik.
Solange aus Ländern wie Deutschland u.a. Geld nach Namibia fließt, weiterhin Touristen kommen und man es politisch nur bei Beweihräucherugen usw. belässt, solange wird sich auch nichts bis wenig ändern.

M.E. gerät Namibia immer mehr in eine gewisse Abseitsposition (auch bei uns), was mir aber für das superschöne Land und die vielen netten und ehrlichen Menschen dort echt leidtut.

Ich wünsche Dir viel Kraft, Aufmunterungen und Trost, um mit dem Erlebten halbwegs klarkommen zu können.

Traurige und nachdenklich Grüße

D.
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2013
33,1k Beiträge · seit 200608. Juli 2013 · #15
Hallo Rodrigo,

wir haben gerade bei Hitradio Namibia über einen ähnlichen Überfall (4 Bewaffnete bei einer Lodge unweit Okahandjas) berichtet. Diese Lodge hat den Gästen sofort in bar jeglichen Schaden ersetzt (50.000 N$). Das warst aber wohl nicht Du. Aber auch diese berichteten, dass die Nampol in Okahandja sich nicht dafür interssiert, jedoch innerhalb von 3 Stunden eine Sondereinheit der Polizei aus Walvis Bay da war und sich der Sache professionell angenommen hat. Einen Täter konnte man wohl gleich verhaften - vielleicht ein gutes Zeichen für zukünftige Reisende in dem Gebiet.

Was man als Tourist aber auch nicht wissen kann: Nampol ist strikt nach Regionen aufgeteilt. Nur Sondereinheiten dürfen über die Regionen hinaus agieren (ähnlich wie z.B. in den USA). Die Touristenpolizei in Swakop kann und darf Dir sozusagen gar nicht helfen... 🙁

Viele Grüße aus Windhoek und Kopf hoch
Christian

P.S. @Leon: So eine Aufstellung, und zudem von einer Zeitung die sich aus unerklärten Gründen zum Ziel gesetzt hat NUR negativ zu berichten (schau Dir mal die anderen Tageszeitungen hier an), kann ich Dir auch von München oder Berlin oder Zurück zukommen lassen. Und dort ist nicht so ein Gefälle von arm und reich... - sagt also nichts aus... außer, dass v.a. Campingtouristen ein beliebtes und scheinbar leichtes Ziel sind... 🙁
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2013
256 Beiträge · seit 201208. Juli 2013 · #16
travelNAMIBIA schrieb:
P.S. @Leon: So eine Aufstellung, und zudem von einer Zeitung die sich aus unerklärten Gründen zum Ziel gesetzt hat NUR negativ zu berichten (schau Dir mal die anderen Tageszeitungen hier an), kann ich Dir auch von München oder Berlin oder Zurück zukommen lassen. Und dort ist nicht so ein Gefälle von arm und reich... - sagt also nichts aus... außer, dass v.a. Campingtouristen ein beliebtes und scheinbar leichtes Ziel sind... 🙁
Servus Christian,

von München zumindest kann ich dir aber versichern, dass solchen Fälle, sollte tatsächlich mal ein bewaffneter Raub stattfinden, mit aller Entschlossenheit nachgegangen wird. Das aber lese ich aus den Berichten hier nicht immer heraus und das erschreckt mich am meisten ...

Grüße aus dem endlich sommerlichen München
Toni
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2013
4'129 Beiträge · seit 200808. Juli 2013 · #17
Nicht nur Campingtouristen, nein, - in/bei Grootfontein und Omaruru wurden Zimmertüren aufgebrochen.

Das Ziel der Raubüberfälle sind halt Touristen, auf CS und in ihren Zimmern der Gästefarmen/Lodges.

Das Sammelsurium an Fällen sagt schon was aus, auch wenn es besser wäre, den link für die jeweilige Quelle zu nennen!
Und da gibt es mittlerweile durchaus eine deutliche Linie!
Es geht ja nicht um „banale“ Diebstähle, es geht um bewaffneten Raub! Und das ist in der Stufe der Kriminalität deutlich höher angelegt!
Und es ist eben nicht so, wie bei Diebstählen, die einem überall passieren können.
Okahandja ist ein Örtchen von ca. 25T Einwohnern. Nehmen wir da mal Hitzacker oder gar Goslar (ich weiß durchaus, dass die Menschen bei uns reicher sind! – darum geht es grad nicht – man könnte auch Douz (Tunesien) nehmen... oder die Campsite eines kleinen spanisches Ortes): Bei einer solchen Häufung würde ein Aufschrei durch die Presse gehen und die Polizei auf Hochtouren arbeiten!
Aber hier ist es eben anders.
Dass man aber nicht einmal mehr auf einer Campsite in seinem Auto oder gar auf seinem Zimmer sicher zu sein scheint, das ist eine neue „Qualität“!
Wir beobachten die Raubüberfälle schon eine Weile, auch derzeit den bei Oshakati, wo es den älteren Herren in seinem Wohnmobil schwer erwischt hat.
Ich wüsste nicht, dass es derartig gezielt bewaffnete Überfälle in dieser Weise in Botswana oder Malawi gibt, oder Tunesien oder Spanien gibt. Und es gab sie auch nicht in Namibia.
Und wenn wir nicht bald lesen, dass die Täter gefasst sind und weiterhin lesen, dass es derartige Raubüberfälle in Namibia gibt, dann werden wir unser Reiseland verlegen. Ganz klar.
Wir sind doch nicht lebensmüde!
Überall da, wo diese schrecklichen Überfälle passiert sind, waren wir in den Zeiträumen auch, es hätte genauso uns erwischen können.
Nee, da ist mir mein schönes Leben einfach zu lieb. Es gibt auch andere Reiseziele.

Traurige Grüße lilytrotter


Hallo, Rodrigo!
Danke, dass du das hier berichtet hast.
Du hast unser aufrichtiges Mitgefühl, so ein bewaffneter Raubüberfall ist eine ganz schreckliche Sache! Wir hoffen, dass deine Verletzungen nicht auch noch bleibende Schäden hinterlassen, es reicht schon, wenn du dich ums Verarbeiten des Traumas kümmern musst. Furchtbar, das alles.
Auch wenn du hier nicht genau den Ablauf schildern mochtest: Ist die Vermutung von Matou66 richtig, dass auch du im Schlaf überfallen wurdest? Du schläfst doch IM Auto?

Du hattest zwar „nachts“ geschrieben, aber könntest du nicht vielleicht doch mal etwas zu dem Überfall sagen? Aber nur, wenn es keine zu große Belastung für dich ist.

Alles Gute für dich.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2013
566 Beiträge · seit 201308. Juli 2013 · #18
Sehr unschöne Entwicklung das Ganze. Da kommt man schon ins Grübeln und hofft, dass diese Situation im Land keine größeren Ausmaße annimmt...
Das Auswärtige Amt gibt aktuell einen entsprechenden Sicherheitshinweis genau für die Region Okahandja sowie für Windhuk heraus. Wie aktuell der jetzt ist, lässt sich nicht sagen, allerdings zeigt er, dass das Problem bekannt ist und gesehen wird. Immerhin....
56 Beiträge · seit 200708. Juli 2013 · #19
Hallo Rodrigo,

obwohl wir hier im Forum eher selten schreiben (dafür aber sehr eifrig lesen) ist es uns ein echtes Anliegen dir für deinen Bericht zu danken und dir vor allem unser Mitgefühl auszudrücken ! Wir hoffen und wünschen dir von Herzen, dass die physischen und psychischen Schäden, die du erleiden musstest, möglichst bald überwunden werden können. Wir hoffen, die körperlichen Verletzungen sind nicht allzu schlimm ausgefallen - was so ein Überfall aber auch psychisch bedeutet, können wir uns als Nichtbetroffene eh nur ansatzweise vorstellen. Dazu natürlich auch noch der materielle Schaden...
Ganz ehrlich - wir sind entsetzt und schwer betroffen ! Der Überfall an sich ist ja schon unbeschreiblich schlimm, das von der geschilderte Verhalten der Polizei ist dann jedoch nur noch ein einziger Skandal und macht uns sprachlos !!!

Dass du schon 31 mal in Namibia warst, zeigt einerseits, wie sehr du dieses Land liebst und andererseits dass du über jede Menge Erfahrung verfügst und sicher keine "Anfängerfehler" machst (wobei natürlich so ein Überfall durch nichts und niemanden zu rechtfertigen ist !). Wir fragen uns nur: Wenn selbst einem so erfahrenen Reisenden so etwas passiert, wie kann man sich dann überhaupt noch schützen ???

Wir waren bisher "erst" 9 mal in Namibia, aber lieben dieses Land auch sehr und es zieht uns immer wieder hin. Wir sind keine Camper, sondern übernachten in Lodges oder Gästefarmen. Aber auch wir empfinden, dass sich die Sicherheitslage in den vergangenen acht Jahren extrem verschlechtert hat. Während wir uns am Anfang fast nirgends unwohl oder unsicher gefühlt haben, ist das inzwischen immer häufiger der Fall. Selbst in traumhaft schönen Unterkünften (wie z.B. Eagles Nest) beschleicht uns nachts ein ungutes Gefühl und das kann es ja eigentlich nicht sein.
Uns ist bisher noch nie etwas passiert, aber das war eben Glück. Natürlich haben wir überall gut aufgepasst und alle gängigen Vorsichtsmaßnahmen beachtet, aber gegen einen Überfall im Schlaf, sei es auf einer Lodge oder einem Campingplatz, gibt es keinen Schutz. Was also tun ?

Wir sind wirklich hin- und hergerissen: Einerseits möchten wir natürlich wieder nach Namibia, andererseits bereitet uns aber die Zunahme der Kriminalität und dass kaum etwas dagegen unternommen wird immer mehr Kopfzerbrechen. Ich möchte aber im Urlaub nicht ständig Angst haben müssen, überfallen oder "nur" bestohlen zu werden (und dass einem das überall und auch in Deutschland passieren kann, ist zwar theoretisch richtig - aber wir können es ehrlich gesagt nicht mehr hören !!!)
(Dazu kommt als zweiter Punkt, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in vielen Unterkünften schon lange nicht mehr passt und man sich nur noch abgezockt vorkommt - aber das gehört natürlich nicht hierher.)

Wir können nur hoffen, dass den entsprechenden Stellen bei Regierung und Behörden endlich die Augen aufgehen und endlich massiv etwas unternommen wird, damit in Zukunft eine Reise durch unser geliebtes Namibia nicht immer mehr zu einem Sicherheitsrisiko wird.

Dir, lieber Rodrigo, noch einmal ganz herzlichen Dank für deinen Bericht und deine Bemühungen etwas zu bewegen ! Wir wünschen dir von Herzen, dass du die schrecklichen Erlebnisse bald verarbeiten kannst und vielleicht doch noch nach Namibia fährst (wir könnten es nach so einem Erlebnis wahrscheinlich nicht mehr).
Viele liebe Grüße aus Franken und alles Gute !

Werner
Themenstarter1'125 Beiträge · seit 200608. Juli 2013 · #20
Hallo an alle, die zu meinem Beitrag etwas geschrieben haben!
Irgendwie tut es mir gut, dass Ihr alle Euer Mitgefühl ausgedrückt habt. Vielen Dank dafür! Und dass mein Fall kein Einzelfall war und ich doch noch einigermaßen glimpflich davongekommen bin, ist mir bewusst.
Nochmals: Es geht mir primär darum, dass endlich massiv von oben her (es gibt ja auch dort Dienstvorgesetzte!) eingegriffen wird und dass sich die Verhältnisse so ändern, dass man vor solchen professionellen Banden sicher ist. Es ist in diesem Falle wirklich nicht das Armutsgefälle - das ist ein eiskalt operierender Geschäftszweig. Ich will nicht das Reisen nach Namibia abwürgen (Ich werde wohl trotzdem wieder dorthin fahren....), sondern Besserung der Situation erreichen.
Ich werde heute Abend an die Namibische Botschaft schreiben und dem Schreiben meinen Brief, den ich an die Dt. Botschaft in WDH geschrieben habe, beilegen. Vielleicht veröffentliche ich ihn auch hier.
Danke für den Tipp, afrikaans-sprachige Blätter einzubeziehen. Bisher dachte ich nur an die AZ.
Wichtig ist mir mitzuteilen, dass ich sehr viel Hilfsbereitschaft erfahren habe. Das Camp-Management hat mir sehr geholfen. Nicht den Schaden ersetzt, das hätte ich nie erwartet, aber die Managerin hat mich zum Arzt gefahren, hat die Behandlungskosten und den Preis für die Medikamente übernommen, hat die Geschäfte mit der Polizei geregelt und mich die nächste Nacht in einem Chalet kostenfrei untergebracht.

Heute Vormittag habe ich versucht, meine Seele zu streicheln. Ich habe mir, obwohl der Kontostand es nicht zuließe, eine Kamera als Ersatz für die geraubte gekauft. Schön, aber auch beim Kauf kamen wieder traurige Gefühle auf.
Wenn ich Nachrichten der angeschriebenen Stellen habe, schreibe ich wieder. Ich werde nicht locker lassen. Ich sagte ja, ich bin rachsüchtig.
Servus.
Rodrigo
Omnia vincit amor