Reisebericht

KTP: ja wo sind denn alle hin???

von Fleur-de-Cap · begonnen 04. Apr. 2013 · 20 Teile

Teil 104. Apr. 2013
Untertitel: Na dann gucken wir halt Vögel 😗

Meine 6. Reise und die 8. Reise meiner besseren Hälfte ging dieses Jahr wieder nach Namibia, weiter nach ZA und dann in den KTP.

Hier der grobe Reiseverlauf:

Ankunft Windhoek
Lake Oanob
Köcherbaumwald
Augrabie Falls
12 Nächte KTP zum Daktari spielen
Bagatelle
Retour

OK, ich gebe zu, dass ich mich gleich nach unserer Rückkehr aus dem CKGR und KTP 2012 an die Reiseplanung für 2013 gemacht habe, sehr zum Leidwesen meiner besseren Hälfte (Chefe), die lieber nach Kärtnen wollte. 😣 😗 Aber man braucht ja ein Ziel. Ausserdem muss man ja recht früh planen! Voraussetzung von Chefe war: auch mal ein paar nette Plätzle anfahren, wo wir noch nicht kennen und nicht ausschließlich Daktari spielen. Kein Problem, sagte ich mir, da krieg ich was gebacken. 🤩

Also flugs die Route überlegt (dank dem Forum), einen geschätzten Reiseveranstalter mit den KTP-Buchungen beauftragt, Flug gebucht, et voila. Einziger Wehmutstropfen: bereits im Juni 2012 waren die Campsites für März 2013 nicht mehr so verfügbar, wie wir es uns gewünscht hatten....hmpf, dann nehmen wir es halt, wie es kommt. 😵

Monate später, nach stundenlangem Forums-Aufenthalten, einem Mini-Forumstreffen mit einigen
sehr netten Fomis aus dem wilden Süden und einem symphatischen Forumstreffen in Kronau ging es dann am 14.03. ENDLICH LOS! 😎

Soviel vorab! Am Wochenende geht’s dann endlich mit dem RB los. Vorab zur Info: Es war eine wunderschöne, manchmal anstrengende und auch sehr abenteuerliche Tour (Stichwort nächstes Jahr geht’s nach Kärnten). Auch haben wir wieder Einiges gelernt 😗

Den RB habe ich (Fleur) anfangs verfasst. Da ich diesbezüglich äußerst untalentiert bin, hat dann irgendwann mal wieder Chefe übernommen. Also dürft Ihr Euch, wie beim letzten RB wieder verwirrt fühlen 🤩 😗

Der RB spiegelt unsere Eindrücke wieder, es möchte sich daher bitte niemand angegriffen oder
diskreditiert fühlen. In einem solchen Fall daher bitte lieber einfach die Ignore-Taste drücken. 🤪
Allen Anderen sei viel Spaß gewünscht und es darf jederzeit auf unseren Hilux aufgesprungen werden! 😎

Fazit dieses Urlaubes:
Manchmal sind 2 Fahrzeuge bzw. 4 Personen besser (Chance nicht gefressen zu werden erhöht sich auf 1:4).
Ein bisserl KM-Fresserei war es teilweise schon, ABER: es hat sich gelohnt und es WAR TROTZDEM TOLL, wenn auch anders als in 2012! Aber sonst wäre es ja langweilig. 😗

Der erste Teil des RB also ab kommendem Wochenende hier auf dieser Seite....dann kommen auch ein paar Bilder. Ich freue mich, diese schöne Reise mit Euch nochmals zu erleben! 😁

PS: Da die Mehrheit der Nächte sich im botswanischen Teil abgespielt haben, wurde der RB auch unter Botswana eingestellt.....so long.

Viele Grüße
Fleur
Teil 205. Apr. 2013
Hallo Helgi,

hab ich doch richtig gesehen...Polentswa No.1 - wunderschön. Muss mal gucken, aber bei uns war die Flasche noch voll 😵

So, Ihr habt es gewollt, jetzt kriegt Ihr es auch. Allerdings, aufgrund der langen Anreise auch viel Text und wenig Bilder. Es wird jedoch Tag für Tag besser, versprochen. Und wer nicht mag, muss ja net lesen 😗


Donnerstag, 14.03, Abflug ab Frankfurt.

Und wieder ist fast ein Jahr vergangen, der Trip schon seit fast 10 Monaten gebucht. Seit fast 2 Tagen bibbern wir, ob unser Flug überhaupt planmäßig geht. 😕 Nachdem der Bayern-Schorsch aufgrund des erneuten Wintereinbruchs eine ziemliche Odyssee bis zu seinem Abflug hinter sich bringen musste. Da ich Angst hatte, dass uns auch der Schnee in die Quere kommt, war das Schicksal von Chefe besiegelt: Abfahrt bereits um 13 Uhr! No Discussion please. 😣

Natürlich waren die Strassen frei und wir waren bereits um 15 Uhr im Parkhaus. Chefe brummelte natürlich prompt, 1 Stunde später Abfahrt hätte locker gereicht.....schon, aber nicht bei Schnee, sicher ist sicher.
Ich durfte mir das dann noch ein paar Mal an diesem Tag anhören..... 😗

Wir also am Flughafen angekommen, steuern wir das Parkhaus an, in welchem wir einen Parkplatz schon vor Monaten reserviert hatten. Direkt am Terminal. Somit waren wir auch gleich am Check-In-Schalter. Aber was jetzt? Es war bis gerade eben der Flug noch planmäßig auf der HP des Flughafens angezeigt. Doch jetzt sollte der Flug erst um 20:50 Uhr gehen. Ich hatte sofort ein Déjà-Vu und war gleich wieder entsprechend verspannt. 😕 Eine Stunde später von Zuhause losfahren hätte LOCKER gereicht, nur wir mussten schon um 13 Uhr los, kam es von der Seite.....och nö, nicht schon wieder.... 😗

Wir setzen uns also wohin, wo Platz ist und warten erst einmal. Chefe indes kann sich nicht in den Urlaub verabschieden und telefoniert mehrmals geschäftlich. Endlich können wir aber einchecken und sind das Gepäck los. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns zum Fernbahnhof rüber zu laufen und uns bei Rewe etwas zu essen und trinken zu holen – ist schon fast Tradition. Fleischkäsewecken + ein Bierchen 🤪 Irgendwann schlendern wir gemütlich zur Fly Away Bar, aber der Banner war verwaist. Nobody there. 🙁 Schade! Also wir weiter zum Shoppen und dann durch die Sicherheitskontrolle. Ich habe vergessen, meinen E-Book-Reader aus dem Rucksack zu packen → somit hat der Reader eine Sprengstoffkontrolle gewonnen. 😐 Durch alle Kontrollen durch müssen wir nicht mehr lange auf das Boarding warten. Der Flieger füllt sich stetig und endlich geht es los....Afrika, wir kommen! 😘

Der Flug ist einigermaßen kurzweilig (für mich zumindest). Das Essen ist ganz passabel (es gibt Beef) und die paar Gläschen Wein machen schläfrig. Den Film (Hotel Ruanda), den wir noch auf dem Tablet anschauen, krieg ich schon nicht mehr vollständig mit. Irgendwann versucht auch Chefe zu schlafen bzw. ich weiter zu schlafen. Chefe hat allerdings Probleme, da die vordere Reihe die ganze Nacht das Licht an hat um zu lesen und ein Berliner Paar hinter uns immer wieder mal quatscht und auch sonst sich etwas unrund bzw. ungeschmeidig bewegt. 😠

Freitag, 15. März - Ankunft Windhoek

Morgens um 5 Uhr kommt langsam Leben in die Bude und es gib Frühstück, und was für ein Mickriges....da wird kein gestandener Mann von satt (und ich übrigens auch nicht!). 😗
Da fängt der Tag schon gut an. 🤨
Wir landen pünktlich, die Immigration geht zügig von statten.....wir bemerken jedoch, dass es schneller gehen könnte, wenn man sich frech bei Residents anstellt. Frechheit siegt – aber nicht für uns. Bei uns würde es auch schneller gehen, wenn die Leute die Immigration-Form korrekt und vollständig ausfüllen würden... 🤨 Aber wir kommen endlich dran und bei uns flutscht es dann auch.

Unsere Reisetaschen kommen schnell und wir finden gleich unseren Fahrer, welcher uns zu Asco bringt. Doch wir müssen warten und warten und warten. Ein Paar fehlt noch. Irgendwann geht es zu Asco, ohne das fehlende Paar. 😐 War uns dann ehrlich gesagt auch wurscht. Die Übergabe ist schnell erledigt, waren wir doch die Ersten. Dort erfahren wir auch, wem wir die Verspätung zu bedanken: Den Berlinern! Die haben sich mal kurzerhand zum falschen Autovermieter fahren lassen. Die wussten wohl nicht mehr, bei wem sie gebucht hatten....wenigstens haben Sie zum richtigen Flieger gefunden. 🤪

Alles geklärt ( Wirklich Alles???) und los geht’s zur Maerua Mall, zum Spar um einzukaufen. Die Einkaufsliste haben wir schon in D vorbereitet, daher waren wir relativ zügig unterwegs.
An der Käse- und Wursttheke dann folgendes nettes Erlebnis:
Ich: Guck mal Chefe, da gibt’s Maultaschen...des glaub i jetzt net
Bedienung: Gell, des isch fascht wie dahoim!!
😵 🤩 😄
War das jetzt Schwäbisch?? Fata Morgana?? Hm, erst mal die Kudu-Salami und Kabanossi bestellen und dann mal nachfragen. Chefe hat inzwischen die weitere Bestellung aufgegeben und gefragt, woher die nette Mitarbeiterin kommt: von Sulz am Necker. Aha, quasi bei uns um die Ecke. Des Schwaben Herkunft lässt sich auch nach 6 Jahren in Namibia nicht verleugnen. 😗

Wir fahren schließlich mit 2 (!) Einkaufswagen an die Kasse, inkl. Game wie Ostrich, Kudu, Springbok. Miam-Miam. Anschließend geht’s in den Liquor Store, dort noch ein paar Flaschen...na, was wohl? Fleur du Cap eingepackt, sowie Windhoek Lager und Savanna Dry (und ja, wir haben noch was übrig gelassen 😗 )

Wir sind gut versorgt und fahren raus Richtung Lake Oanob. Die Fahrt ist zäh, Chefe ist müde. Weiter fahren wäre nicht gut gewesen. Nach zähen Kilometern kommen wir gegen 14 Uhr in Lake Oanob an.
Wir überlegen noch, ob wir ein Chalet nehmen oder gleich ins Dachzelt krabbeln. Chalet bekommen wir keins, da die Frau an der Reception meint: that´s a kind of waste, as you are only using one room....soso, wir hätten aber auch für das Chalet gezahlt..Dann halt net. Das Self-Catering-Zimmer schlagen wir dann aber auch aus.

Da nix Chalet, also Camping, entscheiden wir uns für für die CS"Berakah" - schön offen, mit Bootsanlegestelle, da direkt am See. Sogar ein Kühlschrank ist vorhanden. Wir beziehen den Platz, bauen unser Dachzelt das 1. Mal für dieses Jahr auf, sortieren unsere Klamotten und unser Equipment und räumen um (Synchro bzw. Canopy-Management!). 🤪
Es ist brütend heiß und wir laufen in Badeklamotten umher. Schließlich geniessen wir den Sundowner und bereiten das Essen vor: Es gibt Kudu Sirloin mit Grillgemüse und? Logisch, einen guten Fleur.


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Das Kudu ist eines natürlichen Todes gestorben. Somit kommen 2 Katzenbabys und ihre Mama auch in den Genuss. Die 3 sind solche Magerquarks und maunzen herzzereißend. Ich als Katzenmami kann daher nicht zusehen und wir teilen unser Essen mit den Süßen. Am Ende des Abends sitzen Chefe und ich mit je einem Katzenbaby auf dem Schoß da und geniessen den 1. Abend in Afrika. Wir fühlen uns wie daheim und im Geiste überleg ich schon, wie ich die 3 Mäuse nach Hause bekomme.... 😗 .Um 9:30 Uhr gehen wir müde ins Bett.


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Die Nacht wird unruhig für mich. Im Chalet nicht weit von uns findet ein Trinkabend a la Ballermann statt. Ein Gesinge, Geschrei und Geröhle, gefühlt die ganze Nacht..... 😠

CampSite: Berakah / Lake Oanob
Kosten: 360 NAD + 60 NAD Entrance
Bewertung: schön gelegen, aber durch Nachbarschaft + fahrende Motorboote am WE nicht zum Entspannen geeignet.

Und nach dieser trockenen Kost noch ein paar Bilder:
Teil 306. Apr. 2013
Samstag 16. März Lake Oanob – Mesosaurus Bushcamp, Keetmanshoop

Die Sonne geht auf und wir stehen auf. Zähne putzen, duschen, Frühstück. Dank unserer neu erworbenen Pfanne (in den zum Campingzubehör enthaltenen Pfannen klebt immer alles fest) gibt es Spiegelei mit Tomaten, Speck und Zwiebeln. Der neue Tauchsieder wird erprobt (damit trotz Pirschfahrten im KTP Chefe seinen Kaffee bekommt) und wir genießen das Frühstück in aller Ruhe ohne Katzen, denn die sind bei Nachbars. 😄


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Unser aufgeräumter Canopy:
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Wir kommen dann gegen 9 Uhr los und fahren Richtung Keetmanshoop. Unser nächstes Ziel: Mesosaurus Fossil Camp. Unterwegs dann der Schock: Bei Asco hat man uns nicht die Buchungsbestätigungen für den KTP ausgehändigt, entgegen der Vereinbarung mit unserem Reiseveranstalter. 😮 Wir haben aber auch beide nicht daran gedacht. Wir sind schon eine ganze Ecke gefahren, ca 150 km von Windhoek weg und dann das.....Ich rufe schnell bei Asco an und frage, ob die Unterlagen überhaupt abgegeben wurden. Man will es klären und dann zurückrufen. Der Rückruf erfolgt 5 Minuten später: es liegt nichts vor. Also schnell den Veranstalter angerufen. Niemand geht ran. Unter einer anderen Nummer erreichen wir dann jemanden und man verspricht uns, die Unterlagen zum Mesosarus Fossil Camp (unserer nächsten Anlaufstation) zu mailen oder zu faxen.

Wir fahren also weiter und hoffen, dass alles gut wird. Da wurde einfach versemmelt, uns die Unterlagen bei Asco zu hinterlegen....shit happens. War wohl bei uns auch die schlechte Nacht im Flieger und der Temperaturunterschied von 35 Grad, dass wir es nicht früher bemerkt haben. 😗

Wir fahren also weiter Richtung Mesosaurus. Endlose KM ödes, trockenes Farmland. Wir sehen viele Pferde, verletzt, völlig ausgemergelt. Im Mesosaurus angekommen werden wir herzlich von Giel empfangen. Wir erklären ihm unser Problem und er verspricht sofort, seine Schwiegertochter zu bitten, die Buchungsmail zu drucken. Er hoffe, sie habe schwarze Tinte. Wir gehe also zum Haus der Schwiegertochter rüber und nehmen auf der Terrasse Platz. Während wir warte,n unterhalten wir uns sehr nett. Giel kennt sogar die Versteinerungen von Holzmaden. Um uns herum 6 Hunde, eine Ziege, Katzen und Giels zwei Enkel. Endlich kommt die Schwiegertochter und hält unsere Buchungsmail in der Hand, in Farbe gedruckt! Wir sind erleichtert und bedanken uns 1000 Mal. 😘


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Giel bietet uns an im Bushcamp zu übernachten. 2 nette Familien wären auch dort, jedoch gäbe es genug Platz. Wir fahren also die 3 km bis zum Bushcamp und suchen uns dort ein schönes Plätzchen aus. Dort trinken wir erst einmal ein kühles Windhoek Lager und bzw. Savanna. 😎


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Wir entscheiden noch dazu, den 4x4-Trail zu fahren. Der Loop ist wunderschön, die Landschaft einfach gigantisch. Wir fahren zurück, um viele Bilder und Filmsequenzen reicher. Wir bauen das Zelt auf und bereiten das Abendessen vor. Ein weiteres Auto kommt, Deutsche. Sie stellen sich ein ganzes Stück entfernt auf. Zum Sundowner fotografieren wir wieder bevor wir unseren Potije aufs Feuer stellen. Es gibt Bobotie-Kudu + Gemüse/Süßkartoffel. Ein wunderschöner ruhiger Abend am Lagerfeuer, so lassen wir den Tag ausklingen.


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CampSite: Mesosaurus Bushcamp
Kosten: 200 NAD
Bewertung: wunderschöner Platz, sehr zu empfehlen – Giel ein sehr netter Mensch, mit dem
man sehr interessante Gespräche führen kann. TOP!
Teil 407. Apr. 2013
Sonntag, 17.03. Keetmanshoop – Augrabie Falls, ZA

Nach einer erneut unruhigen Nacht (für mich 😣 ) stehen wir um 7 Uhr auf. In der Nacht hat das Baby der Nachbarn Randale gemacht. Wenigstens waren die beiden anderen Kurzen ruhig. Wir sind die Ersten, die aufstehen. Wir genießen die aufgehende Sonne (mit Photo bewaffnet) und gehen duschen. Nach einem guten Frühstück in der Sonne packen wir zusammen und fahren zur Reception. Dort spülen wir und suchen Giel auf. Er bietet uns seine Tour zu den Fossils an, doch leider müssen wir heute das längste Stück in diesem Urlaub fahren. Daher zeigt er uns seine Fossilien im Haus, erzählt uns interessante Dinge über den Mesosarus. Giel liebt was er tut und das spürt man. Wir unterhalten uns nochmals sehr nett und verabschieden uns dann gegen 9:30 Uhr.


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Es steht eine lange Strecke bevor, bis zu den Augrabie Falls, ZA.
Wir fahren wieder stundenlang endlose KM. Die Landschaft wird nach langer Zeit etwas hügeliger und dann geht es nach Karasburg. Dann weitere 100 endlose KM auf Gravel bis zur Grenze Vellorsdrif – Onseepkans.
Wir bringen die Immigration zügig hinter uns, jedoch nicht ohne vorher unser Game zu verstecken. Sicher ist Sicher. 😗 Aber es interessiert sich keiner für die Lebensmittel. Ein Blick ins Auto und den Kühlschrank, und das war´s. Einzig der Kumpel von der Namib. Grenze war unfreundlich., wir haben ihn vermutlich bei seinem Mittagsschlaf gestört. 😊


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Wir fahren weiter Richtung Augrabies, durchfahren zig Baustellen, jedes mal mit Warten verbunden. Aber wir haben ja Zeit. Endlich erreichen wir unser Ziel, nachdem wir noch in Kakamas noch Geld gezogen haben. Wir checken ein und besichtigen die Falls. Mich reißt es nicht vom Hocker, kennen wir doch die Vic-Falls (schön sind die Augrabies aber auf jeden Fall!). Wir laufen ein wenig herum, es ist jedoch eine Mörder-Hitze, >40 Grad.


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Wir fahren weiter zur Campsite und suchen uns ein schattiges Plätzchen mit Stromanschluss. Nach dem Körperpflegeprogramm wird gegessen. Es gibt Boerewors mit Rote Bohnen Salat. Entspannt sitze ich mit Chefe noch bis 22 Uhr draussen, bevor wir ins Zelt krabbeln. Morgen geht’s ab in den Busch! 😣

Campsite: Augrabie Falls
Kosten: 440 Rand inkl. Park Entrance Fee
Bewertung: ok, gleicher Standard wie z.B. Mata-Mata, viele Mücken und Baboons
Teil 509. Apr. 2013
Montag, 18.03. Augrabie Falls – Rooiputs

Heute gibt es wenig Bilder...warum, werdet Ihr dann verstehen 😕 - frei nach dem Moto: ja wo sind denn alle hin??

Am nächsten Morgen stehen wir um 06:30 Uhr auf. Die Baboons scheinen in der Nacht bei Nachbars aufgeräumt zu haben. Es ist die Schulklasse mit Mädels (13-14-jährige) und 2 Lehrern. Wir blieben verschont, haben wir aber auch brav alles bis auf Tisch und Stühle weggeräumt. 😁
Wir duschen, frühstücken und fahren um 8 Uhr los nach Uptington. Dort tanken wir (dauert dank der 2 Tanks ewig) und kaufen bei Pick´n Pay nochmals ein. Vollbeladen fahren wir 250 Km endlose Weite (schon wieder 🤩 ) bis nach Twee Rivieren.


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Granatäpfel mit Häubchen (weiß jemand warum? Wegen Hitze?)

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Endlich wieder zurück im KTP. 😘 😘 😘 😘


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Wir beschließen die Immigration erst bei unserem 2. Aufenthalt in Rooiputs ein paar Tage später zu machen. Daher melden wir uns erst mal auf der Bots-Seite und dann auf der ZA-Seite im Park an. Die ZA-Dame hat offenbar keine Lust, drückt uns das Permit in die Hand und meint, wir sollen uns in Nossob anmelden. Ah ja! 🤨

Nach einem kurzen Pipi-Stopp fahren wir Richtung Rooiputs. Aber was ist das???? 😵 😣
Überall Kadaver...es scheint sehr trocken zu sein. Wir sehen so gut wie keine Tiere, nur ein paar der üblichen Verdächtigen. Die Wasserlöcher sind versiegt...es ist wie tot. Ja wo sind denn alle hin??
Ich will lebendige Tiere sehen, keine Kadaver.... 😣 😗


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Wir fahren bis nach Rooiputs zur Campsite No.4. Das ist die letzte Campsite auf der rechten Seite und man hat einen schönen Blick (zum Glück nicht auf die künftige Lodge). Wir stellen Stühle und Tisch raus und trinken erst einmal was, bevor wir pirschen gehen. Nach der Pause fahren wir bis hoch zum Wasserloch Kij Kij und entscheiden, noch weiter hoch zu fahren und den Loop zu nehmen. Wieder zurück in Kij Kij stellen wir uns ans Wasserloch zu 2 weiteren Fahrzeugen. Der ZA´ler meint, 4 Km weiter Richtung Rooiputs wären morgens 6 Löwen gewesen. Ja ne, is klar. 😠 Die werden wir natürlich nicht sehen. 😗

Wir fahren zurück. Chefe schimpft: Hier gibt’s nix, wie letztes Jahr auch und wir Spezis haben 3 Nächte hier gebucht, gaaaanz toll! 😣 Das sollte ich auch noch öfter mal hören 🤩

Auf der Campsite heißt es dann zügig Dachzelt aufbauen und kochen, bevor es dunkel wird. Es gibt Ostrich (aus der Pfanne) + Butternut. Dazu Nederburg. Wir geniessen den schönen Abend (ja, auch ich!) unter Beobachtung eines Schakals.

CampSite: Rooiputs No. 4, KTP

Bewertung: Platz No. 4 sehr zu empfehlen, Tiersichtungen = frustrierend (wie im Vorjahr),
Blick auf Lodge (was man sieht) nicht gerade schön

Ab dem nächsten Tag geht ein bisserl die Action los...keine Bange...

LG
Fleur
Teil 611. Apr. 2013
Also Ihr Lieben,

nachdem der Schorsch lieber Fussbal guck (mein Holder auch), dann übernehm ich jetzt
halt den Part und gehe als 1. Vorsitzende des schwäbischen Dränglervereins mit positivem Beispiel voraus.
Hier für alle, die sich NICHT für Fussball interessieren 🤩


Dienstag, 19.03. Rooiputs – Nossob

Wir stehen gegen ca. 5 Uhr früh senkrecht im Bett. 😣 Unser Schakal unterhält sich mit seinem Kumpel direkt neben unserem Dachzelt. Man muss sich als Stadt-Kind erst einmal wieder an die Geräuschkulisse in der Natur gewöhnen. Guten Morgen Afrika! 😘

Wir stehen um 6:15 Uhr auf, bauen das Dachzelt ab und fahren sofort los. Wir wollen Löwen sehen...Am Wasserloch Kij Kij ist ein Andrang durch Schakale, ca. 10 Stück. Wir beobachten einen Schakal, wie er sich an einem Kadaver zu schaffen macht. Der kleine Kerl muss sich ziemlich anstrengen. 🤪


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Wir fahren und fahren, und gucken uns die Augen aus: nüscht! Nicht mal die sonst üblichen Verdächtigen...Sind die Viecher alle stiften gegangen? Nach einiger Zeit ein Lichtblick: 2 Honigdachse. Jedoch so schnell, dass wir kein Foto schießen können. 😠 Dann wieder...richtig: nüscht!

Ich triele (versteht man das als Nicht-Schwabe??) so langsam vor mich hin und lasse mich durch die Sandroad schütteln, als Chefe plötzlich die Mücke reinhaut: Ein Cheetah...auf MEINER Seite, direkt am Straßenrand unter einem Baum...Chaka! Dank Chefe können wir den schlaksigen Burschen beobachten und filmen. Juhu, wir steigen uns langsam...kaum sind wir von Rooiputs weg. 😏


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Den restlichen Weg bis Nossob tut sich nix mehr. Wir halten unterwegs bei Dikbaardskolk zum Frühstück an. Dort gesellen sich zu Tausenden von Zwitscherheimern auch ein dürrer und scheinbar verletzter Schakal. Er tut mir leid, aber hier ist nun mal kein Streichelzoo mit Fütterung. Er trollt sich zu den Nachbarn und ergattert dort etwas zu fressen....unglaublich bzw. unmöglich! Wir nähern uns Nossob. Zwar sollen in der Nähe Löwen gesichtet worden sein, aber wir sehen? Richtig! Nüsch! 😠


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In Nossob melden wir uns an und beziehen ein schattiges Plätzle mit Strom. Wir räumen, spülen, waschen Wäsche. Chefe lädt sämtliche Geräte, füllt den Wassertank im Hilux für Mabua auf und putzt die Frontscheibe. Nachdem wir beide ein Duscherle gemacht haben, relaxen wir, bevor wir nochmals pirschen. Es ist drückend heiß, mit Sicherheit wieder um die 35 – 40 Grad.

Wir gehen vor der Pirsch noch schnell Sprit fassen..es dauert wieder ewig, 20 – 30 Minuten mindestens. Wir unterhalten uns mit einem Ami, der Stuttgart + Umgebung kennt. Leider hat er vergessen, den Kaugummi aus dem Mund zu nehmen. 😗 😈
Danach wird geshoppt, Feuerholz und Savanna, dann das Permit abgeholt = offizielle Abmeldung. Ob jemand merkt, wenn wir nicht zurückkommen??? 😗

Wir fahren nach Norden, ein Stück Richtung Bosso Trail, wieder retour und weiter Richtung Polentswa: nüscht!
Wir kehren um und fahren Nossob gen Süden raus.....

Nach ein paar KM eine Autokolonne. Man macht uns Zeichen: 3 Löwen! Wir stellen uns als mind. 10. Auto dazu und warten. Sie sollen unter dem Busch liegen. Wir sehen? Richtig, nüscht! 😠 Irgendwann kommt Bewegung rein. Ein Kopf geht hoch und wieder runter. Tolle Wurst! Irgendwann geht ein Weible hoch zum nächsten Busch. Wir warten...sie kommt zurück und hinter ihr der Pascha! 🤪
Er schafft doch tatsächlich die Hälfte des Weges, bevor er markiert und sich hinlegt. 😕


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Dann war wieder Ruhe im Karton! Plötzlich steht eine der Damen auf, umschwänzelt den Pascha, räkelt sich vor ihm auf dem Boden und wird bestiegen. Ich filme, was das Zeug hält, Chefe fotografiert. Dann Gebrüll, sie beißt ihn weg und schon kommt Nr. 2 und fängt dasselbe Spiel an....Nr. 3 wird auch aktiv..... 😊

Es ist jedoch 18:50 Uhr, in 10 min. wird das Gate geschlossen, der Wächter steht schon parat.
Flugs das Zelt aufgebaut, Essen gemacht (Penne mit Tomatensosse + Oliven, dazu Zonnebloem Cab Sauv 2011). Wir gehen anschließend spülen und danach zum Hide. Dieser ist fast wegen Überfüllung geschlossen. Am Wasserloch tummeln sich ein paar Schakele, auch eine spotted Hyena nähert sich. Sie ist jedoch sehr sehr ängstlich und traut sich fast nicht zum Wasser. Von einem älteren Herrn erfahren wir, dass eine halbe Stunde vor uns ein Schakal von einem Leo gerissen wurde. Ne, is klar, wir haben mal wieder nüscht gesehen.... 😠

Wir geniessen den Abend (ich relaxed). Morgen geht’s endlich in die Mabua-Section!

CampSite: Nossob
Bewertung: gut, da nicht voll – Nachteil: keine Fomi-Begegnungen.......ist halt ein ZA-Camp und fenced
Teil 712. Apr. 2013
Mittwoch, 20.03. Nossob – Khiding Pan

Wir stehen um 6 Uhr auf, bauen alles ab, Zähne putzen (same procedure as every day 🤪 ) und sind pünktlich am Gate, das Permit abholen. Wir sind natürlich nicht die Ersten 😊 . Um 06:10 Uhr sind schon die Ersten vor zum Gate gefahren....ich hab aber Urlaub! Wir wollen erst nach Süden, wie die Meisten auch. Vielleicht sehen wir ja nochmals den Pascha mit seinem Harem.

Kaum von Nossob weg, sehen wir 2 Autos stehen, da muss was sein. Angeblich 2 Löwenmännchen mit einem Riss. Wir sehen 3-4 Schakale und einmal kurz einen Löwenkopf, jedoch zu weit weg. Für die Statistik zählt er jedoch. Gesehen: 1 Löwe....Wir fahren zurück nach Nossob, weiter gen Norden, bevor wir dann in den Bosso Trail abbiegen. 170 Km Rüttelpiste vom Feinsten, mit haufenweise Dünen...ob das meine Frühstückseier überleben??? 😣 😵

Ausser ein paar Oryx, Ostriches, Red Hartebeast sichten wir auch einen Honey Badger. Aber Alle scheu, somit keine Beweisfotos, dass es hier doch tatächlich Tiere gibt. 😠
Wir halten an der Matopi CS No. 1 um zu frühstücken. Die Campsite hat keinerlei Facilities, nur einen Sandplatz, jedoch schön gelegen. Frisch gestärkt geht es weiter....uns kommen 3 Fahrzeuge entgegen. Der erste Fahrer fragt uns aus, ist selber jedoch nicht auskunftsfreudig. Aber er sagt einen wichtigen Satz: No Cats *hmpf 😣 Das werden wir noch sehen! 😠


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Am Ende des Trails kommen wir an der Mpayathutlwa CampSite vorbei. Diese ist nicht belegt, jedoch stellen wir fest: es gibt dort Wasser! Also schnell das Frühstücksgeschirr gespült und unter die Dusche gehüpft. Sauber und frisch fahren wir weiter und uns kommen 6 Fahrzeuge entgegen. Wir waren also gerade rechtzeitig fertig, bevor die Kollegen vielleicht eingefallen wären. 😗

Gegen 15 Uhr sind wir an der Khiding Pan. Wir haben, wie letztes Jahr, CampSite No. 2. No. 1 ist durch mehrere Fahrzeuge belegt. Schön zu wissen (für mich), dass wir nicht wie letztes Jahr (am 12. April! 😘 ) gaaaaanz alleine sind. Wir genehmigen uns "hüstel" ein kühles Windhoek Lager bzw. Savanna. Ich schreibe den RB weiter, Chefe sortiert den Kühl – bzw. Vorratsschrank. Ein paar Verluste haben wir zu vermelden (beim Gemüse), jedoch insgesamt wenig. Wir sitzen unter dem Shade Shelter und schwitzen vor uns hin. Gefühlte 40 – 50 Grad. Gegen 17:30 Uhr wollen wir nochmals ein Stündlein pirschen. Bis dahin versuchen wir zu relaxen...Betonung liegt auf relaxen! 😵


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Kurz bevor wir losziehen wollen, sehen wir 2 Fahrzeuge auf Pirschfahrt. Auf dem Dach sitzen 2 komische Gestalten (sorry, lag an den lustigen Hüten 😄 ). Ich sag noch die werden ja wohl weiterfahren...sprachs und schon entern sie unsere CampSite. 🤨 Ich ziehe mir schnell noch was über, sitze ich doch dank der Hitze etwas freizügig da. Ich sehe am Nummernschild bzw. höre am Akzent: Franzosen 😉 . Während wir uns mit dem Fahrer auf Französisch unterhalten (er hat gefragt, ob es ok sei, k u r z z zu halten), verteilen sich die anderen Pappnasen auf der CS ohne zu grüßen. 😠 Nach und nach finden die Damen den Weg zu den Ablutions. Wir sind fassungslos 😐 . Das ist ja wie an einem Ausflugsziel, wenn der Hummeldumm-Bus anhält und alle gleichzeitig aufs Klo strömen. 😣 Es wir danach noch gevespert, fotografiert, geschnattert. Ruhe = Fehlanzeige. Wenn die sich nicht gleich vom Acker machen, werd ich sauer. Ich überlege schon, wie ich sie freundlich auf Französisch auffordere, sich endlich zu verp.... 😗 😗 Dann sortieren sie sich an den Fahrzeugen, bereit zum einsteigen. Bis aber die 10 Personen endlich mal alle im bzw. auf den Autos sitzen.....les francais sont culottés (ich darf das als halber Franzose sagen)....Geht ja mal gar nicht! 😠

Als sie endlich weg sind, fahren wir eine Runde um die Pan. Aber wie erwartet: Alles Tot! Letztes Jahr hatten wir Gnu und Red Hartebeast Herden.....morgens an der Mabua noch meine Geburtstagslöwen....zurück an der CampSite wird das Zelt aufgebaut und gekocht. Gemüse (Bobotie) + Boerewors, dazu einen Aperitif in Form von einem Windhoek Lager bzw. Savanna. Danach einen Fleur du Cap zum Essen.
Wir bekommen Besuch von einem Schakal, doch daran haben wir uns gewöhnt.... 😗


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So, ab jetzt hat Chefe geschrieben, da ich keine Lust mehr hatte und Chefe keine Kommentare abgeben durfte:


Der Abend endet gemütlich am Lagerfeuer und dank zunehmendem Mond und strahlenden Sternen herrscht auch über den Schein des Feuers hinaus noch etwas Sicht. Zuerst ist nur ein Schatten und Fleur geht von einem Schakal aus. Doch mir ist die Silhouette zu groß und es sieht mehr nach einer Hyäne aus. 😵 Auf alle Fälle hatte es etwas zwischen den Zähnen und wir hören kurz darauf ein Knacken und Schmatzen. So alarmiert bewaffnen wir uns mit den Lampen und suchen die Umgebung mit den Lichtkegeln ab. Bingo, ca 15-20 m von uns steht eine braune Hyäne und schaut zu uns herüber. Zum Glück hält sie den Abstand konstant und verschwindet nach einer halben Umrundung in den Büschen. 🙄

Nette Abwechslung und gerade beruhigen wir uns wiede,r als ein Schatten wieder nur 10-15 m hinter Fleurs Rücken unser Feuer umrundet 😕 . Wir verfolgen die braune Hyäne mit unserem Lichtkegel, als sie plötzlich quer zu uns in die Büsche rennt. Tatsächlich, es ist noch eine 2. Hyäne, die uns umkreist. Zudem sind sich die zwei wohl nicht einig, wer sich mit uns abgibt...

Bei einem ausgeglichenem Zahlenverhältnis von 2:2 entschließen wir uns dann, den Abend zu beenden, unsere Sachen zu verstauen und unser Bett aufzusuchen. Im Zelt ist es immer noch sehr warm. Erst nachdem wir das Moskitonetz öffnen, kommt etwas Abkühlung durch einen lauwarmen Wind. Wir lüften kurz um dann müde die Augen zu schließen. 🤪

ach einem kurzen Nickerchen werden wir wieder wach, da eine der Hyänen nun unser Camp genauer inspiziert. Bis wir alles sortiert und griffbereit haben, ist der neugierige Besucher aber wieder verschwunden. Ich (Chefe) bleibe in der Lauerstellung und werde nach ca. 10 min. belohnt. Plötzlich taucht sie auf, am Auto entlang unter den Shade Schelter und mir gelingt ein Schnappschuss vom nächtlichen Störenfried. Zufrieden mit diesem Ergebnis begebe ich mich auch in die Waagerechte und schlafe ein. Gegen 5 Uhr kommt starker Wind auf und eine Böe sorgt dafür, dass ich senkrecht im Bett sitze. Fleur knurrt mich verärgert an und meint, ich soll endlich weiterschlafen und gut erzogen mach ich dieses Mal was sie sagt. 🤩


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CampSite: Khiding Pan No. 2
Bewertung: Schön gelegener Platz, wir fühlen uns wieder wohl hier. Der Abstand zu den Nachbarn ist nicht groß, aber weit genug.
Teil 814. Apr. 2013
Donnerstag, 21.03. Khiding Pan – Mabuasehube No. 1

Gegen Mittag fahren wir los zur Mabuasehube Pan via Malatso und dem nördlichsten Bereich der Mabua Section. Wir erwartet wenig Wild zu sehen, mit Ausnahme der immer scheuen Steinböckchen. 😵


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Auf der gesamten Strecke sehen wir kein Auto, zu unserer Überraschung jedoch einen Leo unter einem Busch liegen. Ok, es war verdammt viel Glück dabei: ich hatte gestoppt und bin etwas zurück gefahren, um etwas zu prüfen, als Fleur den Leo liegen sah. Er ist auch noch meine Seite *grummel.....(ich, Fleur: 🤩 )

Wir warten gut 2 Stunden, aber bis auf 3 Stellungswechsel passiert nichts. Nach einigen Bildern und Videosequenzen verscheucht uns die Hitze dann, es sind mind. 40° C und wir stehen in der prallen Sonne.


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Mehr als glücklich über diese Sichtung fahren wir weiter und richten uns auf der Campsite No. 1 ein. Leider sieht es im Eingangsbereich aber wie auf einer Müllhalde aus, die Fässer für den Müll sind auf den Camps voll bis obenhin. Die danebenstehenden Müllsäcke sind den Tieren zum Opfer gefallen und überall sind verrissene Müllsäcke und deren Inhalt verteilt. 😣 😵


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Auf den abendlichen Gamedrive verzichten wir und machen es uns gemütlich. Zum Abendessen gibt es Schafskäse gegrillt und anschließend wird im Potije Brot gebacken und ein schönes Lagerfeuer entzündet. So könnten wir den Abend noch einige Stunden geniesse. Leider gibt es wieder 2 Störenfriede derselben Art wie gestern. Der Abstand der Augen ist schon wieder sehr groß und beim Verhältnis 2:2 ziehen wir uns wieder früher als geplant zurück. 😗 Die Termperatur ist immer noch zu hoch um gleich einzuschlafen und so beobachten wir noch die Hyänen beim inspizieren der Campsite. 😉

CampSite: Mabuasehube No. 1
Letztes Jahr noch von Fleur gefürchtet, hatten wir 3 Nächte dort, da nichts Anderes frei mehr war.
CampSite ohne Facilities (Nur Grillstelle, kein Shade Shelter, keine Ablutions).
Unser Fazit jedoch: der schönste Platz an der Mabua Pan!!!!
Teil 916. Apr. 2013
Hallo zusammen,

nachdem ich mich gestärkt habe und die stolzen Xakanaxa-Löwen im Kampf auf Arte geschaut habe, kann es weitergehen. Ihr müsst aber tapfer sein: es gibt heute viele Bilder.... 😊

Donnerstag, 22.03. Mabuasehube No. 1

6 Uhr wecken, etwas getrödelt, um dann gegen 6:45 Uhr zum Morning Drive zu starten. Wir fahren um die Mabua Pan, weiter zu den Monamodi Pans und betrachten bereits unsere CampSite für die Nacht von Sonntag auf Montag.

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Ist sie nicht hübsch geschminkt?

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Trockener Baum:

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Trotzdem grünt es:

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Dann weiter zur Mpayathutlwa Pan, zur CampSite, welche Wasser hat. Zum Glück ist sie nicht belegt und so beschießen wir, die Möglichkeit zum Duschen zu nutzen.

Die CampShower hatten wir gestern im Einsatz, bei diesen Temperaturen kann man aber morgens + abends kurz duschen. 😕 Fleur setzt sich mit ihrem Zeitmanagement durch, also erst Wasser auffüllen, dann spülen und zum Schluss duschen. Na ja, ich hätte es in der anderen Reihenfolge gemacht, aber da kann sie schon sehr stur und bestimmend sein. 😗
Was soll ich sagen? Ich fertig war mit Duschen, als kurz darauf 3 Autos kamen. Fleur war noch nicht ganz fertig und hat mir, auch wenn sie es nicht gesagt hat, Recht gegeben. 😄

Die 3 Landys aus ZA waren gut ausgestattet, und es waren nette Leute, mit welchen wir uns noch etwas unterhalten und ausgetauscht haben. Sie meinten auch, wir sollten uns wegen der braunen Hyänen keine Gedanken machen, völlig harmlos. 😣 Zum Schluss haben sie uns noch eine Karte für ZA + Sim geschenkt, nachdem wir uns ein wenig Input bezüglich Hwange + Mana Pool haben geben lassen. ZA´ler sind echt nette Leute! 😎

Frisch geduscht geht es dann zurück zur CampSite. Auf dem Weg dorthin begegnen uns noch einmal 5 Fahrzeuge. Wow, kein Vergleich zu gestern. Hier geht´s ja zu wie auf der Autobahn. 🙄

Auf der CampSite lecker gefrühstückt und den Wasserhaushalt wieder auf die Reihe gebracht, die Franzosen vom Camp 4 noch beobachtet, die sich auf den Weg gemacht haben → in unsere Richtung..... 🤨

Tatsächlich fallen die doch wieder in unser Camp ein. Jedoch dieses Mal wie ausgewechselt und freundlich. Sie wollten sich verabschieden und von den Löwen (10 an der Zahl) in der Lesoloago Pan erzählen *grummel 😠 Ok, unser Ziel für heute steht somit fest. 😗

Wir relaxen nach dem Frühstück noch und werden dabei trotz Dusche von den Mücken fast aufgefressen. Die meisten Tiere sind weg, daher konzentrieren sich die nervigen Viecher auf das, was noch übrig ist, einschließlich uns. Mal sehen, ob uns das Glück heute hold ist und wir die Löwen auch sehen werden. 😊

Gegen 13 Uhr starten wir eine kleine Runde um 1. den Mücken zu entgehen, 2. die Hitze durch etwas Fahrtwind zu mildern, 3. die Batterie bzw. den Kühlschrank aufzufrischen und 4. vielleicht auch um ein paar Löwen zu finden. Ist sicherlich nicht die beste Zeit für eine Pirsch, aber Fleur hätte es nicht länger ausgehalten. 😗

Der Weg führt uns also zur 10 km entfernten Lesoloago Pan, dort zum Wasserloch und hoch in den kleinen Kringel unweit der CampSite, welche noch nicht belegt ist.

Großer Vogel 🤩

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Das Rudel ist auf der rechten Seite und wer hat die Löwen entdeckt??? Chefe natürlich! 😎


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Auf der Suche nach einer alternativen Sichtposition hat dann Fleur ihr Erfolgserlebnis: sie sieht unter einem 2. Busch die andere Hälfte des Rudels liegen. Ich habe extra nichts gesagt.... 😗


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Die Löwen liegen im Schatten, bewegen sich hin und wieder, wälzen sich herum und wir 2 sitzen im Auto in der prallen Sonne und haben einen ausgedehnten Saunagang. 🙄 Es ist so faszinierend und immer wieder hoffen wir, die 3 Cubs endlich in Action zu sehen. Aber den Kleinen ist es einfach zu heiß. Die Zeit vergeht und der ersten Stunde folgt die Zweite, die Dritte + Vierte......Aber wir wollen nicht gehen, ohne etwas Action zu sehen. 😐 Zudem genießen wir es, die Löwen ganz für uns alleine zu haben.


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So sitzen wir und schwitzen glücklich vor uns hin. Dumm nur, dass der Kühlschrank nicht erreichbar ist, lauwarmes Wasser schmeckt nicht wirklich gut. 😕 Endlich, gegen 17:30 Uhr kommt etwas Bewegung auf und nicht nur der gelegentliche Buschwechsel. Zuerst entfernt sich der Pascha, dem wir folgen, um aber nach 3-4 Minuten wieder umzudrehen und zurück zu seinem Harem zu laufen ( der Löwe, nicht wir 🤩 ).


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Danach startet er einen 2. Gang, dieses Mal in die entgegengesetzte Richtung zum Wasserloch. Wir folgen wieder und können ein paar schöne Aufnahmen machen. Danach geht es wieder zurück zur Gruppe und der Herr muss sich erst einmal wieder ausruhen. War schon anstrengend, die rund 500m zum Wasserloch hin und zurück.


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Dafür kommt endlich Bewegung bei den Cubs auf, nur dösen ist einfach langweilig. Wir strahlen vor Glück, können wir den Kleinen sowie den „Teenies“ beim miteinander spielen + raufen zusehen. 😘


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Mein Favorit 😘 😘 😘
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So vergeht die Zeit wie im Flug und es wird 18 Uhr, als sich mit Ausnahme des Paschas und einer Löwin der Rest der Gruppe in Bewegung setzt. Ziel ist das Wasserloch. Wir folgen natürlich sofort und platzieren uns in der Nähe und warten voller Spannung.

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Die Löwen sind im Busch verschwunden. Am Wasserloch ist ein einzelner großer Kudubock und eine Herde Gnus trottet langsam heran. Es dauert eine ganze Weile, bis wir den ersten Löwen
entdecken, dann den zweiten + dritten.....Entlang der Buschgrenze zur Pfanne verteilt, hatten sie sich positioniert und lauerten. Das Kudu und auch die inzwischen angekommenen Gnus witterten die Gefahr und zögerten. Die Zeit lief viel zu schnell dahin.


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Leider, oder zum Glück – Fleur ist hin- und hergerissen – können wir nicht länger bleiben und starten in Richtung Mabua. Es wird schon dunkel bzw. die Dämmerung bricht herein und wir erreichen um 19 Uhr die CampSite. Schnell Feuer gemacht, Zelt aufgebaut und den Durst mit Windhoek Lager und Savanna gelöscht. Zum Essen sind wir noch viel zu aufgewühlt und so gibt es statt Springbock im Potije nur Cabanossi und Chips.
Die Hyänen lassen uns diesen Abend in Ruhe und so können wir den Abend genießen und von unseren Löwen schwärmen.... 😘 😘 😘 Fleurs 1. Löwen-Rudel und dann noch 3 Jungspund.... 😘 😘 😘 😘 😘 😘 😘

Einen schönen Abend wünscht
Fleur
Teil 1023. Apr. 2013
So, der nächste Tag wird erst Mal halbiert, da sonst zu viel Pics:

Freitag, 23.03. Mabuasehube

6 Uhr aufstehen, Ziel steht fest → Löwen gucken! 😗
6:30 Uhr fahren wir los und halten auf der Fahrt schon einmal Ausschau. Hurra, die erste braune Hyäne, die WIR entdecken und nicht anders herum. 🤩


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So fängt der Tag gut an und zu unserer Freude sind unsere Löwen heute morgen auch aktiv. 🤪 Als wir die Pan erreichen, sehen wir einige Löwenköpfe in der Pan um das Wasserloch verteilt sitzen.


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Nach kurzer Zeit kommt Bewegung in die Truppe und sie bewegen sich in Richtung CampSite. Wir fahren zur CampSite und finden den Pascha + 2 Löwenweibchen dort am Rande sitzen. Der Platz ist von einem einzelnen Wagen mit Dachzelt belegt. Die Camper sind wach, aber im Dachzelt gefangen. Es vergeht gut eine halbe Stunde, in denen die Cubs + die Halbwüchsigen die Site durchstöbern und zum Spielen nutzen. 😄 Was für ein Tag!! 😎

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Nach ca. einer Stunde verschwindet auch der letzte Löwe im Dickicht und wir fahren zurück, um unsere hungrigen Mägen zu beruhigen. Ein leckeres Frühstück mit Ausnahme von Fleurs Brot. Trotz bester Backkunst ist von der Rezeptur nichts zu erwarten. 😣 Muss ich jetzt auch noch Brot selber backen? 😗

Wir optimieren wieder einmal unseren Canopy sowie den Rücksitz. Gestern gab es bei einem 5-Liter-Kanister Wasser eine Leckage. 😐 Wir bereiten alles für ein frühes Abendessen bzw. eine schnelle Late Night Kochschow vor. 🤩 Dann noch die Camp-Shower gerichtet und so fühlen wir uns kurzzeitig sauber und frisch. Die Putzkolonne mit botswanischen Jungs kommt auch noch und räumt afrikanisch schnell den Müll weg. Endlich sieht es hier nicht mehr wie auf der Müllhalde aus und die Hyänen lassen uns dadurch hoffentlich in Ruhe. 🙄


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Nachdem wir wieder alleine sind, genießen wir die Ruhe und unternehmen später eine kleine Rundfahrt ohne nennenswerte Sichtungen. Das Wetter wird nach und schlechter, man sieht Blitze und hört Donner, jedoch noch weit entfernt....

to be continued....
Teil 1124. Apr. 2013
Teil 2

Wir entscheiden uns für ein frühes Abendessen, entfachen ein kleines Feuer und bereiten unser Springbockfilet mit Süsskartoffel + Gemüse im Potije zu. Feini, feini 😁 Wir sind gerade mit dem Essen und Aufräumen fertig, als der Regen beginnt und die Blitze in unserer Nähe einschlagen. Wenn uns das Wetter schon ins Auto treibt, dann wenigstens dort wo wir wollen. 😠 Deshalb starten wir zur Löwenpfanne und hoffen, trotz Wetterbeeinträchtigung auf ein eine erfolgreiche Sichtung. 😉

Nach 25 min sind wir bei den Löwen und das kann man wörtlich nehmen. Die CampSite, welche schon morgens belagert war, ist wieder fest in der Hand der Löwen. Zwar sind auch ein Paar am Rand der Pfanne positioniert, die Anderen lümmeln aber auf der CampSite herum. 😄


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Die 2 älteren Camper, welche schon morgens im Zelt länger warten mussten, sitzen wieder im Auto und sind belagert (mit aufgebautem Dachzelt). Außer uns sind noch 2-3 andere Autos da, die diese Belagerung beobachten. Was hatten wir gestern für ein Glück, als wir ganz alleine bei den Löwen waren! 😘

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Das Gewitter hat sich inzwischen auf die Mabua Pan konzentriert, an der Lesoloago hat es nur leicht getröpfelt. Trotzdem kommen starke Windböen über die Pfanne, und gerade als die Löwen sich in Richtung Pan bewegen, sehen wir eine starke Staubwolke auf uns zukommen. 😮


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Der aufgebaute Pavillon der Camper wird komplett zerstört und bei einer 2. Böe wird fast das Dachzelt zurückgeschlagen. Nur weil der Mann im Sandsturm auf der Leiter stand, konnte er Schlimmeres verhindern. 😐
(sorry, aber hier gibt´s keine Bilder....)

Selbst den Löwen ist das zu viel und sie kommen zurück auf die CampSite zurück, sehr zum Leidwesen des Camperpaares... 🙄 Wir beschließen zu helfen, fahren bis zum Auto der Beiden und ich (Chefe) helfe, die Leiter vom Dachzelt mit Heringen am Boden zu befestigen. Die Löwen lassen wir nicht aus dem Blick, schließlich trennen uns nur ca. 20 m von ihnen. Fleur indes behält den Pascha im Blick, der ca. 30 m hinter unserem Auto hinter einem Busch liegt...


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Allmählich wird es wieder etwas ruhiger und die Sonne kommt zurück. Bestes Licht für gute Fotos! Die Löwen nehmen sich auch wieder dem ursprünglichen Thema an und setzen sich in Richtung Pan in Bewegung: Auf geht´s zur Jagd. Zurück bleiben ganz brav die 3 kleinen Cubs, welche wir aus nächster Nähe (alleine!!) beobachten können. 😎 😘 😘 😘


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Sind die Schnuckels nicht süß?? 😘 😘 😘 😘 😘

Nachdem die Jagdvorbereitungen sich in die Länge ziehen und keine Aussicht auf ein Beginn der Jagd zu sehen ist, starten wir um 18:20 Uhr zurück in Richtung Mabua Pan. Durch den Regen ist der Sand verfestigt und wir fahren sehr komfortabel zurück. Der Wind ist immer noch sehr stark und ein Feuer so nicht ratsam. Auch auf den anderen Camps wird auf ein Feuer verzichtet und so machen wir es uns uns noch etwas gemütlich (im Dachzelt – psst, nicht verraten 😗 ) und schlafen zufrieden recht früh ein (ohne Hyänen übrigens! 🤩 ).
Teil 1227. Apr. 2013
Heute gibt es ein bisserl weniger Bilder....


Sonntag, 24.03.13 Mabua → Monamodi Pan (CampSite 2)


Noch eine nachträgliche Bewertung zu Mabua No. 4: Nachdem der Müll entfernt war, ein wirklich schöner Platz! Keine Facilities, jedoch kein Problem. Fehlt aber doch ein Schattenspender, die 3 Bäumchen reichen nicht aus. Besser als Mau 2-4 auf jeden Fall, da ruhiger gelegen!

Jetzt gehts weiter:

Wir stehen ohne Wecker auf und starten nach Zeltabbau und Katzenwäsche zu den kleinen MiezMiez, mal sehen, ob wir sie finden! 😐
Heute jedoch ist von Löwen keine Spur, nur eine zweite braune Hyäne und Suricates (hat Fleur entdeckt!) spüren wir auf. 😕


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Wir sind trotzdem zufrieden, so leicht darf eine Löwensichtung auch nicht immer sein. An der Mabua zurück, gibt es lecker Frühstück, dann ein erneutes Optimieren von Kühlschrankinhalt und Canopy. Nach einer kleinen Pause machen wir uns um 11:45 Uhr auf den Weg zur nächsten CampSite. Wir machen noch einen Abstecher an der Mpayathutlwa Pan um zu sehen, ob die CampSite mit Dusche belegt ist. Nachdem nicht nur die CampSite belegt, sondern auch die Dusche von einer ZA-Familie besetzt ist, fassen wir nur sehr wenig Wasser. Die Quali des Wassers hat inzwischen deutlich nachgelassen (Optisch).

So düsen wir weiter zu Monamodi Pan. Dort bauen wir die Hängematte auf und müssen den Kühlschrank erneut ausräumen. Die Rüttelstrecke hat den halben Inhalt einer Flasche Savanna und Windhoek Lager in den Kühlschrank entleert → wir haben damit gelernt, nie wieder Flaschen zu legen. In Zukunft werden Flaschen nur stehend transportiert! 😣 😗


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Auch im Reservekarton (Weinkeller) hat sich eine Flasche Windhoek Lager entleert, bei der trockenen und warmen Luft ist alles aber auch richtig schnell getrocknet.

Den Nachmittag über wird relaxt, Brot gebacken und ein frühes Abendessen (Ostrich Braai) vor der Abendpirschfahrt zu sich genommen.


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Die Abendpirsch führt uns zurück zur Löwenpfanne, doch leider wieder nichts mehr zu sehen von unseren Freunden. Nur die blöden Huper aus ZA (die haben tatsächlich die Löwen aus dem Weg gehupt, anstatt drumherum zu fahren!) haben sich auf der Campsite mit eingenistet....na ja, morgen geht es eh zurück nach Nossob. Auf dem Rückweg wird es langsam dunkel und wir entdecken eine braune Hyäne. Die Laufrichtung zeigt genau die Luftlinie zur CampSite. Ich bin aber besser mal ruhig und beunruhige Fleur nicht unnötig. 😗







Wir erreichen unsere CampSite, machen Feuer und geniessen den Abend. Wie ich erwartet haabe, kommt nach einer Zeit ein Besucher, eine braune Hyäne. Da wir aber 2:1 zählen – mäßig im Vorteil – bleiben wir sitzen. Die Hyäne verschwindet nach einer Umrundung auch wieder im Dickicht. 😗 😣

Nach einem schönen Lagerfeuerabend gehen wir müde ins Bett. Leider wache ich mitten in der Nacht auf. Magen & Kreuz schmerzen, ich kann nicht mehr schlafen. Es fängt dann noch an zu regnen und es wird stockdunkel, trotz Vollmond.....

und dann kam ES........

to be continued....
Teil 1328. Apr. 2013
Hallo Ihr Lieben,

ES geht los 🤩
Allerdings müsst Ihr gaaaanz tapfer sein...zudem gibt es auch nur 2 Bilder 😊

.....
Wie schon gesagt, ich kann nicht schlafen. 😠 Fleur hat aus Solidarität noch einige Zeit wach gelegen 🙄 ....

Gegen ca. 5 Uhr geht es auf einmal los: Geräusche wecken uns, ein lautes Hecheln, direkt rechts unterhalb von Fleurs Kopf, die auf der rechten Seite liegt. 😣 😵 😮 Wir hören etwas klimpern und überlegen uns, wer da wohl mit unserer leeren Weinflasche Fußball spielt. Dieses Hecheln ist sehr laut und Fleur sitzt senkrecht im Bett undt hält zitternd meine Hand. 😗 Wir können nichts sehen, nur dieses stetige Hecheln ist zu hören, welches sich irgendwann mal vom hinteren Fahrzeugteil nach vorne bewegt. 😣 Fleur schließt langsam ihre Seite des Zeltes, damit uns das Hechteltier nicht sehen und vielleicht weniger riechen kann. 🤩

Ich suche im Dunkeln in meiner Fototasche nach dem Tränengas...sicher ist sicher. 😗 Das Hecheln zieht sich um das Auto herum, natürlich sind wir beide hellwach und lauschen gespannt. Das Auto fängt dann plötzlich auch noch zu wackeln an. Fleur quetscht meine Finger immer mehr zusammen. 😐 Dann plötzlich Ruhe, dafür hören wir nur unseren Herzschlag, der gefühlt sogar das Auto bewegt. Dann erneut ein Schnauben und Schniefen, dann wackelt wieder plötzlich das ganze Auto. 😣 Wir spähen nach außen, aber es ist noch immer zu dunkel um etwas zu erkennen.....

So geht das rund 1 Stunde, gefühlt natürlich eine Ewigkeit.....Endlich wird es heller und wir erkennen den Verursacher: eine mächtige Tüpfelhyäne bearbeitet unser Auto. Beide vorderen Ecken am Kuhfänger werden bestiegen und sie leckt die Motorhaube. Am Kühlschrank hinten, direkt unter Fleur hat sie den 3. Punkt, wo sie schnüffelt und schnaubt. Riecht es nach Fleisch aus dem Kühlschrank oder ist es das ausgelaufene Savanna, was das Tier so rödeln lässt?? 😐 Wir beobachten die Hyäne ein klein wenig entspannter, bis es plötzlich im Sprint in die Büsche verschwindet. Was war los, war für einen Grund hatte dieser schnelle Abgang?? Wieder spähen wir nach außen. Kommt jetzt etwa das Löwenrudel von der Lesoloago Pan?? 🤩 Wir erspähen nichts und nach einiger Zeit krabbeln wir aus dem Zelt(nicht ohne Fleurs vorherigen Protest 😗 ) , schön vorsichtig immer die Umgebung im Auge behaltend. 😵 Dort begutachten wir erst einmal die Spuren um das bzw. am Auto.


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Fleur will nichts wie weg, ich habe noch ihre Worte im Ohr: „Ich hab Schiss, nie wieder Afrika!“ 😊 Mal sehen, wie lange das anhält. 🤩 Das Dachzelt schlagen wir in Windeseile ab. Nicht wegen der nächtliche Erfahrung, sondern weil es wieder zu regnen beginnt. Zeit für die Morgentoilette muss auch noch sein, wenngleich Fleur heute besonders schnell ist.... 😗 🤩
Teil 1430. Apr. 2013
Heute geht es wieder den Bosso-Trail retour......ES geht los 🤩


Montag, 25.03.13 Monamodi Pan – Polentswa

Nachträgliche Bewertung der Monamodi Pan, wenn wir auch jetzt erst weiterfahren:
Schön gelegen, an einem kleinen Pfännle (wie der Schwabe so sagt 🤩 ), 2 Plätze mit ausreichend Distanz, sehr zu empfehlen (ja, ich habe den Hyänen-Besuch überwunden 😣 )

Abfahrt ist gegen 7 Uhr in Richtung Bossobogolo Pan (dort hätten wir gerne übernachtet, war jedoch nichts mehr frei 🙁 ) und dem wunderschönen, aber langen Bosso-Trail. Nachdem beide CampSites an der Bossobogolo Pan belegt sind, wird es ein späteres Frühstück auf der Matopi CampSite. Dort ist Fleur dann schon wieder entspannter und ihre Eier mit Speck + Zwiebel schmecken ihr schon wieder. 😗


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Auf dem Bosso-Trail sehen wir dieses Mal erstaunlich viel Tiere (im Vergleich zu letztem Jahr) und so wird die Strecke mit Ausnahme des ständigen Rüttelns recht kurzweilig.


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Erst spät, im letzten Viertel der Strecke kommt uns das 1. Auto entgegen. Zum Glück nicht direkt an einer Dünenspitze. Wer weiß, wie das sonst ausgeht. Man fährt quasi wie im Blindflug über die Kuppe. Unser Hilux meistert auch tiefere Passagen ohne große Probleme. Nur als Fahrer muss man arbeiten, um die Kiste auf Drehzahl zu halten. Unter 1400 U/min ist gar nichts los, da zieht die Kiste keine Wurst vom Brot. Also immer schön schalten und zeitweise fluchen, wenn es beim Schalten nicht gleich klappt. Mit 3l Hubraum + Automatik ist es halt etwas komfortabler. 🤨

Kurz vor Nossob bzw. unserer Lieblingsdüne dann 2 Fahrzeuge als Gegenverkehr, wobei das 1. Fahrzeug im Sand stecken geblieben ist. Es kommt jedoch gerade frei, als wir ankommen und so fahren wir in die Pampa, um Platz zu machen. Danach geht es weiter, so tief war der Sand weder auf der Hinfahrt noch letztes Jahr! 😕
Trotzdem schaffen wir unsere Dünen ohne Probleme im 1. Anlauf und links von mir höre ich einen Stein vom Herzen plumpsen. 😣 An dieser Düne sind jedoch schon 2 Alternativ-Tracks freigefahren. Wir waren letztes Jahr wohl nicht die Einzigen, die mit dieser Düne zu kämpfen hatten. 😗

In Nossob nichts Neues. Es ist sogar leer. Wir duschen und spülen anschließend das Geschirr, tanken (125 Liter), was bei dem Doppeltank schon etwas Geduld erfordert. Endlich geht es weiter und wir freuen uns auf Polentswa. Ok, ich freue mich. Fleur wollte heute morgen erst mal umbuchen und lieber in Nossob übernachten. 😣 😗

Vor der Abfahrt erfreuen wir uns noch an den netten Ground Squirrels....


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Unterwegs ist nicht viel zu sehen, nur am Wasserloch Polentswa herrscht etwas Bewegung. Nachdem wir heute genug Km hinter uns gebracht haben, verzichten wir auf den Abenddrive und richten uns auf der CampSite No. 1 gemütlich ein. Ein wunderschöner Platz und ein herrlicher Sonnenuntergang runden diesen ereignisreichen Tag ab.


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Fleur ist nur unglücklich, dass weder Camp 2 noch 3 besetzt sind. Das heißt: wir sind wieder alleine für diese Nacht. 😄


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Es gibt lecker Ostrich im Potije mit Süßkartoffel und Rotweinsauce. Dazu 2 Fläschen Zonneblom Pinotage und dummerweise noch etwas vom Spiers CabSauv als Absacker, weil es so ein schöner Abend ist → der nächste Morgen lässt grüßen


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Bewertung:
Polentswa CS 1: der schönste Platz, direkt an der Pan, super Ausblick auf eine Gnu-Herde. Leider ist die Feuerstelle falsch platziert (seitlich des Shade Shalters).
Teil 1503. Mai 2013
Sorry, sorry, aber ich hab grad echt wenig Zeit 😊 ....aber hier der nächste Teil:


Dienstag, 26.03.13 Polentswa – Rooiputs

Ich schlafe tief und fest, Fleur hört einen Löwen aus der Ferne brüllen und gut gelaunt mit etwas schwerem Kopf starten wir unseren Morning Drive. 🤪 Wir fahren Richtung Unions End, den Bogen um die Picnic Site und zurück in Richtung Polentswa. Ein Honey Badger aus der Ferne ist die einzig erwähnenswerte Ausbeute. 😐 Aber auch wieder zu schnell für die Kamera. 😠 Nur am Wasserloch Polentswa herrscht etwas Andrang: eine Herde Gnus will zum Wasser, welches noch von 4 Tüpfelhyänen belegt wird. Die Gnus warten geduldig und verjagen schlussendlich sogar die Hyänen, als diese zu Nahe kommen. Am weiter südlich gelegenen Wasserloch ist leider nichts zu sehen. Aus der Ferne erkennt Fleur während der Rückfahrt zur CampSite eine weitere Hyäne.


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Wir frühstücken gemütlich, suchen noch nach Anzeichen für die geplante Lodge und fahren dann nach Nossob. Schade, dass wir Polentswa schon wieder verlassen müssen. Hier hatten wir letzes Jahr „unseren“ Löwen. Und es ist einfach ein schöner Platz. 😘



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Leider ist auf der Strecke nichts mehr zu sehen und so bleibt die Dusche in Nossob das einzig Angenehme. 🤩 Wir füllen unsere Wasservorräte auf, nur der Shop macht uns einen Strich durch die Rechnung: „Wegen Invenur geschlossen bis 14 Uhr“. Dann halt nicht, so lange wollen wir nicht waten. Bis Rooiputs sind es ja auch noch einige Km zu fahren....


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Bis auf eine Puffotti, welche es sich auf dem Picknickspot in Diekbaardskolk am Fuße eines Baumes gemütlich gemacht hat, waren nur die üblichen Verdächtigen (Gnus, Hartebees, Oryx und Ostrich) zu sehen. 🙄


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Suchbild 😗

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Rooiputs CampSite 3 kennen wir schon und zur Freude von Fleur sind die CampSites 1, 4, 5 & 6 auch belegt und sie fühlt sich gleich sicherer. Doch noch mal ein Afrikaurlaub? 😗 😈

Es kommt ein Gewitter auf und wir sind plötzlich mittendrin. Es stürmt gewaltig und regnet zum 1. Mal richtig kräftig. Wir verbringen eine halbe Stunde im Auto und warten. Überall Blitze und starke Windboen. Hoffentlich hört es auch mal wieder auf. 😕

Als der Regen aufhört bauen wir das Dachzelt auf und beziehen unter dem Shelter unser Quartier. Der Wind ist immer noch stark und böig. Wir improvisieren, um die Reste von Gestern zu strecken und auf dem Gaskocher zu erwärmen. Es gibt ein sprichwörtliches Pfannengericht: auf dem Teller wird es ruckzuck kalt, daher essen wir direkt aus unserer Pfanne. 😗


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Endlich lässt der Wind etwas nach, es hat abgekühlt und Fleur zieht das erste Mal eine dünne Jacke an. Das Lagerfeuer wärmt von außen, der Fleur du Cap von innen. Auf den anderen CampSites wird es nach und nach dunkel, wie auch bei uns. Die Nacht wird frisch und es tröpfelt wieder. Zum 1. Mal schließen wir die Seitenteile im Zelt etwas und mümmeln uns in unsere Decke ein.....

Am Wochenende geht´s weiter....jetzt geh ich erst Mal heute abend zum Mini-Forumstreffen zum Afrikaner essen...Mädels, ich freu mich 🤪

LG
Fleur
Teil 1604. Mai 2013
Mittwoch, 27.03.2013, Rooiputs Tag 2

Um 6 Uhr heisst es wecken – es ist immer noch recht dunkel, trotz Vollmond. Es geht auf Ende März zu und die Tage werden kürzer. Kein Vergleich zum Beginn unserer Reise. Wir starten um 6:30 Uhr mit dem Gamedrive, jedoch wie erwartet ist hier nüscht, gar nüscht mit MiezMiez. 😵 😕 😠


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Wir fahren weiter zum Wasserloch Kij Kij. Doch es hat überall Pfützen, da muss kein Tier an ein Wasserloch. Somit steht das Ergebnis der Sichtungen fest: NÜSCHT! 🙁
Einige Km in Richtung Dünenstrecke finden wir auch dort, wie erwartet, nüscht! Daher U-Turn gemacht und zurück zum Wasserloch. Wir entscheiden uns für die Strecke Richtung Twee Rivieren. Wir entdecken nach Rooiputs dann wieder die Standardakteure und sogar 2 Wildcats, jedoch leider zu weit entfernt. Im Fernglas betrachtet sind es etwas kräftigere getigerte Hauskatzen. Das haben wir Zuhause doch fast auch. 🤩


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In Twee Rivieren nehmen wir zuerst die Ausreise aus ZA vor. Dann plündern wir den Shop etwas und nutzen die Ablutions der CampSite.



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So sauber geht es dann zurück nach Rooiputs, um bei inzwischen angenehmen Temperaturen trotz starkem Wind zu frühstücken. Wir frühstücken dann im Windschatten vom Auto und kämpfen anschließend beim Auf-/Umräumen mit dem angenehmen (von der Temperatur her) aber nervigen Wind, der uns das Plastikgeschirr vom Tisch schiebt und die Stühle umkippt. 😠 Anschließend wird relaxt, Bericht erstellt (ich) und gelesen (Fleur). Somit ist wieder klar, wer relaxt und wer schafft... 😗

Bei Chips und Savanna zum frühen Nachmittag stärken wir uns für unseren anstrengenden Abenddrive. Brot müssen wir (ich?) auch noch backen und vielleicht macht der Akku von Fleurs E-Book schlapp und sie kümmert sich ein bisschen um mich. 😗 🤪

Nachdem das Brot gebacken und die Süßkartoffel vorbereitet ist, starten wir um 17:15 Uhr zum Abenddrive. Wieder eine ergebnislose Fahrt zum Wasserloch Kij Kij, auch die beiden Abstecher links und rechts bringen nichts (welch Überraschung 😠 ).


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Um 18 Uhr drehen wir um und fahren zur CampSite zurück. Je näher wir kommen, desto dunkler wird es. Nicht nur weil es an der Zeit ist, sondern auch durch die dicken Wolken! In einiger Entfernung blitzt und donnert es. Wir hoffen, dass es nicht in unsere Richtung zieht.... 🤨

Wieder ein schneller Zeltaufbau, Feuer angezündet und den Potjie bereitgestellt. Fleur schneidet das Fleisch klein und bereitet den Rest vor. Das Gewitter rückt näher und es beginnt der Wettlauf um das Essen vor den ersten Regentropfen fertig zu haben.....


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Ich gewinne, das Essen wird rechtzeitig fertig, jedoch ist das Gewitter der endgültige Sieger. Zum Essen bleibt keine Zeit. 🙁 Der Wind frischt extrem auf und wir müssen schnell die Luken am Zelt schließen und die 4 „Zeltdächer“ abbauen, da sonst alles zerfetzt wird. Es wird inzwischen so heftig, dass sich sogar das Zelt schon aufstellt. 😮

Wieder ist schnelles Handeln von Nöten. Mit den zum Glück herumliegenden großen Steinen kann ich die Leiter beschweren. Fleur gibt Alles und hält mit Ihrem Körpergewicht die Leiter am Boden, in jeder Hand ein Weinglas haltend (bzw. rettend). 🤩 Jetzt muss der Rest (Tisch, Stühle, Geschirr etc.) noch in Sicherheit gebracht werden. Dann verziehen wir uns ins Auto, nachdem das Feuer noch gelöscht wurde. Das Gewitter ist richtig heftig, Blitze ohne Ende und das Auto wackelt im Sturm noch heftiger wie bei der Hyäne von Monamodi. Wir sitzen so über 1 Stunde im Auto. Zum Glück haben wir das Fläschen Fleur du Cap ins Auto mitgenommen.

Endlich wird es etwas ruhiger und wir können das Auto verlassen. Auch auf den Nachbarcamps kommt Bewegung auf, es wird geprüft und geräumt. Wir öffnen 2 Seiten vom Zelt, aufgrund der Temperaturen lassen wir die beiden anderen Seiten geschlossen und gehen in die Heia.

Bewertung:
Rooiputs CampSite Nr. 3 ist ein schöner Platz, wenngleich auch Nr. 4 noch schöner gelegen, da am Rand. Die künftige Lodge sieht man von hier auch nicht ganz so extrem.

Hier von CampSite 5 aus aufgenommen:
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Leider war auch Rooiputs für uns wieder sehr enttäuschen (wie bereits letztes Jahr), da wir NÜSCHT gesichtet haben. Daher zählt diese Ecke definitiv nicht zu unseren Lieblingsplätzen
Teil 1707. Mai 2013
Donnerstag, 28.03.13 Rooiputs – KTC

Die Nacht wird stickig und wir wachen sehr früh auf. Frische Luft wird dringend benötigt und die Blase drückt. Also machen wir uns mitten in der Nacht auf, um Abhilfe zu leisten, danach befreit in die Heia zu gehen, um erst gegen 7 Uhr aufzustehen. 😗 7:45 Uhr Abfahrt in Richtung Twee Rivieren, dort das Geschirr gespült und die Ablutions genutzt, dann geht es los Richtung Auchterlonie zum Frühstück.


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Der Magen knurrt – das Abendessen ist ja so gut wie ausgefallen – und dann liegen da auch noch 2 Löwen im Weg und es dauert mind. 1 Stunde, bis wir weiterfahren. 😵 Im Weg ist nicht ganz korrekt: die Beiden liegen ca. 50-70 m von der Strasse entfernt und genießen die Sonne.

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Gerade als wir uns auf dem Weg machen wollen kommt Bewegung in die Beiden und nach einer kleinen Begattungseinlage kommt wieder Ruhe auf. 😉


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Inzwischen ist es 10 Uhr vorbei und entweder war es die hitzige Szene oder die Sonne wird den Beiden zu warm. Wieder gehen die Beiden los und steuern genau auf den Busch zu, vor dem wir lange Zeit gestanden haben. Direkt neben der Straße legen sich die Zwei in den Schatten und lassen sich vom Hauen und Stechen der PKW´s um die besten Plätze nicht aus der Ruhe bringen. 😐 Wir können noch ein paar schöne Fotos + Filmszenen aufnehmen und entscheiden uns dann zum Frühstücken aufzubrechen.


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Auf dem Picknickspot stehen schon ca. 8 Autos und alle Plätze sind belegt. Wir treffen die richtige Wahl und ergattern den Platz, der als Erstes frei wird. Dort genießen wir ein kräftiges Frühstück und fahren entspannt zum KTC. Auf der Strecke gibt es nichts Aufregendes mehr zu sehen. Die 7 Giraffen vom letzten Jahr sind auch noch da und so erreichen wir gegen 15 Uhr das Camp.


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Verliebter Bock 🙂

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Wir richten uns ein und räumen das Auto aus, misten aus und genießen den Nachmittag.


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Nach einer angenehmen Dusche geht es gegen 17:15 Uhr zum Abendgamedrive. Zuerst gibt es nicht viel Interessantes, dann aber endlich eine Wildcat in unmittelbarer Nähe. Leider versteckt sie sich, doch mit inzwischen eingeübter Geduld bekommen wir die Gelegenheit, die kleine Mietze aus der Nähe zu beobachten. Der Körperbau ist wesentlich graziler wie bei unserem Balou 😈 , zudem sind die Füße deutlich länger. Je nach Haltung glatt eine Mietze zum knuddeln, wobei das sicher mehr als einen Kratzer geben würde. Fleur ist glücklich, endlich eine Wildcat aus nächster Nähe zu beobachten. 😘 😘


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Wir fahren weiter, um alle 3 Loops, jedoch ohne Ergebnis (Giraffen zählen nicht 😛 ) und kommen wieder bei der kleinen Mietze vobei. Sie sitzt immer noch ganz brav da und ich irgendwie an den Kater von Shrek denken. 😗


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Wir fahren zurück zum Camp und dabei kommen die Blitze aus der dicken dunklen Wand vor uns immer näher. Wieder kommen stärkere Windböen und nicht nur Fleur ist froh, dieses Mal nicht im Dachzelt zu schlafen. 😗 Ich sehe schon mein Lagerfeuer ins Wasser fallen, nicht nur wegen dem Wind + den Blitzen, sondern auch von dem später aufkommenden starken Regen.

Wir essen im Küchenzelt unsere Nudeln in Spreck-Tomaten-Olivensauce, das eine Kg Rindfleisch haben wir vorsorglich in den Müll entsorgt (dank dem nicht optimal kühlenden Kühlschrank im Auto). Irgendwie haben wir Beide auch Fleisch satt. Der Absacker folgt im großen Zelt (wir haben das Familienzelt mit 4 Betten). Die Nähe von einem Bett sorgt für einen frühen Abgang von Fleur. Alleine dazusitzen ist langweilig, zumindest ohne Feuer, und so gehe ich auch wieder mal früh ins Bett. 😵

Bewertung: KTC Family Tent
Nette Zelte (Küchen- + Schlafzelt), Küche gut eingerichtet. Ein Platz zum Wohlfühlen.
Was weniger schön ist: die Nähe zum Nachbarn (Geräuschkulisse!). Sobald ein Tier (hier Hyäne heult, ist alles auf den Beinen und funzelt mit der Taschenlampe: wie in der Disco. Ist eine Umstellung, wenn man aus dem Bots-Teil kommt....
Teil 1812. Mai 2013
So, nachdem heute mal nichts ansteht und zudem ein Wetter zum "trielen" herrscht, hier der nächste Tag:

Karfreitag, 29.03.2013 KTC Tag 2

Das frühe Zubettgehen rächt sich. Fleur wacht gegen 1 Uhr auf und weckt mich dabei auch. Der Komfort eines nahen stillen Örtchens nutzen wir Beide, aber danach kommt leider keine richtige Schlafphase mehr. 😵 So wälzen wir uns hin + her, bis gegen 5 Uhr eine Hyäne durch die Nacht heult und bei den Zelten rechts und links die Taschenlampen durch die Nacht strahlen. 😐 Hyänen hatten wir wahrlich mehr als genug. Danach gibt es keine Ruhe mehr. Nachbars packen wohl nach dem frühen Wecker das Auto (lautstark! 😠 ) und so vergeht die Zeit bis 6 Uhr früh sehr zäh..... 😣

Heute reicht es vor dem Gamedrive noch einen Kaffee, denn wir müssen ja kein Zelt abbauen. Dann los, pünktlich um 6:30 Uhr als. 3. Auto. Die Erwartungen sind nicht so groß, zumal wir auch ein Autorennen aus Mata-Mata erwarten. Das Hauen und Stechen um den besten Platz findet jedoch nicht statt:

1. nüscht bzw. gar nüscht lässt sich blicken (die üblichen Verdächtigen ausgenommen)
2. keine große Anzahl an Jäger (die wissen vermutlich, dass es keine Sichtungen nach solch einem Gewitter gibt)

😗


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Ernüchtert kommen wir gegen 9 Uhr zurück und genießen ein kräftiges Frühstück.

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Dann etwas gelümmelt und Körperpflege betrieben, ein kleiner ergebnisloser Mittagsdrive im Anschluß eines Einkaufs in Mata-Mtata gemacht und Fleur macht noch ein Mittagsschläfchen. Wir haben etwas Braaiwurst gekauft – heute sollte es klappen mit dem Feuer. 😏


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Wir starten gegen 17 Uhr zum letzten Abenddrive und lassen es gemütlich angehen. Als uns jedoch ein entgegenkommendes Fahrzeug von einer Cheetah mit 3 Cubs 3-4 km entfernt erzählt, steigern wir etwas die Geschwindigkeit und die Strecke wird elendig zäh. Endlich erreichen wir die Stelle, auf Grund der Menge an Fahrzeugen hätte selbst Fleur die Cheetahs gefunden. 😈 Die 4 sind nur ca. 10 m vom Straßenrand entfernt, liegen unter einem Busch und zernagen einen Springbock.


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Vom Riss ist nicht mehr allzu viel übrig, d.h. die 4 Nagen schon eine geraume Zeit. So viel fressen ist anstrengend und so legen 2 oder 3 immer im Wechsel eine Ruhepause ein. Nach und nach verbessern wir unsere Position und bekommen einen guten Einblick in das Geschehen. So vergehen die Minuten und es wird Zeit zur Rückfahrt.. Wir machen uns sehr zufrieden auf die Rückfahrt. Wenn es jetzt noch einen schönen Abend am Feuer gibt, wäre das ein krönender Abschluss! 😄

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Im Camp angekommen wird trotz einiger Windböen ein Feuerchen entfacht. Die Blitze in der Ferne wünsche ich mir noch weit weg. Die Braaiwurst können wir brutzlig grillen und auch noch essen, dann jedoch müssen wir das Feld räumen. 🤨 😠

Schweren Herzens hake ich den gemütlichen Lagerfeuerabend ab und lösche die Glut mit 2 Töpfen Wasser. Es stürmt schon wieder heftig, Blitze und Regentropfen kommen schnell hinzu. So endet dieser Abend im Zelt und wir können beobachten, wo das Wasser überall seinen Weg nach innen findet. Jetzt ist auch klar, woher die Wasserlache unter meinen Schuhen am Vortag herkommt (Fleur war unschuldig 😈 ). Inzwischen ist der Fußboden auf einer Fläche von 2-3 m² nass, zum Glück bleibt das Bett trocken. Im katholischen Familienzimmer sind die Betten mit einem Abstand von 20 cm voneinander stehend fest verschraubt. Es besteht somit keine Chance, die Position zu verändern. 😛

Die Nacht wird wieder wenig erholsam. Eigentlich haben wir beide es uns etwas anders vorgestellt. Zum Morgen lässt der Regen zwar nach, bleibt aber weiterhin bestehen. Somit lassen wir den Morgendrive ins Wasser fallen, bleiben noch eine halbe Stunde länger liegen.......
Teil 1914. Mai 2013
So, bald habt Ihr es überstanden und wir kommen der Abreise näher 🙁


Samstag, 30.03.2013 KTC – Bagatelle

Wir stehen um 6:45 Uhr auf und lassen es gemütlicher angehen. Nach einer ermunternden Dusche frühstücken wir im Koch-/Küchenzelt und räumen dann den Rest der Sachen wieder ins Auto. Punkt 8 Uhr verlassen wir das KTC und fahrendirekt nach Mata Mata zum Check-Out sowie zur Einreise nach Namibia. 😐

Die Immigration verläuft ohne Probleme, nur Fleur kann im Halbdunkeln die Immigration-Forms nicht ausfüllen, da Stromausfall. Zudem ohne Brille, da geht nüscht. 😗 Daher übernehme ich das. 😈 Nach einen Small-Talk mit dem Immigration-Officer und seinem Kollegen werden wir durchgewunken. Da hatten die Jungs wohl bessere Laune als beim Schorsch. 😗 🤩

Die Fahrt zur Bagatelle wird abwechslungsreich, auch wenn wir die Strecke schon kennen.


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Endlich wieder Musik im Auto hören und wir laden das gesamte elektrische Equipment für den Heimflug (Tablett, Handy, E-Book....)


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Wir erreichen Bagatelle recht früh und freuen uns auf unsere reservierte CampSite. Man bietet uns ein Zimmer zum selben Preis an. Fleur hat die Wahl. Aber sie entscheidet sich trotz schlechten Wetters für die CampSite. Sie wollte uns nochmals einen schönen Lagerfeuerabend gönnen sowie die Lebensmittel-Reste vernichten. Wir beziehen CampSite Nr. 3 und räumen die Taschen für die Heimreise zusammen. Der Wind bläst heftig und nervt, der Himmel bleibt bedeckt und Stand 16 Uhr noch trocken.


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Wir bekommen von einem rötlichen Schimmel und einem Pony Besuch. Für Fleur heißt es endlich wieder Tiere streicheln. Was werden unsere 2 MiezMiez ab Montag wohl aushalten müssen....


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Am späten Nachmittag kommen unsere Nachbarn an ihre CampSite zurück und wir glauben zu träumen: es kommt ein Bus (kein Kleinbus!!) angefahren.....wir sind etwas schockiert 😮 (dachten wir doch nicht an Hummeldumms) und sehen aber dann: University of Namibia. Es sind Studenten aus Windhoek.
Langsam wird das Wetter immer schlechter, das Feuer können wir vergessen und auch ein Essen draussen wir durch den Wind umöglich. Zudem kühlt es enorm ab und Fleur rennt das 1. Mal in diesem Urlaub in langen Hosen + Socken + Jacke herum. Dann fängt es an zu regnen... 😠

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Wir beschließen das Romantik-Programm 😘 😘 😘 :
Wir gehen in die private Ablutions. Dort kochen wir ganz gemütlich unseren Schafskäse (in der Pfanne auf dem Gaskocher) und essen gemütlich im Kerzenschein (jaja!) 😄 . Ich habe den Blick auf die Dusche, Chefe auf die Toilette. 😣 Aber romantisch ist´s trotzdem und man muss einfach das Beste draus machen. 😛 Irgendwann begeben wir uns ins Bett.....es wird eine frische Nacht, zudem ist es durch die Feuchtigkeit ungemütlich....aber wir schlafen schnell aneinander gekuschelt ein. 🤪

Und Morgen geht es schon wieder heimwärts 🙁

Schönen sonnigen Abend
Fleur
Teil 2020. Mai 2013
Sonntag, 31.03.13 Bagatelle – Windhoek

Wir bleiben am nächsten Morgen etwas länger liegen, ist es draussen doch nasskalt und somit ungemütlich. Irgendwann beschließen wir dem tristen Wetter entgegen zu treten und aufzustehen. 😣 Es regnet und wir retten uns wieder in unsere romantische Ablutions. 🤩 Wir frühstücken gemütlich und packen alles zusammen. Leider regnet es noch immer und uns bleibt nichts anderes übrig, als das Dachzelt trotz der Nässe abzubauen. So hatten wir unseren letzten Tag nicht vorgestellt, aber wir können es nicht ändern. 😊

Wir checken gemütlich aus und werden dabei noch gefragt, ob wir einen Mitarbeiter nach Windhoek mitnehmen können. Der junge Mann macht auf Bagatelle eine Ausbildung zum Elektriker und muss zurück nach Windhoek in die Schule. Natürlich nehmen wir den jungen Mann mit. Die Rückfahrt gestaltet sich kurzweilig, wenngleich unser Mitfahrer sich nicht als sehr gesprächig uns gegenüber erweist. 😗 Irgendwie kommt kein Gespräch zustande. Zudem ist er auch die meiste Zeit der Fahrt damit beschäftigt, per Ferndiagnose den Kollegen auf Bagatelle zu helfen. Da die Handyverbindung wohl nicht perfekt zu sein scheint, werden die Gespräche in einer entsprechenden Lautstärke geführt. 🙄

In Windhoek angekommen, lassen wir den jungen Mann springen und suchen uns ein schönes Plätzchen zum picknicken aus. Wir enden auf dem Parkplatz, welcher zum Avis-Dam gehört. Dort vernichten wir unsere letzten Essens-Reste und geniessen dort unsere letzte Flasche Windhoek Lager bzw. Savanna. Dann ziehen wir uns um und begeben uns auf den Weg zum Autovermieter, um unseren Hilux abzugeben.

Die Übergabe erfolgt wie die letzten Male auch innerhalb kurzer Zeit, ohne Probleme. Wir berichten von unserem Problem mit dem Kühlschrank und das Problem wird auch notiert. Wir sehen dann auch, dass der Kühlschrank ausgebaut wurde.....
Wir warten noch etwas, bis wir dann zum Flughafen gefahren werden. Dort geben wir gleich mal unser Gepäck auf. Während wir in der kurzen Schlange warten, schaue ich mich um, ob wir den Bayern-Schorsch und seine Schorschine entdecken. Ich meine, Schorschine zu sehen, bin mir aber nicht ganz sicher. Schorschine erkennt uns jedoch und kommt auch gleich auf uns zu und somit ist das Hallo groß, der Bayern-Schorsch folgte kurz darauf. Wir verabreden uns für später auf ein Savanna. 🤪

Da das Wetter noch regelrecht schön ist, zumindest zeigt sich die Sonne, geniessen wir die letzte Zeit noch draussen vor dem Flughafen. Irgendwann wird es jedoch zu frisch und wir gehen durch die Kontrollen um in der Abflughalle mit Schorsch und Schorschine bei einem Savanna unsere Erlebnisse auszutauschen. Aus einem Savanna werden Zwei und die Zeit bis zum Abflug vergeht wie im Flug. Dann können wir in den Flieger.
Der Flug erfolgt ruhig, das Essen ist erträglich und wir versuchen zu schlafen. Am nächsten Morgen kommen wir pünktlich in Frankfurt an. Die Verabschiedung von den Schorschs ist sehr herzlich 😁 und wir machen uns auf den Weg....ab nach Hause, schön wars wieder in Afrika! 😘

Kurzes Fazit:
Wie im Eingangspost schon berichtet, war diese Tour wieder sehr schön, jedoch war auch wieder Einiges an KM zu fahren. Den KTP haben wir, im Vergleich zu letztem Jahr, anders erlebt. Schuld war die Trockenheit und auch über die Temperaturen waren wir dann doch sehr erstaunt. Der botswanische Teil war wieder wunderschön und trotz unserer „Schreckensnacht“ in Monamodi will ich wieder nach Afrika. Und wichtig: Die Sichtungen waren im Nachhinein doch nicht sooo schlecht...... 😗
Jedoch ist und bleibt der botswanische Teil uns Favorit, dort gefällt es uns einfach am Besten, weil es dort etwas ursprünglicher und einsamer ist.

Aber es steht natürlich fest: wir kommen wieder...die nächste Tour ist schon in Planung.....

Einen schönen Pfingstmontag wünscht
Fleur
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