FRfrunzelThemenstarter3 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #1Hallo,
wir wollen ab dem 7.1.07 in den Etosha und haben jetzt von einer Bekannten aus Windhoek erfahren, dass alle 3 Camps im Etosha in dieser Zeit wegen Renovierung geschlossen wären, kann das jemand bestätigen??
Unsere Route ist von Windkoek über Swakop nach Twyfelfontein Lodge bereits gebucht, weiter wollen wir dann zum Etosha NP für ca. fünf Tage und anschließend zum Waterberbergplateau. Wir benötigen Tipps zu alternativen Übernachtungsmöglichkeiten zu den Etosha Camps und zu Übernachtungsmöglichkeiten am Waterberg und was man dort unbedingt gesehen oder gemacht haben sollte. Unsere Reiseschwerpunkte sind Tiere, Natur und Ruhe! Also, wir sind für jeden Tip und jeden Hinweis dankbar!
Gruß
Beate
DEderfreed726 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #2Hallo Beate,
willkommen im Forum. Zu den Camps kann ich leider nichts sagen. Aber rechts gibt es ein Feld "Im Forum suchen" und ich weiß, dass über die Renovierungsarbeiten in den Etosha Camps schon einiges geschrieben wurde. Also dort einfach mal "Etosha" eingeben und gucken was das Ding so ausspuckt.
Gruß,
Carsten
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #3Hallo Beate,
zu der angeblichen Schließung von Etosha habe ich auch schon einiges gehört, aber letztlich nichts wirklich Verbindliches. Ehrlich gesagt, kann ich mir auch nicht recht vorstellen, dass bereits am 7.1. geschlossen werden soll - da ist noch Hochsaison in Namibia. Frag doch nochmals bei Carsten Möhle nach ( www.bwana.de) oder auch bei der AZ. Schließlich ist der EtoshaNP die Hauptattraktion von Namibia - das muss doch herauszubekommen sein.
Es gibt sowohl vor Okaukuejo als auch nach Namutoni ein paar Unterkunftsalternativen. Die allerdings werden, sollte sich das mit der Schließung bestätigen, sehr schnell ausgebucht sein. Oder sind sehr teuer, wie z.B. Ongava. Dann gibt (gab ?) es da noch das Toshari In und das Etosha Safari Camp sowie die NauaNaua-Lodge. Etosha Safari Camp soll sehr laut sein und NauaNaua völlig überteuert. Persönlich kenne ich keine der genannten Alternativen.
Hinter Namutoni liegen das Onguma Camp, die Mokuti-Lodge, Mushara-Lodge und Etosha-Aoba- Lodge. Von Onguma hört man viel Gutes, Aoba finden wir persönlich wunderschön, Mokuti soll ein ziemlicher Massenbetrieb sein und Mushara verhältnismäßig teuer, aber gut.
Über die Suchfunktion hier wirst Du sicher detailliertere Infos zu den einzelnen Unterkünften bekommen können.
Gruß Joli
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #4Sehr geehrte Beate,
jeweils ein Drittel der Unterkünfte in den Rastlagern Okaukuejo, Halali und Namtuoni wird bereits seit Oktober 2006 gleichzeitig renoviert. Ein Großteil der 4er Bungalows wird zu -teureren - 2er Zimmern umgebaut.
Zusätzlich werden vermutlich 2 staatliche Luxuszeltcamps oberhalb von Namutoni gebaut.
Ziel ist es, zum 100jährigen Jubiläum Etosha Nationalpark im März 2007 komplett neu zu sein.
Die genauen Unterkunftkapazitäten für 2007 sind also noch gar nicht geklärt. Daher nimmt Namibia Wildlife Resort nur eingeschränkt Buchungen entgegen. Es handelt sich um kene Schließung.
Sollte man keine Vorbuchung bekommen, muß man vor Ort an der Rezeption Namutoni oder Okaukuejo nach tagesaktuell verfügbaren Zimmern fragen. Namutoni hat den flexibeleren Restcamp-Manager und bekommt meistens noch etwas hin.
Weitere Planungen im Rahmen des Jubiläums:
Es soll einmalig ein Marathonlauf auf der Pfanne durchgeführt werden.
Es sollen mehrmalig geführte Wanderungen mit Parkrangern auf der Pfanne stattfinden.
Es wird geführte Pirschfahrten eine Stunde vor Sonnenaufgang und eine Stunde nach Sonnenuntergang geben. 10 Fahrzeuge wurden dafür bereits angeschafft, von denen 9 noch fahrbereit sind.
Es sollen sogenannte "Hide"s, Beobachtungsverstecke auch für Selbstfahrer an zwei Wasserlöchern gebaut werden ( Konstruktion wie auf dem Hide auf dem Waterberg )
An den ausgewiesenen, umzäunten Toiletten- und Picknickplätzen soll es Minikioske geben.
Alle diese Planungen sollten bereits vom 01. September bis zum 01. Dezember abgeschlossen und veröffentlicht worden sein. Man ist aber aus mir unbekannten Gründen im massiven Zeitverzug damit.
Mit sonnigen Grüßen aus Hohenlockstedt
Carsten Möhle
joli3'491 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #5Hallo Carsten,
hab vielen Dank für Deine Antwort - auf Dich ist doch Verlass. Und wir können hoffen, dass wir Etosha bei unserem nächsten Besuch im September dann vielleicht doch schon im "neuen Kleid" antreffen werden.
Nicht mit sonnigen, aber mit Grüßen allemal
Joli
FRfrunzelThemenstarter3 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #6Hallo Carsten,
das war doch mal ´ne klare Antwort und super viele Info´s! DANKE : )
Da wär nur noch der zweite Teil meiner Frage.........Waterberg oder sonstiges schönes auf dem Weg vom Etosha zurück nach Windhoek. Für diesen Weg stehen uns ca. drei Trage zu Verfügung.
Ganz liebe Grüße
Beate
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #7Hallo Beate
Waterberg ist schön zum wandern und bietet einen wunderbaren Blick in die Ebene wenn Du auf dem Plateau bist. Tiere siehst Du eher spärlich.
Ich würde mir eher sonstiges antun und einen Besuch auf Okonjima machen. Bei uns hat das leider auch noch nie geklappt aber die Meinungen sind durchwegs positiv.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #8Etosha Camps
Da bin ich ja gespannt was die neuen Preise sind.
Ich habe das schon vor einigen Wochen gelesen, weiss nicht wo, man kann mit saftigen Erhöhungen rechnen.
Eine Reise ist bei mir im Mom nicht vorgesehen, hoffe aber es wird gute Berichte und Zustands wie Preisvergleiche geben hier im Forum
Grüsse Georg
Matatu496 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #9Hallo Beate, Chrigu hat Recht. Ich verstehe überhaupt nicht, dass so viele Reiseveranstalter den Waterberg außen vorlassen. Wenn man weiß, was sich geschichtlich dort alles abgespielt hat in dieser grandiosen Landschaft.
Spiritus loci. Mit dem Wild auf dem Plateau ist das so eine Sache: Eine Gruppe ist begeistert, weil sie massenhaft Tiere gesehn habe, andere kommen enttäuscht zurück. Ich war auch zwei Mal mit und war auch enttäuscht. Aber es gibt im Restcamp-Gelände viele Affen, Warane, Frankoline, Perlhühner und ein Faultier wurde auch gesichtet. Regelmäßig kommen gegen Abend mehrere Dik Dik. Auch kann man sehr schön wohnen in der Farm von Schneider am kleinen Waterberg auf der Pad nach Okakarara bzw. Otumburumbonga. Die kleine Lodge ist wunderschön eingerichtet. Fahrt von Grootfontein nicht über Otavi/Otjiwarongo, sondern die Pad D2512. Die ist landschaftlich sehr schön. Gruß Matatu<br><br>Post geändert von: Matatu, am: 10/12/2006 14:23
joli3'491 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #10Hallo Beate,
für die Strecke Etosha - Windhoek hätte ich da - mal abgesehen vom Waterberg - schon ein paar Vorschläge:
1.Aloe Grove Lodge ( Nähe Waterberg ): eine wunderschöne Berglage mit einem traumhaften Blick; sehr persönlicher Service, gutes Essen, nette Unterkünfte. Auf der Lodge gibt es ein paar Gehege mit Löwen und Geparden; außerdem einen sehr informativen Gamedrive.
2.Okonjima Lodge ( Nähe Otjiwarongo): deutlich teurer als Aloe Grove, aber auch deutlich luxuriöser. Sehr originelle Unterkünfte, sehr hübsch eingerichtet. Okonjima ist der Sitz von AfriCat, d.h. Ihr bekommt dort Geparde, Löwen und Leoparden sehr hautnah zu sehen. Dazu Gamedrives u.a. zu Stachelschweinen und Dachsen. Hoch interessant auch der Buschmann-Walk. Essen und Lage des Haupthauses ( der Busch-Lodge) sind einfach Spitze. Man sollte unbedingt 2 Nächte dort bleiben.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 09/12/2006 13:15
Matatu496 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #11Hallo Beate, wenn Ihr nicht unbedingt im Waterberg Restcamp wohnen wollt, dann bietet sich die inder Nähe liegende Waterberg Gästefarm Okosongomingo Ranch an. Sehr gediegen eingerichtet. Kleiner Betrieb, daher direkten Kontakt mit dem Farmerehepaar Harry und Hannah Schneider. Abends beim Wein interessante Gespräche über Land und Leute. Advendliche Grüße, Matatu
Matatu496 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #12Hallo Joli, viele Besucher bemängeln, dass die Tierbeobachtungen zu organisiert seien, so eine Art Zoo. U.A. auch nachzulesen im Iwanowski Gäste-und Farmführer. Gruß Matatu
Sanne2'462 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #13Hallo Beate,
wir hatten im Juni das Glück 2 Nächte in Okonjima im Bush Camp zu verbringen. Unterbringung, Essen, Game Drives sind wirklich spitze. Wir hatten tolle Guides, die begeistert von ihrer Arbeit waren und wunderschöne Erlebnisse mit den Geparden und Leoparden. Wie in einem Zoo habe ich mich nicht gefühlt. Mag sein, dass sich das in den letzten Monaten geändert hat.
Im August waren wir im Berliner Zoo - jeder Vergleich zwischen Okonjima und einem Zoo hinkt meines Erachtens. Natürlich werden die Geparden angelockt und die Leoparden per Sender gesucht. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Raubkatzen in Zoos hinter Glas gehalten werden und etwa 30qm Platz haben.
Das ist in Okonjima sicher nicht.
Sorry, Matatu, aber an der Stelle widerspreche ich vehement. Auch wenn bei IM der Vergleich vielleicht hergestellt wird.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #14Matatu schrieb:Hallo Joli, viele Besucher bemängeln, dass die Tierbeobachtungen zu organisiert seien, so eine Art Zoo. U.A. auch nachzulesen im Iwanowski Gäste-und Farmführer. Gruß Matatu
Interessant dass für viele "die Tierbeobachtungen zu organisiert seien, so eine Art Zoo" und das hier noch niemand im Forum geschrieben hat. Warst Du mal da?
Chrigu
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Matatu496 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #15Nein Chrigu, ich war noch nie dort. Aus meiner Formulierung geht aber hervor, dass ich mich nur auf andere Urteile und Einträge beziehe. Übrigens genau wie bei der Beschreibungen von Düstenbrook wo der Zustand wie bei Okonjima bemängelt wird. Und doch gehe ich in diesem Jahr dort hin. Matatu
joli3'491 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #16Hallo Matatu,
die Tierhaltung auf Aloe Grove in den vergleichsweise kleinen Gehegen hat mir auch nicht sonderlich zugesagt, auf Okonjima dagegen kann man wirklich nicht mehr von Gehegen sprechen ( obwohl es Zäune gibt ), sondern von Gebieten - schön getrennt nach Gebieten, in den die für die Auswilderung gedachten Tiere leben und den Gebieten, wo nicht mehr auswilderbare Tiere quasi ihr Gnadenbrot bekommen. AfriCat ist nun bestimmt kein Zoo, sondern ein Tierschutz- und Forschungsprojekt; ich finde die fachlich fundierten Führungen sehr gelungen und überzeugend. Das gilt insbesondere auch für den Buschmann-Walk, obwohl das ausdrücklich ein Vorführung ist, die noch nicht einmal von einem Buschmann vorgetragen wird. Und Stachelschweine oder Dachse wird man vermutlich als Normalreisender nur zu Gesicht bekommen, wenn sie angelockt, d.h. angefüttert werden. Ich kann darin nichts Verwerfliches sehen. Eigentlich auch an einem Zoo nichts - zumindest wenn sie den heutigen Erkenntnissen entsprechend organisiert und geführt sind - aber ich gebe zu, ein Tiererlebnis in freier Wildbahn hat für mich auch einen ganz anderen emotionalen Wert, wohl wissend, dass " freie Wildbahn" eigentlich nur noch das ist, was wir der Tierwelt übrig gelassen oder zugewiesen haben.
Gruß Joli
Matatu496 Beiträge · seit 200609. Dez. 2006 · #17Hallo Joli, guter Beitrag. Es hat eben alles zwei Seiten. Ich finde den Preis ein bisschen hoch. Also 2006: Hauptcamp HP 57,-, 67,-, oder 78,- je nach Zeitpunkt. Buschcamp HP 136,- und 184,-. Hauptcamp VP und Aktivitäten
148,-, 152,- und 161,-. Buschcamp VP mit Aktivitäten 219,- und 343,- . Max gut, Matatu
GEGernot EickerGast10. Dez. 2006 · #18moin,
mir ist es tausendmal lieber, Tiere in freier Wildbahn zu sehen, als in einem "Safaripark" wie wir die in D'land ja auch haben!
Leoparden, Geparden, Stachelschweine, Honigdachse etc. habe ich im Laufe der Zeit auch ausreichend gesehen.
Ich finde es einfach nicht artgerecht, Tiere in irgendeiner Form einzusperren, auch wenn die "Gehege" gross erscheinen! Die Tiere werden zu Zirkusattraktionen!!!
Gruss Gernot
Sanne2'462 Beiträge · seit 200610. Dez. 2006 · #19Guten Morgen zurück,
ich denke, fast jeder sieht Tiere lieber in freier Wildbahn als in irgendwelchen, wie groß auch immer gestalteten Gehegen.
Dennoch meine ich mich zu erinnern, dass man in Okonjima Geparden anschaut (,die angelockt werden), die nicht mehr ausgewildert werden können.
Wenn diese Tiere nicht mehr in die freie Wildbahn zurückkehren können, was ist schlimm daran, sie in riesigen Gehegen zu halten und den Menschen die Gelegenheit zu geben, sie anzuschauen. An Menschen sind sie eh gewöhnt (daher keine Auswilderung möglich). Wem schadet das und was wäre für die Tiere die Alternative? Letztlich finanziert man mit dem Besuch ja nicht nur die Lodge, sondern auch das Projekt.
Auf der Kavita Lion Lodge kann man Löwen anschauen, die nie wieder in Freiheit werden leben können, da sie bereits Menschen angegriffen und getötet haben. Jetzt leben sie in riesigen Gehegen und tragen dazu bei, dass Touristen sich für den generellen Schutz dieser wunderschönen Tiere engagieren. Alternativ hätte man die Löwen nur töten können.
Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
GEGernot EickerGast10. Dez. 2006 · #20moin,
in jeder grösseren Stadt in Deutschland gibt es Zoos. Häufig sind "Safari"-parks in der Nähe! Man muss dann nicht die Beschwerlichkeit einer Reise nach Afrika unternehmen, um diese Tiere zu bewundern.
Gruss Gernot