ausrüstung für namibiareise?

18 Antworten · 8'319 Aufrufe · gestartet 07. Dez. 2006 von agonie
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Themenstarter7 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #1
hallo,

ich heiße stephan bin ganz neu hier und habe folgende fragen:

ich plane eine namibiareise für märz 2007und bin zu folgendem schluss über die ausrüstung gekommen:

-werde ca 3 wochen in namibia sein
-davon ca 15 tage mit dem auto quer durch
-restlichen tage evt. windhoek

ich habe bereits / und will mitnehmen:

* canon eos 30d
* 17 - 85 is ums + geli
* 50mm 1.8 II + geli
* grauverlaufsfilter / polfilter
* evt. mein billiges-leichtes 3beinstativ (für die ein oder andere
langzeitbelichtung oder selbstauslöserfotos)
* 4 GB speicherkarten
* fernauslöser
* 2 x akku


ich bräuchte noch:

* eines der beiden teleobjektive canon 70-200L oder canon ef 70-300 IS usm
* (im fall des 70-200L einen kenko telekonverter)
* ODER ein SWW tokina 12-24
->auf die frage komme ich später nochmal zurück

* einbeinstativ (hierzu habe ich mich noch nicht informiert, vorallem zu der
frage: ohne kopf oder kugelkopf oder wege-neiger?)
* billiger fototank (damit komm ich sicherlich billiger weg als mit mehr
speicherkarten)
* etwas zu sensorreinigung
* akkuladegerät für den zigarettenanzünder (funktionieren diese dinger gut?)
* bohnensack


was sagen die "reiseerfahrenen"? habe ich was wichtiges oder nötiges vergessen, oder etwas zu viel eingeplant?
ich denke, dass das ausreichend ausrüstung ist, aber ich hab in der sache auch keine erfahrung
zum gewicht denke ich, dass die ausrüstung einen fotorucksack füllt, aber trotzdem noch tragbar ist. das dreibeinstativ kann ich im auto lagern.
körperlich bin ich zum tragen in der lage. habe mal 7 tage survival in den alpen gemacht und hatte ca 30 bis 40 kilo rucksack auf dem rücken. das ging auch.
die meiste zeit sitzt man ja im auto...



nun noch einmal zu den objektiven:

[bedingung: maximal 600 euro]

ich hadere hin und her:

1.) 70-200 L :

+ die gute L qualität
+ blende 4
+ selbes filtergewindegröße wie mein 17-85 is usm. so benötige ich pol- und
grauverlaufs-filter (evt. auch uv) nur einmal bzw. sind schon vorhanden
[dazu würde ich vielleicht noch ein kenko 1,4 konverter einsetzen!?]

2.) 70-300 is usm :

+ 100mm mehr brenntweite als das L
+ IS
- kleinere anfangsblende bei max. brennweite

3.) tokina 12-24:

+ günstiger (restgeld reicht evt. für einen externen blitz)
+ bessere einsatzmöglichkeiten ausserhalb eines urlaubes



ich habe im telebereich noch keine erfahrungen. deswegen kann ich die unterschiede in der max. brennweite schwer einschätzen:

wie sehen das die tierfotografen oder die "viel-reisenden"? ärgere ich mich über 200mm weil es, gerade wenn es um das ein oder andere tier geht, zu wenig ist? (ornithologie ist mir nicht so wichtig, eher die etwas größeren tiere) oder ärgere ich mich über die 300mm, weil das tier auf dem foto größer aber dafür unscharf, kontrastarm oder eben qualitativ schlechter ausieht?

kann man etwas darüber sagen wie häufig man bei einer reise im märz (meinetwegen von windhoek nach etosha) auf tiere stoßen wird?

ich habe noch ein einfaches canon ef 55-200 usm tele-objektiv zu verfügung. und damit komme ich gleich mal zum nächsten problem. dieses objektiv benutze ich hier fast garnicht! ich fotografiere hier kaum tiere, sondern dann schon eher landschaften. ich weiß also nicht ob ich für das evt. gekaufte tele zuhause sehr viel verwendung hätte?
sollte ich dann doch lieber das vorhandene tele mitnehmen und beim kauf auf ein superweitwinkelobjektiv setzen (12-24)?
lässt sich ein solches aus dem auto gut einsätzen? oder bekomme ich dann schon bildgestaltungsprobleme?
ausserdem hätte ich so noch ein viertes objektiv im gepäck (negativ) und das 17-85 ist bei 17mm ja auch ganz ordentlich...



ich wollte das objektiv spätestens anfang januar kaufen, damit ich bis ende märz noch genug zeit zum üben und einschießen habe.


würde mich über hilfreiche antworten freuen.

viele grüße<br><br>Post geändert von: agonie, am: 07/12/2006 14:26
466 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #2
Hallo Stephan,

endlich mal ´ne interessante Frage!

Also:
- Objektiv: Laß das 200er hier und nimm das 70-300 IS USM (IS ist schon ausgezeichnet und ich möchte den nicht missen). Das hat für die Tierfotografie schon fast grenzwertige Werte (optimal wäre ein 400er - ist aber auch mir wahrscheinlich zu teuer). Ich nutze zur Zeit noch den Vorgänger, das 75-300 (kommt man mit KB-Faktor ja auch 450mm) und bin damit sehr zufrieden. Das 17-85er nimmste als immerdrauf mit und gut, mehr Objektiv muß nicht sein, meine ich. Beachte bei dem 70-300 IS USM aber folgendes: Canon hat nach der Einführung der modernen Version vom 75-300 (ist fast identisch, nur mehr Brennweite weil 70 mm und ein verbesserter IS) arge Probleme damit. Es gab Vignettierungen und Unschärfen beim Hochformatfotografieren. Das ist jetzt behoben (gibt´s aber nur sehr sporadisch im Laden, meines ist seit August bestellt) aber Du mußt auf die Seriennummer beim Kauf achten. Nimm keines mit einer 0 oder einer 1 an der dritten Stelle der Seriennummer, die sind noch nicht geändert! Lies hier mehr: http://forum.dforum.de/ oder http://www.fotocommunity.de/ unter Textforen --> D-SLR Basiswissen/Kaufberatung --> Suchfunktion nutzen und Du wirst fündig. Übrigens bekommst Du die Unschärfen bei hohen Brennweiten mit der 300er Linse bei Blenden ab 7-8 sehr gut in den Griff. Offenblende ist da immer ein Risiko.

- Fototank: Ich empfehle einen sehr guten zu nehmen. Nimm einen DipWiesel http://www.imagetank.de/imagetank.htm in einer Dir angenehmen Speichergröße. Ein billiger macht Dir u.U. tausende guter Bilder kaputt, wenn er sie nicht behält. Da wäre die beste Ausrüstung in den Sand gesetzt. Der DipWiesel nimmt normale AA-Bat. oder Akkus, die bekommst Du überall zu kaufen...

Die Kamera ist schon ein geiler Grundstock, ich habe die auch!

Soviel zu meinem Wissen, alles andere wissen andere, die sich bestimmt noch dazu äußern. Spare nicht am falschen Ende, Du wirst Dich sonst in den Allerwertesten beißen. Schreib ´ne PMS mit Deiner Mailadresse, wenn mehr Fragen sind und Bedarf bestreht.

Viele Grüße
Jürgen<br><br>Post geändert von: duwisib, am: 07/12/2006 15:09
0
1'455 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #3
Hallo Stephan,
erstmal herzlich willkommen hier!
Ich habe zwar ne Nikon, ist aber egal.
Namibia ist ein Land mit sehr viel schöner Landschaft und vielen Tieren. Deswegen sollta man sowohl WW als auch Tele haben. Dein WW geht bei ca. 25mm (KB) los, das ist nicht schlecht, könnte mit dem 12-24 besser werden. Allerdings ist Tele wichtiger, ich habe ein 500/4.5 von Sigma und öfters noch einen 1,4 bzw 2.0 TC dran (analoge KB). In Etosha kommst Du oft sehr nahe an die Tiere ran, da ist das nicht so wichtig, aber ausserhalb der Parks ist viel Tele um so besser. Fototank ist gut, da giebt ea ab und zu Angebote von Lidl o.ä. mit 40-80GB, mein 80er funktioniert prima, hat aber kein Farbdiplay zum Angucken (wer's braucht...).
Akkuladegeräte für den Ziggianzünder funktionieren ganz gut.
Den Kopf für's Einbeinstativ solltest Du kompatibel zu dem an Deinem Tripod kaufen, je nachdem was da dran ist.
Zu den Objektive kann ich leider nicht viel sagen....
Aber Du hast Dir ja schon viele und gute Gedanken gemacht!
LG Jens
Themenstarter7 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #4
duwisib schrieb:
Hallo Stephan,

endlich mal ´ne interessante Frage!

Also:
- Objektiv: Laß das 200er hier und nimm das 70-300 IS USM (IS ist schon ausgezeichnet und ich möchte den nicht

missen). Das hat für die Tierfotografie schon fast grenzwertige Werte (optimal wäre ein 400er - ist aber auch mir

wahrscheinlich zu teuer). Ich nutze zur Zeit noch den Vorgänger, das 75-300 (kommt man mit KB-Faktor ja auch

450mm) und bin damit sehr zufrieden. Das 17-85er nimmste als immerdrauf mit und gut, mehr Objektiv muß nicht

sein, meine ich. Beachte bei dem 70-300 IS USM aber folgendes: Canon hat nach der Einführung der modernen

Version vom 75-300 (ist fast identisch, nur mehr Brennweite weil 70 mm und ein verbesserter IS) arge Probleme

damit. Es gab Vignettierungen und Unschärfen beim Hochformatfotografieren. Das ist jetzt behoben (gibt´s aber nur

sehr sporadisch im Laden, meines ist seit August bestellt) aber Du mußt auf die Seriennummer beim Kauf

achten. Nimm keines mit einer 0 oder einer 1 an der dritten Stelle der Seriennummer, die sind noch nicht

geändert! Lies hier mehr: http://forum.dforum.de/ oder http://www.fotocommunity.de/ unter

Textforen --> D-SLR Basiswissen/Kaufberatung --> Suchfunktion nutzen und Du wirst fündig. Übrigens bekommst Du

die Unschärfen bei hohen Brennweiten mit der 300er Linse bei Blenden ab 7-8 sehr gut in den Griff. Offenblende

ist da immer ein Risiko.
ok, vielen dank für die antwort erstmal. ich trendiere nun auch eher zum 70-300... von den hochformatsproblemem hatte ich schon gehört. aber danke für den tipp mit der seriennummer. werde ich dann genau drauf achten.
- Fototank: Ich empfehle einen sehr guten zu nehmen. Nimm einen DipWiesel

http://www.imagetank.de/imagetank.htm in einer Dir angenehmen Speichergröße. Ein billiger macht Dir

u.U. tausende guter Bilder kaputt, wenn er sie nicht behält. Da wäre die beste Ausrüstung in den Sand gesetzt.

Der DipWiesel nimmt normale AA-Bat. oder Akkus, die bekommst Du überall zu kaufen...
also der wiesel ist ja toll, aber viel zu teuer. min budget lässt das leier nicht zu. [max 75€]
beim fototank wäre mir wichtig:
* möglichst robust
* 40-80 gb
* kein display
* geschwindigkeit egal
* lieber etwas mehr akkulaufzeit
Die Kamera ist schon ein geiler Grundstock, ich habe die auch!

Soviel zu meinem Wissen, alles andere wissen andere, die sich bestimmt noch dazu äußern. Spare nicht am falschen Ende, Du wirst Dich sonst in den Allerwertesten beißen. Schreib ´ne PMS mit Deiner Mailadresse, wenn mehr Fragen sind und Bedarf bestreht.

Viele Grüße
Jürgen<br><br>Post geändert von: duwisib, am: 07/12/2006 15:09
ja, sparen will ich nicht, aber als student muss ich es 😉 ... deswegen muss ich bei nicht ganz so wichtigen sachen wie dem image tank abstriche machen. mit dem was mich die reise und die ausrüstung kosten wird könnte ich hier ein halbes jahr gut leben...

viele grüße

Jens_Dietzel schrieb:
Hallo Stephan,
erstmal herzlich willkommen hier!
Ich habe zwar ne Nikon, ist aber egal.
Namibia ist ein Land mit sehr viel schöner Landschaft und vielen Tieren. Deswegen sollta man sowohl WW als auch Tele haben. Dein WW geht bei ca. 25mm (KB) los, das ist nicht schlecht, könnte mit dem 12-24 besser werden. Allerdings ist Tele wichtiger, ich habe ein 500/4.5 von Sigma und öfters noch einen 1,4 bzw 2.0 TC dran (analoge KB). In Etosha kommst Du oft sehr nahe an die Tiere ran, da ist das nicht so wichtig, aber ausserhalb der Parks ist viel Tele um so besser. Fototank ist gut, da giebt ea ab und zu Angebote von Lidl o.ä. mit 40-80GB, mein 80er funktioniert prima, hat aber kein Farbdiplay zum Angucken (wer's braucht...).
hallo, auch dir ein danke für die antwort. von welcher marke ist dein imagetank?
Akkuladegeräte für den Ziggianzünder funktionieren ganz gut.
Den Kopf für's Einbeinstativ solltest Du kompatibel zu dem an Deinem Tripod kaufen, je nachdem was da dran ist.
zu der stativsache. ich habe im moment nur ein supermarkttripod mit festintegriertem 3wegeneiger. für viele sachen reicht das. vor der planung der reise hatte ich aber über ein besseres dreibein nachgedacht: Velbon Sherpa Pro 645 an dem sollte dann der Benro KB-1 (Kugelkopf) zum einsatz kommen. bei der reiseplanung ist mir dann aufgefallen, dass ein einbeinstativ sehr nützlich ist. also rückt das dreibein erstmal in den hintergrund. allerdings würde ich evt. den Benro KB-1 kugelkopf kaufen, um ihn auf dem einbein und später auch auf dem dreibein verwenden zu können. ist das prinzipiell möglich und vorallem sinnvoll?
Zu den Objektive kann ich leider nicht viel sagen....
Aber Du hast Dir ja schon viele und gute Gedanken gemacht!
LG Jens
bei der objektivsache rücke ich immer näher in richtung 70-300 is


viele grüße

Post geändert von: agonie, am: 07/12/2006 16:19<br><br>Post geändert von: agonie, am: 07/12/2006 16:21
1'455 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #5
Aff meinem 80GB Imagetank steht nur Ciron Electronics GmbH und der Link: http://www.produkte-europa.de/produktansicht.php?kategorieauswahl=12&herstellerauswahl=23&produktauswahl=488 , habe ihn bei einem Discouter wie Lidl vor einem Jahr für 149 Euro gekauft, man bekommt ihn aber mit 40GB für unter 100 Euro. Hat guten Akku drin und funktioniert prima!
Die Benro-Köpfe sind sehr gut und günstig (habe den KS-1), die kannst Du sowohl auf Mono- wie auch auf Tripods montieren, die Schrauben sind (glücklicherweise) genormt.
LG Jens
7'285 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #6
Hallo Agonie

Herzlich Wilkommen. Deine umfangreiche Frage macht richtig Freude.

Ich habe ein sehr ähnliches Equipment wie Du und denke dass ich noch den einen oder andern Tipp geben kann.

Tele: Du brauchst eine gute Qualität und eine möglichst lange Brennweite für die Tiere. Den Kenko Teleconverter habe ich auch und rate davon ab. Die Vergrösserung des Kenko erreichst Du bei gleicher Qualität auch mit Photoshop. Desshalb eher das 70-300 IS.

Stativ: Ich verwende das 100-400 IS für die Tierfotografie. Meistens aus dem Auto heraus. Ich hatte einmal ein Einbeinstativ dabei und habe es praktisch nicht genutzt, weil es im Auto zu sperrig war oder ich das Teil nicht immer durchs Fenster raus und wieder rein nehmen wollte. Nun nutze ich einen Banbag den ich auf den Fensterrahmen lege. Das geht bedeuten einfacher.
Für längere Belichtungen, Landschaften etc. nutze ich ein Manfrotto 055 PROB. Dazu noch ein schöner Kugelkopf (322RC2 HEAVY DUTY GRIP BALL HEAD) und wenn möglich einen Panorama Kopf. Panoramas werden mit ein wenig Übung richtig schön und ersparen Dir unter Umständen ein sehr teueres starkes Weitwinkel.

Als Fototank nutze ich den PD70X der baugleich mit dem Wiesel ist und wahrscheinlich auch etwa dasselbe kostet.

Für die Sensorreinigung habe ich einen guten Blasbalg (Giotto Airbomb) dabei. Zusätzlich verwende ich auch noch Sensor Swab. Sauteuer für das bisschen Material, dafür keine Flecken mehr auf dem Sensor.

Für den Zigarettenanzünder haben wir einen 12V-220V Wechselrichter von Conrad dabei und laden diverse Geräte wie Notebook, Akkus etc. Wir sind damit sehr zufrieden. (WECHSELRICHTER PD 160-12 V)


In der Etosha wirst Du auf jeden Fall Tiere sehen, auch wenn Du nicht einfach ans Wasserloch fahren kannst. Du fährst herum und schaust was Dir vor die Linse hüpft. Speziell der Osten der Etosha ist in dieser Jahreszeit gut.

Viel Vergnügen bei der weiteren Planung. Geh auch mal in einen Zoo und übe dich an den Tieren dort. In Namibia fotografiere ich übrigens fast immer um eine Blende unterbelichtet. Das reicht vom Licht und gibt Dir in der Verschlusszeit bzw. Blende noch zusätzliche Reserven.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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3'766 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #7
Hallo Stefan,

das mit dem billigen 3Bein - lass mal zu Hause oder besser gesagt schmeiss es gleich weg. Ja ich weiss tönt hart!

1. Hast du genug Licht brauchst du es nicht.
2. Hast du zuwenig Licht und ein 300mm oben drauf wackelt das Ding schon vor Angst.
3. Bei diesen Dingern kannst du gar nie so fest anziehen das es richtig spannt.
4. den IS musst du ausschalten ab Stativ da wenn die Kamera absolut ruhig liegen würde der IS das Bild minimal unscharf macht und keinen nutzen Bringt.

Dann lieber ein gutes Einbein, da bist du mit IS fast so ruhig wie mit dem Billigteil, bei 300mm kannst du mit ruhiger Hand 1/125 EQ KB halten.

Wo es "grosse" Tiere hat kannst du eh nicht aussteigen, naja können schon 🤩 Löwen sind von nahe sehr fotogen 😄 und das 3Bein nutzen

Bohnensack ist klasse, im Notfall kanst du den auf dem Autodach oder sonstwo packen Siegelvorauslöser und Timer.

Für's WW brauchst du nicht zwingend ein 3 Bein, wäre zwar besser, aber du wirst in der Regel genügend Licht haben um zitterfrei zu fotografieren.

Als entweder ein "richtiges" 3Bein oder keines, Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
108 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #8
hallo stefan

ich habe das 70-200/4L.
das ist eins der besten objektive, die canon je gebaut hat.
vorallem der preis ist schon bewundernswert "billig" für ein canon-L
funktioniert auch sehr gut mit dem telekonverter.
da du eh immer im auto sitzt, wenns um tiere geht, würde ich den IS nicht soviel an bedeutung zu messen.
ich würde mich deshalb für die qualität entscheiden und noch in ein scheibenstativ oder als billigere lösung in einen bohnesack investieren.

die günstigste und wahrscheinlich besten möglichkeit daten zu speichern ist der pd70x
gibt es in allen speichergrößen ab 40 GB. geht mit normalen akkus, die zudem nur alle paar gigabit upload wieder aufgeladen werden müssen.

gibt es z.b. hier:

http://www.klausbua.de/index.php?cPath=55_132&osCsid=7f72ea6117b4e0a2b440f3159a60722c


das tokina ist zwar auch eine sehr sehr gute linse, die keinen vergleich mit den markenobjektiven scheuen muss. da du allerdings eh schon etwas an weitwinkel mit im rucksack hast, würde ich doch eher richtung mehr brenweite einkaufen.


ein stativ ist plicht für alle landschaftaufnahmen. polfilter, grauverlauf etc. schlucken jede menge an licht. im besten abendlicht ist man da sehr schnell bei 1/15s.


bei deinem budget wird das aber eher unmöglich alles so einzukaufen, dass da eine annehmbare lösung möglich wird.
das wird schwer da eine entscheidung zu treffen.

trotzdem viel spass beim foten<br><br>Post geändert von: Geonews.net, am: 07/12/2006 18:09
http://www.geonews.net
100 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #9
Hallo Agonie,

wie auch meine Vorredner denke ich, daß es schwer wird sich zu entscheiden, wenn Du so sparen musst.
Wir haben Chrigus Rat mit dem Wechselrichter bei Conrad auch wahr genommen, da bekommst Du schon für knapp 30 € ein gutes Gerät. Hat bei uns prima geklappt.
Auch wir arbeiten mit dem PD 70 X mit 120 GB. Falls Du nicht mit RAW fotografierst, dürfte auch ein wesentlich kleinerer und damit billigerer Speicher ausreichen. Aber auch ich würde hier nicht am falschen Ende sparen, denn was bringt es Dir, wenn Du teuer Objektive kaufst und am Tank sparst und der frisst dann alle Deine Bilder ? Wichtig ist trotz allem auch die Geschwindigkeit und Verlässlichkeit des Geräts, und da ist der PD 70 X sehr zu empfehlen !
Was die Objektive angeht, ich bin zwar ein Nikon-Nutzer, aber so viel kann ich Dir helfen: Du wirst das Tele sicher häufiger als das Weitwinkel brauchen ( auch wenn ich immer sehr gerne mit WW Landschaftsbilder mache). Der Telekonverter macht nur dann Sinn, wenn Du auch ein lichtstarkes Objektiv hast, und das ist dann wieder teuer, also nimm gleich die größere Brennweite. (das ist zumindest meine Erfahrung mit Telekonverter von Sigma: am 200 mm f2,8 Objektiv spitze, am 400 mm f4,5 nicht nutzbar, da sehr schlecht ).
Ich hatte Einbein- und Dreibein und Bohnensack dabei. Beansbag ist super, kannst Du Dir übrigens auch ganz billig selber nähen ( habe einen alten reissverschluss, Reste von weichem leder ( waren ursprünglich zur Reparatur meines Sofas gedacht genommen, zusammengenäht, und vor ort mit 2 kg Reis gefüllt : Ging perfekt !!! Auch das Einbein konnte ich einige Male gut brauchen, das Dreibein hingegen ist viel schlepperei, und die paar male, wo ich es gebraucht habe, hätte ich auch mit den anderen beiden arbeiten können.
Zum Schutz der Kamera vor Staub empfiehlt sich noch ein Einschlagtuch. Die gibts richtig teuer zu kaufen, Du kannst aber auch einfach ein etwas größeres Mikrofasertuch nehmen, oder notfalls ein dünnes Handtuch. Wir hatten so niemals Staub auf dem sensor. Ein Blasebalg ist allerdings für die Objektive, die ständig voller Sand sind, unverzichtbar. Einem Schweizer, der auch den sensor voller sand hatte, und die ganze Reise schon Bilder mit Flecken gemacht hatte, konnten wir mit unserem Blasebalg wenigstens die letzten 10 Tage retten.... 🙂
Also, spare nicht am falschen ende, sonst wirst Du es wirklich bereuen, schliesslich sind diese Fotos etwas, daß Dir keiner mehr nehmen kann !
Viele Grüße,

Sandra
Tr&auml;ume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum !
466 Beiträge · seit 200607. Dez. 2006 · #10
Ergänzend noch: Ich nutze auch noch den 40GB-Fototank von Bluemedia. Gekauft bei Norma für nur 99 Euro. Geht im Alltag recht gut; würde den aber auf Reisen nicht mitnehmen...
http://computervomdiscounter.de/2006/04/19/bluemedia-bm-3231-digitale-fotobank-25-20-gb-nur-99-eur.html Ich habe da angerufen und gefragt, wann´s den wieder gibt und die haben mich zurückgerufen, als er lieferbar war... Versuch´s mal!

LG Jürgen
0
Themenstarter7 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #11
chrigu schrieb:
Hallo Agonie

Herzlich Wilkommen. Deine umfangreiche Frage macht richtig Freude.

Ich habe ein sehr ähnliches Equipment wie Du und denke dass ich noch den einen oder andern Tipp geben kann.

Tele: Du brauchst eine gute Qualität und eine möglichst lange Brennweite für die Tiere. Den Kenko Teleconverter habe ich auch und rate davon ab. Die Vergrösserung des Kenko erreichst Du bei gleicher Qualität auch mit Photoshop. Desshalb eher das 70-300 IS.

Stativ: Ich verwende das 100-400 IS für die Tierfotografie. Meistens aus dem Auto heraus. Ich hatte einmal ein Einbeinstativ dabei und habe es praktisch nicht genutzt, weil es im Auto zu sperrig war oder ich das Teil nicht immer durchs Fenster raus und wieder rein nehmen wollte. Nun nutze ich einen Banbag den ich auf den Fensterrahmen lege. Das geht bedeuten einfacher.
Ok, der beanbag war ja eh schon eingeplant. Ob ich ein einbein oft benutzen würde frage ich mich schon die ganze zeit. Allerdings kriegt man das ja auch schon für 50 euro.
Für längere Belichtungen, Landschaften etc. nutze ich ein Manfrotto 055 PROB. Dazu noch ein schöner Kugelkopf (322RC2 HEAVY DUTY GRIP BALL HEAD) und wenn möglich einen Panorama Kopf. Panoramas werden mit ein wenig Übung richtig schön und ersparen Dir unter Umständen ein sehr teueres starkes Weitwinkel.
War dir das manfrotto schon mal zu schwer? Ich habe in vielen foren gelesen, dass die meisten lieber ein leichteres stativ einpacken. In diesem zuge hatte ich mal über ein Velbon Sherpa Pro 645 nachgedacht.
Als Fototank nutze ich den PD70X der baugleich mit dem Wiesel ist und wahrscheinlich auch etwa dasselbe kostet.
Ich sehe ja ein, dass auch hier die qualität ein wichtiges faktor ist, trotzdem muss ich auf mein budget achten. Ich werde abschließend noch ein paar rechenbeispiele durchspielen und dann kann man ja gucken was noch geht J
Für die Sensorreinigung habe ich einen guten Blasbalg (Giotto Airbomb) dabei. Zusätzlich verwende ich auch noch Sensor Swab. Sauteuer für das bisschen Material, dafür keine Flecken mehr auf dem Sensor.
Ok klingt gut und war ja eingeplant....
Für den Zigarettenanzünder haben wir einen 12V-220V Wechselrichter von Conrad dabei und laden diverse Geräte wie Notebook, Akkus etc. Wir sind damit sehr zufrieden. (WECHSELRICHTER PD 160-12 V)
Klingt auch gut, allerdings fahre ich wohl mit einem aufladegerät, dass direkt für den canon akku gemacht ist besser, weil er nur die hälfte davon kosten würde (budget)
In der Etosha wirst Du auf jeden Fall Tiere sehen, auch wenn Du nicht einfach ans Wasserloch fahren kannst. Du fährst herum und schaust was Dir vor die Linse hüpft. Speziell der Osten der Etosha ist in dieser Jahreszeit gut.
Das klingt doch schon mal prima.
Viel Vergnügen bei der weiteren Planung. Geh auch mal in einen Zoo und übe dich an den Tieren dort. In Namibia fotografiere ich übrigens fast immer um eine Blende unterbelichtet. Das reicht vom Licht und gibt Dir in der Verschlusszeit bzw. Blende noch zusätzliche Reserven.

Herzliche Grüsse
Chrigu
Ja das hatte ich vor, wenn ich mich bis dahin entschieden und das objektiv auch in händen halte. J

VirusAfricanum schrieb:
Hallo Stefan,

das mit dem billigen 3Bein - lass mal zu Hause oder besser gesagt schmeiss es gleich weg. Ja ich weiss tönt hart!
ich weiss, das ding taugt nichts. Ich hatte das mal für ne kleine knipse gekauft, dafür war es ausreichend,,, noch mal würde ich so was auch nicht machen 😉
1. Hast du genug Licht brauchst du es nicht.
2. Hast du zuwenig Licht und ein 300mm oben drauf wackelt das Ding schon vor Angst.
3. Bei diesen Dingern kannst du gar nie so fest anziehen das es richtig spannt.
4. den IS musst du ausschalten ab Stativ da wenn die Kamera absolut ruhig liegen würde der IS das Bild minimal unscharf macht und keinen nutzen Bringt.

Dann lieber ein gutes Einbein, da bist du mit IS fast so ruhig wie mit dem Billigteil, bei 300mm kannst du mit ruhiger Hand 1/125 EQ KB halten.

Wo es "grosse" Tiere hat kannst du eh nicht aussteigen, naja können schon 🤩 Löwen sind von nahe sehr fotogen 😄 und das 3Bein nutzen
Das ist ja richtig. Aber das dreibein wollte ich für das ein oder andere selbstportrait oder langzeitbelichtungen abends verwenden. Wenn man die mittelsäule nicht ausfährt ist es auch relativ fest und reicht für den zweck.
Bohnensack ist klasse, im Notfall kanst du den auf dem Autodach oder sonstwo packen Siegelvorauslöser und Timer.
ja, spiegelvorauslöser kann die 30d ja zum glück und ich habe auch nen fernauslöser J
Für's WW brauchst du nicht zwingend ein 3 Bein, wäre zwar besser, aber du wirst in der Regel genügend Licht haben um zitterfrei zu fotografieren.

Als entweder ein "richtiges" 3Bein oder keines, Gruss Kurt
Ok, danke für deine antwort und über ein richtiges dreibein denke ich gerade noch nach...


Geonews.net schrieb:
hallo stefan

ich habe das 70-200/4L.
das ist eins der besten objektive, die canon je gebaut hat.
vorallem der preis ist schon bewundernswert "billig" für ein canon-L
funktioniert auch sehr gut mit dem telekonverter.
da du eh immer im auto sitzt, wenns um tiere geht, würde ich den IS nicht soviel an bedeutung zu messen.
ich würde mich deshalb für die qualität entscheiden und noch in ein scheibenstativ oder als billigere lösung in einen bohnesack investieren.

die günstigste und wahrscheinlich besten möglichkeit daten zu speichern ist der pd70x
gibt es in allen speichergrößen ab 40 GB. geht mit normalen akkus, die zudem nur alle paar gigabit upload wieder aufgeladen werden müssen.

gibt es z.b. hier:

http://www.klausbua.de/index.php?cPath=55_132&osCsid=7f72ea6117b4e0a2b440f3159a60722c


das tokina ist zwar auch eine sehr sehr gute linse, die keinen vergleich mit den markenobjektiven scheuen muss. da du allerdings eh schon etwas an weitwinkel mit im rucksack hast, würde ich doch eher richtung mehr brenweite einkaufen.
ok, das tokina fällt auch zugunsten eines teles raus. Diese entscheidung ist schon getroffen.
ein stativ ist plicht für alle landschaftaufnahmen. polfilter, grauverlauf etc. schlucken jede menge an licht. im besten abendlicht ist man da sehr schnell bei 1/15s.


bei deinem budget wird das aber eher unmöglich alles so einzukaufen, dass da eine annehmbare lösung möglich wird.
das wird schwer da eine entscheidung zu treffen.

trotzdem viel spass beim foten<br><br>Post geändert von: Geonews.net, am: 07/12/2006 18:09
stimmt was das budget angeht. Ich schlüssel das nachher noch mal auf und dann werden wir mal gucken.. danke auch für deine antwort


namib2006 schrieb:
Hallo Agonie,

wie auch meine Vorredner denke ich, daß es schwer wird sich zu entscheiden, wenn Du so sparen musst.
Wir haben Chrigus Rat mit dem Wechselrichter bei Conrad auch wahr genommen, da bekommst Du schon für knapp 30 € ein gutes Gerät. Hat bei uns prima geklappt.
Auch wir arbeiten mit dem PD 70 X mit 120 GB. Falls Du nicht mit RAW fotografierst, dürfte auch ein wesentlich kleinerer und damit billigerer Speicher ausreichen. Aber auch ich würde hier nicht am falschen Ende sparen, denn was bringt es Dir, wenn Du teuer Objektive kaufst und am Tank sparst und der frisst dann alle Deine Bilder ? Wichtig ist trotz allem auch die Geschwindigkeit und Verlässlichkeit des Geräts, und da ist der PD 70 X sehr zu empfehlen !
Ich glaube schon, dass der sehr gut ist. Da ich aber zwei speicherkarten habe ist geschwindigkeit imho ziemlich unwichtig für mich.
Der angesprochene wechselrichter ist sicher auch gut, allerdings ca 50% teurer als das aufladegerät spezielle für den canon akku. Andere akkus nehme ich gar nicht mit. (glaube ich zumindest im moment 😉 )
Was die Objektive angeht, ich bin zwar ein Nikon-Nutzer, aber so viel kann ich Dir helfen: Du wirst das Tele sicher häufiger als das Weitwinkel brauchen ( auch wenn ich immer sehr gerne mit WW Landschaftsbilder mache). Der Telekonverter macht nur dann Sinn, wenn Du auch ein lichtstarkes Objektiv hast, und das ist dann wieder teuer, also nimm gleich die größere Brennweite. (das ist zumindest meine Erfahrung mit Telekonverter von Sigma: am 200 mm f2,8 Objektiv spitze, am 400 mm f4,5 nicht nutzbar, da sehr schlecht ).
Ich hatte Einbein- und Dreibein und Bohnensack dabei. Beansbag ist super, kannst Du Dir übrigens auch ganz billig selber nähen ( habe einen alten reissverschluss, Reste von weichem leder ( waren ursprünglich zur Reparatur meines Sofas gedacht genommen, zusammengenäht, und vor ort mit 2 kg Reis gefüllt : Ging perfekt !!!
Super, alles was selbst gebaut werden kann wird gemacht und spart am ende J
Auch das Einbein konnte ich einige Male gut brauchen, das Dreibein hingegen ist viel schlepperei, und die paar male, wo ich es gebraucht habe, hätte ich auch mit den anderen beiden arbeiten können.
Ok, obwohl glaub ich die meiste zeit im auto liegen würden und mich dann auch nicht sonderlich stört. Ich glaube ich kann tragen in kauf nehmen, dafür dass ich mich nicht ärgere dass es mir in irgend einer situation fehlt.
Zum Schutz der Kamera vor Staub empfiehlt sich noch ein Einschlagtuch. Die gibts richtig teuer zu kaufen, Du kannst aber auch einfach ein etwas größeres Mikrofasertuch nehmen, oder notfalls ein dünnes Handtuch. Wir hatten so niemals Staub auf dem sensor. Ein Blasebalg ist allerdings für die Objektive, die ständig voller Sand sind, unverzichtbar. Einem Schweizer, der auch den sensor voller sand hatte, und die ganze Reise schon Bilder mit Flecken gemacht hatte, konnten wir mit unserem Blasebalg wenigstens die letzten 10 Tage retten.... 🙂
Also, spare nicht am falschen ende, sonst wirst Du es wirklich bereuen, schliesslich sind diese Fotos etwas, daß Dir keiner mehr nehmen kann !
Viele Grüße,

Sandra
Ok, danke für deine deine antwort. Blöde frage vielleicht: das einschlagtuch wickele ich einfach um die kamera wenn ich sie nicht benutze? Oder wie?


duwisib schrieb:
Ergänzend noch: Ich nutze auch noch den 40GB-Fototank von Bluemedia. Gekauft bei Norma für nur 99 Euro. Geht im Alltag recht gut; würde den aber auf Reisen nicht mitnehmen...
http://computervomdiscounter.de/2006/04/19/bluemedia-bm-3231-digitale-fotobank-25-20-gb-nur-99-eur.html Ich habe da angerufen und gefragt, wann´s den wieder gibt und die haben mich zurückgerufen, als er lieferbar war... Versuch´s mal!

LG Jürgen
Danke den sehe ich mir noch mal an.


so nun noch mal zu der budgetsache und der ausrüstung

wie gesagt: da ich student bin ist das alles sehr viel geld, für das ich lange gearbeitet habe. Natürlich will ich nicht an den falschen ecken sparen. Flug und die reisekosten im land sind ja schon nicht billig und hier wird auch nicht gespart. Trotzdem kann ich natürlich alles, was ich bei der ausrüstung spare dort mehr verwenden. (Reisekasse)

Das komplettbudget für die ausrüstung beläuft sich im moment auf 1000 euro.
Nach einigem nachdenken habe ich mich prinzipiell dafür entschieden, dass ich alles bis auf das objektiv auch gebraucht kaufen würde. Das objektiv hat natürlich mit ca 600 euro (da liegen ja beide etwa) den masteranteil.

Ich liste jetzt noch mal 2 mögliche ausrüstungskombinationen auf:

Auflistung 1

* Canon EOS 30D -> vorhanden
* Canon EF 17-85 IS USM mit Geli und Pol -> vorhanden
* Canon 50mm 1.8 II -> vorhanden
* 2 x 2 GB Speicherkarten -> vorhanden
* 2 x Akku -> vorhanden
* Kabelfernauslöser -> vorhanden
* Bilora Actionline Billigstativ (reicht evt. Für den ein oder anderen Zweck) -> vorhanden
* Bohnensack -> kann selbst gebaut werden
* Objektivpinsel -> vorhanden
*Mikrophasertuch

* Canon EF 70-300 IS USM -> 600€
* Gegenlichblende -> 40€
* Graufilter für 17-85 Objektiv[keine billigfilter, am besten b&w] -> 50€
* UV Filter zum Schutz für 70-300 Objektiv[keine billigfilter, am besten b&w] -> 40€
* Fototank (den PD 70 X ohne festplatte schon für 120€ gesehen) -> 120€
* Sensorreinigung / Blaseblag -> 5€
* Manfrotto 680B Einbeinstativ (geeignet in Verbindung mit dem IS Objektiv) -> 45€
* Benro KB-1 (Kugelkopf) (weil ich den für evt. später gekauftes Dreibeinstativ auch
verwenden will) -> 100€
Ladegerät für Zigarettenanzünder für Canon Akku -> 15€

Das sind in der summe ca 1015 euro. Alle preise sind natürlich „ca werte“...
Evt. erübrigt sich der Fototank auch erst mal, weil es sein kann das ein Mitreisender mit Notebook unterwegs ist. Das würde wieder ein + von 100 Euro in der Reisekasse machen.


Auflistung 2

* Canon EOS 30D -> vorhanden
* Canon EF 17-85 IS USM mit Geli und Pol -> vorhanden
* Canon 50mm 1.8 II -> vorhanden
* 2 x 2 GB Speicherkarten -> vorhanden
* 2 x Akku -> vorhanden
* Kabelfernauslöser -> vorhanden
* Bohnensack -> kann selbst gebaut werden
* Objektivpinsel -> vorhanden
* Mikrophasertuch

* Canon EF 70-200 L / 4 (weil im etosha genug tiere nah dran sind und die qualiät [evt.] besser ist) -> 600€
* Gegenlichblende -> 40€
* Graufilter 67mm für 17-85 und 70-200 Objektiv[keine billigfilter, am besten b&w] (ein Filter da beide Objektive das selbe Filtergewinde haben) -> 50€
* Fototank (den PD 70 X ohne festplatte schon für 120€ gesehen) -> 120€
* Sensorreinigung / Blaseblag -> 5€
* Manfrotto 055 PROB (Verzicht auf das Einbein da Bohnensack) -> 130€
* Benro KB-1 (Kugelkopf) -> 100€
Ladegerät für Zigarettenanzünder für Canon Akku -> 15€

Das sind dann ca 1060 Euro, oder in dem fall, dass sich der Fototank erübrigen würde 60 euro mehr für die Reisekasse.

Ich tendiere im moment mehr zur zweiten lösung weil: man zb im etosha ja nicht aussteigen darf. Einbein wäre also einsatzlos. Bohnensack würde ich dann eher benutzen. Dreibein wäre die wertvollere investition, (auch oder gerade für zuhause).

Im moment warte ich auch noch auf ein vergleichsfoto von jemandem aus einem anderen forum, der im besitz beider objektive ist. Dann werde ich auch sehen, ob sich die qualität wirklich unterscheidet.


Viele grüße und nochmals danke für die vielen und sehr hilfreichen antworten 🙂

stephan<br><br>Post geändert von: agonie, am: 08/12/2006 01:10
7'285 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #12
agonie schrieb:
Ok, der beanbag war ja eh schon eingeplant. Ob ich ein einbein oft benutzen würde frage ich mich schon die ganze zeit. Allerdings kriegt man das ja auch schon für 50 euro.
Investiere doch die 50 Euro schon mal in ein gutes Dreibein. Für mich ist das Manfrotto trotz des Gewichts OK. Ich nehme es aber auch nicht auf Stundenlange Wanderungen mit.

Schau Dir wegen den Filtern auch mal das Cokin Filtersystem an. Das hat ungeheure Vorteile speziell wenn Du unterschiedliche Objektivgrössen hast.
Ein Grauverlaufsfilter ist zu empfehlen, weil der Himmel häufig ausbleicht und Du Dir vielleicht keine bessere Position zum fotografieren suchen kannst.

Chrigu
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Themenstarter7 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #13
so hab nochmal nachgefragt. notebook wird vorhanden sein, damit fällt derimagetank raus 🙂 ... das macht also schonmal ein plus 🙂
100 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #14
agonie schrieb:
Ok, danke für deine deine antwort. Blöde frage vielleicht: das einschlagtuch wickele ich einfach um die kamera wenn ich sie nicht benutze? Oder wie?


Das Einschlagtuch wickelts Du z.B. dann um die kamera, wenn es gerade sehr staubig ist, Du Auto fährst, und es sich nicht lohnt die Kamera jedesmal richtig im Rucksack oder Fototasche zu verstauen, weil Du eh alle paar Minuten fotografieren musst, und vor allem auch u.U. die Kamera ganz schnell zur hand haben musst. Die professionellen Einschlagtücher sind so gemacht, dass sie eine weiche und eine abweisende Seite haben, viereckig sind, und in jeder Ecke einen Klettverschluss. Du klettest die vier Ecken so zusammen, dass es aussiehtz wie ein großer Briefumschlag, dann kannst Du die Kamera rein rutschen lassen, und einfach den "Deckel" zuklappen. Funktioniert sehr gut, gibt es z.B. von Novoflex ( www.novoflex.de), ist aber meines Erachtens völlig überteuert. Wie gesagt, die anderen Varianten gehen auch.
Viele Grüße,
Sandra
Tr&auml;ume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum !
100 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #15
Hallo nochmal,

ich sehe gerade, Du willst auch ein Laptop mitnehmen.
Wirst Du campen oder in anderen Unterkünften übernachten ? Sonst solltest Du vielleicht doch nochmal über den Wechselrichter nachdenken, denn auf sehr vielen Camps gibt es keinen Strom, dann bist Du froh, wenn Du Dein Laptop an der autobatterie aufladen kannst....

Tschüß,
Sandra
Tr&auml;ume nicht Dein Leben, lebe Deinen Traum !
Themenstarter7 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #16
alles klar, dankeschön. das bastel ich mir dann entsprechend selbst 🙂
Themenstarter7 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #17
namib2006 schrieb:
Hallo nochmal,

ich sehe gerade, Du willst auch ein Laptop mitnehmen.
Wirst Du campen oder in anderen Unterkünften übernachten ? Sonst solltest Du vielleicht doch nochmal über den Wechselrichter nachdenken, denn auf sehr vielen Camps gibt es keinen Strom, dann bist Du froh, wenn Du Dein Laptop an der autobatterie aufladen kannst....

Tschüß,
Sandra
mein kumpel nimmt seinen laptop mit. allerdings auschließlich um ihn kurz anzumachen damit ich meine fotos draufladen kann. sonst wird der für nichts verwendet. so wie es aussieht wird in rooftents geschlafen. über den wechselrichter denke ich im moment aber trotzdem noch nach...so riesig ist der unterchied ja nicht.

viele grüße
stephan
Themenstarter7 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #18
ps, ich sehe gerde, dass es auf das EF 70-300mm bis ende dezember noch 50 euro cashback gibt... ein pluspunkt 🙂
1'036 Beiträge · seit 200608. Dez. 2006 · #19
Hallo Agonie

Ein Thema das wohl alle interessiert.

Ich kann nur meine Erfahrungen schildern.

Kam: Pentax istDS deiner Canon unterlegen.
Objektive zwischen 28 und 400 mm
Image Tank ( 20 GB) am Zigaretten Stecker anschliessbar oder mit Netzteil
3 SD Karten a 1 GB
Das hat mir gereicht für etwa 5000 Bilder zumal viele mehrfach drin sind . Davon kann man schon gleich einiges abends rauslöschen. Besonders die schlechten.

Nimm also ab WW mit,

das canon ef 70-300 IS usm ist ja in deinem Preisbereich und ideal in Etosha, 400 wäre etwas näher aber nicht unbedingt besser. Wie wir alle wissen ist, dass die höchste Qualität auch die teuerste ist für Kams und Objektive.

Happy Fotosmachen

Grüsse Georg
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